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Die Erfolge der UdSSR

wolfpack
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Die Erfolge der UdSSR

18.04.2013 um 21:13
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Dito!
Dir geht dein ewig gleiches Geseiere auch auf den Sack?
cRAwler23 schrieb:Spielen wir einfach mal das "Was wäre wenn" Spiel
Deine Fantasiekonstrukte und langweiligen Unterstellungen interessieren mich nicht.
cRAwler23 schrieb:doch ich glaube eher das du in der Hinsicht ziemlich naiv bist! :D
Dein, Du hast einfach nur keine Ahnung und belobigst die Installierung von stalinistisch orientierten Diktaturen und Marionettenregimen. So siehts aus.

Das sieht man auch daran, wie Du feige ausweichst und nun die Zerschlagung der Anarchisten durch die Sowjets unterschlägst. Ich dachte Du wärst Anarchosyndikalistisch orientiert?
Solltest Du das nicht kritisieren?
Solltest Du nicht kritisieren, dass auch diese in Spanien durch entsprechende linke Kräfte zerschlagen wurden?
Und was ist mit der Tschechoslowakei, schweigst Du Dich dazu auch weiter aus? Vorallem das Du die Zeit von Leonid Iljitsch Breschnew lobst lässt tief blicken...

Scheint als wärst Du einwenig heuchlerisch.


Was meinst Du @kulam, was hälst Du von der aktive (Ukraine) und passive (Spanien) Zerschlagung der Anarchisten durch die Sowjets?
Wie stehst Du zum Prager Frühling und Breschnew? Als liberaler Linker sicher eher konträr zum Sowjetischen Frack.

Und ich möchte mal in die Runde Fragen:

@Puschelhasi
@Fedaykin
@saki2
@jeremybrood
@querdenkerSZ
@El_Gato
@Luminarah
@kulam
@kleinundgrün


Wer ist noch der Ansicht @cRAwler23 's, dass die Staaten, welche von der Sowjetunion 45' besetzt und zur Marionettenregimen umgewandelt wurden, nicht zur Errichtung einer souveränen Nation in der Lage gewesen wäre?


@kulam
kulam schrieb:Die Tatsache dass die USA teils die Sicherheit Jugoslawiens vor einem sowjetischen Einmarsch garantiert hat, spricht nicht unbedingt gegen Tito
Das ist jetzt nun aber auch nicht das beste Argument, wenn wir in die Diktaturen Südvietnams, Südkoreas usw. schauen.


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Die Erfolge der UdSSR

18.04.2013 um 22:08
saki2 schrieb:Das kann hier ganz schön hässlich werden, was die Sichtweisen und Meinungen betrifft, ich spreche da aus Erfahrung, und du solltest diese Erfahrung auch kennen.
Ja ich seh es gerade wieder einen Post über den meinen. Ich hab aber auch mit Meinungskollisionen gerechnet, dieses Thema polarisiert in die Extreme.
saki2 schrieb:Dann ziehe weiter dein Hut vor ein System oder Land das nicht mehr existiert, aber jeder der seinen.
Ich ziehe nur vor den Menschen meinen Hut, den Menschen hinter den auf der 1. Seite gezeigten Erfolgen. Ich ziehe meinen Hut nicht vor den Despoten und Bürokraten an der Macht!
saki2 schrieb:Dann mach das auch, wenn du es schafft die Kritik zu ertragen die weiter folgen wird.
Ich werde nur noch auf den tollen Beitrag von @wolfpack eingehen, anschließend räume ich das Feld hier und überlasse das Thema sich selbst. Keine Sorge so "fanatisch" bin ich nicht wie man es mir hier unterstellt, da gibt es aktuell wichtigere Probleme auf der Welt als dieses Thema hier.
Fedaykin schrieb:Der Kommunismus scheitert nicht an Kommunikation sondern an einem falschen Menschenbild.
Absolut richtig! Hab ich selbst auch schon so erfasst. Der Mensch kann nicht gegen seinen Willen solidarisch leben. Solidarisch sind Menschen nur aus freien Stücken. Ich glaube in dem Punkt ist der Kommunismus leider auf Ewig nur eine Utopie.
Puschelhasi schrieb:Kapitalismus ist ein Kampfbegriff der kommunisten, ich sehe unser System als die natuerliche Ordnung der Dinge
Der Kapitalismus ist das bestehende System kein "Kampfbegriff":

Kapitalismus bezeichnet zum einen eine spezifische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, zum anderen eine Epoche der Wirtschaftsgeschichte. Die zentralen Merkmale sind in Anbetracht des historischen Wandels und der zahlreichen Kapitalismusdefinitionen sowie weltanschaulicher Unterschiede umstritten. Allgemein wird unter Kapitalismus eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verstanden, die auf Privateigentum an den Produktionsmitteln und einer Steuerung von Produktion und Konsum über den Markt beruht.

