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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

29.11.2008 um 11:38
Als in Ägypten bereits 'Hochkultur' herrschte, war Europa gerade am Ende der Jungsteinzeit angelangt....und die Buddhisten haben ihren Kalender auch schon ein paar Hundert Jahre länger als die Christen...
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Alles richtig, aber Vergangenheit, wie sieht es ein paar Tausend Jahre Später aus?


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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

29.11.2008 um 12:20
koriander

verwechsle nicht kultur mit kulturgeschichte. denn das was früher mal in anderen teilen der welt war ist heute relativ wurscht. wir leben im jetzt. und geholfen hat diese geschichte genau null.


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Koriander
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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

29.11.2008 um 15:41
"Alles richtig, aber Vergangenheit, wie sieht es ein paar Tausend Jahre Später aus?"


Wachsende Armut vieler, Reichtum weiger, Zwangsarbeit in D (§31 SGB II), Überwachungsstaat, Arbeitslosigkeit, Ausbeutung, Versklavung vieler in menschenunwürdigen Billiglohnverhältnissen....etc.etc.


Kulturbeutel und Stück Seife eben,

oder 2 Stücke? Liebe Grüße.


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gop
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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 16:37
Ich hebe den Thread mal wieder hevor und kann nur sagen: Richtig so.
Nur gemeinsam haben Europa und die USA eine Chance.


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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 16:40
Ich sage falsch. Diese Blockbildung führt wieder zu nichts Gutem. Außerdem wird man blind für Alternativen. Ist wie bei Wahlen: Wenn man sich zu sehr an eine Partei als potentiellen Koalitionspartner klettet, kann man schnell im Abseits stehen.


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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 16:42
Ich dachte diese Art von Blockbildung hätten wir fast überwunden. In Zeiten einer multipolaren Weltordnung ist das einfach nicht mehr zeitgemäß.


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gop
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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 17:21
@yoyo @kulam

Das hat nichts mit Blockbildung zu tun, es ist eine Sache der Realität. Amerika und Europa sind zweiten derselben Medaille. Wir teilen, bei allen unterschieden die es zweifelsohne auch gibt, zum Großteil dieselben Werte, dieselbe Geschichte und dieselbe Kultur.

Der Westen.

Man muss einfach mal die Augen aufmachen und die Unterschiede sehen.


Es gibt sehr viele verschiedene Kulturen auf diesem Planeten und die sind halt alle nicht miteinander kompatibel. Die Chinesen, die Inder und die muslimische Welt, auch wenn es innerhalb der muslimischen Welt unterschiedliche Schattierungen gibt, haben halt ganz anderen Vorstellungen davon, wie eine Gesellschaft organisiert sein sollte und wie die Rolle des Individuums darin aussieht.

Unter anderem diese drei Kulturkreise werden aufsteigen und eine reelle Gefahr für den Westen darstellen oder aber zumindest wird der Westen es glauben, dass er potentiell bedroht wird.

Unabhängig davon, ob diese Kulturkreise uns wirklich bedrohen, kommt es viel mehr auf uns selbst an. Das "Problem" mit dem Westen ist sein Allgemeingültigkeitsanspruch.

Dieser resultiert erstens aus der Religion und zweitens aus dem kulturellen Erbe.

Die eigene Darstellung des Westens ist und war es immer, dass wir die "Guten" sind.
Die Guten, die gegen das Böse kämpfen, um Gerechtigkeit zu verbreiten. Das ist wie gesagt der Religion geschuldet und dem kulturellen Erbe.

Bei der Religion brauche ich nicht weiter drauf eingehen und beim kulturellen Erbe kann man das bis hin zum antiken Griechenland verfolgen. Die verschiedenen Mythen spiegeln immer wieder den "immer währenden" Kampf des Guten gegen das Böse wieder.

Die Konsequenz daraus ist eine ganz einfache, die euch wohl nicht gefallen wird: Es wird kein "friedliches" Nebeneinander oder Miteinander der Kulturen geben. Selbst wenn es von nicht-westlichen Kulturen so gewünscht ist und sie uns nicht bedrohen, so wird das vom Westen her nicht möglich sein.

Ein Motto "andere Länder, andere Sitten" kann der Westen nicht wirklich akzeptieren.
Das widerspricht seiner eigenen Darstellung und seines Allgemeingültigkeitsanspruch.

