Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

5.452 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Terror, Alternativen, Islamisten, Lösungen

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

01.01.2018 um 17:39
Kommt darauf an, aus welcher Perspektive man das sieht.
In Österreich wird es auch in zukunft eher weniger oder gar keine solche Anschläge geben, da sich die Islamisten eher auf die europäischen Staaten fokussieren, die aktiv den Is und andere Islamistische Organisationen bekämpfen.
Ich würde einen versuchten Anschlag schon im relativen Verhältnis zu der Frequenz der Anschläge in Frankreich, schon anders bewerten.


melden
Anzeige

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

01.01.2018 um 18:02
BlickNixMasta schrieb:Redet man deiner Meinung also alles nur herbei? Wir haben in der heutigen Welt kein Problem mit Terrorismus, mit Erdogans, mit Islamisierung in der Welt? Also ehrlich, das kannst du doch bisher nicht übersehen haben...
Es gibt zur zeit nur ein aufstieg der Reaktion, fundamentalistische Muslime gehören genauso dazu wie Rechtspopulisten wie auch christliche Fundamentalisten. Mit ihr einher geht ein wiederaufstieg von Religion und Nationalismus....


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

01.01.2018 um 18:22
Naja, du beschränkst dich darauf, dass Phänoment des militanten Islamismus zu beschreiben. Was du schreibst ist erst mal legetim, näher betrachtet jedoch findet man ein sehr einseitiges Verständnis vom Konflikt.

Bearbeiten wir mal ein Beispiel aus deinem Eingangspost.
Zunächst:
BlickNixMasta schrieb:Vergessen wir nicht die Silvesternacht von Köln und diverse andere Vorfälle mit ähnlichem Hintergrund die wir alles vor all den Jahren so nie hatten
Für mich stellt es sich so dar. In der europäischen Gesellschaft findet eine Übersexualisierung statt. Es ist die Angst des weißen Mannes vor dem "Trieb des Barbaren". Aus Theaterstücken kennen wir das an einem unter anderem berühmten Beispiel. Othello. Shakespeare zeichnete das Bild des "Mohr", der die Bildhübsche weiße Frau liebt und sie ihn. Es ist geradezu verrucht gewesen und dieses Sinnbild existiert in den Köpfen vieler durhschnittseuropäer noch. Schauen wir uns Filme an. (Edward Said hat das in Orientalism analysiert). Hier kommt der araber (Semit) in das Land und verkündet grinsend das er den Helden töten werde und danach (er und seine Kompanen) spaß mit seiner Frau haben werden. Der Held tötet natürlich dann alle und erlöst die Frau von den sich anwandelnden Schändung durch den araber.
Weiter Beispiele findet man in der Rekrutierung von Kämpfern gegen die Osmanen (schützt eure Frauen) und auch die Franzosen fokusierten sich in der algerischen Besatzung auf das Kopftuch, als das "exotische" was entblößt werden muss. Diese geradzu penetrante Fokussierung auf das Kopftuch und die damit zusammenhängende Aussage, man Kämpfe doch für die Frau, da der arabische Mann sie unterdrückt, ist ein typisches Phänomen in Gesellschaften. Oberflächlich hast du volkommen Recht. Die dahinter liegende Struktur ist aber ein einfacherer Reflex, der sich in soziale Struktur perfekt eingliedert und somit einen "zusammenhang" der Gruppe ermöglicht.

