Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

897 Beiträge, Schlüsselwörter: USA, Krieg, Russland, Geschichte, Hass, Muslime, Integration, Nato, Crash, Rassenhass

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

06.09.2010 um 22:41
@Sigalit
so hab ich schon viele reden hören egal aus welchen Gründen jemand auswandern möchte! Aber sobald sie annehmlichkeiten der Deutschen Geselschaft fehlen überlegen sich einige!


melden
Anzeige
teiwaz
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

06.09.2010 um 22:41
@Sigalit
ich habe einfach nur nett angefragt wohin du willst ??? kann man nichts mehr fragen nur weil man manchmal eine anderer Meinung ist ...


melden
Sigalit
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

06.09.2010 um 22:45
@teiwaz

Das ist mir zu privat. ;)


melden
Sigalit
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

06.09.2010 um 23:24
Alarm: In der Hauptstadt Berlin wird den Muslimen der „Krieg“ erklärt

Am Mittwoch – Morgen dem 25.08.2010 gegen 03.30 Uhr sind wir hier im Kulturverein „As-Sahaba/Die Gefährten e.V.“ im Weddinger „Sprengelkiez“ in der Torfstr. 14 – Ecke Sprengelstr. 25a – mitten in der Hauptstadt Berlin auf das Äußerste attackiert worden, wobei der unbekannte Täter mehrere Scheiben der Vereinsräume und zwei Glastüren der angrenzenden islamischen Buchhandlung mit einem Hammer einschlug und mit der schrecklichen Botschaft „Krieg“ die Wände bekritzelte.

