Link: www.heise.de (extern)Reporter ohne Grenzen legen Bericht über Internetzensur in China vor
Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen hat einen Bericht (PDF-Datei) über die Internet-Zensur in China vorgelegt, an dem ein eingeweihter chinesischer Techniker mitgearbeitet hat, der anonym bleiben will. Dem Bericht Journey to the heart of Internet censorship zufolge verwenden "KP und Regierung immense finanzielle und menschliche Ressourcen darauf", die "freie Meinungsäußerung im Internet zu unterbinden". Regionale und landesweite Nachrichten-Webseiten und Blogs stünden unter redaktioneller Vormundschaft der staatlichen Propagandabehörden. Der Bericht erkläre, wie das Kontrollsystem funktioniert und führe die Hauptakteure auf. Diese seien zum Beispiel das der Regierung angegliederte "Büro für Internetpropaganda" sowie das "Büro für Information und öffentliche Meinung" und das "Internetbüro".
http://www.heise.de/newsticker/meldung/97256comment dazu:
Diechinesische Regierung handelt im Rahmen der dort gültigen Gesetze
das ist doch eigentlich das gleiche was unser lieber Schäuble für die
VDS, OD, Gefährder, Foltermöglichkeiten usw. behauptet.
China ist daher als Rechtsstaat zu betrachten und alles ist
vollkommen konform zu den dort gültigen Gesetzen - so wie hier ja
auch die Befugnisse des BKA erweitert werden sollen und eine
Unschuldsvermutung ja nur dann gilt, wenn man erst mal angeklagt
wird.
Vielleicht sollten die "Reporter ohne Grenzen" sich auch mal des
Themas in Deutschland annehmen...
http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=13685927&forum_id=125420