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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:14
@eckhart

Der Kapitalismus an sich macht gar nichts. Menschen machen etwas. Ich bin für eine Abschaffung des Zinseszinseffekts. Denn dieser wirkt systemisch destabilisierend und führt zu Blasen, die irgendwann platzen müssen.

Der normale Zins dagegen ist vollkommen harmlos. Und ich vermute, wenn der Zinseszins abgeschafft wird, wird das keinen großen Einfluss auf das Innovationspotenzial des Marktes haben. Die Banken wären etwas ärmer und hätten nicht mehr so viel Einfluss. Aber damit könnte man wohl leben :)


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20.10.2013 um 21:15
@cRAwler23
ok ich dachte du hättest vorher gesagt dass die kommunistischen und oder sozialistischen testballons in der geschichte der menschheit NICHT faschistisch gewesen wären. the more you know


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:15
rockandroll schrieb:wir reden über zinsen
Falsch. Es geht um "Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus".

Zinskritik war immer rechte Kapitalismuskritik.

Linke Kapitalismuskritik setzt immer an der Mehrarbeit, am privat angeeigneten Mehrwert an. Genau das wollten die rechten "Kapitalismuskritiker" nicht.

Wer eine linke Kapitalismusdiskussion in eine Zinsdiskussion umfunktioniert, versucht rechte Ideologie durchzudrücken.

Ob du dir dessen bewusst bist oder nicht, ist mir schnurzegal.


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rockandroll
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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:16
@Narrenschiffer
bla

meld mich, und geh mir nicht auf den piss, du troll.


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:17
Flodolski schrieb:Ich bin für eine Abschaffung des Zinseszinseffekts.
Der Zinseszinseffekt macht gar nichts. Menschen machen das und zwar völlig legal.
und zwar nach kapitalistischen (kapitalanhäufenden) Regeln.

Die Frage,
wie soll sich die Schere zwischen Arm und Reich wieder schließen*,
bleiben mir Konservative Kapitalismusbefürworter nach wie vor schuldig !

*Eine für den Mittelstand existenzielle Frage !


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:19
@Narrenschliffer

Also das ist jawohl reines Schablonendenken deinerseits. Ich bin ein Verfechter der freien Marktwirtschaft, halte den Zinseszinseffekt aus rein logischen Gründen für falsch. Das hat rein gar nichts mit rechter Ideologie zu tun.


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:22
@eckhart

Ja und deshalb müssen auch Menschen dafür sorgen, dass der Zinseszinseffekt abgeschafft wird. Denn dieser wirkt systemisch verseuchend, ob man will oder nicht.

Die Akkumulation von Vermögen bei den oberen 10% geht ausschließlich auf diesen Effekt zurück. Denn ohne den Zinseszinseffekt ist eine derartige, exponenzielle Entwicklung von Vermögen gar nicht möglich.


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rockandroll
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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:23
@eckhart
eckhart schrieb:Die Frage,
wie soll sich die Schere zwischen Arm und Reich wieder schließen,
bleiben mir Konservative Kapitalismusbefürworter nach wie vor schuldig !
ich denke ein eigenverantwortlicher konsumverzicht alltenhalben würde einen gewissen druck ausüben


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:23
rockandroll schrieb:meld mich, und geh mir nicht auf den piss
1. Ich bin nicht Capo oder Blockwart.
2. Ich schreibe, was und wann ich will.

Damit musst du leben. Oder auch nicht.

Zum Thema Zinskritik und rechte Ideologie:

Gottfried Feder¹: Das Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft des Geldes
11. Brechung der Zinsknechtschaft - Parteiprogramm der NSDAP

¹ Gottfried Feder war NSDAP-Mitglied der ersten Stunde, Mitverfasser des NSDAP-Parteiprogramms, Staatssekretär im NS-Wirtschaftsministerium, Reichskommissar für Siedlungswesen


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:24
Flodolski schrieb:Denn ohne den Zinseszinseffekt ist eine derartige, exponenzielle Entwicklung von Vermögen gar nicht möglich.
@Kc und @interrobang behaupten, es wäre reiner Fleiß, welcher diese Vermögen anhäuft !
Sie beabsichtigen offenbar die weitere Verbreitung von Multijobbing als Lösung dieser Frage.
rockandroll schrieb:ich denke ein eigenverantwortlicher konsumverzicht alltenhalben würde einen gewissen druck ausüben
Der trifft, wenn er nicht gesteuert wird (wie soll man ihn steuern?) wieder vorrangig und zuerst den Mittelstand.


