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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.870 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:01
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die Erben von Frau Klatten sind vielleicht kein so gutes Beispiel.
Warum is das kein gutes Beispiel?
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wie ist das mit einem großen Handwerksbetrieb, den die Tochter erbt?
Wovon soll die das bezahlen, wenn nicht aus dem Betriebsgewinn?
Wer sagt, sie soll es noch aus dem Betriebsgewinn zahlen? Is doch die sinnvollste Lösung.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Und die wird nicht gleichzeitig in das Unternehmen investieren können und auch noch die Erbschaftssteuer abzahlen.
Investitionen erfolgen ja im Normalfall nich aus den Gewinnen, denn Gewinne müssen ja versteuert werden.
Wenn in das Unternehmen allerdings so stark investiert werden muss, dass dadurch langfristig keine Gewinne erwirtschaftet werden können, dann würde ich das Erbe wohl ausschlagen.
Ich würde mich ja auch sonst nich an Unternehmen beteiligen, in das ich auch noch investieren muss, damit überhaupt mal Gewinne entstehen, es sei denn, die erhofften Gewinne in der Zukunft wären so hoch, dass sich das Risiko lohnt. So ein Unternehmen würde ich aber auch erben wollen.

Das wird aber so auch nich die Regel sein. Die meisten Unternehmen erwirtschaften Gewinne, auch ohne das der Eigentümer ständig aus dem Privatvermögen reinbuttern muss. Wozu sollte man auch so ein Unternehmen betreiben oder erben wollen.
Gut laufende Unternehmen finanzieren den Lebensunterhalt des Unternehmers und nich umgekehrt und um schlecht laufende Unternehmen, in die man erst groß investieren muss, damit sie vielleicht mal Gewinn abwerfen is es nich Schade.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:07
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Der Erbe kann sich Gewinn auszahlen dass es kracht, dann der Firma anschaffen dass sie ihm ein Darlehen geben...und mangels Flexibilität geht die Firma pleite und man verwertet den Rest.
Dann geht die Firma aber nich wegen der Erbschaftssteuer Pleite, sondern weil der Erbe so agiert, wie er es tut.
Das man Firmen in die Pleite treiben kann, hat niemand bestritten.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ja, das kannst Du aber nur verkaufen nur an Leuten die zukünftig nicht in Deutschland steuerpflichtig sind...so wandert alles ins Ausland.
Doch, die Firma kann grundsätzlich an jeden verkauft werden, egal wo der besteuert wird.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:19
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Schön, dass es dir in den USA so gut gefällt, und danke für die sonnigen Grüße! Niemand will dich einschüchtern. In einer lebendigen Demokratie muß man jede Meinung aushalten, eben auch das permanente Deutschland-Bashing aus der Ferne.

Aber wenn wir schon über das "Gepuckel" reden, das angeblich bestraft wird: genau das ist doch mein Punkt! Wer in diesem Land jeden Tag hart arbeitet, zahlt hohe Steuern und Abgaben. Wer hingegen das Glück hat, ein Milliardenvermögen oder iwelche verschachtelten Holdingstrukturen zu erben, geht dank verfassungswidriger Schlupflöcher oft mit 0 Prozent Steuern raus. Das ist die eigentliche Bestrafung der Leistungsträger. Das arbeitsfreie Lotterieglück an der Spitze wird geschont, während die arbeitende Mitte die Hauptlast trägt. Genau das sollte geändert werden: Arbeit und Leistung steuerlich entlasten, leistungsloses Milliarden-Erbe fair beteiligen. Das hat nichts mit Neid zu tun (ich nehme an, dass hier auch keine Milliardäre unterwegs sind), sondern mit Leistungsgerechtigkeit. Wer Leistung belohnen will, muss die Privilegien der Erb-Dynastien beenden.

Sonnige Grüße zurück!
Und Ich sehe das eben nicht so. Das Gepuckel wird bestraft, indem man vielleicht etwas besser macht als der andere. Wie heißt es doch so gut? Ich möchte meinen Kindern oder Umfeld etwas bieten oder gilt das nicht mehr?

Dann puckelt man, nimmt Risiken ggf. in Kauf, zahlt eine Steuer nach der anderen um dann das Erbe nochmal komplett zu versteuern? Ganz ehrlich, wie oft will man noch Steuer von der Steuer von der Steuer und von nochmals Steuer abführen?

Leistungsgerechtigkeit ist für mich, dass wenn jemand puckelt, es auch "more or less" SEINS ist. Das man Abgaben und Steuern zahlt, ist ja okay aber nicht in dem Maße wie es derzeit der Stand ist. Das ist für mich reine Bereicherung für ZERO Return.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:19
@vx110
Zitat von vx110vx110 schrieb:Das Problem: Dieser “Staat” kriegt nicht genug und beutet die arbeitende Bevoelkerung aus nur entweder versteht diese das nicht oder gibt sich tatsaechlich damit zufrieden.
Ich bezweifle, dass die arbeitende Bevölkerung so sehr unter einer Erbschaftssteuer leidet.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:23
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Das wird aber so auch nich die Regel sein. Die meisten Unternehmen erwirtschaften Gewinne, auch ohne das der Eigentümer ständig aus dem Privatvermögen reinbuttern muss. Wozu sollte man auch so ein Unternehmen betreiben oder erben wollen.
Gut laufende Unternehmen finanzieren den Lebensunterhalt des Unternehmers und nich umgekehrt und um schlecht laufende Unternehmen, in die man erst groß investieren muss, damit sie vielleicht mal Gewinn abwerfen is es nich Schade.
Ok, aber wer als Unternehmenserbe nicht noch mal 20% des Wertes an Vater Staat zahlen kann, um das Unternehmen ist es auch nicht schade?

So als Beispiel bringe ich mal einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Waldwirtschaft, das eine Marge von 3,2% hat kann auch 20% Erbschaftssteuer zahlen?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:27
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Warum is das kein gutes Beispiel?
Weil es kein typisches Beispiel deutscher Unternehmen ist. Das ist wahrscheinlich sehr viel mehr Kapital vorhanden als in 99,9% der Unternehmen.


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