@Tussinelda Die Tätergruppe ist heterogen; die Taten lassen sich nicht einseitig kulturell erklären, sondern sind Ausdruck patriarchaler Strukturen, die in allen Gesellschaften existieren.
Quelle:
https://www.frauenhauskoordinierung.de/aktuelles/detail/instrumentalisierung-von-gewaltschutzZahlen liefert man aber nicht mit. Ob das wohl einen Grund hat?
Dass patriarchale Strukturen kulturell gleich verteilt wären, erscheint mir auch eher unwahrscheinlich. In den Herkunftsländer im Vergleich zu Mitteleuropa gibt es da ganz sicher Unterschiede.
Wo Menschen mit Migrationserfahrung in Kriminalstatistiken überrepräsentiert sind, liegt das nachweislich nicht an der Herkunft selbst.
Quelle:
https://www.frauenhauskoordinierung.de/aktuelles/detail/instrumentalisierung-von-gewaltschutzJa ne, is klar. Die gerne genommene Idee mit der Anzeigebereitschaft läuft bei Tötungsdelikten jedenfalls völlig ins Leere, weil da anzeigeunabhängig von Amts wegen ermittelt wird.
Wenn sie von häuslicher Gewalt betroffen sind, zögern sie häufiger, Hilfe zu suchen – aus Angst vor aufenthaltsrechtlichen Konsequenzen, vor Behörden oder vor gesellschaftlicher Stigmatisierung. Ihr Zugang zu Schutz und Unterstützung ist damit strukturell erschwert.
Quelle:
https://www.frauenhauskoordinierung.de/aktuelles/detail/instrumentalisierung-von-gewaltschutzMit anderern Worten: Sie gehen selbst bei Migranten von einer höheren Dunkelziffer aus.