rechtlliche Vorfälle:
BlickNixMasta schrieb:in Deutschland wird eine Schul-Weihnachtsfeier verlegt weil sich ein muslimisches Mädchen beschwert hatte das dieser Brauch sie stört und sie sich Angegriffen fühlt (das war vor 2-3 Wochen hier in Deutschland gewesen)
Verbot von Kruzifixen in deutschen Schulen die da jahrhunderte zuvor hängen durften
Seit wann ist den deutschen die Religion wieder wichtig? Ich würde sagen, je mehr der Islam seine Religion präsent auslebt, findet im Gegenzug dazu eine trotzige neue Zuschaustellung der eigenen (die verstaubt im Schrank jahrelang auf Aufmerksamkeit wartete) statt. Angst vor dem Kopftuch ist von Frantz Fanon auch sehr gut beschrieben worden. Es ist die Entmündigung der orientalischen Frau vom Europäer. Er weiß nämlich was sie braucht. Das ist einfacher chauvinismus. Man erkennt an ktuellen Beispiel diese Fixierung wieder.
Iran. Demonstrationen im Moment. Da gibt es diese eine Frau die ihr Kopftuch abnahm und wie eine Fahne schwenkt. Dieses Bild ist jetzt "ikonisch". Witzigerweise findet diese Fokussierung so stark statt das jede Partei sie versucht als ihr eigenes Symbol zu verkaufen.
BlickNixMasta schrieb:Wie hat sich auch das selbstverständlich gehaltene unbeschwerte Leben der Deutschen geändert? Ich z.B. gehe manchmal mit einem Unbehagen zu Volksfesten, Weihnachtsmärkten usw. weil trotz aller Wahrscheinlichkeitsrechnungen die Möglichkeit besteht das etwas passieren könnte?
Wunderschön. Man erkennt deine eurozentristische Ader an diesem Beispiel. Für dich scheint der Nabel der Welt "Deutschland" zu sein. Du scheinst zu vergessen das Deutschlands Probleme die Probleme der Welt sind. Man hat das einige Zeit hier gut verdrängt. Das Wirtschaftswunderkind. Hoch gelobt, pünktlichkeit, Land der Dichter und Denker, lobhudelei und Beweihräucherung.
Deine Angst ist der Islam. Aber ich glaube deine wahre Angst ist zu verlieren was du besitzt. Den Wohlstand.
Das ist das worum es geht. Nehmen sie uns alles weg? können wir noch wir sein? Ist das Fremde Bösartig?
Ich sag mal so. Wilkommen in der Realität Neo. Die blaue Pille wirkt nicht mehr. Die Welt klopft mit voller Wucht an der Tür der wohlhabenden. Die armen wollen Essen, die hungernden ein Bett und Wohlstand. Die Welt ist weniger homogen geworden. Unser Raubtierartiger Ressourcenraub hat seinen Preis und dieser Preis wird eingefordert.
Im großen und ganzen sehe ich dunkler als nur schwarz. Deine Ängste sind berechtigt, aber es gibt nichts was du tun kannst auf physischer Ebene. Keine Grenzen und keinen Wall, denn die Welt ist ein Planet. Grenzen fiktiv.
Es ist die ideologie des Menschen. Da kannst du was machen. Arbeite an deinen phantasmen und durch die Entschleierung dieser obflächlichen Manifestationen des Vorurteils erkennst du dich und siehst das alle was wir je getan haben, heute hier zusammenläuft als Konsequnz unserer Schweigens.

Ich bin jetzt doch ein wenig abgedriftet.
Entschuldigt die Rechtschreibfehler
Froher neues 2018


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

01.01.2018 um 18:46
@Flatterwesen
Flatterwesen schrieb:Es gibt zur zeit nur ein aufstieg der Reaktion, fundamentalistische Muslime gehören genauso dazu wie Rechtspopulisten wie auch christliche Fundamentalisten. Mit ihr einher geht ein wiederaufstieg von Religion und Nationalismus....
Du machst es dir etwas zu einfach. Reaktionen folgen ja per Definition auf Aktionen. Du redest nur von REaktionen und alle reagieren. Nur auf was denn genau? Wer hat die Aktion gemacht auf der die Reaktion folgt?
Wo liegt die Wurzel des Übels? Hätten wir diese ganze Spirale überhaupt hätten wir dem Islam nicht vorbehaltlos und breitwillig unsere Türen geöffnet und uns diese Probleme importiert?
Waren es nicht wir hier (zumindest die Merhheit) die immer Toleranz gaben und gaben und alle gleich angesehen haben und Chancen für das friedliche miteinander geboten hatten? Hatten wir diese Probleme vor 20 Jahren hier? Nein, ich denke nicht.
Begonnen hat es mit den Anschlägen auf 'den Westen' mit dem ersten Anschlag auf das WTC, dann diverse US-Botschaften und das Navy-Schiff und dann der BigBang mit 9/11. Dabei konnte man ja immer noch sagen: US-hausgemachte Probleme die uns nichts angehen.
Aber dann kam es immer näher. Und dann wurde es auch unser Problem und siehe da, ein paar Jahre später und wir müssen uns auf der Strasse genauer umschauen ob nicht doch ein Taliban oder ISler ein Rucksack bei sich trägt...