Als weitere konstitutive Merkmale werden genannt: die Akkumulation, für Marx und andere das „Herzstück des Kapitalismus“, und das „Streben nach Gewinn im kontinuierlichen, rationalen kapitalistischen Betrieb“.

Als Epoche der Wirtschaftsgeschichte versteht man unter Kapitalismus eine wirtschaftsgeschichtliche Periode, die auf die Epochen des Feudalismus und des Merkantilismus folgte und heute noch andauert. In historischer Betrachtung wird dabei die Epoche des Kapitalismus in unterschiedliche Phasen oder Entwicklungsstufen eingeteilt.


Es ist schlicht und einfach eine Entwicklungsetappe. Die "natürliche Ordnung" des Menschen wird durch seine Bedürfnisse definiert und auch aus der Sättigung dieser. Das ist die Ordnung der Natur des Menschen.

Ich sehe den Kapitalismus nicht als "Feindbild" ich sehe es nur als Teil einer gewissen Entwicklung der Menschheit. Der heutige Kapitalismus in den USA ist durch die Marktwirtschaft geprägt, in Deutschland ist er durch die soziale Marktwirtschaft geprägt, zwei recht unterschiedliche "Versionen" des Kapitalismus, wobei die deutsche Version deutlich humaner ist und noch eine gewisse soziale Komponente hat.
Fedaykin schrieb:Wobei die meisten naturvölker eher Sozialistisch waren, als Kommunistisch
Das ist richtig! Irgendwie glaube ich sogar das diese Form der Existenz die "natürliche Ordnung" der Dinge ist. Auch wenn diese technisch und wissenschaftlich eher naturalistisch ist und da weit mehr auch den Gefahren ihrer Umwelt ausgesetzt sind, oder der Bedrohung durch andere Menschen und Stämme oder schneller Dürreperioden zum Opfer fallen.
wolfpack schrieb:Dein, Du hast einfach nur keine Ahnung und belobigst die Installierung von stalinistisch orientierten Diktaturen und Marionettenregimen. So siehts aus.
Nö! Mensch du bist ein Meister der Unterstellungen, lese mal meine Beiträge der letzten Seiten durch, dann wirst du feststellen wie oft ich das Wort "Scheiße" oder beschissen im Bezug auf die SU Despoten angesprochen habe. Auch dir noch mal, es geht mir hier um die Leistungen der Menschen und Völker nicht um die "Leistungen" der Despoten!
wolfpack schrieb:Deine Fantasiekonstrukte und langweiligen Unterstellungen interessieren mich nicht.
In dem Fall wird man das nur mit einer Zeitmaschine prüfen können ;)
Das war ja auch nur ein Gedankenspiel!
wolfpack schrieb:Ich dachte Du wärst Anarchosyndikalistisch orientiert?
Jap das bin ich, nur sind da die "Grenzen" zwischen Anarchismus und Kommunismus sehr fließend.
wolfpack schrieb:Solltest Du nicht kritisieren, dass auch diese in Spanien durch entsprechende linke Kräfte zerschlagen wurden?
Aha Franko war also neuerdings "links"?
Wikipedia: Francisco_Franco

In der Zeit von 1939 bis zu seinem Tod war Franco Staatschef von Spanien. Unter seiner Führung führten rechtsextreme Militärs im Juli 1936 einen Staatsstreich gegen die im Februar 1936 demokratisch gewählte republikanische Regierung Spaniens durch. Er regierte das Land nach dem Sieg der Aufständischen im Spanischen Bürgerkrieg 1939 bis zu seinem Tod diktatorisch. Sein Herrschaftssystem wird ebenso wie die zugrundeliegende Ideologie als Franquismus bezeichnet. Franco wurde in Spanien als El Caudillo („Der Führer“) bezeichnet. Im Jahre 1946 führte er in Spanien die Monarchie wieder ein, ohne allerdings einen König zu ernennen. Franco blieb Regent des Königreichs Spanien bis 1975.

