Globale Risiken durch Russland und China
05.03.2026 um 13:23OK, berechtigte Frage.Jedimindtricks schrieb:Was heisst denn in deiner Welt " bald "
Dein Argument ist da fahren containerschiffe , Schiffe die halt brennen.
Mit bald Können wir nix anfangen bei dem wissenschaftlichen Anspruch den wir an uns legen
Dazu habe ich genaue Zahlen aus dem Jahr 2021, also dem Jahr vor Beginn des Krieges, gefunden:
Informall BG research shows, that total Black Sea region [Bulgaria, Romania, Ukraine, Russia, Georgia] container turnover [laden and empty] reached 3,1 million TEU in 2021, including Ukrainian annual volume of a slightly over 1.0 million TEU. Ukrainian economy relies a lot on containerized cargo arriving from various destinations in the ports of Odesa region. Pre-war data shows that over 50% of import containerized cargo originated in the Asian region.Quelle: https://www.informall.biz/how-the-black-sea-container-market-is-changing-in-2022/
Während des Krieges geht natürlich der kommerzielle Transport stark zurück. Nach einem Friedensvertrag - also dem Zeitpunkt, ab dem die Überlegungen wieder relevant werden - müsste also das Volumen etwa wieder an dem Niveau aus dem letzten Jahr vor dem Krieg anknüpfen, wenn keine Gefahr mehr besteht.
Die Menge ist auf jeden Fall substantiell, und entscheidend ist, dass China in dieser Region - also innerhalb des geographischen Europas - überhaupt einen Hafenstützpunkt hat, der weder direkt noch indirekt einer Kontrolle und Datenerhebung durch die EU unterliegt (die Türkei gehört natürlich nicht dazu, denn sie ist in der Zollunion). Güter, bei denen man nichts verschleiern will, kann man dagegen auch über andere Häfen transportieren.
Bemerkenswert ist auch, dass über 50% der im Schwarzen Meer verschifften Fracht aus Asien stammt.
Wenn du mit dem "PDF" diese Studie hier meinst: https://chinese-studies.com.ua/en/Archive/2020/2/11 dann könntest du sie auch über die doi finden: https://doi.org/10.51198/chinesest2020.02.133
Aber natürlich gibt es jede Menge weitere Quellen, die belegen, dass für China die Schwarzmeerregion bzw. die dortigen Häfen als Teil der Neuen Seidenstraße von großem Interesse sind. Etwa hier eine Studie von 2020, die also zeigt, dass China schon vor dem Krieg dieses auffällige geostrategische Interesse hatte:
Through its Belt and Road Initiative, China seeks to play a larger role in the Black Sea region. China has been wooing littoral states in hopes of securing new markets for its goods and investing in infrastructure projects. But some worry that there is more to Chinese actions in the region than meets the eye. The worry is that China will increase its political and diplomatic clout in a region that is considered vital for Russian interests and create tension between Moscow and Washington.Quelle: https://mei.edu/publication/sea-change-chinas-role-black-sea/ (abstract, komplettes PDF zum runterladen)
Despite the uneasiness in the West about China’s increasing presence in the Black Sea, there i
Wie leben ja nicht mehr in der Antike, wo es überhaupt darum ging, dass man Güter von China nach Europa befördert und mit Handel quer durch Eurasien betreibt, sondern in der heutigen Welt geht es darum, welche Möglichkeiten China hat, seine eigenen Interessen gegen die Intressen des Westens durchzusetzen.
Das mit den Wolken ist auch interessant, aber ich glaube eher, dass China ein geostrategisches Interesse hat, den russischen Angriffs- und Eroberungskrieg zu unterstützen.Jedimindtricks schrieb:Ich glaube die Wolken niemals nie sagen " wir sind am arsch " ?!