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rockandroll
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20.10.2013 um 21:25
@Narrenschiffer
nationalsozialisten waren auch gegen den zins, weil sie ebenso eine sozialistische idee verfolgten, aber eben auf nationaler ebene, und ebenso mit faschistischen mitteln durchsetzen wollend. deshalb die überschneidungen in den ansichten


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:27
rockandroll schrieb:nationalsozialisten waren auch gegen den zins, weil sie ebenso eine sozialistische idee verfolgten
Eine scheinsozialistische bitte !

Nationalsozialisten sind so ziemlich das Asozialste was es gibt !


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rockandroll
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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:28
@eckhart
sowieso


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:30
@rockandroll

Mit Konsumverzicht triffst du nur die Angestellten in den Firmen. Denn die sind am Ende auf ihre Kunden angewiesen, die ja ihre Gehälter bezahlen. Ich bleib dabei. Zinseszins abschaffen und viele aktuelle Probleme lösen sich in Luft auf.


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:31
Flodolski schrieb:Zinseszins abschaffen und viele aktuelle Probleme lösen sich in Luft auf.
Auch Spekulationen und Wetten ohne Risiko auf Gewinne wie Verluste und gegen ganze Staaten ?


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rockandroll
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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:32
@Flodolski
ok^^ müsste man mal tatsächlich probieren


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:38
@eckhart

Spekulation ist nicht per se etwas schlechtes. Wie kommst du darauf? Es kommt nur darauf an, dass derjenige der spekuliert auch Verantwortung übernimmt und geradesteht wenn es nicht so kommt wie gedacht. Wenn du Aktien kaufst und damit in ein Unternehmen investierst, musst du ja auch geradestehen, wenn das Unternehmen Insolvent geht. Auch Währungsspekulation ist nichts grundsätzlich verwerfliches.

Als erstes: Abschaffung Zinseszins
Als zweites: Optimale Regulierung der Finanzmärkte (Lebensmittelspekulationen verbieten z.B.)

Und dann sind die Banken wieder das, was sie sein sollten. Dienstleister für die Menschen und Firmen. Im Grunde sind die Lösungen recht einfach. Nur politisch schwer umsetzbar...noch :)


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 21:48
Flodolski schrieb:Spekulation ist nicht per se etwas schlechtes.
Tut mir leid, positive Beispiele sind mir angesichts der verantwortungslosen Entwicklung der Wirklichkeit entfallen.
Flodolski schrieb:Es kommt nur darauf an, dass derjenige der spekuliert auch Verantwortung übernimmt und geradesteht wenn es nicht so kommt wie gedacht.
Eben, mir fällt keiner mehr ein.
Wenn ein traditionsreicher Familienunternehmer in Insolvenz geht,
und man schaut nach, warum,
findet man auch immer den Grund, dass er den Hals nicht voll bekommen hat und an die Börse gegangen ist. (W.Grupp macht sich immer über solche lustig)

Reihenweise haben Länder und Kommunen solche Privatisierungs-Abenteuer hinter sich - allein schon die daraus resultierenden Schulden geben uns den Rest.
Vorige Woche habe ich mir im TV die Geschichte der Treuhand in Erinnerung gerufen.

Das reicht für mich den Rest meiner Tage an Begeisterung für Spekulationen.
rockandroll schrieb:...noch :)
?
Ich stehe auf dem Standpunkt: Wenn schon Utopie, dann richtig ! Das ist einfacher.


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interrobang
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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 22:06
@eckhart
eckhart schrieb:@Kc und @interrobang behaupten, es wäre reiner Fleiß, welcher diese Vermögen anhäuft !
Sie beabsichtigen offenbar die weitere Verbreitung von Multijobbing als Lösung dieser Frage.
Cool. Lügst du immer wen du keine argumente hast?


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interrobang
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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

20.10.2013 um 22:08
@Flodolski
Flodolski schrieb:Als erstes: Abschaffung Zinseszins
Als zweites: Optimale Regulierung der Finanzmärkte (Lebensmittelspekulationen verbieten z.B.)

Und dann sind die Banken wieder das, was sie sein sollten. Dienstleister für die Menschen und Firmen. Im Grunde sind die Lösungen recht einfach. Nur politisch schwer umsetzbar...noch :)
Richtig. Mein vorschlag währe hier mehr verstaatlichung bzw Staatliche konkurrenzunternehmen mit diesen punkten.


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

21.10.2013 um 09:30
eckhart schrieb:und @interrobang behaupten, es wäre reiner Fleiß,
Lüge?
Dann wohl eher Missverständnis !

Wie kommt denn Deiner Meinung nach diese eklatante Anhäufung von Reichtum der obersten
10 Prozent zustande ? Besonderen Vermögens-Zuwachs hatten diese obersten 10 Prozent in der Krise.
Ich habe hier im Prinzip zusammengefasst von Dir (und @Kc ) nur gelesen:
"Durch überdurchschnittlichen Fleiß und Sparsamkeit"

Stelle es doch bitte richtig, wenn Du es anders meinst.
Ich bin gespannt.


