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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

43.586 Beiträge, Schlüsselwörter: Nazis, Rechtsextremismus, Reichsbürger
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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2016 um 13:34
@plemplem
Das nicht, diesen Dresscode gibt es schon lange nicht mehr....


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2016 um 14:00
Naja, selbst die dümmsten Nazis haben erkannt, dass man mit diesem Dresscode nichtmal mehr einen Job bekommt.

Das schlimme ist halt das manche meinen, dort demonstrieren nur "normale Bürger" da sie äußerlich nicht Rechtsradikal aussehen. Dabei vergessen sie das es eine Ideologie ist, die sich im Kopf abspielt.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2016 um 18:26
Auf die Gefahr hin, Eulen nach Athen zu tragen: Der "Dresscode" mag durch National Front und das Blood&Honour Netzwerk in Verruf geraten sein;
Fakt ist, dass 'Skinheads' heutzutage eher nicht mehr die Träger des Nazi-Gedankengutes sind. Seit einer ganzen Weile ist die Szene wieder von 'Oldschool-Skins' dominiert. Zwar mag sich auch in der Skin-Szene allerlei merkwürdiges Gedankengut sammeln, von 'Nazis' zu sprechen, wäre aber einfach ungerechtfertigt.
Da Nazis sich seit Ende der 90er auf die Fahnen geschrieben haben, in die alltäglichen Bereiche des öffentlichen Lebens vorzudringen und dabei möglichst der nette Mann von nebenan (ja; bewusst eingeflochten) zu sein, wird es wohl nicht mehr auf martialisches Äußeres wie vor 20 Jahren hinauslaufen.
Das ist durch.
Querfrontstrategien, Unterwanderung, Untergrund, Zellenorganisation - so sieht die neue Rechte aus.
Wenn ich so die Leute sehe, die bei den Demos in der letzten Zeit dabei sind, würd ich eher sagen, dass die "Fascho"-Subkultur wieder Einzug hält. Scheitel, Hemd, gestärkter Kragen und Schlips... da kann der Spießbürger wieder sagen "Aber DIE jungen Leute sehen wenigstens ordentlich aus!"... beim Aufruf zu Gewalt und Mord :-/


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2016 um 18:38
Hooligans und Asylwerber: Massenschlägerei in Linz

Zum zweiten Mal nach nur einer Woche ist es in der Nacht auf Samstag zu einer Massenschlägerei zwischen Asylwerbern und Fußballhooligans in der Linzer Altstadt gekommen. Bis zu 30 Personen gingen mit Gürteln, Flaschen und Messern aufeinander los. Drei Verletzte wurden bisher festgestellt, teilte der Linzer Polizei mit.

(...)

Zwei der Hooligans und ein Asylwerber mussten medizinisch versorgt werden. Sie erlitten einen Nasenbeinbruch und Schnittverletzungen. Nach aktuellem Ermittlungsstand handle es sich um eine "Fortsetzung der Vorwoche", so Stadtpolizeikommandant Karl Pogutter. Demnach wollten die Hooligans gegen 4 Uhr in das Lokal, in dem sonst nur Asylwerber seien, erklärte der Polizist. Der Türsteher verwehrte den alkoholisierten Jugendlichen den Zutritt. Daraufhin sei die Situation eskaliert.

http://www.krone.at/fussball/hooligans-und-asylwerber-massenschlaegerei-in-linz-erneut-verletzte-story-530016

Die Schlägereien nehmen zu. Ich befürchte es wird nicht mehr lange dauern, bis es Tote geben wird.


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17.09.2016 um 18:46
Nur 3 Verletzte bei einer Massenschlägerei von 30 Leuten finde ich aber sehr wenig. Da muss man vorsichtig sein, bei diesen Bezeichnungen, Krone übertreibt sowieso immer ...
Es war vielleicht eine Massenbeschimpferei mit 2 Einzelkämpfen ...

Die Schuldfrage ist aber klar, die Hooligans hatten da nichts zu melden ...


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17.09.2016 um 18:52
Der Standard übertreibt in der Regel nicht.

http://derstandard.at/2000044534855/Wieder-Massenschlaegerei-mit-rund-30-Personen-in-der-Linzer-Altstadt

Und Verletzte werden auch bei jedem Vorfall anders definiert.


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Venom
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17.09.2016 um 19:00
Naja das ist schon klar. Dort wo Hooligans sind, dort gibts immer Ärger und dass Hooligans Rechtsradikale und Rechtsextreme sind ist denke ich auch klar ;)


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17.09.2016 um 20:06
@Schleim-keim
Schleim-keim schrieb:Wenn ich so die Leute sehe, die bei den Demos in der letzten Zeit dabei sind, würd ich eher sagen, dass die "Fascho"-Subkultur wieder Einzug hält. Scheitel, Hemd, gestärkter Kragen und Schlips... da kann der Spießbürger wieder sagen "Aber DIE jungen Leute sehen wenigstens ordentlich aus!"... beim Aufruf zu Gewalt und Mord :-/
Allerdings.

