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Biolebensmittel verbieten?

337 Beiträge, Schlüsselwörter: Hunger
25h.nox
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Biolebensmittel verbieten?

22.04.2014 um 19:32
rockandroll schrieb:Es braucht deshalb so lange, weil sich die Umgebung mit anpassen muss, um als Biosphäre nicht gefährdet zu werden. Deshalb ist die Technik mit Vorsicht zu behandeln, weil man uU. die Vernichtung ganzer Landstriche riskiert, wenn durch eine selbstgebaute Pflanze ein Ökosystem kippt
was? wie wo? wie ? Wer? so wenig informiertheit in so vielen worten habe ich schon lange nicht mehr gelesen...
das dauert bei der konventionellen zucht solange weil es ziehmlich lange dauert bis die äpfelbäume geschlechtsreif sind und teilweise noch länger bis die gewünschten eigenschaften sich zeigen. per gentechnik kann man diesen prozess massiv beschleunigen, weil man eben nicht darauf warten muss bis die pflanze samen produziert.
Gute_Luise schrieb:Deutschland hat noch genügend Potenzial. Die ersten Lebensmittel werden schon beim Erzeuger weggeschmissen, dann im Supermarkt und später beim Endverbraucher. Das sollte erst mal unterbunden werden.
das ist richtig, allerdings ist das kein argument für biolandbau, die werfen eher mehr als weniger weg.
Gute_Luise schrieb:Es liegen auch genug Äcker brach. Viele Menschen nutzen ihre Gärten nicht mehr.
dir ist sowas vlt egal, aber mir als naturliebhaber ist es nicht egal ob wir überall anbauen wo es möglich wäre oder ob wir der natur raumlassen.
Gute_Luise schrieb: Dann wurde hier auch schon angesprochen den Fleischkonsum zu reduzieren. Wir müssen ja nicht ganz verzichten.
das reduzieren vom fleischkonsum hat keinen großen effekt. wir verfüttern ja nicht bestes korn an kühe sondern abfälle aus der sojaproduktion. auch die weidewirtschaft produziert nahrung auf flächen die sonst nicht genutzt werden könnten, und das ziehmlich schonen für die natur.
Gute_Luise schrieb:Dann schlummert auch noch in der freien Natur ungenuztes Potenzial.
Die Welt kann vom ökologischem Landbau nur profitieren.
nein kann er nicht, ddurch werden lebensmittel teuer, die qualitätskontrollen werden seltener und die störenden einflüße der lanwirtschaft auf mensch und natur nehmen zu. und es wird deutlich weniger produziert pro flächeneinheit.
Gute_Luise schrieb:Ach ja und der Welthunger entsteht nicht weil es zu wenig Nahrungsmittel gibt. Im Gegenteil. Er entsteht durch Armut.
und armut entsteht durch kleinbäuerliche verhältnisse...
Caldera schrieb:Ich weiß ja nicht, wie Du Quellen suchst, aber ein Fernsehbericht, der auf ZDF ausgestrahlt wird, ist für mich eine seriöse Quelle, da eine solche Berichterstattung wesentlich aufwändiger und tiefgründiger ist, als wenn man mal eben auf einer Website ein paar Zeilen tippert.
du hast ja auch keine ahnung von der materie... ich will wissenschaftliche publikationen als quellen, nicht das zusammenfanatasierte von irgendwelchen grenzdebilen "wissenschafts"journalisten beim ZDF...
Caldera schrieb:Die Gefahren von Gen-Technik scheinst Du auch noch nicht realisiert zu haben. Wenn man in die Gene einer Pflanze eingreift, dann hat man nicht nur Nutzen, sondern erzeugt eine Pflanze, die auch eine Gefahr für die Umwelt darstellen kann, da man mit der Veränderung der Gene nicht weiß, was sie noch alles bewirken kann.
lass mich raten, du weißt nichtmal was ein gen ist richtig?
Caldera schrieb:Natürlich können auch außernormliche Lebensmittel verarbeitet werden.

