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Biolebensmittel verbieten?

337 Beiträge, Schlüsselwörter: Hunger
25h.nox
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Biolebensmittel verbieten?

12.04.2014 um 16:45
FF schrieb:Das ändert nichts daran, dass es grundsätzlich keinen chemieverseuchten, unverkäuflichen Honig gibt.
ehm was? hast du deine quelle mal gelesen? da geht es um die honigqualität in dt. nicht darum das keine hohen belastungswerte möglich sind.


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misterman
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Biolebensmittel verbieten?

12.04.2014 um 17:27
@25h.nox
...kann europa zusehen wie millionen verhungern weil wir aus wohlstandverwöhntheit heraus lebensmittel nicht anbauen?
Die Schweiz macht das auch. Habe schon selbst life gehört wie gewisse Politiker sagten wir bräuchten keine Bauern mehr, wir können die Lebensmittel ja auch exportieren.

Das war übrigens ein Argument wegen der Zuwanderungsinitiative welches völlig unter ging.

Es ist unsozial wenn wir den armen Ländern die Lebensmittel wegkaufen und die es sich dann nicht mehr leisten können. Zudem ist es auch nicht ökologisch, von selbst laufen die Lebensmittel nicht nach Europa.

Wohlstandsverwöhntheit ist wohl ein passender Begriff.

Verbote sind blöde aber vielleicht hast du da recht. Wenn ein Land seine eigene Bevölkerung nicht selbst ernähren kann sollte es keine Bio-Produkte verkaufen dürfen. Wär doch mal ein Ansatz.


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25h.nox
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Biolebensmittel verbieten?

12.04.2014 um 17:29
misterman schrieb:Die Schweiz macht das auch.
die schweiz ist auch ein mafiastaat der nur durch schwarzgeld import überlebt...


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misterman
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Biolebensmittel verbieten?

12.04.2014 um 22:42
@25h.nox
In Deutschland ist die Mafia auch und aktiver.

Aber die Schweiz müsste ja eigentlich gut sein weil wir ja die tollen Oligarchen welcher der böse Putin wegsperrt sogar mit einem Politiker empfangen. Oder, wer gegen Putin ist der kann doch einfach nur gut sein.


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Sanyoo
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12.04.2014 um 23:05
25h.nox schrieb:es wird aber nicht besser dadurch das man weniger anbaut, stimmen wir da überein?
Ja da stimmen wir überein das nicht weniger weggeworfen wird umso mehr man Anbaut.Je mehr man Anbaut umso mehr wird auch weggeworfen ganz einfach.Es besteht für die Lebensmittelproduzenten doch gar kein Interesse mehr Anzubauen als benötigt. Warum auch?Der Export in Länder wo die Lebensmittel benötigt werden wäre zu teuer. Und da wo sie hergestellt werden soll der Preis möglichst stabil bleiben und nicht sinken.Somit nochmals meine Frage Inwiefern sollte es helfen den Hunger in der Welt zu stillen in dem man den Bio Anbau verbietet?.
25h.nox schrieb:was ich hier allerdings sehr oft gelesen habe ist immer die gleiche ablenkungsstrategie.
ist es den so schwer zu verstehen das die sache mit dem wegwerfen und biolandbau in keinem zusammenhang stehen?
Sie stehen dann in einem Verhältniss wenn man die Forderung eines Verbots für Bio Anbau damit begründet das es schlichtweg zu wenig Lebensmittel gibt.Was aber nicht der Fall ist.
25h.nox schrieb:oder das wir einen weltweiten markt für grundnahrungsmittel haben an dem auch afrikanische hungerstaaten teil haben?
Nochmals wo liegt das Interesse der Konzerne die Lebensmittel zu verbilligen in dem bei uns mehr Angebaut wird?. Bei uns gäbe es zwar die Kunden aber da wir sowieso schon eine Überproduktion von Lebensmittel haben brauchen wir nicht darüber reden etwas zu verbieten.Alles was nicht Güteklasse A aufweist bleibt zum Verrotten auf den Feldern.Und die Annahme das mehr Nahrungsmittel Exportiert würden,und zwar dahin wo sie gebraucht würden,weil sie billiger werden ist wohl lächerlich.


