Politik
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Meer "kippt um"

152 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Meer, Krise, Öl ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 00:18
Zitat von munZouRmunZouR schrieb:2- 4 Jahre weitersprudeln
Zu Beginn des Unfalls sprach die Tagesschau noch von einem sehr großen Öl Reservoir das angebohrt wurde, und die nächsten 10-15 Jahre sprudeln könnte. Und meist fördern doch Plattformen länger als 5 Jahre an einer Stelle. Gerade bei solchen Tiefen muss sich der Aufwand lohnen. Da soll die Panik wohl eher klein gehalten werden.


1x zitiertmelden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 06:42
@Omega.


ich fürchte die "Ölpest" ist nur die Spitze des Eisbergs !

Ich will garnicht wissen wieviel Müll (darunter auch Sonderabfälle) von der Müllmafia jährlich in die Meere gekippt wurde. Ich sah erst vor nicht all zu langer Zeit einen Bericht über die Verschmutzung der Weltmeere durch unseren Plastikabfall und die Wirkung auf das Ökosystem.

Ich fürchte dass durch BP´s Nachlässigkeit in Punkto Sicherheitsmassnahmen und die Menge Öls die bisher ins Meer floss, dass wir noch sehr, sehr lange mit den Folgen leben werden müssen. Nicht nur, dass die Fangquoten der Fischerei zurück gehen wird, nein ich denke wenn wieder gefischt werden kann, dieser Fisch nichtmehr unbedenklich zu konsumieren sein wird (Belastung der Giftstoffe).

Zudem denke ich, dass wir mal wieder mit zu einer Ausdünnung der Population gewisser Meerestiere und Seevögel beigetragen haben. In älteren Fällen in denen Tanker havarierten ist bekannt, dass Seevögel verkümmerte Junge in ihren Nestern hatten, sprich sich die Giftstoffe auf die Entwicklung der Tiere auswirkt (Erbgutschäden).

Ob in in wie weit wir diese Schäden noch begrenzen werden können ist alles noch unklar !

Das was da gerade abläuft erinnert mich verdammt stark an die Weissagung der Cree :

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."

Langsam wird es eng, denn die Folgen des Umgangs mit unserer Welt werden künftige Generationen zu tragen haben.

Für mich sind Häufungen von Krebserstdiagnosen auch ein Zeichen dafür, dass wir in unserem Konsum und Kapitalwahn viele Folgen nicht bedacht haben und zwar von Anfang der Industrialisierung, nicht dass ich total gegen die Industrialisierung bin, aber aus Kostengründen und möglichst viel Profitgewinnsucht wird und wurde bei der Sicherheit schon immer gespart, eine Sparmassnahme die sich nun zu rächen scheint !

Man darf einfach nicht den Fehler machen und Alles als unabhängige Ökosysteme sehen, denn unsere Umwelt besteht aus mehreren kleinern Ökosystemen die miteinander verbunden sind !

Ich bin gespannt, wie sich alles noch entwickeln wird und wenn ich ehrlich sein darf, ich bin froh keine eigenen kinder zu haben, die sich mit der tatsache konfrontiert sehen werden, die Fehler der Generationen vor ihnen ausbügeln zu müssen. Wir zerstören langsam aber sicher unser Habitat, welches wir mit vielen Arten teilen.

Wenn ich so darüber nachdenke wird mir schlecht, denn ich fürchte abgesehen von natürlichen Kreisläufen von Klima und Ökosystem tragen wir Menschen mit unserer Maßlosigkeit zum nächsten Massensterben bei...


2x zitiertmelden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 06:47
Ich finde die These erschreckend und ich habe mir in den letzen Wochen keine Gedanken gemacht.... sollte das Meer kippen haben wir ein richtiges Problem am Hals.
kann das so sein ??


1x zitiertmelden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 07:02
Mich würde mal noch interessieren wie die Strömung am Leck ist, denn ich denke das was man an der Oberfläche sieht ist noch lange nicht Alles !

Ich nehme sehr stark an, dass letztenendes nicht nur die Küsten betroffen sein werden, sondern das Öl in der Tiefe durch die Strömung auch weiter ins Meer fliesst und Gegenden noch betroffen sein werden, an die man aufgrund der augenscheinlichen (sichtbaren) Ölteppiche die viele noch nicht ausreichend bedenken.

Durch das Öl wird auch der Sauerstoffausgleich im Meer betroffen sein und so kann es durchaus zu einer Folge führen in der dann z.B. Algenwachstum angeregt wird...

Ich denke diese Ölpest ist wirklich eine der größten Umweltkatastrophen unserer "Neuzeit".

