Rassismus
um 14:31Wie muss man drauf sein, dass man Menschen nicht mal ein paar Stunden Auszeit von Rassismus gönnt?
Na rassistisch und faschistisch, dumm, doof, naiv oder krank.Groucho schrieb:Wie muss man drauf sein, dass man Menschen nicht mal ein paar Stunden Auszeit von Rassismus gönnt?
Wobei es natürlich auch (weitere) "Mehrfachbegabungen" gibt.behind_eyes schrieb:Na rassistisch und faschistisch, dumm, doof, naiv oder krank.
Kommst mit da hin?
Klingt für mich wie wirres, vielleicht selbstwertstabilisierendes Gerede ohne jegliche Substanz.Mauzi666 schrieb:Ich bin da eher progressiv gepolt.
60er Jahre sind vorbei. Ich guck mal grade auf die Uhr, jeeeeep. 2026.
Niemand wird gezwungen dort hinzugehen. Wenn Menschen das Gefühl haben, sie haben außer der Hautfarbe nichts mit denen gemeint die dieses Bad im Rahmen der diskutierten Aktion nutzen wollen, dann gehen die da einfach nicht hin.DerThorag schrieb:außer die Hautfarbe, haben die Menschen oftmals keine anderen Gemeinsamkeiten. Wenn das angenommen wird, sollen sie es machen, aber förderlich finde ich es nicht.
"Progressiv" hab ich grad gelernt.Groucho schrieb:Wie muss man drauf sein, dass man Menschen nicht mal ein paar Stunden Auszeit von Rassismus gönnt?
Dem einen sein Safe Space ist dem anderen seine Burschenschaft.Mauzi666 schrieb:Also Safe Spaces nach Hautfarbe dann auch ja?
Da ich offenbar keine ungewöhnlichen sichtbaren Merkmale habe, werde ich zu solch nicht vorhandenen Merkmalen auch nicht gefragt.Tussinelda schrieb:wirst Du das denn als Deutscher in Deutschland andauernd gefragt?
Und dient das dazu aufzuzeigen, dass Du eben nicht von hier sein kannst, Du ausgegrenzt wirst?Diese Fragen werden aus Interesse gestellt, nicht um jemanden auszugrenzen. Diese angebliche Ausgrenzung findet lediglich im Kopf des Gefragten statt.
Kann gut sein, dann wurden sie aber offenbar auch nicht erklärt.Jetzt habe ich den Eindruck, der würde primär daraus bestehen, dass gefragt würde, was zuhause traditionell gegessen wird, woher jemand kommt und was es mit den Haaren auf sich hat. Das sind wirklich die erstgenannten Erlebnisse, wofür man Erholung in abgeschotteten Safes-Spaces benötigt?ich habe den Eindruck, Du hast die Beispiele nicht als solche verstanden.
Außerdem handelt es sich um Kinder, die wollen einfach nur dazu gehören und nicht als "anders" stigmatisiert.Die Hautfarbe ist aber ganz offensichtlich anders. Sich darüber zu unterhalten ist keine Stigmatisierung.
Das ist nichts anderes als Riesenbullshit, herzlichen Dank!BerlinerLuft schrieb:Na dann passt es doch hier her, denn das ist nichts anderes als Rassismus gegen weiße, aber das muss man halt auch anerkennen können.
In welcher Welt lebst du, um Himmels Willen?behind_eyes schrieb:Niemand schickt seine Kinder alleine in ein Schwimmbad,
Das kannst du sicher belegen, oder?behind_eyes schrieb:Eine weiße Mutter kann nicht mit ihren schwarzen Kindern zu diesem Event,
Das ist ein Trugschluss. Früher war es auch nicht besser. Es hat nur keinen interessiert.Mauzi666 schrieb:Das beweist ja dann eher, dass man eigentlich gesamtgesellschaftlich immer weniger wirklich in der Lage ist, zusammenzuleben und Kompromisse zu finden.
Ein solcher Safe Space wurde früher nur nicht zugestanden.Mauzi666 schrieb:Jeder braucht seinen eigenen Space.
Für Betroffene, die wirklich diskriminiert werden, mögen solche "Vereinstreffen" aber erträglicher, weil angstfreier, sein, als das "fortschrittliche" Zwangszusammensein mit Rassisten, die die Betreffenden schikanieren. Sollen die sich weiter diesen Schikanen aussetzen müssen, nur um "ein Zeichen" zu setzen, das eh niemanden interessiert?Mauzi666 schrieb:dieses Abgrenzen von einzelnen Gruppen ist kein fortschrittliches Denken.
Das würde jedenfalls einiges erklären.....behind_eyes schrieb:Na rassistisch und faschistisch, dumm, doof, naiv oder krank.
