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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

815 Beiträge, Schlüsselwörter: Chemnitz, Rechtsextreme, G20, Demogewalt, Rechts/links

Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

12.09.2018 um 12:52
vincent schrieb:Nein, das verstehe ich nicht. Wieso die AfD, es gibt hunderte Parteien die man wählen kann. Wieso gerade die Partei die sich permanent selbst in die Rechtsextreme Ecke rückt.
Ich verstehe es wirklich nicht..
Wieso sollte irgendwer mit Verstand, der alle anderen Parteien für Heuchler hält, eine Partei wählen sollen, die sich neben dem Rechtsextremismus auch durch Heuchelei und Lügen auszeichnet.
Wie kommt man darauf, dass gerade die AfD endlich die Wahrheit aussprechen würde, wenn es dem eigenen Weltbild nicht sowieso schon ganz gut passt. Das ist doch völlig absurd.. deine eigenen Worte, deine Einschätzung ist doch genauso:
Nö. Es gibt 6 parteien mit realistischen Chancen auf den bundestag. Man kann auch nichtwählen, machen viele auch, und damit den status quo, den man furchtbar findet, abnicken. ist aber wohl ebenfalls recht sinnlos.

Es ist doch unnmal auch wahr: Erst seit die AfD so stark ist nimmt sich die restlichen Politik viele Themen an, die sie vorher ignoriert hat. Traurigerweise.

Als die AfD sich damals hingestellt hat und aws von grenzsicherung gefaselt hat , hat man sie in der restpolitik nicht ernst genommen. Dann hat sie ne Menge wählerstimmen zugelegt, und plötzlich haben wir politiker quer durch die bank, die andere länder bezahlen wollen um flüchtlinge zurückzuhalten.
Wir nennen das dann anders und machen es ein bisschen weniger radikal, aber es ist dasselbe.
Gleiches bei abschiebungen und der obergrenze.

Wenn ein AfD wähler die AfD nur wählt, damit die regierung macht was er will, dann hat er damit bis jetzt relativ gute erfolge erzielt.


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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

12.09.2018 um 13:03
KongoAli schrieb:Was soll das hier für ein Thread sein ?
Als einziges Beispiel fällt Euch (du redest immer im Plural -von wir) im EP nur der G20 Gipfel ein?

Normalerweise brüllen die Rechtsextremisten doch "Frei,sozial und national...usw."
Ein Rechtsextremer, welcher "Global,Kapital und international" schreit ? - ist mir gänzlich unbekannt.
Von daher ist der rechtsradikale G20 Befürworter doch eher ein sehr schlechtes Beispiel.
Nicht mehr und nicht weniger...
das ist nicht mein einziges Beispiel, im threadverlauf habe ich mehrere genannt.
Aber es ist wesentlich leichter, ein konkretes großes beispiel zu bringen, als sich in linkkriege zu ergehen, damit man den mechanismus versteht, den ich hier anspreche.

Der machenismus den ich beschreibe ist folgender : Wenn sich die linksliberale bevölkerung deutschlands nicht dazu durchringen kann, die gewalttaten und radikalismen zu verurteilen, die ihm nicht in die politische agenda passen, dann kann man nicht von konservativen und rechten erwarten, dass die aussagen aus diesem Meinungsspektrum langfristig sonderlich ernstnehmen.

Konkret: Wenn ich bei G20 mich hinstelle und sage, eigentlich ist die Polizei alles schuld, steine geworfen haben nur ganz wenige und überhaupt hätte man das nicht in hamburg machen sollen weil doch quasi klar war, dass dann da alles kaputtgemacht wird, dann darf ich mich nicht wundern, wenn ich danach über rechte gewalt alarmiert bin und die Leute mich für doppelmoralisch halten.

Das heißt nicht, rechte gewalt ist nicht schlimm, nichtmal, dass linke gewalt genauso schlimm ist.
Es heißt schlichtweg dass ich mich zum heuchler mache und mich keiner mehr ernst nimmt und mir deswegen meine diskussionsposition flüten geht, und ich mich darüber nicht wundern brauche.

Ich werde eine analogie dazu bringen die das ganze auf das persönliche umfeld runterbricht.

Wenn ich einer bin, der sich für sich selbst alles herausnimmt, also freunde hintergehen, meinen partner betrügen,damit auch noch prahlen und einen auf 'ich bin halt eine der sich im leben nimmt was er braucht', dann kann ich mich nicht darüber empören, wenn einer dasselbe macht und ich dabei auf der strecke bleibe.
Selbst wenn der irgendwas ganz schlimmes macht, z.B. mich bestehlen oder so, werde ich nicht so schrecklich viel mitleid von meinem umfeld bekommen wenn ich mich darüber wütend zeige und verletzt bin. Selbst wenn es etwas empörenswertes war, einfach weil die leute sich denken 'ach komm, jetzt heulst du?'.