also ich habe gerne immer die gleiche größe und die gleiche kartoffelsorte bei meinen chips. du nicht?
Caldera schrieb:Nur hat der Verbraucher meist gar nicht die Chance, sie zu Gesicht zu bekommen, da sie bereits auf dem Feld wieder vernichtet werden.
weil die niemand kauft, jedenfalls nicht zu vertrettbaren preisen für supermarkt und bauern.
kore schrieb:Von allem was Befürworter hier sagen bzgl. eines Verbotes, läßt sich das Gegenteil anführen und-- sogar beweisen.
das heißt biolanbau ist effizienter und erreicht mehr ertrag pro flächeneinheit?
xXGEH-H-EIMXx schrieb:Ein absolutes Verbot ist natürlich total überdramatisiert. Ich denke die Überschrift und der Eröffnungskommentar dienen der "Provokation", was bei Überschriften nicht selten ein probates Stilmittel ist.
ich bin um ehrlich zusein kein sooo großer freund von verboten.
man sollte die steuern und subventionen verändern und so effizienteren landbau bevorteilen. dann regelt sich das von ganz alleine.
xXGEH-H-EIMXx schrieb:Beweise mir, wie eine Standard-Milchkuh ohne Kraftfutter und andere künstliche Futtermittel so "ertragreich" sein kann, wie es derzeit der Fall ist.
ist massenweise künstliche befruchtung den bio?


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rockandroll
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22.04.2014 um 20:33
@25h.nox
was auch immer du damit sagen wolltest, trifft nicht den Kern dessen was ich meinte.


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25h.nox
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22.04.2014 um 20:36
@rockandroll kannst du das was du meintest nochmal ausführen? bin mir ziehmlich sicher das ich richtig liege...


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22.04.2014 um 21:16
@25h.nox
25h.nox schrieb:ist massenweise künstliche befruchtung den bio?
Nein, das ist es nicht....aber ist das ein Widerspruch zu meiner zuvor getätigten Aussage? :D


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25h.nox
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22.04.2014 um 21:49
@xXGEH-H-EIMXx moderne kühe sind häufig aus künstlicher befruchtung hervorgetan. also an sich schon nicht bio.


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22.04.2014 um 21:50
@25h.nox
Meine Ausführungen beziehen sich darauf, dass die Effizienz mit Bio nicht erreichbar ist ;)

^^Das ist "Contra-Bio" !


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22.04.2014 um 21:52
@25h.nox

Ich weiß nicht, was für ein Problem Du mit meinen Quellen hast, aber ich bekomme langsam den Eindruck, dass Du an einer ernsthaften Diskussion nicht wirklich interessiert bist, sonst würdest Du hier nicht gleich beleidigend werden, nur weil einige Leute nicht Deiner Meinung sind.

Ich weiß sehr genau was Gene sind und ich weiß wie giftig Pestizide sind. Und ich persönlich habe kein Lust, dass sich in meinem Körper all möglicher Dreck anlagert, nur damit die Tomaten auf meinem Teller immer gleich groß sind. Schau Dir doch mal die Bestandteile von Pestiziden an, willst Du soetwas essen? Willst Du soetwas in Deinem Trinkwasser haben? Oder einatmen?
Auf den Kanistern dieser Substanzen stehen nicht umsonst Kennzeichen wie "Giftig" oder "Umweltschädigend".


Was die Preise für nicht normiertes Gemüse angeht: Geh mal in einen Hofladen regionaler Bauern. Dort findest Du öfters solches Gemüse zu weitaus günstigeren Preisen als die normierte Hochglanz-Klasse. Letztens gab es sogar beim Discounter kleine krumme Zuccini zum Cent-Preis. Wäre der Verbraucher nicht so verwöhnt, immer nur perfekte Ware zu haben, würde er auch Äpfel kaufen, die mal keine rote Seite haben (ehrlich, das ist EU-Norm).

Du scheinst aber hier nicht zu verstehen, dass es nicht der Wille der Bauern ist, sondern dass die Chemie- und Agrar-Lobby hier ihre Finger im Spiel hat und die Politik manipuliert, sodass Grenzwerte von Pestizidbestandteilen verschleiert werden können und nur Norm-Gemüse auf den Markt kommt.
Der besagte Test für die biologisch gewonnene Saat, die vor allem in der Region von Hessen verwendet werden sollte, weil sie sich an die dortigen Voraussetzungen bestens angepasst hat, wurde in Südfrankreich getestet, was natürlich zu einem Misserfolg führte. Und warum testet man eine Saat weitab von ihrem eigentlich gedachten Aussaatort? Ein Smart ist ja auch nicht fürs Off-Road-Fahren geeignet und ein Rennwagen eignet sich nicht zum Einkaufsbummel. Also obwohl diese Autos alle in ihrer Klasse gut sind, wären sie nach Ansicht der Tester durchgefallen und würden niemals auf den Markt kommen. Entweder sind die Leute, die diese Saat-Tests durchführen absolute Vollidioten, was ich nicht glaube, oder die EU-Politik hört nur noch auf die Lobbyisten, die nicht wollen, das konkurrierende Klein-Unternehmen auch auf einen grünen Zweig kommen.

