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Neues Zentralbankmodell

Neues Zentralbankmodell

30.07.2009 um 17:48
@Aineas
Aineas schrieb:Inhalt dieser Diskussion ist es nicht, irgendwelche Verschwörungstheorien über das jetzige System aufzustellen, alá wo fließt das ominöse Geld hin.
Hast recht-sry...


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Neues Zentralbankmodell

02.08.2009 um 21:27
@all


Zu diesem Thema einmal zwei Videos :



und eine recht aufklärende Vorttrag von Prof. Berger

http://www.youtube.com/watch?v=JoNaSr6ciCg&NR=1
Aineas schrieb am 30.07.2009:Naja also die Mär von den versklavenden weltregierenden Zentralbanken können wir getrost zu den hohlen Verschwörungstheorien legen, die bereits sehr plausibel widerlegt wurden. Die Zentralbank hat nämlich nichts von den Zinsen, die sie für das von ihr verliehene Geld bei dessen Tilgung zusätzlich zurückerhält, denn sie werden vernichtet bzw. aus dem Verkehr gezogen und fließen nicht wie manche vielleicht glauben mögen in die Taschen der Mitglieder der obersten Gremien der Zentralbank.
Ich denke Prof. Berger geht auf deine Mär recht eindeutig ein und ihm glaube ich aber lesen wir ein bisschen im Netz :

Und gleich noch ein paar Worte zum IWF :
Eine zweite hervorstechende Problemdimension der Globalisierung verbindet sich mit der beschleunigten Expansion der internationalen Finanzmärkte in den letzten zwei Jahrzehn-ten. Private Kapitalströme in die Schwellenländer übertreffen inzwischen Finanzierungen aus öffentlichen Mitteln um ein Vielfaches. Ohne diese Kapitalquelle könnten Schwellenländer wie Brasilien oder China ihre Entwicklung kaum voranbringen. Doch das Volumen und die Komplexität dieser Kapitalströme – zum Beispiel hinsichtlich Finanzierungsart (Direktinvestitionen, Portfolioinvestitionen, Bankkredite), Laufzeitenstruktur, Währungsbindun-gen – wirft auch ganz neue Fragen der Krisenanfälligkeit auf. Und in der Tat haben wir in den Neunziger Jahren eine ganze Serie von Finanzkrisen in Lateinamerika, Asien und Russ-land mit verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen erlebt. An der wissenschaftli-chen und politischen Aufarbeitung dieser Krisen wird intensiv – u.a. im IWF – gearbeitet. Dabei müssen wir uns zum Beispiel auch verstärkt fragen, inwieweit internationale Finanz-krisen, Ursachen in Entwicklungen in den Finanzzentren der Industrieländer haben. Und wir müssen uns auch fragen, ob die in den Achtziger Jahren eingeleitete Deregulierung der Fi-nanzmärkte, Tendenzen zu „irrationalen Übertreibungen“ (Alan Greenspan, 1996) verstärkt hat. Ich glaube wir wissen schlicht noch zu wenig über die Ursachen und Wirkungsmechanismen von Finanzblasen. Wenn Finanzblasen platzen, wie Ende der Neunziger Jahren, kann das enorme Konsequenzen für die reale Wirtschaft nach sich ziehen. Ich begrüße deshalb auch die neue Diskussion über das richtige Verhältnis zwischen Freiheit auf den Finanzmärkten und notwendiger Regulierung.
*1

aber lesen wir weiter über so genennte Sechs Wegweiser der Globalisierung :
Erstens, wir müssen an den Ausgangspunkt unserer Überlegungen die Erkenntnis setzen, dass Globalisierung eine Art „Weltinnenpolitik“ erfordert, weil wir alle im selben „Raumschiff Erde“ sitzen.
*2

Klingt doch stark nach einer "Weltinnenpolitik" oder besser einer Weltregierung oder hier noch ein schoner Passus über den gewünschten Fall der Fälle, das ein Staat Pleite ist und somit in absolute Abhängigkeit des Währungsfonds und der Weltbank zu begeben, zum Glück wurde der Vorschlag abgelehnt, zum bedauern des Autors :
Leider hat der Vorschlag des IWF, ein internationales Insolvenzverfahren im Falle untragbar hoher öffentlicher Verschuldung einzuführen, nicht die für eine Änderung der IWF-Statuten nötige hohe Stimmrechtsunterstützung gefunden. Der IWF braucht sich aber nicht als Verlierer zu fühlen. Die Diskussion hat nicht nur ein breiteres öffentliches Bewusstsein über diese Problematik geschaffen. Sie hat auch geholfen, die Einführung von sog. Collective Action Clauses (CAC) in Staatsanleihen zum Durchbruch zu verhelfen. Diese werden es einzelnen Gläubigern zumindest sehr viel schwerer machen, eine unumgängliche Umstrukturierung von Schulden zu blockieren.
*3


Aber jetzt rate mal wer den schönen Artikel, den man unter auf den Server der Deutschen Nationalbibliothek nachlesen kann verfasst hat ? Richtig unser Staatsoberhaupt Horst Köhler !
Im Jahr 2000 wurde Köhler auf Vorschlag von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zum Geschäftsführenden Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) bestellt, als achter für eine Amtszeit von fünf Jahren. Köhler ist darüber hinaus Mitglied der Trilateralen Kommission. Inwieweit Köhler sich von der Politik seiner Vorgänger gelöst hat, ist unklar, seine Nominierung zum Amt des deutschen Bundespräsidenten durch die später in der Bundestagswahl unterlegene wirtschaftsliberale Koalition aus FDP und CDU verdankte er sicher seinem Ruf als Vertreter dieser politischen Richtung.
*4

Das nachdenken überlasse ich dem Leser, wer hier keine Zusammenhänge sieht ist wahrscheinlich etwas blind ...

Quelle
*1,*2,*3 - Orientierungen für eine bessere Globalisierung; Horst Köhler
*4 - Wikipedia Artikel über Horst Köhler


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Aineas
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02.08.2009 um 21:57
@chutullu2

Wenn du über die Finanzkrise debattieren willst, äußere dich in der entsprechenden Diskussion.
Wenn du über die Option einer Weltregierung debattieren willst, äußere dich in der entsprechenden Diskussion.
Wenn du über den IWF debattieren willst, eröffne eine neue Diskussion.
Wenn du über Horst Köhler debattieren willst, benutz die Suchfunktion oder eröffne eine neue Diskussion.

Was du hier postet, trägt nichts - rein gar nichts - zur Evaluation meines Vorschlags bei, also bitte wende dich an die entsprechende Stelle.


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Neues Zentralbankmodell

02.08.2009 um 22:50
@Aineas

Ach, hier ist jemand "beleidigt", na ja, meine Hintergründe scheinen ja nicht zu deinem Post zu passen und wenn es nach dir ginge würdes du meinen Post am liebsten "löschen" lassen.

Aber so ist es nicht und wenn du mit mir nicht reden möchtest, dann LIES etwas anderes!

Als aufgeklärter Bürger bin ich kein "Ja" Sager, auch nicht deiner Ideen und evaluiere ruhig weiter, vielleicht findest du einen Evaluanten der gewillt ist das zu sagen was du hören möchtest.

Vielleicht auch ein Grund warum jedem empfehlen kann hier nicht mehr zu posten, schließlich wird ein Disput oder gar Informationen zu diesem Thema einfach Todgeschwiegen werden.

Zu verstehen wie eine Volkswirtschaft funktioniert, gehört einfach dazu um zu hinterfragen was du eigentlich möchtest, schließlich hast du in deinem "Exkurs", welcher als Ausgangspunkt deines Threads steht, verzichtet.

Du beschreibst einen Prozess einer verordneten Geldentwertung, welche nichts anderes als Inflation zur Motivation zum Geldausgeben ist, jedoch wird sich so mancher Bürger schon Fragen warum er für seine Arbeit von Staatswegen immer weniger wird und dann, wenn man alles ausgegeben hat, bevor es noch mehr Wert verliert, wird es plötzlich wie vorher ?