Deine Geschichtskenntnisse lassen zu Wünschen übrig!
Außerdem haben Kommunisten UND Anarchisten zusammen gegen Franco gekämpft!

Wikipedia: Confederaci

Die Confederación Nacional del Trabajo (CNT) ist eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft in Spanien und Mitglied der Internationalen ArbeiterInnen-Assoziation (AIT). Die Gewerkschaft war mit 2 Millionen Mitgliedern einer der wichtigsten Akteure des Widerstandes gegen General Francisco Franco im Spanischen Bürgerkrieg, wo es zeitweise gelang eine sozialistisch/anarchistische Gesellschaft in weiten Teilen Kataloniens aufzubauen. Nach dem Sieg Francos wurde sie verboten und 1976 in der Illegalität, offiziell erst 1979 wieder gegründet, ohne allerdings an die alte Bedeutung anknüpfen zu können.

Nach dem Sieg von Francisco Franco 1939 wurde die CNT verboten und ihr ganzer Besitz wurde vom Staat konfisziert. Die Gewerkschaft konnte nur noch sporadisch im Untergrund weiter arbeiten. Die CNT war am anti-franquistischen Widerstand beteiligt und unterstützte die Spanischen Maquis. Nach dem Tod Francos konnte sich die CNT wieder formieren.
wolfpack schrieb:Und was ist mit der Tschechoslowakei, schweigst Du Dich dazu auch weiter aus?
Dort wurde auf brutale Weise ein berechtigter Aufstand niedergeschlagen. Solche Aktionen von der SU Führung verurteile ich doch auch! Hab ich hier auch schon mehrmals geschrieben! Ich sagte ja die Despoten der SU (und aller anderen Nationen auch) sind für mich miese Schweine! Im Bezug auf diese "Schweine" empfehle ich übriegens den Film und das Buch:

Wikipedia: Farm_der_Tiere

Despoten sind wie Trojaner die Viren tragen und gute Ideen und Systeme von innen verseuchen und ihre unmenschlichen Ideen nach außen leben.
wolfpack schrieb:Wer ist noch der Ansicht @cRAwler23 's, dass die Staaten, welche von der Sowjetunion 45' besetzt und zur Marionettenregimen umgewandelt wurden, nicht zur Errichtung einer souveränen Nation in der Lage gewesen wäre?
Das habe ich auch nie in Frage gestellt! Es ging mir nur um den Widerstand gegen die Nazis! Ich habe meine Zweifel das diese souveränen Staaten sich effektiv gegen die Nazis wehren könnten. Nur darum ging es mir! In dem Fall find ich die Haltung blockfreier Staaten wie Jugoslawien doch ein perfektes Beispiel, die waren souverän und konnten sich etablieren. Ich habe nirgends in Frage gestellt das diese Staaten nicht souverän werden könnten, meine Aussage bezog sich allein auf die Tatsache das diese Staaten sich nicht gegen die Nazis wehren konnten und erst die UdSSR das Ruder im Krieg rumgerissen hat. Allein das war meine Aussage!

Ich hatte nirgends einen Zweifel daran, dass die Staaten in Osteuropa nicht auch souverän und eigenständig sein konnten, denn das konnten sie! Doch allein ihre Organisation und ihr Widerstand gegen die Nazis war nicht in der Lage diese zu stoppen oder effektiv zurückzuschlagen!

Nur darum ging es mir auch in meinem "Gedankenspiel" in dem man die UdSSR aus der Zeit gelöscht hätte und man nicht weiß wie dann der Krieg verlaufen wäre. Das ist hier die kritische Frage im Raum!

So und nein ich mag KEINE Despoten dieser Welt! Ich mag nur die Errungenschaften der Völker der UdSSR und die Errungenschaften ALLER Menschen aller anderen Völker dieser Welt, ganz im Gegensatz zu allen Despoten der Geschichte! Wobei ich nur beim Fidel da eine kleine Ausnahme mache und das geb ich gern zu, auch wenn seine Weste auch nicht sonderlich weiß war…

So nun denn das soll mein letzter Beitrag hier gewesen sein, ich überlasse das Thema nun völlig sich selbst, egal welchen Verlauf das auch immer nehmen mag, selbst wenn dieses Thema wieder in der Versenkung landen sollte, es war nicht meine Absicht die Despoten der SU zu glorifizieren, es ging mir von Anfang an um die Menschen der Völker in der UdSSR, nicht mehr und nicht weniger.

Doswidanja!


