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Studium für Flüchtlinge

151 Beiträge, Schlüsselwörter: Flüchtlinge, Studium, Integration, Studieren, Asylbewerber
nananaBatman
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Studium für Flüchtlinge

16.08.2015 um 02:37
@Foss
Gibt es im Bacherlor Studiengängen nicht oft die Regel, dass die Vorleseung auf English gehalten werden muss, wenn einer der Studenten kein Deutsch kann?
Könnte mich aber auch täuschen..


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16.08.2015 um 02:40
@nananaBatman
Dass hab ich noch nie gehört, gibt es aber vielleicht irgendwo als Sonderregel.
wäre aber auch oft ganzschön unpraktisch, da viele Proffessoren (vor allem Ältere) und Studenten nicht richtiges/fließendes Englisch können.


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nananaBatman
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16.08.2015 um 02:44
@Nahtern
hm Ich weiß nicht mehr ob das mal ein Prof oder irgendein Student behauptet hat...
naja egal


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16.08.2015 um 02:46
nananaBatman schrieb:Gibt es im Bacherlor Studiengängen nicht oft die Regel, dass die Vorleseung auf English gehalten werden muss, wenn einer der Studenten kein Deutsch kann?
Davon habe ich noch nichts gehört. Es gibt beim Bachelor/Master einige Vorlesungen die komplett auf Englisch sind. Meist aber erst in den höheren Semestern und selbst da müssen aber dann auch die Asylanten Englisch können. Ich jedenfalls habe noch nie gesehen, dass sich ein Prof vorher vergewissert, ob jemand im Hörsaal kein Deutsch versteht.


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z3001x
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16.08.2015 um 04:39
Ich find es Scheisse.
Wenn Flüchtlinge hier Asylanträge stellen, die genehmigt werden, können sie anschließend ganz regulär ein Studium in Deutschland aufnehmen und sich für einen Beruf qualifizieren, wie jeder andere auch. Dazu bedarf es keiner neuen Studiengänge, die ja erst einmal eingerichtet werden müssen und einen Mehraufwand, ergo Kosten bedeuten.
Wenn sie sich hier nur für eine absehbare Zeit aufhalten, bis die Krisensituation in der Heimat abgeflaut ist, dann wäre es unsinnig, wenn hier Studiengänge angefangen und abgebrochen werden.
Gegen Unterrichtsstunden für Flüchtlinge, in welchem Fach auch immer, einfach um ihnen eine Allgemeinbildung zu vermitteln und sie gesellschaftlich einzubinden und ihnen eine sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeit zu bieten, dagegen spricht aber nichts. Dasselbe gilt für die Möglichkeit Flüchtlinge zu beschäftigen.
Zurück zum Studiengang:
Ein Studium ist üblicherweise dazu da, einen Abschluss zu erlangen. Diese Abschlüsse sind in aller Regel auch an das Land gebunden, in dem sie absolviert werden und nur im Ausnahmefall übertragbar. Sprich wer in Kolumbien Psychologie studiert, kann hier damit nichts anfangen, und muss nochmal bei null anfangen. Umgekehrt dürfte dass auch in vielen Fällen mit den Herkunftsländern der Fall sein, dass die deutschen Abschlüsse nicht ohne weiteres anerkannt werden. Was bringt es dann und wem?
Die Frage, welche Nutzen das Geberland davon hat, wird offenbar gar nicht gestellt. Meiner Meinung nach ist der deutsche Staat dazu verpflichtet, das Geld seiner Bürger in deren Sinne und zu deren Nutzen auszugeben. Der Staat verwaltet nur das Geld de Bürger. Warum Deutschland in größerem Umfang Studiengänge für Bürger andere Staaten finanzieren sollte, entzieht sich meinem Verständnis. Dafür sind wir mMn nicht zuständig.
Vor allem irritiert es mich zunehmend, in welchem Ausmaß für Flüchtlinge Ressourcen frei gemacht werden, sicherlich viele Milliarden von Euro, die man inländischen Bedürftigen vorenthält und kürzt. Das empfinde ich als unethisch und inländerfeindlich und sehr ungerecht.
Es gibt genug Leute, die keine Fortbildung spendiert bekommen, weil irgendein Entscheider meint, dass sei nicht sinnvoll aus Sicht der Allgemeinheit. Diese Leute können dann teilweise ihre Armut nicht überwinden und müssen ein trauriges Leben fristen, weil ohne Geld keine Urlaube und keine Anschaffungen drin sind. Ebenso gibt es eine hohe Altersarmut. Und im tollen Deutschland gibt es auch Leute mit Krankheiten, für sie sie keine Medikamente bezahlt bekommen oder die angemessene Behandlung, weil zu teuer. Warum übersieht man diese Leute, wenn man so großzügig mit der Gießkanne des edelmütigen Humanisten Steuergelder ausgibt?
Meiner Meinung nach haben Menschen, die hier geboren sind und immer hier gelebt haben, ein größeres Anrecht auf Unterstützung, als Leute die hier keine Wurzel haben und sich Deutschland als Geberland aussuchen, in der Hoffnung hier viel geschenkt zu bekommen, ohne irgendeinen initialen Input. Es wäre mir lieber, wenn ein Großteil der Gelder, die jetzt für Flüchtlinge ausgegeben würde, an bedürftige Inländer verteilt würden.