Niemand wird so etwas mitmachen, da es keine Vorteile für die breite Masse gibt, was bleibt ist die Geldentwertung ...


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Aineas
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02.08.2009 um 23:09
@chutullu2

"Du beschreibst einen Prozess einer verordneten Geldentwertung, welche nichts anderes als Inflation zur Motivation zum Geldausgeben ist, jedoch wird sich so mancher Bürger schon Fragen warum er für seine Arbeit von Staatswegen immer weniger wird und dann, wenn man alles ausgegeben hat, bevor es noch mehr Wert verliert, wird es plötzlich wie vorher ?

Niemand wird so etwas mitmachen, da es keine Vorteile für die breite Masse gibt, was bleibt ist die Geldentwertung ..."

Dann sage ich dir als "aufgeklärtem Bürger" jetzt mal, dass wir eine Staatsverschuldung von 1,6 Billionen Euro haben, die irgendjemand zu bezahlen hat. Wenn nicht von dir, dann von deinen Kindern, denen noch so aufgeklärt sein mögen und trotzdem die Kredite tilgen müssen, die aufgenommen wurden um den Sozialstaat zu finanzieren.
Zu deiner Information liegt unsere Inflationsrate meist höher als 1% und zu deiner Information wäre es um unsere Volkswirtschaft, die du ja zu verstehen meinst, weitaus schlechter bestellt, würde die Zentralbank nicht mit Geldschöpfungen die Liquidität der Banken garantieren, ohne die keine funktionierende Ökonomie denkbar wäre.
Eine Geldentwertung von jährlich einem % wird von Privatpersonen nicht einmal wahrgenommen und schließlich kommt sie deinem Wohl zugute, denn sie mindert die Staatsschulden, die auch auf deinem Kopf lasten.

Aber du als aufgeklärter Bürger hast ja sicher noch bessere Argumente gegen den Vorschlag zur Hand, weswegen du mir bestimmt sagen kannst, wie wir es realisieren, dass die Banken der Zentralbank häufiger und zwar ohne Einbüßung der Liquidität das Geld zurückzahlen, was ihnen von dieser geliehen wird.


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03.08.2009 um 00:20
@chutullu2
ich gebe dir recht - und @Aineas vergisst, dass es viele gibt, die sich auch gedanken machten - - bei den juden gibt es z.b. ein schuldenerlassjahr -- nach 70 jahren - das übertragen auf das jetzige system würde manchen ländern helfen nicht ewig etwas zahlen zu müssen -- quasi in ein fass ohne boden . ..

es gibt noch mehr solcher sinnvollen vorschläge . ..

z.b. das währung - wie ganz früher - nach einer bestimmten zeit eingeschmolzen wird - und damit den wert verliert . ..

oder regionalwährungen, die vor ort bleiben . . ..

deine gedanken sind zu sehr an das jetzige system angepasst und dienen wieder nur den anderen . . .


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03.08.2009 um 00:20
@chutullu2
letztere aussage galt @Aineas


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03.08.2009 um 01:05
@Aineas
Aineas schrieb am 30.07.2009:Ich setze voraus, dass jeder Diskussionteilnehmer weiß, wie das jetzige System funktioniert. Wer es nicht versteht, der möge sich an wikipedia oder die Website der EZB wenden, dort ist es gut erklärt,
Genau dasselbe setze ich auch voraus-deshalb empfehle ich dir deinen eigenen Rat auch einmal zu beherzigen,bevor du anderen vorwirfst-offtopic zu sein...
Aineas schrieb:die irgendjemand zu bezahlen hat. Wenn nicht von dir, dann von deinen Kindern, denen noch so aufgeklärt sein mögen und trotzdem die Kredite tilgen müssen, die aufgenommen wurden um den Sozialstaat zu finanzieren.
das ist Unsinn...Das System schöpft aus unbezahlten Krediten...
Ich empfehle dir dringend dein Hintergrundwissen zu überprüfen, bevor du dich in deinem eigenen Thema zu weit aus dem Fenster lehnst...
das was du als Realität beschreibst ist die echte Utopie...
Hatte bei deiner Eröffnung des Threads aber ehrlich gesagt etwas mehr erwartet und bin a bissl enttäuscht...