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18.04.2013 um 22:09
@wolfpack
wolfpack schrieb:Das ist jetzt nun aber auch nicht das beste Argument, wenn wir in die Diktaturen Südvietnams, Südkoreas usw. schauen.
Das meinte ich von einer rein aussen- und sicherheitspolitischen Perspektive her. Auch ist es voellig rational in der Bedrohung ein weiterer sowjetischer Vasall zu werden sich der Gegenseite anzunaehern, auch wenn die andere Grossmacht ideologisch wo anders steht - das nennt man bandwagoning in International Relations Theory.

Wesentlich bei Tito ist die Blockfreiheit (Suedvietnam und Suedkorea waren eindeutig im US-Lager), gemeinsam mit Nasser (Aegypten), Nehru (Indien), Soekarno (Indonesien) hat Titp die Bewegung der Blockfreien Staaten gegruendet. Die erste offizielle Sitzung der Blockfreien fand auch in Belgrad 1961 statt (die Greundungskonferenz vorher in Bandung, Indonesien 1955). Naja, aber das wichtige ist, dass die Blockfreiheit es Jugoslawien als sozialistischen Staat erlaubte mit beiden Machtbloecken im Kalten Krieg freundliche Beziehungen zu unterhalten.


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18.04.2013 um 22:17
wolfpack schrieb:Was meinst Du @kulam, was hälst Du von der aktive (Ukraine) und passive (Spanien) Zerschlagung der Anarchisten durch die Sowjets?
Wie stehst Du zum Prager Frühling und Breschnew? Als liberaler Linker sicher eher konträr zum Sowjetischen Frack.
Finde es selbstverstaendlich eine Schande, dass die Stalinisten in der PCE der CNT und die Bolschewiken der Machno-Bewegung in den Ruecken gefallen ist.

Dabei stammt das Einheitsfrontlied doch von den Kommunisten (auch wenn dabei die Einheitsfront von Sozen und Kommunisten gemeint war) .. ;)

http://www.youtube.com/watch?v=snlzL3PgQgk

Die Breschnew-Doktrin ist purer Interventionismus und roter Imperialismus. Mehr hab ich dazu nicht zu sagen.



Sozialismus Ja - Okkupation Nein!!! (Plakat aus dem Prager Fruehling)

;)


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wolfpack
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Die Erfolge der UdSSR

18.04.2013 um 23:08
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:oder beschissen im Bezug auf die SU Despoten angesprochen habe.
Dann hättest Du nicht Breschnew-Zeit hochloben sollen - klarer fall von "Self-Own".
cRAwler23 schrieb:Auch dir noch mal, es geht mir hier um die Leistungen der Menschen und Völker nicht um die "Leistungen" der Despoten!
Das kannst Du auch über das Deutsche Reich sagen...

Um was gehts Dir denn nun, um das System, um die Leistungen der Menschen oder ist das System = Volk/Menschen.

Entscheide Dich doch mal.
cRAwler23 schrieb:Deine Geschichtskenntnisse lassen zu Wünschen übrig!
Nein, deine Geschichtskenntnisse lasse zu wünschen übrig. Die spanischen Anarchisten wurden von den Kommunisten/Stalinisten zerschlagen.
Trotzki und Lenin haben mit Vergnügen die Anarchen und Demokraten in der Ukraine vertrieben.
cRAwler23 schrieb:Ich sagte ja die Despoten der SU (und aller anderen Nationen auch) sind für mich miese Schweine!
Aha...
Sehr wohl aber der UdSSR der 60er, 70er und frühen 80er
Wikipedia: Leonid_Iljitsch_Breschnew
cRAwler23 schrieb:Es ging mir nur um den Widerstand gegen die Nazis!
Dann hast Du mich missverstanden, ich habe mich explizit auf die Zeit von 45' und danach bezogen.
Die Staaten hätten sich selbst organisieren sollen und können, aber dann hätte niemand die SU unterstützt und alle wären entweder neutral verblieben oder ins westliche Lager gewechselt...


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Die Erfolge der UdSSR

18.04.2013 um 23:26
p.s. hat sich schon erledigt :D


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El_Gato
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Die Erfolge der UdSSR

19.04.2013 um 00:55
wolfpack schrieb:Wer ist noch der Ansicht @cRAwler23 's, dass die Staaten, welche von der Sowjetunion 45' besetzt und zur Marionettenregimen umgewandelt wurden, nicht zur Errichtung einer souveränen Nation in der Lage gewesen wäre?
Niemand der noch bei klarem Verstand ist.
Das ist alles nur billige Propaganda, was der feine Herr Sowjet da von sich gibt.


