@behind_eyes Na so ganz freiwillig war das nicht. Das sah auf den Live streame anders aus. Militärfahrzeuge voran, rechts und links wurden die Ströme von Polizei begleitet, alle ausgerüstet mit Schlagstöcken. Ca 1000 der jungen Männer, sollen trotzdem dort verblieben sein und sie hoffen darauf, irgendwie in die komplett überfüllten Aufnahmeeinrichtungen zu kommen. Von dort werden sie wiederum abgewiesen. Die wollen aber nicht zurück. Mit schwerer Gewalt wird man die sicher nicht zwingen.
Zudem gibt es nun 6000 Minderjährige wo Sánchez verkündet, die werden in Spanien verteilt auf die verschiedenen Regionen. Denen steht besonderer Schutz zu. Sie dürfen in Spanien bleiben und wenn deren Eltern sie nicht wiederhaben wollen? Dann bekommen sie. Legalen Status und dann können sie Familienzusammenführung beantragen. Sánchez bittet Europa um Hilfe bei der Frage der Verteilung der 6000.
ich frage mich trotzdem, welche Eltern wollen denn bitte ihre Kinder nicht wiederhaben? Das klingt so dermaßen seltsam?
Gestern wurde berichtet, dass sich bereits erste Eltern auf die Suche nach ihren Kindern gemacht haben.
Wie kann so was denn passieren? Sind die minderjährigen einfach so losgezogen, und losgeschwommen? Ohne es den Eltern zu sagen, Kinder mit Schwimmreifen?
67 Tote bereits. Eine Katastrophe. Und wenn das tatsächlich so abläuft, mit den minderjährigen, dann wird das einen pull Effekt haben. So wie man das in USA beobachten konnte. Aus Verzweiflung hat man die Teenager u jüngere zur mexikanischen Grenze Grenze gebracht. Irgendwelchen Schleusern überlassen.
Ich bin sehr sicher, wer wirklich Sehnsucht nach Europa hat, der versucht es wieder, woanders, so wie es viele in den Interviews gesagt haben. Sie wollen auch gar nicht alle nach Spanien. Die meisten habe Familie in der EU quer durch viele EU Länder.
Ich persönlich frage mich das gleiche wie Du. Warum hat man sie zurück eskortiert? Hieß es nicht, wer schwimmt oder auf dem Wasser gesichtet wird, hat ein Recht auf eine Anhörung in Spanien?