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Biolebensmittel verbieten?

337 Beiträge, Schlüsselwörter: Hunger

Biolebensmittel verbieten?

24.03.2014 um 15:53
@kore
kore schrieb:wir beginnen uns im Kreis zu drehn und es ist keine Antwort darauf, daß sogenannte normale Lebensmittel fast das gleiche mittlerweile kosten. Ich zahle z.b. für drei Kilo Kartoffeln mittlerweile über 2 Euro, Biokartoffeln kosten wenig Cent mehr schmecken aber deutlich besser
Warum ist das denn so? Tut mir Leid, dass ich da eine kritische Herangehensweise vertrete, aber die meisten verstehen einfach nicht, dass "Bio" nicht unbedingt das ist, was man darunter versteht.
Dieses "Bio", was die meisten im Gedächtnis haben hat einfach nichts mit der Realität zu tun... und um wieder auf das Thema zu kommen. Wenn Bio wirklich DIE Lebensmittelproduktion sein soll, dann wird natürlich alles deutlich teurer (ich beziehe mich übrigens auch auf Fleisch). Im Moment ist das doch nicht mehr als eine Modeerscheinung. Wie viel Platz soll denn auf einmal für die Lebensmittelproduktion zur Verfügung stehen, wenn alle Menschen via Bio-Anbau gesättigt werden sollen?
kore schrieb:Also, das Stärken des biologischen Anbaus macht diesen günstiger!
Woher weisst du das?
Das, was heute als Bio durchgeht, symbolisiert in weiten Teilen schon nicht mehr den Grundgedanken von ökologischer Anbauweisen.


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Ashert001
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Biolebensmittel verbieten?

24.03.2014 um 16:22
Man muss nicht die Biolebensmittel verbieten, die Biobauern produzieren auch nur für die Nachfrage.

Man muss nur die Gentechnik hier erlauben, dann steigen auch die Erträge auf allen konventionellen Feldern, wird wieder mehr exportiert und weniger Afrikaner müssen hungern!


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ErhardVobel
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Biolebensmittel verbieten?

24.03.2014 um 16:41
Was hat der Hunger mit Biolebensmittel zu tun?
Diesen Teil habe ich in ihren Beitrag von Nutzer; 25h.nox=Diskussionsleiter; nicht ganz verstanden.

Was den Teil Landwirtschaft und Klima-Katastrophe betrifft, so wäre der Landschaftschonendere Biologische Anbau doch fast schon eine mögliche Lösung zum diesem Problem.


Das Problem ist hier der Kapitalismus;
Kurzfristiges Profitdenken und wenig Voraussicht. Durch falsche Subventionen werden Unmengen an Landflächen regelrecht verschlissen und verbraucht, nur um billig und viel zu viel zu produzieren. Der dumme Steuerzahler bezahlt, die Wirtschaftbosse und Konzerne verdienen und unseren Kindern bleibt bald kein Lebensraum mehr übrig.
„…Eines Tages wird der weiße Mann erkennen, dass man Geld nicht essen kann…“ (berühmtes Zitat eines „Wilden“)


Aber den Hungernden hilft das wenig!


Das Zeug wird zur „Stabilisierung der Preise“ einfach vernichtet. Angeblich sollen 80-90% des Schlachtviehs entsorgt werden, auch ohne Notkeulung wegen BSE.
Die Hinterlassenschaften der Massenviehhaltung verunreinigt das Grundwasser und erzeugt Unmengen von Methan.
Schade, wäre ein guter Brennstoff.


Hier sollte man sich mal überlegen, Was wie Viel subventioniert werden soll und wenn man es doch mal subventioniert, dann bitteschön das Zeug auch mal in die Entwicklungsregionen und Katastrophengebiete befördern.


Schön, das die da unten auch was anbauen sollen, wenn die Natur da unten noch mitmacht.




Erhard Vobel jun. // Nürnberg, 24.03.2014 -


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Biolebensmittel verbieten?