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Warhead
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Warhead
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Die Erfolge der UdSSR

19.04.2013 um 05:31
@El_Gato
Antikommunistische Gehirnwäsche und Diffamierung hat hierzulande ne lange Tradition...da kann im Kapitalismus noch so viel gelogen,gehungert,watergeboarded,gebombt,geraubt,terrorisiert,ausgebeutet und moralisiert werden...Kommunismus ist trotzdem unmoralischer und böser


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Ethain
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Die Erfolge der UdSSR

19.04.2013 um 12:20
@cRAwler23

Am Anfang sagtest du das es dir nur um die Erfolge der UDSSR geht und das sie in einem völlig falschen Licht dargestellt wird aber was du hier schreibst, da würde sich selbst Putin am Kopf fassen!

Ersteinmal zur DDR: 30 Jahre lang wurde sie ausgebeutet, gleich nach dem Krieg wurde die gesamte Industrie abgebaut und nach Rußland verschickt. Dazu kamen dann noch die Reparationszahlungen und man musste von selbst alles wieder aufbauen.
Alles was in der ehemaligen DDR produziert wurde,sei es die Ernte,Milcherzeugnisse,Technische Geräte usw. wurde in Güterwaggons richtung Osten verschickt. Das ging bis zum Ende der DDR so.
Die Menschen auf dem Land mussten sich zum großen Teil selbst versorgen weil man noch nichteinmal an Orangen rankam. Nur in den großen Städten sah die Versorgungslage etwas besser aus.
Man konnte nur eine einzige Partei wählen! Andere Parteien waren Schein-Parteien und jeder der etwas anderes wählte wurde von Staatlicher Seite genau unter die Lupe genommen.
Es wurde oft von mehr Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe geredet aber das alles war bevor man herausfand das selbst Kinder in der Schule zu ihren Eltern und Gesprächen befragt wurden!
Man vertraute Nachbarn die schon ganze Aktenordner über einem gefüllt hatten.
Natürlich haben oder besser mussten sich viele Menschen mit dem System und dem Leben arrangieren weil man keine Chance sah das sich irgendetwas veränderte.

Kommen wir einmal zum Umweltschutz!
Alles ging in den nächsten Fluß/See. Durch Planwirtschaft konnte man sich keine Ernteausfälle erlauben also wurde mit Giften nicht Sparsam umgegangen.

Und hast du auch schonmal was über Rassismus in der UDSSR gehört?
Weißt du wie die Asiatisch Aussehenden Russen behandelt wurden zb. im Militär der UDSSR?

Brot und Suppe! Mehr gab es nicht. Oder die Abfälle.

All diese Dinge sind meine persönliche Erfahrung. Die Russen haben in Ostdeutschland gewütet wie die Schweine und was waren viele froh als es Anfang der 90er endlich hieß: Do swidanja!

Die paar Erfolge der UDSSR die du hier aufgezählt hast waren ja wohl auch das mindeste,ich glaube wenn es nicht irgendwo ein paar veränderungen oder schöne Momente gab dann hätte es wohl schon in den 70ern Bürgerkrieg im Ostblock gegeben.

Es war verboten Westliches Fernsehen zu gucken - genauso schlimm wie unter Hitler!
"Feind hört mit" gelle? ;)
Es gab Pakete aus dem Westen um Freunde,Verwandte oder sonstige Angehörige zu unterstützen mit einer kleinen Aufmerksamkeit und was wurde damit gemacht? Alles auseinandergenommen oder gleich einbehalten.
Eltern die gegen das System waren denen wurde das Kind weggenommen und mit neuem Namen versehen.

Es gibt aber nach wie vor noch Menschen die behaupten oder Felsenfest davon überzeugt sind das der Kommunismus eine gute Sache sei. Für viele war es eben ein zu großer Schock das am Ende der 80er alles zusammenbrach. Das ganze Leben hat man hinter der Mauer verbracht und wie sonst sollte man auch damit umgehen?
Das Lustigste ist aber das viele noch so von der Zeit schwärmen aber zuhause ihr neues Auto haben,BluRay Player und zum Urlaub nach Spanien fliegen ;)
Das alles hätte es niemals gegeben wären die Dinge nicht so gekommen.


