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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

670 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Demokratie, Manipulation, Ökonomie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

30.10.2016 um 10:01
@Philipp

Welche Prämisse, die, es so auszulegen wie es in die eigene Meinung passt?


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

30.10.2016 um 10:02
@canales
Ja.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

30.10.2016 um 12:44
@mojorisin
Beitrag von mojorisin (Seite 33)

Du bringst hier Jebsen ins Spiel, und stellst mit dem Brief von Burger auf Antisemitismus und Demagogie ab!
Du beurteilst Mausfelds Aussagen und verdrehst sie (s. Indoktrinär) nach deinem gut Dünken und behandelst seine Aussagen nur mit deiner Meinung, bringst keine Belege dazu.
Du verurteilst mich, ich würde "Autoritäsargumente" herrausstellen, die a) keine sind (Bold), die b) Antworten auf deine übertriebenen eigenen Konklusionen darstellen.
Alles ist beantwortet.

Das einzige was bleibt ist die Argumentationen:
Mausfeld schiebe alles der USA zu und würde zu psychologischen tricks greifen.
Indoktrination in Deutschen Schulbüchern.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

30.10.2016 um 13:44
Zu den Schulbüchern:

Ich schrieb:
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb:Er behauptet somit nicht das Ausbildungssystem wäre ausschliesslich als Indotrinationssystem aufzufassen, wie du hier weis machen willst, sondern würde unter einem Gesichtspunkt betrachtet, einen Teil eines solchen Systems aufweisen. Was ja wohl nicht von der Hand zu weisen ist wenn man sich die weit im Netz verbreitet Kritiken zu Inhalten von .................gewissen Schulbüchern................ usw. usf. mal ansieht.
(Punkte nachträglich zum herausstellen des gesagten)
Das didaktische Desaster
https://www.gew.de/tarif/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/das-didaktische-desaster/
Wirtschaftsverbände begründen die massenhafte Verbreitung eigener Unterrichtsmaterialien sowie ihre Forderung nach einem Unterrichtsfach Wirtschaft mit dem Vorwurf, deutsche Schulbücher seien marktkritisch und unternehmensfeindlich.
Wie ein Wirtschafts- und Politikunterricht aussieht, der den Vorstellungen der Arbeitgeberverbände entspricht, lässt sich laut Zurstrassen gut am Berufskolleg beobachten. Dort würden die Unterrichtsinhalte in der Lernfelddidaktik inzwischen dominant aus der Perspektive der Arbeitgeber definiert, deren Verbände in den Curriculumkommissionen privilegiert Gehör fänden. „Betriebliche Mitbestimmung, die Rolle der Gewerkschaft in der Gesellschaft oder kritische wirtschaftstheoretische Ansätze werden in den Lehrplänen nicht mehr aufgeführt oder an den Rand gedrängt“, bemängelt die Wissenschaftler.

Denn: „Kritikfähige Bürgerinnen und Bürger sind ein Störfaktor in der marktradikalen Wirtschaftswelt des Herrn Klein.“
https://ekvv.uni-bielefeld.de/pers_publ/publ/PersonDetail.jsp?personId=33996664


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

30.10.2016 um 20:35
@che71
Zitat von che71che71 schrieb:Ob die heutigen Hauptschulabgänger alle die sog. Berufsbildungsreife haben, ist doch sehr zu bezweifeln.
Sicher, die Wirklichkeit schaut häufig anders aus und wird dem Anspruch nicht immer gerecht. Ob etwa alle Gymnasiasten die Hochschulreife haben, auch das ist bspw. sehr zu bezweifeln. Formal ist sie aber gegeben.
Zitat von che71che71 schrieb:Einfache Prozentrechnung sollte man aber von jedem Auszubildenen und jemand der 30 Jahre alt ist, erst recht verlangen können.
Sicher, so zumindest der Anspruch, wie er der Wirklichkeit aber nicht immer gerecht wird. Oben hast du's noch gemerkt, hier auf einmal nicht mehr.
Zitat von che71che71 schrieb:Ab Klasse 7 wird das wahrscheinlich nur an Realschulen und Gymnasien angeboten. Hauptschulen haben heute ganz andere Probleme.
Ja, Hauptschulen, Sonderschulen, Waldorfschulen, Baumschulen usf. ausgenommen...
Zitat von che71che71 schrieb:Kritisches Hinterfragen ist auch so eine Sache, man muss auch wissen, was man, wie und warum hinterfragt. Das Stichwort ist "Lügenpresse" oder der "Islam". Um mal aktuelle Beispiel zu nennen. Die Menschen die du meinst, rennen den Populisten hinterher, egal wie sie heißen.
Viele Leute haben nämlich nicht gelernt über den Rand der BILD oder ihrer örtlichen Tageszeitung, die sie mit Mühe und Not noch verstehen, hinaus zu blicken.
Sag' ich doch...
Zitat von che71che71 schrieb:Warum soll es kein NPD-Verbot geben ?!
Sagte ich ja schon...
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Denn - wie gesagt - das Problem ist hier nicht das Angebot (etwa an politischen Inhalten, vertreten durch diese oder jene Parteien), sondern die Nachfrage.
-
Zitat von che71che71 schrieb:Das die AFD nur 12% oder 13% erreicht hat, daran kann man doch sehen das die deutsche Gesellschaft nicht jedem dahergelaufenen Demagogen hinterherläuft.
Du meinst so, wie man es auch in den 1920ern an den Wahlschlappen der NSDAP ablesen konnte, dass die deutsche Gesellschaft nicht jedem dahergelaufenen Demagogen hinterherläuft?

Na, dann bin ich ja beruhigt...

@Fedaykin
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Eigentlich nicht.
Eigentlich doch.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Argumentation und co fallen unter den Deutschunterricht.
Sie fallen (auch) unter Philosophie.
"Die Argumentationstheorie ist eine Teildisziplin der Philosophie, die sich mit der Form und dem Gebrauch von Argumenten befasst. Sie vermittelt zwischen den Teildisziplinen der Logik und der Rhetorik."
Wikipedia: Argumentationstheorie

Guckst du bspw. auch hier (Pflichtthemenfeld 1):
https://www.berlin.de/sen/bildung/unterricht/faecher-rahmenlehrplaene/rahmenlehrplaene/mdb-sen-bildung-unterricht-lehrplaene-sek2_philosophie.pdf

Dass es da Schnittmengen gibt, scheint lediglich so, wenn man nicht in der Lage ist, entsprechende Inhalte auseinander zu halten, wie es mir bspw. bei dir der Fall zu sein scheint. Auch Logik wäre hierfür ein Beispiel, so sie ebenfalls einerseits Gegenstand der Philosophie, andererseits auch Gegenstand der Mathematik ist:
Wikipedia: Philosophische Logik
Wikipedia: Mathematische Logik

"In der Philosophie wird die Logik im Allgemeinen stärker als Beitrag zu einer allgemeinen Theorie des (korrekten) Argumentierens aufgefasst, die auch pragmatische Aspekte umfassen kann. Dieser Aspekt ist nicht Gegenstand der Mathematik. In der Philosophie werden im Rahmen der Disziplin Logik auch vielfach Fragen der Logikrechtfertigung u.ä. behandelt, die außerhalb des Untersuchungsgegenstandes der Mathematik liegen und die man der Klarheit halber der Philosophie der Logik als eigener Disziplin zurechnen kann." (a.a.O.)
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Fällt auch nicht unter Philosophie sondern wird dir im Politikunterricht beigebracht was so geht.
Dass du den Unterschied zwischen Politik und politischer Philosophie nicht verstehst, ist nicht mein Bier. Und ganz gewiss werde ich hier auch nicht den Nachhilfelehrer für dich spielen. Guckst du aber bspw. hier, sollte hoffentlich reichen...
Wikipedia: Politische Philosophie#Gegenstand
Wikipedia: Politische Philosophie#Themenbereiche
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Wäre mir neu diesen Kram als Pflichtfach gelten zu lassen.
Ja, dass du von Philosophie scheinbar nicht die Spur verstehst, hast du nun zur Genüge demonstriert. Und was man nicht versteht, kann ja nur unwichtiger "Kram" sein, schon klar...
Nou: Angesichts der vielen Verlockungen durch die Unterhaltungsindustrie dürfte es den meisten Menschen eher schwer fallen, sich neben ihrer 40h-Woche* dafür zu begeistern, sofern es sich nicht auf die bloße berufliche Weiterbildung beschränkt, auf dass am Monatsende ein bisschen mehr Geld auf dem Konto ist (um es dann wieder in Produkte und Dienstleistungen der Unterhaltungsindustrie zu investieren).

Fedaykin: So Philosophie, nicht von dir auf die Mehrheit der Menschen schließen, ohne valide Daten.
Kontext?!

(du zitierst aus obiger Passage sogar nur "ngesichts der vielen Verlockungen durch die Unterhaltungsindustrie dürfte es den meisten Menschen eher schwer fallen, si"...)
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Wann hat Keynes wem was versprochen?
Anführungszeichen bemerkt?!