Es geht hier nur ums Geldverdienen. Die Gesundheit der Menschen ist hier vollkommen zweitrangig. Solange man immer mehr Pestizide verkaufen kann oder die Bauern jedes Jahr neue Saaten kaufen müssen, kann man das große Geld machen.
Eine natürlich gezüchtete Pflanze, die von selbst gegen die lokalen Schädlinge resistenter ist oder der Einsatz von Nützlingen würde der Chemie-Industrie doch Verluste einbringen.
Genmanipulierte Pflanzen wiederum erzeugen diverse Herbizide oder Insektizide, was sich auch auf den menschlichen Körper auswirken kann (z.B. Hormonhaushalt oder Zellbildung). Hinzu kommt, dass es seitens der "Unkräuter" und Schädlinge auch Resistenzen gebildet werden, sodass immer mehr Gift eingesetzt werden muss.

Die Welt ist schon lange kein Glücksbärchi-Land, wo alle brav nach den Regeln spielen. Hier versucht nur noch jeder seinen Profit einzustreichen und vergiftet dafür bereitwillig seine Umwelt.
Durch zu hohe Pestizidbelastungen werden auch die Nützlinge dezimiert. z.B. die Bienen und andere Insekten, die zur Blütenbestäubung und damit zum Fruchtertrag wichtig sind. Schon mal einen Apfelbaum von Hand bestäubt? Das ist weitaus aufwändiger und ertragsgeringer als durch diese Nützlinge. Und genau das bräuchte man aber, um höhere Erträge zu erzielen.

Und hier nochmal ein bißchen Lektüre.

http://www.tdh.de/fileadmin/user_upload/inhalte/10_Material/Themeninfos/tdh_Pestizidstudie_11-07.pdf

http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/glyphosat-auswirkungen


Noch als Anmerkung: Es wird auch nicht immer der Region angepasst gepflanzt, sondern das, was der Staat bzw. die Konzerne vorgeben.
Für Biosprit werden riesige Palmplantagen gepflanzt (oft auf zuvor abgeholzten Regenwaldboden, der dafür nicht geeignet ist, sondern erst umgewandetl werden muss). Der Gewinn durch den Export ist so hoch, dass die eigene Bevölkerung sich kaum noch Öl mehr für die Küche leisten kann, obwohl die Plantagen direkt vor ihren Augen liegen.

Wenn die Lebensmittel besser verteilt wären und die Erträge nicht nur für den Export, sondern auch für die eigene Bevölkerung besser zugänglich wären, dann müssten weitaus weniger Menschen hungern.
Auch Kleinbauern könnten dann von ihrer Ernte leben und wenn wir alle ein bißchen verantwortungsvoller mit unserem Planeten umgehen, nicht die Meere weiter leerfischen und noch mehr Gifte auf die Felder versprühen und uns wieder darauf besinnen, wie man auch ohne Pestizide und Genmanipulationen einen besseren Ertrag erzielt, dann sollte der Welthunger kein Problem mehr sein. Aber so weit wird es nicht kommen, solange Geld die Welt regiert.


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22.04.2014 um 22:03
@25h.nox
25h.nox schrieb:moderne kühe sind häufig aus künstlicher befruchtung hervorgetan. also an sich schon nicht bio.
Erklär mir doch, wie "künstliche Befruchtung" bei einem Rind funktioniert.
Bin da echt neugierig auf deine Antwort, @25h.nox
^^


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Gute_Luise
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22.04.2014 um 22:11
@xXGEH-H-EIMXx
xXGEH-H-EIMXx schrieb:1. Das ist eine Frage des Systems.
2. Ökologisch angebaute Nahrungsmittel lösen natürlich nicht eine Hungerkatastrophe aus... man kann die angebauten Lebensmittel schließlich verzehren. Was eine Hungerkatastrophe auslöst ist die weniger produzierte Menge an Lebensmitteln aufgrund vom Bio-Anbau...( <-- unter der Berücksichtigung, dass die Konsumgesellschaft weiterhin Bestand haben wird)
Das abwenden vom Konsum wäre ein Bestandteil ökologischer Landwirtschaft. Im Moment haben wir eine Überproduktion, ergo, reichen weniger Kunstdünger und Gifte.
Ich habe aufgezählt wo hier in Deutschland die Potenziale liegen.