Das einzigste Land das den Sozialismus noch so auslebt ist unbestritten Nord Korea.
Du erzählst von super Sozialsystemen aber hast wohl keine Ahnung das die Menschen in Kuba & Venezuela kein Geld haben,keinen Job und auch schonmal die ein oder andere Hungersnot mitmachen müssen?
Kannst ja nach Kuba ziehen wenn dich die zahllosen bettelnden Kinder auf der Straße nicht weiter Stören.

Wieso kannst du nicht einfach froh sein im Sogenannten Westen zu leben? Du bist ja genauso schlimm wie die Nazis die wieder im 3.Reich leben wollen.


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Ethain
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Die Erfolge der UdSSR

19.04.2013 um 12:40
Noch was zu deinen ach so lieben guten Soviets: in den 70ern nahm sich einmal ein Russischer Soldat in Parchim ein Baby aus einem Kinderwagen.Die Eltern konnten nichts tun weil der Soldat sie mit seiner Waffe bedrohte.
Er nahm das Baby und schlug es mit dem Kopf gegen den nächsten Baum und warf es dann weg.
Dem Soldat wurde der Prozess gemacht in einem Flugzeug über den Wäldern Polens.
Er wurde einfach rausgeworfen und fertig.

Ich hoffe du denkst mal drann wenn du wieder so von der guten alten Zeit schwärmst!


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Ethain
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Die Erfolge der UdSSR

19.04.2013 um 13:10
Habe ich geschrieben das die Russen wie Schweine in Deutschland gewütet haben?
Nein, ich meinte SCHLIMMER als Schweine!
Jeder Soviet Offizier durfte doch tun und lassen was er wollte.
Den hat keiner auch nur schief angeguckt wenn er sich nahm was er wollte. Ich selbst habe auch schon von einigen Leuten aus den Nachbarorten gehört die einfach "Verschwunden" sind weil sie sich mit den Worten: Dieser Scheiß Staat,dieses Scheiß System öffentlich geäußert hatten.
Selbst den Tschechen ging es besser als die DDR.

Das kann sich doch heute niemand mehr vorstellen das man wegen solchen Äußerungen exekutiert wird.


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Die Erfolge der UdSSR

19.04.2013 um 13:24
Ethain schrieb:aber hast wohl keine Ahnung das die Menschen in Kuba & Venezuela kein Geld haben,keinen Job und auch schonmal die ein oder andere Hungersnot mitmachen müssen?
Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun. Der Sozialismus in Lateinamerika der im letzten Jahrzehnt aufgekommen ist, ist kaum vergleichbar mit dem was die Menschen im Ostblock ertragen mussten. Tatsaechlich sind Lebensstandard und Armut in diesen Laendern vergleichsweise wesentlich geringer als in anderen Entwicklungslaendern (in vielen "kapitalistischen" Entwicklungslaendern findet sich wesentlich gravierendere Armut, Arbeitslosigkeit, Unterbeschaeftigung und Unterernaehrung - und selten wird der Kapitalismus dafuer verantwortlich gemacht).

Schauen wir mal:

(1) Kuba

Ja, Kuba kann sich nicht selbst mit Nahrungsmitteln versorgen. Das koennen viele Staaten schon allein auf Grund der geographischen Bedingungen nicht mehr, wenn die Bevoelkerung wegen wachsendem Lebensstandard schneller waechst, als ihre Erde sie ernaehren kann. Das kann man aber durch Handel kompensieren, der fuer Kuba durch das Embargo und die damit einhergehenden hoeheren Transportkosten im Handel mit Drittlaendern erschwert ist. Und trotz alledem - so bestaetigt die FAO - Kuba hat mit durchschnittlichen 3.200 Kalorien input pro Kopf und pro Tag den hoechsten in ganz Lateinamerika.

http://peoplesworld.org/cuba-struggles-for-food-self-sufficiency/

Desweiteren: Schau dir mal den kubanischen Lebensstandard gemessen am Human Development Index an ( http://hdrstats.undp.org/en/countries/profiles/Cub.html ). Es ist der zweithoechste in der Karibik (hinter Barbados) und der vierthoechste in ganz Lateinamerika (z.B. noch vor Mexiko), hat also eine mit Industrienationen vergleichbare Lebenserwartung und eine der hoechsten Alphabetisierungsraten der Welt (die hoechste in ganz Lateinamerika). Hoehere Lebenserwartung, hoehere Alphabetisierung - das sind empirische Belege (die Zahlen vom UNDP bestaetigt) fuer den Erfolg kubanischer Bildung und kubanischer Gesundheit.