Könnte nur noch heulen, wenn ich die Seevögel, Schildkröten und andere Meeressäuger bedenk die jämmerlich verenden...gut gemacht Mensch, prima !


melden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 10:57
Zitat von DieSacheDieSache schrieb:Nicht nur, dass die Fangquoten der Fischerei zurück gehen wird, nein ich denke wenn wieder gefischt werden kann, dieser Fisch nichtmehr unbedenklich zu konsumieren sein wird (Belastung der Giftstoffe).
Welcher Fisch ?

http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1480815/Oelpest-erfasst-Brut-und-Laichgebiete.html

Da wird die nächsten Jahre bestimmt kein Fisch mehr aufwachsen !!
Das Methangas, wie jimmibondy richtig hinzufügt, das wird dann sein übriges dafür leisten, dass dort so schnell gar nix mehr lebt.


melden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 11:42
Es sollte @jimmybondy heissen.


melden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 14:47
BP-Chef nimmt an Segelregatta teil
Es gibt immer mehr Beweise, dass die Katastrophe im Golf von Mexiko eine direkte Folge von BPs Verantwortungslosigkeit ist. Und was macht Hayward? Der BP-Chef geht segeln.
WAHNSINN !!!


1x zitiertmelden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 15:18
Zitat von ChesusChesus schrieb:Und meist fördern doch Plattformen länger als 5 Jahre an einer Stelle. Gerade bei solchen Tiefen muss sich der Aufwand lohnen. Da soll die Panik wohl eher klein gehalten werden.
Nur sprudelt das Öl nicht den kompletten Zeitraum von selbst aus der Erde, sobald der Druck nachgelassen hat und sich die Fördermenge verringert, wird Wasser reingepumpt, was den Druck wieder ansteigen läßt.
Zitat von teiwazteiwaz schrieb:sollte das Meer kippen
Das Meer wird nicht kippen, es ist kein stehendes Gewässer. Die Formulierung passt zu einem Teich oder einem See, aber nicht zu einem Meer.

Mich würde interessieren, welche Rückstände der Ölpest von 70 dort noch zu finden sind, bzw. welchen Einfluss die Katastrophe von 79 auf das maritime Leben dort im Golf hatte oder noch hat.

So könnte man doch die Folgeschäden durch Deepwater Horizon zumindest grob abschätzen können.
Zitat von DieSacheDieSache schrieb:Ich will garnicht wissen wieviel Müll (darunter auch Sonderabfälle) von der Müllmafia jährlich in die Meere gekippt wurde.
Interessant wäre es schon. Das Meer wird doch schon seit Jahrzehnten wenig nicht noch mehr als Deponie genutzt.

Aus den Augen, aus dem Sinn.

So wurden nach dem Krieg von den Allierten (Briten als auch Russen) Tonnen über Tonnen von Kriegsmüll versenkt. Seien es Granaten mit Chemiekampfstoffen oder hochgiftige Sprengstoffe. Das lagert noch zum größten Teil auf dem Grund der Ostsee.

Die Russen versenken schon seit Jahren hochradioaktiven Abfall in der Barentsee.
Mal sind es komplette ausgemusterte Atom-u-boote, Abfallstoffe aus der Waffenentwicklung usw usw.
Zitat von DieSacheDieSache schrieb:Nicht nur, dass die Fangquoten der Fischerei zurück gehen wird
Das die Fangquoten überhaupt nochmal raufgesetzt werden, ahlte ich für unwahrscheinlich, dafür ist die Überfischung der Weltmeere schon zu gravierend.

So schlimm die Vergiftung der dortigen Umwelt ist, vllt. liegen darin auch mehrere Chancen für die Zukunft.

1.) Das die Menschheit endlich kapiert, dass schnellstmöglich grüne Technologie entwickelt werden muss, damit Erdöl nicht mehr erfordlich ist und damit auch die hochriskante Förderung wegfällt.

2.)Wie man an Tschernobyl sieht, muss eine massive Vergiftung der Umwelt nicht zwangsläufig ein komplettes Absterben zur Folge haben. DIe Natur hat sich an die dortige massive Strahlung angepasst und Möglichkeiten entwickelt damit umzugehen.
Schon jetzt ist Tschernobyl und Umgebung ein Reservat für bedrohte Tiere und Pflanzen, die dort keinen Einfluss der Menschen zu befürchten haben.
Zitat von DieSacheDieSache schrieb:Man darf einfach nicht den Fehler machen und Alles als unabhängige Ökosysteme sehen, denn unsere Umwelt besteht aus mehreren kleinern Ökosystemen die miteinander verbunden sind !
Da stimme ich dir voll und ganz zu!
Zitat von teiwazteiwaz schrieb:Und was macht Hayward? Der BP-Chef geht segeln.
Er hat doch Zeit, ist doch nicht mehr für das Krisenmangament von BP zuständig. ;)

Er ist anscheinend über sein eigenes Ansehen und sein Wirken in der Öffentlichkeit nicht bewußt, dem kann auch ein noch so guter PR-Berater nicht mehr helfen.

Ich glaube nicht, dass er noch lange bei BP sein wird.


2x zitiertmelden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 15:30
@bo
Zitat von bobo schrieb:Das Meer wird nicht kippen, es ist kein stehendes Gewässer. Die Formulierung passt zu einem Teich oder einem See, aber nicht zu einem Meer.
wie gesagt ich bin mir hier unsicher .... ich denke ab einen Bestimmten Grad der Verschmutzung spielt es keine Rolle ob fließend oder stehend.
Das interessiert mich nun wirklich .. mache mich mal schlau ;-)


melden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 15:33
ja, es kippt um.

Aber schaut mal in die in der Ostsee versenken Giftfässer aus dem zweiten Weltkrieg.
Zyklon B, Arsen, Clark 1 und Clark 2 usw.
Habe daraufhin das Institut für Meereswissenschaften in Kiel angerufen wie es denn mit deiner Versiegelung aussehe. Der Prof. Dr. hat gesagt, dass ich recht habe aber alles wegen des Tourismus verschwiegen wird.
Wenn ihr im Internet recherchiert bekommt ihr als Treffer z.B. Schollen mit sehr erhöhtem Arsengehalt...na woher kommt das bloß?

Wir versauen unsere Welt in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit.

Ohne Wasser können wir nicht leben.

Es macht mich sehr traurig.

Den Preis zahlen wir und unsere Kinder.


melden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 15:40
@teiwaz

Ich hab mal bei Wiki geschaut...
Das Umkippen eines Sees bedeutet, dass das Phosphat, als der begrenzende Nährstoff, wegen eines dauerhaften Sauerstoffmangels nicht mehr als Eisen(III)-phosphat am Seeboden abgelegt werden kann, sondern vollständig und düngewirksam im Wasser gelöst bleibt. Deshalb findet in der oberen Wasserschicht ein starkes Algenwachstum statt. Die dabei gebildete Biomasse sinkt dann auf den Seeboden und wird abgebaut; dieser Abbauprozess zehrt den im Wasser gelösten Sauerstoff fast gänzlich auf. Dadurch wird eine Festlegung des aus der Biomasse wieder freigesetzten Phosphats durch Eisen unmöglich. Die Etablierung dieser Rückkopplung wird in der Limnologie als Umkippen bezeichnet.

Vom Umkippen kann man nur bei stehenden Gewässern sprechen, also bei Seen oder kleineren Binnenmeeren sowie Teilen davon, beispielsweise der Ostsee. Diese Gewässer besitzen die notwendige Trennung der Wasserschichten. In den flachen Teichen oder in Flachseen kommt es dagegen nicht zur räumlichen Trennung von Auf-und Abbau, damit nicht zu einem dauerhaften Sauerstoffmangel über dem Grund, und damit nicht zu der Rückkoppelung im Sinn der limnologischen Definition des Umkippens.
Wikipedia: Umkippen


melden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 15:55
ich frag mich immer noch die ganze zeit was mit dem golfstrom passiert, sollte da ne menge rohöl rein kommen

@moai
man braucht sich nur die quecksilberverseuchten thunfische und delphine mal anschauen,
und zuallerst bezahlt die tierwelt für die unfähigkeit des menschen


melden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 15:56
@bo
Danke aber ich denke das der Gard der Verschmutzung und wir reden hier von Rohöl um ein viel grösseres ist wie ein ausbleibender Regen für ein See.
ist wie eine radioaktive Wolke die umherzieht und alles vernichtet, fließend schätze ich daher als weit aus gefährlicher ein.
wie gesagt ist nur mein Gedanke .....


melden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 17:20
In einer kleinen Doku habe ich gesehen, daß das Öl sehr wohl bis Europa treiben kann, zwar ist das Meer sehr groß, aber eben dennoch begrenzt- das ist wie mit einem riesen Aqarium, da ist auch Strömung- wo man nicht aufhört Futter rein zu schmeißen.....wenn die Fische vollgefressen sind, scheißen sie wie blöde und das restfutter verdirbt das Wasser dazu- dann sterben schon die ersten und der Verlauf multipliziert sich....jeder der ein Aquarium und einen kleinen Bruder hat kennt das Problem ;) nur jetzt is es das Meer und Unmengen giftiges Öl......Ich fühle wie Arten aussterben die wir noch nicht mal kannten, oder die wir für selbstverständlich hielten....Die wenigen Wale haben es immer schwerer...

