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Bundeswehr am Boden

2.474 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bundeswehr ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Bundeswehr am Boden

27.03.2024 um 16:27
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Nun, was habe ich geschrieben?
Habe ich überlesen, Sorry. Es löst nicht alle Probleme, aber es hilft.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Natürlich gibt es einzelne Kasernen, die man noch benutzen könnte, aber wenn Du mal z. B. in den Hunsrück fährst oder in die Eifel wirst Du keine Reste von den großen Kasernen mehr finden, die heute noch nutzbar wären.

Und wir reden hier nicht von zwei Standorten wo das mit viel Mühe vielleicht gehen würde, sondern wenn das wieder so werden soll wie zu Zeiten des Kalten Krieges (oder was sich die Befürworter da so vorstellen) sind das ganz andere Dimensionen. Ich bin in den 80er Jahren in der damals größten Garnison der Bundeswehr aufgewachsen und da gab es in beinahe jedem Stadtteil eine Kaserne, von denen heute nur noch zwei übrig sind
Das verneine ich nicht.
Es muss vieles wiederaufgebaut werden.
Das es wie zu Zeiten des Kalten Krieges nicht von heute auf Morgen geht.

Bergen und Fallingbostel sind groß und da könnte man erstmal die AGA zentralisieren und die Soldaten dann verteilen. Oder die Kompanie bilden ihre Soldaten selber aus, erstmal.

Alles keine gute Lösung, aber ich finde, man könnte mal darüber reden.


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Bundeswehr am Boden

27.03.2024 um 22:06
@Agentb

Da bin ich mit dabei.
Es existieren noch sehr viele Kasernen-Komplexe die sehr gut, sofort nutzbar wären.

Das Material wäre weniger ein Thema, hätte Frau Merkel bereits mit Reserven gearbeitet.

Zb.: 3 Panzerdivisionen mit je 3 Panzerbataillone zu je 54 Kampfpanzer statt 44.
Wären insgesamt ca 490 Kampfpanzer.

Plus Reserve je 3 Panzerbataillone, sprich 54 KPzs dazu.
Kommt man auf 650 Kampfpanzer.
Es wären 160 Leopard 2 in Reserve.

Das ist noch nicht sehr viel, aber wesentlich besser als Aktuell.

Zunächst würde ich im Osten alte Kasernen-Areale die immer noch in der Hand der Bundesimmobiliengesellschaft sind, profilaktisch, zurückkaufen.
Zeitgleich, liefe ein Neu-Bau Programm ab, auf existierenden, dem BMVG gehörenden Anlagen ab.

Zb.: TruppÜ Altmark, Hillrrsleben.
Zb.: StandortÜ Ohrdruf. Dort ist das gesamte ehemalige Kasernen-Gelände freiliegend.
Aufwertung zum TruppÜ..

Auf der Insel Rügen "könnte" 1 300 Hektar Munitionsdepot für die Markne eröffnet werden.

Im Dorf Unterlüss in Niedersachsen, könnte Rheinmetall nicht nur 1 neue Fabrikhalle für Artellieriemuntion aufbauen.
Das ganze Gelände könnte um 300 Hektar erweitert werden.

Angrenzend, könnte eine Kaserne nebenan errichtet werden, wo auch 1-2 Luftabwehrsysteme dauerhaft stationiert sind. Wie IRIS T und oder Patroit-Systeme.

Im Westen, gibt es ähnliche Kasernen-Anlagen von den West-Alliierten die immer noch Nutzbar sind.

Das wäre auch ein mögliches Konjunktur-Progrsmm.

Die Rüstungs-Industrie bekäme hohe Stückzahlen und langfristige Verträge.

Ich würde sogar wieder soweit gehen und sagen, das Deutschland wieder bei 495.000 Soldaten sein muss.
Am Ende des ganzen Prozesses.
Vielleicht in 25-45 Jahren.

Wir müssen nur Endlich den Ar..ch hoch bekommen, ähnlich wie Polen.

Der Knackpunkt an der Sache ist eben.

Wie bekommt man eine Wehrpflicht zustande, das selbst das Bundesverfassungsgericht zustimmt.

Und wie bekommen wir wieder geburtenstarke Jahrgänge.

Denn trotz einer Wehrpflicht, wird es schwierig ohne ausreichenden Nachwuchs.


