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Nachweis der Wahlmündigkeit zur Erlangung des Wahlrechts. Wie?

168 Beiträge, Schlüsselwörter: Wahlrecht, Wahlmündigkeit

Nachweis der Wahlmündigkeit zur Erlangung des Wahlrechts. Wie?

05.09.2017 um 19:18
@TunFaire
Guter Einwand :-)


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Nachweis der Wahlmündigkeit zur Erlangung des Wahlrechts. Wie?

05.09.2017 um 19:25
@McMurdo

Tut es ja eben nicht, wenn man die Wählerwanderung berücksichtigt.

Der Einwand von @TunFaire ist auch nicht wirklich gut. Das wäre so als wenn ich die Mathematik zur Frage der Meinung erkläre.


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TunFaire
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Nachweis der Wahlmündigkeit zur Erlangung des Wahlrechts. Wie?

05.09.2017 um 19:28
@Atrox
Die Mathematik bei Wahlen oder besser bei der Wahlentscheidung betrifft nur die Wahlstimmen.
Nichtwähler treten nur in der Statistik der Wahl auf. Haben keinen Einfluss auf das Ergebniss


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Nachweis der Wahlmündigkeit zur Erlangung des Wahlrechts. Wie?

05.09.2017 um 19:39
Atrox schrieb:Tut es ja eben nicht, wenn man die Wählerwanderung berücksichtigt.
Auch das gleicht sich irgendwo aus, wandern ja nicht alle nur zu einer Partei.


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Nachweis der Wahlmündigkeit zur Erlangung des Wahlrechts. Wie?

05.09.2017 um 20:03
@McMurdo

Der Quelle meines Beitrages vom 31.08. kannst du aber entnehmen, dass die Wanderung unterschiedlich ausfällt.

Nochmal: Wenn du 2013 ein linker Nichtwähler warst, wirst du kaum 2017 die AfD wählen. Das ist keine Philosophie, das ist Logik.

@TunFaire

Ich kenne das Verhältniswahlrecht und weiß auch, dass die Sitze nur über gültige Stimmen verteilt werden. Das ändert aber nichts daran, dass die Mitte zum Teil ein etwas behäbiges Klientel hat, während die Parteien, die außen im Spektrum stehen ihre Wähler stärker motivieren können, zur Wahl zu gehen. Wer aber nicht wählen geht, weil es "cool ist nicht zu wählen", der hat Demokratie nicht verstanden.

Ich erinnere auch nochmal an die Ausgangsaussage, die überhaupt zur "Nichtwählen-Debatte" geführt hat:
McMurdo schrieb am 28.08.2017:Die einzig Mündigen sind eh die Nichtwähler,


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05.09.2017 um 20:23
Atrox schrieb:Nochmal: Wenn du 2013 ein linker Nichtwähler warst, wirst du kaum 2017 die AfD wählen. Das ist keine Philosophie, das ist Logik.
Da es ja laut deiner Quelle sogar Wähler gab die 2011 DieLinke und dann 2016 die AfD gewählt haben, glaube ich das deine Behauptung zwar logisch klingen mag aber 1. nicht logisch ist und 2. auch nichts mit der Realität zu tun hat.
Atrox schrieb:Wer aber nicht wählen geht, weil es "cool ist nicht zu wählen", der hat Demokratie nicht verstanden.
Wer alle 4 Jahre zwei Kreuze macht und meint DAS wäre Demokratie, DER hat Demokratie nicht verstanden.
McMurdo schrieb am 28.08.2017:Die einzig Mündigen sind eh die Nichtwähler,
Steht ja auch weiterhin noch im Raum. Auf die Argumente warum das so ist aus meiner Sicht ist ja auch noch keiner eingegangen. :-)


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TunFaire
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05.09.2017 um 20:53
Atrox schrieb:Ich kenne das Verhältniswahlrecht und weiß auch, dass die Sitze nur über gültige Stimmen verteilt werden. Das ändert aber nichts daran, dass die Mitte zum Teil ein etwas behäbiges Klientel hat, während die Parteien, die außen im Spektrum stehen ihre Wähler stärker motivieren können, zur Wahl zu gehen. Wer aber nicht wählen geht, weil es "cool ist nicht zu wählen", der hat Demokratie nicht verstanden.
Da kommen wir zusammen. Ok, ich denke nicht dass die Nichtwähler es cool finden nicht zu wählen. Da wird es viele Gründe geben. Ok, mündig sind sie nicht.
Ja, wenn eine Partei es nicht schafft ihre Wähler zu motivieren, hat sie versagt.


