SvenLE schrieb:Die Ukraine hat in der Vergangenheit und wird auch zukünftig Ihre Soldaten im europäischen Ausland versorgen lassen. Das schont auch die Ressourcen für die eigene Bevölkerung.
Und auch wenn man um die Verletzten weiß, es schont die Moral. Die der Bevölkerung weil man weniger Verletzte sieht, auch wenn es vollkommen zynisch klingt. Aber Verletzte zu sehen ist nicht schön, ich war letzten Sommer in einem BWK und dort waren einige UAler. Ich gebe zu das ich mir den Anblick gerne erspart hätte. Zum anderen die der Soldaten weil die wissen, das sie eine umfangreiche und gute Versorgung bekommen.
Ich schrieb es iwo an anderer Stelle schonmal, es hat gute Gründe warum moderne Armeen auf eine gute med. Versorgung wertlegen. Nicht nur, weil man den Soldaten für den Kampf wieder "zusammenflicken" will. Sondern auch, weil es eben die Moral stärkt. Dazu ist auch ein einsatzunfähiger Veteran noch von Nutzen weil er in der Ausbildung helfen kann. Was es bedeutet wenn man erfahrene Soldaten in Masse verliert haben die Japaner in den Seeschlachten nach Pearl Habour erfahren. Ab einem gewissen Punkt waren die erfahrenen Piloten gefallen und es war keiner mehr da, der die Neuen hätte anführen oder ausbilden können. Gleiches galt für die Luftwaffe auch wenn dort hochdekorierte Flieger, wie Adolf Galland durchaus (zeitweilig) Startverbot bekamen. Das hatte aber mehr mit Propaganda zutun. Die Kriegsmarine hat hochdekorierte Kommandanten teilweise von der Front in die Ausbildung versetzt und neue Besatzungen mit erfahrenen U-Boot-Fahrern gemischt - zumindest solange es noch ging.
Moderne Armeen, gerade in demokratischen Systemen haben schon vor langer Zeit erkannt, wie wichtig der Umgang mit ihren Soldaten ist. Und haben das in Taktik, Ausrüstung, medizinische Versorgung, etc. integriert. Gerade ein Staat wie DE kann es sich nicht leisten, seine Soldaten als reines Material zu betrachten.
Zz-Jones schrieb:Zudem bergen die Russen ihre Verletzten ja noch nichtmal regelmäßig.
Glaube auch nicht, dass dort großes Interesse besteht, ihr Kanonenfutter in die Invaliden-Rente zu bringen.
Aus der Sicht ergibt der Status "vermisst" dann wohl sogar auch mehr "Sinn".
RU sieht seine Soldaten spätetestens seit dem WK2 nur als "Material" und tut das auch heute noch. Deren "Menschenführung" beruht auf Macht, Gewalt, Korruption und "von oben nach unten treten". Als Beispiel
In einem Bericht über einen hochdekorierten Kommandeur, der in der 25. Armee dient, beschreiben zwei anonyme Soldaten dem Portal Verstka, dass der Mann mit dem Kampfnamen "Pioneer" persönlich auf die Füße derjenigen schoss, die sich weigerten, an Kamikaze-Einsätzen teilzunehmen. Sie sagten, er habe verwundete Soldaten, die von Einsätzen zurückkehrten, in Lastwagen in den Ural zurückgeschickt. Diejenigen, die sich weigerten, wurden mit Maschinengewehrfeuer beschossen.
Offizier soll Verträge gefälscht und geplündert haben
Von einem anderen Kommandeur namens Bootsmann wird gesagt, er fälsche Verträge und töte Zivilisten, die Zeugen seiner Verbrechen werden. Der Offizier misshandele verwundete Soldaten und plündere in besetzten Gebieten. Ermittlungen gegen ihn seien erfolglos verlaufen.
Von ihren Vorgesetzten getötete Soldaten seien oft als vermisst gemeldet worden oder man habe ihre Leiche in Waldstücken verscharrt, so das Portal. Es soll sogar vorgekommen sein, dass sie so erschossen wurden, dass es wie eine Kriegsverletzung aussah, schreibt das Portal und beruft sich auf Berichte von russischen Soldaten.
Quelle T-online.deWeitere Berichte über Folterungen, Zwang Verträge zu unterschreiben oder diese den Soldaten unterzuschieben, über den Umgang mit Verletzten und Toten, usw. gibt es zu Hauf.
Und der Status "vermisst" ist halt auch bequem gegenüber der Bevölkerung, "vermisst" gibt Hoffnung und der Regierung spart es Geld.