frauZimt schrieb:Wie sieht es hier mit dem Wehrdienst aus?
Verständlicherweise wollen von den ganz jungen zu wenig zur Bundeswehr
Da redest du über Deutschland. Und rein auf Deutschland bezogen hast du mit deiner Aussage absolut recht.
Es gibt aber auch Länder wie z. B. Polen oder Finnland, die da eine andere Einstellung dazu haben. Egal, ob Pflichtwehrdienst oder nicht.
Ich sehe in so einem neuen Bündnis Deutschland auch nicht unbedingt als wertvollen oder sinnvollen Bündnispartner.
Es sei denn, Deutschland wird bei der militärischen Unterstützung im Sinne von Soldaten nur sehr eingeschränkt verpflichtet, leistet dafür aber entsprechend höhere Zahlungen und liefert dann die Waffensysteme. Die deutsche Rüstungsindustrie wäre so schlecht nicht, wenn man sie lassen würde und sie Aufträge bekommen würde, die sie ausführen darf. Ganz im Gegenteil.
frauZimt schrieb:Das kann man nicht hinkriegen.
Doch. Aber das Bündnis wäre dann erst einmal deutlich kleiner. Dafür schlagkräftig und nicht an monatelange Diskussionen zur Abstimmung gebunden.
Wie sagt man - oft wirklich zutreffend - so schön: zu viele Köche verderben den Brei.
frauZimt schrieb:a) an den jeweils gebildeten Regierungen und
Deswegen würde ich z. B. Bulgarien überhaupt nicht in so einem neuen Bündnis sehen. So weh es mir persönlich tut das so zu sehen.
frauZimt schrieb:b)hängt von Abhängigkeiten untereinander ab.
Das Bündnis müsste auf gemeinsamen Interessen und Vertragstreue aufgebaut werden. Nicht auf Abhängigkeit.
Bzw Abhängigkeit in gewisser Weise schon auch, aber eben nicht so wie die Nummer mit dem Russen-Gas.
Und immer so, dass das Bündnis in Summe handlungsfähig und stark bleibt, wenn doch mal ein Bündnispartner wegbricht.
Also nicht: Verantwortung für X liegt fast ausschließlich bei Land Y.
frauZimt schrieb:Putin kann mit dem Ergebnis zufrieden sein.
Total. Nach all der Zeit grindet sich das russische Militär immer noch in der Ukraine ab.
Nehm es mir nicht übel, aber rein pragmatisch betrachtet, ohne das unendliche Leid, was sie bei der Zivilbevölkerung anrichten, rein militärisch gesehen machen die sich da voll zur Lachnummer mit ihren Dörfereroberungen.