Ansonsten nachzulesen in: "Economic Possibilities for our Grandchildren (Keynes, 1930)"
Nou: Nur leben wir nicht, um zu arbeiten, sondern arbeiten, um zu leben. Insofern wäre es schon wünschenswert, noch ein bisschen mehr an Wissen, Fähigkeiten und Reife zu vermitteln.

Fedaykin: Wie erwähnt das liegt na jedem selber. Btw Reife kann man nicht vermitteln, das ist ein Prozess.
Geschenkt. Nur leben wir nicht, um zu arbeiten, sondern arbeiten, um zu leben. Insofern wäre es schon wünschenswert, noch ein bisschen mehr an Wissen, Fähigkeiten und Reife zu vermitteln.
Zitat von PhilippPhilipp schrieb:Philosophie ist der Anfang und das Ende eines jeden echten Denkprozesses. Fängt schon bei der Sprachphilosophie an, wo man lernt richtig zu formulieren, auf Semantik und Rhetorik zu achten usw., geht über die Logik, wo man das folgerichtige Denken und Strukturieren lernt, und hört nicht zuletzt bei komplexen Sachverhalten wie z.B. der Staatsphilosophie auf. Bei der werden dann eben ganze Herrschaftssysteme analysiert, und Gesellschaftsordnungen hinterfragt.

Ohne die Philosophie gibt es also gar keine Ordnung in der menschlichen Denke, und das widerspiegelt sich nicht zuletzt in der Argumentation eines beträchtlichen Teils der Allmyaner. Da herrscht reines Chaos, was aber durchaus auch schöpferisch sein kann. Zugegeben. ^^
Eben.

@mojorisin
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb:Daher also die Frage wer sollte deiner Meinung nach entscheiden was richtig und was faslsch ist?
Mit Berufung auf einen Wahrheits- und Werterelativismus kann man letztendlich natürlich alles verteidigen, was das Ganze als Argument völlig unbrauchbar macht. Aus ethischer Sicht wäre dann bspw. nicht einmal der Nationalsozialismus oder die Sklaverei als falsch zu verurteilen.
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb:Da werden dir Kreationisten aber ganz ordentlich entgegentreten und sagen, es mangelt dir an naturwissenschaftlicher Bildung. Es ist nicht so einfach zusagen Naturwissenschaft ist richtig und der Rest ist faslch, weil das von Menschen nicht so anerkannt wird.
s.o.

Dir scheinen an dieser Stelle scheinbar die Argumente auszugehen, wenn dir zur Verteidigung des Neoliberalismus nichts weiter einfällt als der Hinweis, dass es doch völlig im Auge des Betrachters läge, was "richtig" oder "falsch" sei. Dann aber gibt es offenbar überhaupt keinen Grund mehr, dem Neoliberalismus überhaupt einen Vorzug vor jedweden anderen Wirtschaftsformen oder totalitären Ideologien zu geben: Planwirtschaft sei ineffizient? => Warum sollte das falsch bzw. schlecht sein? Kommunismus bedeute bspw. Arbeitszwang? => Warum sollte das falsch bzw. schlecht sein? usw. usf.
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb:Darum sind auch Parteien Verbote entgegen deiner Meinung wichtig, wenn auch kritisch, denn wenn mal 80% der Menschen Demagogen hinterherlaufen, dann bringt ees dir auch nichts zu sagen die sind alle nur ungebildet.
Wie du nun auf einmal wieder Parteienverbote vor dem Hintergrund deines Relativismus begründen willst, ist mir absolut schleierhaft. Sind bspw. die politischen Ziele & Methoden der NPD etwa falsch...?
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb:Wobei auch das ein viel zu vereinfachte Ansicht ist, denn Demagogen zu unterschätzen als dumm oder ungebildet ist das gefährlichste was man machen kann. Schau dir einfach mal die Ansichten einer Frauke Petry, promovierte Chemiikerin, an, die z.B. auch auf Flüchtlinge schießen würde.
Deshalb verstehe ich unter Bildung ja auch ein wenig mehr als nur Fachidiotie. In diesem Sinne ist meine Argumentation auch völlig konsistent, d.h. eine Frau wie F. Petry ist meinem Verständnis von Bildung nach schlichtweg ungebildet. Nicht weil sie etwa Ansichten vertritt, die mir nicht zusagen (auch wenn das natürlich zutreffen mag), sondern weil sie offenkundig nicht in der Lage ist, die von ihr vertretenen Ansichten auch kritisch zu hinterfragen und über den Tellerrand zu schauen.
(anderes tolles Beispiel wäre etwa auch Werner Gitt...)


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

30.10.2016 um 23:39
@Z.
Zitat von Z.Z. schrieb:Du bringst hier Jebsen ins Spiel, und stellst mit dem Brief von Burger auf Antisemitismus und Demagogie ab!
Das ist falsch. Ich stelle darauf ab das Mausfeld ungerechtfertigt Briefe mit Klarnamen veröffentlicht hat ohne die entsprechende Person zu fragen. Ich halte das für ein erstes Anzeichen das mit Kritik sehr schlecht umgegeangen wird. Jebsen und das ganze Antisemitenzeugs bringst du das erste Mal ins Spiel wo du schreibst:
Jebsen ein Rechtsradikaler?? Hätte die sogn. Anfrage von Frau Burger Gehalt, hätte sie die von ihr als faktisch behaupteten Vorwürfe, Jebsen sei ein Rechtsradikaler/Antisemit, da solche Aussagen machend, mit den entsprechenden Belegen anfügen müssen. Sie aber schliesst frei Raus Jebsen=Antisemit, da:
Beitrag von Z. (Seite 7)

Irgendwann musstest du da aber etwas zurückrudern weil Jebsen du ja nich was prüfen musstest und dann ist deine Argumentation etwas zusammengefallen. Ich hatte dir das aber auch schon hier vorgetragen worauf dann wie so oft betretenes Schweigen kam:
Beitrag von mojorisin (Seite 15)
Zitat von Z.Z. schrieb:Du beurteilst Mausfelds Aussagen und verdrehst sie (s. Indoktrinär) nach deinem gut Dünken und behandelst seine Aussagen nur mit deiner Meinung, bringst keine Belege dazu.
@Z. Das wirkt doch mittlerweile wirklich albern:

Auszug aus dem Interview mit MAusfeld unter dem Titel: Die neoliberale Indoktrination:
Das Gefühl von politischer Ohnmacht, oft verbunden mit latenter Verzweiflung oder gar Wut, scheint allerdings nicht nur unter Studierenden weit verbreitet zu sein, sondern aktuell geradezu zu grassieren; in fast jedem Milieu…

Ja, und das ist auch kein Wunder. Denn das Ausbildungssystem ist nur ein Aspekt der sehr viel weitreichenderen und tiefergehenden aktuellen Indoktrinationssysteme. Da diese im Wortsinne inhuman sind, also Zielen dienen, die der Natur unseres Geistes und somit der Natur des Menschen zuwiderlaufen, gehen sie fast zwangsläufig mit gewaltigen psychischen Folgekosten einher.

Diese Indoktrinationssysteme könnte man als neoliberale Indoktrinationssysteme bezeichnen. Der Neoliberalismus zielt ja gerade darauf, Konsumenten zu produzieren,


Zur Bedeutung von INdoktrination aus Wikipedia:
Indoktrination (lateinisch doctrina ‚Belehrung‘) ist eine besonders vehemente, keinen Widerspruch und keine Diskussion zulassende Belehrung.
und weiters:
Ein wesentliches Merkmal bzw. eine zentrale Methode der Indoktrination ist die Propaganda. Die Form der Informationsdarbietung ist hier einseitig verzerrt, die Gesamtheit der verfügbaren Informationen wird zensiert, die der Ideologie widersprechenden Angaben werden zurückgehalten, deren Äußerung mit diskreten Benachteiligungen oder konkreten Strafen bedroht.
Ist es nicht eher MAusfeld der hier in der Bringschuld sein sollte, oder du wenn du seine Aussagen stützt. Ich bin nicht derjenige, der hier allen Ernstes behauptet unser Ausbildungssystem ist nur ein Aspekt eines weitreichenden, keinen Widerspruch und keine Diskussion zulassenden Systems. Aber bitte ich bin offen für eine Diskussion.
Zitat von Z.Z. schrieb:Du verurteilst mich, ich würde "Autoritäsargumente" herrausstellen, die a) keine sind (Bold), die b) Antworten auf deine übertriebenen eigenen Konklusionen darstellen.
Als ich Kritik an Aussagen MAusfelds geübt habe kommst du mit:
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb: Ist Mausfeld selbst Prof. Psychologie und wird höchstwahrscheinlich besser wissen von was er spricht.
und
Das sind doch einfachst zu verstehende und nachvollziehbare Aussagen, die zudem als wissenschaftliche Referenz gelten!
Prof. Mausfeld ist ausführender Lehrkörper an der UNI Hamburg!
Wenn das keine Autoritätsargumente sind, was für Argumente sind das dann? Ist alles was ain ausführender Lehrkörper von sich gibt eine wissenschaftliche Referenz? Du weißt ja Meyl und so.
Zitat von Z.Z. schrieb:Mausfeld schiebe alles der USA zu und würde zu psychologischen tricks greifen.
Ja kannst ja mal was dazu sagen.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

31.10.2016 um 00:36
@Z.

Zu deinem Link, den ich sehr interesannt finde. Allerdings steht direkt im zweiten Satz den du nicht mitzitierst:
Wirtschaftsverbände begründen die massenhafte Verbreitung eigener Unterrichtsmaterialien sowie ihre Forderung nach einem Unterrichtsfach Wirtschaft mit dem Vorwurf, deutsche Schulbücher seien marktkritisch und unternehmensfeindlich. Dabei hat das renommierte Georg-Eckert-Institut in seiner vergleichenden europäischen Schulbuchstudie genau das Gegenteil festgestellt. Nach einem kritischen Artikel der ZEIT ist die Debatte nun neu entbrannt.

„Die deutschen Schulbücher zeichnen ein erstaunlich differenziertes Bild der Wirtschaft und unternehmerischer Tätigkeit. Eine grundsätzlich ablehnende Haltung gegenüber Unternehmertum und Marktwirtschaft kann ihnen nicht attestiert werden“, so das deutliche Fazit im Abschlussbericht der Studie „Unternehmertum und Wirtschaft in europäischen Schulbüchern“ des Georg-Eckert-Instituts. Der von Seiten der Wirtschaft erhobene Vorwurf, deutsche Schulbücher blendeten wirtschaftliche Realitäten und unternehmerische Perspektiven aus, kann demnach nicht bestätigt werden.
DAs eigentliche Problem kommt in einem anderen Absatz raus:
Kretz prangert in seinem Artikel an, dass es – während die meisten Bundesländer neue Schulbücher einer gründlichen Prüfung unterziehen – für privat hergestelltes Material keine Qualitätskontrolle gibt. Hinzu komme, dass die offiziellen Schulbücher oftmals veraltet seien und für neue das Geld fehle. „Wollen Lehrer ihren Schülern etwas Finanzkrise oder Euro-Rettung erklären, müssen sie improvisieren“, bringt Kretz das Dilemma auf den Punkt. Den Wirtschaftsverbänden öffne das die Chance, die Schülerinnen und Schüler „wirtschaftspolitisch einzunorden“, macht Jeanette Klauza vom DGB deutlich. Die Hefte höben einseitig die Vorzüge eines schlanken Staates hervor und stellten das Sozialsystem als überfordert dar, kritisiert Klauza in dem ZEIT-Artikel. Recht bekommt sie von Tim Engartner, Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften der Uni Frankfurt, der die aktuelle Entwicklung als „didaktisches Desaster“ bezeichnet.
1. Keine Qualitätskontrolle + Ersatzlektüren.
Nun versuchen die Wirtschaftsverbände Lobbyarbeit an der Schule was nicht verwunderlich ist. Ich halte das für nicht gut und sollte sicherlich einer straken Überprüfung unterzigen werden. Was im Artikel leider zu kurz koimmt ist die Rolle der Lehrer. Nehmen diese die Hefte einfach nur an oder gehen diese die Texte kritisch an?

Allerdings ist diese Lobbyarbeit sicherlich keine GRundlage unser gesamtes Ausbildungssystem als
ein Aspekt der sehr viel weitreichenderen und tiefergehenden aktuellen Indoktrinationssysteme./ZITAT]
anzusehen.

1. Sieht man hier Themen die im Bereich Wirtschaft in der Schule dargestellt werden, inklusive Arbeitnehmerrechten:
http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/vwl/vwl-grundlagen.php (Archiv-Version vom 06.11.2016)
http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/bwl/betriebsrat.php

2. steht im Im Vorletzten Absatz steht des WEiteren:
Zurstrassen betont, wie aufwändig das Zulassungsverfahren ist, das Schulbücher für den gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht durchlaufen müssen. „Im Gegensatz zu Unternehmen verfolgt die Bildungspolitik nicht unternehmerische Einzelinteressen, sondern hat die politische und gesellschaftliche Pluralität sowie letztlich auch das Gemeinwohl im Blick und zielt auf die gesellschaftliche Mündigkeit der Lernenden“, ist die Expertin überzeugt. Unterrichtmaterialien der Wirtschaftsverbände hingegen sind ihrer Ansicht nach ein Instrument zu Eliminierung der kritischen, sozial verantwortlichen Bürgerinnen und Bürger.
Mausfeld erweist einer eigentlich teilweise durchaus berechtigten Kritik einen Bärendienst dadurch das er undifferenzierte überzogene Kritiken äußert die zu einem Großteil auf ABlehnung treffen dürfte.



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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

31.10.2016 um 01:03
@Noumenon
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Mit Berufung auf einen Wahrheits- und Werterelativismus kann man letztendlich natürlich alles verteidigen, was das Ganze als Argument völlig unbrauchbar macht.
Nein ich will gar nichts verteidigen, das ist eine ehrliche Frage. Wer in einer Gesellschaft sollte entscheiden was richtig oder falsch ist, bzw. was gelehrt wird oder nicht? Ich denke wir sind uns eineig das sind die Menschen, das Volk. Wenn es voll ist mit Kreationisten dann auch noch?
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Dir scheinen an dieser Stelle scheinbar die Argumente auszugehen, wenn dir zur Verteidigung des Neoliberalismus nichts weiter einfällt als der Hinweis, dass es doch völlig im Auge des Betrachters läge, was "richtig" oder "falsch" sei.
Ich verteidige den undefinierten Neoliberalismus gar nicht. Um was es mir insgesamt geht ist das die Kreationisten nicht dafür herhalten können das die USA ein ungebildetes VOlk sind wie man es hier weismachen will. Die Korrelation nur dem Wirtschaftssystem zuzuschieben ist einfach viel zu simpel. Das zeigt sich daran das die Kreationisten sind nicht gleichverteilt in den USA sind, wie es dann der Fall sein müsste sondern sie sind eher im strak konservativeen Bible Belt zu finden.

Aber das ganze widerspricht ja eher dem gloablen Eliten-Einheitsbrei Diktatorship das hier gepredigt wird. Das einzige wofür ich eintrete ist das man sich Sachverhalte differenziert anschaut.

NAja wie auch immer. ICh habe für heute genug. Gute nacht


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

31.10.2016 um 10:26
@Noumenon

Du solltest mal schauen was auf den Philosopielehrplan so steht

Alle Aspekte die du gerne in einen Philosophieunterricht haben willst, werden in anderen Unterrichten Behandelt

Der Rest liegt natürlich beim Menschen selbst weil man Menschen nicht programmieren kann sich für Dinge zu Interessieren oder Mündige Bürger zu werden.

Also du willst aspekte der Sozialisation und Erziehung in die Schulde bringen die eigentlich nicht Aufgabe der Schule sind, bzw dort schon längst abgearbeitet werden.

Du willst die Menschen von der Eigenverantwortung entbinden, gut wenn wir deiner Schulform folgen haben wir eben nicht mehr 13 soner 20 Jahre Minimum SChule, und noch keine Garantie auf Lernerfolg

Pflichtfach ist es im überigen nicht

eutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In verschiedenen Bundesländern Deutschlands ist Philosophie im Gymnasium ein Fach, das als Grundkurs oder Leistungskurs gewählt werden kann. In vielen Bundesländern wird auch das Ersatzfach für den Religionsunterricht „Philosophie“ genannt (siehe Ethikunterricht in Deutschland). Davon zu trennen ist das im Saarland in der GOS neben Allgemeiner Ethik (Pendant zu oben genanntem Ersatzfach Philosophie) erteilte Wahlpflichtfach Philosophie, das sich mit Philosophiegeschichte sowie Philosophieerziehung beschäftigt.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Ja, dass du von Philosophie scheinbar nicht die Spur verstehst, hast du nun zur Genüge demonstriert. Und was man nicht versteht, kann ja nur unwichtiger "Kram" sein, schon klar...
Klar verstehe sehr viel davon. Wie erwähnt jeder der das Denken nach einem System bewerkstelligt betreibt Philosophie. Es ist das Gedankeliche auseinandersetzen.

Ich persönlich halte es für Sinnvoller wenn wir auch die Wissenschaftliceh Methodik dazunehmen, das ist für Diskussionen immer Fruchtbar.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

31.10.2016 um 10:30
Kontext?!
(du zitierst aus obiger Passage sogar nur "ngesichts der vielen Verlockungen durch die Unterhaltungsindustrie dürfte es den meisten Menschen eher schwer fallen, si"...)
Du unterstellst pauschal Menschen würde es schwerfallen angesichts von Unterhaltungsindustrie selbständig zu denken.

Diesen Rückschluss kannst du ohne Belege nicht halten, oder es ist nur dein Subjektiver Eindruck.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

31.10.2016 um 10:38
Wann hat Keynes wem was versprochen?
Anführungszeichen bemerkt?!

Ansonsten nachzulesen in: "Economic Possibilities for our Grandchildren (Keynes, 1930)"
t
Aber deine Schlussfolgerung über diese Schrift sind nicht richtig. Zumal du bei sowas immer keynes seine Annahmen für Szenarioen betrachten musst.

Naja eine Schrift von 1930, er übertreibt aber tatsächlich ist ja einiges davon eingetreten.
eschenkt. Nur leben wir nicht, um zu arbeiten, sondern arbeiten, um zu leben. Insofern wäre es schon wünschenswert, noch ein bisschen mehr an Wissen, Fähigkeiten und Reife zu vermitteln.
Wie erwähnt das ist deine eigenen Aufgabe. Reife kann man nicht vermitteln, reifen muss man selbst.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

31.10.2016 um 12:02
@mojorisin

Beitrag von mojorisin (Seite 34)
Wie man doch Aussagen bis zur Unkenntlichkeit zerstückeln kann...
...laut Zurstrassen gut am Berufskolleg beobachten.

Dort würden die Unterrichtsinhalte in der Lernfelddidaktik inzwischen dominant aus der Perspektive der Arbeitgeber definiert,

deren Verbände in den Curriculumkommissionen privilegiert Gehör fänden.

„Betriebliche Mitbestimmung, die Rolle der Gewerkschaft in der Gesellschaft oder kritische wirtschaftstheoretische

Ansätze werden in den Lehrplänen nicht mehr aufgeführt oder an den Rand gedrängt“,



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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

31.10.2016 um 12:19
@mojorisin
Z. schrieb:
Du bringst hier Jebsen ins Spiel, und stellst mit dem Brief von Burger auf Antisemitismus und Demagogie ab!
DU:
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb:Das ist falsch. Ich stelle darauf ab das Mausfeld ungerechtfertigt Briefe mit Klarnamen veröffentlicht hat ohne die entsprechende Person zu fragen.
So so falsch.....
Hier der Beweis, wer Jebsen, Antisemitismus, Demagogie hier erstmals im Thread einbrachte.
Beitrag von mojorisin (Seite 6)

Das scheinheilige Argument, es ginge darum das Mausfeld eine Presseanfrage ungefragt veröffentlichte ist ein Witz!

Burger verhält sich gegen jede journalistische Regel, bezichtigt andere des Antisemitismus und der Demagogie!
WIE BEREITS von mir BEHANDELT und mit Hinweis und Zitaten entsprechend journalistischer Regeln gepostet!

Du glaubst also das veröffentlichen eines Hetzbriefes, wäre schlimmer als die Hetze selbst...bitte.
Verdrehen und bis zur Unkenntlichkeit verbiegen... nenne ich das was da von dir kommt.
Hör doch bitte auf den Thread hier weiter zuzumüllen, mit solchem themenfremden Dreck.

MFG der TE.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

31.10.2016 um 14:08
@Z.
Das scheinheilige Argument, es ginge darum das Mausfeld eine Presseanfrage ungefragt veröffentlichte ist ein Witz!
Mein erster Beitrag im gesamten Thread geht genau um die unangefrage Veröffentlichugn des BRiefes:
Beitrag von mojorisin (Seite 5)

In dem Post steht nichts von Jebsen oder dergleichen. Ich kannte den gar nicht bevor es hier damit losging. UNd jetzt unterstellst mir Scheinheiligkeit. Es wird immer besser.
Hier der Beweis, wer Jebsen, Antisemitismus, Demagogie hier erstmals im Thread einbrachte.
Diskussion: Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus (Beitrag von mojorisin)
Ja ich habe in dem Teil nur Teile der Anfrage veröffentlicht. Es geht mir darum das man, auch laut deiner Meinung noch nicht mal mehr nachfragen darf was es mit bestimmten Verbindungen auf sich hat. In dem Post steht ja nichts von Jebsen, höchstens von Post vermeintlicher Ken-Jebsen-Fans an Burger aus ihrer Anfrage. Du hats dann plötzlich n Fass aufgemacht wie unhöflich es wäre Jebsen als Antisemiten zu titulieren und überhaupt.
Zitat von Z.Z. schrieb:Burger verhält sich gegen jede journalistische Regel, bezichtigt andere des Antisemitismus und der Demagogie!
WIE BEREITS von mir BEHANDELT und mit Hinweis und Zitaten entsprechend journalistischer Regeln gepostet!
Ach was schon noch nett gewesen wäre wo dun aufzeigst das das ungefragte Veröffentlichen von Breifanfragen erlaubt ist. Es gibt da sehr strenge Regeln. Zweitens macht der Herr Mausfeld genau das was du Burger vorwirft in dem er sie denunziert und öffentlich an den Pranger stellt. Wenn der geehrte Herr Professor von der UNni es macht is aber schon ok, schließlich is er Professor und weiß besser als alle anderen was er macht.

Aber du brauchst dir jetzt auch keine zu große Mühe machen nochmal ein Fass auzumachen. Ich habe meine Teil hier gesagt auch zu seinen Psychotricks und sehe ein dass du dem Professor huldigen wirst was auch immer er anstellt. Ich werde mich daher vorher erstmal zurückziehen und dir deine Plattform lassen dem Professor Mausfeld zu fröhnen.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

01.11.2016 um 02:35
Da hier einige Seiten zuvor die Frage nach den Auswirkungen des Neoliberalismus auf den Bildungssektor aufkam, möchte ich daran nochmal anschließen.

Zuerst die Definition des "Neoliberalismus", über den wir hier reden. Christoph Butterwegge fasst den Begriff wie folgt zusammen:

"Seinen bis heute dauernden Siegeszug trat der Neoliberalismus, anfänglich meist „Neokonservatismus“
genannt, bereits gegen Ende der 1970er-/Anfang der 1980er-Jahre an. Später setzte sich die deshalb missverständliche Bezeichnung „Neoliberalismus“ durch, weil seine Aufwertung wirtschaftlicher Kennziffern und der Mechanismen kapitalistischer Marktsteuerung keineswegs mit Engagement für individuelle Bürgerrechte, Hauptmerkmal des zur Bedeutungslosigkeit absinkenden politischen Liberalismus, einherging (vgl. Bischoff 1998, 55 f.). Damals regierten in den USA unter Ronald Reagan ebenso wie in Großbritannien unter Margaret Thatcher liberalkonservative Kräfte, die den Jahrzehnte lang dominierenden Keynesianismus durch eine sog. Angebotsökonomie („supply-side economics“), verbunden mit einer Schwerpunktverlagerung von der Fiskal- zur Geldmengenpolitik (Monetarismus) und restriktiver Budgetpolitik (Austeritätskurs) des Staates, ersetzten.

Aus einer Wirtschaftstheorie, die durch Steuererleichterungen bessere Verwertungsbedingungen für das Kapital schaffen wollte, entwickelte sich eine Sozialphilosophie, welche die ganze Gesellschaft nach dem Modell der Leistungskonkurrenz (um)gestalten will, wobei ihr der Wettbewerb zwischen Menschen, Unternehmen, Regionen und Nationen, kurzum: Wirtschaftsstandorten unterschiedlicher Größe, zum Wundermittel für die Lösung aller sozialen Probleme gerät."


Weiter heißt es:

"Bei der neoliberalen Modernisierung/Umstrukturierung handelt es sich um ein gesellschaftspolitisches Großprojekt, das auf der ganzen Welt noch mehr soziale Ungleichheit schafft, als es sie aufgrund der ungerechten Verteilung von Ressourcen, Bodenschätzen, Grundeigentum, Kapital und Arbeit ohnehin schon gibt. „Standortsicherung“ fungiert als Schlachtruf (einfluss)reicher Gruppen im Verteilungskampf, die den Neoliberalismus zur Stärkung ihrer Machtposition benutzen. Was als „Modernisierung“ gilt, ist teils nur die Rücknahme demokratischer und sozialer Reformen bzw. Regulierungsmaßnahmen, mit deren Hilfe die Staaten das Kapital zeitweilig einer gewissen Kontrolle unterwarfen. Durch die Ökonomisierung bzw. Kommerzialisierung aller Gesellschaftsbereiche, deren Restrukturierung nach dem Marktmodell und die Generalisierung betriebswirtschaftlicher Effizienzkriterien und Konkurrenzmechanismen, wie sie die Unternehmensberatungsfirma McKinsey(*) verkörpert (vgl. dazu: Kurbjuweit 2003), sollen nicht nur neue Profitquellen erschlossen, sondern auch rigidere Ordnungsprinzipien implementiert werden. Man kann von einem „Wirtschaftstotalitarismus“ sprechen, der nach Joachim Bergmann (1998, 334) die „negative Utopie“ des Neoliberalismus ausmacht: „Ökonomische Kriterien, Kosten und Erträge sollen ebenso alle anderen gesellschaftlichen Teilsysteme bestimmen – die soziale Sicherung und die materielle Infrastruktur so gut wie Bildung und Kultur.“

(...)

Bildung als Standortfaktor, Ware und Zukunftsmarkt

Die gegenwärtig stattfindende Reorganisation der Hochschulen, ihrer Fachbereiche und Studiengänge wie des Bildungswesens insgesamt ist Teil der Pläne für eine Umgestaltung fast aller Lebensbereiche nach dem Vorbild des Marktes. „Beschäftigungsfähigkeit“ des einzelnen Arbeitskraftunternehmers sowie „Wettbewerbsfähigkeit“ des Wirtschafts- bzw. Wissenschaftsstandortes sind die Zielsetzungen, denen alle übrigen Vorgaben der nationalstaatlichen Politik untergeordnet werden. Marktmechanismen und Konkurrenzbeziehungen halten Einzug auch in solche Sektoren, die davon bisher frei waren oder (wie z.B. das Sozial- und Gesundheitswesen) ein Gegengewicht zum Markt gebildet hatten.