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Bundeswehr am Boden

29.03.2024 um 21:11
Zitat von BgNBgN schrieb:Der Knackpunkt an der Sache ist eben.

Wie bekommt man eine Wehrpflicht zustande, das selbst das Bundesverfassungsgericht zustimmt.

Und wie bekommen wir wieder geburtenstarke Jahrgänge.

Denn trotz einer Wehrpflicht, wird es schwierig ohne ausreichenden Nachwuchs.
Ich habe ehrlich gesagt den Eindruck, dass die Wehrpflicht-Diskussion im Moment sehr auf einem Niveau zwischen Stammtisch und Wählerfang-Panikmache geführt wird. Also so "das hat mir auch nicht geschadet" und "die jungen Leute sollen ruhig mal was für den Staat tun" und natürlich "der Russe steht an der Grenze und wir müssen ihn aufhalten".

Dabei will ich gar nicht mal bestreiten, dass diese Argumente alle auch gewissermaßen einen wahren Kern enthalten, aber dass da viel zu wenig darüber nachgedacht wird, wie das konkret ausgestaltet werden kann und soll. Also sozusagen "Einberufen, sofort einberufen!" anstatt erst einmal "entscheiden" und dann "organisieren".

Und dazu gehören natürlich auch die Punkte, die @BgN angesprochen hat. Jetzt mal für ein paar Milliarden Grundstücke zu kaufen um darauf für noch mehr Milliarden Kasernen zu bauen und am Ende stellt das Bundesverfassungsgericht fest, dass z. B. die Wehrgerechtigkeit nicht gegeben ist wenn man einfach so weitermacht wie vor der Aussetzung der Wehrpflicht kann es ja auch nicht sein. Da sollte man erst einmal ein vernünftiges Konzept aufstellen.

Oder man stellt fest, dass alle Wehrpflichtigen am letzten Tag der Dienstzeit sofort wieder abhauen weil sie nun genau wissen, wie schlecht die Bundeswehr ausgerüstet ist und sie auf gar keinen Fall auch nur einen Tag länger bleiben wollen. Dann ist auch nicht viel erreicht und man stellt erstaunt fest, dass die Wehrpflicht das Personalproblem auch nicht wirklich löst.


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Bundeswehr am Boden

29.03.2024 um 21:38
@brigittsche

Man kauft nicht einfach für Milliarden Euro Grundstücke ein.
Manchmal muss man hier das Gefühl haben, das man Absichtlich falsch verstanden wird.

Ich will auch keine Kilometerlangen Kommentare tippen.

Viele, sehr viele Kasernen-Anlagen sind in der Hand des Bundes, die nicht zurück gekauft werden müssen.

Nennt sich: Bundesimmobiliengesellschaft.

Dutzendweise Kasernen-Anlagen sind derart verfallen und baufällig, das man nur noch neu Bauen kann. Aber den Bund gehören.

Die genannten Beispiele wie Hillersleben im Süden des TruppÜ Altmark sind sogar noch Teil des TruppÜ Altmark.
Diese Bereiche könnten sofort bebaut werden.

Natürlich, "muss" erst eine Wehrpflicht Verfassungsgerecht installiert sein.

Schreibe ich aber auch permanent in früheren Beiträgen.

Währenddessen hätte beim Material bereits jetzt, viel mehr passieren müssen!!
Reserve angelegt werden müssen.
Dafür muss De keine Wüstengebiete vorweisen. Um dafür Platz zu haben.

Wenn selbst eine eher de-struktive Bundeskanzlerin Frau Merkel die Anzahl der Panzerbataillone aufstocken kann von 4 auf 6.

Wie würde es erst werden, wenn wir in De eine Art PiS Regierung bekämen und die Stückzahlen der polnischen Bestellungen zu 80% übernehmen und die eigene Rüstungsindustrie mit Aufträgen füttern würden?

Es würden nicht nur 18 Leo 2 A8 nachbestellt sondern wenigstens 800-1.300.

Deutschland ist immer noch das wirtschaftlich und finanziell stärker aufgestelltere Land im Vergleich zu Polen.

Ich würde erst die Potenziale suchen, die man eh bereits in eigener Hand hat.
Dazu die ganzen Immobilien und Areale wieder beanspruchen die eben noch nicht konversiert wurden.

