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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

3.802 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Islam, Mohammed ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

08.01.2010 um 12:21
Zitat von KorianderKoriander schrieb:....die schlimmsten finden im Namen der sogenannten Demokratie statt,
Hinrichtungen, Bestrafungen, Folter gibt es dort auch in der sogenannten Demokratie.
Das hat primär gesellschaftliche Gründe.
Wenn man den Begriff "sinnlos" überhaupt steigern kann dann ist es auf jeden Fall "sinnloser" so etwas im Namen oder für eine(r) fiktive(n) "Person" (Gott) zu tun...

Religionen wurden zwar einst auch zur Steuerung der Gesellschaft erschaffen (erfunden), der Sinn ist mittlerweile aber irgendwie abhanden gekommen....


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

08.01.2010 um 12:34
Zitat von KorianderKoriander schrieb:....die schlimmsten finden im Namen der sogenannten Demokratie statt,
Hinrichtungen, Bestrafungen, Folter gibt es dort auch in der sogenannten Demokratie.
genauso sehe ich das auch! sehr gut festegahlten @Koriander

und das beste ist noch, dass die gleichzeitg denken sie wären die besten und fortschrittlichsten.


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

08.01.2010 um 12:37
@nurunalanur

Was wäre denn die Alternative, welche dir am meisten zusagt und unter welcher du die gleichen Freiheiten (und ebenso deine ander- und ungläubigen Mitmenschen) und Rechte genießen kannst, wie in der Demokratie?


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

08.01.2010 um 12:43
ich habe ja nicht demokratie an sich kritisiert, sondern das in dessen Namen wie @Koriander es schon sagte, auch viel ider genauso viel Unfug geschieht. @SamuelDavid2


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

08.01.2010 um 12:53
@nurunalanur

Natürlich ist auch die Demokratie nicht perfekt, wie denn auch, wo es doch ein System ist in dem die Minderheit unter dem "Diktat" der Mehrheit leben muss... Aber wenigstens gibt es die Möglichkeit der politischen Mitgestaltung durch das Volk, welches sich sogar selbst durch Wahlen zu der Führungsriege erheben kann, um dort "Änderungen" zu vollziehen.

Und ich denke deine Kritik zielt in erster Linie auf das Verhalten der USA hin und da will ich dir auch in keinster Weise widersprechen. Aber in der Demokratie gibt es wqenigstens die halbwegs vernünftige Möglichkeit über deren Missstände "Flagge zu zeigen", sich entgegen zu stellen und auf der Straße lauthals seinen Unmut preisgeben, ganz ohne anschließende Tötungsversuche durch "radikale Demokraten".

Aber zum Thema Karikaturenstreit gibt es heute in der Welt einen recht vernünftigen Artikel. Ich will mal ein paar Zeilen zitieren:
Alle sind sich jedoch darin einig, dass die Mohammed-Karikaturen deswegen Anstoß erregen, weil ihre Darstellung der Gestalt des Propheten nicht gerecht wird. Die einen nennen das Verleumdung, die anderen Satire.
(...)
Die allgemeine Bekanntheit des jeweiligen historischen, politischen oder biografischen Hintergrunds ist sogar Voraussetzung für die satirische Absicht, sie würde sonst wirkungslos verpuffen. Worauf zielt die satirische Attacke in diesem Fall? Ganz einfach darauf, dass der Begründer des Islam seine Karriere als Karawanenräuber und Mörder begonnen und als Herrscher von Medina Attentate auf politische Gegner sowie den Genozid an den dort ansässigen jüdischen Stämmen befohlen hat. Das sind historisch auch unter moslemischen Gelehrten unstrittige Tatsachen, die mindestens jedem Gebildeten der Nordhemisphäre hinlänglich bekannt sind.

