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Migrantengewalt in Deutschland

65.902 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gewalt, Probleme, Ausländer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Migrantengewalt in Deutschland

08.10.2026 um 18:34
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Ich würde jetzt mal mutmaßen, dass es sich hier nicht um eine legal erworbene, registrierte und nach dem Bedürfnis ausgestellte schusswaffe handelt
Um als unzuverlässig zu gelten, reicht eine AfD Mitgliedschaft aus, ich gehe also ebenfalls davon aus das er die Waffe nicht legal besaß.


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Migrantengewalt in Deutschland

08.10.2026 um 18:47
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Ich würde jetzt mal mutmaßen, dass es sich hier nicht um eine legal erworbene, registrierte und nach dem Bedürfnis ausgestellte schusswaffe handelt.
Zu dem aktuellen Fall muss man die Ermittlungsergebnisse erst einmal abwarten.

Während der Ermittlungen gegen den 6-fachmörder von Stade, der keinen Waffenschein besaß, wurde auch folgendes bekannt:

[..]
Illegale Pistolen, die in Berlin von Kriminellen benutzt werden, sind oft nachgebaute Waffen aus der Türkei. Diese gefälschten Schusswaffen aus illegaler Produktion bildeten in den vergangenen Jahren einen Schwerpunkt bei der Schusswaffenkriminalität, antworteten Polizei und Senat auf eine Anfrage der CDU.

Meistens seien es Fälschungen und Imitationen von Pistolenmodellen ausländischer Waffenhersteller. „Diese werden nach bisherigen Erkenntnissen zumeist auf dem Landweg aus der Türkei nach Westeuropa transportiert, wie u. a. Sicherstellungen im Rahmen von Kontrollen an den entsprechenden Grenzübergängen belegen“, hieß es.
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/dpa-woher-bekommen-die-kriminellen-ihre-waffen-16129869.html


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Migrantengewalt in Deutschland

08.10.2026 um 19:49
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Am Ende beschreiben "dunkle Hautfarbe", "Akzent" ja dieselbe Art von Merkmalen wie "südländisch", nur auf andere Weise. Die Diskussion über Sprache hilft aber nicht gegen Ressentiments wenn am Ende die Botschaft ist die selbe ist. Deswegen meinte ich auch gestern schon, ob wir Migrant oder Mensch mit Migrationshintergrund oder Mensch mit Migrationsgeschichte sagen macht nur für die Menschen einen Unterschied, die in der Euphemismus Tretmühle ordentlich Tempo machen.
Unabhängig von der Diskussion "Migrant / kein Migrant" darf man ja KI fragen, was für Zuordnungen das www kennt.

Aus der zitierten Täterbeschreibung
Könntest du aus der polizeibeschreibung 2 Fahndungsphotos machen: *Der erste Täter ist ca. 16 Jahre alt, hat ein südländisches Erscheinungsbild, ist etwa 1,85 m groß, dünn, hat schwarze Haare. Zudem hatte er eine Zahnspange, trug eine schwarze „Dior“-Jacke, schwarze Jeans und sprach Arabisch. Der zweite Täter ist ebenfalls ca. 16 Jahre alt, hat auch ein südländisches Erscheinungsbild, ist ca. 1,75 m groß. Er hat eine sportlich trainierte Figur, trug ein Gucci-Cap, schwarze Jeans und hat schwarze lange Locken.“*
kommt das raus


Fahndungsfotos zweier JugendlicherOriginal anzeigen (2,1 MB)

Quelle ChatGPT


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Migrantengewalt in Deutschland

08.10.2026 um 20:31
Zitat von methusalixmethusalix schrieb:Zu dem aktuellen Fall muss man die Ermittlungsergebnisse erst einmal abwarten.
Als Polizeibekannt deklariert besitzt man legal keine Waffe. Das wollte ich damit sagen.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.10.2026 um 16:20
Hier noch mal offiziell für alle, die meinen "Ausländer/Migranten" sind ja so viel gewalttätiger als der deutsche Heinrich:

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/ausländer-begehen-laut-studie-mehr-gewalttaten-als-deutsche-forscherin-sieht-keinen-kultur-faktor/ar-AA2e98R6?ocid=hpmsn&cvid=6ace3c5bdc5949b6a1bb687331a65307&ei=18