(...)

Studierende werden zu „Kunden“ gemacht, die eine Konsummentalität ausbilden (sollen) und ihr „Humankapital“ (...) verwerten (wollen), weshalb sie nur noch dafür geeignete Lehrangebote nachfragen dürften. Umgekehrt drängt man die Dozent(inn)en in eine Anbieterrolle hinein, die sie um der eigenen materiellen Existenz willen zwingt, „marktgängigen“ Stoff und konformistische Inhalte zu unterrichten. Dadurch degenerieren die Hochschulen tendenziell zu akademischen Berufsschulen, die sich auf eine Qualifizierung von Arbeitskräften konzentrieren. „Fachidioten“ sollen die Bundesrepublik noch konkurrenzfähiger und das heimische Kapital noch erfolgreicher auf den Weltmärkten machen, als sie es ausweislich riesiger Exportüberschüsse und neuerlicher Rekordgewinne in vielen Branchen ohnehin schon sind.


Globalisierung, Neoliberalismus und (Elite-)Bildung (S. 10ff.)

*Ja, die Unternehmensberatung McKinsey sollte man auch mal genauer beleuchten.
Die Studienstiftung des Deutschen Volkes ist eine Hochbegabten-Förderung der öffentlichen Hand mit Sitz in Bonn. Deren und die zeigen ganz klar den Einfluss der Wirtschaft, inbes. durch die Präsentationen McKinsey's. Die Beratungsfirma bezahlte 18 Stipendiaten-Treffen zwischen April 2002 und November 2010. Auch tauchen dort Namen wie Boston Consulting Group, Siemens AG, Booz Allen Hamilton, Allianz und SAP als Sponsoren auf.

Wir sehen hier also eine eindeutige Bemühung der Kommerzialisierung des Bildungsbereichs. In der nachfolgenden Analyse wird dieser schleichende Prozess angesprochen, an dem offenbar noch Institutionen ähnlicher Größenordnung beteiligt sind:

"Konzepte und Überzeugungen des Neoliberalismus, wie die Deregulierung und Privatisierung öffentlicher Güter, sind schon länger ein Thema in unterschiedlichen Zusammenhängen. Der Bildungssektor war in Deutschland bisher davon größtenteils ausgenommen und fest in staatlicher Hand. Ausnahme ist der Weiterbildungssektor, der zu großen Teilen privatisiert ist. Faulstich/Gnahs zeigen, dass 27% der Anbieter in der Erwachsenenbildung Unternehmen sind, gefolgt von der VHS mit 17% und an dritter Stelle private Bildungsinstitute mit 11% (vgl. Faulstich/Gnahs 2001, S. 191). Seit Mitte der 1990er Jahre lassen sich praktische Auswirkungen auch im Bildungssektor feststellen.

(...)

Bultmann/Schöller machen drei verschiedene Blöcke im internationalen Netzwerk der Reformen aus:

• Der Komplex der Vereinten Nationen mit den Institutionen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds

• OECD-Komplex (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

• Verschiedene Organisationen zu unterschiedlichsten Themen mit dem Ziel der Entwicklung programmatischer Konzepte und der Implikation dieser auf nationaler Ebene. Die ersten beiden Komplexe sind relativ gut erforscht, wohingegen zu den unter Punkt drei genannten Aktivitäten wenig empirisches Material vorliegt. Unter diesen Punkt fallen auch Stiftungen wie die Bertelsmann Stiftung (vgl. Bultmann/Schöller 2003, S. 332). "


Neoliberale Bildungskonzepte - Ausgewählte Beispiele und ihre Umsetzung (S. 18 ff)

Die Bertelsmann Stiftung ist mit ihrem Centrum für Hochschulentwicklung und deren Selbstverständnis einer "Reformwerkstatt" sicherlich von erheblicher Tragweite, denn es etablierte das sog. Hochschul-Ranking. Hiermit wird der Wettbewerbsgedanke prägend auf den Bildungssektor projiziert, denn Hochschulen müssen, um im Ranking mithalten zu können und auf den vorderen Plätzen zu landen, einige Kriterien erfüllen, u.a. einen "Arbeitsmarkt- und Berufsbezug", abermals gesplittet in mehrere Einzelbausteine wie bspw. "Abschlussarbeiten in Kooperation mit Unternehmen".
Logischerweise ist jede Uni, die etwas auf sich hält, ambitioniert dabei, um im Ranking nach oben zu klettern. Denn höhere Plätze bedeuten Förderung. Stichwort...
Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen ist ein 2005/06 erstmals ausgelobtes Förderprogramm in Deutschland, das parallel zur grundlegenden Umstellung des Hochschulwesens durch den Bologna-Prozess anlief.

Wikipedia: Exzellenzinitiative

Unter dem Abschnitt "Kritik" findet man den Punkt "Fokus auf ökonomische Verwertbarkeit". Somit ist die Exzellenzinitiative als Teil des neoliberalen Eingriffs in den Bildungssektor anzusehen.

Beklagt wird der Reformeifer auch auf Seiten des universitären Umfelds...

"Zunehmende Kommerzialisierung des Bildungssystems und Auswirkungen neoliberaler Reformen

Von neoliberaler Seite wurde für den Bildungssektor die Marktsteuerung als ressourceneffizienter dargestellt. Schon seit längerem erfolgt mit den Kernelementen "Bepreisung und Budgetierung", "Privatisierung", "Modularisierung und Zertifizierung" und "Bereitstellung von Marktinformationen" eine zunehmende Kommerzialisierung des Bildungssystems (Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik 2006, S. 124f.)."


Studis-Online

Interessant sind neben den Eingriffen der neoliberalistischen Agenda auch ihre Folgen:

"Schulen und Universitäten in Not

Wer sich heute Schulen und Universitäten in Deutschland anschaut, der findet marode Gebäude, in denen der Regen durchs Dach tropft, Hörsäle, in die jahrelang nicht investiert wurde, Professoren, die für zu viele Studenten zuständig sind – ein absolut krankes System. Bund und vor allem die Länder haben Bildung jahrzehntelang vernachlässigt. 1972 teilten sich in der Bundesrepublik noch 39 Studenten einen Professor, inzwischen sind es über 60. Seit den siebziger Jahren gibt es zwar immer mehr Studenten; aber für eine ausreichende Zahl von Professoren gaben die Länder kein Geld aus. Deutschland fiel im europäischen Vergleich immer weiter zurück.
Während die Mitgliedsländer der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt elf Prozent mehr in jeden Studenten investierten, gab die Bundesrepublik im selben Zeitraum sogar zwei Prozent weniger aus. Bundesweit fehlen zweistellige Milliardenbeträge, um allein die Hochschulgebäude zu sanieren und auszubauen.


Während im Durchschnitt der OECD-Länder der Anteil der Studienanfänger zwischen 2003 und 2006 von 53 auf 56 Prozent stieg, stagnierte er in Deutschland zwischen 35 und 37 Prozent. Um mehr junge Menschen vor allem aus einkommensschwächeren Elternhäusern für ein Studium zu gewinnen, plädiert die OECD in ihrem jüngsten Bericht nachdrücklich für ein Stipendiensystem. Dies sei ein wirksameres Mittel, als die Finanzierung von Studiengebühren über Kredite.

(...)

Bildung als Emanzipationsprozess

Während Deutschland im internationalen Wettbewerb um die niedrigsten Löhne an der Spitze der Entwicklung steht, sind die öffentlichen Bildungseinrichtungen keineswegs Spitze. Millionen Menschen sind arm trotz Arbeit und Millionen junger Menschen fehlt es an einer guten Ausbildung. Das ist kein Zufall; dahinter verbergen sich handfeste Interessen.

Es geht nicht nur um die Rahmenbedingungen, unter denen Schüler/innen und Studierende lernen. Es geht vor allem auch darum, wie und was sie lernen. Welche Inhalte werden mit welchen Zielen vermittelt? Schon früh wird sortiert, welche Qualifikationen die Wirtschaft von Schulabgängern erwartet. Die Auslese im dreigliedrigen Schulsystem fördert vor allem jene Kinder, die unter günstigen sozialen Voraussetzungen heranwachsen. Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen haben da kaum eine Chance. Hochschulbildung wird in Deutschland immer mehr von Akademikergeneration zu Akademikergeneration weitervererbt. Hochschulferne Schichten sind krass unterrepräsentiert. Nur zwei Prozent der Studierenden erhalten ein Stipendium, das durchschnittlich bei 328 Euro im Monat liegt.


http://www.weltderarbeit.de/start30.pdf

Besonders interessant finde ich hier die Diskrepanz zwischen DL's Position im internationalen Niedriglohn-Wettbewerb und der Position im Bildungswettbewerb. Spricht eher nicht dafür, dass der Neoliberalismus bildungsfördernd wäre. Eine weitere Bestätigung dafür liefert das Magazin Unique von der Uni Wien:

"Antirationalismus und Bildungsfeindlichkeit des Neoliberalismus

Die Ideologie des Neoliberalismus wurde lange vor seiner Durchsetzung von Friedrich August von Hayek und Milton Friedman formuliert. Der Übergang aus dem geplanten Sozialstaat erforderte einen Antirationalismus, der es als unmöglich ansah, eine Gesellschaft erkennen und damit steuern zu können, weil sie zu komplex sei.

