canisrex schrieb:https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/ausländer-begehen-laut-studie-mehr-gewalttaten-als-deutsche-forscherin-sieht-keinen-kultur-faktor/ar-AA2e98R6?ocid=hpmsn&cvid=6ace3c5bdc5949b6a1bb687331a65307&ei=18
Wem das immer noch zu viel Text ist:Die Auswertung der Daten ergebe zwei bedeutsame Faktoren für die erhöhte Kriminalitätsrate unter Ausländern, sagte Prätor. Zum einen sei unter allen Menschen in Deutschland die Bereitschaft, nichtdeutsche Personen anzuzeigen, etwa doppelt so hoch wie deutsche.
Quelle: s.o.
Zeigen die in Deutschland lebenden Menschen einen Raubüberfall tendenziell eher an, wenn sie den Täter für einen Ausländer halten, als wenn sie den Täter für einen Deutschen halten?
Warum wird pro 100.000 Einwohner dieses Landes gegen Afghanen 14-mal so oft wegen Vergewaltigung ermittelt wie gegen Deutsche?
Liegt das daran, dass Opfer von Vergewaltigungen gerne darauf verzichten, den Täter anzuzeigen, wenn dieser Deutscher ist?
„Siehst du Gewalt als legales Mittel der Konfliktlösung?“ Das war eine der Fragen, die das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen seit 2013 Jugendlichen gestellt hat. Die Auswertung liegt nun vor.
Nichtdeutsche Personen werden laut einer aktuellen Datenauswertung häufiger straffällig als deutsche. Der Unterschied ziehe sich in unterschiedlicher Ausprägung durch alle Deliktarten und sei bei Gewalttaten besonders deutlich, erläuterte die Kriminologin Susann Prätor von der Polizeiakademie Niedersachsen, eine der Autorinnen der Studie.
Demnach wurden 0,2 Prozent aller Deutschen und 0,6 Prozent aller Nichtdeutschen im Jahr 2025 aufgrund einer schweren Gewalttat in der polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) registriert.
In der Zusammenschau mit einer Dunkelfeld-Studie, dem Niedersachsen-Survey, fielen die Unterschiede zwischen Deutschen und Nichtdeutschen zwar geringer aus. Die Tendenz bleibe aber bestehen, betonte Prätor.
Für den Niedersachsen-Survey befragt das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen seit 2013 alle zwei bis drei Jahre Jugendliche zur Kriminalität. Prätor und zwei weitere Forscher haben die Auswertung „Ausländerkriminalität – Eine Datenanalyse“ im Auftrag des in Berlin ansässigen Mediendienstes Integration vorgenommen.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/ausl%C3%A4nder-begehen-laut-studie-mehr-gewalttaten-als-deutsche-forscherin-sieht-keinen-kultur-faktor/ar-AA2e98R6?ocid=hpmsn&cvid=6ace3c5bdc5949b6a1bb687331a65307&ei=18Kann jemand erläutern, warum in dem Artikel nicht die Dunkelfeldstudie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen verlinkt ist, auf die sich Frau Prätor mit ihrem Forschungsbericht "Ausländerkriminalität – Eine Datenanalyse" bezieht, sondern eine Dunkelfeldstudie des LKA Niedersachsen?
emanon schrieb:
ApexOne schrieb:Gemacht (übrigens diese Autorin wird da nicht genannt, sehr merkwürdig.)
Seltsam, hier steht sie gleich an erster Stelle: https://mediendienst-integration.de/fileadmin/user_upload/Expertisen/Auslaenderkriminalitaet_-_Eine_Datenanalyse_-_Expertise_Mediendienst_Integration_Praetor_Krieg_Baier.pdf
Es geht doch um die Datenanalyse, oder?
ApexOne schrieb:
emanon schrieb:Es geht doch um die Datenanalyse, oder?
Wir fassen zusammen: Du suchst an einer anderen Stelle als im Artikel angegeben, findest was und fragst mich um was es geht? Hä?
emanon schrieb:@ApexOne
Wenn sich dir die Zusammenhänge nicht erschließen, kann ich sehr gut damit leben.
Sag nicht, du hättest etwas anderes erwartet. :lolcry:
@emanon Dann erläutere mal, warum in dem Artikel eine andere Dunkelfeldstudie verlinkt ist als jene, von der in dem Artikel die Rede ist. Wir sind ganz Ohr.
canisrex schrieb:
Yoshimitzu schrieb:Mein Lieblingsbeispiel ist Christian Pfeiffer,
möööp! Warum bringst du hier einen 82-jährigen ins Spiel? Der mit dem ganzen Bums hier aber so gar nix am Hut hat.
Falsch! Christian Pfeiffer war langjähriger Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), welches die Dunkelfeldstudie, auf die sich Frau Prätor mit ihrem Forschungsbericht "Ausländerkriminalität – Eine Datenanalyse" bezieht, durchgeführt hat:
Ehemalige Direktoren des KFN
• Prof. Dr. Thomas Bliesener (2015-2026)
• Prof. Dr. Werner Greve (2002-2003)
• Prof. Dr. Peter Wetzels (2000-2002)
• Prof. Dr. Christian Pfeiffer (1988-2000/2003-2015)
• Prof Dr. Helmut Kury (1979-1987)
https://kfn.de/ueber-uns/verein-institut/Pfeiffer ist SPD-Mitglied und war niedersächsischer Justizminister:
Von Dezember 2000 bis zum Februar 2003 war Pfeiffer, der seit 1969 SPD-Mitglied ist, Justizminister des Landes Niedersachsen
Wikipedia: Christian PfeifferUnter Pfeiffer begann das KFN, die "Niedersachsensurvey" genannten Dunkelfeldbefragungen von Neuntklässlern durchzuführen:
Bereits seit 1998 führt das KFN Schüler*innenbefragungen in verschiedenen Regionen Deutschlands durch. Im Rahmen des Niedersachsensurveys werden seit 2013 Schüler*innen der 9. Klasse in niedersächsischen Schulen im Abstand von zwei bis drei Jahren befragt.
https://niedersachsensurvey.de/infos-zum-niedersachsensurvey-2024/........
„Siehst du Gewalt als legales Mittel der Konfliktlösung?“ Das war eine der Fragen, die das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen seit 2013 Jugendlichen gestellt hat. Die Auswertung liegt nun vor.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/ausl%C3%A4nder-begehen-laut-studie-mehr-gewalttaten-als-deutsche-forscherin-sieht-keinen-kultur-faktor/ar-AA2e98R6?ocid=hpmsn&cvid=6ace3c5bdc5949b6a1bb687331a65307&ei=18Der zweite Satz dieses Absatzes ist unpassend formuliert, da er den Leser stutzig macht, indem er die Frage aufwirft, ob sich die nun vorliegende Auswertung auf alle Befragungen beziehe, die seit 2013 durchgeführt wurden.
Die Forschenden betonten allerdings, dass insgesamt weniger als ein Prozent unter den Deutschen wie auch unter den Ausländern überhaupt mit Gewaltkriminalität in Erscheinung getreten sind. In beiden Bevölkerungsgruppen begingen somit über 99 Prozent keine Gewaltstraftat.
Und diese Feststellung sagt Nullkommanichts darüber aus, für wieviele im öffentlichen Raum begangene Gewaltstraftaten und Gewaltverbrechen die beiden Bevölkerungsgruppen jeweils verantwortlich sind und ob die entsprechenden Fallzahlen höher sind als zu früheren Zeiten.