@25h.nox
25h.nox schrieb:das ist richtig, allerdings ist das kein argument für biolandbau, die werfen eher mehr als weniger weg.
Könntest du diese Behauptung begründen? Warum sollten sie?
Gute_Luise schrieb:
Es liegen auch genug Äcker brach. Viele Menschen nutzen ihre Gärten nicht mehr.
dir ist sowas vlt egal, aber mir als naturliebhaber ist es nicht egal ob wir überall anbauen wo es möglich wäre oder ob wir der natur raumlassen.
Ein Naturliebhaber auf der Genbefürworterseite. Mal was anderes. Ich sehe das genauso. Aber ein brach liegender Acker ist noch keine Renaturierung und Gemüsebeete im Garten statt englischem Rasen sind auch kein Frevel gegen die Natur.
25h.nox schrieb:das reduzieren vom fleischkonsum hat keinen großen effekt. wir verfüttern ja nicht bestes korn an kühe sondern abfälle aus der sojaproduktion. auch die weidewirtschaft produziert nahrung auf flächen die sonst nicht genutzt werden könnten, und das ziehmlich schonen für die natur.
Das ist einfach falsch. Tiere werden nicht nur mit Abfällen gefüttert sondern beanspruchen große Anbauflächen.
Weideflächen können in den meisten Fällen für Nahrungsanbau genutzt werden. Warum auch nicht? Allerdings ist mir der Anblick einer Kuhweide auch lieber als der eines Getreidefeldes.
25h.nox schrieb:und armut entsteht durch kleinbäuerliche verhältnisse...
Wieder falsch. Der Kleinbauer kann für sich Sorgen. Der jenige der frei von PM und Geld ist, der muß hungern.
25h.nox schrieb:nein kann er nicht, ddurch werden lebensmittel teuer, die qualitätskontrollen werden seltener und die störenden einflüße der lanwirtschaft auf mensch und natur nehmen zu. und es wird deutlich weniger produziert pro flächeneinheit.
Letzten Satz kann ich stehen lassen. Das Nahrung teurer wird wäre auch nicht verkehrt.
Warum sollten Qualitätskontrollen seltener werden und welche störenden Einflüsse meinst du?


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25h.nox
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22.04.2014 um 22:19
Caldera schrieb:Ich weiß nicht, was für ein Problem Du mit meinen Quellen hast, aber ich bekomme langsam den Eindruck, dass Du an einer ernsthaften Diskussion nicht wirklich interessiert bist, sonst würdest Du hier nicht gleich beleidigend werden, nur weil einige Leute nicht Deiner Meinung sind.
es sind keine ernsthaften quellen...
Caldera schrieb:Ich weiß sehr genau was Gene sind und ich weiß wie giftig Pestizide sind.
wieso glaube ich dir nicht?...
Caldera schrieb: Und ich persönlich habe kein Lust, dass sich in meinem Körper all möglicher Dreck anlagert, nur damit die Tomaten auf meinem Teller immer gleich groß sind.
mit er größe der tomaten hat das wenig zutun, dafür aber sehr viel damit das überhaut was aufm teller ist.
Caldera schrieb: Schau Dir doch mal die Bestandteile von Pestiziden an, willst Du soetwas essen? Willst Du soetwas in Deinem Trinkwasser haben? Oder einatmen?
jetzt zweifel ich sogar daran ob du weißt was ein pestizid ist...