(...)

Mit dieser allgemeinen Umordnung der Welt wurden auch die europäischen Universitäten einer Umstrukturierung unterzogen.

(...)

Der sogenannte Bologna-Prozess formte die Universitäten zu reinen Unternehmen der Wissensproduktion und hatte zudem das Ende der Mitbestimmung von Studierenden in Österreich zur Folge. Mit der Umstellung der Lehrpläne auf Bachelor, Master und PhD wurde die AbsolventInnenproduktion an die aktuellen Erfordernisse angepasst."


http://www.univie.ac.at/unique/uniquecms/?p=5483

Bologna-Prozess? Was ist das eigtl.? Der Begriff kam oben bei der Exzellenzinitiative ja schon mal vor...

"Als Bologna-Prozess wird eine auf europaweite Harmonisierung von Studiengängen und -abschlüssen sowie auf internationale Mobilität der Studierenden zielende transnationale Hochschulreform bezeichnet, die auf die Schaffung eines einheitlichen Europäischen Hochschulraums gerichtet ist."

(...)

Wesentliche Elemente des gemeinten Konvergenzprozesses sind ein zweistufiges System berufsqualifizierender Studienabschlüsse (typischerweise in der Form von Bachelor und Master), die durchgängige Etablierung des European Credit Transfer System (ECTS), eine fortlaufende Qualitätssicherung im Hochschulbereich und vor allem in Deutschland eine auf Beschäftigungsfähigkeit (Employability) am Arbeitsmarkt zielende Ausrichtung der Studiengänge."

(...)

Auf dem Bildungsmarkt spielten private Anbieter eine immer größere Rolle – gefährlich im Hinblick auf die Qualität der Angebote. Der Versuch, dem Niveauverlust durch Akkreditierungen vorzubeugen, die von außeruniversitären Instanzen durchgeführt werden, könnte die im Grundgesetz garantierte Freiheit von Forschung und Lehre gefährden, warnt Nida-Rümelin."


Wikipedia: Bologna-Prozess

Festhalten lässt sich bisher Eines - auf bildungspolitischer Ebene findet eine Elitarisierung und arbeitsmarktorientierten Konformisierung insbes. deutscher Studenten statt. Die Qualität der Bildung sowie der Fokus der Universitäten auf die Lehre bleiben dabei augenscheinlich auf der Strecke.

"Bildung (...) bezeichnet die Formung des Menschen im Hinblick auf sein „Menschsein“, seiner geistigen Fähigkeiten.

Der Begriff bezieht sich sowohl auf den Prozess („sich bilden“) als auch auf den Zustand („gebildet sein“). Dabei entspricht die zweite Bedeutung einem bestimmten Bildungsideal (zum Beispiel dem humboldtschen Bildungsideal), das im Laufe des Bildungsprozesses angestrebt wird."


Wikipedia: Bildung

Wäre ein "Bildungsideal" nach neoliberalistischer Ausrichtung erstrebenswert? Wäre dieses Bildungsideal qualitativ minderwertiger als jenes, welches nach 'alter Schule', sprich ohne Elitarismus, Rankings und Anlehnung an möglichst durchgeplanter Verwertbarkeit nach kapitalistischen Maßstäben, funktioniert? Müssen sich Studenten durch ein Nadelöhr an Leistungsmaßstäben pressen lassen, dessen Nutzen hinsichtlich des zukünftigen Werterhalts der (akademischen) Bildung eher zweifelhaft ist zu sein scheint, und wenn ja, durch welche planmäßige Vorstellung in der Zukunft wird dieses Nadelöhr gerechtfertigt oder begründet?

Oben wurde die Diskrepanz zwischen den landeseigenen Positionen im internationalen Vergleich Niedriglohnentwicklung - Bildung bereits angesprochen. Sollte der Korrelation von - neoliberalistisch bedingter - flächendeckender Lohnkürzung und Qualitätsminderung in der Bildungsfrage ein kausaler Zusammenhang zugrundeliegen, wäre die negative Auswirkung des Neoliberalismus auf die Bildung - zumindest in DL - belegt. Und damit können die letzten Fragen beantwortet werden: Wäre ein "Bildungsideal" nach neoliberalistischer Ausrichtung erstrebenswert? Nein, ganz sicher nicht. Wäre dieses Bildungsideal qualitativ minderwertiger als jenes, welches nach 'alter Schule', sprich ohne Elitarismus, Rankings und Anlehnung an möglichst durchgeplanter Verwertbarkeit nach kapitalistischen Maßstäben, funktioniert? Ja, wäre es.

Es stellt sich die Frage nach der langfristigen Vereinbarkeit von neoliberaler Doktrin mit einem hohen Qualitätsstandard der (akademischen) Bildung bzw. wie weit die Bildung unter ersterer leiden muss, bis ein (internationaler) Paradigmenwechsel stattfindet.


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01.11.2016 um 14:48
@mojorisin

Die leidige, themen-fremde Behandlung endlich abschliessend:

1. Dein von dir am 12.10 um 15:01 eingestellter Post:
Beitrag von mojorisin (Seite 5)
enthält diesen Link:

Dort erwähnst du speziell die Anfrage Burgers, die Jebsen als Antisemiten und Demagogen behauptet[/b].
Somit erstmals im Thread indirekt auf Jebsen abstellend.
Niemand anderes als Burger erwähnt Jebsen dort!
Nur Burger und deine Bezugnahme auf deren Brief an Mausfeld tun das.

2. Ganze 2 Stunden später stellst du nochmals direkt Verbindung zu Jebsen her, in dem du Burger explizit zitierst:
Beitrag von mojorisin (Seite 6)

Somit ist eindeutig festzustellen das du am 12.10 innerhalb von ca. 2 Stunden 2 x Links und Aussagen hier eingestellt hast, die eindeutig darauf zielen, Burgers Aussagen zu Jebsen, welchen sie als Antisemiten und Demagogen darstellt, hier als Argument gegen Mausfeld einzuführen!
Thema Jebsen betr. Burger, wurde von dir somit kurz hintereinander gleich 2 mal eingebracht.
------------------------------------------------------------
Dazu:
Beitrag von mojorisin (Seite 5)
Zu 1.
Einmal in Form des Hinweises auf Burgers Anfrage, die in deinem Link von 15:01 zu finden ist, der hier somit erstmals auftauchte! Dort schreibst du:
Leider scheint der Herr Professor allerdings auf einfache Anfragen "etwas" gereizt zu reagieren wenn Sie unangenehm sind:
Somit stellst du auf Burgers, wohl eher als Presseanfrage* getarntes, denunziatorisches Schreiben ab:
Gleichzeitig wird die Seite verlinkt wo diese zu finden ist:
""

Suggerierst zudem noch obendrein, Burgers Brief, dessen Inhalte kämen einer "einfachen Anfrage" gleich!!
Was ja wohl imho den Hammer von Voreingenommenheit an sich darstellt, wenn man liest was Burger so loslässt und wie sie anscheinend krampfhaft versucht einen Antisemitischen-Bezug zu Prof. Mausfeld herzustellen.

Zu 2. Dann eben nur 2 Stunden später:
Ich denke mal, falls die erste Maßnahme noch nicht richtig sitzen sollte:
Burgers Vorwürfe, die von ihr unterschwellig in Verbindung Jebsen/Mausfeld gebracht werden, eventuell noch nicht angekommen sein sollten!? Nochmals direkt auf Jebsen abstellend , erstmals im Thread.
In dem du Burger zitierst, wie sie auf die Veröffentlichung ihrer Denunziationen reagierte:
Stattdessen wunderte ich mich am 27. August 2015 über einen Flut von Mails auf meinen Redaktionsaccount, die zu 99 Prozent von erkennbaren Ken-Jebsen-Fans stammen.
(Bold von mir)

Dies sind alles starke Indizien, das man hier seit dem 12. 10, vermittels des Briefes von Burger und derer durchaus als "billige Schiene*" zu erkennenden Intentionen, versucht, Jebsen mit Mausfeld zusammen mies zu machen:
In etwa so:
"*Gibts etwa eine Verbindung Mausfeld /Jebsen? Letzterem (faktisch so Burger) "Antisemitismus" und zusätzlich gefühlt Demagogie vorzuwerfen sind? Welche der somit behaupteten Denkweisen könnten Jebsen und Mausfeld womöglich gemeinsam haben, wenn sie denn zusammenarbeiten?"
-------------------------------------------------------------------