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05.09.2017 um 21:06
Ich finde generell cool, wenn man sich vorher überlegt, was man tut und dann versucht, dazu zu stehen. Gilt für Wähler ebenso wie für Nichtwähler und den ganzen Rest der Schöpfungsgeschichte.
Warum sollten Nichtwähler nicht mündig sein?


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05.09.2017 um 21:15
McMurdo schrieb:Da es ja laut deiner Quelle sogar Wähler gab die 2011 DieLinke und dann 2016 die AfD gewählt haben, glaube ich das deine Behauptung zwar logisch klingen mag aber 1. nicht logisch ist und 2. auch nichts mit der Realität zu tun hat.
2 %...
McMurdo schrieb:Wer alle 4 Jahre zwei Kreuze macht und meint DAS wäre Demokratie, DER hat Demokratie nicht verstanden.
Nein, zur Demokratie gehört auch, dass man mitwirken kann, was der Nichtwähler eben ganz aktiv nicht tut.
McMurdo schrieb:Steht ja auch weiterhin noch im Raum. Auf die Argumente warum das so ist aus meiner Sicht ist ja auch noch keiner eingegangen
Weil hinter den Argumenten keine Substanz steckt.
TunFaire schrieb:Ja, wenn eine Partei es nicht schafft ihre Wähler zu motivieren, hat sie versagt.
Die AfD motiviert ihre Leute halt eher mit "Ausländer raus" als die CDU mit #fedidwgugl. Muss man selber bewerten.


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TunFaire
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05.09.2017 um 21:37
@Atrox
Ein Problem das in allen Bereichen des Lebens vorkommt. Beständiges wird träge. Wenn man nicht ab und an, in diesem Fall das Wahlvolk, die Massen aufschreckt kehrt ein Gewöhnungseffekt und Langweile ein. Da folgt dann Ignoranz.
Insofern ist es der Demokratie förderlich wenn es Extreme Erscheinungen gibt die für etwas Trubel sorgt. Sie sollten nur nicht zu mächtig werden


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05.09.2017 um 22:24
TunFaire schrieb:Insofern ist es der Demokratie förderlich wenn es Extreme Erscheinungen gibt die für etwas Trubel sorgt. Sie sollten nur nicht zu mächtig werden
Das habe ich nie in Frage gestellt. Ich finde den aktuellen Diskurs auch sehr spannend.


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06.09.2017 um 06:32
Atrox schrieb:2 %...
Immerhin. Und das waren nur die offensichtlichen. Deine Behauptung das es kaum jemanden geben wird ist damit allerdings murks.
Atrox schrieb:Nein, zur Demokratie gehört auch, dass man mitwirken kann, was der Nichtwähler eben ganz aktiv nicht tut.
Das ist schon ein Widerspruch in sich: etwas aktiv nicht tun. Aber seis drum, selbstverständlich gibt es zig andere Möglichkeiten sich in eine Demokratie einzubringen als blos durch seine zwei Kreuze alle 4 Jahre.
Atrox schrieb:Weil hinter den Argumenten keine Substanz steckt.
Dann dürfte es ja ein leichtes sein sie auszuhebeln. Statdessen kommst du mit, wie wir gesehen haben, unhaltbaren und falschen aussagen daher.


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06.09.2017 um 09:48
McMurdo schrieb:Immerhin. Und das waren nur die offensichtlichen. Deine Behauptung das es kaum jemanden geben wird ist damit allerdings murks.
2 % ist für mich kaum und dabei bleibe ich. Du bleibst ja auch dabei, dass die Wählerwanderung von den Nichtwählern zu den Parteien gleich gewichtet ist.