Nein, viele AFD-Wähler (ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte die meisten sogar) kamen aus anderen, nicht rechten Wählergruppen und verhalfen der AFD zum Aufstieg. Das sind bei weitem nicht alle Rechtspopulisten, das sind keine christlichen Fundamentalisten. Das ist die Reaktion von der du geredet hattest.
Und was ist jetzt die Wurzel dessen? Ich vermute die falsch verstandene Toleranz, das unbedachte naive Gutmenschentum (Gutmenschentum ist was Gutes, aber nicht auf unser alle kosten eben! Grenzen wurden ignoriert und alles als nationalistisch bezeichnet und zum Schweigen gezwungen), die Willkommenskultur, die ansich ja positiv ist, aber ohne Regelkorsett und Konsequenzen bei nicht beachtung ist ebenso schuld wie die Esoteriker, die Friede-Freude-Eierkuchen-Verfechter, die die in einer eigenen Welt fernab der Realität leben, die Grünen mit ihrer rosaroten Brille und viele mehr.

Wenn du also schon von Reaktionen redest, dann mache dir doch bitte die Mühe und bringe die Aktion dieser Reaktion in Erfahrung. Und dann stimme ich dir zu das grundsätzlich alles radikale und fundamentalistsiche, sei es im Islam, Christentum, Links, Rechts, Liberal oder Konservativ, nicht gut ist. Das sagte ich auch anno 2004 so in tausenden Posts hier in diesem Forum.
Aber mache es dir nicht zu einfach und verabschiede dich von deiner rosaroten Brille im Friede-Freude-Eierkuchen-Universum in welchem irgendwelche Fabelwesen herumflattern. Denn das gibt es hier nicht.


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

01.01.2018 um 19:10
@Sungmin_Sunbae
Sungmin_Sunbae schrieb:Kommt darauf an, aus welcher Perspektive man das sieht.
Wenn ein Mörder versucht jemanden zu töten, dann gehört er von der Gesellschaft weggesperrt. Die Intention ist dabei die gleiche, egal ob erfolgreich oder nicht.
Nur für das Strafmaß ist die Erfolg oder Misserfolg relevant.

So auch in Österreich: spielt es eine Rolle ob die Islamisten erfolg hatten oder nicht? Die Absicht Österreicher umzubringen ist da. Wenn es jetzt nicht geklappt hat, dann vielleicht irgendwann mal später?

So wie in Deutschland mit der Sauerlandgruppe: die wollten, haben es nicht gescahfft. Amri und die anderen Fälle hatten dann Erfolg.
Der Islamismus hat in allen Fällen Deutschland zum Feind erkoren und das meinte ich mit 'die Intention ist die gleiche'.

Somit gebe ich dir nicht recht. Die Perspektive können wir in die Welt der Philosophie tragen. Die Tatsachen sind aber perspektivlos. Darum sind es ja auch Tatsachen.
Sungmin_Sunbae schrieb:n Österreich wird es auch in zukunft eher weniger oder gar keine solche Anschläge geben, da sich die Islamisten eher auf die europäischen Staaten fokussieren, die aktiv den Is und andere Islamistische Organisationen bekämpfen.
In Schweden gab es immer wieder auch größe islaimistische Anschläge. Aber ok, man könnte sich ja darauf berufen das die 2 Sanitäter den ISAF-Truppen unterstellt hatten und einen Ausbilder nach Mali geschickt haben (überspitzt gesagt), aber hallo?
Finnland ist da noch weniger vertreten und dennoch gab es dieses Jahr einen Anschlag dort.

Österreich ebenso.
Kanada hat gar keine Einheiten in der ISAF mehr und dennoch passieren auch dort immer häufiger Anschläge.
Kenia hat gar nichts am Hut mit der ISAF in Afghanistan oder dem Krieg in Irak und dennoch sind sie Angriffsziele.
Und viele andere Länder sind Ziel der Anschläge

Ich glaube nicht das diese Terrororganisationen vor einem Anschlag im Wiki nachschauen ob es gerechtfertigt ist gegen dieses Land vorzugehen. Wenn eine Möglichkeit besteht, dann wird diese genutzt und alle Ungläubigen sind willkommene Ziele...
Kam nicht die Aufforderung seitens der IS-Propaganda das sich auch unorganisierte Einzelne weltweit ein Fahrzeug nehmen sollen und in Menschenmassen fahren sollen? Ich las nirdens irgendwas von 'aber nur die Länder die wir nicht mögen'...

