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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

29.164 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Political Correctness, Politische Korrektheit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.09.2020 um 21:43
@Texaslighting
Thor Stainar hat klare rechtsextreme Motive die sie gekonnt verpacken, um nicht Behörden auf den Plan zu rufen. Wie man sowas schön reden kann ist mir Schleierhaft.
Wollte was verlinken, bin mir nicht sicher ob ich dafür nicht gebannt werde also lieber gelassen. . Ok genug OT.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.09.2020 um 22:02
Die jüdische rundschau hat einen offenen Brief herausgegeben, dass sie wollen, dass die Karl Marx Straße umbenannt wird, weil wohl Marx ein Antisemit war.
https://www.bz-berlin.de/berlin/jetzt-soll-auch-der-u-bahnhof-karl-marx-strasse-unbenannt-werden
Die Zeitung schreibt an den Chef der Verkehrsbetriebe: „Es ist gut, dass sich die BVG seit Anfang Juli plötzlich so intensiv gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit engagieren will und über die Umbenennung von Bahnhöfen diskutiert. Leider ist einer ihrer U-Bahnhöfe nach einem der übelsten Rassisten, Antisemiten und Menschenfeinde Deutschlands benannt. Gerade für Juden ist es schwer erträglich, seinen Namen noch immer im Berliner Stadtbild zu sehen. Die Rede ist von Karl Marx und Ihrem U-Bahnhof Karl-Marx-Straße im Bezirk Neukölln.“
Vielleicht wird die Sache mit der Mohrenstraße ein Butterfly Effekt.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.09.2020 um 22:17
Zitat von TexaslightingTexaslighting schrieb:Vielleicht wird die Sache mit der Mohrenstraße ein Butterfly Effekt.
Denkst Du, dass bundesweit die Lutherstraßen und Lutherkirchen umbenannt werden?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.09.2020 um 22:25
@Texaslighting
Würde ich begrüßen, als "linksgrün versiffter" Demokrat wie man mich in manchen Kreisen wohl nennen könnte. Neben Antisemit war er wohl auch Rassist und sehr unangenehm für die eigene Familie noch obendrauf. Antisemitismus im linken Spektrum ist ja nichts überraschendes Neues. Wird halt häufig als Israel Kritik getarnt und teilweise auch gepflegt. Das hat sich die neue Rechte auch gut abgeguckt, oder halt den Jude = Bänker, Reptiloid wasauchimmer Code.
https://www.google.com/amp/s/amp.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Marx-war-Antisemit-und-Rassist-article20413046.html
Etwas sehr reißerisch geschrieben, besonders wenn man behauptet die politisch Linke würde ihn feiern und er wäre nur den rechten ein Dorn im Auge. NTV halt ist viel polemischer Käse bei. Wenn Leute behaupten ein Spektrum wäre eine homogene Masse schaudert es mich immer etwas.
Marx, ja, paar gute Ideen, furchtbarer Mensch was man so im Nachhinein erfahren durfte. Sollte man nichts nach benennen, egal ob ich nem "ähnlichem spektrum" entspringe, meine persönliche Meinung halt.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.09.2020 um 22:27
Zitat von eckharteckhart schrieb:Denkst Du, dass bundesweit die Lutherstraßen und Lutherkirchen umbenannt werden?
das hängt wohl davon ab, ob irgendwer oder eine Gruppe anfängt, das in Diskussion zu bringen. Es gibt sicher sehr viele Straßen- oder Schulnamen, die in der Hinsicht gefährdet wären.
Viele Schulen heissen Bismarck oder Wilhelm Schule. Das waren ja auch irgendwie böse, wegen Kolonialismus und 1. Weltkrieg und so.

