Cthulhus_call schrieb:Er hat Wahlergebnisse aus eben einer Großstadt gepostet,
Ich hatte nach einer Quelle für seine Behauptung gefragt, dass eine unkritische Haltung gegenüber der bisherigen Migration, Praxis und deren Folgen in Großstädten die Mehrheitshaltung sei. Einen Beleg dafür gibt es weiterhin nicht.
Angesichts des Umstandes, dass auch in Parteien links der Mitte Mehrheiten die jetzige Migrationspolitik kritisch sehen, ist das Zahlenspiel mit Partei Zustimmung wirklich nutzlos. Bei anderen inhaltlichen Fragen würdest du eine solche Argumentation wohl kaum als schlüssig hinnehmen?
Anscheinend ist euch beiden, das Rechthaben wichtiger als eine Plausibilität eurer Argumente. Daran kann euch niemand hindern, allerdings kann eine sachliche Diskussion so natürlich nicht stattfinden. Wer wiederholt scheinbare Aussagen des Gegenübers erfinden muss, um diese zu widerlegen, lenkt lediglich von der inhaltlichen Auseinandersetzung ab. Das Ergebnis ist die Rezeption, dass man bei den wenigen lautstarken Befürwortern einer Fortsetzung der bisherigen Migrationspraxis, die – wie man hier sieht – gerne behaupten, für ganze Parteien sprechen zu können, die Bereitschaft, zu einer notwendigen inhaltlichen Auseinandersetzung überhaupt nicht mehr annimmt. Es geht anscheinend nur noch darum, den eigenen Standpunkt mit Scheinargumenten und Beschimpfungen des gegenüber aufrecht zu erhalten.
Ich hatte gehofft, dass hier eine sachliche Diskussion über Themen die Migration möglich sei. Nun weiß ich zumindest, mit wem sie es ja nicht ist. Wer nur in schwarz-weiß extremen argumentieren kann und bei Kritik daran bockig weitere Diskussionen ablehnt, disqualifiziert sich als Diskussionspartner.
Ich finde das sehr schade, denn ich denke, dass eine Auseinandersetzung mit den Folgen der Migration keinen Aufschub mehr duldet. Wäre jedoch die Diskussion so unsachlich zerstört, überlässt sie den falschen Leuten vom rechten Rand.