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03.08.2009 um 03:20
Äh- dachte eigentlich an Augenwischerei-Utopie ist das völlig falsche Wort...


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03.08.2009 um 10:21
Die FED ist eine reine Privatbank aus 12 privaten FED- Banken.

Wie es um die EZB steht, liegt etwas im Dunklen. Soll heißen: Frag nicht !

Jedenfalls plaudert hier vor US- Kongressabgeordneten die FED etwas aus dem Nähkästchen:



Dass Zentralbanken staatlich sind, habe ich mal geglaubt. (schäm)


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Aineas
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03.08.2009 um 13:15
@kiki1962
@AUMNGH44

Jetzt auf einmal seid ihr mutig, nicht wahr?

Kiki, ich unterstelle dir, dass du nicht viel vom Finanzsystem verstehst.
Lokale Währungen hatten wir vor über 100 Jahren und das Desaster mit dem ständigen Umtauschen dürfte jedem bekannt sein, der sich einmal mit dem deutschen Zollverein auseinandergesetzt hat.
Einen Schuldenerlass können wir uns nicht leisten, weil dann das Bankensystem zusammenbricht, was das Treibrad der Wirtschaft darstellt. Zufälligerweise sind die Banken nämlich auf die Einkünfte aus den Zinsen der vergebenen Kredite angewiesen.
Im Übrigen haben die wenigsten/gar keine Kredite eine Laufzeit von 70 Jahren, nicht einmal die der Bundesregierung und das selbst bei der größtmöglichen Prolongation.

"z.b. das währung - wie ganz früher - nach einer bestimmten zeit eingeschmolzen wird - und damit den wert verliert . .. "

Nennt sich Währungsreform und ist das, was ich in mein Modell als regelmäßigen Faktor integriert habe.

AUGMNGH, jetzt noch einmal für dich zum mitschreiben:

Die Bundesregierung hat in den letzten 40 Jahren mehr ausgegeben als eingenommen und dieses Defizit mit aufgenommenen Krediten ausgeglichen. Vor allem Banken haben Staatsanleihen gekauft - d.h. dem Staat Geld geliehen und dafür das Recht auf Rückzahlung der Beträge erworben. Die Banken rechnen damit, dass der Staat die geschuldete Summe tilgt und sie zugleich die Zinsen und Zinseszinsen erhalten, womit sie dann beispielsweise ihre Reserve aufstocken oder ihre Einlagen bedienen können.
Zahlt der Staat ihnen das Geld aber nicht zurück, also meldet er Konkurs an(bisher kann er es noch, indem er neue Kredite aufnimmt, aber seine Kreditwürdigkeit ist nicht unerschöpflich), ergibt sich für sie eine signifikante Minderung der Einnahmen und damit ein Unvermögen, die Zinsen der Einlagen auszuzahlen, und damit ein Bankrott. Da so ziemlich jede deutsche Privatbank mit dem Staat Geschäfte abschließt, würde das den Zusammenbruch des Finanzsystems und mit ihm als Herz der Wirtschaft auch den Kollaps der deutschen Ökonomie bedeuten, die von keinem Konjunkturpaket aufgefangen werden könnte - schließlich ist der Staat ja pleite.

Um dieses Szenario zu vermeiden, empfehle ich als sanftesten Weg die von mir vorgeschlagene Inflation mit anschließender Währungsreform, die zyklisch erfolgen würde.

@eckhart

Lies: http://www.rayservers.com/images/ModernMoneyMechanics.pdf

Da wird das Zentralbanksystem schön erklärt.


Und jetzt noch einmal für alle:

Hier soll dieser eine Vorschlag, der im Eingangspost steht, diskutiert werden - nichts anderes. Wenn ihr etwas anderes diskutieren wollt, benutzt einen vorhandenen Thread oder erstellt einen neuen.


