Yoshimitzu schrieb:Immerhin, dafür würde man irgendwo in der Pampa eine schnuckliche 1-Zimmer-Wohnung kaufen können.
Naja, vielleicht.
Abhatschi's Wirtschaftslexikon: die oft genannte 7% Durchschnittsrendite entspricht "rein zufällig" der 7% Geldmengensteigerung weltweit (Broad Money / M2/M3).
Was bedeutet das?
Wer investiert hat statistisch mehr Chancen seine Kaufkraft zu erhalten, aber kaufkraftbereinigter Gewinn? Nein, nicht durch langfristiges Anlegen.
Es sind mehrere Effekte die sich aufheben: Lohnsteigerungen auf der Käufer und Kostenseite, gierige Staaten die die Inflation antreiben um ihre Schulden zu bezahlen, paar Krisen, paar Booms und dann so spezielle Sachen wie die Vorabpauschale die die Investionsmenge kappt und das Ergebnis senkt.
Jaa..und wie dann? Anteile von jungen, mittelalten Firmen kaufen die auf der Hype Kurve (Gartner Hype Cycle) noch im Ersten 1/4 sind...Verkauf im zweiten 1/4 vor dem Tal der Enttäuschungen (Trough of Disillusionment).
Eine, und zwar wirklich nur eine, selbstgenutzte eher kleine Immobilie bringt Nutzen und genug Stabilität durch die Wertsteigerung. Kleine Immos verkaufen sich auch schneller...und sind nicht teuer im Unterhalt und Instandhaltung.
Hätte ich Kinder, würde ich in diese Richtung gehen anstatt in ETFs - der gierige deutsche Staat bringt es eher fertig ETF Vemögen zu besteuern/einzuziehen als ein Mensch aus seiner Wohnung zu schmeissen oder so zu besteuern dass er verkaufen muss.
Und sonst so im Kapitalismus? Seid kreativ, seid Inkubatoren - gründet Firmen oder übernehmt sie, pusht sie, macht die Braut hübsch und heiratsfähig und verkauft eher in 1-2 Jahren als in 5.