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Rassismus

25.382 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Rassismus, AFD, Rechtsextremismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rassismus

23.08.2026 um 20:39
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Weil ich mich an die deutsche Rechtschreibung halte? Okay dann bin ich diskrimknierungsunsensibel.😂
es geht um eine Selbstbezeichnung, um diskriminierungsfreie Sprache. Vielleicht mal googlen.
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Antwortest du darauf?
kann ich nicht. Eine Situation ist nicht so einfach, wie Du sie da darstellst.


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Rassismus

23.08.2026 um 20:40
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Das ist keine Verletzung der Rechtschreibung, siehe "der Nahe Osten".
Ich denke Menschen mit solchen Erfahrungen haben ganz andere Probleme als ein S oder s.
Wer mag kann es gerne groß schreiben und wer nicht schreibt Adjektive eben weiterhin klein.


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23.08.2026 um 20:41
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Wer mag kann es gerne groß schreiben und wer nicht schreibt Adjektive eben weiterhin klein.
Es ist in dem Fall aber kein Adjektiv.


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23.08.2026 um 20:42
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:kann ich nicht. Eine Situation ist nicht so einfach, wie Du sie da darstellst.
Du hast doch gesagt, wenn nur die schwarze Person das gesagt bekommt ist es rassistisch erkennbar. Klang für mich ziemlich generell.
Wenn’s anders gemeint war, dann sorry


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Rassismus

23.08.2026 um 20:42
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Es ist in dem Fall aber kein Adjektiv.
Dann schreib es gerne groß. Hält dich ja niemand davon ab.


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23.08.2026 um 20:44
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Dann schreib es gerne groß. Hält sich ja niemand davon ab.
Dein Fokus lag auf korrekter Rechtschreibung. Jetzt wo Du weißt wie es korrekt geschrieben wird, willst es nicht machen. Tja nun. Mehr als erklären wollte ich nicht.


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Rassismus

23.08.2026 um 20:47
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:willst es nicht machen.
So oft schreibe ich „schwarze Menschen“ nicht um mir das extra anzugewöhnen. Die in meinem Umfeld legen da keinen Wert drauf außerdem sprech ich die mit Namen an.
Von daher alles gut meinerseits. Aber danke für die Aufklärung


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23.08.2026 um 20:49
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Aber danke für die Aufklärung
Wusste es selber bis vor kurzem nicht. Wirst viele Beiträge von mir finden wo ich es klein schrieb.


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23.08.2026 um 20:50
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wirst viele Beiträge von mir finden wo ich es klein schrieb.
Ich halte dich deshalb nicht für einen rassisten oder diskriminierungsunsensibel.


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23.08.2026 um 20:58
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Ich halte dich deshalb nicht für einen rassisten oder diskriminierungsunsensibel.
Nutz du noch das N-Wort?


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23.08.2026 um 21:00
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Ich halte mich da an die Rechtschreibung.
Du kennst dich nur leider nicht mit der Rechtschreibung aus....
es gibt massenhaft Beispiele, wo Adjektive korrekt groß geschrieben werden.
Eigennamen
Eigennamen gibt es etliche: geografische und historische Namen, künstlerische Epochen oder Namen von Institutionen oder Organisationen. Bei vielen Eigennamen müssen Sie enthaltene Adjektive großschreiben: beispielsweise bei

„in der Freien und Hansestadt Hamburg“, „in den Vereinigten Staaten“, „in der Ewigen Stadt“,
„die Bayerischen Alpen“, „der Ferne Osten“, „das Rote Meer“,
„die Französische Revolution“, „der Erste Weltkrieg“,
„die Neue Sachlichkeit“, „die Neue Musik“, „die Alte Musik“,
„im Deutschen Naturschutzring“ oder „beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club“.
Quelle: https://www.textskizzen.de/adjektive-grossschreiben/
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Die in meinem Umfeld legen da keinen Wert drauf außerdem sprech ich die mit Namen an.
Cool, wie schnell du da in deinem Bekanntenkreis, der sicher voll von Schwarzen Menschen ist, eine Umfrage gemacht hast.
Knappe halbe Stunde.
Telefonlawine wie bei den drei Fragezeichen? :D
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Ich denke Menschen mit solchen Erfahrungen haben ganz andere Probleme als ein S oder s.
Na, klar, das ist eine Selbstbezeichnung, aber denen ist es völlig egal, ob Menschen, die nicht dazu gehören das ernst nehmen.
Mikroaggressionen? Die gibt's hier nicht.
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Wer mag kann es gerne groß schreiben und wer nicht schreibt Adjektive eben weiterhin klein.
Richtig, dein Problem mit der Rechtschreibung.... :D