Geschieht bereits jetzt. Unter Pistorius.

Bunkeranlagen würde ich pro forma wieder in Staatseigentum verwandeln.
Je nach Zustand.

Die einstigen Militärflughäfen Sperenberg und Templin würde ich reaktivieren und wenigstens 3 Patriot Batterien um Berlin aufbauen.
Statt sie in Husum stationiert zu lassen.
Um Schafe zu Bewachen.

Ehemalige Führungsbunker der DDR würde ich reaktivieren oder von der Wehrmacht und dann von den Sowjets genutzte Bunker. Wie zb in Potsdam.

Generell "muss" die Truppe eine grössere Truppenstärke bekommen.
So oder so.

Einfach wäre der Aufbau 1 weiteren Panzerdivision und die Reaktivierung der 1. Gebirgsdivision.

1× 18.000 Soldaten
1× 10.000 Soldaten

Dann wäre die Bw bei Aktuell 210.000 Soldaten.
Einst geplanter Aufwuchs auf 203.000.
Bestand aktuell: 181.000-182.000.

Sollte schaffbar sein.

Die Marine müsste eine Massive Aufstockung erfahren. Bis 48.000 Soldaten.

Die Halbinsel Bug auf Rügen könnte wieder Militärgelände werden.

Britische Kasernen-Anlagen werden übernommen in Niedersachsen.

Es gibt überall Möglichkeiten einstige Gebäude oder ganze Areale zu reaktivieren.

Wie ich schon immer Tippte.

Das grösste Ptoblem ist die sattelfeste Umsetzung der Wehrpflicht aber auch hier gilt: Ohne ausreichende Geburtenzahlen bringt die beste Wehrpflicht nichts.

Die geburtenstarken Jahrgänge gehen demnächst in Rente.


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Bundeswehr am Boden

29.03.2024 um 22:04
Zitat von BgNBgN schrieb:Man kauft nicht einfach für Milliarden Euro Grundstücke ein.
Manchmal muss man hier das Gefühl haben, das man Absichtlich falsch verstanden wird.
Du warst überhaupt nicht gemeint, sondern ich habe ganz allgemein über die Diskussion geschrieben. Du hast ja sehr differenzierte Vorschläge gemacht und eben nicht das, was ich kritisiert habe.


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Bundeswehr am Boden

30.03.2024 um 03:18
Zitat von BgNBgN schrieb:Das grösste Ptoblem ist die sattelfeste Umsetzung der Wehrpflicht aber auch hier gilt: Ohne ausreichende Geburtenzahlen bringt die beste Wehrpflicht nichts.
Ich habe schlechte Nachrichten für dich:
Nachdem die Geburtenzahl im Jahr 2022 auf 738 819 Kinder um 7,1 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken war, setzt sich der Geburtenrückgang im Jahr 2023 fort.
Der Geburtenrückgang war in Ostdeutschland (einschließlich Berlin) mit -9,1 % etwas stärker ausgeprägt als in Westdeutschland mit -7,1 %.
Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Geburten/geburten-aktuell.html
Ein dramatischer Geburtenrückgang in fast allen Ländern der Welt wird die Bevölkerungsstruktur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts nachhaltig verändern. Laut einer im Fachjournal "The Lancet" veröffentlichten Studie werden bis zum Jahr 2050 mehr als drei Viertel (155 von 204) der Länder nicht mehr die für die Aufrechterhaltung ihres Bevölkerungsniveaus notwendige Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau aufweisen. Bis zum Jahr 2100 wird dieser Anteil sogar auf 97 Prozent der Länder (198 von 204) ansteigen.
Quelle: https://www.mdr.de/wissen/psychologie-sozialwissenschaften/geburtenrate-weltbevoelkerung-geburten-rueckgang-demografie-100.html



Obwohl vielleicht hat das auch eine "gute Seite", in deinem "Sinne" @BgN .

Wenn die Weltbevölkerung allgemein sinkt, brauchst du nicht mehr so viele Panzer zu bestellen, um die alle "über den Jordan bomben zu können". Think positive......


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Bundeswehr am Boden

30.03.2024 um 07:36
Wieso schlechte Nachrichten für mich?

Ist doch das was ich Anspreche.