Es wird zwar relativ regelmäßig darüber berichtet, aber nur sehr kurz und wie nebenbei erwähnt....daß eben doch mehr Öl austritt, als gesagt wurde, und daß es doch noch länger dauert als angenommen, daß Hayward Urlaub macht.....aber das is ja alles nich strafbar....

Das Meer ist natürlich kein abgekapseltes Ökosystem, einerseits sterben auch nicht im Meer lebende Tiere und Pflanzen- und andererseits fließt zum Glück etwas Wasser nach und wir können ja auch noch eingreifen. Aber ich verstehe nicht, warum das die Einheimischen selber machen müssen, dafür wär jetzt mal das Militär gut.
Und wann wird BP endlich die Verantwortung entzogen??!


melden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 17:42
@bo
Zitat von bobo schrieb:Nur sprudelt das Öl nicht den kompletten Zeitraum von selbst aus der Erde, sobald der Druck nachgelassen hat und sich die Fördermenge verringert, wird Wasser reingepumpt, was den Druck wieder ansteigen läßt.
Was du da beschreibst ist der Arbeitsvorgang der Förderung konventionellen Erdöls.

Bei der Off-shore-Gewinnung aus tieferen Lagerstätten wird Erdöl durch Sonden gefördert, die durch Bohrungen bis zur Lagerstätte eingebracht werden.

Und das bedeutet es sprudelt so lange bis das Reservoir leer ist oder ein Ventil geschlossen wird.


melden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 17:45
Ich denke eine der größten Gefahren ist da sich der Großteil des Öl unter Wasser befindet da es schwerer ist ungehindert mit den Strömungen des Golfstrom global verteilen kann. Und das mit noch nicht absehbarer Geschwindigkeit.


1x zitiertmelden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 17:53
Sorry, muss mich selbst verbessern.

Ich dachte das unbehandeltes Rohöl vor der Bearbeitung schwerer ist als Wasser. Stimmt aber nicht, laut Google besitzt Öl eine Dichte von0,8-0,9 kg/l ergeben und ist damit rund 10% leichter als Wasser.
Also wird sich der Großteil des Öl auf der Wasseroberfläche mit dem Golfstrom verteilen, was die Sache selbst allerdings auch nicht besser macht.


melden

Meer "kippt um"

21.06.2010 um 22:53
Warum sollte ein Unterschied zwischen Land und Seeförderung gemacht werden. Wenn die Technik an Land genutzt wird, warum sollte man sie auf See nicht nutzen?

Du glaubst doch wohl nicht, dass die Ölmultis auf Profit verzichten, wenn die entsprechende Technologie zur Verfügung steht.
Zitat von ChesusChesus schrieb:ungehindert mit den Strömungen des Golfstrom global verteilen kann
Erstmal muss da Öl in den Golfstrom geraten. Das ist bisher nicht der Fall, zum Glück.

Und davon zu sprechen, dass sich das Öl global verteilen wird, halte ich für eine Übertreibung, je weiter das Öl unterwegs umso mehr wird es verdünnt werden.

Größere Sorgen mache ich mir wegen der Hurrikansaison. Lt. Meteorologen wird dieses Jahr ne starke Hurrikansaison werden.


1x zitiertmelden

Meer "kippt um"

22.06.2010 um 01:32
@bo
Zitat von bobo schrieb:Warum sollte ein Unterschied zwischen Land und Seeförderung gemacht werden. Wenn die Technik an Land genutzt wird, warum sollte man sie auf See nicht nutzen?
Die Ölmenge, die man mittels konventioneller Ölbohrungen an Land und im Flachwasser fördern kann, ist begrenzt. Sie lässt sich mit technischen Mitteln steigern (beispielsweise indem man bis zu 340 Grad Celsius heißen Dampf in den Boden pumpt, um zähflüssige Rohöle zu verflüssigen), was sich bei hinreichend hohen Ölpreisen lohnt. Aber bei Bohrtiefen von 1500 M wohl kaum noch realisierbar ist.

Du kannst Tiefseebohrungen nicht mit konventionellen Ölbohrungen an Land vergleichen.

In der Ölbranche gelten Wassertiefen ab 500 Metern als „Deep Offshore“, ab 1.500 Metern als „Ultradeep Offshore“. Derzeit werden Ölfelder in bis zu 3.000 Metern erforscht.
Tja und wenn Sie es dann in der Tiefe verkacken ist noch weniger zu machen.


melden