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03.08.2009 um 13:42
@Aineas
ich bin nicht auf einmal mutig . . was in deinen augen der sanftere weg ist - sehen bestimmte menschengruppen in unserer gesellschaft nicht nur anders, sondern sie werden es grausamer erfahren . ..

wer banken und ihre jetzigen machenschaften für gut heißt - liegt jenseits vom guten . .

dann soll doch das system zusammenkrachen .. . wie wenig politiker verantwortung für ihre untergebenen tragen (nehme mal deine antiquierte redeweise statt bürger) - sehen wir -- konjunkturprogramme - ja - ist eine arbeitsbeschaffungsmaßnahme, die nette blüten treibt . .. man hat von einer im vergangenen jahr neuen straße die schicht wieder abgetragen und neu aufgebracht .. . :D

"rettungsplan" für banken - jo nur zu sie verteilen damit fleißig boni . ..

noch mehr .. . oder genügt es für heute . ..


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03.08.2009 um 13:47
@Aineas
ok. ich war OT
Also, von Deinem Zentralbankmodel halte ich nichts.
Ich gehe davon aus, dass wir "unmittelbar" vor einem finalen Crash unseres Weltwirtschafts- und damit unseres Weltfinanz- und Gesellschaftssystems stehen.
Sogar Meinhard Miegel sieht diesen finalen Crash 2015/2016.
Franz- josef Radermacher eher und ich noch eher.

Die Wörter "Geld, Bank, Kredit, Guthaben, Hypothek und viele andere der Wirtschafts- und Finanzwelt werden samt ihrer Definitionen völlig bedeutungslos werden.

Mein Gegen"vorschlag", wenns noch erlaubt ist:
Danach, wenn es ein "danach" gibt, wird vielleicht ein neues Tauschmittel erforderlich werden.
Auf alle Fälle aber ein Tauschmittel ohne jeglichen Zins und Grundbesitz, folglich ohne Anlagen, Kredite, Schulden und Guthaben.
und ohne Existenzgrundlagen für Banken irgendwelcher Art.


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03.08.2009 um 13:54
@eckhart
.. wir sollten @Aineas seine welt lassen - er ist unbelehrbar . .. und bleibt gefangen in alten mustern . . .


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03.08.2009 um 14:02
Ich verstehe nicht ganz, weshalb man absichtlich Inflation betreiben sollte?
Denn so hört sich die Idee ,,einfach Geld drucken und verschenken" für mich an.

Man muss sich mal klar machen: Bloßes Geld alleine hat KEINEN Wert! Man kann zwar Scheine essen, aber man kannst davon nicht leben. Man kann zwar im Prinzip auch Häuser aus bloßen Münzen bauen, aber wirklich sinnvoll ist das nicht.

Geld stellt nur ein bequemes Zwischenhandelsmittel dar. Es dient dazu, dass man nicht mehr seine ganzen Erzeugnisse, Angebote und Leistungen mit sich rumtragen muss, wenn man dafür etwas anderes haben will. Stattdessen nimmt man leichte Scheine oder Münzen. Dieses Geld ist ein Beweis dafür, dass man eine Leistung für die Gesellschaft erbracht hat und deshalb von einem anderen Mitglied der Gesellschaft nun seinerseits eine Leistung beanspruchen kann. Je nachdem, wie hoch diese Leistung für die Gesellschaft von jener eingeschätzt wird, hat man mehr oder weniger Geld.
Aber IMMER steht hinter dem Geld ein reales Produkt, eine reale Leistung, ein reales Angebot, also ein Wert.

Bei der Inflation verschwindet dieses Verhältnis jedoch, es gibt hinter dem Inflationsgeld keinen realen Wert, man kann dafür nichts oder nur sehr wenig bekommen.


Geld muss immer einen realen Bezug haben, sonst ist es buchstäblich wertlos.


Ich halte es für keine gute Idee, Inflation extra zu forcieren. Was will man denn damit erreichen?

Mal ein Beispiel:
Man hat 50 Strohhüte, verteilt aber hundert Gutscheine, die alle versprechen, dass jeder der hundert Leute einen Hut bekommt. Da man aber nur 50 Hüte hat, sind die restlichen 50 Gutscheine wertlos.