schauen wir uns doch mal Glyphosat an, den grundstoff auf dem heutzutage die meisten modernen herbizide basieren. das zeug ist wenn man es vorschriftsgemäß anwendet absolut unbedenklich.
gleiches gilt für moderne insektizide. würde man endlich aufhören mit diesem religiösen zorn gegen gentechnik vorzugehen könnte man da die belastung auch massiv senken.
Caldera schrieb:Auf den Kanistern dieser Substanzen stehen nicht umsonst Kennzeichen wie "Giftig" oder "Umweltschädigend".
müsste auf den streusalzsäcken auch stehen, große mengen chemikalien sind immer nicht ganz ungefährlich. niemand möchte das du in dem zeug badest...
Caldera schrieb:Die Gesundheit der Menschen ist hier vollkommen zweitrangig. Solange man immer mehr Pestizide verkaufen kann oder die Bauern jedes Jahr neue Saaten kaufen müssen, kann man das große Geld machen.
Eine natürlich gezüchtete Pflanze, die von selbst gegen die lokalen Schädlinge resistenter ist oder der Einsatz von Nützlingen würde der Chemie-Industrie doch Verluste einbringen.
unser hochleistungsweizen wächst nicht ohne düngung und pestizideinsatz, die gehen einfach ein, werden abgefressen oder übewuchert. hoher ertrag und gute resistenzen sind ohne gentechnik nicht zu erreichen.
Caldera schrieb:Genmanipulierte Pflanzen wiederum erzeugen diverse Herbizide oder Insektizide, was sich auch auf den menschlichen Körper auswirken kann (z.B. Hormonhaushalt oder Zellbildung). Hinzu kommt, dass es seitens der "Unkräuter" und Schädlinge auch Resistenzen gebildet werden, sodass immer mehr Gift eingesetzt werden muss.
gentechnisch verbesserte pflanzen sind sehr selektiv in der abgabe von insektiziden. die belastung dadurch lässt nach und nimt nicht zu...
Casa_blanca schrieb:Erklär mir doch, wie "künstliche Befruchtung" bei einem Rind funktioniert.
Bin da echt neugierig auf deine Antwort
wie beim menschen auch, künstliche übertragung vom samen zur eizelle.
und für das visuelle...
Youtube: Cattle insemination - Kuh Besamung
Gute_Luise schrieb:Aber ein brach liegender Acker ist noch keine Renaturierung und Gemüsebeete im Garten statt englischem Rasen sind auch kein Frevel gegen die Natur.
wir brauchen 20%+ mehr land um unseren bedarf mit biolebensmitteln zu stillen, da bleibt kein acker brach und kein garten ungenutzt...
Gute_Luise schrieb:Weideflächen können in den meisten Fällen für Nahrungsanbau genutzt werden. Warum auch nicht?
hanglage, zu wenig niederschlag, zu viel niederschlag, zu salziger boden, etc...
Gute_Luise schrieb:Wieder falsch. Der Kleinbauer kann für sich Sorgen
er überlebt, aber es ist kein gutes leben, und für die kinder wirds da auhc nichts mit schule...


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Gute_Luise
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22.04.2014 um 22:25
@Caldera
Caldera schrieb:Wäre der Verbraucher nicht so verwöhnt, immer nur perfekte Ware zu haben, würde er auch Äpfel kaufen, die mal keine rote Seite haben
Das behauptet der Vertreiber, das der Verbraucherperfekte Ware möchte, zumindest gegenüber dem Erzeuger. Ist das aber wirklich so? Oder wurde die Nachfrage erst künstlich geschaffen?
Früher wollten die Menschen einfach nur satt werden und nicht die perfekte Kartoffel sehen.
Caldera schrieb:und uns wieder darauf besinnen, wie man auch ohne Pestizide und Genmanipulationen einen besseren Ertrag erzielt
Jemand der es nicht kennt wird nicht glauben was Kompostdüngung bewirkt.

@Casa_blanca
Casa_blanca schrieb:Erklär mir doch, wie "künstliche Befruchtung" bei einem Rind funktioniert.
Wie beim Menschen.


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22.04.2014 um 22:27
@25h.nox

Sehr gut, musstest du erst googlen für die Antwort oder hast du das so gewußt?
Ach, danke für das Video, ansehen erübrigt sich hier, da ich das oft genug in real erlebt habe.

Wieso ist künstliche Befruchtung nicht "bio"?


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Gute_Luise
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22.04.2014 um 22:30
@25h.nox
25h.nox schrieb:schauen wir uns doch mal Glyphosat an, den grundstoff auf dem heutzutage die meisten modernen herbizide basieren. das zeug ist wenn man es vorschriftsgemäß anwendet absolut unbedenklich.
Okay, du hast dich ins aus geschossen. Von mir keine Antworten mehr zum Thema.

@Caldera glaube ich wohl das er/sie weiß was ein Gen ist und was Pestizide sind, aber dir nicht das du überhaupt weißt von was du sprichst.


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25h.nox
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22.04.2014 um 22:48
@Casa_blanca schließt sich irgendwe schon aus dem namen... allerdings war meine antwort nicht ganz passend zum verlinkten video, das nur ne künstliche besamung ist. echte künstliche befruchtungen bei kühen gibts auch, vorallem im hochleistungssegment.
Casa_blanca schrieb:Wieso ist künstliche Befruchtung nicht "bio"?
weil das label bio von idioten erfunden wurde. künstliche besamung ist wenn man es genau betrachtet natürlich bio. stier wichst in nen becher und der tierarzt spritzt den samen dann in die kuh.
die kritieren für bio sind allerdings ideologischer natur und nicht wissenschaftlicher, deswegen sind gewächshäuser häufig auch nicht bio, obwohl sie eigentlich den biokriterien entsprechen würden von düngung und pstizideinsatz.
Gute_Luise schrieb:Okay, du hast dich ins aus geschossen. Von mir keine Antworten mehr zum Thema.
womit?
Gute_Luise schrieb:aber dir nicht das du überhaupt weißt von was du sprichst.
Oc und biochemie sind nicht so meine spezialität, aber um die dazugehörenden studien und LD test zu lesen reicht es völlig. die erklärung für die glyphosat wirksamkeit ist recht einfach, ist ne stink normale Hemmung, welche art der hemmung ist ne gute frage, das müsste ich mal googlen, aber eines steht fest, für säugetiere ist das völlig unschädlich da wir das gehemmte enzym nicht so haben wie es pflanzen haben.


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22.04.2014 um 22:55
@Gute_Luise

Hast du eine gespaltene Persönlichkeit, oder warum antwortest du dir um 22:11 selber?
Oder ist da ein Fehler im System? :D :D :D


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Gute_Luise
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22.04.2014 um 23:01
@25h.nox
Gute_Luise schrieb:
Okay, du hast dich ins aus geschossen. Von mir keine Antworten mehr zum Thema.
womit?
Mit der Behauptung Glyphosat wäre unbedenklich.

@xXGEH-H-EIMXx
Ich habe @25h.nox zitiert, inclusive seinem Zitat von mir. Das sieht dann so aus als wenn es nur mein Zitat wäre.


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22.04.2014 um 23:03
Gute_Luise schrieb:Mit der Behauptung Glyphosat wäre unbedenklich.
möchtest du mir erklären wie sich das auf den menschen auswirkt? also so richtig, mit fachwörtern.
und wenn du ja weißt das es schädlich ist wirst du bestimmt auch die art der hemmung wissen.
also los.


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22.04.2014 um 23:04
@25h.nox

Da Du Dir anscheinend Quellen ohnehin nicht durchliest, hier noch mal ein Auszug über Glyphosat:
"Schon in geringen Mengen schädigen Glyphosat und »Roundup« die menschlichen Embryonal- und Plazentazellen sowie die DNA von Menschen und Tieren. In menschlichen Zellen kann »Roundup« innerhalb von 24 Stunden zum vollständigen Zelltod führen. Nachweislich tödlich ist »Roundup« vor allem auch für Amphibien. Zudem bestehen bei Menschen und Tieren Zusammenhänge zwischen Glyphosat und Fehlbildungen/-geburten. Darüber hinaus weist eine neuere Studie darauf hin, dass Glyphosat solchen Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes und Krebs den Weg ebnen sowie zu Depressionen, Herzinfarkten und Unfruchtbarkeit führen könnte. Nicht zuletzt hat Glyphosat hohe negative Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit und das Bodenleben: bestimmte krankheitserregende Pilze wie Fusarien (parasitäre Schimmelpilze, die ihren Wirt töten) werden gefördert, die Aufnahme von Mikronährstoffen und die Krankheitsabwehr von Pflanzen werden gestört, die für die Durchlüftung von Böden unverzichtbare Regenwürmer meiden mit Glyphosat belastete Böden.

Was durch Glyphosat verursachte Schäden betrifft, so sorgten in der Vergangenheit u. a. menschliche Krankheits- und Todesfälle in Argentinien für einige Aufmerksamkeit. Doch auch hierzulande können die Auswirkungen von Glyphosat beobachtet werden: Landwirte berichten über Atemwegsbeschwerden und Hauterkrankungen. Und auch ein zunehmender Verlust der biologischen Vielfalt, wie etwa das rapide Bienensterben in den vergangenen Jahren, kann auf den Einsatz von Glyphosat zurückgeführt werden.