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Biolebensmittel verbieten?

13.04.2014 um 02:22
Schön, dass ihr überhaupt nicht auf meinen Kommentar eingegangen seid... :(
Meiner Meinung nach beinhaltet er alles, was zu diesem unsaglich lästigen Thema gehört... ihr lenkt nur ab mit irgendwelchen Bienen-Diskussionen!


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Biolebensmittel verbieten?

14.04.2014 um 11:42
@25h.nox
25h.nox schrieb:unfruchtbarkeit? hm wer vermehrt sich den vorallem? genau, die UNTERSCHICHT, und die ist kein bio.
im gegenteil, die ökomuttis haben meistens die kinder mit asthma oder allergien, wenn sie überhaupt kinder haben.
Dann nenne mir die wissenschaftliche Quelle, die Deine Behauptung belegt.



Und zu Deiner Aussage "Was für Pflanzen giftig ist, ist nicht für den Menschen giftig" habe ich hier noch ein bißchen Lektüre für Dich:

http://www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/pestizide/gesundheitsgefahren/krank_durch_pestizide/

http://www.pan-germany.org/download/Vergift_DE-110612_F.pdf


@Sanyoo
Sanyoo schrieb:Sie stehen dann in einem Verhältniss wenn man die Forderung eines Verbots für Bio Anbau damit begründet das es schlichtweg zu wenig Lebensmittel gibt.Was aber nicht der Fall ist.
Stimme dem zu. Ein Verbot von Bio wird nicht dafür sorgen, dass alle etwas zu essen haben. Solange Geld und Macht wichtiger sind, als die Scheibe Brot auf dem Teller, werden auf der einen Seite Menschen hungern müssen und auf der anderen Seite Lebensmittel vernichtet werden oder in überfüllten Warenregalen vergammeln.


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14.04.2014 um 19:57
@Caldera

Das System sagt mir, dass ich von dir angesprochen worden bin, aber ich sehe es nicht :D


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Biolebensmittel verbieten?

16.04.2014 um 12:07
@xXGEH-H-EIMXx

Hatte aus Versehen einen Teil meines Kommentares gelöscht. Also im allgemeinen stimme ich Dir zu, dass es hauptsächlich an der ungerechten Verteilung der Nahrung liegt und nicht ob es Bio ist oder nicht.
Natürlich wird die Ausbeute auf Bio-Landflächen eventuell kleiner ausfallen und nicht jeder Boden kann beacktert werden. Aber wenn man bedenkt, wieviel Abertausende Menschen jährlich aufgrund des direkten oder indirekten Kontaktes mit Pestiziden elendig verrecken, ist ein rein konventioneller Anbau keine Alternative.
Ich bin hierbei wieder für die goldene Mitte: wo es sich lohnt, sollte Bio angebaut werden. Wo man sonst nix anbauen kann, sollte man konventionell bleiben, aber entsprechende Schutzmechanismen einführen, um die Bauern und Konsumenten vor den Pestiziden zu schützen und nur soviel spritzen und düngen, wie es nötig ist.
Und es sollte wirklich "Bio" sein. Nicht wie in China, wo die "Bio"-Bauern ihr Obst in Tüten packen, damit sie dann ungehemmt spritzen können und es dennoch als "Bio" verkaufen dürfen.


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Biolebensmittel verbieten?

17.04.2014 um 11:15
Hier noch ein interessanter Bericht, den ich gestern gesehen habe:

http://www.zdf.de/planet-e/die-saatgut-retter-weltkonzerne-versuchen-den-globalen-saatgutmarkt-zu-kontrollieren-die-viel...

So wird die Saatgutvielfalt von Großkonzernen und deren Lobbyisten immer weiter eingeschränkt.