Manche machen aber auch einen auf Öko, wie der Kubitschek, andere glänzen im feinen Zwirn, wie der Höcke.

Und noch andere treiben ihr braunes Unwesen so:

b-neue-nazis-120616
Mit weißen Masken und Fackeln traten die „Unsterblichen“, eine Untergruppe der „Identitären Bewegung“, schon vor einigen Jahren wie hier in Bautzen auf. Jetzt sind sie zurück
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/rechte-stroemungen-in-mitteldeutschland-was-ist-die--identitaere-bewegung---24215...


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Flatterwesen
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17.09.2016 um 20:46
Man sollte allerdings nicht wirklich denken Prügeleien sind allgemein gestiegen. Oft ist nur das Medienintresse daran einfach grösser...


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Deepthroat23
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17.09.2016 um 21:44
@Venom

Hools sind mitnichten alles Rechtsradikale. Es gibt auch viele Linke Hools und noch mehr denen Politik komplett am Hinterteil vorbei geht.


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Venom
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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2016 um 21:47
@Deepthroat23
Gibts auch, aber viel mehr scheinen in die rechte radikale Richtung zu gehen und die die gegen Flüchtlinge gekämpft haben sind Rechtsradikale. Aber ja, bei Anarchisten scheinen genug Hools vertreten zu sein.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

18.09.2016 um 05:03
„Eure Gefängnisse sind wie Urlaub mit Picknick“
Von Marie Luise Wegener | Stand: 17.09.2016 |

sehr guter Artikel, der beide Seiten beleuchtet: zum einen die Gewalt durch Rechte und den Alkoholkosum kritisiert und verurteilt.
man sieht ja, dass es hier viele einsame, trinkende Männer gibt.“ In Syrien sei es „undenkbar“, dass ein älterer Mann aus dem Sozialsystem der Familie falle und, leicht verwahrlost wirkend, seine Tage in der Öffentlichkeit vertrinke. Nicht nur Nancy macht sich so ihre Gedanken über die Deutschen. Mohammad vermutet, dass die, die sich als Trinker und Randalierer aufführten, „Gott verloren haben“.

Er kann sich durchaus in Ex-DDR-Bürger hineindenken. Er komme ja selbst, sagt er, aus einem sozialistischen System „ohne viel Freiheit“. Er glaubt, dass manche, die jetzt wütend und gewalttätig würden, nie gelernt hätten, mit Selbstbestimmung umzugehen,
der Artikel zeigt auch auf, was die befragten syrische Flüchtlinge von Afghanen und Nordafrikanern halten, die an den Randalen beteiligt waren.
Nancy/Syrerin:
Als hübsche Frau mit langen blond gefärbten Haaren, körperbetonter Kleidung und aufwendigem Make-up war sie im Heim täglich den sexistischen Belästigungen allein reisender Männer und auch verheirateter Familienväter ausgesetzt. Wann immer diese Männer sie nun in der Innenstadt sähen, würde sie angefeindet und teilweise aggressiv dazu aufgefordert, sich islamisch zu kleiden. Ihre Teenager-Töchter wurden im Heim häufig von Afghanen belästigt.

„Afghanen sind für uns Syrer sowieso ein Problem, viele Syrer aber leider auch“, erklären Hassan und Mohammad unisono – und dass sie wütend auf die marokkanischen und tunesischen Kriminellen seien, die den Ruf aller Geflüchteten beschmutzten. Sie sind sich sicher, dass viele asylsuchende Afghanen in Syrien bei der Hisbollah gekämpft hätten und auch viele Syrer aus der Assad-Armee nun hier seien.

Auch für Nordafrikaner finden sie keine guten Worte: „Es ist bekannt, dass junge Tunesier und Marokkaner in großen Zahlen in den Reihen von Daesh kämpfen, natürlich haben die da viel Geld gemacht und sind dann im Flüchtlingsstrom mit hergekommen.“ Daesh, so nennt man in Syrien leicht abfällig den IS.

Den Deutschen möchten sie einen Rat geben. „Eure Gefängnisse sind wie Urlaub mit Picknick für diese Menschen“, sagt Mohammad, „ihr müsst sie schnell abschieben und euch dabei nicht gefallen lassen, dass sie mithilfe von Aktivisten und Anwälten doch hier bleiben oder unterschlüpfen können.“ Es dürfe doch für ein gut organisiertes Land wie Deutschland nicht so schwer sein, eindeutige Täter zu schnappen und sie vor der Abschiebung wegzuschließen, echauffiert er sich. Er, Hassan und Nancy fürchten, solche Menschen, die vielleicht viele Seelen auf dem Gewissen und Kriegsverbrechen begangen hätten, seien eine Gefahr für alle in Deutschland und natürlich für das Ansehen der echten Flüchtlinge.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article158214011/Eure-Gefaengnisse-sind-wie-Urlaub-mit-Picknick.html


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18.09.2016 um 06:02
Man wünschte sich doch deutsche Bullen wären da genauso konsequent:
Video nicht jugendfrei (Login erforderlich)


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Vltor
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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

18.09.2016 um 09:00
Aber ich dachte Polizeigewalt wäre was schlechtes? Ich meine, so oft wie da gewisse Personengruppen drüber rumheulen...


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Philipp
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18.09.2016 um 09:12
lawine schrieb:„Eure Gefängnisse sind wie Urlaub mit Picknick“
Es geht da auch um Resozialisierung, und nicht darum noch mehr Soziopathen zu produzieren.

Ansonsten wie gehabt... es ist mir lieber diese Elemente werden hier rausgefiltert und verwahrt, als dass sie abgeschoben werden, und in einpaar Wochen wieder auf der Matte stehen. Sinnlos. Wir haben zumindest die Infrastruktur dafür um mit denen arbeiten zu können, also warum nicht auch nutzen. Die Aussichtigen auf eine Besserung sind bei uns eher gegeben, denke ich.

Die Kosten dafür werden vermutlich auch noch niedriger sein, als wenn sie immer wieder abgeschoben werden müssten, oder vllt noch wirklich irgendwann was richtig schlimmes anstellen.


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18.09.2016 um 12:56
Vltor schrieb:Aber ich dachte Polizeigewalt wäre was schlechtes? Ich meine, so oft wie da gewisse Personengruppen drüber rumheulen...
Nein nein, das muss man differenziert sehen. Gegen Rechte ist das okay.

Nur gegen die linken Steinewerfe - da ist die Polizeigewalt natürlich was Schlechtse. (Laut linker Steinewerfer. Bürger wie ich - die jedem eine freie Meinungsäußerung zugestehen - sind natürlich gegen jegliche Form von Polizeigewalt.)

;)


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Venom
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18.09.2016 um 13:01
Hier eine Doku die ich heute zum ersten mal sah
https://www.youtube.com/watch?v=KX6z4ORqZJs
Man kann genau sehen, dass die Rechtsfaschisten heutzutage dieselbe Rhetorik verwenden wie in den 30'ern, 40'ern, 50'ern und eigentlich bis heute noch, nämlich "Überfremdung", "Ausländer raus", irgendwelche "Volk"Rhetoriken etc.


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20.09.2016 um 12:03
Ich bin im Netz über eine Doku gestolpert, von der ich nicht weiß, ob sie hier bereits verlinkt wurde:

Youtube: Terror von rechts - die neue Bedrohung - Anschläge der Neonazis - Die Story im Ersten - ARD HD

Thema dieser ARD Die Story Doku sind Rechtsextreme/Rechtsterroristen, ihre Taten/Planungen und das Versagen der Behörden. So wird z.B. der Fall Oliver R. gezeigt. R. hat auf einer Demo in Dortmund einen Sprengsatz auf Polizisten und Gegendemonstranten geworfen, bei dem drei Menschen leicht verletzt wurden. Zudem hat R. einen Anschlag auf ein Antifa-Camp mit einer Rohrbombe und einem ferngesteuerten Flugzeug geplant. Sowohl Rohrbombe als auch Flugzeug waren voll funktionsfähig. Vor Gericht haben die Angeklagten (R. und ein Mittäter) alles zugegeben, sagten aber auch, dass es nur eine Suffidee war und man sie bereits verworfen hätte.
Auch der Böllerwurf von Freital wird in der Doku behandelt. Achja, es war gar kein Böller, es war ebenfalls ein Sprengsatz... Das Verfahren wurde übrigens von der Staatsanwaltschaft eingestellt.

Anscheinend kann nicht sein, was nicht sein darf. Wie beim NSU werden wieder Augen und Ohren verschlossen vor Rechtsterrorismus.


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Philipp
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20.09.2016 um 12:04
@def
Diskussion: Wie geht es weiter mit der AfD? (Beitrag von def)
Und, würdest du mir nochmal zeigen wo ersichtlich wird, dass der rechte Mob im Falle Gabriels Stärkebeweis "bis auf die Zähne bewaffnet" war und somit den Effe verdient hat?
Würde ich nicht, weil ich das genau wie du vorher schon verallgemeinert hatte. Zumal das "bewaffnet" eine weit gefasste Grundannahme für (Rechts-)Extremisten ist, und hier sicher nicht der einzige Faktor ist, der den Effe verdient.


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21.09.2016 um 15:30
Vltor schrieb am 18.09.2016:Aber ich dachte Polizeigewalt wäre was schlechtes? Ich meine, so oft wie da gewisse Personengruppen drüber rumheulen...
Bin ich eine Personengruppe? Außerdem wusste schon Kant, dass Gewalt per se nicht schlecht sein kann (seine merkwürdigen Sichtweisen auf das Widerstandsrecht mal außern vor gelassen). Meinetwegen könnte man auch gegen Stalinisten (und andere autoritäre linke) so vorgehen.


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