Uebrgiens: Wer sich z.B. in seinem Land kein Medizinstudium leisten kann, kann ja nach Havanna gehen. ;) Die Escuela Latinoamericana de Medicina (ELAM) ist die groesste internationale medizinische Hochschule der Welt und ermoeglicht als Teil der humanitaeren medizinischen Aussenpolitik Kuba's benachteiligten Studenten aus aller Welt dort Medizin zu studieren.
Established in 1999 and operated by the Cuban government, ELAM has been described as possibly being the largest medical school in the world by enrollment with approximately 10,000 or 12,000 students from 49 countries reported as enrolled in 2006/early 2007. All those enrolled are international students from outside Cuba and mainly come from Latin America and the Caribbean as well as Africa. The school accepts students from the United States — 91 were reportedly enrolled as of January 2007. Tuition, accommodation and board are free, and a small stipend is provided for students.

[...]

The mission of ELAM is to make competent and cooperative doctors with the degree of MD (doctor of medicine), the same degree which is offered to medical graduates all over the Americas. The Latin American School of Medicine is officially recognized by the Educational Commission for Foreign Medical Graduates (ECFMG) and the World Health Organization. It is fully accredited by the Medical Board of California, which has the strictest US standards — which means that qualified US graduates of the Latin American School of Medicine are eligible to apply for residency placements in any state of the US.

It is preferred that ELAM students come from the poorest communities with the intent of returning to practice in those areas in their countries. Initially only enrolling students from Latin America and the Caribbean, the school has become open to applicants from impoverished and/or medically underserved areas in the United States and Africa.

Preference is given to applicants who are financially needy and/or people of color who show the most commitment to working in their poor communities.
Wikipedia: Latin_American_School_of_Medicine_%28Cuba%29

Youtube: ¡Salud!

Es ist also bemerkenswert, dass sich Kuba trotz eigentlich sehr duerftiger wirtschaftlicher Performance so gut macht in Sachen Lebensstandard. Trotzdem reicht das natuerlich noch nicht, Mangel an ausreichender politischer Freiheit, Pressefreiheit, schwache rueckstaendige Wirtschaft, wenig Vielfalt and Konsumguetern usw machen Kuba zu keinem "sozialistischen Paradies".

Der Sozialismus hat auf Kuba gute Dinge vollbracht aber in anderen vollends versagt (das ist unter anderem auch die Sowjetunion Schuld, die Kuba eine einseitige an den RGW gebundene Exporteurrolle von landwirtschaftlichen Produkten zugeschrieben hat).

Ich denke so sieht eine objektive Einschaetzung der Lage in Kuba aus, auch wenn man mit Sozialismus wenig am Hut hat.


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19.04.2013 um 13:31
(2) Venezuela

@Ethain was ist eigentlich mit der Halbierung der Armut (und Rueckgang extremer Armut um ein Drittel), der Verzwoelffachung verfuegbarer Aerzte sowie verbesserter Zugang zum Gesundheitswesen durch z.B. Barrio Adentro, der Bekaempfung des Analphabetismus durch die Misión Robinson, den gewaltigen sozialen Wohnungsbau durch die Gran Misión Vivienda, die Verdoppelung der Zahlen der Immatrikulation an Universitaeten, freier gleicher Zugang zu Bildung durch die Misión Sucre usw usw. ? Venezuela hat - gemessen am GINI Koeffizienten - die geringste Einkommensungleichheit Lateinamerikas und in den vergangenen 10 Jahren den zweithoechsten Rueckgang an Armut in Lateinamerika zu verbuchen direkt hinter Ecuador - einem Land welches von einem (gemaessigten) Sozialisten regiert wird: Rafael Correa. Der war uebrigens diese Woche in Berlin, hat mit der Kanzlerin und unserem Bundesgauck geredet, um Deutsche Investitionen geworben und an der TU Berlin eine interessanten Vortrag gehalten ( http://www.tu-berlin.de/?id=131938 ).