Durch die wuchtige Vorgehensweise des Täters sind die Nachbarn und einer 23 jähriger junger Mann – der sich in den Vereinsräumen aufhielt – aufmerksam geworden, der sich daraufhin nach Draußen begab um nach dem Rechten zu sehen. Dort begegnete er auf frischer Tat dem Randalierer, den er ansprach und mutig den Hammer entreißen konnte. Sodann ergriff der Täter die Flucht, doch nicht ohne dass er sich lautstark mit Beschimpfungen und Drohungen verabschiedete. Zitat: „Was macht ihr überhaupt hier? Ihr wollt doch uns Ungläubige alle töten!“ Dann: „Komm du willst mich doch töten! Ich bin doch ein Ungläubiger!“ Und er erklärte dem Verein, sowie den Muslimen den Krieg, indem er öfters schrie: „Krieg, Krieg!“ Die Polizei, die wenig später eintraf fahndete nach dem Täter vergeblich und die Ermittlungen wurden vom polizeilichen Staatsschutz übernommen.
Abgetrennter Schweinekopf vor Muslimischen Kulturverein
Die Provokation nimmt ihren Lauf…
Nur einige Tage später, dem 05.09.2010 wird in der Zeit des Fastenbrechens – gegen 21.25 Uhr – vor dem Haupteingang der Vereinsräume As-Sahaba/Die Gefährten e.V. erneut eine widerwärtige Tat begangen. Unbemerkt wurde von einem frisch geschlachteten Wildschwein der Kopf und die Füße bluttropfend abgelegt. Besucher entdecken kurze Zeit später angeekelt, empört und wütend zugleich die 4 „Teile“. Die Polizei hat die Anzeige aufgenommen und die Beweismittel an das LKA zur Ermittlung weitergeleitet.
Stellungnahme des betroffenen Vereins „As-Sahaba/Die Gefährten e.V.“:
Ausgerechnet in dem friedvollen Monat Ramadan müssen wir zu unserem Bedauern erneut feststellen, dass wir Muslime immer wieder Opfer von Gewaltaten und Verunglimpfungen werden. Beschmierungen, verbale Beschimpfungen, Diffarmierungen, Übergriffe sind mittlerweile schon an der Tagesordnung. Wir sind zutiefst erschüttert, dass wir und unsere Familien in unserer Heimat – der Bundesrepublik Deutschland – ohne Skrupel einer Hetzjagd ausgesetzt sind. Mit welcher Begründung sagt man uns hier den Krieg an, etwa weil wir einer Eskalation friedvoll aus dem Weg gegangen sind? Und nicht auf die geschehenen Ereignisse genauso reagiert haben? Die Beispiele hierfür sind viele:
- Marwa Sharbini, die – vor den Augen ihrer kleinen Tochter - von einem deutsch-russischen Aussiedler beschimpft und mit 18 Stichen im Dresdner Landgericht niedergestochen wurde. Während des Gemetzels wurde der Ehemann von Marwa – der seiner Frau zu Hilfe eilte – auch noch verletzt und obendrein von einem Polizisten angeschossen.
[→ http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Rassismus/sherbini.html ]
- Muslimische Frau mit Gesichtsschleier wird am helligten Tag in Berliner Linienbus im Bezirk Neukölln von zwei Frauen angegriffen und verletzt.
- In Gladbacher Moschee wurde eine Scheibe eingeworfen.
- In der gleichen Moschee wurde vor kurzem Schweinefleischwurst in den Briefkasten geworfen.
- Die Berliner Sehitlik – Moschee wurde am 04.08.2010 versucht in Brand zu setzen.
[→ http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2010/08/04/islamfeindliche-gewalt-brandanschlag-auf-moschee-in-berlin.html ]
- Brandanschlag auf Sinsheimer Moschee v. 18.04.2009
[→ http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,328544,00.html ]
- Brandanschlag auf Marburger Moschee v. 23.03.2009
[→http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1306257.html ]
- Eine türkische Moschee in … wurde mit Dreck beschmissen und verunreinigt.
Müssen sich Muslime als Minderheit nun ernsthaft Gedanken machen, Opfer von erneuten Verfolgungen, Ausgrenzungen und Anfeindungen zu werden? Diese Eindrücke erhält man durch die begonnene Hetzkampagne der Medienorgane mit Unterstützung aus der Politik. Zusätzlich sind die Muslime der ständigen Überwachung durch Sicherheitsorgane und Polizei ausgesetzt. Übergriffe und verbale Angriffe auf bedeckte muslimische Frauen, die sich öffentlich zu ihrer religiösen Überzeugung bekennen und sich an ihre religiöse Kleiderordnung halten, sind mittlerweile an der Tagesordnung. Das Volk wid unterschwellig, aber bestimmt gegen die muslimische Minderheit aufgehetzt und zunehmend einer bedrohlichen Atmosphäre ausgesetzt. Die Muslime sind es doch die bewusst durch die öffentliche Meinung fortwährend ausgegrenzt und von der hiesigen Gesellschaft bewusst abgeschottet werden. Ein neues Feindbild ist geschaffen worden, wodurch die Gewaltbereitschaft gegenüber Muslimen spürbar angestiegen ist. Das Motto ist nicht Ausländerhass, sondern Islamhass.
Es scheint, dass bewusst ein neues Feindbild geschaffen wird. Dies merkt man – ohne Zweifel – daran, dass die friedvolle Religion des Islam immerfort mit Begriffen wie Terrorismus, Fundamentalismus, Frauenfeindlichkeit usw. in Zusammenhang gebracht wird und die Muslime als „integrationsunwillig“ abgestempelt werden. Man siehe z.B. das kürzlich erschienene Buch von SPD – Politiker Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“.
3
Es wird ständig gesprochen von Religionsfreiheit, Integration, Toleranz, und geforderter Transparenz. Hier stellt sich einem die Frage: In wie weit sind diese Begriffe zu verstehen und wie werden sie definiert?
Offensichtlich bemühen sich doch die muslimischen Institutionen stetig um Dialog, Aufklärung und Transparenz. Zunehmend wird Literatur, Unterrichte, Veranstaltungen usw. in deutscher Sprache angeboten und sind für jedermann zugänglich. Somit können wir als Muslime diese Vorwürfe mit gutem Gewissen von uns weisen.
Fazit: die häufig kritisierte „Hinterhofsparallelgesellschaft“ ist nicht mehr zutreffend.
Zuallerletzt möchten wir noch einmal daran erinnern und ein Beispiel nennen, das zum Nachdenken anregen und die Umgangsform (vor allem der Medien) mit uns Muslimen zeigen sollen:
Wie man zunehmend in letzter Zeit in den Nachrichten verfolgen konnte wurden in kirchlichen Einrichtungen über Jahrzehnte hinweg Kinder missbraucht und misshandelt. Können wir etwa aufgrund dessen, weil Priester, Bischöfe und andere christliche Würdenträger Kinder missbraucht und misshandelt haben, darauf schließen das dies aus ihrer religiösen Überzeugung geschah bzw. das dies religiös zu rechtfertigen sei? Wir denken niemand wagt dies zu behaupten.
Wir sind besorgt und stellen uns hier die Frage: Hat die Hetzjagd gegen die Muslime somit begonnen oder befinden wir uns bereits darin?
Und zuguterletzt noch ein Apell an die Gesellschaft – seien es Muslime oder Nicht – Muslime: Lassen sie uns besonnen handeln und den Kochtopf nicht überschwappen lassen. Muslime sind kein Klotz am Bein, sondern ein vollwertiger Bevölkerungsanteil, der die Gesellschaft in vielen Hinsichten bereichert.
Wir hoffen, dass diese Worte auf offene Ohren stoßen und den einen oder anderen zum Nachdenken anregen.
Auf ein zukünftiges „friedliches“ Miteinander verbleiben wir
As-Sahaba/Die Gefährten e.V.

