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Joe Biden: 46. Präsident der USA

547 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Trump, Präsident ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Joe Biden: 46. Präsident der USA

11.11.2020 um 20:23
Zitat von vincentvincent schrieb:@frivol
Der "Trumpismus" ist Faschismus. Was gibt es daran zu rütteln? Nicht jeder Faschist muss ein Nazi sein.
In diesem Zusammenhang ist es hilfreich und erschreckend sich mal Ecos 14 Zeichen des Urfaschismuses zu Gemüte zu führen.
Man könnte meinen Trump hätte sie als Gebrauchsanweisung verwendet.
1. Traditionenkult. Der Traditionalismus als Gegenbewegung zum Synkretismus (Vermischung verschiedener Religionen, Konfessionen, philosophischer Lehren) → „Es kann keinen Fortschritt der Erkenntnis geben, die Wahrheit ist ein für allemal verlautbart“.

2. Ablehnung der Moderne: Trotz Technikverehrung fußt die Ideologie auf Blut und Boden. Im Grunde werden die Aufklärung und die Werte von 1789 abgelehnt.

3. Irrationalismus: „Denken als Form der Kastration“. Kultur wird verdächtigt, sobald sie kritisch wird. Misstrauen gegenüber dem Intellekt.

4. Ablehnung der analytischen Kritik: Wenn die Wissenschaft mangelnde Übereinstimmung als nützlich ansieht, ist es für den Ur-Faschismus Verrat.

5. Ablehnung von Meinungsvielfalt und Pluralismus: Die natürliche Angst vor Unterschieden wird ausgebeutet und verschärft. Der erste Appell des Faschismus oder Vorfaschismus richtet sich gegen Eindringlinge.

6. Entstehen durch individuelle oder soziale Frustration: Der Appell an die frustrierte Mittelklasse in einer ökonomischen Krise oder bei politischer Demütigung.

7. Nationalismus: Menschen, die sich der sozialen Identität beraubt fühlen, wird ein einziges Privileg zugesprochen: In demselben Land geboren zu sein. Die Wurzel der urfaschistischen Psychologie ist Verschwörung. Die Anhänger müssen sich belagert fühlen, am besten durch Fremde.

8. Demütigung vom Reichtum und der Macht der Fremden: Damals: „Juden sind reich und haben ein geheimes Netz gegenseitiger Unterstützung“. Heute „Flüchtlinge kriegen alles, haben iPhones und haben sich zur „Invasion“ verschworen“.

9. „Das Leben ist nur um des Kampfes Willen da.“ „Pazifismus ist die Kollaboration mit dem Feind.“

10 „Elitedenken“: Man gehört dem besten Volk, der besten Rasse an. Der Führer weiß, dass ihm die Macht nicht demokratisch übertragen werden kann, dass seine Kraft in der Schwäche der Masse wurzelt. Jeder Unterführer verachtet seine Untergebenen. Die Folge ist ein massenhaftes Elitebewußtsein.

11. Erziehung zum Heldentum: Ein Held ist in der Mythologie ein außergewöhnliches Wesen. Im Faschsimus ist der Held die Norm. Das Heldentum hängt eng mit einem Todeskult zusammen. Der Held im Faschismus sucht ungeduldig den heroischen Tod als beste Belohnung und schickt in dieser Ungeduld gerne andere in diesen Tod.

12. Übertragung des Willens zur Macht und des Heldentum auf die Sexualität: Das ist der Ursprung der Frauenverachtung und der Intoleranz gegenüber ungewöhnlichen Sexualpraktiken (von Keuschheit bis Homosexualität) und die Neigung zur „phallischen Ersatzübung“, dem Spiel mit der Waffe.

13. Selektiver Populismus: Der individuelle Bürger wird durch den Volkskörper ersetzt. Das Nürnberger Reichstagsgelände wird zum Internetpopulismus.