Nein, da wirst du wohl falsch liegen.
Sungmin_Sunbae schrieb:Ich würde einen versuchten Anschlag schon im relativen Verhältnis zu der Frequenz der Anschläge in Frankreich, schon anders bewerten.
Das heisst für dich ist das dann wie Lottospielen, wo man Glück oder eben auch kein Glück hat? Hat man Glück und landet ein Volltreffer (erfolgreicher Anschlag) sind das Mörder. Hat man kein Glück und man wurde erwischt, ist das nur eine Bagatelle?


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

01.01.2018 um 20:04
kickboxer187 schrieb:Diese geradzu penetrante Fokussierung auf das Kopftuch und die damit zusammenhängende Aussage, man Kämpfe doch für die Frau, da der arabische Mann sie unterdrückt, ist ein typisches Phänomen in Gesellschaften.
Auf der Ebene der weltpolischen Bühne, der Gesellschaftsforschung oder Völkerverständigung kann man dies eventuell noch nachvollziehen was du geschrieben hast. Man hat ein Ideal in Kopf und ist überzeugt davon (oder nutzt es nur als Ausrede) dieses der ganzen Menschheit 'schenken' zu wollen.
"Die Burkaträgerinnen in Afghanistan müssen befreit werden", "die Kopftücher sind Symbole der Unterdrückung" und der Gleichen usw. werden dann des öfteren genannt.
Aber in allererster Linie geht mich die Frau in Afghanistan überhaupt nichts an. Wenn bei mir vor der Haustüre gekehrt ist und alles paletti ist, kann ich ja mal zum Nachbarn rüberschauen und mich über solche Dinge 'empören'. Am besten bei einem Bier am Freitagabend-Stammtisch mit gleichgesinnten und dann wird weltpolitik gemacht. Ja, dann würde ich deine Argumentation verstehen und irgendwo auch akzeptieren.


Aber hier
kickboxer187 schrieb:Für mich stellt es sich so dar. In der europäischen Gesellschaft findet eine Übersexualisierung statt
machst du ja das Gleiche nur umgekehrt! Wir in Europa haben uns die Freiheit erkämpft diese Übersexualisierung leben zu dürfen.
Wenn du nicht willst das deine Frau oder deine Tochter ein Minirock trägt, dann sprichst du das an und in letzter Konsequenz verbietest du es wenn du das kannst (oder du suchst dir eine andere Frau wenn alles schief läuft in allerletzter Konsequenz).
kickboxer187 schrieb:Die dahinter liegende Struktur ist aber ein einfacherer Reflex, der sich in soziale Struktur perfekt eingliedert und somit einen "zusammenhang" der Gruppe ermöglicht.
Wenn ich das richtig verstanden habe, trifft die Täter nur die Schuld das sie aus anderen Strukturen kommen und es einfach tun mussten weil fest verankert in deren Wesen?
Das lehne ich entschieden ab. Und wenn du auch recht hättest, dann bleibt ja noch immer die Tatsache bestehen das wir uns hier diese Probleme hergeholt haben. Das wir nun mit dem Rücken zur eigenen Wand unseres Hauses stehen und entweder das akzeptieren müssen (was für eine grausige Vorstellung) das wir selbst schuld sind das unsere Frauen sich aufreizend anziehen und damit eben rechnen müssen, oder aber das wir uns wieder züchtig Kleiden sollten?
Genau das ist es ja von was ich hier rede... Furchtbar!
kickboxer187 schrieb:Seit wann ist den deutschen die Religion wieder wichtig?
Seit wir das selber entschieden haben. Darum geht es. Es geht darum das wir hier zu entscheiden haben wann uns was wichtig ist und aussenstehende sich als gute Gäste daran halten oder aber, in deren Regionen zurückwandern wenn sie damit nicht klar kommen.
Wir feiern hier Weihnachten (und wenn es was anderes wäre wie z.B. die Geburt der heiligen Kuh der Buddhisten, spielt das dabei keine Rolle) und wir lassen uns nicht was anderes diktieren. Aber leider tun wir das aufgrund unserer Übertoleranten Mitmenschen und Regierungen. Und darum erstarken die Ränder enorm. Was wundern wir uns dann darüber?
kickboxer187 schrieb:Angst vor dem Kopftuch ist von Frantz Fanon auch sehr gut beschrieben worden. Es ist die Entmündigung der orientalischen Frau vom Europäer. Er weiß nämlich was sie braucht. Das ist einfacher chauvinismus.
Die Europäer versuche nicht aktiv die Gesellschaften im Orient zu ändern. Nicht unser Weltbild aufzudrücken. Wenn es den Einen oder Anderen gibt der das im Buch thematisiert dann ist das eine Sache. Wenn es aber Leute gibt die als Gäste dem Gastgeber diktieren wollen was einem beliebt und was nicht, dann ist das eine ganz andere Sache. Und setze diese Dinge dann nicht gleich (was du ja tust).
kickboxer187 schrieb:Wunderschön. Man erkennt deine eurozentristische Ader an diesem Beispiel. Für dich scheint der Nabel der Welt "Deutschland" zu sein
Es ist wie das obige Beispiel mit dem Nachbarn. Wenn mein Garten in Ordnung gebracht wurde, kann ich mich um die Gärten der Nachbarn kümmern. Und sei es auch nur um "rüber zu schielen". Ich bin Europäer, ich lebe hier und ich will das mein Garten nach meinen Vorstellungen gestaltet wird. Daher kann ich sagen: ja, ich bin "eurozentrisch" denn was geht mich der Iran primär an? Wenn es eine Naturkatasrophe gibt gehe ich freundlicherweise Spenden. Wenn es Unterdrückte Menschen gibt dann drücke ich Ihnen meine Daumen und biete moralische Unterstützung. Aber mehr nicht da mich das nichts angeht. Mein Lebensraum sehr wohl denn ich habe nur den und den trete ich nicht freiwilig ab. Daher verstehe ich nun diesen Vorwurf nicht so ganz.... soll ich mich dafür entschuldigen oder wie?
kickboxer187 schrieb:Deine Angst ist der Islam. Aber ich glaube deine wahre Angst ist zu verlieren was du besitzt. Den Wohlstand.
Und wenn ich dir sage das beides stimmt? Der Wohlstand wurde mir nicht geschenkt. Meien Freiheit ist auch nicht selbstverständlich wenn man in die weite Welt hinausschaut. Daher wollen ja viele herkommen weil es das hier gibt und woanders nicht.
Also ich verstehe immer noch nicht worauf du hinaus willst? Sind das Dinge für die man sich entschuldigen sollte?
Du verstehst immer noch nicht das Prinzip des Gastes und des Gastgebers. Und damit meine ich nicht das die Msolems hier nur Gäste sind. Nein, die Leute haben sich hier eingelebt, arbeiten und bauen sich ihr Leben auf wie ich auch. Aber deren Kultur und deren Religion sind sehr wohl Gäste hier und das wird jedoch Ignoriert und sogar gefordert das meine Kultur und Religion und Lebenseinstellung ganz oder teilweise verdrängt werden soll! Und das geht gar nicht.
kickboxer187 schrieb:Die armen wollen Essen, die hungernden ein Bett und Wohlstand. Die Welt ist weniger homogen geworden. Unser Raubtierartiger Ressourcenraub hat seinen Preis und dieser Preis wird eingefordert
Diese Armen hätten im arabsichen Frühling ja alles besser machen können. Was machten Sie? Reaktionäre Führer haben sie gewählt obwohl sie ja sehen das diese auf allen Ebenen des Lebens rückwärtsgewandt sind. Sie sehen ja in den Medien, TV, Filmen, Serien und im Internet wie es besser gehen kann im Westen. Und wir sollen die Rechnung bezahlen? Diese Gesellschaften wollen das ja dann wohl so und das sei ihnen dann auch gegönnt. Aber warum sollen wir hier dann unser Ding aufgeben? Damit wir alle im gleichen Dreck landen?
Wir haben ein rationales Weltbild und die angesprochnen nicht. Sollen wir uns dafür auch noch entschuldigen? Jeder wie er es will aber keine Schuldzuweisungen dem anderen dann zuschieben.
kickboxer187 schrieb:Im großen und ganzen sehe ich dunkler als nur schwarz. Deine Ängste sind berechtigt, aber es gibt nichts was du tun kannst auf physischer Ebene. Keine Grenzen und keinen Wall, denn die Welt ist ein Planet. Grenzen fiktiv.
Die Grenzen sind nicht fiktiv. Das durchsetzen dieser Grenzen ist lediglich inkonsequent.
Ich bin gegen jeglichen Mauerbau ala Trump. Aber hätte es Obama vorgeschlagen und dazu mit Alternativen für die Wirschtschaftsflüchtlinge, hätte man dies durchaus umsetzen können.
Alternativ die Flüchtlinge zurückführen mit allen Konsequenzen. Die nächsten werden sich zweimal überlegen ob sie tausende von Dollars den Schleppern geben um her zu kommen. Natürlich nur die Wirtschaftsflüchtlinge. Die Kriegsflüchtlinge dulden so lange es eben unsicher ist sie zurück zu führen.
Aber eigentlich geht es gar nicht um das Geld, um den Wohlstand und dem Schutz der Wirschaft. Es geht um Kampf der Kultur und der Religion die man hier konsequent verbieten sollte. Wenn derjenige herkommt, hat er sich ohne wenn und aber an die Regeln zu halten und die Gastfreundschaft bedingungslos zu respektieren. Ansonsten geht es ihm ja offensichtlich zu gut hier da er es nicht für nötig hält sich daran zu halten und seine Rückführung in Kauf zu nehmen.