Ich bin pro Wehrpflicht aber die Wehrpflicht alleine macht es nicht.
Hatte man bereits Ende der 1980er Jahre erkannt und in der Heeresstruktur 5, mit einer verlängerten GA, gegen reagiert.

Da gab es auch noch die unnötige 3 Brüder Regelung.
Verschenktes Personal.

Die Masse an Waffen, wie man mir auch gerne vorwerfen tut, hab ich ja nicht.

Wenn man die Stückzahlen der Bundeswehr von 1990 vor Augen hat.

Die Bw hatte weit über 2.500 Kampfpanzer.

Wie viele will ich plus Reserve?

162 KPzs pro Division bei insgesamt 3 Panzerdivisionen statt 2.

Das sind knapp unter 500.
Plus Reserve ist man bei 650 Kampfpanzer.

Die Bw hatte 1990 allein vom Leo 2 Mindestens 2.000 Fahrzeuge.
Panzer im eigentlichen Sinn gab es über 4.000 an der Zahl.

Wenn ich Bestellungen von 1.500 Leo 2 A8 wünsche gehen 650 an die Bw.
Der Rest wird an Verbündete verkauft.

Auch mit einer schrumpfenden Bevölkerung sollte solch eine geschrumpfte Bundeswehr unterhaltbar sein.


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Bundeswehr am Boden

11.04.2024 um 11:25
Zitat von BgNBgN schrieb am 30.03.2024:Wie viele will ich plus Reserve?
OK. Aber diese wünsche kann hier keiner erfüllen. Egal wie lange und wie viel mit zahlen umhergeworfen wird.

Es ist wie es ist und die Zahlen wie sie sind, sind wie sie sind.

Wir befinden uns nicht mehr im Konfliktzustand. Es besteht nur die die Hypothese vom wenn dann, das hilft uns in Sachen Beschaffung aber nicht da dort absolut die Grundlage fehlt.


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Bundeswehr am Boden

13.04.2024 um 12:29
Müssen wir in einem Konfliktzustand sein?

Warum leisten wir uns Feuerwehren, Polizei und Krankenhäuser?
Ist doch alles Überflüssig.

Krankenhäuser werden schon reduziert.
Wie viel weniger sind denn wirtschaftlich?
Von 1.700 Krankenhäuser, reichen doch 300 bundesweit aus?

Nicht meine Person meldet Fähigkeiten für die NATO an sondern die Politik.

Und muss Feststellen, daß die Vorhandenen Mittel nicht ausreichen oder nicht vorhanden sind.

Wir sind Mitglied der Nato und haben Verbündete.

Von daher muss die Truppenstärke erhöht werden.
Minimum auf 250.000.

Das ist nichts weltbewegendes, unerreichbares als Ziel.

Man will die Anzahl der Artilleriebataillone erhöhen.

Es wären insgesamt 300 Panzerhaubitzen nötig.

Ich will, daß De, bestmöglichst geschützt ist.
Dafür sind wenigstens 24 Luftabwehrsysteme wiePatriot oder Iris-T nötig.
Statt 12.

Die Zahlen müssen nicht so bleiben, wie sie sind.

Denn nicht ich habe von einer Zeitenwende geredet sondern der Bundeskanzler.

Nicht ich rede davon das die Bundeswehr die grösste, stärkste, konventionellste Armee Europas werden soll.
Davon sprach Herr Klingbeil und Herr Scholz.

Das Bedeutet zwangsläufig eine wesentlich stärkere Bundeswehr.


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Bundeswehr am Boden

13.04.2024 um 21:02
Zitat von BgNBgN schrieb:Warum leisten wir uns Feuerwehren, Polizei und Krankenhäuser?
Ist doch alles Überflüssig.
Auftrag der Bundeswehr ist Landes und Bündnisverteidigung.

Auftrag von Feuerwehren, Polizei und Krankenhäusern ist der Schutz der Zivilbevölkerung im Inland.

Das sind zwei paar Schuhe.

Als Soldat darfst du auch nicht einfach der Polizei helfen und anders herum...