Wählerwanderung Nichtwähler zu Partei:

- Grüne 7,1%
- CDU 5,5 %
- AFD 7,9 %
- SPD 1,9 %
- FDP 2,2 %
- Linke 0,64 %

Alles gleich gewichtet? Bei Unterschieden über 7 %?
McMurdo schrieb:Das ist schon ein Widerspruch in sich: etwas aktiv nicht tun. Aber seis drum, selbstverständlich gibt es zig andere Möglichkeiten sich in eine Demokratie einzubringen als blos durch seine zwei Kreuze alle 4 Jahre.
Wenn man sich aktiv dazu entscheidet nicht zu wählen ist das kein Widerspruch. Außer natürlich man kommt sonntags einfach nicht pünktlich aus dem Bett. Das ist dann ein eher passiver Prozess.
McMurdo schrieb:Dann dürfte es ja ein leichtes sein sie auszuhebeln.
Schau dir halt ein paar Lebensläufe an. Es werden zufällig Leute auf der Straße gefragt, um diese in den Bundestag zu stecken. In der Regel geht die ehrenamtliche Arbeit in der Kommunalpolitik voran, in der man sich irgendwann zum Vollzeit-Politiker empfohlen hat. Stattdessen forderst du, dass "Politiker werden" zum Studienfach wird und willst die Politik von Theoretikern machen lassen, die frisch von der Uni kommen. Es hat schon seine Vorteile, wenn ein Ressort nicht vom Spezialisten betreut wird. Du nanntest das Beispiel "Umweltminister soll Biologe sein". Ein Ressort, welches sich mit u.a. mit Umweltschutz und erneuerbaren Energien beschäftigt. Wäre ein Ingenieur nicht auch geeignet? Hätte der Biologe nicht den Drang die Natur bedingungslos zu schützen auf Kosten von erneuerbaren Energien? Würde der Ingenieur rücksichtslos Wälder abholzen um Solaranlagen dort hin zu pflastern? Entsprechend der eigenen Meinung, kann es so also für den einen wie gewünscht laufen und für den anderen nicht wie gewünscht. Deswegen braucht es jemanden, der zwischen den beiden Strömungen vermittelt, was eben auch fachfremd passieren kann. Was glaubst du wieviele Experten in den Ministerien ein und aus gehen? Politik ist eben in der Regel zwischen Meinungen abzuwägen und eine Entscheidung für 82 Millionen Leute zu treffen und nicht seinen eigenen Willen bedingungslos durchzusetzen.


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08.09.2017 um 06:34
Atrox schrieb:2 % ist für mich kaum und dabei bleibe ich.
Die Linke zu AfD, die anderen die links eingestellt sind sind da ja noch nicht berücksichtigt. Ausserdem war deine Behauptung eine andere: wer letztes mal links eingestellt war wird kaum 4Jahre später AfD wählen. Das wäre logisch. Und wie wir sehen stimmt das schon am offensichtlichen Beispiel nicht. Wer links ist kann durchaus später auch AfD wählen.
Atrox schrieb:Alles gleich gewichtet? Bei Unterschieden über 7 %?
Ja, alle Stimmen haben die gleiche Gewichtung. Das mal mehr Menschen die eine als die andere Partei wählen hat mit der Gewichtung der Stimmen doch nichts zu tun. So wie du argumentierst hätten ja die Stimmen der CDU Wähler höher gewichtet als die der SPD. Und das ist quatsch. Die CDU hat nur einfach die meissten Stimmen abbekommen. Gewichtet sind sie alle gleich.
Atrox schrieb:Schau dir halt ein paar Lebensläufe an.
Welche denn? Du hast ja nicht mal einfluss darauf wen du mit deiner Stimme für die Partei so alles in den Bundestag wählst im Zweifel. Geschweige denn wer nachher welchen Ministerposten übernimmt. Und einfach blind irgendwelche Leute in irgendwelche Ämter zu wählen wo nicht mal so ganz genau klar ist was da so zu tun ist auf der jeweiligen Stelle.
Atrox schrieb:Stattdessen forderst du, dass "Politiker werden" zum Studienfach wird und willst die Politik von Theoretikern machen lassen, die frisch von der Uni kommen.
Nein, ich schrieb sinngemäß das die Menschen die ein Amt bekleiden doch bitte auch entsprechend ausgebildet sein mögen, ein Studium ist da nur eine Möglichkeit. Und von direkt nach der Uni schrieb ich auch nix.
Atrox schrieb:Ein Ressort, welches sich mit u.a. mit Umweltschutz und erneuerbaren Energien beschäftigt.
Siehst du da fängt es schon an, für erneuerbare Energien ist das Ministerium für Wirtschaft und Energie zuständig. Und das der Umweltminister Biologe sein soll war auch nur ein Beispiel was ich mir so unter einer adäquaten Ausbildung vorstelle. Momentan ist ja oft so das da eben auch Juristen oder andere völlig Fachfremde Personen sitzen.


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08.09.2017 um 07:36
McMurdo schrieb:wer letztes mal links eingestellt war wird kaum 4Jahre später AfD wählen.
Ist ja auch so. Bei 62 Millionen Wahlberechtigten wird es immer ein paar geben, die ihre Stimme willkürlich abgeben. Oder Protestwähler sind, die sich nicht mit den Themen auseinandersetzen.
McMurdo schrieb:Ja, alle Stimmen haben die gleiche Gewichtung. Das mal mehr Menschen die eine als die andere Partei wählen hat mit der Gewichtung der Stimmen doch nichts zu tun. So wie du argumentierst hätten ja die Stimmen der CDU Wähler höher gewichtet als die der SPD. Und das ist quatsch. Die CDU hat nur einfach die meissten Stimmen abbekommen. Gewichtet sind sie alle gleich.
Das war auch nicht deine Aussage. Deine Aussage war, dass die Positionen unter den Nichtwählern gleich gewichtet und statistisch ausgeglichen wären.
McMurdo schrieb:Nein, ich schrieb sinngemäß das die Menschen die ein Amt bekleiden doch bitte auch entsprechend ausgebildet sein mögen
Die fachliche Ausbildung ist eben nicht wirklich entscheidend, da es um ganz andere Sachen geht als um Fachkenntnisse.
McMurdo schrieb:Siehst du da fängt es schon an, für erneuerbare Energien ist das Ministerium für Wirtschaft und Energie zuständig
Nächstes Mal denke ich mir ein Fantasieministerium aus, um einen Standpunkt zu unterstützen. Ich dachte meine Aussage wäre abstrakt genug.


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TunFaire
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08.09.2017 um 09:20
@Atrox
Das Zuordnen von Nichtwählern zu einer möglichen Partei macht in meinen Augen keinen Sinn.
Ist eine reine Zahlenspielerei ohne Mehrwert. Es gibt Wählerwanderungen, wie ja oben von Euch diskutiert. Wenn der Nichtwähler jetzt zur Urne geschritten wäre - was eine Änderung seiner Einstellung voraussetzt - woher willst du dann wissen ob er das Kreuz auch da gesetzt hätte wo es ihm zugedacht war? Woher willst du wissen ob er dann Stammwähler, Protestwähler oder Wechselwähler wäre?


@McMurdo
Was die berufliche Qualifikation betrifft. Jemand der für ein Resort verantwortlich ist, sollte davon Ahnung haben muss aber kein Spezialist sein. Dazu ist eine Ausbildung nicht zwingend notwendig. Viele Menschen, mich eingeschlossen, arbeiten in Bereichen die mit Ihrer Ausbildung/Studium nichts zu tun haben. Als 'Chef' ist nicht das Fachwissen das Hauptkriterium sondern die Fähigkeit den Bereich zu führen, zu lenken, Entscheidungen abzuwägen und zu treffen und den Bereich zu vertreten. Ist in der Politik nicht anders als in der Wirtschaft.
Der Biologe mag die größere Fachkenntnis haben, ob er das Resort besser leiten kann steht in den Sternen. Er ist vielleicht als Berater besser positioniert.
Gerade in der Politik ist es wesentlich das der Chef eines Bereiches Kommunizieren kann. Dem Wahlvieh und der nächsten Ebene erklären warum was gemacht wird (Geld freischaufeln z.B.). Auch mal unangenehme Positionen/Entscheidungen darlegen, argumentieren und vertreten.