http://www.ezp-news.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2341:alarm-in-der-hauptstadt-berlin-wird-den-muslime...


melden
Fidaii
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

06.09.2010 um 23:48
@Sigalit

Was derzeit passiert, ist wirklich sehr schlimm. Es macht mich wütend und traurig.
Man wünscht sich einen ruhigen und friedlichen Ort, fern von solchem Hass, ein Ort mit vernünftigen Menschen, die sich gegenseitig respektieren und helfen.

Und dann heisst es, unsere Gesellschaft sei aufgeklärt. Man sieht doch immer wieder, wie der Hass sie packt und sie von dem, was sie anderen vorwerfen, selbst zerfressen sind. Sie selbst sind nämlich all das, was sie meinen zu bekämpfen und was sie hassen, aber sie sehen es nicht, weil ihre Herzen zerfressen sind.


melden

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

06.09.2010 um 23:51
Der witz an der ganzen sache ist, das sich menschen über ausländer überwiegend aufregen garnichts mit dennen zu tun haben weil sie aus dem ländlichen kommen und wenig um sich rum haben.


melden

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 00:06
Armselige Idioten sind das die so Moscheen angreifen oder Schweineköpfe aufhängen. In den Islamfeindlichen Foren kann man beobachten wie verschiedene Vorschläge besprochen werden, wie man denn die Muslime angreifen, verärgern kann oder wie manche auch sagen "protestieren".

Das sind doch keine normalen Menschen, es gibt Menschen die lehnen den Islam ab und haben wenig Toleranz für islamische Praktiken.
Aber solche Leute die dann solche Aktionen machen, man sollte sie wohl auslachen dafür, aber wer weiß, dann drehen manche vielleicht erst recht durch und greifen direkt Menschen an.

Wenn es Intoleranz für gewisse Gesellschaftsteile gibt dann finden sich leider immer wieder auch ganz extreme Leute die solche Verrücktheiten machen.
Kennt man ja auch aus Schändungen von jüdischen Gebäuden oder Friedhöfen, wo sich gestörte Nazis austobten.

Sollte man sich in Acht nehmen vor solchen teils regelrecht geisteskranken deren Leben so beschissen ist das sie durchgedreht sind und nun in einem art Kampf versuchen sich zu profilieren um noch irgendein Platz und Sinn in der Gesellschaft zu finden.