Weitere Auswirkungen sind zu befürchten: Wie eine Leipziger Forschungsgruppe um Prof. Dr. Monika Krüger im vergangenen Jahr nachweisen konnte, sind inzwischen Rückstände von Glyphosat im Urin von Menschen und Tieren zu finden – und das selbst dann, wenn diese nicht direkt mit Glyphosat in Kontakt gekommen sind (etwa beim landwirtschaftlichen Spritzen, über Boden- und Wasserrückstände etc.). Diesen Befund bestätigt eine weitere im Juni 2013 veröffentlichte Untersuchung, die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und seinem europäischen Dachverband Friends of the Earth (FOE) initiiert wurde: so konnte Glyphosat im Urin von Großstädtern aus 18 europäischen Staaten nachgewiesen werden. Dies lässt klar darauf schließen, dass Glyphosat über Lebens- und Futtermittel aufgenommen wird. Unterstrichen wird dies durch eine Untersuchung der Zeitschrift Ökotest: 14 von 20 getesteten Produkten (Mehl, Brötchen, Getreideflocken) enthielten Glyphosat. Mit welchen Folgen die Aufnahme von Glyphosat über Lebens- und Futtermittel einhergehen kann, wird am Beispiel der Krankheit »chronischer Botulismus« bei Rindern deutlich."
Quelle: Albert-Schweitzer-Stiftung, Berlin


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22.04.2014 um 23:09
@25h.nox
25h.nox schrieb:das nur ne künstliche besamung ist. echte künstliche befruchtungen bei kühen gibts auch, vorallem im hochleistungssegment.
Es gibt heutzutage nur mehr Hochleistungskühe.
Und es gibt nur künstliche Besamung bei Kühen, aber keine künstliche Befruchtung.
Die gab es aber schon vor 50 Jahren. Es ist keine Erfindung, welche erst durch die moderne Landwirtschaft zustande kam.
25h.nox schrieb:stier wichst in nen becher und der tierarzt spritzt den samen dann in die kuh.
Richtig, genau so funktioniert es.
Dafür gibt es die sogenannten Besamungsstationen, wo das Material "produziert" wird.
25h.nox schrieb:weil das label bio von idioten erfunden wurde
Für die künstliche Besamung gibt es ohnehin diese Bezeichnung nicht.
Für den Konsumenten wurde es geschaffen, um Lebensmittel teurer verkaufen zu können.
25h.nox schrieb:die kritieren für bio sind allerdings ideologischer natur
Auch im Biolandbau wird gedüngt und gespritzt.
Ohne Düngung würde nichts wachsen und ohne Pestizide würden die Schädlinge überhand nehmen.

Aber das sind auch keine Erfindungen der letzten Jahre.
Gedüngt mit natürlichem Dünger und auch Kunstdünger gab es auch vor 50 Jahren schon.
Keiner hat sich daran gestossen.

Irgendwann sind die Anhänger von "gesünder leben" aufgetaucht und für die wurde dann die "Biolandwirtschaft" sozusagen erfunden.
Damit sind alle glücklich: Die Produzenten können ihre Ware teuer verkaufen und die Käufer glauben, gesund zu leben.


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22.04.2014 um 23:14
Caldera schrieb:Da Du Dir anscheinend Quellen ohnehin nicht durchliest, hier noch mal ein Auszug über Glyphosat:
hab ich überflogen, ist keine orentliche quelle, die zitieren aus anderen pseudofachzeitschriften, welche wieder weiter zitieren aus pseudofachschriften. das ist alles völlig unbewiesen sonst würden die primärquellen verwenden... oder die authren haben keine ahnung aber eine mission...
Casa_blanca schrieb:Es gibt heutzutage nur mehr Hochleistungskühe.
Und es gibt nur künstliche Besamung bei Kühen, aber keine künstliche Befruchtung.
klar gibts die auch, bei den wirklichen hochleistungskühen sind ammentiere die künstlich befruchtete embyronen eingepflanzt bekommen nichts unnormales mehr, jedenfalls in der international veröffentlichten fachpress, wie es in dt aussieht, keine ahnung.
Casa_blanca schrieb:Auch im Biolandbau wird gedüngt und gespritzt.
aber unter anderen auflagen.


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