Im gegenteil, warscheinlich wird man sich sogar denken 'ach der typ der dich über den tisch gezogen hat hatte bestimmt auch seine gründe dafür'.

Ich baue also eine tendenz dazu auf, über meinen alarmismus mit den augen zu rollen und über die taten des anderen eher wohlwollend zu urteilen.

Das bedeutet jetzt nicht, dass sich keienr moralisch dafür verantworten muss (um zum thema zurückzukommen) mit nazis zu laufen. Das heißt aber, dass ich das meinungsbild dahingehend beeinflusse, dass mehr leute rechte entgleisungen verharmlosen und linken alarmismus ignorieren. Und das könnte man verhindern, wenn man mehr disziplin hätte und nicht so doppelmoralisch ist.


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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

12.09.2018 um 13:04
Tussinelda schrieb:ich würde gerne mal wissen, da man ja hier offenbar Linksextremismus und Rechtsextremismus gleichsetzt, ob irgendwem aufgefallen ist, dass sich rechtsextremistische Ziele durchaus durchsetzen.
Ich denke nicht, dass das hier irgendwer getan hat.


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BenZiehn
ehemaliges Mitglied

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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

12.09.2018 um 13:09
shionoro schrieb:Bei Chemnitz z.B. ist es ja so, dass sich ein Politiker logischerweise hinstellt und sagt, dass das furchtbar ist und man was dagegen tun muss. Maximal bekommt der ärger, weil er da snicht klar genug sagt.
Aber welcher eher linke politiker hat sowas nach G20 gemacht und man stimmte ihm zu von seiten der linken szene aus?
Lustig, bei Chemnitz genügt es, wenn ein Politiker was sagt, bei G20 muss es ein linker Politiker sein...
Gesagt wurde von Politikern da auch reichlich was.


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12.09.2018 um 13:20
shionoro schrieb:Konkret: Wenn ich bei G20 mich hinstelle und sage, eigentlich ist die Polizei alles schuld, steine geworfen haben nur ganz wenige und überhaupt hätte man das nicht in hamburg machen sollen weil doch quasi klar war, dass dann da alles kaputtgemacht wird, dann darf ich mich nicht wundern, wenn ich danach über rechte gewalt alarmiert bin und die Leute mich für doppelmoralisch halten.
Was für mich im Threadverlauf immer noch nicht klar ist, ist inwieweit das nun Rechtsextremismus stärkt?


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12.09.2018 um 13:21
paranomal schrieb:Was für mich im Threadverlauf immer noch nicht klar ist, ist inwieweit das nun Rechtsextremismus stärkt?
weil, wie ich schrieb:
shionoro schrieb:Ich baue also eine tendenz dazu auf, über meinen alarmismus mit den augen zu rollen und über die taten des anderen eher wohlwollend zu urteilen.
Ich sorge dafür, dass man mir weniger zuhört und den gegner als nicht ganz so radikal wahrnimmt, weil der ja sachen macht die ich selber vorher verharmlost habe.


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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

12.09.2018 um 13:22
@BenZiehn

Bei Chemnitz haben es aber sofort auch rechtskonservative politiker gemacht. Nur die AfD nicht. Denen warf man das dann vor, obwohl man es eben vorher selbst bei G20 so gemacht hat.


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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

12.09.2018 um 13:24
shionoro schrieb:Ich sorge dafür, dass man mir weniger zuhört und den gegner als nicht ganz so radikal wahrnimmt, weil der ja sachen macht die ich selber vorher verharmlost habe.
Dann liegt das Grundproblem aber bei der Denkfaulheit der Leute, die solche absurden Schlüsse ziehen. Außerdem müsste es dann ja heißen, "Verharmlosung linker Gewalt, steigert die Toleranz gegenüber Rechtsextremen". Unter einer Stärkung stelle ich mir dann doch eine Art "Zulauf" vor, den man garantiert so nicht erklären kann.


