@klompje1 danke, das schaue ich mir gleich an 🙂
@allDas folgende Video schlägt eigentlich Alarm: Es geht darum, wie versucht wird, Jesus seine jüdischen Wurzeln wegzunehmen …wie die englische Wikipedia und die Palästinenser es auch versuchen ihn als Palästinenser darzustellen.
„Jesu war Jude und ohne dieses Judentum ist das Christentum nichts weiter als eine weitere gescheiterte Utopie des zwanzigsten Jahrhunderts.“
Von Helmut schmidt Sozi, Text ist vom unteren Video :
In einem sehr sehenswerten aktuellen Podcastgespräch zwischen dem Journalisten Tom David Frey und dem evangelischen Pfarrer David Brunner, Link habe ich in den Shownotes gesetzt, wurde ein für mich wichtiges Thema angesprochen. Nämlich der Versuch, Jesus von Nazareth seiner jüdischen Identität zu berauben. Im Podcast wird sehr eindringlich über dieses Phänomen berichtet, dass heute insbesondere in den sozialen Medien und in politisch aufgeladenen kirchlichen Kreisen das Narrativ verbreitet wird, Jesus sei ein Palästinenser gewesen.
Dieses Gespräch führt uns vor Augen, wie schutzlos wir gegenüber einem geschichtlichen Revisionismus geworden sind, der die offensichtlichsten Wahrheiten für politische Zwecke opfert. Wir erleben eine Wiedergeburt jener gefährlichen Ideologie, die wir in Deutschland und Europa bereits in ihrer brutalsten Formen kennenlernen mussten. Man muss sich die Zahlen vor Augen führen. Im nationalsozialistischen Deutschland waren mehr als achtzig Prozent der Bevölkerung christlich.
Dennoch oder gerade deshalb investierten die Nazis und die ihnen ergebenen deutschen Christen enorme Energie darin, den Menschen einzureden, dass Jesus kein Jude gewesen sei. Sie konstruierten einen arischen Jesus und schufen sogar eine entjudete Bibel, die im Video als Hetzbibel bezeichnet wird. Es war ein theologisches Gift, das darauf abzielte, die historische und moralische Bindung der Christen an das jüdische Volk zu kappen, um den Weg für die ƒhoah zu ebnen.
Heute kehrt dieser Geist unter einem neuen Vorzeichen zurück. Anstatt des arischen Jesus wird uns nun ein Jesus präsentiert, der als Symbol für den modernen antikolonialen Kampf herhalten muss Ihn heute vom Judentum abzudrängen und zum Palästinenser umzulichten, dient demselben Zweck wie damals. Es soll die notwendige Solidarität der Christen mit den Juden und dem Staat Israel delegitimieren. Es wäre eine gefährliche Verkürzung zu glauben, nur die Rechte hätte versucht, Jesus für ihre Zwecke zu kapern.
Wenn wir das Podcast-Gespräch von Tom David Frey und David Brunner ernst nehmen, müssen wir erkennen, dass die heutige woke Umdeutung Jesu zum Palästinenser ihre Wurzeln nicht nur im braunen Sumpf, sondern auch ganz maßgeblich in der roten Ideologie des Ostblocks hat. Die Kommunisten standen vor einem Dilemma Marx hatte die Religion als Opium des Volkes gebrandmarkt. Doch das Bild Jesu war zu tief in der europäischen Seele verwurzelt, um es einfach nur zu verbieten.
Also tat man das, was totalitäre Regime am besten können. Man besetzte den Begriff neu. In der sowjetischen Lesart und später in der lateinamerikanischen Befreiungstheologie, die übrigens bis heute tief in die deutsche evangelische Kirche hineinwirkt, wurde Jesus der erste Sozialist. Sein Judentum war dabei völlig nebensächlich oder wurde sogar als Hindernis betrachtet. Er wurde zum Anführer der Unterdrückten gegen die imperialistischen Römer und die kapitalistische jüdische Priesterkaste umgedeutet Hier sehen wir die Geburtsstunde jenes Narrativs, das wir heute auf TikTok finden.
Jesus als Kämpfer gegen Siedlerkolonialismus, wobei das antike Rom heute durch den Westen und das jüdische Volk durch den Staat Israel ersetzt wird. Wie Pfarrer Brunner im Video richtig anmerkt, Christ sein ohne die Verbindung zum Judentum ist unmöglich. Wer die jüdische Identität Jesu relativiert, zerstört das Fundament der christlichen Botschaft. Es ist ein zutiefst dämonischer Akt Das Heil, das laut Schrift von den Juden kommt, durch tagespolitische Ideologien zu ersetzen.
Wir sollten uns von diesem Video und dem darin gezeigten Mut zum Klartext inspirieren lassen. Es ist an der Zeit, dass wir uns weigern, die Geschichte erneut auf den Kopf stellen zu lassen. Ein Christentum, das zulässt, dass sein Gründer entjudet wird, hat bereits aufgehört, Christentum zu sein. Der Versuch, Jesus von seinen jüdischen Wurzeln zu trennen, war immer der erste Schritt zur moralischen Verwahrlosung einer Gesellschaft.
Wenn wir heute Pastoren hören, die Jesus zum Palästinenser machen, dann sollten wir wissen, dass sie in der Tradition jeder stehen, die die Religion stets nur als Vehikel für ihre eigene Machtlust missbraucht haben Die Geschichte lehrt uns, wer die Jüdischkeit Jesu angreift, meint am Ende immer die Juden selbst und zerstört dabei das Fundament der westlichen Freiheit. Es ist höchste Zeit, dass die Kirche aufhört, sich als billiges Echo politischer Moden anzubiedern und wieder den Mut findet, die historische und theologische Wahrheit zu verkünden.
Die Geschichte lehrt uns, wer die Jüdischkeit Jesu angreift, meint am Ende immer die Juden selbst und zerstört dabei das Fundament der westlichen Freiheit[/quote]
Quelle: weiter im Video…

Identitätsdiebstahl an Jesus: Warum das so gefährlich ist! @tomdavidfrey
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