Ist Antisemitismus wieder "in"?
um 12:48Die Regel wurde zum 1. Januar 2024 abgeschafft.sacredheart schrieb:Dass Taten dem Bereich 'rechts' zugeordnet werden, wenn keine anderen Hinweise vorliegen, verzerrt die Aufschlüsselung der Täter sicherlich sehr stark.
Wenn Links und Islamisten Hakenkreuze hinschmieren und dann besonders gut im Nicht-Erwischtwerden sind, zB weil sie schnell laufen können, steigen dadurch die rechtsextrem motivierten antisemitischen Vorfälle. Kann man sich nicht ausdenken, aber so kann man sicherstellen, dass man sich beim 'Kampf gegen rechts' gemütlich zusammenkuscheln kann.
Die von Ihnen zitierte Forderung des Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus Dr. FelixQuelle: https://dserver.bundestag.de/btd/21/005/2100512.pdf (Seite 13)
Klein zur Anpassung der Erfassungskriterien des Kriminalpolizeilichen Meldedienstes in Fällen Politisch motivierter Kriminalität (KPMDPMK) bezog sich auf die sogenannte Sonderregelung, welche zum 1. Januar 2024 abgeschafft wurde. Bis dahin wurden antisemitische Straftaten dem Phänomenbereich der MK -rechts- zugeordnet, wenn keine Anhaltspunkte für eine Zuordnung zu einem „konkreten“ Phänomenbereiche vorgelegen habe.
Auf Seite 12 sind auch die Zahlen für 2023 und 2024 (also nach Wegfall der Sonderregelung) aufgeführt. Die rechts motivierten antisemitischen Taten haben sich nach Wegfall der Sonderregelung nicht verändert. 2023 waren es 3.034 rechte antisemitische Straftaten, 2024 waren es 3.016.