Auch dir ein frohes neues Jahr.


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

01.01.2018 um 20:59
BlickNixMasta schrieb:Begonnen hat es mit den Anschlägen auf 'den Westen' mit dem ersten Anschlag auf das WTC,
Nein, begonnen hat es vor einem Jahrhundert mit dem Kampf Großbritanniens gegen das Osmanische Reich in Ägypten und der Levante und der Kolonialisierung bzw. Quasi-Annexion dieser Region durch die Briten und die Aufteilung der eroberten Gebiete in Ägypten, Palästina und Arabien (Jordanien, Irak) und den Rest (Libanon, Syrien) an Frankreich. Aus "Palästina" wurde dann später Israel geschmiedet und "Westjordanien", das primär für die Palästinenser bestimmt war.

Anstatt also abzuziehen und die von den Osmanen eroberten Gebiete direkt an die Araber auszuhändigen, behielt Großbritannien diese Gebiete Jahrzehnte lang quasi in kolonialistischer oder besser imperialistischer Geiselhaft. Das waren mit Sicherheit die Anfänge, in denen die islamische Welt den Westen zu hassen begann und die Muslimbrüderschaft (Wikipedia: Muslimbrüder) in Ägypten war nur die erste antiimperialistische muslimische Widerstandsbewegung gegen die Vorherrschaft des Westens in ihrem Wohnzimmer.

Wenn du nach den Ursprüngen des Terrorismus suchst, musst du also noch 80 Jahre vor 9/11 zurückgehen...


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

01.01.2018 um 21:16
BlickNixMasta schrieb:Es geht um Kampf der Kultur und der Religion die man hier konsequent verbieten sollte.
Das ist Faschismus.


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

01.01.2018 um 22:35
@Realo

Es ist Fashismus den Kampf zu verbieten?
Nicht die Religion oder die Kultur, nur dessen Kampf meinte ich damit....
Du hast mich sicher missverstanden...

Zu deinem anderen Post schreibe ich morgen.
Gute Nacht


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

01.01.2018 um 23:04
BlickNixMasta schrieb:Und wenn ich dir sage das beides stimmt? Der Wohlstand wurde mir nicht geschenkt. Meien Freiheit ist auch nicht selbstverständlich wenn man in die weite Welt hinausschaut. Daher wollen ja viele herkommen weil es das hier gibt und woanders nicht.
Also ich verstehe immer noch nicht worauf du hinaus willst? Sind das Dinge für die man sich entschuldigen sollte?
Du verstehst immer noch nicht das Prinzip des Gastes und des Gastgebers. Und damit meine ich nicht das die Msolems hier nur Gäste sind. Nein, die Leute haben sich hier eingelebt, arbeiten und bauen sich ihr Leben auf wie ich auch. Aber deren Kultur und deren Religion sind sehr wohl Gäste hier und das wird jedoch Ignoriert und sogar gefordert das meine Kultur und Religion und Lebenseinstellung ganz oder teilweise verdrängt werden soll! Und das geht gar nicht.
Irgendwie widerspricht sich dein Post. Du sagst korrekt, dass hier alle herkommen, weil ihnen die Freiheit in Deutschland gefällt, implizierst dann aber, dass die eben diese Freiheit abschaffen wollen um wieder unter demselben Regime zu leben aus dem sie geflohen sind. Wo ist der Sinn?