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16.08.2015 um 05:45
z3001x schrieb:Ein Studium ist üblicherweise dazu da, einen Abschluss zu erlangen. Diese Abschlüsse sind in aller Regel auch an das Land gebunden, in dem sie absolviert werden und nur im Ausnahmefall übertragbar. Sprich wer in Kolumbien Psychologie studiert, kann hier damit nichts anfangen, und muss nochmal bei null anfangen. Umgekehrt dürfte dass auch in vielen Fällen mit den Herkunftsländern der Fall sein, dass die deutschen Abschlüsse nicht ohne weiteres anerkannt werden. Was bringt es dann und wem?
Die Frage, welche Nutzen das Geberland davon hat, wird offenbar gar nicht gestellt. Meiner Meinung nach ist der deutsche Staat dazu verpflichtet, das Geld seiner Bürger in deren Sinne und zu deren Nutzen auszugeben. Der Staat verwaltet nur das Geld de Bürger. Warum Deutschland in größerem Umfang Studiengänge für Bürger andere Staaten finanzieren sollte, entzieht sich meinem Verständnis. Dafür sind wir mMn nicht zuständig.
Vor allem irritiert es mich zunehmend, in welchem Ausmaß für Flüchtlinge Ressourcen frei gemacht werden, sicherlich viele Milliarden von Euro, die man inländischen Bedürftigen vorenthält und kürzt. Das empfinde ich als unethisch und inländerfeindlich und sehr ungerecht.
Wenn man im Ausland einen entsprechenden Abschluss macht, der auch dem Inhalt eines Studiums in Deutschland entspricht, dann wird das in Deutschland anerkannt.

Umgekehrt ist es noch einfacher. In Entwicklungsländern sind Abschlüsse aus Industrieländern hoch angesehen.

Kosten sind sicher nicht hoch, hier geht es nur um die Hochschulen im Saarland. Zudem kostet der Studiengang selbst nicht soooviel (sicherlich nicht in Milliardenhöhe und selbst das finanzieren die Hochschulen größtenteils selbst) ... Wer dann von den studierten Flüchtlingen bleibt und wer geht, ist eine andere Sache. Diejenigen, die bleiben, sind sicherlich eine Bereicherung für unsere Ökonomie. Das Studium für diejenigen, die zurückgehen, kann man als indirekte Entwicklungshilfe/Aufbauhilfe ansehen ...


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16.08.2015 um 05:52
Nahtern schrieb:Gibt es denn dann eigentlich auch einen BAföG-Anspruch?
Bisher ab 4 Jahren Aufenthalt in Deutschland, wird aber ab 2016 auf 15 Monate reduziert ...
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/kabinettsbeschluss-schneller-bafoeg-fuer-fluechtlinge-13747314.html


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16.08.2015 um 19:17
@Geisonik
Das die Flüchtlinge eine Chance bekommen ist ja richtig und auch wichtig.
Ich sehe nur die Benachteiligung gegenüber zB deutschen Hauptschülern die mit 28 Jahren ganz anders ticken können als noch zu Schulzeiten.
Was hindert sie denn daran auf dem zweiten Bildungsweg zu studieren? Inwiefern werden ehemalige deutsche Hauptschüler benachteiligt, wenn nichtdeutsche Abiturienten die Möglichkeit zum Studieren nutzen dürfen?


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16.08.2015 um 19:35
Sollen sie doch, solange sie damit niemanden mit Studienberechtigung den Platz weg nehmen.


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16.08.2015 um 20:04
@chinatown
Wer redet denn nur von "nichtdeutsche abiturienten"?