Insofern wird sich dieser "Kampf der Kulturen", der zweifelsohne stattfindet, verschärfen und nur auf zwei Arten enden: Mit der Zerstörung des Westens oder mit der Zerstörung jeder anderen relevanten Kultur auf diesem Planeten und ihrer Adaption "westlicher Werte" und Normen.


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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 17:26
Ich stimme GOP zu Europa und Amerika müssen wieder zusammenrücken . Vorallem hier in Deutschland sollten wir uns auf die freundschaft mit Amerika zurückbesinnen.

Der Westen ist anderen Kulturkreisen weit vorraus und wird sich durchsetzten wie es schon immer passiert ist. Das Gute gewinnt immer !!!


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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 17:29
Die islamische Welt ist sicher ein Problemfall, aber Indien, China etc. sehe ich in keiner Weise als Gefahr. Gefahr wofür auch? Leib und Leben? Wirtschaftliche? Im Gegenteil, China und Indien einerseits und der Westen andererseits sind immer stärker verflechtet, allein schon wegen der Wirtschaft.
Ich kann mit deiner negativen, spalterischen, huntingtonesquen Haltung nichts anfangen, sie ist überholt.


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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 17:30
@Irenicus

Ich bin nur froh, dass es nicht viele Menschen mit einem derart simplen Weltbild gibt.


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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 17:30
Ich finde diese Diskussion um Werte zu abstrakt um damit Politik zu betreiben. Vor allem finde ich allein die Tatsache wie der Begriff des Wertes im "Westen" benutzt wird seltsam und finde es vermessen solche Werte wie Nächstenliebe oder gar Freiheit nur für den Westen oder für das Christentum bzw. für den abendländischen Kulturkreis zu beanspruchen.


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gop
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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 17:46
Es muss ja nicht gleich so schlimm kommen. Wenn China, Indien und die islamische Welt sich im ausreichenden Maße verwestlichen, kann es durchaus Miteinander geben. Die Hoffnung habe ich auch noch nicht aufgegeben, wenn gleich ich zurzeit ich nicht solche Zeichen sehe.

Aber wer weiß.....

Fakt ist, der Westen duldet keine konkurrierende Kultur neben sich, die ihn ernsthaft bedrohen könnte. Das hat man schon im Kalten Krieg gesehen. Ob die Bedrohung real ist oder nur im Kopf des Westens stattfindet, ist eigentlich Nebensache.

Warum man das jetzt noch nicht so sehen kann, liegt einfach daran, dass selbst heute noch die Mehrheit im Westen nicht wirklich daran glaubt, dass China und Indien einmal wirklich eine ernsthafte Bedrohung darstellen könnten. Bei der islamischen Welt ändert sich das ja gerade.


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Warhead
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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 18:48
@gop
Du bist ein aufgeblähter Ballon,gefüllt mit der warmen Luft der Thesen von Huntingtons "Kampf der Kulturen".Höchste zeit das mal einer Stöpsel zieht

Taz 23.9.09

Der "clash of civilizations" findet nicht statt. Zumindest nicht so, wie ihn sich der amerikanische Politikwissenschaftler Samuel Huntington in seinem einflussreichen Buch 1996 vorstellte. Dies belegt eine empirische Studie, die Politologen der Universität Heidelberg jüngst vorgelegt haben. Sie stützen mit Zahlen die vorherrschende Forschungsmeinung der vergangenen Jahre: Huntingtons These ist wissenschaftlich nicht haltbar.
Dieses Ergebnis der durch die Bertelsmann-Stiftung unterstützten Studie mag zunächst überraschen. Denn tatsächlich scheinen die medial besonders präsenten Konflikte wie die "9/11"-Anschläge, der Irak- und Afghanistankrieg sowie die Konflikte um den Karikaturenstreit 2006 die These Huntingtons doch zu belegen. Die Wissenschaftler Aurel Croissant, Uwe Wagschal, Nicolas Schwank und Christoph Trinn widerlegen die Idee eines "Kampfs der Kulturen" dennoch.

Sie fütterten Daten zu knapp 800 politischen Konflikten, die sich zwischen 1945 und 2007 zugetragen haben, in die Conis-Konfliktdatenbank der Uni Heidelberg - Conis steht für "Conflict Information System". Huntingtons These einer Zunahme kultureller Konflikte zwischen Staaten konnte empirisch nicht gestützt werden.

