behind_eyes schrieb:Das wäre ein Beispiel für erkennbaren Rassismus so es keine anderen Merkmale gibt die dies gestatten.
die Äusserung an sich ist es aber nicht. Verstehst Du, was ich meine?
behind_eyes schrieb:Steht doch da.
nö. ein Beispiel für etwas, dass als rassistisch eingeordnet werden könnte, es aber nicht ist, das steht da nicht. Da steht "Beispiel Haare". Was soll ich damit anfangen? Wenn jemand "Haare" sagt? Also bitte etwas ausformulieren, Danke.
Grishnakh84 schrieb:(schwarz schreibt man in dem Fall klein)
weil Du diskriminierungsunsensibel bist und das mal einfach so entscheidest?
ich bemerke, dass hier offenbar manche mit Rassismus wenig anfangen können, anders kann man sich die Fragen hier nicht erklären. Wer ernsthaft diskutieren will, der versucht es sachlich, erkennt an, dass es Rassismus gibt, dass er auf vielerlei Ebenen stattfindet, dass Menschen darunter leiden und das es egal ist, ob irgendwas gut gemeint, nicht rassistisch gemeint usw. ist, wenn Menschen verletzt werden. Es sollte doch immer versucht werden, Menschen nicht zu verletzen, so man sie tatsächlich nicht verletzen will. Das bedeutet auch, die Wahrnehmungen und Empfindungen anderer ernst zu nehmen und zu akzeptieren.
Wenn aber immer wieder so getan wird, als stellen Betroffene sich nur an, überreagieren usw. dann können Betroffene nicht äußern, was für sie problematisch ist und ihr Leben erschwert.
Man kann es sich eben als Nicht-Betroffene Person nicht vorstellen oder nicht nachempfinden, das ist aber eben nicht gleichbedeutend damit, dass etwas dann nicht existent sei oder die Lebensrealität von Menschen, die eben andere Erfahrungen machen.
Wenn man nicht gleich in Abwehr geht, sondern ins Gespräch, sich nicht nur angegriffen und missverstanden fühlt, sondern einfach mal zuhört, das macht oft einen großen Unterschied und zwar für beide Seiten.