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Polizeigewalt

534 Beiträge, Schlüsselwörter: Polizeigewalt

Polizeigewalt

16.07.2020 um 11:17
abahatschi
schrieb:
eine sehr gute Gelegenheit zu zeigen wie es geht.
Na ja die wollte doch wie Lucky Luke auf den Knöchel eines rennenden Mannes mit einer Axt schießen.......
Diesen Kunstschuss ist sie auch schuldig geblieben.
Egal was die Cops machen....... sie sind am Ende die dummen.


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16.07.2020 um 11:25
@intruder

Und Dein Gegenbeispiel würde jetzt genau was erklären?

Weiterhin fällt doch in Deinem verlinkten Artikel auf, dass weder die Bekannte des Herrn noch der Taxi Fahrer vernommen wurden. Was hätte denn den Anwalt des Klägers daran hindern können, die beiden als Zeugen vorzuladen? Es wird doch einen Grund haben, dass der das nicht getan hat.

Eine Straftat der Polizei lag ja offensichtlich nicht vor. Und das würde einen Sprungtritt gegen eine Polizisten ganz woanders in Deutschland jetzt in wieweit verständlich machen oder Schläge ins Gesicht eines Polizisten noch woanders?


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16.07.2020 um 11:29
@sacredheart

Der Artikel dient doch als offensichtlicher Beweis für Polizei Gewalt, der Beamte wurde zwar freigesprochen und der Verletzte war bei der zumindest der Darstellung nach korrekten Maßnahme so renitent dass er mittels körperlicher Gewalt beruhigt werden musste aber trotzdem.

Das kann doch wohl nicht so gewesen sein.


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16.07.2020 um 11:30
@sacredheart

Es liegt nie eine Straftat der Polizei vor, das habe ich schon begriffen ;) Die Polizei ist immer gut, hat jedes Recht ein Paar Beine zu brechen, Schuld sind immer die anderen. Ich behaupte ja nicht, dass jeder Polizist ein Schläger ist, aber so blind wie du argumentierst, macht das überhaupt keinen Sinn.


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16.07.2020 um 11:50
@intruder

Das Urteil in dem von Dir verlinkten Fall habe ja nicht ich gesprochen, sondern ein Richter. Dem kannst Du dann ja Deine Privatmeinung über seine Sehstärke zukommen lassen. Wenn Du Fakten hast, die über die Urteilsfindung hinaus gehen, dann raus damit. Bei neuen Fakten, die in einem Verfahren nicht gewürdigt werden konnten, ist auch eine Wiederaufnahme möglich.

Aus dem Artikel lese ich tatsächlich etwas anderes heraus. Wenn der Klägeranwalt selbst auf die Befragung der Bekannten und des Taxi Fahrers verzichtet hat, hatte das sicher einen Grund. Und einer von mehreren Gründen könnte gewesen sein, dass sie die Aussage des Klägers eben nicht gestützt hätten.


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16.07.2020 um 13:43
@sacredheart

Was du liest und was da steht, steht auch in einem sehr losem Verhältnis und deckt deine Behauptung nicht ab. Das ist viel Phantasie mit im Spiel.

Aber ich helfe dir da gerne beim Textverständnis:

Dort steht:
Die Bekannte des Journalisten, die noch im Taxi saß und nie als Zeugin vernommen wurde, bestätigt gegenüber der SZ die Darstellung des Journalisten: Die Polizisten seien bereits auf der Straße gewesen. Auch sei der Taxifahrer ausgestiegen, um mit den Beamten zu reden. Ihn haben die Ermittler später ebenfalls nicht vernommen.
Quelle:https://www.sueddeutsche.de/panorama/polizeigewalt-polizei-prozess-journalist-1.4968854

Wer hat hier wen nicht vernommen? Das Gericht, der Anwalt, nein, das steht da nicht. Die Ermittlungsbehörden! Und wer ist das deiner Meinung nach? Ja, richtig, die Polizei! Und warum? Vielleicht mangelndes Interesse dem Kollegen einen unverhältnismäßigen Knochenbruch nachzuweisen.

Was da nicht steht ist, dass die genannten Personen nicht auch vor Gericht ausgesagt hätten. Das hast du da jetzt rein phantasiert.


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16.07.2020 um 13:59
intruder
schrieb:
Was da nicht steht ist
vor allem, dass die Frau oder der Taxi Fahrer einen Tritt entsprechend der Schilderung des Aggressors beobachtet hätten.

Dein Beispiel eignet sich nun wirklich gar nicht für den Fälle von unrechtmäßiger Polizei Gewalt.


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16.07.2020 um 14:10
1. Die Beamten haben Ihre Aussagen untereinander abgestimmt. Warum? Wenn Sie nichts zu verbergen haben kann dch einfach jeder nur die Wahrheit sagen.
2. Der Gutachter, ohne den es das Verfahren erst gar nicht gegeben hätte, widerspricht hier.


Mal ganz allgemein: Ich habe nichts dagegen, das man Polizisten einen Vertrauensbonus gibt. Den muss man sich aber auch verdienen und den eigenen Laden sauber halten und sich entsprechend benehmen. Selbstverständlich darf sich ein Polizist auch wehren. Aber wenn 6 Beamte es nicht schaffen, einen Journalisten so zur Vernunft zu bringen, ohne das der danach Wochenlang im Krankenhaus liegt, läuft etwas komisch.


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16.07.2020 um 14:11
@bruderchorge

SO kann man natürlich auch ein Riesen Problem mit unrechtmäßiger Polizei Gewalt konstruieren, in dem man Fälle, in denen dies gerichtlich verneint wurde, dann trotzdem als Beweis dafür zu verstehen.

Hier hat ein Richter, der sicher besser in der Sache drin war, als Du, ich oder @intruder ein Urteil gefällt, dass diese Hypothese gar nicht stützt und dennoch möchte es jemand als Beweis für das Gegenteil verwenden.

Wenn man ähnlich in Naturwissenschaften vorgehen würde, würden wir immer noch glauben, dass Schiffe am Rand der Welt runterfallen können und Magellans Reisen als Beweis genau dafür heranziehen.

Wie nennt man das noch mal, wenn man Beweise nicht akzeptiert, sondern verneint, indem man sie in den Zusammenhang einer Verschwörung (in dem Fall nur Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht) stellt um sie komplett umzudeuten:

Ach ja, Verschwörungstheorie


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16.07.2020 um 14:20
sacredheart
schrieb:
SO kann man natürlich auch ein Riesen Problem mit unrechtmäßiger Polizei Gewalt konstruieren, in dem man Fälle, in denen dies gerichtlich verneint wurde, dann trotzdem als Beweis dafür zu verstehen.
https://www.br.de/puls/themen/welt/polizeigewalt-polizist-redet-klartext-100.html
Es gibt natürlich krasse Vorfälle, nach denen man sich an Vorgesetzte wenden muss. Das wird dann auch von deinen Kollegen nicht hinterfragt, da wirst du nicht zum Verräter. Ich glaube, das Problem mit der Polizeigewalt ist, dass viele Leute Dinge sehen, die ihnen nicht gefallen, aber dagegen vorzugehen, ist mit hohen Hürden verbunden
Ich würde sagen, der Großteil des Apparats arbeitet sauber. Dass es aber Polizeigewalt gibt, ist gar keine Frage. Mir gefällt generell der Umgang mit dem Thema nicht. Das wird stiefmütterlich behandelt, weil‘s unangenehm ist, weil‘s Folgen für Kollegen haben könnte. Wir hinken da unglaublich hinterher und ich sehe das als Nachteil. In welchem Umfang es Polizeigewalt gibt, kann man nicht mal richtig beantworten, weil es keine entsprechende Auseinandersetzung intern gibt. Die ganz gravierenden Fälle werden aufgearbeitet, klar. Wenn wir dieses Thema aber anders offener angehen würden, auch mit einem anderen Bestrafungskonzept, dann halte ich Transparenz für eine Stärke.
Noch mal, was soll ein Richter machen, wenn sich die Zeugen auf Seiten der Polizei untereinander Abstimmen?


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16.07.2020 um 14:24
intruder
schrieb:
Die Beamten haben Ihre Aussagen untereinander abgestimmt.
Das ist unprofessionell, aber kein Hinweis auf eine rechtswidrige Verletzung.
intruder
schrieb:
Der Gutachter, ohne den es das Verfahren erst gar nicht gegeben hätte, widerspricht hier.
Der Gutachter sprach laut dem Artikel nur von einer Verletzung durch physische Gewalt Einwirkung.

Wenn eine renitente Person polizeilich zu Boden gebracht wird zwecks Fixierung ist es durchaus üblich, dass die Beamten auch die Beine zB mittels der Knie fixieren.

Ich kenne nicht die physischen Erscheinungsbilder der Beamten und des Journalisten, aber es kann dabei in diesem Fall zu einer nicht beabsichtigten Verletzung gekommen sein.

Der Verletzte empfindet natürlich Schmerz dabei, aber weder die Beamten noch die Zeugen haben vor Gericht scheinbar einen absichtlichen Tritt erwähnt.

Eine versehentliche Verletzung ist für den Journalisten natürlich genauso schmerzhaft, aber wenn er die Situation provoziert hat, dann ist es sein persönliches Pech.


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16.07.2020 um 14:29
@bruderchorge

Mag ja alles sein, vielleicht war der Journalist auch ein bisschen den intellektuell Überlegenen heraushängen lassen und hat dafür die Quittung bekommen.


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