Wie oft gehst du nachts raus? Ich sehe hier nachts Unmengen von Neudeutschen/Ausländern, großteils Nahöstlern, die sind überall und alle hocken die rum wie ich auch und trinken Bier, hören Musik, essen "unser" Essen (egal ob KFC, im Chinafastfoodladen, McDonals, Würste oder sonstwas) und verhalten sich eigentlich auch sonst wie ich mich verhalte. Ich sehe da keinen Zwang und Kampft und behaupte mal, dass den sowieso nur die sehen, die den ganzen Tag vorm PC hocken und PI-News browsen, bestenfalls noch die Klickbait-Artikel einer gewissen Boulevardszeitung lesen und keinerlei praktische Erfahrung oder Menschenkenntnis haben oder so wenig, dass ein einziger negativ empfundener Vorfall ausreicht, um von einen oder wenigen auf alle zu schließen.

Mach mal in Frankfurt oder sonstwo nachts Urlaub und geh auf Sauftour oder sonstwohin (Sachsenhausen hat die besten Bars) und beobachte mal wie sich die Massen der Leute dir gegenüber verhalten. Da wird nichts Großartiges auffallen, sie hocken halt genau wie wir mit ihren Kumpels tratschend, oder schweigend und mit Handy allein, an ihren Tischen, die häufigste Kommunikation besteht noch aus einem Sorry oder Entschuldigung, wenn die einen beim Rausgehen oder dem Gewühl auf der Straße oder Ubahnstation streifen sollten oder sowas. Die Wahrscheinlichkeit blöd angestarrt zu werden ist da bei alten verbitterten Frauen bei weitem höher, vielleicht führen diese ja einen heimlichen Kulturkampf gegen die Jugend? Keine Ahnung.


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

01.01.2018 um 23:08
BlickNixMasta schrieb:Nicht die Religion oder die Kultur, nur dessen Kampf meinte ich damit....
Dann musst du den Satz so umformulieren, dass man ihn nicht anders verstehen kann als von dir gemeint. So wie er dasteht, besagt er, dass man diese "andere Kultur und Religion verbieten sollte".
BlickNixMasta schrieb:Es geht um Kampf der Kultur und der Religion die man hier konsequent verbieten sollte.
Wenn du statt die den geschrieben hättest, wärst du auch nicht missverstanden worden, also so:
Es geht um Kampf der Kultur und der Religion den man hier konsequent verbieten sollte.


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

01.01.2018 um 23:22
Es gibt keinen 'Kampf der Kulturen'.

Zuerst mal müssten ja dann alle Kulturen gegeneinander kämpfen, weil Ausländer keine einheitliche Kultur besitzen.
Davon ist nichts zu sehen; es vermischen sich die Kulturen in Deutschland und anderen Staaten Europas ...
Migranten und Migrantenabkömmlinge adaptieren Bräuche und Traditionen ihrer Vorfahren und passen sie an europäische Gesetze und Gebräuche an ...

Außerdem ist es nur ein kleiner Bruchteil jeder Ethnie, die überhaupt hierzulande 'in den Kampf' ziehen ...


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

02.01.2018 um 09:19
@Issomad
ein kleiner Bruchteil
Ein Bruchteil von einem Bevölkerungsanteil von weniger als 10% im Falle des Islams.
Damit lässt sich kein Kampf betreiben, der über vereinzelte Anschläge hinausgeht... und dafür reicht auch schon ein Durchgeknallter.
Vielleicht wieder damit kommen wenn wir bei 30% sind.
Doch bis dahin hat sich das Interesse wohl noch weiter nach Osten verschoben.. vom nahen in den fernen.
Und das Feindbild der Religionen ist dem Feindbild der Ideologien gewichen.
Autokratische Systeme, demokratische Systeme, Technokratische Systeme notabene globales Denken gegen Völkisches Denken... das ist der Kampf der sich anbahnt und schon stattfindet. Eigentlich auch schon immer stattfand.