@Koba82

Ja ich weiß. Ich fand auch krass was er über Ferdinand Lasalle geschrieben hat^^


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.09.2020 um 23:02
@Texaslighting
wie oft postest Du das noch?
Beitrag von Texaslighting (Seite 479)


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.09.2020 um 23:06
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die Prägung bringt aber am Ende eine Identität mit sich
Eben nicht. Ich kann christlich erzogen sein und mich mit dieser Religion trotzdem keineswegs identifizieren.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.09.2020 um 23:29
@Texaslighting
Ich bin sowieso erstaunt , daß das erst jetzt so thematisiert von Seiten der jüdischen Gemeinde . Wir haben hier Karl Marx Allee , Karl Marx Straße , dazu den u Bahnhof . Und ich bin jetzt echt mal gespannt , wie zB Berlin darauf reagiert . Ich vermisse etwas die Solidarität von Aktivisten , die sonst immer gerne die ersten sind wenn es um überholte , negativ Symbole für Rassismus , Antisemitismus , Diskriminierung geht .
Die Menschen jüdischen Glaubens haben jedes Recht , da jetzt mal etwas für sich einzufordern . Nur sollte man zB der BVG nicht unbedingt die neue Namenswahl überlassen . Siehe Vorschlag der BVG aus Mohrenstrasse wollten sie im Juli Michail Glinka Str zaubern ( Idee wurde kassiert , Glinka : Antisemit )
BVG sagte nach diesem Fauxpas : bei Wikipedia stand davon aber gar nichts . Also besser mal Experten vorher befragen
Die Büchse der Pandora ist längst geöffnet , dann sollte sie auch konsequent offen bleiben für alle gleichermaßen .
Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund , heute noch Ehrerbietung , oder Personenkult in Form von Namen wie Karl Marx in Stein zu meißeln .
Von mir aus könnte man auch gerne mal den Namen Richard Wagner näher beleuchten . Da hat sich noch keiner mal stringent rangewagt . Scheint ein Heiligtum zu sein . In Israel darf Wagner bis heute nicht aufgeführt werden . Zu recht , wenn man sich die History dieser Familie mal sachlich betrachtet .


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.09.2020 um 23:35
Zitat von boraboraborabora schrieb am 21.09.2020:Was ist mit Berufen, wo schwer gehoben werden muss, körperlich schwere Arbeit.
Ist sicher nicht geschlechtergerecht, also weg mit diesen Berufen, da kaum eine Frau diesen Ansprüchen gewachsen sein dürfte.
(Achtung, keine Unterstellung,
Da hilft nur eins gegen die uebe acht alter weißer männer : Frauen bzw gender quote. Und Frauen bitte im roeckchen auf die Baustellen, damit die frauenspezifische baustellenschilderung sich durchsetzt (von tusdinelda unter der Rubrik political correctness sind die schicken Baustellen-u. a. Bildchen gepostet worden)


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.09.2020 um 23:40
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Von mir aus könnte man auch gerne mal den Namen Richard Wagner näher beleuchten . Da hat sich noch keiner mal stringent rangewagt . Scheint ein Heiligtum zu sein . In Israel darf Wagner bis heute nicht aufgeführt werden . Zu recht , wenn man sich die History dieser Familie mal sachlich betrachtet .
wenn das so weiter geht, bleibt von den Promis der Vargangenheit bald gar niemend mehr übrig.

Gibts da überhaupt einen Einzigen, der eine politisch korrekte weiße Weste hat? ;)


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.09.2020 um 23:42
@Seidenraupe
Erstens bitte @en, wenn Du auf mich verweist und bitte den nick richtig schreiben. Danke. Zweitens sind wir hier im thread political correctness


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.09.2020 um 23:48
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:ich bin jetzt echt mal gespannt , wie zB Berlin darauf reagiert
Das könnte ein Zwiespalt werden, weil ich das Gefühl habe, dass Marx in vielen linken Kreisen als eher positiv angesehen wird. Ich könnte mir vorstellen, dass es da Konflikte geben könnte. Man wird sehen.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.09.2020 um 23:55
@Optimist
Wenn man die Box einmal öffnet dann findet sich für " jeden Geschmack " ein Cancel Objekt .
Bisher hat zB BLM diesbezüglich eine höchstmögliche Reichweite erzielt , was solche Dinge betrifft . Viele Menschen die das einfordern mit lauter Stimme . Und da sollte man doch in letzter Konsequenz auch anderen zugestehen , ihre ( Un) Denkmale auf den Prüfstand zu heben.
Gender gerechte Sprache , Diversity sensibler Sprachgebrauch , no more Mohrenstrasse , dann bitte auch keinem Mitbürger jüdischen Glaubens zumuten , Karl Marx tagtäglich vor der Nase zu haben . ( was evtl auch für viele Opfer des SED Unrechtsstaates eine Wohltat wäre )
Nun hat man einmal damit angefangen , dann bitte auch gleiches Recht für alle .