Das ist genauso billigst, wie Burgers von dir hier eingebrachte Ersteinschätzung, in der sie Mausfelds Vortrag in Verbindung zum Kabarett bringt. Welche du hier mit den Worten zitiert hast:
Beitrag von mojorisin (Seite 8)
Sie lobt doch diesen Vortrag, sie kritisiert ihn doch gar nicht.
Eine bloße Behauptung, die sich a priori auf erkennbare suggestive Inhalte und fehlerhafte Konklusionen Burgers zu stützten scheint. Die Analyse was von Burgers "Kabarett-Gequatsche" zu Mausfelds Vortrag, unter Beachtung wissenschaftlich fundierter psychologischer Faktoren zu halten ist, gab es ja auch bereits ausführlichst: Beitrag von Z. (Seite 9)
Siehe dort, nur zB:
Origin of Laughter:
The False Alarm Theory Ramachandran (1998)
Desweiteren, wenn ich nun aller Hinweise bezüglich, schliessend in den Raum stelle:
Beitrag von Z. (Seite 34)
Zitat von Z.Z. schrieb:Du glaubst also das veröffentlichen eines Hetzbriefes, wäre schlimmer als die Hetze selbst...bitte.
Und dann auch noch von dir kommt:

Beitrag von mojorisin (Seite 34)
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb: Ich werde mich daher vorher erstmal zurückziehen und dir deine Plattform lassen dem Professor Mausfeld zu fröhnen.
Na vielen Dank.... Hetzbriefe und sachliche Auseinandersetzung mit unterschwelligem Burgers, sind jetzt auch noch einem frönen, sich verschwören, huldigen, sich ergötzen, Mausfelds gleich? Denn positiv ist dein "fröhnen", ja allemal ersichtlich, nicht gemeint! Es geht hier eben auch Mausfeld bezüglich, um die mögliche Manipulation der Bürger, auf Basis wissenschaftlich psychologisch basierter Analyse, Kognition und Propaganda betreffend.
Also muss auch Burgers Senf aufgedeckt werden. Und da du ihn verteidigend anbringst.... den rest solltest du dir denken können... Alles ist nun besprochen.
-----------------------------------------------------
(Oben hat sich SCOx ja nochmal aufklärend zum Bildungsystem geäussert, das auch von Prof. Zurstrassen bewertet wurde.) Beitrag von Z. (Seite 34)

Also Überleitend des noch offenen:
Werden nun warum zB. USA?, auch gleich sehen wo Propaganda den Neoliberalismus bezüglich mithin entstand. Was ja, Mausfelds Analyse betreff, von dir ua. als "Psycho-Tricks" bezeichnet wurde, mit der Behauptung "er unterschiebe alles der USA...." die hier schon längerer rumgeistert.

Wie das Neoliberal/USA/Propaganda etc.. historisch zusammenhängt....
Dazu sei hier abschliessend auf Walter Lippman überführt:
Wikipedia: Walter Lippmann
Laut Lippmanns Demokratieverständnis besteht eine intakte Demokratie aus zwei Klassen. Die sehr kleine Klasse der „Spezialisten“ wird aktiv mit den Angelegenheiten des Allgemeinwohls betraut. Diese Männer analysieren die Lage der Nation und treffen Entscheidungen auf politischer, wirtschaftlicher und ideologischer Ebene. Ihr gegenüber stehe die Klasse der den Spezialisten überlassenen „Handlungsobjekte“, nach Lippmann die „verwirrte Herde“, vor deren Getrampel und Gelärm die Spezialisten geschützt werden müssten. In einer funktionierenden Demokratie habe die Masse der Menschen („die Herde“) laut Lippmann lediglich die Befugnis, die Spezialisten zu wählen und den Rest der Zeit mit „Grasen“ zu verbringen.
In seinen Essays zur Demokratie fordert er, dass nur die spezialisierte Klasse für die „Herausbildung einer gesunden öffentlichen Meinung“ Sorge tragen dürfe, weil die Öffentlichkeit lediglich aus „unwissenden und zudringlichen Außenseitern“ bestehe.
Hier wird auch erstmal Sinn und Bezug Professor Mausfelds Titel bzgl deutlich:
"Warum schweigen die Lämmer".
Dieser bezieht sich somit ua. klar auf die Propaganda des Neoliberalen Lippmans.
Welche anfänglich zum Ziel hatte, die öffentliche Meinung zum Kriegseintritt 1917 zu manipulieren!

Weiter info zusammenhänge Lippman/Neoliberalismus:
1938 organisierte der französische Philosoph Louis Rougier im Institut International de Coopération Intellectuelle in Paris ein Colloquium das später unter Lippmanns Namen bekannt wurde, und die Thesen seines 1937 veröffentlichten Werkes An Enquiry into the Principles of the Good Society diskutieren sollte. Dort prägte der Deutsche Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler Alexander Rüstow* den Begriff des Neoliberalismus.
(der jedoch, wie bewiesen, genaues Gegenteil von Friedmans späterer Ideologie darstellt.
Während bereits Lippman, Rüstows ideen negativ gegenüberstand.)

Wir werden gleich noch sehen wie Lippmans Ideologie die Propaganda-Merkmale des Neoliberalismus in den USA prägte.
Lippman arbeitete :
1914 gründeten Lippmann, Herbert Croly und Walter Weyl das Magazin The New Republic.
Während des Ersten Weltkriegs wurde Lippmann Berater von US-Präsident Woodrow Wilson und half bei der Ausgestaltung von Wilsons 14-Punkte-Programm.[1]
1932–1937 war er Direktor im Direktorium des Council on Foreign Relations [2].
Zur tieferen Erklärung der Zusammenhänge folgt nun ein Vortrag von Prof. Walter Ötsch.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

01.11.2016 um 16:10
Themen im Video:
Das neoliberale Konzept der Steuerung der Gesellschaft
Min. 3:07 Neoliberale schliessen:
Der Kapitalismus sei bedroht, deswegen sollte die Steuerung der Gesellschaft organisiert werden.
Wie kann man sich die versuchte Steuerung vorstellen?

Min. 4:47 anhand Beispiel Lippmann wird gezeigt worauf die Steuerung aufbaut. Manipulatives Vorgehen Lippmanns. Lippmann Vetreter von Propaganda. bzgl. 1917 Kriegseintritt... etc

Min. 9:00 Krieg als PR Ereignis.

Min. 9:25 Lippmann schlägt Ministerium vor um die Meinung der Bürger zum Kriegseintritt 1917 zu beeinflussen.
Zb. 75.000 bekannte Personen in USA werden dazu aufgefordert sozusagen "Spontanität" vorgebend, 2 mal die Woche an offiziellen Orten Kriegs-Propaganda verbreiten. Lippman schreibt 3 Bücher darüber.

Min. 13:50 Sprache die Bilder auslöst steuert den Rezipienten.... steuert die öffentliche Meinung.
Meinung soll durch Manipulation gebildet werden, nicht durch spontan entstehende individuelle Prozesse, bei frei zugänglicher Information. Begründung Min. 15:15: Neoliberalismus = immer Elitentheorie.
Aussage Lippmanns. "Der normale zu Dumm, kann gar keine öffentliche Meinung unbeeinflusst herstellen."

Min. 16:15 Warum wählen die Armen heute Parteien, die gegen derer eigenen Interessen agieren?

Min. 17:10 “the fabrication of consent” durch technische Hilfsmittel!
(Hinweis.....siehe zB. warum Rüstow gegen Werbung war..wie hier bereist aufgeführt)

Min. 18:05 Hintergründe der Manipulation Lippmanns in den USA... Krieg Rüstungindustrielle,
Lippmanns Personenkontakt zur Rüstungsindustrie. Lippman schreibt: “Man kann Menschen wie Tiere manipulieren.”

Min. 21:10 Lippmanns wirkungsvollste Propaganda: "Ein Reich des absolut Bösen und ein Reich des absolut Guten zu definieren".. Folge: Deutsche Kriegsgegner wurden als Hunnen bezeichnet... Stereotype etablieren.
Lippmann: "Empirische Fakten spielen dann keine Rolle mehr".


Min. 24:05 Hayek: “original thinkers”, produzieren Ansichten/Ideen über die Gesellschaft, die große Bewegungen schaffen. “Second hand dealers” (abwertend) verbreiten die Ideen der original thinkers.
Hayek: Keynes wäre es somit gelungen Gehirnwäsche des Volkes zu ermöglichen.
Hayek zählst sich freilich zu den original thinkers.


Min. 28:50 der Diskursrahmen aufgeklärter Bürger:
Aufklärung Zeitalter der Vernunft. Demokratischer Staat....
Unterschiede zu Neoliberalen-Ideologien.
Freies Marktsystem braucht Regeln, die das Allgemeinwohl fördern.
Menschenrechte Bürgerrechte= politischer Liberalismus und ökonomischer Liberalismus,
gehen Hand in Hand.
Min. 32:25 Dagegen der Neoliberalismus, nur noch ökonomischer NEO-Liberalismus.
Grundidee: Elite steuert die Meinung der Gesellschaft, beeinflusst das Entstehen demokratisch gewachsener Ideen.
Folge: Man kann sich mit Leuten wie Pinochet (Diktator) arrangieren.

Hier das Video: Ca. 37 Minuten. Inhalte wie erklärt:
Youtube: KW2 | 10.1 | 12.12.2012 | Das neoliberale Konzept der Steuerung der Gesellschaft
KW2 | 10.1 | 12.12.2012 | Das neoliberale Konzept der Steuerung der Gesellschaft



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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

01.11.2016 um 16:58
Ps:
Zu Video ab 23:00 bis hinein:
Zitat von Z.Z. schrieb:Min. 24:05 Hayek: “original thinkers”, produzieren Ansichten/Ideen über die Gesellschaft, die große Bewegungen schaffen. “Second hand dealers” (abwertend) verbreiten die Ideen der original thinkers.
Hayek: Keynes wäre es somit gelungen Gehirnwäsche des Volkes zu ermöglichen.
Hayek zählst sich freilich zu den original thinkers.
Noch kurz zur dort erwähnten Mont Pèlerin Society (MPS) Hayeks :
Wikipedia: Mont Pèlerin Society
Seit Gründung der MPS erhielten bislang (Stand 2014[12]) acht MPS-Mitglieder den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften: von Hayek (1974), Friedman (1976), Stigler (1982), James M. Buchanan (1986), Allais (1988), Gary Becker (1992), Ronald Coase (1991) und Vernon Smith (2002).

Amerikanische Teilnehmer waren beim 'Colloque Walter Lippmann' deutlich in der Minderheit; dagegen stellten sie in der MPS von Anfang an etwa die Hälfte der Mitglieder.[13][/b]

Und aus dem eingängigen Text dort:
Fünfzehn Teilnehmer dieses ersten Treffens waren bereits 1937 im Rahmen des Colloque Walter Lippmann zusammengetroffen. Hayeks Absicht war, über die Zukunft des Liberalismus nach dem Zweiten Weltkrieg zu diskutieren.
Die Übergänge bis zu Friedmans Neoliberaler Ideologie sind also fliessend nachzuvollziehen.
Kein Wunder das Friedman dennoch immer behauptete...er wäre kein Neoliberaler...
Natürlich...will man sich nicht so einfach zB. mit Ideologien Lippmanns...belasten lassen.
Dennoch... wie gesagt... Friedman führt fort was sich Leute wie Lippmann und Hayek aus den Fingern saugten...

Ich denke wir haben somit die erste historisch bedingte Runde, was von Friedmans Neoliberaleer Ideologie zu halten ist.
Woher sie kommt, welche Teile des historisch vorangehenden Neoliberalismus sie partizipierte. Welchen Hintergründe sie hat.
Und wie sich sich schliesslich auf den Markt und Politik ausübte:
Beitrag von Z. (Seite 33)

.... hinter uns.
NG

Ps: Inkl. wie sie sich auf Steuern und Wirtschaft auszuwirken scheint:
Beitrag von Z. (Seite 31)


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

12.11.2016 um 18:56
Verehrter @Scox ,
Bei uns ist ja auch noch eine "Rechnung" offen.:
Von dir eingebracht:
Beitrag von Scox (Seite 4)
Von mir zwar teils, aber nicht final behandelt:
Beitrag von Z. (Seite 8)
Deine interessante Frage:
Es ist ähnlich wie die Frage nach der Henne und dem Ei - liegt es am neoliberalen System selbst, dass die von Menschen geschaffenen und kontrollierten Institutionen/Strukturen so handeln, wie sie handeln (quasi als Konsequenz eines Zwangskorsetts, welches dieses System erzeugt hat) oder liegt der Ursprung des Handelns qua persona?[/ZITAT]

Teilweise schon erwidert:
Beitrag von Z. (Seite 8)
Mein persönliches Resümee/Antwort auf deine Frage:
Tja, solcher Art Gefühllosigkeit und Hochmut, passt dann schon zu dem oben erwähnten Psychoprofil Hoffmans.
Diese kurze Behandlung bzgl. ist mein Schluss, das die Ideologie des Neoliberalismus, vor allem dessen faktische Umsetzung, welche auf Menschenleben und Moral zu sche...... scheint, a priori ein Produkt abnormer Persönlichkeiten ist, welche krankhafte Züge aufweisen können.
Zunächst jedoch, bevor wir uns hier mit Persönlichkeitsstörungen wie Psychopathie auseinandersetzen:
An Ötschs letzten Beitrag anschliessend, sehen wir das M. Friedmans "aktuell Neoliberale-Ideologie" in der Hauptsache auf Naivität, Trugschluss und Selbstüberschätzung gründen (s. Bsp. Hayek, Lippmann), die in Folge des Unvermögens des eigenen Verstandes (s. Hayek "völlig absurde Theorie" 26:16) komplexe Problematiken aufzulösen, die Oberhand gewinnen und folgend scheinbar funktionale Lösungen suggerieren.

Ein gutes Beispiel für das Versagen des eigenen Verstandes, sind zB. die Konklusionen Friedmans, durch absolutistisch anmassende Deregulierung wirtschaftlicher-Prozesse, eine dauerhafte Verbesserung marktorientierter Prozesse erzielen zu wollen.

Interessanter Beitrag/Ausschnitte:
Idee In den 70er-Jahren setzte sich in der Volkswirtschaftslehre immer mehr die Überzeugung durch, dass staatliche Vorschriften in vielen Bereichen der Wirtschaft mehr Schaden als Nutzen anrichten.

Finanzmarkt In den USA haben die Regierungen die Finanzmärkte seit den 80er-Jahren deutlich dereguliert. Den Anfang machte US-Präsident Ronald Reagan, der 1982 die regionalen Sparkassen von staatlichen Vorschriften befreite und Banken erstmals erlaubte, Darlehen mit variablen Zinsen zu vergeben.
Per Gesetz befreite US-Präsident Bill Clinton die US-Banken von ihren lästigen Regulierungsfesseln.
Inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass die Deregulierung eine der Kernursachen der Finanzkrise ist.
Sie hat die US-Immobilienblase und die folgende Weltrezession erst möglich gemacht.....
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/oekonomie/nachrichten/folgen-der-deregulierung-die-selbst-gemachte-krise/3765676.html (Archiv-Version vom 31.03.2017)
[/quote]
Um solche dem gesunden Menschenverstand widersprechende Ideologien Friedmans (entgegen historisch gewachsener Auffassungen eines zu regulierenden Marktes), welche sich nachweislich als enorm schädlich für die Marktwirtschaft herausstellten (Zusammenbruch der Wirtschaft/Wirtschaftskrisen/Ungleichverteilung), überhaupt platzieren zu können (Reagan, Thatcher, etc), braucht es natürlich einer Art gehirnwaschender Propaganda wie die Lippmanns, s. Elitentheorie (s. ab 12:30 Ötsch Video "Fakten spielen keine große Rolle"), derer sich Friedman ua. bediente.

Was wir also apriori schliessen können ist, dass Ideologien wie die des Friedmanschen Neoliberalismus, auf ein Unvermögen des Geistes mancher Menschen gründen, sich tatsächlich mit komplexen Sachverhalten faktisch auseinandersetzen zu können. Im max "positivsten Sinne", ist dies als eine Art "geistige Freiheit" zu bewerten.

Jedoch innerhalb einer historisch soziologisch, politisch, geschichtswissenschaftlich bedingten Struktur sozialer Organisationsformen, sprich einem anzustrebend funktionierenden Gesellschaftssystem (welches sich der empirischen Erfahrung, schliesslich der Vernunft und dem Verstand bedienen muss!)..... so, als würde man einem Affen durch wahlloses drücken von Knöpfen zutrauen, das Überleben des genannten Systems sichern zu können.

Unter diesen Gesichtspunkten wird vor allem klar und deutlich, dass die von Friedman vertretene Position, eines angeblich freien... möglichst unregulierten Marktes... einer fehlerhaften Utopie entspringt. Denn es werden schlussendlich nicht etwa Regeln abgebaut, sondern bestehende, nur durch neue unkontrollierbare Regeln (durch die "Handlung des Affen" entstehend) ersetzt.

Somit wird ua. den niedrigsten Instinkten menschlicher Natur wieder freien Lauf gelassen, anstatt sich auf zivilisatorisch erkämpfte Werte und derer resultierenden Regulationen zu stützen. Kein Wunder also das es somit zu modernen Wortkreationen wie Raubtierkapitalismus kommt.

Dazu in einem max einfach zu verstehenden Beispiel Helmut Schmidt.
Youtube: Helmut Schmidt über Raubtierkapitalismus - ZEIT ONLINE
Helmut Schmidt über Raubtierkapitalismus - ZEIT ONLINE


NG Z.

Ps. hatte ne kleine Pause.. geht jetzt wiedr zügig weiter.
LG


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

08.11.2017 um 10:43
Servus,

mir ist gestern die Kinnlade runtergeklappt:

Die Anstalt zum Thema Mont Pèlerin Society:

https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-die-mont-pelerin-gesellschaft-100.html (Archiv-Version vom 12.11.2017)

Und der Faktencheck dazu:
https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/fakten-im-check-der-anstalt-118.html

Wüsche eine unterhaltsame Zeit derweil.

Gruß


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