Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
um 18:01Warum is das kein gutes Beispiel?sacredheart schrieb:Die Erben von Frau Klatten sind vielleicht kein so gutes Beispiel.
Wer sagt, sie soll es noch aus dem Betriebsgewinn zahlen? Is doch die sinnvollste Lösung.sacredheart schrieb:Wie ist das mit einem großen Handwerksbetrieb, den die Tochter erbt?
Wovon soll die das bezahlen, wenn nicht aus dem Betriebsgewinn?
Investitionen erfolgen ja im Normalfall nich aus den Gewinnen, denn Gewinne müssen ja versteuert werden.sacredheart schrieb:Und die wird nicht gleichzeitig in das Unternehmen investieren können und auch noch die Erbschaftssteuer abzahlen.
Wenn in das Unternehmen allerdings so stark investiert werden muss, dass dadurch langfristig keine Gewinne erwirtschaftet werden können, dann würde ich das Erbe wohl ausschlagen.
Ich würde mich ja auch sonst nich an Unternehmen beteiligen, in das ich auch noch investieren muss, damit überhaupt mal Gewinne entstehen, es sei denn, die erhofften Gewinne in der Zukunft wären so hoch, dass sich das Risiko lohnt. So ein Unternehmen würde ich aber auch erben wollen.
Das wird aber so auch nich die Regel sein. Die meisten Unternehmen erwirtschaften Gewinne, auch ohne das der Eigentümer ständig aus dem Privatvermögen reinbuttern muss. Wozu sollte man auch so ein Unternehmen betreiben oder erben wollen.
Gut laufende Unternehmen finanzieren den Lebensunterhalt des Unternehmers und nich umgekehrt und um schlecht laufende Unternehmen, in die man erst groß investieren muss, damit sie vielleicht mal Gewinn abwerfen is es nich Schade.
kuno