24.03.2014 um 18:02
ErhardVobel schrieb:Das Problem ist hier der Kapitalismus;
Der Kapitalismus ist die Ursache, das Problem ist die zunehmende Bevölkerungsentwicklung.
Es kann nicht so angebaut werden, wie noch vor 200 Jahren. Dafür hat sich die Bevölkerung auf der Erde mehr als versiebenfacht.
ErhardVobel schrieb:Hier sollte man sich mal überlegen, Was wie Viel subventioniert werden soll
Subventionen sind doch gut. Nicht für die Bauern auf der Südhalbkugel, aber für den Landschaftsschonenden Anbau -und nur um den geht es hier ja in dem Thread.
Wenn wir uns jetzt mal auf die europäischen Subventionen beschränken (und die Gerechtigkeit gegenüber Bauern in Südamerika oder anderen Regionen auf der Erde außen vor lassen), dann ist es doch lobenswert, dass die Landwirtschaft hier subventioniert wird.
Ohne diese Gelder würde es hier sonst kaum mehr Landwirtschaft geben (dank Kapitalismus und Globalisierung), obwohl erstens die Böden sehr fruchtbar sind und zweitens die Effizienz -auch wegen des Wohlstandes- doch größer ist.
ErhardVobel schrieb:Aber den Hungernden hilft das wenig!
Bezieht sich das jetzt immernoch auf das Thema Bio-Anbau vs. konventioneller Anbau, oder auf dein Abschweifen bezüglich des Umgangs mit Lebensmitteln in den wohlhabenden Ländern?
Sollte es auf den ersten Teil bezogen sein: Meinst du durch Bio-Anbau werden es weniger Hungernde?
ErhardVobel schrieb:Das Zeug wird zur „Stabilisierung der Preise“ einfach vernichtet
Richtig, so ist das... das hat aber mehr mit dem System zu tun, das gibt es auch bei Bio-Anbau...
(berühmtes Zitat von Lao-Tse: "Ein weiser Politiker sorgt dafür, dass die Bäuche der Menschen voll sind und ihre Köpfe leer") ;)


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kore
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Biolebensmittel verbieten?

25.03.2014 um 08:17
xXGEH-H-EIMXx schrieb:Lebensmittelproduktion zur Verfügung stehen, wenn alle Menschen via Bio-Anbau gesättigt werden sollen?
ich verstehe Deine Argumentation, zitiere aber nur den letzten Satz hier.

Etwas Falsches, wird doch nicht dadurch richtiger, daß man ein Richtiges, das man im Verlaufe von produktionstechnischen Verfahrensweisen die man auf die Landwirtschaft ausdehnte, vergessen hat und nun als falsch deklariert, gerade weil diese Verfahrensweisen die mit dem Leben nichts zu tun haben, sondern mit Methoden die man diesem aufzwingt, das auf diese Weise Erzeugte nun als allein Gültiges bezeichnet und unnötig verteuert.
Nicht umsonst wird hier von einer LebensmittelINDUSTRIE gesprochen, das wird nicht besser, wenn man es begrifflich auf die Fleischproduktion ausdehnt, im Gegenteil. Nun wäre ich die letzte die, wie manch einer, militanten Veganismus deswegen forderte. Die Forderung biologisch Angebautes zu verbieten ist aber ähnlich abstrus.
Früher waren die Methoden traditionelle und in diese flossen die chemsichen Erzeugnisse nach und nach als sogenannte Erntegarantien ein. Es handelt sich aber immer noch um traditionelle Landwirtschaft, da man hier gar nicht begrifflich begonnen hatte jemals zu trennen, nur haben sich einige Betriebe auf die alten Methoden wieder umgestellt weil es einen Markt dafür gab.
Ohne chemisch bedenkliche Düngung oder Schädlingsbekämpfung dürfen diese sich nun als Biobetriebe kennzeichen. Wichtiger scheint mir noch, daß hier keinerlei Geschmacksverstärker verwendet werden dürfen. Man unterscheidet hier auch ökologischen und integrierten Anbau.
Biologisch-dynamisch gibt es demgegenüber erst seit 1924, wenn ich nicht irre und ist also KEIN traditioneller Anbau im oben verstandenen Sinne.
Dieser setzt allein auf Qualität und den Erdorganismus der die Produkte hervorbringt, in einer Weise, daß dieser am Leben bleiben soll. Solche Begriffe bewegt man selbstverständlich in der Landwirtschaft heute kaum, da man ein todbringendes Hungergespenst demgegenüber hinstellt.
Dieses wird aber durch die vom Tode durchdrungenen Methoden bewirkt, nicht durch die Landwirtschaft selbst.


