@abberline Die jungen Männer waren allerdings sehr schnell, sehr enttäuscht, vom gelobten spanischen Land. Ich habe Interviews gesehen, die sie beim Rückzug gegeben haben. Ceuta wäre sehr unfreundlich gewesen zu ihnen gewesen. Nix zu essen, eine Zigarette für 2€ konnten sue kaufen, das Baguette 🥖 für 3 € und alle Supermärkte verbarrikadiert. Nix los und keine Willkomens Symbole nirgends.
Ehrlich gesagt, das ganze gespenstische Szenario, wirkte eher wie ein organisierter flashmob. Manche sind am Ende mit Peace Zeichen und amüsiert zurück über den Grenzübergang gegangen.
Als ob sie nen Tagesausflug unternommen hätten und abends zurück. Mit dem Unterschied, dass hier über 50 Leichen aus dem Wasser gezogen wurden. Wer diese unbedarften jungen Menschen in Marokko oder Algerien dazu animiert hat, der müsste direkt zur Verantwortung gezogen werden werden. Das war doch irgendwie gesteuert und orchestriert. Marrokanische Grenzer haben sich kurz vorher zurückgezogen.
Irgendwelche Internet Gerüchte müssen sich rasant verbreitet haben, anders ist das doch gar nicht erklärbar.
Ich meine Pedro Sanchez Zeitfenster für Illegale auf spanischen Boden war doch begrenzt auf Ende 2025. wer bis Jahresende 2025 dort nachweislich 5 Monate im Land war ( illegal) der hat die Möglichkeit bekommen, einen Antrag zu stellen, für legalen Status. Weil Sanchez sagte, sie würden Arbeitskräfte brauchen und illegale würden im Land ohne rechte, ausgebeutet zb in der Landwirtschaft. Selbst dieser Legal Aufenthaltstitel, wird nach einem Jahr nochmal geprüft. Diese Menschen dürfen danach allerdings 90 Tage pro Jahr frei durch Europa reisen, zb zur Arbeitssuche. Aber für die 50000 von gestern, vorgestern, wäre diese Regelung doch gar nicht mehr verfügbar gewesen.
Die EU war übrigens über Sanchez Alleingang, gar nicht glücklich. Weil es der Linie von Brüssel, den neuen Vereinbarungen zur regulierten Flüchtlingspolitik so konträr gegenübersteht.
Nicht zu vergessen,,wenn Marokko mal wieder Lust hat, dann können sie so was 1/2/3 wieder inszenieren, um Spanien unter Druck zu setzen. Die Bilder haben gewirkt, weltweit. Mehr als irgendwelche diplomatischen Verhandlungen hinter dem Paravent.
Sky News life hat einen Live Stream, der nun mit Kamera genau vor dem Grenzgitter postiert ist. Das wirkt gerade so merkwürdig. X Kamerateams die draufhalten, auch zum Strand runter, wo man rot Kreuz Kräfte dabei filmt, wie sie gerade Leichen bergen und den Hügel hoch tragen. Ansonsten ist es heute da nebelig und echt trübe Aussichten.
Am Grenzgitter sieht man Patrouillen und junge Menschen die nach Marokko zu gehen. Dazwischen Touristen, hübsch gekleidet. Viele Einheimische ( von denen viele selbst Marokkaner zu sein scheinen) , die bringen anscheinend ihre Enkel oder Kinder bis zum Grenzgitter.
Ich denke, viele oder einige von den jungen Männern, haben längst Angehörige in Spanien, zu denen sie wollten.