Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine
02.02.2023 um 21:25Heute lief es richtig gut für die Ukraine:
https://www.youtube.com/watch?v=jQ_wN_kh7Uo (Video: 02.Feb: Die Russen kassieren REKORDVERLUSTE | Ukraine-Krieg)
Woher nimmst Du das?Zz-Jones schrieb:Heute lief es richtig gut für die Ukraine
Neben Bachmut ist es eben die Stadt Vuhledar, wo die Russen derzeit versuchen, entscheidende Geländegewinne zu erzielen. Das ist also nicht nur irgendein 10km Frontabschnitt, sondern momentane Hauptkampfzone.Röhrich schrieb:Zz-Jones schrieb:
Heute lief es richtig gut für die Ukraine
Woher nimmst Du das?
Aus einem Yt-Beitrag über einen Frontabschnitt von 10 Kilometern?
A fresh Russian assault around the southern Donbas town of Vuhledar, which began towards the end of January, demonstrates that Moscow’s forces are becoming more capable before a critical – and increasingly uncertain – spring period.Quelle: https://www.theguardian.com/world/2023/feb/02/russian-forces-could-regain-initiative-as-ukraine-war-drags-on
Russian forces have not yet made significant gains across the open fields of the region, where the Ukrainians have been dug in for months. But in parallel with the seemingly never-ending Wagner Group-led assault on Bakhmut, 70 miles to the north-east, it shows the invaders trying to push forward at a second point.
Die Quellen werden in dem Beitrag benannt.Röhrich schrieb:Mir fehlen zu den vielen Behauptungen jegliche Belege und selbst wenn diese Behauptungen stimmen, richtig gut ist daran was?
Die Recherche stützt sich auf: offizielle ukrainische und russische Stellen, Institute for the Study of War, Social Media Beiträge, Militäranalysten und Blogger, lokale Nachrichten, Telegram Kanäle und geolokalisierte Aufnahmen.Quelle: https://m.youtube.com/@DerUkraineBericht/about
Das ist die Offensive. Es wird davon ausgegangen, dass Russland seine Angriffe dort fortführen wird.Röhrich schrieb:Am Ende redet er von groß angelegter Offensive, im Video hat er aber keine erwähnt.
Es ist eine Quelle.Röhrich schrieb:Das ist doch nicht wirklich das, woraus Du Deine Informationen ziehst?
Die Videos stammen von einem Ukrainer, der ziemlich nahe an der Front wohnt. Die Berichterstattung ist also sicher nicht 100% neutral, aber so objektiv wie möglich.Trotzdem ist diese Bündelung verschiedener Quellen eine Erleichterung um sich somit einen Überblick über das tagesaktuelle Kampfgeschehen zu verschaffen. Das heißt aber nicht, dass man das ggfs nicht auch hinterfragen sollte.
Der Hauptkanal bringt eine englische Version um 0 Uhr - hier erhaltet ihr die deutsche Fassung davon 20 Stunden später.Quelle: https://m.youtube.com/@DerUkraineBericht/about
Der Kanal strotzt nur so vor Superlativen. "Selbstmordmissionen", "Rekordverluste", "lief gut für die Ukraine", usw. Das ist ja fast schon so schlimm wie auf Rybar, wo man jede eroberte Hütte zu einem strategischen Sieg über die Ultra-Nazis hochjubelt. Sorry, aber der Kanal ist rein gar nichts wert. Dort wird eine Vermutung an die nächte Spelkulation plus extreme Übertreibungen und Jubelmeldungen gereiht.Zz-Jones schrieb:Trotzdem ist diese Bündelung verschiedener Quellen eine Erleichterung um sich somit einen Überblick über das tagesaktuelle Kampfgeschehen zu verschaffen. Das heißt aber nicht, dass man das ggfs nicht auch hinterfragen sollte.
Man sollte nicht immer so übertreiben. Keiner von uns und auch keine deiner Quellen hat irgendeinen Einblick in die Planungen der russ. Steite oder ihre Absichten bezüglich Vuhledar. Was man beobachten kann sind die Kämpfe am Boden. Hier haben zwei wirklich sehr kleine Stadtteile (oder eher Hütten und Scheunen vor dem Dorf) in den letzten Tagen 2x den Besitzer gewechelt. Die Russen hatten sich da kurzzeitig festgesetzt und wurden dann wieder vertrieben. Videomaterial zeigt rund ein Dutzend ausgeschaltete russ. Kampffahrzeuge. Das wars. Mehr ist da nicht passiert, beurteilt nach allem was wir wissen und sehen können.Zz-Jones schrieb:Neben Bachmut ist es eben die Stadt Vuhledar, wo die Russen derzeit versuchen, entscheidende Geländegewinne zu erzielen. Das ist also nicht nur irgendein 10km Frontabschnitt, sondern momentane Hauptkampfzone.
Dann gibt uns niemand mehr irgendwelche Munition oder Waffen. Wenn wir solche Verträge brechen, sind wir als Handelspartner in Sachen Waffenhandel und -lieferungen erledigt.Zz-Jones schrieb:Was kann eigentlich schlimmstenfalls passieren, sollte Deutschland ohne schweizer Zustimmung Gepard-Munition an die Ukraine liefern?
Sicherlich würde die Schweiz dann Beschwerde einreichen, aber darüber hinaus?
Ich verfolge beide Kanäle und kann ich ebenfalls empfehlen.Ahmose schrieb:https://www.youtube.com/@MilitarGeschichte
https://www.youtube.com/@macronomist
Hier findet eher ein Machtkampf innerhalb der Russen statt bzgl hauptkampfzoneZz-Jones schrieb:Neben Bachmut ist es eben die Stadt Vuhledar, wo die Russen derzeit versuchen, entscheidende Geländegewinne zu erzielen. Das ist also nicht nur irgendein 10km Frontabschnitt, sondern momentane Hauptkampfzone.
Das Klima zwischen den beiden Söldnertruppen sei jedoch ein schlechtes, betonte Cherevatyi. Die Gruppe Wagner und das Unternehmen Patriot seien Konkurrenten, würden momentan aber ohnehin an verschiedenen Frontabschnitten eingesetzt werden.Quelle: https://www.rnd.de/politik/ukraine-krieg-russischer-verteidigungsminister-schoigu-schickt-eigene-soeldner-an-die-front-HDQRKTA6BZCULFNSMC6UUEHIYY.htmlInsbesondere im Raum Stepne an der Wuhledar-Front haben wir festgestellt, dass neben der Gruppe Wagner auch das Militärunternehmen Patriot aufgetaucht ist
Dann hätte Polen ja ein fieses Eigentor geschossen, würden sie, wie zuvor ständig rumposaunt, notfalls auch ohne eine deutsche Zustimmung Leos in die Ukraine liefern.Ahmose schrieb:Dann gibt uns niemand mehr irgendwelche Munition oder Waffen. Wenn wir solche Verträge brechen, sind wir als Handelspartner in Sachen Waffenhandel und -lieferungen erledigt.
Würde , hätte , Fahrradkette .Zz-Jones schrieb:Dann hätte Polen ja ein fieses Eigentor geschossen, würden sie, wie zuvor ständig rumposaunt, notfalls auch ohne eine deutsche Zustimmung Leos in die Ukraine liefern.
Dann würden
Ich mag beide Kanäle. Man muss es halt einordnen können. Wie du schon schreibst hat Torsten Heinrich manchmal ziemlich reißerische Titel und macronomist ist sehr detailliert, was leider auch bedeutet das er sich relativ oft in folgenden Vids korrigieren muss. Aber beide versuchen objektiv zu bleiben und vermeiden Superlative und Jubelmeldungen.Bishamon schrieb:Ich verfolge beide Kanäle und kann ich ebenfalls empfehlen.
Torsten Heinrich lebt mittlerweile davon und neigt seit dem auch zu Click-Bait-Titel. macronomist ist detailierter, aber trotzdem kürzer. Und klingt frischer/jünger.
Nein. Wenn Polen ohne Erlaubnis Waffen, Munition oder Waffensysteme an irgendwen liefert, dann wären sie ebenso als Handelspartner erledigt. Genau wie jedes andere Land. Die Endverbleibsklauseln werden ja nicht zum Spaß ausgehandelt und sind auch keine deutsche oder polnische Erfindung.Zz-Jones schrieb:Oder wird hier etwa mit zweierlei Maß gemessen, so dass einzigst ein deutscher Vertragsbruch dann derartige Konsequenzen hätte?
In den schweizer Medien sieht man das gar nicht so eng:Ahmose schrieb:Dann gibt uns niemand mehr irgendwelche Munition oder Waffen. Wenn wir solche Verträge brechen, sind wir als Handelspartner in Sachen Waffenhandel und -lieferungen erledigt.
Deutschland hat kaum etwas zu befürchtenDa wird anschließend sogar der Spieß umgedreht:
Doch dass die Schweiz im vorliegenden Fall wirtschaftliche Sanktionen ergreifen würde, ist sehr unwahrscheinlich. Personen, die sich mit der Materie auskennen, gehen davon aus, dass ein Verstoss Deutschlands gegen die Vereinbarung mit der Schweiz höchstens für diplomatische Verstimmung sorgen dürfte. Die Schweiz würde wohl den Botschafter einbestellen und allenfalls noch eine Protestnote an Deutschland richten. Das wars.
Angesichts dessen stellt sich die Frage, weshalb Deutschland nicht einfach eigenmächtig handelt und den Vertrag mit der Schweiz bricht. Kaum ein westlicher Staat ausserhalb der Schweiz dürfte die deutsche Regierung im konkreten Fall dafür kritisieren. Geschweige denn selbst Konsequenzen ziehen.
Will Deutschland gar keine Lösung?Quelle: https://www.blick.ch/politik/knatsch-um-schweizer-patronen-fuer-die-ukraine-warum-liefert-deutschland-die-munition-nicht-einfach-id18032041.html
In Bern hegt man deshalb schon länger einen Verdacht: Der Knatsch mit der Schweiz über die Gepard-Munition sei vor allem ein Ablenkungsmanöver Deutschlands, um den Blick weg von den innerdeutschen Kontroversen über den Umfang und die Geschwindigkeit von Waffenlieferungen abzulenken.
Bundesregierung genehmigt Ausfuhr von Leopard-1-PanzernQuelle: https://www.spiegel.de/politik/bundesregierung-erteilt-genehmigung-zur-ausfuhr-von-leopard-1-panzern-in-die-ukraine-a-a7b78a50-c6b2-4334-8b2d-52e19b9f27f9
Man kann immer fordern das doch bitteschön der Andere die Verträge brechen soll. Das ist nicht schwer. Tatsächlich wird aber niemand die Endverbleibsklauseln und Endnutzerverträge außer Kraft setzen und kein waffenproduzierender Staat dies unterstützen. Niemand wird hier einen Präzedenzfall schaffen wollen. Bisher ist das auch nicht geschehen.Zz-Jones schrieb:In den schweizer Medien sieht man das gar nicht so eng: ...
Vielleicht war es doch ein Fehler, dass Scholz wegen der Leo2 schon verbindliche Zusagen gemacht hat. Die anderen Staaten haben scheinbar nicht wirklich Lust zu liefern. Aber der Bremser war natürlich immer Olaf Scholz, die anderen warteten ja nur darauf, das Deutschland endlich die Freigabe erteilt. Und jetzt? Jetzt geht Scholz Klinken putzen, während alle anderen "herumscholzen". Oder sollte es heißen "herumrutten" oder wie? Es war bei ihnen wohl doch eher so: "Wir sind nur bereit Panzer zu liefern, wenn Deutschland die Freigabe nicht erteilt". Es wurde und wird sich hinter Deutschland versteckt.Zz-Jones schrieb:Ja, wie man es dreht und wendet, Schuld hat wohl immer Deutschland.
Bundeskanzler Olaf Scholz scheint derzeit der Einzige zu sein, der tatsächlich Leopard-2-Panzer liefert. Bei westlichen Partnern gibt es wohl Zurückhaltung.Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100123480/scholz-muss-wohl-bei-verbuendeten-um-panzer-buhlen.html
In der Bundesregierung gibt es Zweifel über die Bereitschaft der verbündeten europäischen Länder, Leopard-2-Kampfpanzer in die Ukraine zu liefern. Laut einem "Spiegel"-Bericht vom Freitag habe bislang kein einziges europäisches Land außer Deutschland zugesagt, die von der Ukraine geforderten Panzer zu liefern.
Zwei Panzerbataillone wollten Deutschland und seine Verbündeten eigentlich in die Ukraine liefern. In der Nato besteht eines dieser Bataillone aus 44 Panzern. "Die Zusammenstellung der Bataillone entpuppt sich als mühsamer Kraftakt", lautet die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des "Spiegel". Wegen der ausbleibenden Lieferzusagen habe die Bundesregierung zu Beginn der Woche eine diplomatische Initiative gestartet, heißt es in dem Bericht weiter.
So sollten die Verbündeten zu einer schnellen Entscheidung bewegt werden. Scholz habe demnach persönlich versucht, drei Regierungschefs aus Nord- und Südeuropa ins Gewissen zu reden. Auch Verteidigungsminister Pistorius und das Auswärtige Amt sollen an den Verhandlungen um die Waffenhilfe beteiligt gewesen sein – bislang allerdings ohne Erfolg. Selbst die niederländische Regierung, die wie Polen in den Medien schon die Lieferung von Leopard-2-Panzern zugesagt hatte, habe sich nicht festlegen wollen.
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Danke, achso ist das, die gehen gar nicht direkt in die Ukraine.Kingping schrieb:die Leos aus Kanada wurden nach Polen geliefert, wo die Ukrainer jetzt ausgebildet werden.
Habe es verstanden, die Leo's werden also nach Polen(Rzeszow) geliefert.SvenLE schrieb:Alle Militärflüge der NATO landen in Rzeszow.
Russland hat die absolute Lufthoheit. Wenn die Russen es wollen, müssen sogar die Spatzen zu Fuß gehen“, sagt Kujat und lacht sich scheckig.Quelle: https://m.bild.de/politik/inland/anne-will/aleppo-debatte-bei-anne-will-48214634.bildMobile.html?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Wrocław Airport, Poland, Canadian personnel unload the first of four Canadian Leopard 2A4s donated to Ukraine.Quelle: