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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

670 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Demokratie, Manipulation, Ökonomie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 14:41
@mojorisin
is ja schon wieder ein harter Vorwurf:
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb:Ein Musterbeispiel für Faktenverfälschung. Beim unteren Eigenzitat nimmst du wissentlich die fett hervorgehobene Stelle raus. Ok, das ist jetzt hier kein Drama, seis drum, aber ist es nicht seltsam wenn man genau das macht was man kritisiert?
Ich habe die Textstelle kopiert und eingesetzt, dabei wir das BOLD nicht mit kopiert!
Wie du siehst habe ich das BOLD nochmal eingesetzt und zwar dort wo es das was ich sagen wollte nochmals betont:
Aufgrund oben klar ersichtlicher Intention, welche in der Hauptsache die Analysen/aussagen Mausfelds "Professor der Psychologie" zur Diskussion stellen, ist festzustellen, dass es sich bei angestrebter Diskussion tatsächlich um die Aufarbeitung (vermeintlich manipulativer Elemente) Neoliberaler-Ideologien handelt, die im Sinne der Geisteswissenschaften, Psychologie und der Moralwissenschaften zur Behandlung anstanden.
Nichts absichtlich rausgenommen!!!!!

Es geht darum das Mausfeld Psychologe ist und das sich das Thema um seine psychologischen Ansätze dreht! Wie du siehst ist der Text im meiner Antwort an dich nun bis "zur Behandlung anstanden" Bold gesetzt!

Das war zu verdeutlichen. Es geht a priori im Thread um die Psychologisch fundierte Behandlung des Neoliberalismus! Dein Vorwurf "Faktenverfälschung" ist an unsachlich, nur weil ich nicht zudem nochmal den Prof. Bold markierte.....

Der ganze Ansatz von dir ist zudem nicht sachlich es geht nicht um:
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb:Das Argumentum ad verecundiam will unter Berufung auf eine Autorität überzeugen.
Es geht darum das hier endlich mal verstanden wird was das Thema des Threads ist.
Aber da selbst Bold gesetztes nix hilft und dies nun übelst eingeschätzt wird, für ungerechtfertigte Vorwürfe.... anstatt zu verstehen das wenn Bezug zu einem Wissenschaftler
herrscht... auch dessen Reputation herausgestellt werden sollte!

Es ist eben so das einige Wissenschaftler nicht über solche Reputationen verfügen!
Er tut es aber in vielerlei Hinsicht, warum soll man das nicht besonders betonen und hervorheben?

Du schreibst doch selbst:
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb:Konstantin Meyl ist auch Professor trotzdem ist er unwissenschaftlich.
***
Deswegen ist es wichtig zu zeigen und zu betonen, wie viel jemand drauf hat!!
Einfach nur mal Prof...***reicht eben nicht aus um guten Einblick zu gewährleisten.
Es war mir wichtig herauszustellen das Mausfeld mehrere Fächer studiert hat und wo insgesamt. Und zwar genau deswegen was du hier schriebst!!!!

Und eben das dass thema richtig eingeordnet werden kann..
Es geht um Geisteswissenschaften von Anfang an...
Leider lief das aus dem rahmen.
NUR deshalb habe ich es jetzt nochmal betont um den Diskuss endlich zum Thema zu bringen.

Bitte nicht vom Thema ablenken.
Danke.
Habe zu tun und melde mich später zu deiner Kritik, Mausfelds aussagen betr.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 15:03
Zitat von EvilParasitEvilParasit schrieb:Daraufhin hast du mit deinem Einwand, dass es BIP bezogen auf dem selben Level blieb, und damit aus meiner Sicht heraus angedeutet, die Ausgaben in % vom BIP müssen steigen, um eine Erhöhung der Bildungsausgaben zu erreichen.
Für deine Schlussfolgerung bin ich nicht verantwortlich.
Was ich versucht habe Ausdrücken ist, das es geradezu töricht ist Bildungsausgaben zu vergleichen:
Zitat von Balthasar70Balthasar70 schrieb:.......nur um mal einen Punkt zu widerlegen, Bildung:


https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2526/umfrage/entwicklung-der-oeffentlichen-bildungsausgaben/

Die Bildungsausgaben haben sich in den Letzten 20 Jahren von 75 auf 123 Millarden erhöht.
um dann daraus abzuleiten: Für das Bildungssystem wird mehr getan als früher.

Entscheidend ist doch nicht die Summe, sondern welche Güter oder Dienstleistungen man für diese Mittel erhält. Das sollte doch eigentlich aus dem Beispiel mit dem Wein zu verstehen sein.

Aber ich kann es gerne noch mal im Format "Sendung mit der Maus" versuchen:

Papa gab mir vor 4 Jahren ein monatliches Taschengeld in Höhe von 5 Euro.
Dafür habe ich mir immer 1 Schachtel Zigarette kaufen können (Guck nicht so komisch, ich durfte in der 3. Klasse schon rauchen. War schließlich schon achtzehn).

Drei Jahre später bekam ich von Papi 5,50 Euro monatliches Taschengeld. Das sind 10% mehr versicherte mir mein Papi stolz. Komisch, kann ich mir doch jetzt gar keine Schachtel Zigaretten mehr dafür kaufen. Wie kann das sein? Ich habe doch mehr Geld, aber bekomme statt mehr, weniger. Vor 4 Jahren waren in einer Schachtel 19 Zigaretten, macht pro Kippe 26,32 Cent. Drei Jahre später waren zwar immer noch 19 Kippen in einer Schachtel, dafür kostete eine Kippe aber auch 29,47 Cent, die Schachtel folglich 5,60 Euro. Ich habe also mehr Geld, aber bekomme weniger dafür. Wenn das so weiter geht, muss ich irgendwann zum Nichtraucher werden.

Siehst du die 20 Milliarden mehr jetzt immer noch so positiv?
Gibt es dafür tatsächlich mehr, oder vielleicht weniger, Güter und Dienstleistungen für als früher?
Wer sagt dir das nicht vielleicht 25 Milliarden an Mehrausgaben nötig gewesen wären, nur um den Level auf dem gleichen stand zu halten?

Aus einer Prämisse kann keine Konklusion erfolgen.

Die Prämisse für obiges Beispiel wäre: +0,5 Euro → Konklusion: ?
Oder, wie von einigen hier entgegen der formalen Logik Argumentiert: Prämisse = +20 Milliarden → Konklusion: Es wird mehr getan/unterstützt.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 15:07
Zitat von plusspluss schrieb:Entscheidend ist doch nicht die Summe, sondern welche Güter oder Dienstleistungen man für diese Mittel erhält. Das sollte doch eigentlich aus dem Beispiel mit dem Wein zu verstehen sein.
Deswegen haben wir das auch erstmal Inflationsbereinigt. gereichnet.


Aber wo sind jetzt die bösen Think Thanks die die Bildung vernachlässigen wolllen....


btw Bildung ist ja leider im schwerpunkt noch Ländersache. Folglich müssen wir auch noch alle Bundesländer vergleichen..


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 15:09
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Aber wo sind jetzt die bösen Think Thanks die die Bildung vernachlässigen wolllen....
Warum stellst du mir diese Frage?


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 15:12
in folgendem Video finden sich interessante wissenschaftliche Analysen und Aussagen zu Struktur und vermeintlicher Wirkung des Neoliberalismus auf die Gesellschaft. Zu hören und zu sehen ist Professor Rainer Mausfeld, welcher umfangreiche wissenschaftlich fundierte Interpretationen und Analysen bzgl. historisch und aktuell existenten Sachlagen erörtert.
Werden wir manipuliert und wie?
Und genau das fand eben nicht Stadt. Fängt schon an mit Wirkung des Neolibeeralismus (Welcher Prägung, Format) auf die Gesellschaft (Welche Gesellschaft, Unserer? China? )

Wissenschaftlich fundiert waren auch die Zahlen und Beispiele die er vewendete nur bedingt. Das muss man einfach so festhalten.

Ebenso wie man den Korea oder Vietnamkrieg den Neoliberalisten zuschieben will (War der Franzöische Part an Vietnam auch den Neo Liberalisten zuzuschreiben?)

Aber in der Tat wäre es Sinnig das erstmal eine Hypothese aufzustellen.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 15:15
Warum stellst du mir diese Frage?
Och die ist eher allgemein gestellt..

natürlich an reginepolenz im Besonderen


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 15:18
@pluss
....was hat der BIP mit Inflationsausgleich zu tun, Inflation erhöht das BIP jaerstmal. Wenn Du den Thread verfolgt hättest, hättest Du durchaus bemerken können, dass ich die Inflation schon ausgerechnet hatte.

Hier nochmal speziell für Dich Mathegenie
Zitat von Balthasar70Balthasar70 schrieb:Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus
gestern um 18:05Dieser Beitrag wurde bearbeitet.
@Fedaykin
....ich habs mal grob für die Zeit ab 2005 überschlagen

....die Ausgaben 2005 ca. 87 Milliarden

Wenn nur Inflationsausgleich bei 1.7%

Sind für Gleichstand 2015 103 Millarden nötig

Tatsächlich wurden aber 20 Millarden mehr, also 123 Millarden ausgegeben, eine Steigerung also um über 17%, soviel zu den Katastrophenhesxhichten die hier verbreitet werden.

Was nicht heißt, dass ich nicht dafür wäre deutlich mehr auszugeben.



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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 15:24
@Z.
Zitat von Z.Z. schrieb:Deswegen ist es wichtig zu zeigen und zu betonen, wie viel jemand drauf hat!!
Einfach nur mal Prof...***reicht eben nicht aus um guten Einblick zu gewährleisten.
Es war mir wichtig herauszustellen das Mausfeld mehrere Fächer studiert hat und wo insgesamt. Und zwar genau deswegen was du hier schriebst!!!!
Nein, genau dies ist völlig egal. der obige Satz ist die Grundlage von Autoritätsargumenten. Wenn Mausfeld tausend gute Schriften veröffentlicht hat heißt das nicht das des Text "Warum schweigen die Lämmer?" auch gut ist.
Zitat von Z.Z. schrieb:Er tut es aber in vielerlei Hinsicht, warum soll man das nicht besonders betonen und hervorheben?
Weil es nichts zur Sache tut. Der Text "Warum schweigen die Lämmer?" ist in vielen Hinblicken einfach schlecht, obwohl er von einem Professor geschrieben wurde. Und wenn man eine wissenschaftliche Analyse eines Textes durchführt, muss man sich von der Person die ihn schreibt lösen. Man kritisiert schließlich den Text und nicht die Person. Das ist in der Tat eines der Probleme auch beim Peer-Review das es eben doch oft nich wirklich doppelt-verblindet vobstatten geht oder möglich ist.
Zitat von Z.Z. schrieb:Und eben das dass thema richtig eingeordnet werden kann..
Dann kann man das auch einfach so von Anfang an ausdrücken indem man sagt, dass man eine Text unter seinen psychologischen Ansätzen betrachten will. In deinem EP hast du das jedenfalls nicht so behauptet sondern lieber ein paar Zeilen zu den Lebenstations des Professor Mausfeld geschrieben.

Aber lassen wir es damit ruhen und wenden uns lieber meiner
Zitat von Z.Z. schrieb:Kritik, Mausfelds aussagen betr.
zu.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 16:10
@Z.
Link:

Die neoliberale Indoktrination

http://www.uni-kiel.de/psychologie/psychophysik/mausfeld/Mausfeld_Die%20neoliberale%20Indoktrination_NachDenkSeiten.pdf

Zitat:

Der Neoliberalismus ist als Gesellschaftsideologie ein Phänomen. Nicht nur macht er den Armen und
Schwachen weis, sie wären an ihrem Elend selbst schuld. Er schafft es auch, dafür zu sorgen, dass das wahre Ausmaß der gesellschaftlichen Armut kaum je an die Öffentlichkeit dringt; dass das Gesundheitssystem trotz immer höherer Ausgaben immer inhumaner wird; dass die Soziale Arbeit erodiert und kaum jemand etwas hiergegen unternimmt; dass mittels Stiftungen ein regelrechter „Refeudalisierungsboom“ im Lande tobt und Investoren inzwischen auf die Privatisierung des öffentlichen Bildungssystems abzielen.

Zur Frage, wie den Menschen mittels geeigneter Psychotechniken der Geist vernebelt wird, um Widerstand gegen diese unmenschliche Ideologie weitestgehend unmöglich zu machen, sprach Jens Wernicke mit dem Wahrnehmungs- und Kognitionsforscher Rainer Mausfeld.


Imho interessanter Beitrag.
Ich möchte ein paar Textstellen aus dem Text (Ein Interview mit Mausfeld) zitieren:
Denn das Ausbildungssystem ist nur ein Aspekt der sehr viel weitreichenderen und tiefergehenden aktuellen Indoktrinationssysteme. Da diese im Wortsinne inhuman sind, also Zielen dienen, die der Natur unseres Geistes und somit der Natur des Menschen zuwiderlaufen, gehen sie fast zwangsläufig mit gewaltigen psychischen Folgekosten einher.
Aha, Lehrbetriebe und Berufsschulen sind also Indotrinationssysteme. Muss ich rückwirkend mal meinen Lehrbetrieb fragen wie genau das so funktioniert und wer die Hnadlugnsanweisungen gibt und vor allem wer das ganze finanziert.
Wie läuft das ab, welche konkreten „Mechanismen“ gibt es da? Wie manipuliert man uns genau?

Es ist tatsächlich sehr schwer, sich von der Breite und von der Tiefe dieser Indoktrinationssysteme überhaupt eine Vorstellung zu bilden. Die Indoktrinationssysteme, die der Neoliberalismus entwickelt hat, sind die ausgefeiltesten und wirkungsmächtigsten, mit denen je eine politische Ideologie verbreitet wurde. Sie sind inzwischen so tief in allen Bereiche n des gesellschaftlichen und auch privaten Lebens verankert, dass sie uns kaum noch auffallen. Sie stellen ganze Lebensformen und Weltsichten dar, wie sie im Wesentlichen durch US-amerikanische Eliten geprägt wurden und nicht zuletzt durch die Kultur- und Unterhaltungsindustrie als Selbstverständlichkeiten vermittelt werden. Die klassische Propaganda der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die bereits sehr wirkmächtig war, wirkt gegen diese neoliberalen Indoktrinationssysteme schlicht und geradezu naiv

Propagande von wem entwicklet? Natürlich die Eliten der USA waren es. Und wirkungsvoller als die der ersten Hälfte des 20 Jahrhundert! Wen kann er damit nur meinen?
Auch wenn das in Summe sicher zu sehr in Details führen würde... Aber können Sie vielleicht ein konkretes Beispiel für eine solche Schwachstelle für Manipulationen, für den Ablauf und die Wirkung derselben, skizzieren?
Antwort:
n den vergangenen Jahrzehnten haben sich die politischen Eliten verstärkt darum bemüht, entsprechende Einsichten und Befunde psychologischer Forschung für ihre Zwecke politisch nutzbar zu machen, indem man „sanfte“ Herrschaftstechniken zu entwickeln sucht, mit denen man Menschen gleichsam einen „Schubs in die gewünschte Richtung geben kann."

Ich will versuchen, ein Beispiel zu nennen, das sich im Kern relativ einfach beschreiben lässt, nämlich unsere natürliche Disposition zu Verzerrungen unserer Urteile über die jeweils gegebene gesellschaftliche Situation. Diese Verzerrungen werden in der wissenschaftlichen Literatur als „status quo bias“ bezeichnet. Sie sind in der Psychologie gut untersucht, sind von hoher gesellschaftlicher Relevanz und
lassen sich über eine Reihe von Variablen modifizieren und steuern, also manipulieren. Sie beziehen sich auf unsere natürliche Neigung, den jeweiligen Zustand der Gesellschaft, in der wir leben, als gut, gerecht, moralisch legitim, erstrebenswert usw. anzusehen.

Wir neigen dazu, den gesellschaftlichen Status quo allen Alternativen vorzuziehen, und zwar auch dann, wenn diese objektiv besser sind. Wir sind unserer Natur nach Anhänger des Status quo. Das gilt natürlich nicht für jede einzelne Person, doch ist es in der Tendenz ein stabiles Phänomen, das sich in allen Gesellschaften nachweisen lässt . Eine solche psychische Disposition ist in der Regel – und solange sie nicht von außen manipuliert wird eine durchaus wünschenswerte Eigenschaft für die Organisation unseres Zusammenlebens. Sie geht, wie viele psychologische Studien gezeigt haben, mit weiteren psychologischen Tendenzen einher, die ebenfalls hohe gesellschaftliche Relevanz haben. Beispielsweise sind wir immer bereit, die Nachteile des Status quo kleinzureden und Geschichten zu erfinden, die seine Nachteile in einem günstigeren Licht erscheinen lassen. Damit einhergehend haben wir eine Neigung, den gesellschaftlichen Opfern des Status quo selbst die Schuld für ihre Situation zu geben. Zugleich neigen wir dazu, diejenigen eher negativ einzuschätzen, die den Status quo verändern
wollen
Gerade der letzte Absatz, und besonderes das fett heruasgehobene, ist nahezu grotesk. Er widerspricht allen Revolutionen die es jemals gegeben hat. Und er widerspicht auch den generellen Erfahrungen das z.B: es für diktatorische Systeme deren Anliegen ist eigenen Ziele durchzusetzen es der entsprechenden Gewalt benötigte um politische Gegener zu unterdrücken. Es widerspricht den Montagsdemos, der Demos zum Vietnamkrieg, der Französischen Revolution, dem ungarischen Volksaufstand von1956.

Es ist auch generell widersprüchlich in Bezug zur Globalisierung. Wenn wir, als die Gesellschaften, den Status quo bevorzugen, warum wollen wir dan eine Änderung zu einem globaler verflechteten System?

Und wer sind die politischen Eliten? Verfolgt Obama dieselben Ziele wie Bush? Ist Merkel = Schröder?

Mein Fazit: Ich halte die Texte tatsächlich für eine latente Gefahr das sie von den extremen populistischen Parteien missbraucht werden.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 16:12
Zitat von plusspluss schrieb:Oder, wie von einigen hier entgegen der formalen Logik Argumentiert: Prämisse = +20 Milliarden → Konklusion: Es wird mehr getan/unterstützt.
....ist das jetzt ein Versuch die unsinnige Einführung des BIPs zu verschleiern?


Was Du rauslesen wenigstens hättest können.

Prämisse = +20 Milliarden Inflationsbereinigt→ Konklusion: Es wird mehr getan/unterstützt.


....und so wie ich es geschrieben habe.

Prämisse = +17 % Inflationsbereinigt→ Konklusion: Es wird mehr getan/unterstützte

Herr Logiker

Aber Du kannst das ja anhand der Zahlen für die letzten 10 Jahre gerne nochmal nachrechnen, bitte nicht Korinthenkacken. Hatte grob gesagt


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 16:30
@mojorisin

viel blabla, aber konkret werden kann der Mausfeld nicht.

Fragt man sich warum diese Indoktrinierung bei ihm scheiterte, wo er doch sogar bei den Elitemanipulationszentren im Ausland war...


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 16:55
@Fedaykin
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:viel blabla, aber konkret werden kann der Mausfeld nicht.
Ah doch manchmal schon aber das ist dann wirklich grausam:

Youtube: Prof. Dr. Rainer Mausfeld »Warum schweigen die Lämmer?«
Prof. Dr. Rainer Mausfeld »Warum schweigen die Lämmer?«


(Tinyurl um direkt zur richtigen ZeIt zu verlinken 1:29:45)

1 Minute zum Thema, warum sich die Bürger heutzutage nicht ausreichend informieren können (weil Sie nämlich den ganzen Tag im Großraumbüro sitzen (Achtung könnte eine Verallgmeinerung sein!)) um die psychologischen Tricks der Eliten durchschauen zu könne. Uns fehlen die bezahlten Informierer!


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 16:59
Ah ja,

frag ich mich wer da wem die Mündigkeit und Informiertheit abspricht.

ABer Mausfeld hat recht, wir brauchen diverse Leute seiner Sorte die für 90000 Netto im Jahr uns natürlich Sachlich informieren...

oder ging es nicht eigentlich nicht um die kritik daran das man eben nicht alles Glauben soll was einem erzählt wird? Außer natürlich Mausfeld, dem muss man glauben..:)


Abeitsteilung des Widerstandes. Welche großen Typen der 70er meint er denn wohl so...


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24.10.2016 um 18:09
@Fedaykin
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Aber wo sind jetzt die bösen Think Thanks die die Bildung vernachlässigen wolllen....
hier ist eine davon: http://www.gmkpb.de/materialien/enquete.html

Ich hab das jetzt nicht gelesen, wohl aber vor Jahren die Auswirkungen mitbekommen, was diese Kommision so verzapft hat.


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24.10.2016 um 18:44
@reginepolenz
Zitat von reginepolenzreginepolenz schrieb: Allein der Einschnitt mittels des unsäglichen Bachelors auf einmal das gute deutsche Diplom abzusägen und nichtskönnende Studenten zu produzieren (die aber freilich nun weniger kosteten....).
Ohh, ein Hoch auf das gute deutsche Diplom und ein Rundumschalg auf die heutigen Studenten. Ich nehme an Erfahrungen aus erster Hand? Aus meiner eigener Erfahrung hat das neue System tatsächlich auch einige im Studentenalltag vorommende Vorteile:

So kann man sich nach dem Bachelor- nochmal neu orientieren und hat mehrer Möglichkeiten offen:

- Wer genug studiert hat geht in die Industrie
- Wer gerne die Hochschule wechseln will (speziell FH zur UNI) hat sehr gute Möglichkeiten
- Wer gernen nur noch eine schnellen Master draufsetzen will bleibt dort und hat ein international annerkanntes MasterAbschluss Zeugnis

Des Weiteren kommen solche Vorteile ins Spiel wie wesentlich einfachere anerkannbare Atudeinleistungen erbracht im Ausland. Das die Bologna-Reform auch Schwächen hat. Die Eigenständigkeit hat etwas nachgelassen.

Pro und Contra hier:
http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/studium/8-jahre-bachelor-und-master-hat-der-bologna-prozess-wirklich-veraendert/

Du siehst man kann Vor- und Nachteile gleichzeitig betrachten. Aber man kann auch einfach nur mal drauflospoltern und um das gute alte deutsche DIplom und die gute alte Zeit jammern.


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24.10.2016 um 18:46
Äh stimmt hast du nicht gelesen.

Beim Überfliegen, nein ich finde nix zum Thema Bildungseinsparungen, ist allerdings auch schon 10 Jahre alt das in deinem Link

geht da auch eher um Medienkompetenz.

Zumal du schon zwischen Bildung und öffentlich getragenen Kulturellen Einrichtungen unterscheiden musst, wobei deren Nachfrage komischerweise nur von der "Höheren" Schicht getragen wird.

Also wo ist der Think Thank der der Regierung nahelegte Gelder für die Bildung zu kürzen...


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 19:36
Prof. Fedaykin: na, ich glaube, du weißt sehr wohl wo die Think Thanks sitzen;-)) Viele Grüße an deine Mitstreiter und Glaubensgenossen oder so ähnlich;-)


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24.10.2016 um 19:47
....und so wie ich es geschrieben habe.

Prämisse = +17 % Inflationsbereinigt→ Konklusion: Es wird mehr getan/unterstützte
Welche Inflationsrate hast du denn herangezogen?
Verbraucherpreisindex, Kernrate, oder hast du selbst einen Index ermittelt?
(Ich gehe mal davon aus das dir ein Tippfehler unterlaufen ist und es nicht 17% sondern 1,7% heißen soll?)

Also mir ist keine Inflationsrate bekannt die näherungsweise als korrekt, in Bezug auf staatliche Ausgaben, angesehen werden kann.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

24.10.2016 um 19:48
@reginepolenz

lieber Straßenprediger Reginepolenz.

Ich möchte von dir einen Antwort haben zu Fragen bzgl Beleger deiner Aussagen.

Ich weiß das es Think Thanks gibt, ich weiß auch das sie Ergbenisse und Studien für die Regierung durchführen.

aber ich kenne leider keinen Think Thank der zur Einsparung von Bildung, oder der Aufgabe von Kulture geraten hätte..

Und nein mit Glauben hat das nix zu tun.

btw deine Antwort ist schon die zweite in diesem Thread dir mir den Verdacht auferlegt da du viel reinrufst, aber nicht weißt wovon du sprichst, oder deine Meinung und Einwürfe ohne Belege als Tatsache verkaufen willst.

Daran solltest du arbeiten. Stell dir vor der Thread wäre noch in Wissenschaft und du haust einfach unbelegte Behauptungen als Tatsache raus.


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24.10.2016 um 19:50
Zitat von plusspluss schrieb:Also mir ist keine Inflationsrate bekannt die näherungsweise als korrekt, in Bezug auf staatliche Ausgaben, angesehen werden kann.
Wieso bezug auf Staatliche Ausgaben? Haben die ne andere Preistabelle oder Währung für Waren und Dienstleistungen?

Dann müssten wir natürlich ins Detail bzgl Bildungsausgaben, nach Ländern, Kommune und co, als auch natürlich Faktoren wie Schüleranzahl, Lehrergehälter uva. Das würde hier den Thread sprengen, wäre aber vielleicht ein eigenes Thema

Also hast du denn eine Rechnung die Kürzungen im Bereich Bildung nahelegen? Vielleicht hast du eine Inflationsrechnung doer Inflationswerte bzgl Schulbücher, Lehrer usw.


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