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08.09.2017 um 09:49
TunFaire schrieb:Das Zuordnen von Nichtwählern zu einer möglichen Partei macht in meinen Augen keinen Sinn.
Ist eine reine Zahlenspielerei ohne Mehrwert. Es gibt Wählerwanderungen, wie ja oben von Euch diskutiert. Wenn der Nichtwähler jetzt zur Urne geschritten wäre - was eine Änderung seiner Einstellung voraussetzt - woher willst du dann wissen ob er das Kreuz auch da gesetzt hätte wo es ihm zugedacht war? Woher willst du wissen ob er dann Stammwähler, Protestwähler oder Wechselwähler wäre?
Ganz im Gegenteil. Diese Zahlenspiele sind im Moment hochinteressant. So können die Parteien, die in den Umfragen hinter der Groko liegen absolut entscheidend bei der Regierungsbildung und der Oppositionsführung. Da geht es um Anteile von 1-3%, die da im Moment den Ausschlag geben können. Noch im August gaben rund 40% an, dass die noch nicht entschieden sind. Die Struktur der Nichtwähler ist natürlich schwerer zu erfassen, umso interessanter werden die Zahlenspiele. Welche Grundeinstellung vertreten Nichtwähler, welche politische Themen sind für sie interessant? Man kann da schon durchaus Struktur reinbringen, wenn man ein paar Grundannahmen trifft. Man muss aber auch ein paar Unsicherheiten in Kauf nehmen. Die 2% die von Links nach Rechts wandern, sind doch ein schönes Beispiel. Das sind Wähler, die den Fokus vielleicht nicht auf die Asylpolitik legen, sondern ein ganz anderes Thema wichtig finden und kein Problem haben, von der einen Ecke zu anderen zu springen. Der Anteil davon ist halt sehr klein.

Die richtigen Themen können im Moment also absolut über Wohl und Wehe einer Partei entscheiden. Da macht es durchaus Sinn verschiedene Sachen in der Richtung zu durchdenken und auch die Nichtwähler in den Fokus zu rücken. Die Gruppe ist für das Endergebnis also absolut nicht so unbedeutend, wie @McMurdo versucht zu postulieren.


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TunFaire
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08.09.2017 um 11:19
@Atrox
Die richtigen Themen - ja
Die Wähler zu motivieren - ja

all das hat Einfluss auf den Wahlausgang. Denn da geht es um die Entscheidung die die Leute treffen die ein Kreuzchen setzen.

Welcher Nicht Wähler welche Partei bevorzugt hat oder gewählt hätte wenn ... - spielt keine Rolle - sie haben nicht gewählt


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08.09.2017 um 11:42
@TunFaire

In den nackten Zahlen spielt es vielleicht keine Rolle. Nicht gewählt ist nicht gewählt. Aber das empfinde ich als oberflächlich. Die Wahlbeteiligung gilt ja auch als Indikator für die allgemeine Zufriedenheit mit dem System. Wenn du am Ende der Auswertung weißt, wer warum nicht gewählt hat, kann das nur helfen. Aus den selben Erkenntnissen lässt sich auch ableiten, inwieweit das Endergebnis von den Nichtwählern beeinflusst wurde. Nichtwähler sind einfach nicht unbedeutend. Auch diese muss man irgendwo abholen.

Die Argumente, die du nennst, beziehen sich vielleicht auf eine einzelne isolierte Wahl, aber langfristig gedacht, ergibt sich eben doch ein anderes Bild. Wir beschweren uns gerne, dass Politik zu bürgerfern ist. Ich glaube allerdings, dass die Bürger manchmal auch zu politikfern sind. Damit schließt sich dann auch wieder der Kreis hin zum Ausgangsthema. Wie politikinteressiert sollte man sein? Muss man sich dafür überhaupt interessieren? Darf man sich beschweren, wenn man nur passiv vor der Glotze sitzt und diese dann anblökt, wie scheiße "die da oben" sind.


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TunFaire
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08.09.2017 um 14:51
@Atrox
Ich stimme dir zu, man muss verstehen warum Menschen nicht zur Wahl gehen. Und an diesen Punkten muss die Politik ansetzen und sie eliminieren. Also die Punkte, nicht die Wähler. Auch klar, 100% Wahlbeteiligung ist nicht realistisch und auch nicht notwendig.

WARUM Menschen nicht zur Wahl gehen gilt es zu analysieren.
WEN sie gewählt hätten ist dagegen nicht relevant. Zumindest nicht als separate Analyse.

Zu wissen warum Menschen sich für meine Partei entschieden haben oder eben für den Wettbewerber ist grundsätzlich interessant. Unabhängig ob Wähler oder Nichtwähler


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