Ist ein immer wiederkehrendes Schema das man bei allen Gruppen beobachten kann, ob nun Nazis gegen Juden oder sonstige Faschisten gegen den Islam oder aber auch fanatische Islamisten die in manchen Ländern dann Gebäude anderer religiöser Gruppen angreifen und schänden.


melden

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 00:15
@Sigalit

Der Text wurde aber genau auf gleicher Stufe wie Sarrazins Buch nicht weniger reißerisch geschreiben von dem mal abzusehen.


melden
Puschelhasi
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 01:48
Ich denke es wird Zeit einen neuen Feind auszumachen, der Islam hat sich jetzt 10 jahrelang zum Bumann machen lassen und sich selbst gerne zum Bumann gemacht.

Langfristig ist ein neuer Feind auszumachen, da aus mehreren Gründen der Krieg gegen den Terror eben immer ein diffuser bleiben muss.

China, die Diktatoren Schwarzafrikas, Südamerikas Drogen-Despotien, ach es gäbe da so viele Dunkelmänner zu bekämpfen.


melden
LoN
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 01:59
@Puschelhasi
10 Jahr, das ist doch gar nichts. Der Kalte Krieg hat sich ~35Jahre hingezogen und endete auch erst als die Sowjetunion zerfallen ist. Bevor sich der Islam nicht zu einer tolleranten gewalt- und terrorfreien Religion gemausert und eine Demokratie- und Aufklärungsbewegung in den islamischen Ländern anbahnt wird sich das wohl auch kaum ändern.


melden

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 02:30
@Sigalit
finde diese heraus nehemen von Tateneinzelner schrecklich, denn es zeigt keine nationale islamfeindlich einstellung es sind taten einzelner, konnte auch auführen wie viele Imigranten straften begehen! Das ist aber Falsch sich gegenseitig die verfehlungen einzelner vorzuwerfen! Es ist wichitger wie können wie solche Dinge verhindern? Ich meine alle solche Sachen wird man nicht verhindern können weil es immer dumme Menschen gibt die das falsche auslegen von ideologien als Fundament ihrer Taten nutzen!
Aber wie gesagt in der Agumentation völlig fehl am platzte denn wie gesagt könnte ich eine Solche liste auf anschläge auf Christen anfügen, sowas gibt es überall. leider:(, solche Dinge beiben zum glück propotzional Taten von Einzeltätern!
Wir sollten nicht immer wieder im Kulturelendiskurs solche Dinge anführen, denn so kommt man nicht weiter!


melden
teiwaz
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 03:17
@Sigalit
wenn du wirklich so ein schlechtes Bild über Deutschland hast, gebe ich dir Recht und du solltest dein Glück woanders finden ... ich spreche aus eigener Erfahrung !
Die Wahrheit tut manchmal weh ....

schaue dir das Video in Ruhe an und ja es hat was ... übrigens ein toller Bericht !



http://www.youtube.com/watch?v=fnM5dafB2iw&feature=rec-LGOUT-exp_fresh+div-1r-31-HM


melden

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 09:30
RageInstinct schrieb:Der Text wurde aber genau auf gleicher Stufe wie Sarrazins Buch nicht weniger reißerisch geschreiben von dem mal abzusehen.
Man ... man ... man.

DAS ist das Einzige, was du auf solch eine Tat zu schreiben hast?

Erbärmlich!!!

Durch deine unterschwelligen Botschaften ala "wir verfolgen die Muslime? Oder ist es nicht eher so, dass wir in absehbarar Zeit durch die rüberschwappenden Moslemhorden zu Verfolgten werden?" zeigst du uns welcher Gesinnung du entspringst.