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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

12.09.2018 um 13:25
Tussinelda schrieb:ich würde gerne mal wissen, da man ja hier offenbar Linksextremismus und Rechtsextremismus gleichsetzt, ob irgendwem aufgefallen ist, dass sich rechtsextremistische Ziele durchaus durchsetzen. Das sich die Parteien nach rechts wenden, um rechte Wähler abzugreifen, dass Rechtsextremismus in der Bundeswehr, der Polizei, dem Verfassungsschutz offenbar vorhanden ist, es zumindest Verflechtungen gibt, dass rechte Rhetorik mittlerweile zum Alltag gehört, dass "rechts sein" irgendwie salonfähig ist und das soll die Schuld linker Gewalt sein? Weil die angeblich verharmlost wird?
Wie, wo und wann setzen sich rechtsextreme Ziele durch? In welchen Feldern, in welchen Städten, Gemeinden oder Bundesländern setzen sich diese durch oder sind dabei, es zu tun? Da hätte ich gerne mal eine Antwort. Für manche sind ja bereits schärfere Ausweiskontrollen rechtsextrem. Und die Mär von Rechtsextremismus in der Bundeswehr lässt sich bei nüchterner Betrachtung so nicht halten. Das waren Einzelfälle, die in der Presse hochgekocht wurden. Das gab es auch schon zu der Zeit, als ich meinen Wehrdienst abgeleistet habe, da war gerade die 2te Generation der RAF am Werk und räumte Munitionsdepots leer. Da ich Wachsoldat war und wir verstärkt Streife laufen mussten, ging uns das auf den Zeiger, weil wir auch nachts um 4 Uhr raus mussten und Patrouille laufen durften.
paranomal schrieb:Was für mich im Threadverlauf immer noch nicht klar ist, ist inwieweit das nun Rechtsextremismus stärkt?
Ganz einfach: Jeder, der keine linken Positionen teilt, ist automatisch rechtsextrem. Da die Leute aber nicht ganz so dumm sind, wie das vermeintlich Intellektuelle immer wieder annehmen, reagieren sie bockig. So wie jeder, der beschimpft wird. Das hat auch Sara Wagenknecht erkannt und ist dafür von ihrer eigenen Partei angegriffen worden.


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12.09.2018 um 13:26
@paranomal

Wie schon gesagt ist das nicht absurd, sondern rein menschlich.
Wenn ich jemanden über Jahre hinweg verprelle habe ich keinen Zugang mehr zu ihm.

Das wollen die meisten linken aber nicht anerkennen, wie gesagt, und wundern sich darüber, wie es denn sein kann, dass keiner ihnen mehr zuhören will.
Ihre Schluss: Naja alles nazis halt, kannste nicht mit reden, lass mal weitermachen wie bisher.
Das ist ebenfalls sehr denkfaul.


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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

12.09.2018 um 13:28
JamieStarr schrieb:Jeder, der keine linken Positionen teilt, ist automatisch rechtsextrem.
Und das ergibt sich durch die von Shionoro beschriebenen Rechtfertigungen linker Gewalt in welchem Maße?
JamieStarr schrieb: Da die Leute aber nicht ganz so dumm sind, wie das vermeintlich Intellektuelle immer wieder annehmen, reagieren sie bockig. So wie jeder, der beschimpft wird.
Das Problem ist leider, dass viele Leute tatsächlich halb- und ungebildete Vollidioten sind. Solch infantiles Verhalten ist der beste Beleg dafür.


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12.09.2018 um 13:31
paranomal schrieb:Das Problem ist leider, dass viele Leute tatsächlich halb- und ungebildete Vollidioten sind
Ich würde so einen Satz über wirklich niemanden schreiben. Das offenbart doch ein ziemliches Ausmaß an Arroganz und Elitedenken.


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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

12.09.2018 um 13:35
shionoro schrieb:Wie schon gesagt ist das nicht absurd, sondern rein menschlich.
Ich würde hier eher von mangelnder Fähigkeit zur Differenzierung und Reflexion sprechen. Dummheit ist auch menschlich ja, aber deshalb nicht begrüßenswert.
shionoro schrieb:Ihre Schluss: Naja alles nazis halt, kannste nicht mit reden, lass mal weitermachen wie bisher.
Das ist ebenfalls sehr denkfaul.
Mit Leuten die sich in der Mitte der gesellschaft wähnen, während sie ununterbrochen völkische Narrative und Verschwörungstheorien rezipieren, kann man auch tatsächlich nicht mehr reden. Das ist das fatale an der Appeasement-Politik gegenüber autoritären Charaktären. Diese interpretieren jede pädagogische Absicht als Schwäche. Ein Beispiel ist evangelikale Antisemit Alex Jones. Der einzige Fall in dem er von einer sozialen Plattform vertrieben werden konnte, ohne dass er sich in die Opferrolle flüchten konnte, war der massive Angriff anderer Tumblr-Nutzer auf seinen Account. Man konnte ihn nur mit seinen eigenen Waffen schlagen. Das Problem des Rechtspopulismus und seinem militanten Bruder, kann der Staat nicht lösen. Das kann nur die Gesellschaft durch aktives Handeln.


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12.09.2018 um 13:35
@paranomal

Das infantile verhalten ist aber eben genauso auf der anderen Seite zu finden. da benennt man das nur nicht so konsequent..

Außerdem, wie gesagt: Was bleibt den leuten übrig außer proteststimme AfD, wenn sie mit etwas unzufrieden sind, was keine andere partei aufgreift und sogar im gegenteil aktiv als nicht problematisch ansieht?

Wen soll ich z.B. wählen, wenn ich mit der flüchtlingspolitik unzufrieden bin?
Die CDU? Die hat die Flüchtlingspolitik ja maßgeblich gestaltet?
Die restlichen linken Parteien? Die hätten es ja tendenziell noch forscher gemacht.

Nichtäwhlen? Nicht wirklich ne alternative, genausowenig wie obskure drittparteien deren wahl die regierung stärkt, weil mehr 'andere' (wie damals als FDP und AfD nicht reinkamen) die großen parteien stärkt.

Es gibt keine alternative für solche wähler außer der AfD, und wir geben uns auch keine mühe dafür, so eine alternative zu sein.


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12.09.2018 um 13:36
paranomal schrieb:Ich würde hier eher von mangelnder Fähigkeit zur Differenzierung und Reflexion sprechen. Dummheit ist auch menschlich ja, aber deshalb nicht begrüßenswert.
Warum? Was ist denn daran mangelnde differenzierung?
paranomal schrieb:Mit Leuten die sich in der Mitte der gesellschaft wähnen, während sie ununterbrochen völkische Narrative und Verschwörungstheorien rezipieren, kann man auch tatsächlich nicht mehr reden. Das ist das fatale an der Appeasement-Politik gegenüber autoritären Charaktären. Diese interpretieren jede pädagogische Absicht als Schwäche. Ein Beispiel ist evangelikale Antisemit Alex Jones. Der einzige Fall in dem er von einer sozialen Plattform vertrieben werden konnte, ohne dass er sich in die Opferrolle flüchten konnte, war der massive Angriff anderer Tumblr-Nutzer auf seinen Account. Man konnte ihn nur mit seinen eigenen Waffen schlagen. Das Problem des Rechtspopulismus und seinem militanten Bruder, kann der Staat nicht lösen. Das kann nur die Gesellschaft durch aktives Handeln.
Doch das kann man. Dass du sagst man könne es nicht ist teil des problems.


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12.09.2018 um 13:36
JamieStarr schrieb:Ich würde so einen Satz über wirklich niemanden schreiben. Das offenbart doch ein ziemliches Ausmaß an Arroganz und Elitedenken.
Nö, das lässt sich anhand der Inkompetenz im Umgang mit Medien belegen. Diese wiederum ist ausschaggebend für die Paranoia, die Leute dann zusammen mit Faschisten auf die Straße treibt.


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12.09.2018 um 13:37
@paranomal

Da machst du das, was ich beschrieben hab: So tun, als gebe es ga rkeine legitimen probleme, die leute auf die straße treiben,. Stimmt eben nur leider nicht.
Gerade dass du das so verneinst sorgt dafür, dass VT stärker werden.


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12.09.2018 um 13:37
Bruderchorge schrieb:und die "" bei den Kritikern lesen sich für mich so, als seien dort nach deiner Ansicht eigentlich gar keine normalen Menschen bei.
Nein, das war letztlich nur Faulheit. Die Anführungszeichen galten den Nazis und Rassisten.

Statt "Isoliert werden nur die Nazis und Rassisten unter den "Kritikern"

hätte ich weniger faul formulieren sollen: Kritiker von Merkels Flüchtlingspolitik werden nicht isoliert, sondern nur Nazis und Rassisten, die gar nicht kritisieren, sondern schlichtweg ablehnen."

oder so....


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12.09.2018 um 13:38
shionoro schrieb:Warum? Was ist denn daran mangelnde differenzierung?
Na, die Schlussfolgerung "wenn A Doppelstandards hat, dann kann B ja nicht so schlimm sein", zeugt nicht gerade von einer differenzierten Sichtweise. Alleine schon, dass hier von manchen Leuten ein Zusammenhang hergestellt wird, ist ja das reinste Vorurteil.


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12.09.2018 um 13:39
@paranomal

Das ist auch nicht die schlussfolgerung.
Sondern: Wenn ich mich zwischen A und B entscheiden muss, und A sowieso gewalt verharmlost, dann ist es kein rationaler grund B abzulehnen nur weil er das auch macht.

Man hat ja keinen C


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