Wem das immer noch zu viel Text ist:
Die Auswertung der Daten ergebe zwei bedeutsame Faktoren für die erhöhte Kriminalitätsrate unter Ausländern, sagte Prätor. Zum einen sei unter allen Menschen in Deutschland die Bereitschaft, nichtdeutsche Personen anzuzeigen, etwa doppelt so hoch wie deutsche. Zudem hätten nichtdeutsche Jugendliche fast doppelt so häufig eine positive Einstellung zur Gewalt wie deutsche Heranwachsende.
Dies könne allerdings nicht, wie häufig behauptet, auf einen „kulturellen Faktor“ zurückgeführt werden, betonte die Professorin. Denn nur knapp zehn Prozent der ausländischen Jugendlichen hätten eine positive Einstellung zur Gewalt.
Weitere Gründe seien zudem Alter und Geschlecht: Es gibt unter Ausländern mehr junge Männer, die in allen Gesellschaften am stärksten zu Kriminalität neigen. Auch die sozio-ökonomische Situation spiele eine Rolle.
Quelle: s.o.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.10.2026 um 16:59
@canisrex
Ich habe mir den ganzen Text angetan, ich sehe Widersprüche - außerdem bildet die Leitfrage nicht alles ab:
„Siehst du Gewalt als legales Mittel der Konfliktlösung?“
Es ist somit nicht die ganze Kriminalität.
Demnach wurden 0,2 Prozent aller Deutschen und 0,6 Prozent aller Nichtdeutschen im Jahr 2025 aufgrund einer schweren Gewalttat in der polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) registriert.

In der Zusammenschau mit einer Dunkelfeld-Studie, dem Niedersachsen-Survey, fielen die Unterschiede zwischen Deutschen und Nichtdeutschen zwar geringer aus. Die Tendenz bleibe aber bestehen, betonte Prätor.
Größere Anzahl registriert, sogar auch in der Dunkelfeld Studie, Tendenz bleibt erhalten....keine Relation zu Bevölkerungsanteilen.
Unterschiedliche Anzeigebereitschaft

Die Auswertung der Daten ergebe zwei bedeutsame Faktoren für die erhöhte Kriminalitätsrate unter Ausländern, sagte Prätor. Zum einen sei unter allen Menschen in Deutschland die Bereitschaft, nichtdeutsche Personen anzuzeigen, etwa doppelt so hoch wie deutsche. Zudem hätten nichtdeutsche Jugendliche fast doppelt so häufig eine positive Einstellung zur Gewalt wie deutsche Heranwachsende.
Was ist das für ein Rückschluss? Die angeblich erhöhte Anzeigebereitschaft (keine Zahlen, kein Beleg) für zu einer erhöhten Kriminalitätsrate?
Auch wenn doppelt so viele eine positive Einstellung zur Gewalt?
Dies könne allerdings nicht, wie häufig behauptet, auf einen „kulturellen Faktor“ zurückgeführt werden, betonte die Professorin. Denn nur knapp zehn Prozent der ausländischen Jugendlichen hätten eine positive Einstellung zur Gewalt. „Bei einem kulturellen Merkmal müsste ein deutlich höherer Anteil der Angehörigen einer kulturellen Gruppe die Einstellung teilen.“
Also 10% haben positive Einstellung zur Gewalt (demzufolge 5% Deutsche, s.o.) aber das sei nicht ein kultureller Merkmal - wie hoch wäre denn der Anteil, wo ist dieser begründet und nachgewiesen?..keine Quelle.
Weitere Gründe seien zudem Alter und Geschlecht: Es gibt unter Ausländern mehr junge Männer, die in allen Gesellschaften am stärksten zu Kriminalität neigen.
Hier vermisse ich dann doch die Zahlen, wie sind denn diese wenn sie als Begründung genutzt werden?
Auch die sozio-ökonomische Situation spiele eine Rolle.
Auch hier fehlen Zahlen...
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/ausländer-begehen-laut-studie-mehr-gewalttaten-als-deutsche-forscherin-sieht-keinen-kultur-faktor/ar-AA2e98R6?ocid=hpmsn&cvid=6ace3c5bdc5949b6a1bb687331a65307&ei=18

Entweder ist der Artikel oder die Studie schlecht...oder beides.