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16.08.2015 um 20:24
@z3001x
Superbeitrag! Du bringst es komplett auf den Punkt. Ich weiß nicht, was für eine Gehirnwäsche stattgefunden hat, dass man derartige Geschenke an Menschen macht, deren wahre Motivation, nach Deutschland zu kommen, man nicht kennt. Im Vergleich zu früher sind die Asylbewerber von heute sehr wohlhabende und anspruchsvolle Menschen. So sehr ich Antifaschismus verstehen kann, darf er nicht in einer Benachteiligung von Inländern resultieren. Die wahre Ursache der Flüchtlingsströme sind neu aufgebaute Schlepperstrukturen, welche höchst einträglich sind. Aber leider nimmt bei vielen Menschen die Weltfremdheit immer mehr zu, dass sie das nicht sehen wollen.


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jeremybrood
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Studium für Flüchtlinge

16.08.2015 um 21:34
z3001x schrieb:Ein Studium ist üblicherweise dazu da, einen Abschluss zu erlangen. Diese Abschlüsse sind in aller Regel auch an das Land gebunden, in dem sie absolviert werden und nur im Ausnahmefall übertragbar. Sprich wer in Kolumbien Psychologie studiert, kann hier damit nichts anfangen, und muss nochmal bei null anfangen. Umgekehrt dürfte dass auch in vielen Fällen mit den Herkunftsländern der Fall sein, dass die deutschen Abschlüsse nicht ohne weiteres anerkannt werden. Was bringt es dann und wem?
Deutschland will auch viele ausländische Facharbeiter ins Land holen. Das heisst, die Ausbildung die diese Leute erhalten haben, kommt Deutschland zugute und nicht dem Land, das sie ausgebildet hat.


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16.08.2015 um 21:37
Mir relativ egal...
Ich verzieh mich bald aus diesem kaputten Land


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16.08.2015 um 22:21
@jeremybrood
Bei immer noch vielen arbeitslosen Fachkräften, die vom Arbeitsamt schikaniert werden.


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17.08.2015 um 23:21
gman schrieb:Mir relativ egal...
Ich verzieh mich bald aus diesem kaputten Land
Und wo solls hingehen?


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17.08.2015 um 23:30
paranomal schrieb:Und wo solls hingehen?
Vllt auf die Bahamas? Hoffentlich integriert sich der gute @gman, egal wohin er flüchtet.


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Rapidz
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Studium für Flüchtlinge

23.08.2015 um 12:15
Leute leute Leute der Großteil von euch sind schon verblendet ne?
Wenn in Deutschland Krieg ausgebrochen wäre und ihr alle Flüchtlinge wärt, ich wiederhole nochmal FLÜCHTLINGE, flieht ihr dann in ein sicheres Land um euch zu beschützen oder um dort einzuwandern wie es hier gerade der Fall ist siehe Studium/Ausbildung etc.
Deutschland zahlt und zahlt und zahlt und wisst ihr wat, wenn es hier nichts mehr zu holen gibt sind die schneller Weg wie ihr gucken könnt.

Schaut mal in die Nachrichten, die armen Flüchtlinge fliehen vorm Terror... Und wohin geht die Reise zu 80%? Deutschland und Schweden Hmm warum denn nicht in ein anderes sicheres Land...?
Weil Ger und Schw ein verzügliches sozialsystem hat das sich in alle Welt rumgesprochen hat.

Nartürlich gibts auch welche ohne Hintergedanken aber liebe Leute, die ausnahme Bestätigt die Regel... Und die Regel ist hier an der Tagesordnung.

Deutschland wird schön verarscht!


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Studium für Flüchtlinge

23.08.2015 um 22:26
Ach, einerseits wird immer gemeckert, wie schlecht ausgebildet Flüchtlinge angeblich sind, aber wenn den Flüchtlingen (Aus-)Bildung angeboten wird, dann ist das auch wieder nicht recht ...

Entscheidet euch mal, was ihr überhaupt wollt ...


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Studium für Flüchtlinge

23.08.2015 um 22:41
Solche Bildungsdiskussionen erinnern mich übrigens immer an so etwas aus dem Themenbereich 'Auslenda nehm unz der Bildunk weck'

Quelle: https://www.facebook.com/653987821385150/photos/a.688483317935600.1073741829.653987821385150/773590699424861/?type=1

Seid doch einfach weniger Soja ;)


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24.08.2015 um 02:05
Auf der anderen Seite werden Menschen die kein ausreichendes Zeugniss zur Zulassung haben und das ja nicht einfach verbrennen können benachteiligt.
Auch wenn ich mir jetzt nicht alles vom Theard durchgelesen habe aber ich finde das eine gute Idee.

Ich glaube nicht dass das gemein ist, weil wenn ein Flüchtling hoch intelligent ist und den Test mühelos besteht ist das doch nicht unfair einem Deutschen gegenüber welcher einfach zu schlecht war. Land hin oder her auf die Leistung kommt es an.


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