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23.08.2026 um 21:07
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Cool, wie schnell du da in deinem Bekanntenkreis, der sicher voll von Schwarzen Menschen ist, eine Umfrage gemacht hast.
Knappe halbe Stunde.
Telefonlawine wie bei den drei Fragezeichen? :D
😂😂😂😂 wenn du bei deinen bekannten erstmal eine Umfrage starten musst, um zu wissen was sie mögen und was nicht, dann empfehle ich dir weiter im Internet deine Zeit zu verbringen.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:voll von Schwarzen Menschen ist,
Vermutlich voller als deiner 🤭😉
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Mikroaggressionen
Ja ja wir haben’s kapiert, man hat ein neues Wort gelernt. Ist ja gut.


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gestern um 11:46
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Ich denke noch an die Zeiten, als die Amerikaner hier bei uns in Hessen stationiert waren. Da hörte ich unglaublich oft, wie wohl sie sich hier fühlen, weil es kaum Rassismus gibt und die Deutschen so liberal und offen sind. Die Zeiten sind offensichtlich vorbei. Fragt sich nur, ob die Menschen in unserem Land sich geändert, oder damals einfach nur die Fresse gehalten haben?
(aus dem AfD-Thread)

Der NaDiRa-Monitoringbericht von 2025 bietet eine weitere Erklärung für den neuen Aufschwung des Rassismus: Er selbst hat sich verändert und seine Narrative angepasst, in Richtung Kulturrassissmus (Rassismus ohne Rassen).
Seit der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung der 1960er-Jahre sind explizit biologistische Argumentationen weitgehend delegitimiert und werden daher seltener genutzt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die formalrechtliche Gleichstellung aller Menschen auf dem Papier erreicht worden war.
Ich nehme an, dass auch der wissenschaftliche Fortschritt in der Biologie und insbesondere der Genetik eine Rolle dabei spielt. Spätestens seitdem ist ja klar, dass die älteren Rassentheorien unhaltbar sind. Jedenfalls ist es zu einer Verlagerung auf kulturelle Argumentationen gekommen, die auf den ersten Blick harmloser wirken und dadurch anschlussfähiger geworden sind.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Rassismus an Wirkmacht verliert. Vielmehr zeigt sich eine strategische Anpassung, durch die sich rassistische Narrative mit antirassistischen und populistischen Diskursen überlagern und so ihre Anschlussfähigkeit bewahren (Bojadžijev 2015; Bonilla-Silva 2003). Um diese Eigenart rassistischer Argumentationen besser zu verstehen, ist Balibars Konzept des „Neo-Rassismus“ aufschlussreich (Balibar 1990): Anstelle biologischer Zuschreibungen finden kulturalisierte Differenzierungen Ausdruck, die Zugehörigkeit und Exklusion über vermeintlich unüberbrückbare kulturelle Unterschiede legitimieren. Unter dem Vorwand, kulturelle Identitäten oder nationale Traditionen zu schützen, können rassistische Ideologien so nahtlos fortbestehen. Entscheidend ist dabei, dass diese Verschiebung nicht als Abschwächung von Rassismus missverstanden werden darf. Der sogenannte kulturalistische Rassismus ist keine „mildere“ Variante biologistischer Rassentheorien, sondern eine gezielte Umformung, die es ermöglicht, exkludierende Praktiken in scheinbar neutraler oder sogar universalistischer Sprache fortzuführen (Bojadžijev 2015; Goldberg 2008).
Quelle: NaDiRa-Monitoringbericht - Verborgene Muster, sichtbare Folgen - Rassismus und Diskriminierung in Deutschland (2025)
https://www.dezim-institut.de/fileadmin/user_upload/fis/publikation_pdf/FA-6300.pdf


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gestern um 12:05
@Borromini

Ich denke, inzwischen hat sich längst etabliert, dass Rassismus nicht auf die "Rassenlehre" vergangener Epochen reduziert ist, sondern alle Formen der Fremdenfeindlichkeit beinhaltet, egal ob die "Fremden" nun anderer Hautfarbe, anderer Nation, anderer Religion oder von anderem Erscheinungsbild sind.