Ich habe die Studie gesucht, nicht gefunden:
(
die Kriminologin Susann Prätor von der Polizeiakademie Niedersachsen, eine der Autorinnen der Studie.
)
Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.:
https://kfn.de/wissenschaftler/prof-dr-susann-praetor-geb-rabold/
Auch hier nichts:
https://www.pa.polizei-nds.de/startseite/ikris/forschung/profile_der_forschenden/professorin-an-der-polizeiakademie-dr-susann-prator-116380.html


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Migrantengewalt in Deutschland

13.10.2026 um 17:07
@ApexOne
Klick doch mal auf den link zur Dunkelfeldstudie im Text.

Auf der rechten Seite sind als pdf's die Kernbefundberichte der letzten Studien.

Ich gestehe, ich habe da auch nicht alles gelesen, aber da könntest du auf der Suche nach Zahlen fündig werden.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.10.2026 um 17:17
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Klick doch mal auf den link zur Dunkelfeldstudie im Text.

Auf der rechten Seite sind als pdf's die Kernbefundberichte der letzten Studien.
Gemacht (übrigens diese Autorin wird da nicht genannt, sehr merkwürdig.)
Gut, jetzt können wir uns unterhalten wie repräsentativ das ist:
Im Fragebogen standen die gemäß Bevölkerungsstatistik
häufigsten nichtdeutschen Staatsangehörigkeiten zur Auswahl, allerdings nahmen nur wenige
Personen mit ukrainischer (0,6 %), polnischer (0,8 %), syrischer (0,6 %) oder türkischer (0,5 %)
Staatsangehörigkeit teil. 3,3 % der Stichprobe gaben an, eine andere Staatsangehörigkeit zu
14
besitzen. 880 Personen (5,3 %) haben neben der deutschen eine weitere Staatsangehörigkeit
angegeben. Die genannten nichtdeutschen Staatsangehörigkeiten sind damit im Vergleich zur
niedersächsischen Wohnbevölkerung unterrepräsentiert
SCR-20261013-pcvv

Quelle:
Seite 13, 14 - Kernbericht 2025
https://www.lka.polizei-nds.de/forschung/dunkelfeldstudie/befragung-zu-sicherheit-und-kriminalitat-in-niedersachsen-veroffentlichung-der-ergebnisse-der-6-befragungswelle-115379.html


Ich sage es mal so: ich kann nicht nachvollziehen was die Autorin behauptet, ich weiss nicht mal ob sie es ist.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.10.2026 um 17:59
Zudem hätten nichtdeutsche Jugendliche fast doppelt so häufig eine positive Einstellung zur Gewalt wie deutsche Heranwachsende.
Dies könne allerdings nicht, wie häufig behauptet, auf einen „kulturellen Faktor“ zurückgeführt werden, betonte die Professorin. Denn nur knapp zehn Prozent der ausländischen Jugendlichen hätten eine positive Einstellung zur Gewalt.
Die Logik erschließt sich mir nicht.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.10.2026 um 18:58
die Kriminologin Susann Prätor
Eine Kriminologin? Da werde ich immer hellhörig.

Das sind Soziologen, also "Geisteswissenschaftler". Aus meiner Sicht alles Schwätzer vor dem Herrn. Da muss nichts verifiziert oder falsifiziert werden.

Mein Lieblingsbeispiel ist Christian Pfeiffer, der jahrelang durch die Talkshows getingelt ist, mit der These, dass jeder der "Killerspiele" (3d-shooter) spielt, irgendwann zum Amokläufer wird (oder so ähnlich).

Aber das Beste war wohl diese Geschichte:
Der „Fall Sebnitz“

Im Jahr 2000 trug ein Gutachten, das im Auftrag Pfeiffers von dem früheren Strafrichter Tilmann Schott angefertigt worden war, maßgeblich dazu bei, dass der sogenannte Joseph-Fall um den über drei Jahre zurückliegenden Tod des sechsjährigen Joseph Kantelberg-Abdullah in der sächsischen Kleinstadt Sebnitz als vermeintliche Tat von Neonazis Schlagzeilen machte. Das Gutachten attestierte die Glaubhaftigkeit von eidesstattlichen Erklärungen, die von der Mutter beigebracht worden waren und bis zu diesem Zeitpunkt kein Gehör gefunden hatten, schloss aber damit, dass „eine umfassende und abschließende Glaubwürdigkeitsbeurteilung allein nach Aktenlage allerdings nicht möglich“ sei, „weil das Zustandekommen der Aussagen nicht bekannt“ sei. Nach diesen Aussagen hätten über 200 Einwohner der Stadt zugesehen, als ihr Sohn von rechtsextremen Jugendlichen im örtlichen Freibad im Rahmen einer so bezeichneten „Hinrichtung“ ertränkt worden sei. In den nächsten Tagen übernahmen zunächst die Bild und dann viele andere Tageszeitungen die Aussagen ohne weitere Prüfung und lösten eine Welle der Entrüstung aus.