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Aineas
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03.08.2009 um 14:03
@kiki1962

"dann soll doch das system zusammenkrachen .. . "

Ja dann schau wie du zurecht kommst, wenn du deine Arbeit verlierst, wenn es Versorgungsengpässe gibt, wenn der Staat dir kein Arbeitslosengeld und keine sonstigen Sozialleistungen mehr bieten kann - is doch alles halb so schlimm ...
Entweder sie erfahren diese Situation grausam oder wir erzielen dieselbe Inflation wie bisher - /ironie an die ja so unglaubliche viele Privatpersonen grausam erfahren /ironie aus - nur auf anderem Wege (indem wir das Geld nicht direkt den Banken geben, sondern es über den Staatshaushalt leiten).

Du hast nicht die geringste Ahnung davon, was es bedeutet, wenn ein Staat bankrott geht, der sich nicht wie die Weimarer Republik mit einer Inflation vor dem absoluten kollabieren retten kann, weil die Mechanismen der Zentralbank geändert haben, nicht wahr?

@eckhart

Ach wurde der Weltuntergang jetzt vier Jahre nach hinten verlegt?... oh ich dachte, die Verschwörungstheoretiker würden immer noch glauben, dass wir 2012 die Apolaküpse erleben. Na dann will ich dich mal träumen lassen, aber bitte tu mir den gefallen und diskutier dein Szenario woanders ... das hat nämlich eigentlich herzlich wenig mit meinem Vorschlag zu tun.


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Aineas
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03.08.2009 um 14:06
@Kc

Da:
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1046/umfrage/inflationsrate-(veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-...

Das passiert, wenn man Inflation nicht forciert, sondern sie munter betreibt, wie man lustig ist. Und trotzdem bricht dabei die Welt nicht zusammen.


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03.08.2009 um 14:12
@Kc
schönes beispiel . . . noch hat geld den wert, dass ich damit kaufen kann - - ein brot für zwei euro . ... ist damit der bäcker bezahlt -- seine nebenkosten . . etc..

noch meinen wir, das geld habe einen realen "bezug" - - mies sieht es nur aus, wenn man etwas erwirbt und meint man hätte einen wert erkauft und sich dies nach einer gewissen zeit sich als "wertlos" zeigt . ..

man aber noch mit dem kredit behangen ist - in voller höhe . . "angeschmiert" .. .

und das ist verwerflich - - weil dies in bankgeschäften satte gewinne einfährt - zu lasten der kunden - und zum bedienen der geldgeber -- die freuen sich und reiben sich die hände . .

geld arbeitet nicht -- aber es gibt leute, die damit fett werden können . ..


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03.08.2009 um 14:14
>>Das passiert, wenn man Inflation nicht forciert, sondern sie munter betreibt, wie man lustig ist.<<

Ähm, ,,forcieren" bedeutet soviel wie ,,intensiv betreiben" bzw. ,,munter betreiben" ;).

Es wird sicherlich niemand, der auch nur etwas von Finanzen versteht, absichtlich Inflation ankurbeln, wie ich schon sagte: Das würde ganz einfach Geldentwertung bedeuten.

Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, aber hast du vielleicht mal von deinen Großeltern noch Scheine gesehen, auf denen der ,,Wert" von einigen Millionen, Milliarden oder gar noch mehr Reichsmark stand? Diese Dinger stammen aus Inflationszeiten und man konnte selbst mit ,,Millionen Mark" kaum etwas kaufen.

Es bringt nichts, nur mehr Geld auszugeben, wenn der Gegenwert fehlt!


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03.08.2009 um 14:15
@Aineas
Aineas schrieb:Ja dann schau wie du zurecht kommst, wenn du deine Arbeit verlierst, wenn es Versorgungsengpässe gibt, wenn der Staat dir kein Arbeitslosengeld und keine sonstigen Sozialleistungen mehr bieten kann -
wenn es so ist, ist es so - - jedenfalls ist keiner von denen die das verzapft haben mit sozialer empathie ausgestattet . . wenn sie das hätten gäbe es die situation nicht. . . . .


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