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

25.09.2020 um 00:42
@calligraphie
Ich bin gegen das Umwerfen irgendwelcher Statuen, egal ob von Kolumbus oder Kaiser Wilhelm oder sonstwem,
auch Karl Marx war ein wichtiger Philosoph. In Trier wär das sowieso undenkbar, da Nationalheiliger, da wurde ja nicht nur kürzlich eine riesige Karl Statue aufgestellt, da gibt es auch Karl Marx Viertel, Ampelmännchen, Badeenten, Schnitzel, Mausunterlagen, Straßen, Häuser, Wein, Brot, Frühstücksteller, Gartenzwerge, Tshirts, Ausstellungen, Musical, verkleidete Stadtführer, demnächst evtl eine Uni (da wird seit Jahren diskutiert, inoffiziell heisst sie bereits so, siehe entsprechende Tshirts, Jutebeutel uswusw) und und und...
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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

25.09.2020 um 09:10
Zitat von TexaslightingTexaslighting schrieb:Man wird sehen.
Wenn mich etwas nervt, dann sind es wiederholte leere Versprechungen.
Bedeutungsschwer und inhaltsleer.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

25.09.2020 um 09:16
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:dann bitte auch keinem Mitbürger jüdischen Glaubens zumuten , Karl Marx tagtäglich vor der Nase zu haben . ( was evtl auch für viele Opfer des SED Unrechtsstaates eine Wohltat wäre )
Was kann Marx denn für die SED? Zudem ist der angebliche Antisemitismus von Marx zurecht ein sehr umstrittenes Thema. Tatsache ist, dass man das in seinem Schaffen nicht wiederfindet und dort sogar das ideologiekritische Werkzeug erlernt, mit dem ein Großteil der modernen Antisemitismusforschung arbeitet.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

25.09.2020 um 09:37
@calligraphie
Macht es nicht Sinn Werk und Person zu trennen? Ich liebe Wagners Musik, ihn als Person aber nicht. Bei Marx sieht es ähnlich aus.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

25.09.2020 um 09:41
@paranomal
Man sollte gar keine Skulpturen umwerfen, die heutzutage in Deutschland stehen. Eine Erklärungstafel zur Geschichte reicht aus. Ansonsten zerstört man nur historisch und künstlerisch wertvolle Dinge für kommende Generationen.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

25.09.2020 um 10:11
@abberline
Zitat von abberlineabberline schrieb:Man sollte gar keine Skulpturen umwerfen, die heutzutage in Deutschland stehen.
Dsa sollte man tatsächlich gar nicht erst noch weiter einreißen lassen. Wie recht du hast.

Denn es könnte durchaus möglich sein, daß Statuen, die heute aufgestellt werden zu Ehren von XYZ , schon morgen zum Ziel von Menschen werden, die sich gekränkt oder in Ihrer Befindlichkeit von solchen Denkmalen beeinträchtigt fühlen.

Und das könnte bedeuten, der Domino Effekt wird nicht mehr enden.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Eine Erklärungstafel zur Geschichte reicht aus.
Ja das wäre sehr wünschenwert und da hoffe ich mal , daß man das auch berücksichtigt bei zb jüngst aufgestellten Geschenken aus der Volksrepublik China .

https://www.welt.de/politik/ausland/plus174821353/Karl-Marx-Statue-in-Trier-Chinas-vergiftetes-Geschenk.html


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