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

02.01.2018 um 11:33
Ich sehe das ganz ähnlich, wie @Sixtus66 . Viele Deutsche reden sich aktuell eine Bedrohung ein, dies in meinen Augen nicht gibt.

Was bekommt man so mit? Die Leute protestieren gegen den Bau von Moscheen, gegen das Verteilen des Korans oder gegen den Bau eines neuen Flüchtlingsheims. Aber welche Bedrohung geht davon denn akut aus? Eigentlich keine konkrete. Konkrete Gefahren gibt es zwar, aber diese sind nicht mit den genannten Institutionen unumgänglich verbandelt. Keiner wird leugnen, dass es Moscheen gibt, in denen radikalisiert wird. Keiner wird leugnen, dass manch einer die Missionarsarbeit etwas zu ernst nimmt und auch keiner wird die Ereignisse in Köln toll finden. Das alles ist aber noch kein Kampf der Kulturen.

Ich denke eher, dass die Angst, vor einer kulturellen Übernahme dazu führt, dass die Unterschiede verstärkt werden. So gibt es sicherlich auch den Personalchef, der keinen Moslem einstellen will. Einfach aus seiner irrationalen Angst heraus, dass der Moslem seinen Betrieb irgendwie verändern könnte. Das setzt eine Spirale in Gang, deren Anfang einfach nur zurecht gesponnen wurde.

Ich habe seitdem großen Flüchtlingszustrom keine signifikanten Änderungen im Alltag erlebt. Ich habe auch schon mit vielen Moslems Freundschaften geschlossen oder mit ihnen gearbeitet. Der Anteil derer, die die christlichen Werte, im Sinne des gesellschaftlichen Zusammenlebens, akzeptieren, ist deutlich größer als derer, die es eben nicht tun.

Und lasst die Leute doch ihre Kopftücher und Niqabs tragen, wenn sie es wollen. Es beschwert sich auch keiner über den Motoradfahrer oder den Cap-Träger. Meine Mutter sagt immer "Leben und leben lassen". Das scheint vielen Leuten im Moment exorbitant schwer zu fallen.


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

02.01.2018 um 16:33
@Atrox

Gegen die Koranverteilaktionen hat man zurecht protestiert.
Das ist wieder so ein Beispiel: Da wird man Islamophob genannt, weil man Salafisten daran hindern will, Kinder anzuziehen.


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

02.01.2018 um 16:37
@Shionoro

Dann darf man aber auch sehr gerne gegen kostenlose Bibeln protestieren.

Es ist aber das typische: Glaubst du man wird zum Moslem, weil man einen kostenlosen Koran im Bücherregal stehen hat?


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

02.01.2018 um 16:37
@Atrox

Schaffen denn die LEute die Bibeln verteilen Kinder nach Syrien?


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

02.01.2018 um 16:39
@Shionoro

Also mich hat, trotz kostenlosem Koran, niemand nach Syrien geschafft.

Dir ist bewusst, wo christliche Missionare so tätig waren und das kaum jemand davon aufgrund einer kostenlosen Bibel losgezogen ist?


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

02.01.2018 um 16:41
@Atrox

Und weil das dir nicht passiert ist, ist das egal, wenn sich salafistische sekten mit koranverteilungen bewerben und kinder anziehen, die dann de facto nach syrien geschafft worden sind?

Ist dir dann scheißegal, weil bibeln werden auch verteilt und deswegen müssen wir solche Sekten und deren Marketing dulden und dürfen da auch nicht gegen protestieren?


melden
Anzeige
Philipp
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

02.01.2018 um 16:44
@Shionoro
Es ist nicht egal, wenn Salafisten Kinder nach Syrien bringen.

Nur ist der Schritt von einer Koranübergabe zum Beitritt in eine Sekte ein sehr großer, und sollte auch entsprechend eingeordnet werden.

Sie dürfen so viel Bücher verschenken wie sie wollen. Nur dürfen sie keine Kinder irgendwohin..

Das kann man doch unterscheiden, oder nicht?


melden
245 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden