eckhart
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Der Kompromiss im Streit über Grönland, auf den sich US-Präsident Donald Trump und der Generalsekretär des Verteidigungsbündnisses Nato, Mark Rutte, am Mittwochabend überraschend geeinigt haben, orientiert sich offenbar an einer völkerrechtlichen Vereinbarung über Militärbasen zwischen Großbritannien und Zypern. Die zwei sogenannten „Sovereign Base Areas“ Akrotiri und Dhekelia auf Zypern gelten als britisches Überseegebiet und gehören bis heute völkerrechtlich zu Großbritannien.Quelle: https://www.handelsblatt.com/politik/international/groenland-britische-militaerbasen-auf-zypern-koennten-usa-ein-vorbild-sein/100193792.html
Ähnlich könnten künftig die Militärbasen der USA auf Grönland rechtlich behandelt werden. Dies würde es den USA ermöglichen, dort nicht nur militärische Operationen, Geheimdienstaktivitäten und Ausbildungsmaßnahmen durchzuführen, sondern auch seltene Erden und Mineralien abzubauen.
Das Hauptproblem ist, sollten die USA Rohstoffe abbauen, dann brauchen sie Siedlungen für Arbeiter und wenn die Anzahl der Soldaten und Arbeiter über >60000 ist. Dann stellen die USA die Mehrheit der Bürger in Grönland.eckhart schrieb:Und so überrascht bin ich von Trump gar nicht!
Der hat flexible Mittdenker!
Und da kommen dann wieder so ein klein bisschen die Bewohner von Grönland bzw Dänemark ins Spiel. Was will Herr Rutte denn da entscheiden oder ausmachen?taren schrieb:Dann stellen die USA die Mehrheit der Bürger in Grönland.
abberline schrieb:Unabhängig davon, was Trump mit Rutte besprochen hat, gibt es noch keinen Deal
Quelle: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/news-trumps-groenland-luftnummer-galeria-im-niedergang-ki-an-schulen-a-40b3a0de-5601-4d33-99e9-29d8c4cb2599
abberline schrieb:Was will Herr Rutte denn da entscheiden oder ausmachen?
Hätte Trump einen Deal, hätte Trump ihn längst ausposaunt.abberline schrieb:Unabhängig davon, was Trump mit Rutte besprochen hat, gibt es noch keinen Deal
Nundenn , so siehts aus . Die Lage ist doch nicht so aussichtslos wie du das hier beschrieben hast vor tagen .behind_eyes schrieb:Da bin ich auch gespannt, auf NTV haben sie gerade gebracht, das er im Friedensrat den alleinigen Vorsitz haben möchte - natürlich auf Lebenszeit und damit unabhängig von seinem Amt als Präsident der USA - und das mit Vetorecht(!). Auf deutsch: dieser Rat kann nur entscheiden was Trump persönlich für gut heißt, ob es um eine Invasion geht oder die Vermeidung eines Krieges - Trump entscheidet.
Das habe ich mitgerechnet, nur noch nicht erwähnt!Jedimindtricks schrieb:die Meme/ki bilder die er Postet noch das intelligenteste
Am Ende liegt es einfach nur lapidar am champagner das die Nato nicht am Ende ist heheeckhart schrieb:Das habe ich mitgerechnet, nur noch nicht erwähnt!
Es werden gerade US-Bonds verkauft, welche dann den Dollar fallen lassen. Die nuclear bomb hat man Trump schon vorgehalten. Er wettert ja schon wie der Teufel dagegen.eckhart schrieb:Die Marktmacht Europas ist nicht zu unterschätzen.
Er wird da dennoch nicht viel machen können.SvenLE schrieb:Es werden gerade US-Bonds verkauft, welche dann den Dollar fallen lassen. Die nuclear bomb hat man Trump schon vorgehalten. Er wettert ja schon wie der Teufel dagegen.
Italien verweigert US-Militär Landung auf StützpunktQuelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article69c61eccaf187d606b8148a0/iran-krieg-italien-verweigert-us-militaer-landung-auf-stuetzpunkt-liveticker.html
Konkret nahm Trump auch Frankreich ins Visier. In einem weiteren Beitrag auf Truth Social schrieb er: „Frankreich hat Flugzeugen, die mit Militärgütern beladen nach Israel fliegen wollten, den Überflug über französisches Hoheitsgebiet verweigert.Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article69c61eccaf187d606b8148a0/iran-krieg-italien-verweigert-us-militaer-landung-auf-stuetzpunkt-liveticker.html
Für Spanien wäre diese Festlegung „unvernünftig“ und „kontraproduktiv“, schrieb Premierminister Pedro Sánchez am Donnerstag in einem Brief an Nato-Generalsekretär Mark Rutte.Quelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/spanien-nato-fuenf-prozent-ziel-kritik-protest-li.3271647
Das Vorhaben sei „inkompatibel mit dem Fortbestand unseres Wohlfahrtsstaats und unserer Sicht der Welt“, so Sánchez in dem Schreiben, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Außerdem könnte es das spanische Wirtschaftswachstum gefährden und die Inflation anschieben, so der Regierungschef. Spanien sei souverän und könne sich nicht zu einem bestimmten prozentualen Anteil verpflichten lassen, den es für Verteidigung ausgeben müsse.
Sollte Sánchez bei seiner Ablehnung bleiben, könnte das die Allianz in eine tiefe Krise stürzen.
USA sind auf die NATO Stützpunkte angewiesen, ohne Ramstein und Diego Garcia könnten die ihren Iran Krieg nicht führen, deshalb sind die Stützpunkte ein gutes Druckmittel.abberline schrieb:Wohl nicht nur Spanien
Italien verweigert US-Militär Landung auf Stützpunkt
Die Kluft zwischen West und Ost Europa wird weiter vorangebracht.Fellatix schrieb:Natürlich schwächt das die NATO auch in Europa. Vor 2 Wochen sagte ein Diplomat aus dem Baltikum in Richtung Spanien, es gibt so einige Großmäuler in Europa (ja, er gebrauchte den Begriff Großmaul), aber würden diese Großmäuler im Ernstfall auch Truppen schicken?
Spanien, Italien, nicht die Steine auf die ich bauen würde..Fellatix schrieb:ichtung Spanien, es gibt so einige Großmäuler in Europa (ja, er gebrauchte den Begriff Großmaul), aber würden diese Großmäuler im Ernstfall auch Truppen schicken?
Kein Bündnissfall ist richtig, aber diese Statements sind relativ teuer, hinterher wird geheult..abberline schrieb:Die Frage ist, ob sowas die Nato oder die Beziehungen dieser Länder längerfristig belastet, oder ob sowas öfter vorkommt? Es ist ja kein Bündnisfall. Kennt sich da jemand aus?
Trump denkt offenbar über Nato-Austritt der USA nachQuelle: https://www.spiegel.de/ausland/usa-donald-trump-denkt-offenbar-ueber-nato-austritt-der-usa-nach-a-5c5e3955-84cf-4bc4-97a4-5f4de96dd102
Er könnte angepisst sein, bei dem was Teile Europas da zuletzt so gebracht haben.abberline schrieb:Realistisch? Vor allem langfristig und dauerhaft? Oder nur Gepolter?
Artikel 1Quelle https://www.nato.int/en/about-us/official-texts-and-resources/official-texts/1949/04/04/the-north-atlantic-treaty?selectedLocale=de
Die Parteien verpflichten sich, in Übereinstimmung mit der Satzung der Vereinten Nationen, jeden internationalen Streitfall, an dem sie beteiligt sind, auf friedlichem Wege so zu regeln, daß der internationale Friede, die Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden, und sich in ihren internationalen Beziehungen jeder Gewaltandrohung oder Gewaltanwendung zu enthalten, die mit den Zielen der Vereinten Nationen nicht vereinbar sind.
Artikel 2
Die Parteien werden zur weiteren Entwicklung friedlicher und freundschaftlicher internationaler Beziehungen beitragen, indem sie ihre freien Einrichtungen festigen, ein besseres Verständnis für die Grundsätze herbeiführen, auf denen diese Einrichtungen beruhen, und indem sie die Voraussetzungen für die innere Festigkeit und das Wohlergehen fördern. Sie werden bestrebt sein, Gegensätze in ihrer internationalen Wirtschaftspolitik zu beseitigen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen einzelnen oder allen Parteien zu fördern.
Artikel 13
Nach zwanzigjähriger Geltungsdauer des Vertrags kann jede Partei aus dem Vertrag ausscheiden, und zwar ein Jahr, nachdem sie der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika die Kündigung mitgeteilt hat; diese unterrichtet die Regierungen der anderen Parteien von der Hinterlegung jeder Kündigungsmitteilung.