Wenn wir schon von zahlen reden, hätte ich gerne zwei kaffee


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Bundeswehr am Boden

13.04.2024 um 21:57
Zitat von LoFoLoFo schrieb:Als Soldat darfst du auch nicht einfach der Polizei helfen und anders herum...
Weil du das ansprichst. Ich war mal an nem Sonntag auf dem Leipziger Hbf. Da waren paar Typen, die die Leute angegangen sind. Auch 2 Feldjäger machten ihren Rundgang, ob die abreisenden BW-Soldaten ordnungsgemäß (Uniform, Barrett, etc) in die Züge stiegen. Die haben das zwar mitgekriegt, aber sich nicht drum gekümmert. Denn dafür ist die Polizei da, nicht die BW. Jedenfalls musste die Bundespolizei kommen, um dem Treiben ein Ende zu setzen.


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Bundeswehr am Boden

13.04.2024 um 22:07
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Die haben das zwar mitgekriegt, aber sich nicht drum gekümmert.
Die haben eben ein festgelegtes Aufgabengebiet.
Und dazu fehlt eben auch die Weisungsbefugnis gegenüber Zivilisten...
Witzig wird es wenn man als Soldat von der Polizei angehalten wird, in einem Bundeswehrfahrzeug und die dann wissen wollen wo die TÜVplakette ist.


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Bundeswehr am Boden

28.04.2024 um 19:34
Falsch verstanden. Aber seis drum.
Ich stell mal 4 Kaffee hin.

Wer wie wo eingreifen darf weiss ich.

Wenn man ernsthaft die Bundeswehr auf LV ausrichten will, gleichzeitig die Ukraine unterstützt werden soll, wird man unweigerlich über ganz andere Zahlen sprechen müssen.

Dann muss in 1 Rahmenvertrag je Mindestens 1 Million Artilleriegeschosse 155mm enthalten sein.
Und nicht 300.000.

Gerade mal 18 moderne Leo 2 A6 für eine 1.100 Km lange Frontlinie ist nicht gerade viel.

Ein früheres westdeutsches Panzerbataillon hatte 54 KPzs und nicht 44.


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Bundeswehr am Boden

12.05.2024 um 00:58
Naja, im Zweifel wird man ja wohl die Nothilfe erwägen können wenn es um Leib und Leben geht. Verstehe das Konzept der Zuständigkeitsabweisung aber, wenn es nur "Trivialitäten", Ordnungswidrigkeiten oder niedrigschwellige Probleme sind. Denke aber mal dass im worst case und sofern befähigt, niemand wegschauen wird wenn es brenzlig wird.

Wie dem auch sei, zum Thema wollte ich sagen, dass man trotz groß angekündigter "Zeitenwende" immer noch eine gewisse Naivität oder einen Unwillen empfindet, richtige Summen zu investieren bzw. zu ordern. Im Vergleich dazu hat Tschechien mal eben irgendwie hunderttausende Artilleriegranaten im globalen Markt aufgetrieben aber wir drucksen mit mickrigen Zahlen bei der Bestellung rum.

Währenddessen rüstet Russland massiv auf und schickt teils nicht mal neues Material an die Front sondern in Depots - wenn man manchen Prognosen glauben will, für einen pot. späteren Konflikt mit 'uns'.

Es ist gefühlt 3 vor 12 aber ein abstrakter Großteil will es irgendwo nicht wahrhaben, ob in Gesellschaft oder Politik.


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Bundeswehr am Boden

12.05.2024 um 22:02
@Warden
Das ist ja was ich meine.

Trotz Zeitenwenden Rede und 100 Milliarden Euro....

Der Kanzler sagte: 100 Milliarden Euro plus 2% des BIPs.
Und nie wieder darunter. Ab sofort.

Dann wurde das SVM Bw Missbraucht. Es wurde das 2% schön gerechnet.

Währenddessen kaufte Polens PiS Regierung fröhlich Waffen ein.
1.000 K2 Kampfpanzer, 400 Abrams Kampfpanzer und modernisiert seine knapp über 200 Leo 2.

Deutschland, kauft "nur" 18 neue Lro 2 A8.
So viele, wie geliefert wurde.

Wieso kauft man nicht gleich 650 Leo 2 A8.
Davon wandern 160 in Depots.
Die Bw bekäme 490-500 KPzs.

Jetzt liest man: Es sollen weitere Leo 2 A8 gekauft werden und ein Panzer als Zwischenlösung?!

Für mich ist und bleibt der Leo 2 "der" KPz schlechthin.

Keine Zwischenlösung.

Bei vielen Politikern scheint immer noch eine Handbremse im Kopf zu haben in der Hoffnung, dss Putin von uns nichts will.


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Bundeswehr am Boden

13.05.2024 um 02:54
Zitat von BgNBgN schrieb:Wieso kauft man nicht gleich 650 Leo 2 A8.
Panzer bestellen und kaufen, ist nur eine Seite der Medaille.

Produktionskapazitäten und Lieferfristen die andere, aber letztendlich entscheidende Seite der Medaille.

Das wird dadurch deutlich, dass unlängst Ungarn, 44 Stück bestellte moderne Leopard A2 aus dem Jahr 2018....erst im Jahre 2023 erhielt.


Wie du ja so oft bemängelst, wurde die Panzertruppe der BW radikal eingeschrumpft.

Und damit wurde natürlich auch gleichzeitig, die Produktionskapazität ebenfalls radikal eingeschrumpft.


So das eine Produktion neuer Leopard 2 in hohen Stückzahlen nicht am "Wollen" scheitert, sondern am "Können".

Zusätzlich kommt erschwerend hinzu, dass der Leopard auf viele Zulieferer angewiesen ist. Die Kanone, das Getriebe, der Motor....stammen alle von verschiedenen Herstellern. Da kannst du nicht mal eben auf Zuruf, eine so hohe benötigte Stückzahl abrufen.

Quelle:

https://www.welt.de/wirtschaft/article243299509/Leopard-Panzer-So-will-Rheinmetall-die-Lieferung-beschleunigen.html


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Bundeswehr am Boden

13.05.2024 um 19:13
Das Weiss ich doch. ;)

Deswegen hätte ich A die Bw bei 250.000 aktive Soldaten belassen mot 12 Panzerbataillone mit je 54 KPzs pro Bataillon statt 44.
Frau Merkel/ Guttenberg lässt Grüssen.

Ich hätte es ähnlich wie Israel und seinen Merkava KPz gemacht.
Stetig weiterentwickelt und in unsere Truppe eingesetzt.

Ich hätte insgesamt anders agiert, weil mir die Sicherheit auf allen Ebenen wichtig ist.

Ich hätte es wahrscheinlich ähnlich gemacht wie Polen oder die Türkei und deutsche Rüstungsfirmen mit Aufträgen versorgt.

Dass dies möglich war und nicht EU-weit ausgeschrieben werden musste, zeigen andere EU/ Nato Länder.

Bei mir wäre der Leo 2 bis 2018 ständig in Produktion geblieben.
Wäre ich seit 2005 Bundeskanzler gewesen.

Ich hätte auch nicht nur 400 SPz Pumas gekauft sondern in 2 Schritten max. 800.
Um die Marder 1 1:1 zu ersetzen.

Zu viel ich aber egal. :)


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Bundeswehr am Boden

26.05.2024 um 23:23
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb am 29.03.2024:Oder man stellt fest, dass alle Wehrpflichtigen am letzten Tag der Dienstzeit sofort wieder abhauen weil sie nun genau wissen, wie schlecht die Bundeswehr ausgerüstet ist und sie auf gar keinen Fall auch nur einen Tag länger bleiben wollen. Dann ist auch nicht viel erreicht und man stellt erstaunt fest, dass die Wehrpflicht das Personalproblem auch nicht wirklich löst.
Zitat von BgNBgN schrieb am 29.03.2024:Währenddessen hätte beim Material bereits jetzt, viel mehr passieren müssen!!
Schuhcreme hatte die BW zu meiner Zeit für ca. 25 Jahre. Selbst diese Menge dürfte nun aufgebracht sein.

180.000 Mann. Das von ist doch schon etwas? Wir tun so, als wären diese nicht einsatzfähig ist.

Bei uns war mal wieder froh, dass er gehen konnte. Nach einem Jahr. Nichts wie weg von dem Laden. Unfähige Uffz, die nur gesoffen haben, alles Gerät marode, Schießübungen mit Peng Peng lauten durchgeführt. Wenn das der Russe wüsste.
Dazu die“oberen“ Dienstgrade frauenfeindlich und sexistisch


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Bundeswehr am Boden

gestern um 18:10
180.000 ist etwas. Keine Frage.
Darum geht es ja nicht.
Aber.
Wo ist die Munition?
Für 1 Jahr heftige Artillerieduelle wie Aktuell in der Ukraine?
Ich, bin ja nicht hier der Einzige der Meckert.
De hat über 700 Schützenpanzer Puma u. Marder.
Wie viele sind sofort Einsatzfähig?
De, hat offiziell 140 Kampfjets Eurofighter.
Wie viele davon sind Einsatzfähig sofort?