14. Urfaschismus spricht „Neusprache“: Ein verarmtes Vokabular mit Framing und Deutungshoheit. Von „Lügenpresse“ bis „Umvolkung“ werden Begriffe neu etabliert.
Quelle: https://www.pressenza.com/de/2017/10/14-merkmale-des-ur-faschismus-nach-umberto-eco/


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

19.11.2020 um 13:46
Bidens Krankenakte
Bidens Gesundheit
Noch während des Wahlkampfes haben sieben Gesundheitsexperten...eine Analyse (veröffentlicht), die den Gesundheitszustand der beiden Kandidaten beleuchtet und deren „prognostizierte Lebensspanne“ präsentiert. Sie berufen sich unter anderem auf Joe Bidens Krankenakte, die dessen Leibarzt im Dezember 2019 der Weltöffentlichkeit zugänglich machte. Sie ist umfangreicher als die des Kontrahenten Donald Trump: eine entfernte Gallenblase, leicht erhöhte Blutfettwerte, eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse, Vorhofflimmern, Sodbrennen, Allergien, 1988 eine Operation wegen einer erweiterten Arterie im Hirn.
Die sieben Experten stellen Biden dennoch ein hervorragendes Zeugnis aus. Er habe, konstatieren sie in einem in seiner Nüchternheit makaber wirkenden Duktus, eine Chance von 95 Prozent, die erste Amtszeit zu überleben.
Anlass zum Optimismus bieten Bidens guter Body-Mass-Index, seine Agilität, das stolze Lebensalter, das seine Eltern erreichten, seine Ernährung, die hohe Bildung, die exzellente Gesundheitsversorgung und die Tatsache, dass er verheiratet ist. Prognostizierte Lebenserwartung: 96,8 Jahre.
Damit triumphiert Biden ein weiteres Mal über Trump, der nur auf 88,6 Jahre kommt; er bekommt Abzüge wegen seiner Fettleibigkeit, seines Fast-Food-Konsums und wegen der vielen Stunden, die er tagtäglich vorm Fernsehapparat sitzt.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ist-joe-biden-mit-78-jahren-zu-alt-fuers-praesidentenamt-17051092.html


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

19.11.2020 um 15:56
@frauzimt

Wenn Biden Vorhofflimmern hat, hat er keine sehr lange Lebenserwartung, denn bei Menschen mit Vorhofflimmern führt dies früher oder später zu einer Schädigung und/oder Schwächung des Herzens, einer Verschlimmerung der Vorhofflimmeranfälle und/oder Schlaganfällen.

Denn Vorhofflimmern wird im Verlauf der Erkrankung nie besser, sondern es tritt eine stetige Verschlimmerung ein.

Meiner Mutter wurde dies so erklärt und sie ist dann nach ihrem dritten Schlaganfall (als Folge des Vorhofflimmerns) verstorben, weil sie während der Coronapandemie im Pflegeheim weder Besuch bekommen durfte, noch hat sie die nach dem Schlaganfall dringend nötigen Therapien bekommen, so daß sie dann verstorben ist.

Dagegen ist Trumps Fettleibigkeit und sein Fast food konsum garnichts.

Also ich denke, daß Trump eher eine höhere Lebenserwartung hat als Biden, denn Biden wirkt sehr zerbrechlich und mental stark verlangsamt, was ebenfalls eine typische Folge von Vorhofflimmern ist, die auch die Gehirntätigkeit einschränkt, denn man muß bei Vorhofflimmern auch starke Medikamnten nehmen, die die Hirnfunktion sicher nicht verbessern.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

19.11.2020 um 16:07
Zitat von maria65maria65 schrieb:Dagegen ist Trumps Fettleibigkeit und sein Fast food konsum garnichts.
@maria65
Es ist doch immer das Gleiche. Trump lässt nichts mitteilen ausser: stabiles Genie, mental auf der Höhe, gesund und großartig in Form.

Das ist so mit Trumps Steuererklärungen: Ich zahle Millionen an Steuern...
Alles nur Behauptungen, ohne Beleg.

Über Bidens Gesundheit kann man diskutiere, weil es Informationen gibt.
Aber du kannst nicht Biden und Trump vergleichen.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

19.11.2020 um 16:20
@frauzimt
Sorry , aber beim Lesen der Krankenakten wird einem ja Angst und Bange . Aber gut , wenn man dann trotzdem so stolze Lebenserwartungen prognostiziert .
Otto Normalo würde der Hausarzt bei solchen Eckdaten sicher sagen , genießen Sie die Jahre , solange es noch geht. Mäßigen sie sich bzgl Stress und fettigem essen . Und immer dran denken , auch der Herbst hat schöne Tage .
Aber anscheinend ist ein Mitte / Ende 70 jähriger Mister President im ovale Office eher so in seinen besten Jahren .
Im WH scheint 75 das neue 50 zu sein .


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

19.11.2020 um 17:08
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Mäßigen sie sich bzgl Stress
@Calligraphie
Fettiges Essen meiden wird nicht das Problem sein.
Aber Stressvermeidung, mir einem Trump in der Nähe?
Ausgeschlossen.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

19.11.2020 um 17:58
@frauzimt
Ob Herr Trump der größte Stressfaktor für Mister Biden ab Ende Januar 2021 sein wird ? Ich glaube Trump wird ihm mit Sicherheit nicht um seinen verdienten Schlaf bringen .
Eher wohl die wirklichen " Baustellen " die das Land ( ohne Trump im WH ) hat .

Hätte Biden zB heute mal einer nachmittäglichen Bundestagsdebatte lauschen dürfen ( Thema : Vollendung Nord Stream 2) dann wäre das schon mal ein Stressfaktor gewesen. Denn der Tenor dort heute , dürfte nicht nach Bidens Wünschen & Plänen für das Projekt ausgefallen sein .
Man kann ihm echt nur toi toi toi wünschen , dass sich wenigstens ein paar seiner kühnen Visionen , auch bzgl globaler Themen als auch innenpolitisch durch messbare Ergebnisse , verwirklichen lassen .


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

19.11.2020 um 18:08
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Ob Herr Trump der größte Stressfaktor für Mister Biden ab Ende Januar 2021 sein wird ?
@Calligraphie
...war natürlich scherzhaft gemeint.
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Man kann ihm echt nur toi toi toi wünschen , dass sich wenigstens ein paar seiner kühnen Visionen , auch bzgl globaler Themen als auch innenpolitisch durch messbare Ergebnisse , verwirklichen lassen .
Auf der Tagesschau Seite kurz zusammengefasst, worum es geht:
Der Kampf den Planeten zu retten und das Klima unter Kontrolle zu bringen steht ganz oben auf der To-Do-Liste des neugewählten US-Präsidenten Joe Biden. .....

Joe Biden hat ehrgeizige Ziele: bis 2035 will er bei der Stromversorgung ohne Kohle, Öl und Gas auskommen.
Bis 2050 möchte er die USA klimaneutral machen.
Dafür will er rund zwei Billionen Dollar in erneuerbare Energien stecken.
Gleichzeitig plant er, dadurch Hunderttausende neue Jobs zu schaffen und mehr Gerechtigkeit für Minderheiten.....

....
Man müsse den konservativen Klimawandel-Skeptikern im Land den Kampf für eine saubere Umwelt mit guten Argumenten schmackhaft machen, erklärt Umweltexpertin McCarthy. "Die Leute wollen Jobs, Fairness und Gesundheit. Je mehr wir diese Vorteile von sauberer Energie hervorheben, desto weniger Angst haben die Menschen vor den Folgen des Klimawandels."

Am besten man verkaufe das Ganze nicht als Klima-Offensive, sondern als Initiative, die Jobs schafft und die Wirtschaft ankurbelt.

Noch sind die USA mit ihren hohen CO2-Emissionen der zweitgrößte Klimasünder der Welt. Eine 180-Grad-Wende in der Klimapolitik herbeizuführen, wird für Biden und sein Team eine Herkulesaufgabe werden.
Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/klimapolitik-biden-usa-101.html


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

19.11.2020 um 18:31
@frauzimt
Eine Herkulesaufgabe in einem Land , wo gefühlt beinahe jeder ( gefühlt ) sogar vor einem Trailer Home seinen Riesen Pick - Up zu stehen hat . Das Symbol von Big und Great . Sogar bei den besucherarmen Wahlveranstaltungen der Wochen vor der Wahl , kamen auch bei Biden die Fans im Pick up .
Man benutzt in bestimmten Landesteilen dort die Klimaanlagen in der Häuslichkeit wie einst Karl Lagerfeld seinen Fächer .

Es reicht ja schon mal alleine auf das ( gemessen an den USA ) kleine Deutschland zu schauen . Wie lange dauert es schon bei uns , diese Visionen irgendwie in messbare Erfolge fürs Klima umzusetzen. Denn bis 2050 haben wir mit Sicherheit keine Zeit mehr .

Da kann man nur hoffen , dass dort im Land das " große Umdenken " stattfindet und das eben nicht nur bei den sehr jungen progressiven Menschen sondern eben auch bei denen, die die Gesetzgebung beeinflussen können .


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

19.11.2020 um 18:41
@Calligraphie
Geht nur wenn:
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Am besten man verkaufe das Ganze nicht als Klima-Offensive, sondern als Initiative, die Jobs schafft und die Wirtschaft ankurbelt.
Das ist überall so, auch bei uns.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

19.11.2020 um 21:45
In diesem Spiegelartikel- den ich stark gekürzt habe, geht es um mobile Mini-Kraftwerke, "Small Modular Reactors (SMR)" – kleine Anlagen, die schnell und kostengünstig entstehen könnten und mit deren Unterstützung in den USA die Energiewende vollzogen werden soll.
Amerikas nächster Präsident Joe Biden setzt im Kampf gegen den Klimawandel auch auf Atomkraft. Eine neue Generation von Mini-Kraftwerken soll mobil und vor allem sicher sein. Aber manche Probleme bleiben.

Biden hat das ambitionierteste Klimaprogramm versprochen, das es je von einem Präsidentschaftskandidaten gab: Ein gigantisches Finanzprogramm soll die USA auf Klimakurs bringen. Er plant die Abkehr von der durch Trump geförderten Öl- und Gasindustrie. Er plant, die USA bis 2050 zu einem klimaneutralen Staat zu machen und will dafür die Stromversorgung des Landes komplett umstellen.

Dabei hat Biden auch Ideen im Sinn, die manche mit Skepsis betrachten. Er setzt zwar vor allem auf erneuerbare Energien. Weil deren globaler Anteil an der gesamten Energieerzeugung immer noch vergleichsweise klein ist (2020 lag der Anteil von Wind- und Solarenergie ...nur knapp zehn Prozent), will der designierte US-Präsident auch in Atomkraft investieren.
Biden will eine Agentur gründen, die Forschung und Entwicklung von nuklearen Reaktoren vorantreiben und die »Zukunft der Kernenergie ergründen soll«....

Nuscale ist nicht das einzige Atom-Start-up in den USA, das großzügige Geldgeber hat. Die Firma Terrapower mit Sitz im Bundesstaat Washington, die ebenfalls an Small Modular Reactors tüftelt, erhält auch Geld vom Energieministerium. Zudem glaubt Microsoftgründer Bill Gates an das Konzept und unterstützte das Unternehmen wohl mit hohen Millionenbeträgen.

Das Konzept ist nicht neu, gilt aber als Hoffnung der angeschlagenen Branche. Mit gigantischen Betonklötzen in Hochsicherheitszonen, die man gemeinhin mit Atomkraftwerken verbindet, haben sie nicht viel gemein. SMRs sollen künftig mit Wind-, Sonnen- und Wasserkraftstrom einen Energiemix liefern und dann einspringen, wenn bei den Erneuerbaren Flaute oder Wolken die Energielieferung mindert. Immerhin hat sich ...Kamala Harris kürzlich klarer für nukleare Energie ausgesprochen. Auf die Frage, ob sie Atomkraft befürworte, sagte sie: »Ja, vorübergehend. Während wir die Investitionen in sauberere, erneuerbare Energien erhöhen.«

Die Gates-Stiftung finanziert weltweit auch journalistische Arbeiten. Beim SPIEGEL unterstützt sie das Projekt »Globale Gesellschaft«, das über soziale Ungerechtigkeit vor dem Hintergrund der Globalisierung berichtet. Die redaktionellen Inhalte entstehen ohne jeden Einfluss der Stiftung.
Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/atomkraft-joe-biden-plant-neue-kleine-kernkraftwerke-fuer-die-usa-a-228a84ff-363e-4151-bff4-f49304140753


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

21.11.2020 um 12:20
Wirtschaftsminister Altmaier über Trumps Biden-Blockade
Die neue US-Administration werde nun frühestens im März oder April endgültig handlungsfähig sein. Deshalb gehe es nicht allein um die Frage, was der abgewählte Präsident bis zum Amtswechsel noch anrichten könne. "Es geht auch um die Frage, was wir alles versäumen", sagte der Minister.
Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/us-wahlen-illner-altmaier-100.html


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

22.11.2020 um 09:41
Die Umweltaktivistin Erin Brockovich ist empört darüber, dass Biden Michael McCabe (früher stellvertretender Verwalter der Umweltbehörde) in sein Übergangsteam berufen hat. McCabe hat zuvor den Chemiekonzern Dupont beraten.
Unter Ausnutzung seiner noch frischen Beziehungen zu seinen ehemaligen Regierungskollegen gelang es McCabe ... , Dupont dabei zu helfen, den Bemühungen der Behörde um verbindliche Grenzwerte für die gefährliche Chemikalie PFOA auszuweichen
"Wollen Sie mich veräppeln?": Umweltaktivistin Brockovich attackiert Biden wegen dessen Teamauswahl

Joe Biden hat Ärger mit der prominenten Umweltaktivistin Erin Brockovich.
...
Joe Biden ist noch nicht einmal im Amt, da bekommt der designierte US-Präsident schon Gegenwind von prominenter Seite: Die Umweltaktivistin Erin Brockovich hat den Sieger der Präsidentschaftswahl ..scharf attackiert, weil dieser einen ehemaligen Berater des Chemieriesens Dupont als Verantwortlichen für den Bereich Umweltschutz in sein Übergangsteam berufen hat.

"Ich hatte gehofft, dass diese neue Regierung den Beginn einer neuen Zeit einläuten würde", schreibt Erin Brockovich.... in einem Gastkommentar im britischen "Guardian". "Als die Auswahl für das Übergangsteam der Umweltschutzbehörde des designierten Präsidenten Joe Biden bekannt gegeben wurde, fühlte ich mich besorgt und entmutigt, weil ein Insider der chemischen Industrie auf der Liste steht. Wollen Sie mich veräppeln?"

Biden hat Anfang November Michael McCabe eingestellt, damit dieser ihn bei der Übernahme der Geschäfte der US-Umweltbehörde ... unterstützt. McCabe arbeitete bereits zwischen 1987 und 1995 für den Demokraten als Kommunikationschef und Projektleiter und war am Ende der Präsidentschaft von Bill Clinton als stellvertretender Verwalter der (Umweltbehörde) tätig.

Nach seiner Zeit in der Politik fing McCabe als Berater für Kommunikationsstrategien bei Dupont an und beriet den Konzern von 2003 bis 2006 bei dessen Feldzug gegen die Regulierung von Perfluoroctansäure (PFOA). Unter Ausnutzung seiner noch frischen Beziehungen zu seinen ehemaligen Regierungskollegen gelang es ihm dem Portal "The Intercept" zufolge, Dupont dabei zu helfen, den Bemühungen der Behörde um verbindliche Grenzwerte für die gefährliche Chemikalie auszuweichen.
In der EU ist PFOA seit 2020 verboten. Die Chemikalie ist laut Bundesumweltamt für Menschen giftig, schädigt die Fortpflanzung und baut sich in der Umwelt nicht ab.

"Es sollte selbstverständlich sein, dass jemand, der Dupont bei der Vermeidung von Regulierungen beraten hat, niemand ist, den wir als Berater dieser neuen Regierung haben wollen",
Quelle: https://www.stern.de/politik/ausland/erin-brockovich-attackiert-joe-biden---wollen-sie-mich-veraeppeln---9499036.html


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

23.11.2020 um 15:09
Die Deutschen machen bei Biden denselben Fehler, den sie bei Obama schon gemacht hatten. Nach einem Drecksack im Weißen Haus sind sie froh, dass der endlich weg ist vom Fenster. Und in ihrer Euphorie verkennen sie den Nachfolger. Die rosarote Brille ... Wie ein dämlicher Groupie hat Merkel Obama angehimmelt.

Bei Obama hat es auch einige Zeit gedauert, bis die Deutschen aufgewacht sind. Drohnenmorde an Zivilisten, Guantanamo, Spionageenthüllungen ...

Dabei hat auch Biden jede Menge Dreck am Stecken. In Lateinamerika haben seine neoliberalen Projekte viel Elend erzeugt und überhaupt erst die jüngsten Massenwanderungen ausgelöst.
Von der Unterstützung von mörderischen Paramilitärs ganz abgesehen, die Oppositionelle und Menschenrechtler umbringen, z. B. in Kolumbien.

Ich bin realistisch, jeder US-Präsident ist schlecht, es liegt am System. Selbst wenn einmal ein anständiger Präsident gewählt würde, das System hinter den Kulissen bleibt immer dasselbe und verfolgt immer dasselbe Ziel, nämlich die Weltbeherrschung um jeden Preis.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

23.11.2020 um 15:28
Zitat von yoyoyoyo schrieb:Die Deutschen machen bei Biden denselben Fehler, den sie bei Obama schon gemacht hatten. Nach einem Drecksack im Weißen Haus sind sie froh, dass der endlich weg ist vom Fenster. Und in ihrer Euphorie verkennen sie den Nachfolger. Die rosarote Brille ... Wie ein dämlicher Groupie hat Merkel Obama angehimmelt.
@yoyo

Das sehr ich gar nicht so.

Obama ist eine charismatische Persönlichkeit.
Biden geht Ausstrahlung ja völlig ab. Niemand ist von Biden "verzaubert".
Mein Eindruck ist, dass die meisten einfach froh sind dass nach einem überdrehten Entertainer endlich wieder ein nüchterner Beamter ins Weisse Haus zieht.

Biden wird Politik für die USA machen. Ich hoffe, dass er sich für den Klimawandel einsetzt, aber ich erwarte auch da nichts.
Vielleicht, dass nicht so schrankenlos im eigenen Land geplündert wird (Alaska).
Dafür setzt Biden auf Kernkraftwerke.

Ich schlage vor, wir gucken, wie er sich im Amt macht und dann nehmen wir ihn auseinander.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

26.11.2020 um 01:34
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Biden geht Ausstrahlung ja völlig ab. Niemand ist von Biden "verzaubert".
Naja als Vize von Obama kam er schon wie ne coole Socke rüber. Aber er ist halt nun etwas älter geworden.
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Biden wird Politik für die USA machen.
Naja... ich musste halt schon den Kopf schütteln, als er wieder diese Leier vonwegen, "Amerika die Führer der demokratischen Welt" rausliess.
Wir wollen aber keinen Führer... wir wollen doch vielmehr einen verlässlichen Partner.

Was mir bei Biden auch so ein Geschmäckle hinterlässt ist, dass er in der Vergangenheit eigentlich fast immer den militärischen Weg befürwortet hat, halt auch im Irak unter Bush junior.
Klar im Alter wird man etwas gelassener, wer weiss... wir werden sehen.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

26.11.2020 um 02:34
"Ich hatte gehofft, dass diese neue Regierung den Beginn einer neuen Zeit einläuten würde", schreibt Erin Brockovich.... in einem Gastkommentar im britischen "Guardian".
Quelle: https://www.stern.de/politik/ausland/erin-brockovich-attackiert-joe-biden---wollen-sie-mich-veraeppeln---9499036.html

vom ältesten Präsidenten, den Amerika je hatte und ex Vice von Obama erwarte ich KEINEN Aufbruch in eine neue , bessere Zeit sondern aufgewärmte Konzepte und Vetternwirtschaft....Er zeigt ja deutlich, dass er auf bewährtes Personal setzt.
Establishment halt.....


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

26.11.2020 um 04:00
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:.Er zeigt ja deutlich, dass er auf bewährtes Personal setzt.
Establishment halt.....
Besser bewährtes Personal als ahnungslose Familienmitglieder wie sein Vorgänger.

Ich erhoffe mir nichts großartiges von Biden, aber sehr wahrscheinlich kann man bei ihm mit "ordentlicher" Politik rechnen. Also nix kindergartenmäßiges wie sein Vorgänger. "Du hast mir mein Sandförmchen weggenommen, jetzt mach ich deine Sandburg kaputt!"


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

26.11.2020 um 04:58
Ich glaube zwar dass Trump die Wirtschaft stärken wollte, aber letztendlich hat er praktisch versagt indem er dachte sich bzw. der USA durch einen Handelskrieg Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, obwohl jedes Kind weiß, dass jede Form von Krieg beide einen Nachteil bringt. Man hat es an den Charts der Aktienkurse gesehen. Er braucht jetzt nicht behaupten, dass es wegen ihm gestiegen ist denn die US Wirtschaft ist so gut, dass es grundsätzlich gestiegen wäre, das liegt nicht nur an den Steuererleichterungen von Trump, was aber dennoch ein guter Zug war, jedoch hat er andererseits wieder dafür viel mehr schlecht gemacht für die Wirtschaft und dennoch hat er allen eingeredet, er sorgte für die gute Wirtschaft. Aber seinen Wählern kann man alles erzählen.

Durch Biden wird es steil bergauf gehen, denn jetzt herrscht wieder Berechenbarkeit und Sicherheit und das ist grundsätzlich sehr gut für Wirtschaft, Ökonomie und Aktien. Es ist für die Weltwirtschaft besser und nicht nur auf die USA fixiert. Und von einer guten Weltwirtschaft profitiert dann wieder umso mehr die USA auch. Biden wird es schwer haben all das was Trump kaputt gemacht hat wieder zu reparieren.

Für einen Demokraten denkt Biden ziemlich kapitalistisch und das gefällt mir. Ich hoffe das bleibt so. Das einzige was ich schlecht finde ist eben dieses teure demokratische Konzept der Sozialversicherung. Das bedeutet im Monat ein drittel weniger Einkommen zu haben, weil man das gezwungenermaßen in die Versicherungen einzahlt.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

26.11.2020 um 19:50
Janet Yellen: Trump war sie zu kleingewachsen.
Vielleicht ist es für Janet Yellen auch eine kleine Genugtuung gegenüber Donald Trump, dass sie künftig einen der mächtigsten Jobs innerhalb der US-Regierung bekommt. Aber auch eine Genugtuung gegenüber all den anderen vielen Männern in Medien und Politik, die Frauen nach Äußerlichkeiten beurteilen, was sie bei deren männlichen Kollegen so gut wie nie tun. Trump soll mehrfach gegenüber seinem Wirtschaftsberaterstab getönt haben, er werde die Top-Ökonomin als Chefin der US-Zentralbank feuern, weil Yellen mit unter ein Meter sechzig zu klein für den mächtigen Job sei.
Das war natürlich nur eine von Trumps üblichen puren Gehässigkeiten.
Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Was-hat-Europa-von-US-Finanzministerin-Janet-Yellen-zu-erwarten-id58618266.html
Es war ein Politikum, dass US-Präsident Trump ihr Mandat nicht verlängerte. Berühmt wurde sein Argument, sie sei einfach „zu klein“. Yellen ist 1,59 Meter groß.
Quelle: https://taz.de/Janet-Yellen-wird-US-Finanzministerin/!5731327/


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