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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

1.190 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Minneapolis Proteste ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 19:57
In den USA gibt es über 1 Million Polizisten und wenn einmal einer jemanden ungerechtfertigt umbringt, dann drehen alle durch und stellen das ganze System in Frage.

So ist die Denkweise mancher Protestierer:
Zunächst setzten Demonstranten eine benachbarte Bank in Brand, dann schlugen Feuerwerkskörper auch in der Polizeiwache ein. Erst zu diesem Zeitpunkt griff die Staatspolizei ein und drängte die Menge mit Tränengas und Gummigeschossen zurück.

Ein Afroamerikaner in einem dunklen Sweatshirt sagte, er finde die Gewalt nicht gut, aber ohne sie ändere sich nichts. Ein paar Umstehende pflichteten ihm bei.

Die Demonstranten sind eine ziemlich gemischte Gesellschaft. Neben Schwarzen sind auch viele Weiße dabei. Einige scheinen eher ein touristisches Interesse zu haben und fotografieren die Ausschreitungen mit ihren Handys. Die Radikalen sind dem Augenschein nach eine Minderheit, aber es stellt sich ihnen auch keiner der Demonstranten entgegen.
Quelle: https://www.spiegel.de/politik/ausland/us-polizeigewalt-amerika-brennt-weiter-a-e5f63947-0bbf-4aa3-8607-499e60e6a2e3


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 20:02
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:was soll ich denn belegen?
Du sollst belegen warum Videos die Polizeigewalt zeigen "null mit den Thema hier" zu tun haben. Du sollst meine angelbiche Unsachlichkeit und Empathielosigkeit belegen, die du mir vorwirfst. Vor allem sollst du mal belegen wo ich den Rassismus relativiert habe. Das sind nämlich ganz schön schwere Anschuldigungen mit denen du nur so um dich rum wirfst.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Black people were 24% of those killed despite being only 13% of the population.
Zeige mal auf wo ich diese Tatsache jemals geleugnet habe?


@frivol
Zitat von frivolfrivol schrieb:Ich glaube genau deine möglichen Lösungen ist das, was die protestierenden Menschen anstreben. Bessere Regeln für die Polizisten, wann sie wen strangulieren dürfen oder nicht. Und gleichzeitig ein anderes Mindset der Polizisten, das sie nicht nur nach den Regeln leben und sagen, diese und jene Polizeigewalt ist erlaubt, sondern erstmal den Menschen sehen und ihn so behandeln.
Bisher sehe ich, dass die Rassismusdebatte alles andere völlig überschattet und keinerlei sachliche Lösungen angeboten werden. Ich würde es jedoch sehr begrüßen, wenn mich jemand vom Gegenteil überzeugen kann.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 20:12
@doree:
Ich glaube wenn es ein weißer Mann gewesen wäre, der von der Polizei mutmaßlich getötet wurde, dann wäre nur Poilzeigewalt das Thema gewesen. Weil es ein schwarzer Mann war, der von weißen Polizisten mutmaßlich getötet wurde, ist es auch das Rassismusthema.

Für die Polizisten kann man bessere Regeln aufstellen, die Denkweise von Rassisten kann man damit aber nicht ändern. Für viele Menschen ist alltäglicher Rassismus immernoch ein Problem und weniger das sie versehentlich von Polizisten getötet werden. Deshalb ist das ein Ventil, jeder Schwarze der von weißen Polizisten ungerechtfertigt getötet wird, löst die Rassismusdebatte aus.

Die Menschen wollen keine sachliche Lösung für den Polizeieinsatz, sondern die Denkweise der Menschen soll sich in Bezug auf Rassismus verbessern.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 20:24
@frivol

Ich weiß nicht ob die Form der Proteste irgendetwas zur Lösung des Rassismusproblems oder überhaupt zu irgendeinem Problem in den USA beitragen kann. Die Gräben scheinen nur noch tiefer zu werden.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 20:26
Der Kkk Klub leader von " Make america great again " stellt nochmal klar das sein Label rein gar nix mit afroamerikanern zutun hat . Ausser das man sie liebt ...
Asked whether he's concerned his message stokes racial violence, he said: "No not at all ... I have no idea if they're going to be here. By the way, they love African Americans, they love black people. MAGA loves the black people."
https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/trump-george-floyd-maga-night-protests-white-hous-a9540606.html

Damit ist klar um was es wirklich geht in den USA und die Anzeichen verdichten sich das diese maga Idioten bewusst Unruhen heraufbeschwören , so ne art purge für arme.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 20:27
@doree:
Ich glaube die Proteste sollen auch gar keine Lösung bieten, nur auf das bestehende Problem hinweisen. Lösungen erhoffen sich die Menschen von der Politik und der Gesellschaft.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 20:36
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:"No not at all ... I have no idea if they're going to be here. By the way, they love African Americans, they love black people. MAGA loves the black people.".
Absolut die gleiche Denkweise wie in: “If you have a problem figuring out whether you’re for me or Trump, then you ain’t black.”


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 20:39
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Rassismus existiert in den USA, keine Frage. Ist sogar wesentlich ausgeprägter wie in D.
Der Rassismus der in Deutschland vorherrscht ist ein anderer wie in den USA, aber verbreitet ist er trotzdem.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 20:41
@Jedimindtricks: Die Wahlkampagne des US-Präsident schließt natürlich auch alle schwarzen Amerikaner ein. Das auch Rassisten Donald Trump unterstützen ist bekannt, aber es ist eine Minderheit. MAGA beschwört gerade vor der Präsidentschaftswahl im November bestimmt keine Unruhen herauf. Das Rechtsextremisten sich bestätigt sehen, das die Schwarzen nur Chaos anrichten ist klar, genauso wie Linksextremisten die Situation ausnutzen, um die Staatsmacht anzugreifen und sei es nur mit Pyrotechnik auf Polizisten und Autos.

@doree:
Man muss sich das 2 Parteien-System in den USA so vorstellen, wie wenn bei uns es nur CDU/AFD/FDP als eine Partei gäbe, das wären die US-Republikaner. Und SPD/Grüne/Linke als die andere Partei gäbe, das wären die US-Demokraten. Da gibt es keine Koalitionen, du bist für die einen oder für die anderen und nur eine von beiden gewinnt. Wenn du die CDU wählen willst, dann musst du die AFD mitwählen. Und wenn du für die Grünen bist, dann musst du auch die Linkspartei wählen. Du bekommst immer das ganze Paket, entweder Mitte bis Rechtsaußen, oder Mitte bis Linksaußen. Deshalb sind die USA insgesamt so gespalten.

@Hayura: Bei uns gibt es nicht so viele Schwarze, aber muslimische Araber und andere Asylbewerber werden doch leicht am Aussehen als Fremd erkannt. Da kann einer 10 Jahre in Deutschland leben, eingebürgert sein und perfekt deutsch sprechen und eine gute Ausbildung haben. Er wird trotzdem öfters von der Polizei kontrolliert und hat es schwerer einen guten Job oder Wohnung zu bekommen, allein wegen seines fremdländischen Namens.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 20:49
Es gibt in der ganzen Sache leider nicht nur ein Problem, sondern einen ganzen Berg davon.
Zum einen die Tat an sich, ob der Polizist rassistisch ist oder einfach ein brutaler Idiot, werden andere beurteilen.
Es ist ein Mensch grausam und völlig unnötig verstorben bzw wurde umgebracht und da muss man schon gehörig nachfragen, ob dieser Polizist überhaupt geeignet war, für seinen Job.
Was zum nächsten Problem führt. Streifenpolizist in den USA ist ein so verhältnismäßig schlecht bezahlter Job, dass den nicht nur die Elite macht. Und das in einem Land, in dem jeder eine Waffe kaufen kann (nächstes Problem)
Ich wollte kein Polizist dort sein.
Dann kommt das Problem Rassismus dazu, die Armut, das lausige Sozialsystem uswusw
Im Prinzip müsste das komplette System USA neu gebaut werden, es ist ein typisches Beispiel, wie man etwas von der Barbarei in die Dekadenz und zurück führt. Mit Chef vorneweg... Oswald Spengler hätte seine Freude am Anschauungsobjekt zum Thema Aufstieg und Verfall einer Kultur.

Nur die Demos müssten friedlich sein, damit die Menschen was erreichen. @Tussinelda Du relativierst ganz schön, wenn es für Dich nur Ausdruck von Verzweiflung ist, andere Menschen zu erschießen, Geschäfte zu plündern, zu randalieren etc
Das ist kein Protest, das ist primitive Gewalt. Um etwas zu erreichen, müsste man den Anstand auch jetzt wahren und friedlich demonstrieren. Zeigen, dass man besser ist und nicht genauso wie die, die verantwortlich für die Tat sind.
Ich hoffe, dass die friedlichen Demonstranten die Mehrheit sind. Ihnen gilt meine Unterstützung.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 21:12
Die friedlichen Demonstranten sind sicher die Mehrheit. Wenn 1000 Menschen im Schutz der Masse gewaltätig sind reicht das schon um Chaos anzurichten. Wenn das noch von 10.000 Menschen gebilligt wird, haben die leichtes Spiel in der Stadt. 100.000 friedliche Menschen stehen dem gegenüber.

Das System USA ist eben sehr alt und ändert sich nur sehr langsam. Die freie Marktwirtschaft der USA ist heutzutage der sozialen Marktwirtschaft, wie man sie in Europa findet gesellschaftlich unterlegen, was sich zum Beispiel an der Misere mit der Krankenversicherung und den Sozialsystemen zeigt. Aber die USA kann auch wirtschaftlich mit der staatlich gelenkten Marktwirtschaft Chinas in Zukunft nur noch schwer mithalten. America First ist der Wunsch zurück zu alter Vormacht und überlegener Stärke. Tatsächlich muss sich die USA aber davon verabschieden, die Nummer Eins zu sein, und sich neben China und Europa einfach als weiterer Kontinent einreihen, hin zu einem miteinander und voneinander lernen. Auch die militärische Stärke, da können sie noch so viele Atomwaffen besitzen, das bringt ihnen genauso wenig wie Russland.

Bei den Schwarzen in den USA, die sind ja gar nicht fremd in ihrem Land. Deren Familien leben schon hundert Jahre in den USA, english ist ihre Muttersprache. Auch die Weißen sind damals in die USA eingewandert. Nur haben die Weißen die Schwarzen damals als Sklaven gehalten und erst vor 50 Jahren wurde die Rassentrennung überall abgeschafft. Deshalb ist der Schwarze dort immernoch eher arm und der Weiße eher reich. Und damit der Schwarze immernoch weniger Wert als der Weiße im Denken der Rassisten. Auch im Alltag denken manche Weißen, sollte man mit den Schwarzen lieber vorsichtig sein.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 21:13
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ich denke, das solltest Du vielleicht mal. Ja Polizeigewalt ist ein übergreifendes Problem in den USA, allerdings trifft es Schwarze Menschen oder PoC weitaus häufiger....und nein, das bedeutet nicht, es passiert Weißen nicht, nur eben viel seltener. Aber schön, dass Du in dem thread, wo es um eine bestimmte Situation geht, ein bestimmtes Opfer, gleich mal schnell zur Relativierung des Rassismus ein paar Videos einstellst, die null mit dem Thema hier zu tun haben. Danke dafür *Ironie off* und toll, wie sachlich Du den Fall betrachtest....man könnte auch empathielos sagen.....
@doree
Du meinst diesen post?
Zitat von doreedoree schrieb:Du sollst belegen warum Videos die Polizeigewalt zeigen "null mit den Thema hier" zu tun haben. Du sollst meine angelbiche Unsachlichkeit und Empathielosigkeit belegen, die du mir vorwirfst. Vor allem sollst du mal belegen wo ich den Rassismus relativiert habe. Das sind nämlich ganz schön schwere Anschuldigungen mit denen du nur so um dich rum wirfst.
weil es um einen bestimmten Vorfall geht, mit anschliessenden Protesten und Randalen. Es geht in diesem Fall nicht darum, dass die Polizei immer mal gewalttätig ist, es geht darum, dass ein Polizist einen Schwarzen Menschen umgebracht hat. Dann Videos davon zu posten, dass es auch Weiße treffen kann - was ich übrigens nicht abgestritten habe - relativiert den Rassismus in eben genau diesem Fall. Das ist meine Meinung! Ich habe auch nicht geschrieben, dass Du unsachlich wärst, allerdings werte ich Deine "Sachlichkeit" als empathielos.
Zitat von doreedoree schrieb:Wer übrigens tatsächlich denkt, die US Polizei würde auf diese Weise nur gegen Schwarze vorgehen und die Weißen anders behandeln, der sollte sich mal der Realität stellen:
die Realität habe ich Dir aufgezeigt. In dem link und in Deinem link!
Zitat von doreedoree schrieb:Er ist nicht gestorben weil er schwarz , sondern weil er herzkrank war.
das ist empathielos, aus meiner Sicht, niemand stirbt, weil er Schwarz ist, sondern Schwarze Menschen sterben aufgrund von Rassismus. Und das er herzkrank gewesen sein soll, das mag stimmen, aber hätte dies just an diesem tag zu seinem krankheitsbedingten Tod geführt, ohne das Einwirken des Polizisten? Also was soll so eine Aussage? Ist das die gerühmte Sachlichkeit?
Zitat von abberlineabberline schrieb:@Tussinelda Du relativierst ganz schön, wenn es für Dich nur Ausdruck von Verzweiflung ist, andere Menschen zu erschießen, Geschäfte zu plündern, zu randalieren etc
Das ist kein Protest, das ist primitive Gewalt. Um etwas zu erreichen, müsste man den Anstand auch jetzt wahren und friedlich demonstrieren. Zeigen, dass man besser ist und nicht genauso wie die, die verantwortlich für die Tat sind.
Ich hoffe, dass die friedlichen Demonstranten die Mehrheit sind. Ihnen gilt meine Unterstützung.
ich relativiere? ich habe eine Frage gestellt.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Kann es nicht auch unbändige Wut und Frustration, Verzweiflung sein?
denn das kann man wohl kaum ausschliessen, dass es sich auch darum handeln KANN. Also bitte, unterlasse es mir etwas zu unterstellen, das gar nicht der Fall sein kann, wenn ich einfach eine Frage stelle. Danke.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 21:16
Auf der einen Seite wirkt es blind, wenn jemand versucht das Rassismusthema auszublenden und nur Polizeigewalt allgemein sieht. Auf der anderen Seite ist vielleicht gerade das ein wahrhaftig Sehender, der das Opfer nur als Menschen sieht und nicht als Schwarzen.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 21:52
Zitat von HayuraHayura schrieb:Der Rassismus der in Deutschland vorherrscht ist ein anderer wie in den USA, aber verbreitet ist er trotzdem.
Klar. Ich hatte nur KKK ect. im Kopf und ähnliche Verbindungen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Kann es nicht auch unbändige Wut und Frustration, Verzweiflung sein?
Das wird bei vielen mit Sicherheit eine Rolle spielen. Natürlich gibt es auch die Gewalttäter oder Randalierer, Plünderer die derartige Situationen ausnutzen, wobei ich allerdings auch bezweifele, das bei einigen nur der Tod von George Floyd dafür ausschlaggebend ist.

Es gab auch einen Protest durch Weston McKenny ( Us-Amerikaner) beim S04, per Armbinde:

#JusticeForGeorge - Schalke-Profi protestiert auf dem Spielfeld

Der Schalker Fußballprofi Weston McKennie hat im Bundesligaspiel gegen Werder Bremen seine Unterstützung für den in den USA bei einem brutalen Polizeieinsatz gestorbenen George Floyd gezeigt. Der 21-Jährige trug am linken Oberarm eine Binde mit der Aufschrift "Justice for George" (Gerechtigkeit für George). Dies war unter anderem auf einem Foto zu sehen, das der Verein über einen offiziellen Twitter-Account veröffentlichte und mit dem Hashtag #JusticeforGeorge versah. McKennie ist in den USA geboren. Nach dem Tod des Schwarzen Floyd in Minneapolis hatten auch zahlreiche US-Stars protestiert.


https://www.n-tv.de/sport/der_sport_tag/Der-Sport-Tag-am-Samstag-den-30-Mai-article21814508.html


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 21:57
Zitat von frivolfrivol schrieb:Auf der anderen Seite ist vielleicht gerade das ein wahrhaftig Sehender, der das Opfer nur als Menschen sieht und nicht als Schwarzen.
das bildet aber nicht die Realität von Schwarzen Menschen ab. Es ist nicht zielführend so zu tun, als wäre man farbenblind, das führt nur dazu, die Erfahrungen die Nicht-Weiße Menschen in dieser Welt machen nicht anzuerkennen. Ist im Grunde so lange es Rassismus gibt ein rassistischer Ansatz, denn das dient Menschen dazu, ihre Privilegien, die sie aufgrund ihres Weißseins geniessen nicht als solche erkennen zu müssen.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 22:01
@Tussinelda ,

Aufgrund der Hautfarbe des Opferst schlussfolgerst du also automatisch, dass die Tendenz der Polizei zur übertriebenen Gewaltanwendung an sich keinen Anteil an dem konkreten Geschehen haben kann. Interessante Denkweise, die natürlich weder Nachforschung, noch Hintergrundwissen, noch irgendeine Form von Interesse an dem Fall erfordert. Du hast nicht mal irgendwelche Argumente (außer den allseits bekannten und allgemeinen statistischen Tatsachen) vorbringen können, dass in diesem konkreten Fall Rassismus eine besondere Rolle gespielt hat. Trotzalldem wirfst du mir vor, ich würde den Rassismus dadurch relativieren, dass ich auf die tatsächlichen Handlungen der Polizisten näher eingehe?

Machst du es dir in diesem Fall nicht ein wenig zu einfach?
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:die Realität habe ich Dir aufgezeigt. In dem link und in Deinem link!
Und inwiefern hast du damit dem von mir vorgebrachten Argument widersprochen?
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:das ist empathielos, aus meiner Sicht, niemand stirbt, weil er Schwarz ist, sondern Schwarze Menschen sterben aufgrund von Rassismus. Und das er herzkrank gewesen sein soll, das mag stimmen, aber hätte dies just an diesem tag zu seinem krankheitsbedingten Tod geführt, ohne das Einwirken des Polizisten? Also was soll so eine Aussage? Ist das die gerühmte Sachlichkeit?
Es war eine Antwort auf die Behauptung: "Er war einfach schwarz ." Dabei wurde sowohl das vorläufige Ergebnis der Gerichtsmedizin, als auch die Angaben aus dem Haftbefehl völlig außer Acht gelassen. Du sagst mir jetzt "niemand stirbt, weil er Schwarz ist, sondern Schwarze Menschen sterben aufgrund von Rassismus" - Und mit diesem Satzt ignorierst du ebenfalls alle Umstände der Tat. Du ignorierst einfach alles, außer, dass das Opfer schwarz war. Du wirfst mir vor, ich wäre empathielos weil ich nicht mit unbegründeten Beschuldigungen um mich werfe? Ist es dein Ernst? Beweis doch mal, dass der Polizist ein Rassist ist und dass seine Tat rassistisch motiviert war. Mach das, dann können wir darüber reden ob ich empathielos bin oder nicht.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Und das er herzkrank gewesen sein soll, das mag stimmen, aber hätte dies just an diesem tag zu seinem krankheitsbedingten Tod geführt, ohne das Einwirken des Polizisten? Also was soll so eine Aussage? Ist das die gerühmte Sachlichkeit?
Was hat nun zu seinem Tod geführt? Der abstrakte Rassismusbegriff? Oder die tatsächlich stattgefundene übermäßige Gewaltanwendung?


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 22:12
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Polizeigewalt ist ein übergreifendes Problem in den USA, allerdings trifft es Schwarze Menschen oder PoC weitaus häufiger....und nein, das bedeutet nicht, es passiert Weißen nicht, nur eben viel seltener.
Gibt es darüber eine Statistik?
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:, es geht darum, dass ein Polizist einen Schwarzen Menschen umgebracht hat. Dann Videos davon zu posten, dass es auch Weiße treffen kann - was ich übrigens nicht abgestritten habe - relativiert den Rassismus in eben genau diesem Fall.
Nein! Der Vorwurf, die Brutalität gegen George Floyd hätte es nur gegeben, weil er schwarz ist, enfällt damit.
Die Userin @doree hat ja entsprechende Beispiele gepostet, das auch gegen weiße Menschen so oder ähnlich vorgegangen wird.

Das ist eine Tatsache und keine Relativierung.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 22:20
Man kann das Thema auch mal umgekehrt schwarz/weiß sehen. "Ein Mann stirbt durch Gewalteinwirkung in Polizeigewahrsam." - "Ist er schwarz?" - "Nein!" - "Dann interessiert es nicht groß"


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 22:32
Zitat von frivolfrivol schrieb:Deshalb ist das ein Ventil, jeder Schwarze der von weißen Polizisten ungerechtfertigt getötet wird, löst die Rassismusdebatte aus
Ist im übrigen fast zynisch , denn eine Rassismusdebatte hast du jeden Tag in den USA. Er wird ja auch nicht weniger oder mehr oder damit relativiert das es weissen auch passiert,er wurd einfach nur auf Band festgehalten und wie einer der Passanten anmerkte " he is enjoying that ".
Zitat von frivolfrivol schrieb:Dann interessiert es nicht groß"
Was offenbar nicht richtig ist denn es wurden ja Beispiele verlinkt die es auf YouTube geschafft haben mit entsprechender Klickzahl.


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In Minneapolis/USA stirbt ein Mann in Polizeigewahrsam

30.05.2020 um 22:34
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Klar. Ich hatte nur KKK ect. im Kopf und ähnliche Verbindungen.
Es gibt natürlich Verbindungen, aber in Deutschland ist der Rassismus eher sehr Xenophop geprägt und in der USA sind es halt wirklich die Hautfarbe die halt der Grund des Rassismus ist.


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