Anstatt durch natürliche Auslese und Vielfalt kräftige Pflanzen entsprechend ihrer Umgebung angepasst züchten zu können, die sogar resistenter gegen Krankheiten und Schädlinge sind, werden die Bauern gezwungen, degenerierte Labor-Samen (meist unfruchtbare Hybride) zu kaufen, nur damit das Obst und Gemüse überall in der EU einheitlich aussieht. Und anschließend müssen sie auch noch die Pestizide (meist von denselben Firmen) kaufen, um diese Pflanzen vor Schädlingen zu schützen.
Und nach der Ernte muss meist neuer Samen gekauft werden, weil diese Hybride keine taugliche nächste Generation an Pflanzen hervorbringen.

Und wieder ist es nicht eine Frage des Nicht-Könnens, sondern der Wille einzelner Großkonzerne, die in der EU-Politik ihre Finger im Spiel haben, um mit Samen und Pestiziden ihr großes Geld zu machen.

Und das alles ist abgesegnet von der EU. Wenn Öko-Landwirte eigene Züchtungen auf den Markt bringen wollen, die z.B. an eine bestimmte lokale Begebenheit angepasst sind, werden die offiziellen Tests an einem ganz anderen Ort gemacht, wo diese Pflanze natürlich durchfällt.
Das ist ungefähr so, als wenn man Melonenpflanzen in der Wüste auf ihre Tauglichkeit prüfen würde.

Hier geht es schon lange nicht mehr um Ernährung, sondern nur noch ums Geld.


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Biolebensmittel verbieten?

18.04.2014 um 13:48
@Caldera
Sicherlich hat konventioneller Anbau auch seine Schattenseiten.
Die Monopolstellung (Macht) einzelner Firmen ist aber auch wieder eine Frage des Systems.
^^Dennoch bleibe ich bei der Meinung, dass konventioneller Anbau effektiver ist... aber ja, Reformen in diesem Sektor wären schon wünschenswert, damit die oben angeführten "Probleme" beseitigt werden könnten.


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Biolebensmittel verbieten?

19.04.2014 um 21:23
@xXGEH-H-EIMXx

Und selbst "Bio"-Gemüse entstammt zum Großteil solchen Saaten.
Dass mal gedüngt werden muss oder auch mal gespritzt werden muss, wenn der Schädlingsbefall zu hoch ist, kann man ja noch verstehen. Aber warum wird z.B. die Markteinfuhr einer robusten Saat für eine bestimmte Region verhindert, obwohl die Pflanzen weniger anfällig für Schädlinge sind und daher weniger gespritzt werden müssen? Oder warum verwendet man keine "Nützlinge" gegen die Schädlinge. Oben drein könnte man auch noch einen Teil der Ernte für die nächste Aussaat nehmen. Der einzige Nachteil, den eine solche Saat vielleicht hat, ist, dass sie nur in einer bestimmten Region gut gedeiht oder die Früchte halt etwas anders aussehen.
Aber schon ist man ja "abseits der Norm" und wird nicht zugelassen, obwohl das Gemüse genauso gesund und vielleicht auch noch schmackhafter ist, als die "Norm".
Ich meine: seht euch doch mal Gemüsemärkte in ganz Europa an: Tomaten, Äpfel, Paprika, Kartoffeln . . . alles sieht absolut gleich aus, wie aus der Retorte.


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25h.nox
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Biolebensmittel verbieten?

22.04.2014 um 05:39
Caldera schrieb am 14.04.2014:Und zu Deiner Aussage "Was für Pflanzen giftig ist, ist nicht für den Menschen giftig" habe ich hier noch ein bißchen Lektüre für Dich:
und dann so geile quellen... ordentliche quellen suchen ist doch ganz einfach... google hilft da, die haben ne extra einstellung die nur ernsthafte quellen ausspuckt...
Caldera schrieb am 17.04.2014:Anstatt durch natürliche Auslese und Vielfalt kräftige Pflanzen entsprechend ihrer Umgebung angepasst züchten zu können, die sogar resistenter gegen Krankheiten und Schädlinge sind, werden die Bauern gezwungen, degenerierte Labor-Samen (meist unfruchtbare Hybride) zu kaufen, nur damit das Obst und Gemüse überall in der EU einheitlich aussieht.
gentechnik ist wie der name schon sagt nur ne technik, damit kann man deutlich einfacher und schneller bessere sorten züchten als mit natürlicher selektion... man weiß welche gene man will und kreuzt die gezielt von einer sorte in die andere. um das mit der herkömmlichen methode zu tun braucht das bei einigen pflanzen jahrhunderte und viel platz.
gentechnik muss nicht mit dem ziel trangene organismen zu erschaffen durchgeführt werden, auch bei konventionellem saatgut ist das mittlerweile normal.
und die terminatorgene sind forderungen der biolobby, damit die gentechnischverbesserten pflanzen nicht die biopflanzen auf dem feld nebenan bestäuben... das der gentechnik vorzuwerfen ist einfach nur verlogen.
Caldera schrieb am 17.04.2014:Und anschließend müssen sie auch noch die Pestizide (meist von denselben Firmen) kaufen, um diese Pflanzen vor Schädlingen zu schützen.
die pflanzen werden halt genau auf die pestizide abgestimmt. wenn du genmais A mit pestizid B behandelst geht der genauso ein wie nicht genetisch verbesserter mais auch...
Caldera schrieb am 17.04.2014:Und das alles ist abgesegnet von der EU. Wenn Öko-Landwirte eigene Züchtungen auf den Markt bringen wollen, die z.B. an eine bestimmte lokale Begebenheit angepasst sind, werden die offiziellen Tests an einem ganz anderen Ort gemacht, wo diese Pflanze natürlich durchfällt.
was den für tests? keine EU institution testet ob bestimmte sorten gut wachsen oder nicht.
die EU testet nur auf verträglichkeit, nicht darauf ob die pflanzen gut wachsen...
Caldera schrieb am 16.04.2014:Natürlich wird die Ausbeute auf Bio-Landflächen eventuell kleiner ausfallen und nicht jeder Boden kann beacktert werden. Aber wenn man bedenkt, wieviel Abertausende Menschen jährlich aufgrund des direkten oder indirekten Kontaktes mit Pestiziden elendig verrecken, ist ein rein konventioneller Anbau keine Alternative.
das passiert in der drittenwelt. dort ist es recht üblich das menschen jung sterben,weil es keinerlei arbeitsschutz gibt. bei vorschriftsmäßigem einsatz sind pestizide kein problem.
Caldera schrieb am 16.04.2014:aber entsprechende Schutzmechanismen einführen, um die Bauern und Konsumenten vor den Pestiziden zu schützen und nur soviel spritzen und düngen, wie es nötig ist.
höhere steuern auf dünger und pestizide sidn sinnvoll, da besteht kein zweifel.
aber das regelt der markt von alleine wenn der staat die richtigen anreize setzt.
Caldera schrieb:Aber warum wird z.B. die Markteinfuhr einer robusten Saat für eine bestimmte Region verhindert, obwohl die Pflanzen weniger anfällig für Schädlinge sind und daher weniger gespritzt werden müssen?
die gentechnik pflanze ist doch zugelassen worden weil es mutti egal war...
Caldera schrieb: Oder warum verwendet man keine "Nützlinge" gegen die Schädlinge.
weil "nützlinge" in großen mengen eingsetzt auch schädlinge sind. und wirklich schlimm wird es wenn man "nützlinge" von anderen kontinenten einführt...
Caldera schrieb:Aber schon ist man ja "abseits der Norm" und wird nicht zugelassen, obwohl das Gemüse genauso gesund und vielleicht auch noch schmackhafter ist, als die "Norm".
die dürfen natürlich angebaut und verkauft werden. lohnt sich nur nicht da sie nicht weiterverarbeitet werden können...
Caldera schrieb:Ich meine: seht euch doch mal Gemüsemärkte in ganz Europa an: Tomaten, Äpfel, Paprika, Kartoffeln . . . alles sieht absolut gleich aus, wie aus der Retorte.
warst du schon mal auf nem markt? also ich hatte vorgestern rote kartoffeln als beilage...
im supermarkt gibts die natürlich selten, aber da ist auch richtig so, wenn ich in den supermarkt gehe und kartoffeln will will ich keine wundertüte.


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rockandroll
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22.04.2014 um 07:59
25h.nox schrieb:gentechnik ist wie der name schon sagt nur ne technik, damit kann man deutlich einfacher und schneller bessere sorten züchten als mit natürlicher selektion... man weiß welche gene man will und kreuzt die gezielt von einer sorte in die andere. um das mit der herkömmlichen methode zu tun braucht das bei einigen pflanzen jahrhunderte und viel platz.
Es braucht deshalb so lange, weil sich die Umgebung mit anpassen muss, um als Biosphäre nicht gefährdet zu werden. Deshalb ist die Technik mit Vorsicht zu behandeln, weil man uU. die Vernichtung ganzer Landstriche riskiert, wenn durch eine selbstgebaute Pflanze ein Ökosystem kippt


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Gute_Luise
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22.04.2014 um 10:04
@25h.nox
Der Thread soll wohl ein Witz sein. Der Biolandwirtschaftssektor muß ausgebaut werden und kein Mensch muß deswegen hungern.
Deutschland hat noch genügend Potenzial. Die ersten Lebensmittel werden schon beim Erzeuger weggeschmissen, dann im Supermarkt und später beim Endverbraucher. Das sollte erst mal unterbunden werden. Es liegen auch genug Äcker brach. Viele Menschen nutzen ihre Gärten nicht mehr. Dann wurde hier auch schon angesprochen den Fleischkonsum zu reduzieren. Wir müssen ja nicht ganz verzichten.
Dann schlummert auch noch in der freien Natur ungenuztes Potenzial.
Die Welt kann vom ökologischem Landbau nur profitieren.
25h.nox schrieb:bei vorschriftsmäßigem einsatz sind pestizide kein problem.
Ach nö, bloß die Umwelt wird verseucht.

Ach ja und der Welthunger entsteht nicht weil es zu wenig Nahrungsmittel gibt. Im Gegenteil. Er entsteht durch Armut.


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Gute_Luise
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Biolebensmittel verbieten?

22.04.2014 um 10:11
@cucharadita
Ich hatte letzten BioBio Möhren aus Israel in der Hand, ich mein "Hallo gehts noch"?

Da stimmt einfach hinten und vorne was nicht, aber das ist halt so, in dieser fucking globalisierten Welt, wo willst da anfangen, wo aufhören?
Nur weil mit dem "Label" Bio Schindluder getrieben wird, heißt das nicht das ökologischer Landbau schlecht ist. Warum auch?
Das deine Möhren in Israel mal biologisch angebaut worden sind mag ja stimmen. Das sie dann nach Deutschland gebracht wurden ist dann weniger ökologisch.

Übrigens gibt es kein hundertprozentiges Bio. Die Landwirte müssen bestimmte Normen einhalten, aber ganz ohne Chemie geht es auch da nicht. Im heimischem Garten ist das was anderes.


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Biolebensmittel verbieten?

22.04.2014 um 11:19
@25h.nox

Ich weiß ja nicht, wie Du Quellen suchst, aber ein Fernsehbericht, der auf ZDF ausgestrahlt wird, ist für mich eine seriöse Quelle, da eine solche Berichterstattung wesentlich aufwändiger und tiefgründiger ist, als wenn man mal eben auf einer Website ein paar Zeilen tippert.

Die Gefahren von Gen-Technik scheinst Du auch noch nicht realisiert zu haben. Wenn man in die Gene einer Pflanze eingreift, dann hat man nicht nur Nutzen, sondern erzeugt eine Pflanze, die auch eine Gefahr für die Umwelt darstellen kann, da man mit der Veränderung der Gene nicht weiß, was sie noch alles bewirken kann.
Darum ist eine natürliche Selektion zwar langsamer, aber sinnvoller, da sie sich mit jeder Generation besser an die Umwelt anpasst und dadurch robuster und effektiver wird.