Aber die Zahl kulturell bedingter Konflikte innerhalb von Staaten hat im vergangenen Vierteljahrhundert sprunghaft zugenommen. Seit Mitte der Achtzigerjahre, also noch während des Kalten Kriegs, übersteigt die Zahl der kulturellen Konflikte die Zahl der nichtkulturellen. Insgesamt sollen zwischen 1945 und 2007 genau 44 Prozent aller erfassten Konflikte kultureller Natur sein.

Was aber ist ein kultureller Konflikt? Für die Politologen "solche innerstaatlichen, zwischenstaatlichen oder transnationalen politischen Konflikte, in denen die beteiligten Akteure die Konfliktfelder Sprache, Religion und/oder geschichtliche Zusammenhänge … thematisieren".

Das letzte Wort ist entscheidend. Denn nach Definition der Wissenschaftler sind kulturelle Konflikte nicht nur die, bei denen Kulturthemen die Ursache des Konflikts waren. Sondern auch die, die andere Ursachen hatten, aber "in denen Kultur den Konfliktgegenstand" darstellt, also das Thema ist.

Ein Beispiel: Ähnlich dem Nordirland-Konflikt in Europa hatte der Konflikt um die Region Aceh in Indonesien ursprünglich keine kulturellen Ursachen. Sein Kern lag vielmehr in der Repression der Aceh-Bevölkerung in der indonesischen Gesellschaft. Erst im Laufe der Jahrzehnte hat sich der seit 1976 schwelende Konflikt kulturell überformt, wurde aus einem Krieg um Ressourcen auch ein "ethno-religiöser" Konflikt. Demgegenüber ist der Karikaturenstreit einer der eher wenigen Fälle, wo Kultur, in diesem Fall: Religion, tatsächlich die Ursache des Konflikts war.

Man kann diesen Ansatz der Heidelberger Wissenschaftler kritisieren. So wäre etwa zu fragen, ob die genutzte Definition von Kultur (als Sprache, Religion und geschichtlicher Hintergrund) nicht zu weit geht. Fraglich auch, ob die Unterscheidung zwischen "Kultur als Ursache von Konflikten" und "Kultur als Thema eines Konflikts" überhaupt praktikabel ist.

Diskussionswürdig sind die Ergebnisse der Studie trotzdem - etwa wegen der Erkenntnis, dass kulturelle Konflikte besonders anfällig für Gewalt sind. Interessant auch das Ergebnis der Studie, dass eine sprachlich und religiös stark zersplitterte Gesellschaft nicht zwangsläufig konfliktanfällig ist. Vielmehr seien vor allem Staaten mit einem "mittleren religiösen Fragmentierungsgrad" gefährdet. So bleibt es in Dänemark mit einer religiös homogenen Bevölkerung ruhig, ebenso im Viel-Religionen-Staat USA. Konfliktträchtiger sind Staaten mit zwei oder drei großen religiösen Lagern.

Ein weiteres Vorurteil wird widerlegt: Eine starke Migration in ein Land ist keineswegs Ursache für besonders viele Konflikte - vielmehr wirkt die Zuwanderung Croissant zufolge innerstaatlich meist eher konfliktmindernd. Kulturelle Konflikte gewinnen vor allem dann an Fahrt, wenn sie zusammentreffen mit nicht-kulturellen Faktoren, etwa einem "Youth Bulge". Das heißt: Ein hoher Anteil junger Männer in der Bevölkerung heizt kulturelle Konflikte auf.

Das Leben im globalen Dorf und in der multikulturellen Gesellschaft gleicht eher einer Baustelle. Ein Schlachtfeld ist es ziemlich selten.


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Warhead
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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 18:49
Zu links,zu Multikulti,zu Wischiwaschi??Macht nichts,gibt ja noch andere Blätter

Die Zeit 2006

Selten hat das Buch eines politischen Wissenschaftlers bei Laien so viel Zuspruch, bei Fachkollegen so viel Widerspruch erfahren wie das 1996 erschienene Werk des Harvard-Professors Samuel Huntington mit seiner These vom Krieg der Kulturen . Und die Letzteren lassen nicht locker: In der jüngsten Ausgabe von International Politics (Dezember 2005) unternehmen es Jonathan Fox von der israelischen Bar-Ilan-Universität und Errol Henderson von der amerikanischen Penn State University erneut, den Professor wissenschaftlich zu widerlegen. Mit Erfolg.

Nicht mehr ideologischer oder territorialer Streit, so Huntington, gäbe künftig den Anlass zu Kriegen, vielmehr der Zusammenstoß unterschiedlicher »Zivilisationen«. Die Bruchlinien internationaler Ordnung verliefen zwischen Kulturgemeinschaften wie der afrikanischen, sinisch-asiatischen, islamischen, hinduistischen, slawisch-orthodoxen und westlichen; dort drohten die kommenden Konflikte. Als al-Qaida im September 2001 die westlichen Nervenzentren New York und Washington angriff, schien ihm dies Recht zu geben: der Islam gegen den Westen.

Die Wissenschaftler jedoch machten Jagd auf die süffige These. Sie untersuchten die Gewaltkonflikte vor, während und nach dem Kalten Krieg und fanden ganz anderes heraus: Diese Konflikte entflammten zumeist nicht zwischen unterschiedlichen, sondern innerhalb derselben Kulturgemeinschaften, und ihr Anlass war eher die Folge politischer Veränderung als zivilisatorischer Unvereinbarkeit. Huntingtons Replik war damals eine gönnerhafte Umkehr der Beweislast: Wer ihn widerlegen wolle, der dürfe nicht nur die Konflikte bis Anfang der neunziger Jahre berücksichtigen, sondern brauche eine längere Beobachtungszeit; seine Kritiker sollten es später doch noch einmal versuchen.

Das haben Henderson und Fox nun getan. Der eine hat Daten bis 1999 ausgewertet, der andere bis 2001. Dabei zeigt sich zweierlei: Wo es Konflikte zwischen Kulturgemeinschaften gegeben hat, haben diese entgegen der Vorhersagen Huntingtons nicht nur an Zahl abgenommen, sondern auch an Gewaltintensität. Die große Mehrzahl hat sich zudem innerhalb dieser Gruppierungen zugetragen. Also nicht Westen gegen Islam, sondern Muslime gegen Muslime im Nahen Osten, Ruanda gegen Burundi in Afrika, Katholiken gegen Protestanten in Nordirland.

Schiiten gegen Sunniten statt Christen gegen Muslime

Der Kampf der Kulturen findet nicht statt. Huntington hat zwar richtig geahnt, dass in der globalisierten Welt der Wunsch nach Identität überall zunimmt und damit auch die Bindungskraft der Religionen. Aber er hat diese Identität zu Unrecht in »Kulturgemeinschaften« angesiedelt, die es so gar nicht gibt. Kulturgemeinschaften, wie Huntington sie definiert, können schon deshalb nicht gegeneinander stehen, weil sie zu umfassend und pluralistisch sind und deshalb keine Identität stiften. Die Reibungen entstehen vielmehr zwischen eng verwandten Identitäten: Je näher man sich ist, desto mehr werden kleine Unterschiede zur explosiven Trennlinie. Wie einst territorialen Nachbarn, so ergeht es heute benachbarten Identitäten. Dann sind nicht die Christen der Feind der Muslime, sondern die Schiiten und die Sunniten.

Der Professor, das wird klar, hat sich in der Kategorie vergriffen. »Ein überehrgeiziges Konstrukt, das die Einwirkung der Religion auf Konflikte verwischt«, nennt Fox seine Thesen. Huntington spricht von einer simplizistischen Deutung internationaler Entwicklung, zumeist ohne Bezug auf die Realität, die sie erklären will.

Nun kann man fragen, ob die Auseinandersetzung jenseits akademischer Erkenntnis eine praktisch-politische Bedeutung habe. Immerhin hat Huntington, wenn auch ungenau, auf manche der Konfliktdynamiken hingewiesen, die der Kalte Krieg eingefroren hatte und die nun wieder aufbrechen. Macht das die Kritik an seinen Daten und Vorhersagen nicht zur kleinlichen Mäkelei? Fox gibt darauf die überzeugende Antwort: »Wenn westliche Politiker aufgrund von Huntingtons These zu der Überzeugung kämen, die islamische Zivilisation sei der neue Feind, dann kann es in der Tat zu einem Kampf der Kulturen kommen.« Die falsche These produziert die falsche Politik. Die würde dann Samuel Huntington am Ende doch noch bestätigen. Christoph Bertram


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Warhead
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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 18:51
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Islam/todd.html


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gop
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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 19:11
Du hast schon Recht, die Taz ist zu links. Die Zeit für mein Empfinden auch, allerdings soll uns das jetzt nicht stören.