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19.04.2013 um 13:39
jeremybrood schrieb:Soweit mir bekannt, waren die Naturvölker alles andere als demokratisch. Ich habe mal eine Dokumentation aus den 70ern über Stämme aus Papua Neu Guinea gesehen -
da gabs Kannibalismus, dauernd Stammesfehden und die Frauen wurden auch unterdrückt.
Habe ich nie abgestritten das es das auch gibt. Aber ein Häuptling kann sich eben nur halten wenn er akzeptiert ist oder sonst seine Macht sichern kann. Und bei den Naturvölkern hat man halt ein recht überschaubares Dorf. Ich bezog mich eher auf die Wirtschafstordnung weil das Jagdgut und co geteilt wird und auch erfolglosere bis zu einem gewissen grad durchgezogen werden.
wolfpack schrieb:Wer ist noch der Ansicht @cRAwler23 's, dass die Staaten, welche von der Sowjetunion 45' besetzt und zur Marionettenregimen umgewandelt wurden, nicht zur Errichtung einer souveränen Nation in der Lage gewesen wäre?
natürlich wären sie dazu in der Lage gewesen. Die Begründung glabut doch keiner
cRAwler23 schrieb:Jap das bin ich, nur sind da die "Grenzen" zwischen Anarchismus und Kommunismus sehr fließend.
Die Grenzen zwischen Kapitalismus ind Anachie sind wesentlich fliesender, die Absolute Freie Marktwirtschaft braucht nur einen Nachtwächterstaat. der Kommunismus immer eine Zentrale Steuerung sowie absolute gleichschaltung des Menschen.


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Ethain
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Die Erfolge der UdSSR

19.04.2013 um 13:41
@kulam
Was ist mit der Verstaatlichung der Industrie in Venezuela welche dann brachliegt weil kein Geld dorthin fließt und die Entlassung der Arbeiter welche dann durch ungelernte Kräfte ersetzt werden die nicht wissen wie die Maschinen funktionieren?

Das Gesundheitswesen in Kuba kann noch so gut sein wenn die Menschen trotzdem versuchen Boote zu bauen um mit Ihrer Familie dem Sozialistischen System zu entkommen.
Was bringt es denn Arzt werden zu wollen in Kuba wenn man sich die Miete für eine Wohnung nicht leisten kann geschweige denn das Essen.
Sobald eine Frau ein Kind bekommt verliert sie den Job,es gibt keine Sicherung des Arbeitsplatzes.
Die sogenannten Reformen sind nur Tropfen auf nen heißen Stein. Dort tuen sich Löcher auf noch und nöcher.

Auf den Papier und bei den Konferenzen hört sich das alles immer so toll und fortschrittlich an aber es hat mit der Lebenssituation und dem normalen Alltag wenig am Hut.

Das kennt man doch schon aus der Geschichte das vieles immer schöner Erklärt wird als es tatsächlich ist.

Die Menschen in Kuba hoffen doch schon seit Jahren das es nach Castro endlich vorbei ist mit dem Sozialismus aber stattdessen wird mehr Geld in die Geheimpolizei und das Militär gepumpt.
Das ist doch das einzigste was diese Länder noch zusammenhält.


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El_Gato
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19.04.2013 um 13:52
@Warhead

Wenn wir "Kommunismus" sagen dann meinen wir den, den es wirklich gab und nicht den, wie er im kommunistischen Manifest beschrieben wird.
Ich weiß selbst, daß da Lichtjahre dazwischen liegen.


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Ethain
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Die Erfolge der UdSSR

19.04.2013 um 13:53
Stell dir mal vor du würdest dort leben und du hast Träume was du aus deinem Leben machen willst!

Dir wird vorgeschrieben wohin du Reisen darfst, wenn du überhaupt Reisen darfst heißt das. Du kannst
dir kein neues Auto leisten,nichtmal auf Raten. Du musst sehen das du Genug geld verdienst wenn du Kinder hast denn es gibt keine Unterstützung.Du darfst nicht Krank werden und wenn du es wirst dann musst du hoffen das es im Krankenhaus überhaupt genug Medizin gibt und du nicht wieder mit Placebos (Aspirin oder Kaffeesüßer) nach hause gehst.
Wenn du Internet hast dann kannst du dir angucken wie normale Menschen anderswo auf der Welt leben.

Die Gedanken sind frei!


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Ethain
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19.04.2013 um 13:56
@El_Gato
So ist es.

Würden Marx und Engels heute in ein Geschichtsbuch blicken würden sie feststellen das sie doch lieber ein paar Dinge etwas ausführlicher Erklärt hätten was es mit dem "Alle Menschen sind gleich" auf sich hatte.


Alle Menschen sind gleich aber einige etwas Gleicher :D


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El_Gato
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19.04.2013 um 14:12
Ethain schrieb:Alle Menschen sind gleich aber einige etwas Gleicher :D
Das ist aber von Orwell und nicht Marx.^^


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