Was die Tests angeht und die Norm angeht: http://www.focus.de/politik/ausland/eu/tid-31467/qualitaetsnormen-fuer-lebensmittel-frisch-vom-acker-direkt-in-die-muell...

Natürlich können auch außernormliche Lebensmittel verarbeitet werden. Nur hat der Verbraucher meist gar nicht die Chance, sie zu Gesicht zu bekommen, da sie bereits auf dem Feld wieder vernichtet werden.

Und Erkrankungen gibt es nicht nur in der Dritten Welt, die für viele Menschen ja "weit weit weg" ist. Das Zeug landet auch in unserem Essen, in unserem Grundwasser und in unserer Luft.

Aber wohl bekommt's.


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kore
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Biolebensmittel verbieten?

22.04.2014 um 12:23
Wer kommt eigentlich auf eine Idee wie der, Biolebensmittel verbieten zu wollen? Ein Demokrat? Ein Freidenker? Eine Versammlung von Gentechnikern? Oder eine Pharma-oder Chemielobby?
Von allem was Befürworter hier sagen bzgl. eines Verbotes, läßt sich das Gegenteil anführen und-- sogar beweisen.


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Gute_Luise
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Biolebensmittel verbieten?

22.04.2014 um 12:54
@Caldera
Danke für den Link! Ich kann dieses Geschwafel nicht mehr ab. Um immer mehr Menschen zu ernähren brauchen wir angeblich genveränderte Nahrungsmittel, Pestizide und Kunstdünger in Massen usw.
Wann werden wir aber erst mal aufhören die Nahrungsmittel die schon erzeugt sind weg zu schmeißen? Völlig absurd das ökologisch angebaute Nahrungsmittel Hungerkatastrophen auslösen sollen. Wenn die Weltbevölkerung nicht stagniert wird das Problem so oder so kommen.
Ich habe letztes Jahr Nur Äpfel vom örtlichen Erzeuger gekauft. Ob der allerdings was weg schmeißt kann ich auch nicht beantworten. Dies Jahr hoffe ich das die eigene Ernte gut wird.
Ich wünsche mir die Läden blieben bald auf ihren genormten Superfrüchten sitzen.


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22.04.2014 um 18:05
@kore
kore schrieb:Von allem was Befürworter hier sagen bzgl. eines Verbotes, läßt sich das Gegenteil anführen und-- sogar beweisen.
Ein absolutes Verbot ist natürlich total überdramatisiert. Ich denke die Überschrift und der Eröffnungskommentar dienen der "Provokation", was bei Überschriften nicht selten ein probates Stilmittel ist.
kore schrieb:Von allem was Befürworter hier sagen bzgl. eines Verbotes, läßt sich das Gegenteil anführen und-- sogar beweisen.
Oha, das ist eine gewagte These.
Beweise mir, dass man auf biologische Weise genauso effizient anbauen kann, wie mit Kunstdünger und Pestiziden.
Beweise mir, wie eine Standard-Milchkuh ohne Kraftfutter und andere künstliche Futtermittel so "ertragreich" sein kann, wie es derzeit der Fall ist.

@Gute_Luise
Gute_Luise schrieb:Um immer mehr Menschen zu ernähren brauchen wir angeblich genveränderte Nahrungsmittel, Pestizide und Kunstdünger in Massen usw.
Ja, in der heutigen Konsumgesellschaft ist das von Nöten.
Gute_Luise schrieb:Wann werden wir aber erst mal aufhören die Nahrungsmittel die schon erzeugt sind weg zu schmeißen? Völlig absurd das ökologisch angebaute Nahrungsmittel Hungerkatastrophen auslösen sollen.
1. Das ist eine Frage des Systems.
2. Ökologisch angebaute Nahrungsmittel lösen natürlich nicht eine Hungerkatastrophe aus... man kann die angebauten Lebensmittel schließlich verzehren. Was eine Hungerkatastrophe auslöst ist die weniger produzierte Menge an Lebensmitteln aufgrund vom Bio-Anbau...( <-- unter der Berücksichtigung, dass die Konsumgesellschaft weiterhin Bestand haben wird)


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