Frage: Hast du "Kampf der Kulturen" gelesen? Ich schon und entdecke beim besten Willen nichts in deinem zitierten Artikel, was fundamental gegen das Buch und seine Thesen sprechen würde. Vielleicht passt am besten Huntington dazu selbst, der im Buch schon relativ am Anfang sagt: (sinngemäß) Es ist keine Erklärung für alles, sondern soll eine Orientierungshilfe sein.

Wie dem auch sei, auf die Selbstkritik der Artikel muss ich ja nicht noch einmal eingehen, da sie ja durchaus korrekt sind. Also, worum geht es?


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Waldfreund
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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 19:29
Also ich sehe Europa und USA sehr weit auseinander, und zwar meine ich das nicht geographisch. Bush hat da ganze Arbeit geleistet, und ich glaube nicht, das Obama uns wieder näher zusammenbringt. Ich glaube dass ich einen guten politischen Instinkt habe, aber bezüglich Obama könnte ich im Augenblick keine Aussage machen.

Wir Europäer tun gut daran mit Russland und anderen Ländern gute Beziehungen zu fördern. Die USA würde ich nicht bevorzugen. Auch eine stärke Europäische Verteidigung wäre wünschenswert, um ein Gegengewicht zu den USA zu bilden. Europa, USA, Russland und China sollten ungefähr ausgeglichen starke Armeen haben. USA als absolute Supermacht halte ich nicht für gut. Da die USA sich wirtschaftlich ruiniert hat, dürften die Supermachtsträume wohl zu Ende sein. Aber gerade angeschossene "Tiger" sind ja bekanntlich auch sehr gefährlich.


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Warhead
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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 21:22
@gop
Deine Vorstellung von Politik ist ungefähr diese,machen ein paar Hallodris Ärger gibts gleich richtig Stoff.Wer Hallodri ist bestimmen wir,die Konfliktlösung sieht dann so aus
*klirrbrechschepper*


http://www.youtube.com/watch?v=IF9o62vAqck&feature=related

Das das viele leute unheimlich sauer macht ist zweitrangig,wehren die sich ist das plötzlich Terror


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gop
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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 21:33
@Warhead

Das hättest du wohl gerne, oder? Ne, Ne, mach dir mal keine Sorgen, die USA und Europa haben heute engere Beziehungen als jemals zuvor. Daran ändern auch nicht ein paar linke Spinner, die lieber mit fragwürdigen Staaten ins Bett steigen, wie z.B. Russland oder China.

Damit bist nicht du gemeint, es ist generell gesprochen.

Let's face it: Für die Mehrheit der Menschen in Europa, zumindest Westeuropa (der Osten holt aber auf), sind die USA "gefühlt" einfach näher als z.B. Russland. Dass, obwohl Russland geografisch gesehen um die Ecke liegt.

Früher oder später gibt es eine Transatlantische Union zwischen den USA, der EU und Kanada.

@Warhead

So extrem würde ich es nicht ausdrücken, aber ja: Ich sehe militärische Gewalt als ein legitimes Mittel um westliche Interessen durchzusetzen. Und weißt du was? Da stehe ich nicht alleine. Die USA, bekanntermaßen, sehen das genauso. Die Nato sowieso und auch die EU.


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Amerika und Europa: Nur gemeinsam eine Chance?

15.10.2009 um 21:42
@gop
gop schrieb:fragwürdigen Staaten ins Bett steigen, wie z.B. Russland oder China
Warum sollten die Vereinigten Staaten weniger fragwürdig sein, als Russland oder China? Vor allem sehe ich die USA aufgrund deines darauffolgenden Kommentars als fragwürdig an, nämlich die Ansicht militärische Gewalt sei ein legitimes Mittel. Heißt das gewaltsames Vorgehen gegen die Bevölkerung anderer Staaten ist weniger schlimm als gewaltsames Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung?


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