Und durch deinen Kommentar zu dem Anschlag zeigst du mir welches Handeln du gegenüber Muslimen bevorzugst.


melden
emanon
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 09:50
@Sigalit
@Lomax
Sigalit versucht in seinem Text durch die Aufzählung einiger Straftaten gegen Muslime aus den letzten Jahren, (bundesweit), ein Zerrbild der deutschen Gesellschaft aufzubauen.
Soll von diesen Straftaten Einzelner auf die Stmmung des deutschen Volkes geschlossen werden, so ist er tatsächlich keinen Deut besser als Sarrazins Buch.
Die Taten als solche sind zu verurteilen, keine Frage, aber es bleiben nach wie vor die Taten Einzelner.
Und wir wissen doch von den selbstmordbombenden Brüdern, den Ehrenmördern, den Steinigern und Schwulenhassern, dass sie alle nicht die wahren Muslime sind.
Das ist wohl auch richtig so.
Ich würde mir wünschen, die hier anwesenden Brüder würden erkennen, das die Übergriffe gegen Muslime oder muslimische Einrichtungen nicht von den wahren Deutschen begangen werden.
Vielleicht wäre dann eine sachlichere Diskussion möglich.


melden

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 10:12
Ich würde mir wünschen, die hier anwesenden Brüder würden erkennen, das die Übergriffe gegen Muslime oder muslimische Einrichtungen nicht von den wahren Deutschen begangen werden.
Vielleicht wäre dann eine sachlichere Diskussion möglich.
Dessen bin ich mir bewusst, ich stehe FÜR den Dialog, nur nicht mit Leuten, wie @rageinstinkt. Denn der ist ein Spalter, der mit seinen unterschwelligen Botschaften die Stimmung der User hier auf Allmy schüren will. Hat er sich doch in einem anderen Thread seinem Gesinnungsbruder Mut zugesprochen und ihm bestätigt, dass er nur unter Deutschen leben wolle. Zwar hat er das daraufhin relativiert, aber die Message ist angekommen.


@Sigalit wollte aufzeigen wohin solche Verharmlosungen von Äusserungen $arrazins hinführen. Und ich bin mir sicher, dass das erst der Anfang war.


melden

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 10:12
@emanon


melden
Sigalit
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 10:14
Es herrscht Pogromstimmung

Von SABINE SCHIFFER, 31. August 2010 -

Angesichts unser aller Vorgeschichte kann man sich nur wundern: Eine Wirtschaftskrise wiederbelebt den Antisemitismus und die rechtskonservativen Eliten sind froh, dass sich die Ressentiments der Bevölkerung auf eine bereits stigmatisierte Gruppe von Menschen umlenken lassen. 1874 traf es die Juden, 2008 trifft es noch eine sogenannte „jüdische Hochfinanz“, aber vor allem steht nun eine andere religiös markierte Gruppe im Fokus des Hasses. Nicht einmal das Faktum, dass ein Bundesbanker sich an die Spitze der antiislamischen Hetze in Deutschland stellt, scheint als entlarvendes Warnsignal über Ziel und Zweck der Strategie wirklich ernst genommen zu werden. Und historische Lektionen sind wohl in der sogenannten Bildungsreform verschütt gegangen.

Können wir uns das leisten? Wir als Deutsche? International betrachtet scheinen wir in guter Gesellschaft. In den USA benutzt eine rechtskonservative und christlich fundamentalistische Bewegung um Sarah Palin den lange geschürten Hass auf Islam und Muslime für ihre Kampagne gegen Barack Obama – wozu sie anlässlich der „Wiederherstellung der Ehre“-Kampagne auch noch Zeit und Ort des Gedenkens an Martin Luther King missbraucht. Während in Hiroshima kurze Zeit nach dem Atombombenabwurf eine christliche Kirche eröffnet wurde und bis heute eine Entschuldigung der USA für diese menschenverachtende Tat aussteht, ist es der rassistischen Tea Party-Bewegung um Sarah Palin gelungen, den Streit um ein islamisches Kulturzentrum in der Nähe von Ground Zero für ihre Zwecke auszunutzen und entsprechend hochzupuschen – Vergleiche von Opferzahlen verbieten sich hier wie anderswo! Dabei steht um die Ecke bereits eine Moschee und überhaupt fragt man nach dem Zusammenhang, denn wenn es darum gehen soll, wer wie viele Menschen auf dem Gewissen hat, stünden einige Kollektive in massiven Rechtsfertigungsnöten, wie Jean Ziegler, Joseph Stiglitz u.a. vorrechnen – wobei es ein Kollektivstrafrecht im Rechtsstaat ja eigentlich und vernünftigerweise gar nicht gibt.

