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Globale Risiken durch Russland und China

819 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, China, Ukraine ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 08:33
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Das ist dein narrativ.
"Narrativ" soll subtil insinuieren, dass etwas nicht stimmt, aber in unserem Fall ist das chinesische Interesse an der Schwarzmeerregion doch gut belegt.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Wer den Schrott kauft, ist selber schuld.
Jedenfalls ist nicht die EU schuld, wenn jemand das kauft, sondern am Ende entscheidet meist der Preis. Aber die chinesischen Produkte fluten gerade bzw. seit Ende letzten Jahres den deutschen und europäischen Markt:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/china-exporte-billigware-deutschland-100.html


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 08:41
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Narrativ" soll subtil insinuieren, dass etwas nicht stimmt, aber in unserem Fall
Nein , es ist nicht unser fall . Es ist dein narrativ.

Von dir wurde gut belegt das china kein Interesse an Wunden Punkten hat , die Ukraine ist einer .

Wozu Russland wenn ich temu hab


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 08:42
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:"Narrativ" soll subtil insinuieren, dass etwas nicht stimmt, aber in unserem Fall ist das chinesische Interesse an der Schwarzmeerregion doch gut belegt.
Zeig mal?
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Jedenfalls ist nicht die EU schuld, wenn jemand das kauft, sondern am Ende entscheidet meist der Preis. Aber die chinesischen Produkte fluten gerade bzw. seit Ende letzten Jahres den deutschen und europäischen Markt:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/china-exporte-billigware-deutschland-100.html
Das war schon immer so. Oder meinst du die Shirts im HundM erfüllen hohe, qualitative Standards. Wir stören uns lediglich daran, dass die Ware unettiketiert direkt nach Deutschland importiert wird. 80% des Zeugs was man bei Action, Tedi usw kaufen kann ist Temuqualität.


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 08:45
Zitat von Ataraxie89Ataraxie89 schrieb:Zeig mal?
Dem erstem Post dieses Threads lesen?
Zitat von Ataraxie89Ataraxie89 schrieb:Oder meinst du die Shirts im HundM erfüllen hohe, qualitative Standards.
Kommen die nicht aus Bangladesch?

Ich würde aber eher die problematische Flut an elektrischen Geräten als ein Problem ansehen.


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10.03.2026 um 08:47
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Kommen die nicht aus Bangladesch?

Ich würde aber eher die problematische Flut an elektrischen Geräten als ein Problem ansehen.
Das sollte lediglich als Beispiel dienen. Schau dir mal im Action die Spielzeuge an, oder auch die Handventilatoren etc. Das ist alles Temuqualität.


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 08:49
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das hat mit Schmuggel erstmal nichts zu tun, die Waren können ja hier legal erworben werden, und der Zoll kann nicht alle Importe aus China einzeln prüfen.
Nicht alle Einzelsendungen im Paketversand, aber es wird viel mehr kontrolliert als Du denkst.

Vor allem funktioniert das nur auf Priavtperson-Bestellungen. Wenn Du als Händler Ware kaufst die Du nicht weiterverkaufen darfst bestellst Du nie wieder. Aber auch da kommt es vor das CE Siegel fehlen, dann wird die Ware zurückgeschickt oder vernichtet, je nach Warenwert. Sowas passiert ganz gerne bei Chinesischen Händlern die über Amazon Shop verkaufen wollen und Ware über Amazon Seller Central einführen, dh die bringen Ihre Waren DDP nach Deutschland und dann werden die Waren in den verschiedenen Lägern bei Amazon eingelagert und bei Kauf von dort direkt versendet. Solche Container werden in der Regel sehr genau kontrolliert, nicht nur wegen Qualitätsmerkmalen und offiziellen Siegeln, sondern auch aufgrund des Markenrechts und Plagiaten.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Wer den Schrott kauft, ist selber schuld.
Wenn man das so sieht, könnte man ja an sich alle Verbraucherschutzgesetze löschen, weil der Käufer ist eh selbst schuld?


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10.03.2026 um 08:55
Zitat von Ataraxie89Ataraxie89 schrieb:Das sollte lediglich als Beispiel dienen. Schau dir mal im Action die Spielzeuge an, oder auch die Handventilatoren etc. Das ist alles Temuqualität.
Wenn es EU Normen einhält, dann ist es aber kein wirkliches Problem, das entsteht erst mit den Elektrogeräten, die eine reale Gefahr für den Nutzer bergen.


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10.03.2026 um 09:06
Zitat von Ataraxie89Ataraxie89 schrieb:Zeig mal?
Neben dem Einleitungspost z.B. noch diese hier:

Beitrag von Panaetius (Seite 22) (siehe auch die Aussagen von Friedrich Merz einen Post weiter höher)

Beitrag von Panaetius (Seite 22)
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Von dir wurde gut belegt das china kein Interesse an Wunden Punkten hat , die Ukraine ist einer .
Das bezog sich auf den BPB-Text von 2019, also vor dem Ausbruch des Krieges. Ja, China wollte - obwohl die Ukraine sich dafür angeboten hat und die Kooperation im Kontext der BRI (belt and road initiative = Neue Seidenstraße) für China sehr viel Sinn ergeben hätte - nicht in die Infrastruktur der Ukraine investieren - dafür aber in die von Russland und Belarus ebenfalls in der Region. Da China bereits vor Ausbruch des Krieges bereits wissen konnte, dass die in Frage kommenden Transportwege umstritten sind, war es damals ein wunder Punkt, der von den Investitionen abgehalten hat. Unter anderem das hatte ich belegt, du blendest allerdings den entscheidenden Kontext immer aus - anscheinend weil es für dich bequem ist.


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 09:14
Zitat von cejarcejar schrieb:Nicht alle Einzelsendungen im Paketversand, aber es wird viel mehr kontrolliert als Du denkst.
Bei den CE-Siegeln kann man das vielleicht auch festellen. Trotzdem kommt es, wie du auch sagst, sehr häufig vor, dass diese gefälscht sind oder die Sicherheitsstandards der EU nicht eingehalten werden.

Aber was ist z.B. mit den Ursprungsregeln? Mit anderen Worten: wenn ein Produkt "made in China" ist (bedeutet normalerweise, dass ein wesentllcher Produktionsschritt in China erfolgt ist), aber in der Lieferkette noch ganz andere Länder involviert waren, dieser Ursprung aber nicht angegeben wird. Wie will der Zoll bei der Einfuhr das dann beweisen können, dass die rules of origin nicht eingehalten werden?

Und ja, ich denke auch, die zunehmenden Online-Bestellungen verschärfen das Problem der chinesischen Billigwaren in Deutschland. In den USA ist es ja schon länger so, dass es z.B. beim Walmart extrem günstige Produkte gibt. Diese sind dann anders als die in Europa verkauften, die man immer noch verwenden kann, Schrott, fallen meist sofort auseinander und stellen ein Sicherheitsrisiko dar (z.B. technische Geräte, Kinderspielezeug usw.)


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 09:27
Und auch aktuell zeigt sich wieder, wie Länder wie Russland, Iran und China miteinander verflochten sind. Russland liefert dem Iran nachrichtendienstliche Zieldaten, damit ist es dem Iran gelungen, sehr kostspielige Geräte der USA, wie THAAD-Radare, zu zerstören. Diese können nicht einfach schnell nachgebaut werden. Dieses System steht aber auch in Guam und soll Taiwan schützen. Das heißt, wenn die USA jetzt gezwungen sind, welche aus Taiwan abzuziehen, so nützt dies wieder China. Siehe dazu etwa: https://www.washingtonpost.com/national-security/2026/03/06/russia-iran-intelligence-us-targets/


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10.03.2026 um 09:59
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Aber die chinesischen Produkte fluten gerade bzw. seit Ende letzten Jahres den deutschen und europäischen Markt
Tja, wenn Trump Zölle erhebt, dann muss China halt versuchen woanders zu verkaufen. Deswegen bestehen aber die Regeln der EU, an die China sich zu halten hat.
Zitat von cejarcejar schrieb:
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Wer den Schrott kauft, ist selber schuld.
Wenn man das so sieht, könnte man ja an sich alle Verbraucherschutzgesetze löschen, weil der Käufer ist eh selbst schuld?
Ja, das war auch überspitzt und galt nicht für chinesische Waren generell.
Nur, hier wurde Temu angesprochen, und das ist ein Fall für sich...


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 10:19
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Tja, wenn Trump Zölle erhebt, dann muss China halt versuchen woanders zu verkaufen. Deswegen bestehen aber die Regeln der EU, an die China sich zu halten hat.
China hält sich aber oft nicht an die Regeln bzw. die regelbasierte Handelsordnung. Die EU kann dann versuchen, über die WTO Strafzölle o.Ä. durchzusetzen. Manchmal klappt es, aber manchmal ist das so aussichtsreich, wie eine Untersuchung der WHO in dem Labor in Wuhan, an dem an SarsCoV-Pandemien geforscht wurde, bevor es diese gab. Selbst wenn es zu Strafzöllen kommt, können die chinesischen Produkte ein Label "made in Vietnam" o.Ä. bekommen. Je größer die chinesische Einflusssphäre außerhalb der regelbasierten Ordnung ist, desto mehr Optionen hat China, um Straf- oder Extrazölle - selbst wenn die WTO mitzieht - zu umgehen und Ursprünge zu verschleiern oder zu fälschen. Wenn diese Einflusssphäre bis vor die Pforten der EU reicht, ist das ideal.

Und jetzt?
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Nur, hier wurde Temu angesprochen, und das ist ein Fall für sich...
Ein weiterer mehrfach genannter wichtiger Punkt sind die Erneuerbaren Technologien und damit verbundenen Wettbewerbsverzerrungen durch dirigistische staatliche Eingriffe Chinas.

Temu sehe ich eher als paradigmatisch für den Wachstumsmarkt Online-Handel.


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10.03.2026 um 10:43
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das bezog sich auf den BPB-Text von 2019, also vor dem Ausbruch des Krieges.
Es ist für mein Geschmack nicht schwierig zu verstehen das der krieg dort schon seit 2014 tobt.das wiederholen von falschen narrativen macht die Geschichte nicht wahrer .

Dein Text war also wieder chronologisch wild zusammengewürfelt ,2019
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:entscheidenden Kontext immer aus - anscheinend weil es für dich bequem ist.
Accusation in a mirror.
Du hast schon Probleme den krieg richtig einzuordnen wer ihn führt , seit wann und warum.


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 10:50
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Es ist für mein Geschmack nicht schwierig zu verstehen das der krieg dort schon seit 2014 tobt.das wiederholen von falschen narrativen macht die Geschichte nicht wahrer .
Gut, meinetwegen, man kann es so sehen, dass der Krieg gegen die Ukraine bereits 2014 begann, auch wenn allgemein unter dem Stichwort "russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine" der Krieg ab Februar 2022 verstanden wird. Dann stammt der BPB-Artikel von 2019 aus der Zeit nach der Krimannexion und vor der großen Offensive in 2022. Der BPB-Artikel sagt, dass in dieser Zeit (nach 2014 bis 2019) die Ukraine für China ein wunder Punkt war, da politisch umstrittenes Gebiet, in Konflikt mit Russland (auch wenn von der Ukraine unprovoziert). Aus heutiger Sicht ist es sogar wahrscheinlich, dass China mit dem Angriffskrieg von 2022 rechnen konnte. Allein vor diesem Hintergrund ergeben Investitionen in Infrastruktur wenig Sinn - diese könnte auch militärisch genutzt werden und wird wahrscheinlich zerstört werden. Es ging also damals nicht nur um das Assoziierungsabkommen der Ukraine mit der EU, welche die Ukraine im Vergleich zu Russland und Belarus für China uninteressant macht.


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 10:55
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Gut, meinetwegen, man kann es so sehen,
Für mich ist in dem fall relevant wie es die Ukrainer sehen .
Die sind nämlich auch noch da und nicht nur irgendein Spielball schwarzes Meer hier schwarzes Meer da
Fehler die schon Russland gemacht hat .
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Es ging also damals nicht nur um das Assoziierungsabkommen der Ukraine mit der EU, welche die Ukraine im Vergleich zu Russland und Belarus für China uninteressant macht.
Letztlich ist bei dir Russland bloss der Lakai/Sklave von china.
Das ist interessant, putin selbst dürfte das anders sehen


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 10:59
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Für mich ist in dem fall relevant wie es die Ukrainer sehen .
Die sind nämlich auch noch da und nicht nur irgendein Spielball schwarzes Meer hier schwarzes Meer da
Ob China in Infrastruktur in der Ukraine investiert, ist souveräne Entscheidung Chinas.
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Letztlich ist bei dir Russland bloss der Lakai/Sklave von china.
Wenn du das sagst und @Zz-Jones das Gegenteil (= ich würde Russland als zu gleichberechtigt gegenüber China sehen), dann scheint meine Position ja ausgeglichen zu sein.


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 11:18
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Ob China in Infrastruktur in der Ukraine investiert, ist souveräne Entscheidung Chinas.
Tza , ist die schwarzmeerregion russisch oder ukrainisch.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:= ich würde Russland als zu
Ich lese bei dir nur raus das Russland das macht was china sagt.
Heute sewastopol, morgen Odessa, übermorgen kherson.man weiss es nie so richtig bei dir .
Fakt ist Russland soll benutzt werden " als hub " .
Da könnte ich dir Brief und siegel geben putin sieht sein land anders


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 11:36
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:China hält sich aber oft nicht an die Regeln bzw. die regelbasierte Handelsordnung. Die EU kann dann versuchen, über die WTO Strafzölle o.Ä. durchzusetzen.
Wie gesagt, was du da an die Wand malen willst, gehört eher in den Bereich Schwarzmarkt/Schmuggel.
Der Trick bei Temu ist, dass sie Pakete mit einem Warenwert von unter 150€ direkt an die Kunden verschicken, weil erst darüber hinaus Einfuhrzölle erhoben werden.
Es handelt sich also dabei nicht um eine illegale Handlung, sondern einfach um das Ausnutzen bestehenden Rechts.
Das ganze läuft aber trotzdem nicht unter dem Rader. Ob und wann diese Freigrenze aufgehoben wird oder aber ob jedes Paket dann pauschal mit einem gewissen Betrag verzollt wird, kann ich dir aktuell nicht sagen, aber Überlegungen in diese Richtung gibt es schon lange:
https://ohn.haendlerbund.de/themen/digitale-wirtschaft/zollbetrug-temu-shein-tut-finanzminister-lindner-wenig#:~:text=Die%20Absenkung%20der%20150%2DEuro%2DFreigrenze%2C%20die%20ebenfalls%20diskutiert,Grenze%20oft%20durch%20das%20Aufsplitten%20von%20Bestellungen.


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 13:41
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Tza , ist die schwarzmeerregion russisch oder ukrainisch.
Da der ukrainische Teil ein Zollabkommen mit der EU hat und der russische außerhalb der regelbasierten Ordnung ist, ist doch klar, wo China eher in Infrastruktur für Häfen und Trasnportwege investiert.
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Ich lese bei dir nur raus das Russland das macht was china sagt.
Heute sewastopol, morgen Odessa, übermorgen kherson.man weiss es nie so richtig bei dir .
Fakt ist Russland soll benutzt werden " als hub " .
Da könnte ich dir Brief und siegel geben putin sieht sein land anders
Bereits in der Einleitung schrieb ich von "gemeinsamen Interessen". China hat ein Interesse an der Schwarzmeergion, Russland aber auch. Das war schon bei Katharina der Großen so. Trotzdem muss Putin den Angriffskrieg finanzieren - und wenn China Russland dabei nicht unterstützen würde, dann wäre Russland wegen der Sanktionen nicht in der Lage, so lange Krieg zu führen, wie jetzt.

Was die Kriegsziele angeht, so geht es darum, dass sich Russland einen möglichst großen Zugang zum Schwarzen Meer, aber auch den Weitertransport durch das Hinterland für sich sichern will. Cherson war erstes Kriegsziel, und Putin hält nach vier Jahren Krieg immer noch daran fest. Odessa wäre der wichtigste Hafen, und es gibt Hinweise, dass Russland als Maximalziel solche Pläne hatte. Sewastopol ist dagegen ein Militärhafen - wobei dieser für Russland natürlich auch notwendig ist, um seine Interessen auf dem Schwarzen Meer durchzusetzen. Wie viel davon Russland realistischerweise kontrollieren konnte, kann oder können wird (oder auch nicht), ist eine Frage.


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 13:57
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Wie gesagt, was du da an die Wand malen willst, gehört eher in den Bereich Schwarzmarkt/Schmuggel.
Nein, das hat damit nichts zu tun. Die Produkte werden legal verkauft. Temu ist ein Beispiel dafür, wie China alle Schlupflöcher nützt, um seinen Billigkram zur Massenware werden zu lassen. Aber es ist kein Schmuggel. Trotzdem müssen Temu-Produkte, auch wenn sie zollfrei sind, eigentlich den Standards entsprechen - wie gesagt, eigentlich...

Oder wenn Russland keine Daten mit der EU über die Ausfuhr von Rohstoffen austauscht, die Ukraine aber schon, dann ist das kein Schmuggel, trotzdem kann die EU in dem einen Fall die Ursprünge von Waren nachvollziehen, in dem anderen nicht.

Es geht vielmehr um Produkte, die zwar auf verschiedenem Wege, aber ganz legal in die EU eingeführt werden. Ob diese z.B. die rules of origins richtig angeben.

In den Stichproben fielen 16% aller untersuchten Produkte beim Zoll durch.
Dem Bericht zufolge schritten im vergangenen Jahr die Behörden knapp 400.000 Mal ein und führten Dokumentenkontrollen, physische Kontrollen oder Labortests durch. 36 Prozent der Produkte wurden danach wieder für den EU-Markt freigegeben. Nach weiterer Prüfung wurden 16 Prozent – knapp 65.000 Artikel – endgültig abgelehnt.
Für China wird die Quote höher sein, denn die meisten beanstandeten Produkte sind aus China, und die Zahl nimmt dauernd zu - und nochmals, dies ist nur die Spitze des Eisberges, denn die rules of origin werden gar nicht überprüft.
Die meisten illegalen Produkte, die bei Zollkontrollen in EU-Staaten abgefangen werden, stammen aus China. Das geht aus einem Bericht der Europäischen Kommission hervor. Diese fordert daher eine drastische Verstärkung der Kontrollen.

Die Anzahl der abgelehnten Artikel aus dem Land sei im Jahr 2024 stark gestiegen, im Vergleich zu 2022 um fast 180 Prozent auf 48.139, hieß es. Das Land mit den zweitmeisten Ablehnungen seien die USA (3.247), gefolgt von Großbritannien (2.120). Die Zahl der aus China illegal importierten Produkte übertrifft die anderer Länder also bei Weitem.
Dabei werden nur ganz wenige Artikel überhaupt überprüft. Da spielt es auch keine Rolle mehr, ob welche am Ende nicht ankommen bzw. vernichtet werden müssen:
Die EU-Staaten müssten ihre Kontrollen noch verstärken, stellte der Bericht fest. Nur 0,0082 Prozent aller importierten Produkte seien von Zollbehörden geprüft worden, hieß es – also 82 Artikel pro einer Million, die zum freien Verkehr zugelassen wurden. Außerdem sei die Ablehnungspraxis in den Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich.
Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/made-in-china-anzahl-der-illegalen-produkte-aus-china-stark-gestiegen-a-b12dde3e-7308-4f08-b705-772ddabeed6d

Und wie man weiter sieht, kommt es sehr auf das Land an, das die Kontrollen durchführt. Ob Länder wie die Türkei, Ungarn oder Bulgarien genauso streng kontrollieren, wie die deutschen Zollbehörden an großen Containerhäfen?


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