Die Karikaturen, genauer: eine einzige der inkriminierten Zeichnungen hat an diesen wenig rühmlichen Auftakt islamischer Welteroberung erinnert - und damit offensichtlich sowohl viele Moslems als auch die meisten Verfechter demokratischer Werte hoffnungslos überfordert.
Wir halten also fest (und dies sollte ja mittlerweile jedem klar sein) dass Satire aus der überspitzten Darstellung bestimmter Eigenschaften besteht. Dies gilt bei politischen Satiren ebenso wie bei religiösen. Und ich sehe keinen einzigen Grund, warum ein toter Prophet mehr Schutz bei Satire genießen sollte als ein lebender Politiker


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

08.01.2010 um 18:04
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Alles in eine Schublade, weil es dann schön einfach ist?
wenn du es so direkt ansprichst.... dann wird wenigstens niemand von den schlechten übersehen und eventuell müssen keine unschuldigen sterben.

haste eine flohplage , suchste auch nicht jeden floh einzeln raus, sonder bearbeitest den ganzen raum in derv die plage herrscht.

wie soll man nach deiner meinung gegen diese bekloppten fanatiker vorgehen? es bleibt immer einer auf der strecke. egal was du machst. um das nochmal klarzustellen: ich habe nüscht gegen juden, muslime, buddisten und co... lediglich die bekloppten fanatiker die ihren koran falsch verbreiten und absichtlich ihr gefolge dumm halten.


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

09.01.2010 um 15:11
SamuelDavid@

Abgesehen davon, dass diese Worte Spottrede und Hetze ("Karriere", "Mörder", "Karawanenräuber") sind ...

Die Welt schreibt allerdings nicht, dass diese Zeitung einige Zeit vorher eine Jesuskarrikatur mit Hinweis auf die religiösen Gefühle der christlichen Leserschaft nicht veröffentlichte ...


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

10.01.2010 um 01:50
Ich kann dazu nur sagen:

Das Leben ist sehr kurz!

Gemessen am Existenzminimum des Universums ist unser aller Leben wirklich sehr kurz!!

Sehr kurz - zwischen 30 - 85 Jahren. Wobei genetisch bedingte Krisen einem das Leben noch viel schwerer und kürzer machen können als es EH SCHON IST!!!


Kapiert!?!


Und jetzt noch was zum Thema:

Mohammed ist tot.

Möge er in Frieden ruhen.
Anders ausgedrückt: Möge er seinen Frieden haben!
Noch anders ausgedrückt: Möge er endlich seinen Frieden FINDEN!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und wer lesen kann, ist KLAR im Vorteil!

/dateien/pr39076,1263084633,wandervoegel


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

10.01.2010 um 03:29
@DahamImIslam

Das ist weder Spottrede noch Hetze.

MAg sein, das sie das bei Jesuskarrikaturen taten, das ist dann inkonsequent.

Ändern tut es aber nichts, denn genug Jesuswitze gibt es ja wohl.


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

11.01.2010 um 23:13
Kultur

Ganz netter Kommentar

"Mohammeds wahres Gesicht ist schwer zu ertragen"
http://www.welt.de/kultur/article5767657/Mohammeds-wahres-Gesicht-ist-schwer-zu-ertragen.html

/dateien/pr39076,1263248018,mohammed gross DW K 989377g


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

12.01.2010 um 00:12
@pprubens
Ich kann dem Mann nur zustimmen.


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

12.01.2010 um 23:26
Es ist immer schwer, erkennen zu müssen, dass ein Idol auch nur ein Mensch ist/war @Irenicus
Einem Michael Jackson Fan gefällt Kritik an seinem Idol ebenso wenig wie einem Mohammed Fan.


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

12.01.2010 um 23:31
@pprubens
Zum Glück ist mein Idol unantastbar. :D


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

12.01.2010 um 23:34
Wer ist es @Irenicus
?

Raus damit! :)


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

12.01.2010 um 23:36
@pprubens
Indiana Jones!


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

12.01.2010 um 23:39
LOL!!

:D

Ja, der ist ganz klar!

@Irenicus


Ich habs auch eher mit unantastbaren Idolen: Batman und Dagobert Duck


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

13.01.2010 um 02:34
@pprubens
Zitat von pprubenspprubens schrieb:"Mohammeds wahres Gesicht ist schwer zu ertragen"
http://www.welt.de/kultur/article5767657/Mohammeds-wahres-Gesicht-ist-schwer-zu-ertragen.html
Ich muss sagen, ein durch und durch schlechter Artikel. Da macht sich sein Studium der Religionswissenschaft überhaupt nicht bezahlt. Von jemandem der eine Qualifikation nachzuweisen hat, sollte man sehr viel mehr Detailwissen erwarten dürfen. Die Fakten bleiben an der Oberfläche kleben und altbekannte Vorurteile aufgerollt...
Zitat von pprubenspprubens schrieb am 10.01.2010:Möge er in Frieden ruhen.
Anders ausgedrückt: Möge er seinen Frieden haben!
Noch anders ausgedrückt: Möge er endlich seinen Frieden FINDEN!
Das hoffe ich für dich auch. Ich denke diesen wirst du auch irgendwann finden, wenn du deinen hass zurückdrängst... ;)


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

13.01.2010 um 03:29
Zitat von DahamImIslamDahamImIslam schrieb am 09.01.2010:Abgesehen davon, dass diese Worte Spottrede und Hetze ("Karriere", "Mörder", "Karawanenräuber") sind ...
So so hetzte ? Ja wie bitte schön möchte man die schwarze seite mohameds schön reden ,wie soll das den gehen.Wir müssen auch am boden der tatsachen bleiben.


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

13.01.2010 um 12:08
In dem Artikel steht z. B. nichts von "Kinderfreund", "Sklavenbefreier" oder "Verzeiher" ...

WENN man schon die Person Muhammad - Got schenke ihm Frieden und Segen - nach westlichen Kriterien "objektiv" einodernen möchte, dann beschränke man sich bitte nicht auf ein paar Schlagworte, die man dann als Fakten verkauft.

1. Abgesehen davon dass der "Karawanenraub" eine Vorgeschichte hat (die Mekkaner rissen sich den Besitz der wegen der zunehmenden Unterdrückung ausgewanderten Muslime und rüsteten gegen Medina auf), begann damit Muhammad nicht seine "Karriere". Fast 15 Jahre lang fasste er als Prophet kein Schwert an, ebenso wie seine Anhänger.

2. Den "Genozid" an einem jüdischen Stamm hat er nicht befohlen, vielmehr sprach dieses Urteil ein ursprünglich mit den Juden verbündeter arabischer Stammesführer, wobei der Prophet ihm geschworen hatte, sein Urteil werde erfüllt - Eine klassische Herangehensweise des arabischen Stammerechts.
Dieser jüdische Stamm hatte Medina verraten (ebenso wie zwei andere jüdische Stämme) und mit den vor den Toren ausharrenden Mekkanern gemeinsame Sache gemacht. WENN der Intellektuelle schon diese "Fakten" nennt, dann sollte er sich wenigstens die Mühe machen, ein bis zwei Sätze hinzufügen, welche das Gesagte nicht als bloße Schlagwörter erscheinen lassen.

3. "Attentate auf politische Gegner": Auf wen hat er Attentate ANGEORDNET?


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Ein Jahr danach: Der Karikaturenstreit

13.01.2010 um 12:26
@DahamImIslam

Es gibt dazu ja lediglich die islamische Sichtweise, andere Überlieferungen exsistieren nicht. In dieser soll ja Erzengel Gabriel einen Angriff befohlen haben.
Und obwohl die Männer sich ergaben, sind sie zu hunderten geköpft worden, während Ihre Frauen und Kinder versklavt wurden.

Oder anders gesagt:

Mohammed war laut islamischer Quellen (Ibn Hischam) innerhalb von zehn Jahren in 89 kriegerische Handlungen verwickelt. An 27 davon nahm er selber teil; in 62 Fällen beauftragte er andere mit der Führung. Sie reichten von kleinen Mordkommandos, Raubüberfällen über Verteidigungskriege bis hin zu Expansionsfeldzügen. Von den 15 größten Kriegen richteten sich drei gegen Juden, vier gegen Christen und acht gegen Götzendiener. Zu seinen Hauptfeinden zählten die Juden und die Heiden (Sure 5,82). Dabei werden Ungläubige als Feinde des Islam angesehen (Sure 4,101). Verfolgt man die Biographie Mohammeds, fällt auf, dass seine Gegner zugleich als Feinde der Muslime und Allahs gelten (Sure 8,60 und Sure 60,1). Der Umgang mit dem Gegner ist stark durch Gewalt gekennzeichnet (Sure 9,74 u.111; Sure 66,9 und Sure 5,33.34).

http://www.orientdienst.de/muslime/minikurs/mohammed_feinde.shtml (Archiv-Version vom 31.10.2009)


Ich denke nicht, das man so eine Vorhegehensweise heute noch gut heissen muss. ^^


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