Wenn diejenigen, die hier Rassismus wittern und plötzlich ganz sensibel bezüglich Rassismus sind, immer so sensibel wären und sich gegen Rassismus aussprechen würden, auch wenn er gegen PoC gerichtet ist, bräuchten diese vielleicht gar keine safe spaces mehr?Zaunkönigin schrieb:"Progressiv" hab ich grad gelernt.
@StirnsängerStirnsänger schrieb:In welcher Welt lebst du, um Himmels Willen?
Kinder sind ab einem gewissen Alter dauernd ohne Eltern im Schwimmbad.
Mag sein. Aber wer hat denn bei einer Diskriminierung die Probleme? Doch nur die Diskriminierten, nicht diejenigen, die sie diskriminieren. Die könnten jederzeit damit aufhören und die bis dahin Diskriminierten anständig behandeln, wenn sie nur wollten. Die brauchen und wollen gar nicht nach Problemen suchen. Wenn nur die Opfer an einer Lösung interessiert sind, reicht das nicht.Mauzi666 schrieb:das Ding ist, dass sie nicht zur Problemlösung beiträgt
Das ist, glaube ich, jedem der hier Mitdiskutierenden klar. Das Problem ist, dass sich nicht alle Leute danach richten wollen. Viele suchen nach Gründen, andere niederzumachen, und die Hautfarbe kann in ihren Augen eine nützliche Ausrede sein.Mauzi666 schrieb:Nochmal zur Info, wie wir schon in der Grundschule gelernt haben:
Einteilung nach Hautfarbe, nicht gut.
Wenn Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden, brauchen sie evtl. Safe Spaces, ja. Wenn nicht, dann nicht. Eigentlich sollte das ja gar nicht nötig sein.Mauzi666 schrieb:Also Safe Spaces nach Hautfarbe dann auch ja?
Sicher nicht. Meiner Meinung nach werden solche Fragen zu hochgespielt. Viele, die "Makroaggressionen", also Beleidigungen, Beschimpfungen oder gar Tätlichkeiten erleben müssen, wären vermutlich froh, wenn es nur um lästige neugierige Fragen ginge.zaeld schrieb:Jetzt habe ich den Eindruck, der würde primär daraus bestehen, dass gefragt würde, was zuhause traditionell gegessen wird, woher jemand kommt und was es mit den Haaren auf sich hat. Das sind wirklich die erstgenannten Erlebnisse, wofür man Erholung in abgeschotteten Safes-Spaces benötigt?
Da stimme ich dir zu.emanon schrieb:Für mich ist das Traurige, neben der hier teils geführten Diskussion, dass es Safe Spaces braucht
Die meisten Leute, die dagegen sind meinen das vermutlich gar nicht böse (so wie Rassisten, denen während dieser Stunden die Möglichkeit zur Anfeindung fehlt). Die meisten, die diese Safe Spaces nicht wollen, können sich vermutlich nur nicht vorstellen, was es heißt, ständig Anfeindungen (nicht nur, aber auch im Schwimmbad) fürchten zu müssen. Das sind dann die, die meinen, die Betroffenen müssten darüberstehen, um ein Zeichen zu setzen oder die Täter zu beeindrucken. Dass diese Annahme (zu) naiv ist, wissen ja nur die Betroffenen.Groucho schrieb:Wie muss man drauf sein, dass man Menschen nicht mal ein paar Stunden Auszeit von Rassismus gönnt?
Kommt drauf an, in welchem Zusammenhang, ob man z.B. diese Rassisten nur zufällig einmla im Leben im Urlaub oder in einem Zug trifft, oder ob man mit ihnen täglich bei der Arbeit oder in der Schule zusammentreffen muss.zaeld schrieb:Dass es einzelne Leute gibt, die echt rassistische Äusserungen von sich geben, davon gehe ich aus. Aber sind Schwarze permanent den ganzen Tag so etwas ausgesetzt?
Das wäre schön, bleibt aber vermutlich Wunschdenken.Groucho schrieb:Wenn diejenigen, die hier Rassismus wittern und plötzlich ganz sensibel bezüglich Rassismus sind, immer so sensibel wären und sich gegen Rassismus aussprechen würden, auch wenn er gegen PoC gerichtet ist, bräuchten diese vielleicht gar keine safe spaces mehr?
Ich wünsche diesen männerfreien Tag allen die sich ihn wünschen, wie wäre es mit einer Woche, Monat?Zaunkönigin schrieb:Man braucht keinen "migrantenfreien" Tag, männerfreier Tag würde ausreichen
Man kann einfach raten was mich Leute in Afrika gefragt haben...zaeld schrieb:Jetzt habe ich den Eindruck, der würde primär daraus bestehen, dass gefragt würde, was zuhause traditionell gegessen wird, woher jemand kommt und was es mit den Haaren auf sich hat.
Oder wie oft ich in Amerika gefragt wurde, ob ich ein Nazi wäre ( die denken da echt, quasi jeder Deutsche wäre Nazi).ApexOne schrieb:Man kann einfach raten was mich Leute in Afrika gefragt haben...