1 Sicherungsstaffel hatte 1-2 Kampfjets für sofort parat, für den Ernstfall noch zusätzlich.
In der früheren Bundeswehr.

Reichen die Kampfjets mit der Anzahl aus in einem Ernstfall?

Nein.

Siehe Ukraine vs Russland.

De hat nicht mal mehr für 6 Monate Artilleriemunition im Bereich 155mm.

Die Fregatte die neulich im Roten Meer, erfolgreich war.

Wie viel Munition hat die Deutsche Marine für 24h militärischer Ausrinandersetzung?

Ich, mecker nicht.
Herr Kaack der Marine-Chef jammert.

Eie, sind die Marinehäfen vor Luftangriffen geschützt? Aktuell?

Thema bei uns in der Tageszeitun.

Gleich null.

Wir haben 12 Patriot-Systeme vor 2022.

Wo sind fse stationiert?
In Husum.

Was bringen sie uns in Husum?
Obwohl Berlin als Hauptstadt seit 2014, ständig aus Kaliningrsd bedroht wird?

Wir haben viel, aber viel zu wenig für das was politisch gefordert ist.

Oder stell ich als Pimpf, diese und jene Fähigkeiten zur Verfügung?

Ohne Entscheidungsbefugnis?

Ich hätte längst eine ganz andere Bundeswehr wieder aufgebaut bzw behalten.

Siehe: Ausrüstungsstand im Jahr 2000.

Nur statt 318.000 Soldaten eben 250.000-280.000.

Ich hätte gie Zerstörer behalten und durch neue ersetzt.
Ich hätte die Flugkörperschnellboote behalten und mit Norwegen ihre Skjold-Klasse beschafft.
Ich hätte 12 Panzerbataillone und hätte 80 A400M statt 53.
Immer alkesSpitz auf Knopf ausgerüstet. Hart unter dem, was man haben muss.

Wir haben 320 Kampfpanzer.

Alleine die Ukraine bräuchte Mindestens 2.500 Leopard 2A6 wenigstens.

Die Bundeswehr hatte1989 weit über 3.000 Kampfpanzer Leo 1 u. 2 US Kampfpanzer usw..

Hätte man immer noch die 1 Gebirgsdivision, hätte man gerade jetzt, ganz ohne Probleme den Kosovo unterstützen können und ohne Kopfschmerzen hätte es die Litauen-Brigade geben können.
Ohne das die Truppe in der Heimat ausgedünnt.

Wir haben doch nicht umsonst Massiv Probleme.

Der Eurocopter Tiger wird dchon jetzt zum Teil ausgemustert.
Ist das ein guter Kampfhubschrauber oder nicht?

Langfristig werden wir zunächst kein Kampfhubschrauber haben.

Einfach mal auf die Chefs der militärischen Teilstreitkräfte hören und auf einige Sicherheitsexperten.

Ich hab auch ein PKW.

Die Frage ist nur, ob der PKW funktioniert und wie Qualitätsmässig ist esausreichend für die eigenen Ansprüche.

Ich muss mich auch drum kümmern.

Den SPz Puma, die Waffenanlage, muss ich von Aussen aufmunitioneren.
Wie soll das gehen unter russischen Dauerfeuer?


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Bundeswehr am Boden

gestern um 18:22
Zitat von BgNBgN schrieb:Ich hätte gie Zerstörer behalten und durch neue ersetzt.
Ich hätte die Flugkörperschnellboote behalten und mit Norwegen ihre Skjold-Klasse beschafft.
Ich hätte 12 Panzerbataillone und hätte 80 A400M statt 53.
Immer alkesSpitz auf Knopf ausgerüstet. Hart unter dem, was man haben muss.
In Friedenszeiten braucht man das alles nicht. Kostet alles nur Geld selbst wenn man es nicht nutzt.

Von daher, schön das du dir Gedanken gemacht hast, die Bedrohungslage gab den Bestand nunmal nicht her.

Noch hat Russland die Nato nicht angegriffen.


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