Nach einer Woche erhärtete sich die gegenteilige Annahme, dass das Kind in Wahrheit verunglückt sei. Das Gutachten hatte bis dahin weltweite publizistische Resonanz gefunden und Betroffenheit hervorgerufen; der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte die Mutter empfangen.
Quelle: Wikipedia: Christian Pfeiffer

Leider dauert es immer recht lange, bis solche Leute widerlegt wurden. Aber wenn, dann fast immer durch die Realität.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.10.2026 um 19:08
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Gemacht (übrigens diese Autorin wird da nicht genannt, sehr merkwürdig.)
Seltsam, hier steht sie gleich an erster Stelle: https://mediendienst-integration.de/fileadmin/user_upload/Expertisen/Auslaenderkriminalitaet_-_Eine_Datenanalyse_-_Expertise_Mediendienst_Integration_Praetor_Krieg_Baier.pdf
Es geht doch um die Datenanalyse, oder?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich sage es mal so: ich kann nicht nachvollziehen was die Autorin behauptet, ich weiss nicht mal ob sie es ist.
Ich mag es dir nicht absprechen, dass du nicht in der Lage bist, es nachzuvollziehen. Aber man kann wohl davon ausgehen, dass sie für die Datenanalyse mit verantwortlich zeichnet.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.10.2026 um 19:12
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.:
Oh, ich sehe grad: Frau Prätor und Herr Pfeiffer sind aus dem selben Verein:
In einem Gutachten des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen wurde der Zusammenhang zwischen Medienkonsum und Gewalttätigkeit bei 5- bis 15-jährigen Kindern untersucht. Eine Hypothese, die in dem Gutachten bestätigt wurde, ist unter anderem: „Hartz-IV-Empfänger besitzen die meisten Fernsehgeräte im Haushalt“.
Quelle: wie oben

So schliesst sich der Kreis.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.10.2026 um 19:20
Zitat von emanonemanon schrieb:Ich mag es dir nicht absprechen, dass du nicht in der Lage bist, es nachzuvollziehen.
Da solche Bemerkungen den Thread nicht nach vorne bringen, gehen sie mir am Arsch vorbei. Du gibst den großen Schlauen: zwischen ich kann nicht nachvollziehen was eine behauptet weil Informationen fehlen und ich bin nicht nicht Lage liegt einen Unterschied.
Wie gehst Du jetzt mit deinem Fauxpas um?
Zitat von emanonemanon schrieb:Es geht doch um die Datenanalyse, oder?
Wir fassen zusammen: Du suchst an einer anderen Stelle als im Artikel angegeben, findest was und fragst mich um was es geht? Hä?


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Migrantengewalt in Deutschland

13.10.2026 um 19:24

@ApexOne
Wenn sich dir die Zusammenhänge nicht erschließen, kann ich sehr gut damit leben.
Sag nicht, du hättest etwas anderes erwartet. :lolcry:


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Migrantengewalt in Deutschland

13.10.2026 um 20:22
Warum kommt das Anzeigeverhalten immer zur Sprache. Es liegt in der Natur der Sache, daß ein "Angezeigter" auch Unschuldig sein kann. Dies wird anschließend ja ermittelt, gegebenenfalls durch ein Gericht entschieden. Wenn es also keinen Unterschied zwischen den Gruppen gäbe, müsste dies ja ganz klar an der Statistik der Verurteilten abzulesen sein. Wenn wir jetzt leichte Fälle weglassen, sondern nur die schwereren betrachten, bei denen auch keine Bewährung mehr möglich ist, müssten wir dies hier an der Statistik der "Einsitzenden", bezogen auf ihre Gesamtanzahl an Einwohnern ablesen können.