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Biolebensmittel verbieten?

25.03.2014 um 10:51
@kore
kore schrieb:Etwas Falsches, wird doch nicht dadurch richtiger, daß man ein Richtiges, das man im Verlaufe von produktionstechnischen Verfahrensweisen die man auf die Landwirtschaft ausdehnte, vergessen hat und nun als falsch deklariert, gerade weil diese Verfahrensweisen die mit dem Leben nichts zu tun haben, sondern mit Methoden die man diesem aufzwingt, das auf diese Weise Erzeugte nun als allein Gültiges bezeichnet und unnötig verteuert.
Bei Fragen bezüglich: Wie verfasse ich möglichst viele Nebensätze ohne einen Punkt zu machen bist du die richtige Ansprechpartnerin :D
Ich habe mich nie für ein Verbot dieser Bio-Branche ausgesprochen, jedoch halte ich es aufgrund der globalen Entwicklung in den letzten Jahrhunderten schlichtweg als unrealistischen Wunsch, dieses Verfahren auf einmal großflächig anzuwenden.
kore schrieb:Nicht umsonst wird hier von einer LebensmittelINDUSTRIE gesprochen, das wird nicht besser, wenn man es begrifflich auf die Fleischproduktion ausdehnt, im Gegenteil. Nun wäre ich die letzte die, wie manch einer, militanten Veganismus deswegen forderte.
Aber ich frage mich: Was ist denn schädlich an der Lebensmittelindustrie? Ich meine nicht den Gebrauch von Genmanipulierten Pflanzen, oder Genmanipulierter Nahrung.
kore schrieb:Die Forderung biologisch Angebautes zu verbieten ist aber ähnlich abstrus.
Meinetwegen kann das für einen kleinen Teil der Bevölkerung -die sich durch den Verzehr als bessere Menschen fühlen- bestehen bleiben.
kore schrieb:Früher waren die Methoden traditionelle und in diese flossen die chemsichen Erzeugnisse nach und nach als sogenannte Erntegarantien ein. Es handelt sich aber immer noch um traditionelle Landwirtschaft, da man hier gar nicht begrifflich begonnen hatte jemals zu trennen, nur haben sich einige Betriebe auf die alten Methoden wieder umgestellt weil es einen Markt dafür gab.
Naja, Bio-Anbau wird auch gespritzt. Das ist es ja, was die meisten nichtmal wissen.
kore schrieb:Ohne chemisch bedenkliche Düngung oder Schädlingsbekämpfung dürfen diese sich nun als Biobetriebe kennzeichen.
Darauf bezieht sich meine oben erwähnte Frage... Was ist denn an der derzeitig allgegenwärtigen Praxis bezüglich konventionellem Anbau bedenklich?
kore schrieb:Dieser setzt allein auf Qualität und den Erdorganismus der die Produkte hervorbringt, in einer Weise, daß dieser am Leben bleiben soll.
Das "MEHR" an Qualität von Bio-Produkten müssen wir aber nicht ins Unerschwingliche loben...
Auch bei modernen, konventionellen Anbaumethoden wird mehr und mehr darauf geachtet, Bodenschonend anzubauen ;)


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25h.nox
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25.03.2014 um 14:12
kore schrieb:Biologisch-dynamisch gibt es demgegenüber erst seit 1924, wenn ich nicht irre und ist also KEIN traditioneller Anbau im oben verstandenen Sinne.
Dieser setzt allein auf Qualität und den Erdorganismus der die Produkte hervorbringt, in einer Weise, daß dieser am Leben bleiben soll.
jetzt wirds lächerlich... wer sich ernsthaft auf rudolf steiner bezieht kann nicht wirklich ernst genommen werden.