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

21.10.2013 um 10:30
@eckhart

Wo habe ich von ,,nur'' geschrieben?

Es sollte jedem vernünftigen Menschen klar und bekannt sein, dass materieller Reichtum unterschiedliche Gründe hat.

Unter anderem auch gute, harte Arbeit.


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

21.10.2013 um 11:42
@Flodolski
Flodolski schrieb:Als erstes: Abschaffung Zinseszins
Wenn du im gleichen Zug auch die Inflation abschaffen kannst, liesse sich darüber bestimmt nachdenken.


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

21.10.2013 um 11:43
eckhart schrieb:Wie kommt denn Deiner Meinung nach diese eklatante Anhäufung von Reichtum der obersten
10 Prozent zustande ?
so in etwa:

klar, der harzer oder 1€ shoper kann nur bedingt mitmachen, aber die sind ja zum Glück eine nur eine Minderheit


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Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus

21.10.2013 um 12:19
@nahtern
Zu dem netten Video sag ich nur:
"We buy things we don't need with money we don't have to impress people we don't like." -Dave Ramsey
Genau diese naive Hoffnung von Menschen materiell "reich" zu werden ist es, die Spannungen und Probleme wie Ausbeutung und Klassenspaltung erzeugt, statt einfach den Ball flach zu halten und rational zu denken und zu handeln. Diese Denk- und Handlungsweise führt nur zu Dekadenz und es ist auch fraglich ob es ein angenehmes Leben ist, hier mal ein kleines Beispiel für diesen kapitalistischen Irrwitz:
Ein deutscher Student ist in East London unter mysteriösen Umständen gestorben. Der 21-Jährige schuftete als Praktikant bei einer renommierten Investmentbank offenbar drei Tage lang durch, danach erlag er einem Anfall.
In East London wurde ein 21-jähriger Deutscher am Donnerstag tot in seiner Wohnung aufgefunden, meldet die britische „Daily Mail“ online. Demnach starb Moritz E. unter mysteriösen Umständen. Den jungen Mann habe ein Mitbewohner tot unter der Dusche gefunden. Es wird vermutet, dass er einen Anfall erlitten habe.

Tragisch an dem Fall: Moritz E. habe bei der Merrill Lynch ein siebenwöchiges Investment-Praktikum absolviert – und offenbar rund um die Uhr gearbeitet. Wie die „Daily Mail“ unter Berufung auf Zeugen berichtet, soll er nächtelang für die rennomierte Investmentbank gearbeitet haben. Der Deutsche sei einer der besten Praktikanten gewesen, heißt es. Als er nach drei durchwachten Nächten nicht wieder aufgetaucht sei, habe man ihn gesucht.

Viele Banken seien dafür bekannt, dass Studenten lange Arbeitszeiten hätten und wenig Schlaf bekämen. Eine Studentin berichtete 2011 von Arbeitszeiten von 100 Stunden pro Woche. In einem Telefoninterview mit der „Huffington Post“ beschrieb der Sprecher der Bank John McIvor den 21-Jährigen als „herausragenden Studenten“ und drückte den Angehörigen des Verstorbenen seine Beileidsbekundungen aus. Die Todesursache sei weiterhin unklar und es werde eine Untersuchung geben, so McIvor weiter. Alles andere seien Spekulationen.
Die bereits am Freitag im Internet kursierenden Gerüchte, ein jungen Mann hätte sich aufgrund einer exzessiven Anzahl an Arbeitsstunden zu Tode gearbeitet, ließ McIvor allerdings unkommentiert. Moritz E. war Student an der Stephen M. Ross School of Business der Universität von Michigan. Er wohnte Medienberichten zufolge in einem Studentenwohnheim in Bethnal Green in East London.
http://www.focus.de/panorama/welt/praktikant-stirbt-nach-drei-tagen-ohne-schlaf-deutscher-schuftete-sich-bei-investment-...
Kc schrieb:Unter anderem auch gute, harte Arbeit.
Das Mantra das zum Gebet des heiligen Kapitals wurde. Ich sag da nur:
Ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter.
Für einige gibt es tatsächlich diesen "Erfolg", der zu materiellen Reichtum führt, jedoch stumpfen diese Menschen meist auch in Sachen Empathie ab. Ich bin der Meinung man sollte die Leistungsgesellschaft "entschleunigen", sich mehr auf den Teamgeist konzentrieren, eine gesündere Arbeitsteilung etablieren. Alles andere sind Hamster auf Speed, ich bin lieber auf Weed! :D


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