Ich nehme als Beispiel Bayern:

51,53 % Ausländeranteil (März 2025)
Bayerisches Justizministerium (direkte Angabe gegenüber der Redaktion), berichtet in:
→ Münchner Merkur, 07.07.2025
58,7 % Migrantenanteil (inkl. Deutsche mit ausländischem Geburtsort, Oktober 2025)
→ 16.01.2026 – basiert auf einer parlamentarischen Anfrage (AfD-Fraktion) und der Antwort des Bayerischen Justizministeriums.
Anstieg von 35,5 % (2015) auf 51,5 % (2025)
→ Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium der Justiz, 03.12.2025
Herkunftsländer (Rumänien, Türkei, Polen, Syrien, Afghanistan)
→ Bayerisches Justizministerium – Belegungssituation
Bundesweiter Durchschnitt ~37 % (2024)
→ Statista – Strafvollzug in Deutschland (Quelle: Auswertung der Neuen Osnabrücker Zeitung auf Basis des Statistischen Bundesamts)

Als ich dies das letzte Mal schrieb kamen Einwände der speziellen Disposition, Fluchterfahrungen, Traumata, Alter etc. zur Erklärung. Ich stelle diese Gründe nicht in Abrede, kann aber nicht erkennen warum Akzeptanz dafür von den Opfern gefordert wird. Es fehlt bei den Angeboten also eine der Delinquenz angepasste Menge an Haftzellen. Die immensen Kosten hierfür müssen ehrlicherweise den Migrationskosten zugeschlagen werden.

Besonders überrascht hat mich die "Rumänen-Quote", weil es ja zwischen den EU Staaten ein leichtes ist, delinquente Personen in Ihr Heimatland bereits weit vor einer Verurteilung zu Haftstrafen abzuschieben. Die Kosten der Unterbringung dürften auch hier hoch sein.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.10.2026 um 20:50
Ich frage mich ob die Autoren die ganzen weiterführenden, ausführlichen Interpretationshilfen zur Gewaltstatistik auch veröffentlicht hätten, wenn herausgekommen wäre, dass die Quote bei Deutschen ohne Migrationshintergrund höher liegt als die von "echten" Migranten. Meine Prognose was los wäre. Es hätte keine Analyse von der Seite gegeben, sondern eher den Kommentar "Da stehts Deutsche sind schlimmer, das sind die harten Fakten, Diskussion beendet, schämt euch ihr Deutschen mit eurer Geschichte!!"


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Migrantengewalt in Deutschland

14.10.2026 um 08:23
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/ausländer-begehen-laut-studie-mehr-gewalttaten-als-deutsche-forscherin-sieht-keinen-kultur-faktor/ar-AA2e98R6?ocid=hpmsn&cvid=6ace3c5bdc5949b6a1bb687331a65307&ei=18
Schade, dass der Fragenkatalog in der unleserlich gegenderten Studie nicht veröffentlicht wurde.

Denn alleine die als Beispiel gegebene Fragestellung
Siehst du Gewalt als legales Mittel der Konfliktlösung?
kann schon als manipulativ angesehen werden. Man kann durchaus Gewalt als illegal ansehen, sie aber trotzdem einsetzen, vergleichbar wie man Downloads von Filmen als illegal einstufen kann, es aber trotzdem macht. Die Fragestellung hätte also eher lauten müssen, ob Gewalt als legitimes Mittel angesehen wird.

Allerdings, auch wenn furchtbar, die durchgehende Genderung hilft enorm bei der Einschätzung, welches Ziel die Studie hatte.


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Migrantengewalt in Deutschland

14.10.2026 um 08:31
Siehst du Gewalt als legales Mittel der Konfliktlösung?
Hm, hab jetzt nur deinen Post als Grundlage. Die Fragestellung war wohl, ob es bezüglich Gewaltbereitschaft einen kulturellen Unterschied gibt. Also man beispielsweise nicht unser Recht anwendet, sondern die Gesetze der Scharia oä.

Da finde ich die Fragestellung schon richtig, denn sonst würde man ja nach einer persönlichen Einstellung zu Gewalt fragen. Vielleicht sollte man das verstehen, bevor man sich empört und der Studie Manipulation vorwirft. Und erkennt dabei, wie befangen man an sowas rangeht. Das kann auch allgemein von Vorteil sein.


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14.10.2026 um 08:34
Also nochmal deutlich

Ist die erhöhte Gewaltbereitschaft ausländischer jugendlicher Ursache ihrer Kultur oder gibt es andere Ursachen?


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14.10.2026 um 09:16
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Schade, dass der Fragenkatalog in der unleserlich gegenderten Studie nicht veröffentlicht wurde.
Hast du mal nen Link zu dieser angeblich so unleserlich gegenderten Studie?
Der Artikel ist jedenfalls normal lesbar, obwohl er das pöse Wort "Forschende" enthält.


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