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kore
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01.04.2014 um 09:11
25h.nox schrieb am 25.03.2014:jetzt wirds lächerlich... wer sich ernsthaft auf rudolf steiner bezieht kann nicht wirklich ernst genommen werden.
ich möchte mal wirklich wissen, was Du dem außer Geschwafel hier entgegen zu setzen hättest?
Hast du Firmen wie Demeter oder Weleda ins Leben gerufen, die sich immerhin für die Gesundheit des Menschen einsetzen und dafür daß er das auch bleibt? Diese arbeiten aber nach steinerschen anthroposophischen Leitlinien. Hast Du Ähnliches wenn auch nur im Ansatz bewerkstelligt?


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kore
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01.04.2014 um 09:17
kore schrieb:
Dieser setzt allein auf Qualität und den Erdorganismus der die Produkte hervorbringt, in einer Weise, daß dieser am Leben bleiben soll.
@25h.nox schrieb:
Das "MEHR" an Qualität von Bio-Produkten müssen wir aber nicht ins Unerschwingliche loben...
Auch bei modernen, konventionellen Anbaumethoden wird mehr und mehr darauf geachtet, Bodenschonend anzubauen ;)
Meine Worte bezogen sich auf Demeter, hier wird ersichtlich, daß du Dich plötzlich bequemst die andere Anbauweise zu bevorzugen, denn Demeter kennst Du gar nicht. Und demgegenüber werd zumindest ich sie hier ins Überschwengliche loben.
Am Wochende konnte man ja glücklicherweise viel über die tatsächlichen >Ernährungsproblemehersteller < im TV erfahren.


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Biolebensmittel verbieten?

01.04.2014 um 09:24
@kore
kore schrieb: ? Diese arbeiten aber nach steinerschen anthroposophischen Leitlinien.
Hallo kore
Ist das steinersche-antroposophische Leitmotiv etwas positives, eine Art Gütesiegel? Oder wozu erwähnst du das?


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kore
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01.04.2014 um 09:26
wegen "noxens" Antwort an mich? :)


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01.04.2014 um 09:36
@kore
Habe ich gelesen. Nur verstanden habe ich das wohl nicht so ganz, fürchte ich.
Noxen scheint der Steinerei wenig abzugewinnen, so deute ich seine Aussage.
Deine Reaktion darauf verstehe ich nicht. Deine diesbezügliche Eingabe liest sich für mich als sei die Steinerei in diesem Kontext etwas Gutes und im Zusammenhang mit Bio irgendwie wichtig.


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kore
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01.04.2014 um 09:40
es ging nicht um "Bio" sondern um biologisch-dynamisch, kurz Demeter....ein beträchtlicher Unterschied.


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01.04.2014 um 09:51
@kore
Ja, und weiter?
Ist die Steinerei in die Zusammenhang etwas Positives, oder nicht?
Inwiefern ist das relevant, mal abgesehen davon, dass die halt ein Leitbild haben, über das man lange streiten könnte.

Wenn du mich nicht adden magst, brauchst du auch nicht antworten. Mich hat man immer zusammengefaltet, als ich noch nicht wusste wie das hier läuft.


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kore
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01.04.2014 um 10:26
zoonpolitikon schrieb:Ist die Steinerei in die Zusammenhang etwas Positives, oder nicht?
Ohne Steiner gäbs nicht "biologisch-dynamisch", auch heute nicht. Guck unter landwirtschaftlicher Kurs, oder hier:
Wissenschaftstagung: 90 Jahre Biologisch-Dynamisch
6./ 7. 6.2014 Bonn

Tagung zum Stand der Forschung zur Biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise,

veranstaltet vom Forschungsring, Darmstadt: www.forschungsring.de, www.demeter.de


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01.04.2014 um 10:44
kore schrieb: Ohne Steiner gäbs nicht "biologisch-dynamisch", auch heute nicht
Das weiß ich @kore Das war aber keine Antwort auf meine Frage, es sei denn du siehst die Steinerei als etwas Positives an, weil sie inhärent ist.


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kore
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01.04.2014 um 10:51
Na wenn Du das Alles schon weißt, warum fragst?


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01.04.2014 um 11:00
WTF? Kasperltheater, oder was?
Ich weiß nicht alles, deshalb stelle ich Fragen. Fragen die du scheinbar nicht beantworten kannst oder magst. Auch gut. (-.-)


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01.04.2014 um 11:10
@kore
kore schrieb:@25h.nox schrieb:
Das "MEHR" an Qualität von Bio-Produkten müssen wir aber nicht ins Unerschwingliche loben...
Auch bei modernen, konventionellen Anbaumethoden wird mehr und mehr darauf geachtet, Bodenschonend anzubauen ;)
Hat da wohl jemand den Überblick verloren, wer hier was schreibt? :D

Das Zitat stammt von meiner Wenigkeit.

Nun zu deiner Antwort:
kore schrieb:Meine Worte bezogen sich auf Demeter, hier wird ersichtlich, daß du Dich plötzlich bequemst die andere Anbauweise zu bevorzugen, denn Demeter kennst Du gar nicht.
Naja, das du dich vertan hast bezüglich deiner Anrede lassen wir mal so stehen...
...ja, ich halte die konventionelle Anbauweise:
1. Für zielbringender und effizienter
2. mit zunehmender Zeit für "ökologischer"
3. Ergo für realistischer !
kore schrieb:denn Demeter kennst Du gar nicht.
Richtig, der Begriff ist mir zwar geläufig, ich hätte es jedoch nicht genau erklären können.

Wikipedia, der Freund um sich einen groben Überblick zu verschaffen:
"Sie erhebt den Anspruch, nicht allein die materiellen Substanzen und die physischen Abläufe der Natur, sondern auch übersinnliche, kosmische Kräfte als Gestaltungsfaktoren im Blick zu haben. Die Förderung eines gesunden Zusammenspiels von Menschen, Tieren und Pflanzen sowie Erde und Kosmos steht im Mittelpunkt."
Ja, mir wird mehr und mehr bewusst, warum ich diesen Hokus Pokus nicht einordnen konnte.

"Aufgrund einer schlechten Ernte 2007 wurde verarbeitenden Betrieben erstmals in der Geschichte des Verbandes eine kurzzeitige Beimischung von bis zu 30 Prozent Getreide gestattet, das nicht biologisch-dynamisch erzeugt wurde"

Aha :D :D
Da du ja ein Fan dieses Verfahrens bist:
Erklär mir bitte, wie du damit die Weltbevölkerung ernähren willst?
^^und das ist nämlich das Problem, welches ich bei diesen ganzen Bio-Verfahren sehe. Die Effizienzrückstände sind viel zu enorm... und es steht einfach mal nicht im Verhältnis zu der qualitativen Minderwertigkeit -wie es doch so gerne gesagt wird- von konventionellen Methoden
kore schrieb:Am Wochende konnte man ja glücklicherweise viel über die tatsächlichen >Ernährungsproblemehersteller < im TV erfahren.
Dafür musste ich nicht am WOchenende einschalten...


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01.04.2014 um 11:18
@25h.nox

Ob Bio oder nicht . . . das hat rein gar nichts mit dem Welthunger zu tun.

Es wird genug Nahrung angebaut, nur wird sie ungerecht verteilt. Anstatt es an ihre eigene Bevölkerung abzugeben, werden in ärmeren Länder Grundnahrungsmittel exportiert oder Flächen für den Anbau solcher lieber für angeblichen "Bio-Sprit" oder für Export-Früchte benutzt.

In unserer Wohlstandswelt wird ein Großteil der Feldfrüchte, die nicht der "Norm" entsprechen (also kumme Karotten, zu kleine Äpfel etc.) wieder vernichtet, bevor sie überhaupt auf den Markt kommen.
Ist das sinnvoll? Es werden gesunde, frische und vollkommen intakte Lebensmittel vernichtet, weil sie nicht dem Schönheitsideal entsprechen.

Und hast Du Dir mal angesehen, wieviel Pestizide bei einem konventionellen Anbau versprüht werden, die dann in die Nahrung, in die Erde, ins Grundwasser, in die Flüsse und ins Meer gelangen?
In China sind durch den hohen Gift-Verbrauch schon in einigen Regionen die Bienenvölker ausgestorben. Und ohne die Arbeit der Bienen kann ein Großteil des Erträge abgeschrieben werden, denn von Hand schafft kein Mensch die Arbeit der Insekten.


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