Dass viele aber im 21. Jahrhundert immer noch so tun, als wäre nicht bekannt, dass hate speech zu hate crime führt, ist beunruhigend. Nun hat es in den USA einen muslimischen Taxifahrer erwischt, der knapp eine Messerattacke überlebte, im ganzen Land werden seit Monaten Moscheen angegriffen – von den durchsichtigen Kriegsrechtfertigungen für den Einsatz in Afghanistan ganz zu schweigen. In Deutschland werden kopftuchtragende Frauen Opfer von Anfeindungen, Moscheen werden attackiert, muslimische Gräberfelder verwüstet – wie jüdische Friedhöfe weiterhin. Während letzteres zumindest die Geschichtsbewussten auf den Plan bringt, scheinen die anderen „Einzelfälle“ bis hin zum Mord an Marwa El-Sherbini vor einem Jahr in Dresden weniger zu beunruhigen – von Regierungsseite gibt es nach wie vor keine Erklärungen, auch andere Stellen öffentlicher Empörung tun sich schwer mit der Anerkennung dieser neuen Form von Rassismus. Von Bekämpfung des Phänomens scheint man erst recht nichts wissen zu wollen. Eine Ausnahme stellt in Deutschland immer wieder der Zentralrat der Juden dar, aber in den USA ist die Anti-Defamation-League soeben in den Strudel des Islamhasses angesichts des Bauvorhabens in Süd-Manhattan eingetaucht.

Ob die Galionsfiguren der antiislamischen „Bewegung“ – wie ihre antisemitische Vorgänger-„Bewegung“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts ebenso – in den Niederlanden als Geert Wilders von sich reden machen, in Deutschland mit gutem nahöstlichem Namen und offensichtlich sarazenischen Vorfahren als Thilo Sarrazin, in Österreich als Heinz-Christian Strache oder in der Schweiz als Lukas Reimann, in Dänemark gar als inzwischen NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, der Vater des Karikaturenstreits, sie alle haben ein wichtiges Moment heutiger Agitation gemeinsam: politische und mit ihr mediale Unterstützung. Dummerweise trägt auch die Empörung zur Suggestion eines Problems bei – obwohl das wirkliche Problem vielleicht woanders liegt. Und der eigene Anteil der zumindest 30-jährigen antiislamischen Stimmungsmache bleibt weiterhin zwischen den Buchdeckeln wissenschaftlicher Fachliteratur verborgen – während man sich über die offensichtlich volksverhetzenden Hassblogger hüben wie drüben echauffieren kann.

Wie die PR-Kampagne für die rassenideologischen Thesen eines ausgemusterten SPD-Politikers in Buchform, mit Protest als Motor eingeplant, von Akteuren wie den Schreiberlingen auf der „Achse des Guten“ in Deutschland promoted wird, so sind es auch in den anderen sogenannten westlichen Ländern, wie den USA, nicht nur fundamentalistische Medienmacher, die die antiislamische Kuh immer wieder durchs Dorf treiben. Aber gerade Evangelikale hüben wie drüben verbinden diese Agitation gerne mit angeblich pro-Israelischer Lobbyarbeit, wobei bekannt sein dürfte, dass sie mit Israel ihre ganz eigenen Endzeit-Ziele verfolgen: Der evangelikale Zionismus sieht im Kampf des Guten gegen das Böse, also den Islam, Israel als zweckbestimmten Schauplatz des Wiedererscheinens des – wohlgemerkt – christlichen Messias.