Meine Frage ist, ob sie zugenommen hat oder nur lauter geäußert wird als früher? Durch die AfD erscheint es ja einem Teil der Gesellschaft inzwischen als "salonfähig" übelste rassistische Scheiße von sich zu geben. Ich habe den Verdacht, dass genau das den Anschein erweckt, der Rassismus hätte zugenommen, obwohl er immer schon da war und nun nur offen geäußert wird, weil man sich ja in Gesellschaft vieler ähnlich denkenden Idioten befindet und sicher fühlt.


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Rassismus

gestern um 12:43
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Meine Frage ist, ob sie zugenommen hat oder nur lauter geäußert wird als früher?
Ich bin nicht sicher, ob man das wirklich trennen kann. Mehr Lautstärke führt ja auch zu mehr Verbreitung und diese wieder zu mehr Lautstärke usw.

Es ist ja keine neue Erkenntnis, dass politische Diskussionen in den letzten Jahren generell hysterischer geworden sind. Heute verbreiten Viele auch als Privatleute solchen Kram über Social Media, wo es dann eine breite Öffentlichkeit erreicht und auch schriftlich dokumentiert ist. Früher wäre das Meiste davon nur im kleinen Kreis ausgesprochen und kurz danach wieder vergessen worden. Ich glaube schon, dass auch die Annahme aus dem Bericht von oben bei der Lautstärke eine Rolle spielt: Dass Leute aus angeblich unvereinbaren Problemkulturen stammen, spricht sich halt leichtfertiger aus, als dass sie falsche Gene oder schlechtes Blut hätten, auch wenn insgeheim das Gleiche gemeint ist. Das betrifft dann auch die steigende Salonfähigkeit:
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Durch die AfD erscheint es ja einem Teil der Gesellschaft inzwischen als "salonfähig" übelste rassistische Scheiße von sich zu geben.



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gestern um 12:45
@Commonsense
Meiner Meinung nach war der Rassismus immer da. Ich habe den gleichen Verdacht wie Du


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Rassismus

gestern um 13:19
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Ich denke noch an die Zeiten, als die Amerikaner hier bei uns in Hessen stationiert waren. Da hörte ich unglaublich oft, wie wohl sie sich hier fühlen, weil es kaum Rassismus gibt und die Deutschen so liberal und offen sind.
In den USA hat rassistische Gewalt usw. natürlich noch mal größere Ausmaße. Das mag den positiven Eindruck in Deutschland erklären. Wann war das ungefähr? Waren das vielleicht sogar Amerikaner, die noch die Rassentrennung und die Auseinandersetzungen darüber erlebt hatten?


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gestern um 13:55
@Borromini

Überwiegend 80er Jahre. Ich denke, die wenigsten davon haben die offizielle Rassentrennung noch erlebt, aber der Rassismus hat auch in den USA nie aufgehört und war dort auch in den 80ern deutlich spürbarer und offensiver als bei uns.

Da gab es eine regelrechte Hierarchie von "caucasian" über "afro-american" zu "mexican" und schließlich am Ende "asian". Ich erinnere mich auch noch an meine Zeit bei der Luftwaffe im Liaison Office. Da saßen bei den Amis 2 weiße Offiziere und ein schwarzer Sekretär, den die Offiziere grundsätzlich mit "Snowflake" riefen.

Rassismus ist in den USA immer noch sehr ausgeprägt - nicht umsonst gibt es so viele Amis, die behaupten, Obama wäre ein schlechter Präsident gewesen. Da geht es nicht um tatsächliche Leistungen, sondern vor allem darum, dass er der erste schwarze Präsident war und das darf dann aus deren Sicht ja keine erfolgreiche Präsidentschaft gewesen sein - sind die selben Idioten, die Trump für eine zweite Amtszeit gewählt haben, würde ich meinen.


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