Jedoch sind es in der Tat inzwischen nicht wenige jüdische Organisationen, die dem gezielt gelegten Missverständnis aufgesessen sind, dass sie mit der Verbreitung des antiislamischen Rassismus im Sinne Israels handeln würden. So mischen sich zunehmend Israel-Fahnen selbsternannter „Israel-Freunde“ mit antiislamischen Hetzkampagnen, deren Argumentationen aus den Hochzeiten des Antisemitismus eigentlich bekannt sein müssten. Der Nahostkonflikt wird so noch direkter in die Innenpolitik verwoben. Die Konstellation suggeriert, dass ein islamischer Fundamentalismus es rechtfertige, dass das Völkerrecht vor Ort ausgeschaltet wird. Alles scheint so programmiert, dass der Hass weiter zunimmt, weil Rechtsgrundsätze offensichtlich keine Rolle mehr spielen sollen. So wird aus diesem Konflikt, wie aus vielen anderen auch, ein Religionskonflikt – zunächst herbei geredet und dann realiter, denn das ist die faktizierende Kraft der Worte. Wie die Pogrome, die den jetzigen mehr oder weniger expliziten Aufrufen zu Hass und Gewalt folgen werden.

Dr. Sabine Schiffer ist Mitautorin der 2009 erschienenen Analyse: Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich, HWK-Verlag.

http://www.hintergrund.de/201008311109/feuilleton/zeitfragen/es-herrscht-pogromstimmung.html


melden
Sigalit
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 10:27
Hetze gegen Muslime nimmt in den USA zu
Erstes muslimisches Anschlagsopfer in New York nach Moscheebaudebatte

Seit dem Plan für den Bau einer Moschee in der Nähe des Ground Zero haben die von bestimmter Stelle lancierten rassistischen Debatten über den Islam in New York und den USA zugenommen. Jetzt gibt es sogar schon einen mittelbaren Zusammenhang zwischen der Hetze und einem ersten Anschlagsopfer.

Ein Fahrgast hat den 43-jährigen muslimischen Taxifahrer Ahmed Sharif zunächst gefragt, ob er Muslim sei. Daraufhin ging der junge Mann von hinten dem Fahrer mit dem Messer an die Kehle und stach mehrfach zu – unter anderem in den Hals, in den Arm und Oberlippe. Dabei beschimpfte der ihn wüst.

Das Opfer rettete sich ins Freie und benachrichtigte sofort die Polizei. Der Angreifer wurde umgehend von der Polizei festgenommen. Er muss sich wegen Mordversuchs und eines rassistisch motivierten Verbrechens verantworten.
„Ich lebe hier seit 25 Jahren, ich fahre seit 15 Jahren Taxi und meine vier Kinder wurden hier geboren, ich habe noch nie so eine Unsicherheit gefühlt“, erklärte der Taxifahrer bestürzt in einer Mitteilung der Taxigewerkschaft.

Der Taxifahrerverband sowie mehrere Anti-Rassismus-Organisationen verurteilten die Tat scharf. Es gebe einen „wachsenden Hass gegen Muslime in New York und in den USA“, die sich vor allem auf Diskussion über das geplante islamische Gemeindezentrum in der Nähe des Ground Zero zurückzuführen sei, erklärte die „New Yorker Koalition gegen Islamophobie“.

Unterdessen teilte der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg mit, er habe mit dem Taxifahrer gesprochen, Dabei versicherte er ihm, dass die Zugehörigkeit zu einer Religion oder Ethnie keinen Unterschied machen darf.

http://www.islam.de/16279.php


melden
emanon
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 10:39
@Sigalit
Schön, dass du aufgezeigt hast, dass die amerikanische Rechtsprechung Übergriffe gegen Muslime genau so behandelt wie Übergriffe gegen z B. Evangelikale. Muslime werden also gleich behandelt.Für mich wäre das allerdings keinen Post wert gewesen, da ich es für selbstverständlich halte.

Schade ist, dass du an der dümmlichen Aufzählung von Einzelfällen festhältst. Wollte man sich auf dein Nveau herab begeben, müsste man man nur Übergriffe von U-Bahn Schlägern mit muslimischen Hintergrund oder ähnliches posten.
Menschen wie du sind Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.


melden
Anzeige
buddel
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

History repeats itself. Gestern die Juden, heute die Muslime?

07.09.2010 um 10:39
am 11.9. (sic!) werden in florida korane verbrannt

buddel


melden
284 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden