weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

"Wir sind das Volk"

155 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Demokratie, Masse, Ideologie, Solidarität, Fundamentalismus

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 02:49
@ Koriander:
Verscheisserungen sind unter deinem Niveau - oder hab ich da nun ne ganz falsche Einschätzung?


melden
Anzeige

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 02:50
@Koriander

Da biste ja. ;-)

Dass wir beide uns nicht verstehen und grundsätzlich aneinander vorbei reden, haben wir doch schon im Frühjahr gemerkt. Hat keinen Sinn mit uns beiden, zumal sicher Amely nicht wieder nächtelang "Übersetzerin" spielen will. Also lassen wirs einfach. ;-)

Dein Gedicht aber nehm ich erfreut zur Kenntnis - mir gefällt es sogar! :-)


Ps: Es sind Leute wie Du - ganz ehrlich, an unsere Diskussion musste ich auch denken und habe schon erwartet, dass Du entsprechend auch über dieses Stöckchen hier springen wirst - die in mir solche Gedanken und Klischees (ich streite nicht ab, dass es welche sind) entstehen lassen.
In diesem Sinne: Danke fürs lebendige Beispiel. :-)


melden
Koriander
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 03:15
Quimbo schrieb:Du bist das Paradebeispiel des Eingangposts und dabei hast du diesen nichteinmal richtig verstanden
:)
Den kann man nicht verstehen,
entweder man durchschaut die Ansammlung an Klischees nicht und aalt sich wollüstig in der sinnfreien Zone (da bist Du ja dann das Paradebeispiel g*),

erklärt seine nicht vorhandene Solidarität mit den existenziellen Interessen des Volkes und läßt sich deshalb (und weil die Völker weltweit Hunger leiden) vom Herrn Koriander als volksfeindlich bezeichnen oder aber man verläßt die klischeehafte Oberfläche und denkt mal etwas tiefer nach, bevor man versucht zu schreiben und nicht:
Südlicht schrieb:Ich möchte gar nicht weiter darüber nachdenken
Dazu schreibst Du dann auch noch bezeichnender Weise:
Quimbo schrieb:wunderbarer Thread, ist so ziemlich das, was ich mir schon lange denke
Nicht weiter darüber nachdenken, ist dann wohl "so ziemlich das, was" Du Dir schon lange denkst.

Ein vielleicht nur unfreiwilliges Stückchen Persiflage, aber ein großer Lacherfolg für den Denkenden.
Danke @Quimbo
und Dir auch ein frohes Fest. :)


melden
collectivist
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 06:11
@Gwyddion
Was ich damit anzudeuten versuchte, ist der gängige Patriotismus unter den Bürgern. Man überbewertet eine Nation und denkt, das eigene Land sei das Nonplusultra. Wenn ich so manche Leute höre, wie sie andere nach ihrer Nationalität fragen, dann krieg ich nen schlechten. Welche Rolle spielt es, woher jemand stammt? Das ist für mich Schubladendenken.
Ich als Deutscher bin keineswegs Patriotisch. Ich bin nicht stolz auf mein Land. Warum sollte ich auch? Ich bin Globalist, für mich gibt es keinen Unterschied, ob Türke, Russe oder sonstwas. Nationen und Grenzen sind von Menschen erdachte Strukturen, man schottet sich damit nur von den anderen Mitmenschen ab. Völkisches Denken ist leider ein Trugschluss. Das führt wie man sieht, zu Faschismus und Antisemitismus. Für mich sind alle Menschen gleich, ich klassifiziere niemandem nach seiner Herkunft, doch viele denken noch in dieser Form, leider.
Wir leben alle zusammen auf einem Planeten, wozu all diese Kleinstaaterei?


melden
Koriander
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 08:58
collectivist schrieb:Wir leben alle zusammen auf einem Planeten, wozu all diese Kleinstaaterei?
Exakt.

Solche Ab- und Ausgrenzungen dienen dazu, den Status Quo der Herrschaft zu erhalten.
Mit diesen künstlichen, unnötigen, menschenfeindlichen Grenzen wird eine Illusion aufrecht erhalten und praktikabel gemacht, in der sich die Völker einrichten sollen und viele eingerichtet haben.
In allen Ländern dieses Planeten schaffen die Völker den Reichtum.
Sie haben es verdient, diesen Reichtum gleichberechtigt zu nutzen.

Tatsächlich werden sie aber von dem geschaffenen Reichtum enteignet, die globale Ausbeuterelite eignet sich in verbrecherischer Gier diesen Reichtum an und hält die meisten Menschen dieses Planeten in Armut.

Grenzen nützen nur der Ausbeuterelite, sie bestimmen Zölle zu ihrer wirtschaftlichen Absicherung, sie sperren Völker ein in Grenzen und kontrollieren sie, sie lassen Kriege führen zu ihrem ökonomischen Profit, sie "verschulden" die Völker und verarmen die Menschen mit dem Argument der Staatsschulden weiter.

Das läuft zur Zeit global ab. Im Moment zertrümmert die ökonomische "Elite" weltweit die Rechte der Bevölkerungen. Zur Kasse gebeten werden immer die Völker. Sie schaffen nicht nur den gesellschaftlichen Reichtum, der ihnen abgenommen wird von ein paar verbrecherischen Profitgeiern und deren politischen Verwaltern, sie werden auch in Kriege gezwungen und bezahlen auch da, mit ihrem Leben.
In diesem verbrecherischen System sterben jährlich bis zu 100 Millionen Menschen den Hungertod,
sie werden hungergemordet, durch eine kleine Gruppe von verbrecherischen Profiteuren und deren politischen Verwaltern, die die Völker ausbeuten und manipulieren.

Das Luxusleben weniger ist der Grund für die Armut, den Hunger und den Tod vieler.


melden

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 10:28
Südlicht schrieb:Ps: Es sind Leute wie Du - ganz ehrlich, an unsere Diskussion musste ich auch denken und habe schon erwartet, dass Du entsprechend auch über dieses Stöckchen hier springen wirst - die in mir solche Gedanken und Klischees (ich streite nicht ab, dass es welche sind) entstehen lassen.
In diesem Sinne: Danke fürs lebendige Beispiel. :-)
@Südlicht, war ich es nicht, der Dir gestern 17:20 im Thread "Gegen Stuttgart21-Gegner" ganz unabsichtlich das Stöckchen "Wir sind das Volk" hinhielt ?


melden

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 11:34
moin, moin ihr nachtschwärmer!
Südlicht schrieb:Ich sitze grübelnd vor Deinem Beitrag und weiß ihn nicht so richtig einzuordnen, zu interpretieren.
freut mich. das ist erfrischend ehrlich, liest man viel zu selten in foren wie diesem.
wenn ich behilflich sein darf...?
Südlicht schrieb:Ich schrieb nicht ohne Grund "wir". Denn ich beziehe mich selbt mit ein. Egoismus ist menschlich, bis zu einem gewissen Grad. Deswegen wird es auch nie ein harmonisches, für jeden gerechtes Zusammenleben geben.
funktioniert doch, die eingeborenen auf ihrer insel fernab jeglicher zivilisation kriegen das hin;
warum sollten diese eigenschaften also ein problem darstellen?
die frage ist doch eher wie das individuum in die gesellschaft integriert ist, und dazu trägt auch die gesellschaft selbst einen großen teil bei. du siehts das problem beim individuum und ich behaupte das ist ein trugschluß - das problem liegt woanders, namentlich im systemimmanenten drang nach unendlichem wachstum.
Südlicht schrieb:Zu viele unterschiedliche/ unvereinbare Meinungen, Weltbilder, Lebensvorstellungen, Bedürfnisse, Prioritäten ...
Zu wenig Kompromissbereitschaft. Wenn der Mensch sich auf dieser Ebene nicht weiter entwickelt, wird man das nie in den Griff kriegen. Da können noch so viele Gesellschaftssysteme "durchprobiert" werden. Letztlich landen wir immer wieder da, dass eine Gruppe stärker und einflussreicher als andere Gruppen ist und den Rest regieren, unterdrücken, ausbeuten kann. In welcher Form auch immer.

Darum gehts mir im Kern.
die revolution frisst ihre kinder.

es gibt alternative modelle in denen die anarchie der dauerzustand ist und jeder beteiligte dafür sorge trägt, daß keiner zu einflußreich wird und kontrolle über das gesamte system erhält. wäre denkbar, grade mit dezentralisierten und regionalen strukturen.
Südlicht schrieb:Doch, ich stelle "uns" auf dieselbe Ebene. Politiker sind keine Aliens, sondern Menschen. Mit menschlichen Eigenschaften, zu denen eben auch Egoismus, Gier (nach Macht bzw Geld), Lug und Betrug gehören.
ja, diese eigenschaften scheinen für das politische tagegeschäft unerlässlich zu sein...
ob alien oder nicht ist auch unerheblich, fakt ist mal daß sich diese leute bewußt abgrenzen, sei es nun durch chronische diätenerhöhung in zeiten der sparwut oder durch besonders agressives abgegrenze im falle der globalisierungs-gipfel.
Südlicht schrieb:Ich sehe unsere Gesellschaft nicht in "Kasten" aufgeteilt, "Oben" vs. "Unten", weil das meiner Meinung nach diejenigen fördert, die sich aufgrund von mehr Einfluss, Macht, Geld als etwas "Höheres", Besseres ansehen als den Rest.
es ist nunmal wie es ist. manche (sicher nicht alle) reiche gestalten mit sehr viel macht und einfluß neigen dazu das auch schamlos auszuleben, warum sonst üben lobbyisten auf politiker so großen druck aus? es geht in dieser welt scheinbar ausschließlich um profite und wachstum, alles andere hat zu blühen und zu gedeihen solange nur der ewige wachstum nie abbricht...
Südlicht schrieb:Normalität ist etwas Schwieriges. Im Grunde gibt es sie nicht, sie ist abhängig vom eigenen subjektiven Blickwinkel, dem was man kennt und als normal empfindet. Insofern hast Du Recht. Jeder Mensch ist ein Individuum.

Die wenigsten lassen dies aber zu, sondern passen sich auferlegten (weil anerzogenen oder durchs Umfeld erworbenen) Normen an, ordnen sich Gruppenzwängen unter oder rennen Trends hinterher... tragen eine Maske und sind alles andere als sie selbst.
Deswegen wirken sie "Mainstream" (bzw Kategorie X, weil es "den Mainstream" genausowenig gibt wie "das Volk"), konform, "normal".

Das ist in Foren nicht anders, bis auf den Unterschied, dass sich im Schutze der Anonymität mehr Leute trauen, sich zu öffnen, zu ihrer eigenen Meinung zu stehen. Trotzdem regieren auch im Netz Populismus und unreflektierte Massenmeinungen...

So weit für den Moment. :-)
das ist alles richtig - und da hilft nur eines: aufklärung, aufklärung und aufklärung.
womit wir wieder beim thema wären. :)


melden
belphega
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 11:41
collectivist schrieb:Beim Wort ''Volk'' wird mir schlecht. Ist mir zu nationalistisch.
Was zur Hölle...

Ich sag auch Volk. Das isn stinknormales Wort.
Solln wir unser Wörterbuch künftig zensieren und alle Wörter, die irgendwie mit Hitler in Zusammenhang stehn könnten zensieren lassen? Führer? Volk? Autobahn? Bunker?

Das macht doch alles nur viel schlimmer. Wie kann man beim Wort "Volk" bloß einen Menschen in eine Sparte klatschen...
___


melden

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 14:51
Den kann man nicht verstehen,
entweder man durchschaut die Ansammlung an Klischees nicht und aalt sich wollüstig in der sinnfreien Zone (da bist Du ja dann das Paradebeispiel g*),
Du hast leider immernochnicht den Eingangspost verstanden. Ist schade, sollte dies doch Grundlage zur Diskussion sein.
Koriander schrieb:Nicht weiter darüber nachdenken, ist dann wohl "so ziemlich das, was" Du Dir schon lange denkst.
Wäre ebenfalls praktisch, wenn du nicht Zitate aus dem Zusammenhang nimmtst, von zwei unterschiedlichen Personen, und diese einer einzelnen zuschreibst. Wenn man das macht, könnte auch ein nettes Pizzarezept rauskommen. Das ist dann zwar lecker aber ebenso zuträglich zur Diskussion wie deine Posts!

So, wie wärs jetzt, wenn du aufhörst persönlich zu werden und anfängst, zur Diskussion beizutragen? Ich habe noch keinen Post mit Argumenten von dir gesehen, nichteinmal mit den üblichen Stammtischparolen, war es das schon?


melden

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 14:53
Toller eingangspost, drückt aus was ich mir schon länger gedacht aber nie so gut ausformuliert hab. Sogar ein lebendiges Beispiel wurde angelockt, na wenn das nichts ist ;)


melden

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 14:58
Solche Ab- und Ausgrenzungen dienen dazu, den Status Quo der Herrschaft zu erhalten.
Mit diesen künstlichen, unnötigen, menschenfeindlichen Grenzen wird eine Illusion aufrecht erhalten und praktikabel gemacht, in der sich die Völker einrichten sollen und viele eingerichtet haben.
In allen Ländern dieses Planeten schaffen die Völker den Reichtum.
Sie haben es verdient, diesen Reichtum gleichberechtigt zu nutzen.
Tatsächlich werden sie aber von dem geschaffenen Reichtum enteignet, die globale Ausbeuterelite eignet sich in verbrecherischer Gier diesen Reichtum an und hält die meisten Menschen dieses Planeten in Armut.

Grenzen nützen nur der Ausbeuterelite, sie bestimmen Zölle zu ihrer wirtschaftlichen Absicherung, sie sperren Völker ein in Grenzen und kontrollieren sie, sie lassen Kriege führen zu ihrem ökonomischen Profit, sie "verschulden" die Völker und verarmen die Menschen mit dem Argument der Staatsschulden weiter.

Das läuft zur Zeit global ab. Im Moment zertrümmert die ökonomische "Elite" weltweit die Rechte der Bevölkerungen. Zur Kasse gebeten werden immer die Völker. Sie schaffen nicht nur den gesellschaftlichen Reichtum, der ihnen abgenommen wird von ein paar verbrecherischen Profitgeiern und deren politischen Verwaltern, sie werden auch in Kriege gezwungen und bezahlen auch da, mit ihrem Leben.
In diesem verbrecherischen System sterben jährlich bis zu 100 Millionen Menschen den Hungertod,
sie werden hungergemordet, durch eine kleine Gruppe von verbrecherischen Profiteuren und deren politischen Verwaltern, die die Völker ausbeuten und manipulieren.
Ah, da ist ja das Stammtischgeplauder.
Und wieder voll am Threadthema vorbei. Deine linksradikalen Parolen schön und gut, der Eingangpost verteidigt nicht den Status Quo, er ist kein Aufruf zur Erhaltung dessen.
Das hat Südlicht auch schon mehrmals versucht zu erläutern. Brauchts erst eine Zusammenfassung, bevore du es verstehst?
Koriander schrieb:Das Luxusleben weniger ist der Grund für die Armut, den Hunger und den Tod vieler.
Aber selber einen Computer besitzen mit Internetzugang ;)


melden
Koriander
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 15:21
Quimbo schrieb:Ich habe noch keinen Post mit Argumenten von dir gesehen, nichteinmal mit den üblichen Stammtischparolen, war es das schon?
Vielleich weil Du nicht lesen kannst oder willst (s.o.) ?

Die Stammtischparolen überlasse ich dann Dir, sie passen in Deine Präsentation, zB. hier:

@Quimbo versucht zu "argumentieren" :)
Quimbo schrieb:Heutzutage ist es einfach "in" gegen das Establishment zu sein. Da wird einfach nicht kritisch hinterfragt, warum Dinge so sind wie sie sind, es ist einfach "Scheiße".
Lustigerweise ist das kritische Hinterfragen ja gerade ein Hauptargument der Möchtegeranarchisten aber Informationen und Menschen, die in die eigene Ideologie passen, denen wird dann bedenkenlos und ungeprüft hinterhergelaufen.


Solch ein sinnentleerter pauschaler Unsinn, voller Klischees und peinlicher Oberflächendenke !

Es gibt Gründe, gegen das "Establishment" zu sein, wenn Du lesen könntest, wärest Du etwas weiter oben fündig geworden. Offensichtlich verweigerst Du aber jede Denktiefe, , um an Deinen emotionalen Reflexen festhalten zu können. Weltbild kann man das ja nicht nennen.

Noch mal, nur für Dich:
Koriander schrieb:In diesem verbrecherischen System sterben jährlich bis zu 100 Millionen Menschen den Hungertod,
sie werden hungergemordet, durch eine kleine Gruppe von verbrecherischen Profiteuren und deren politischen Verwaltern, die die Völker ausbeuten und manipulieren.

Das Luxusleben weniger ist der Grund für die Armut, den Hunger und den Tod vieler.
Grund genug gegen die verbrecherischen Profiteure zu sein, die Du "Establishment" nennst.


melden
Koriander
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 15:30
@Quimbo
Quimbo schrieb:Aber selber einen Computer besitzen mit Internetzugang


Denken kann man Dir wirklich nicht vorwerfen.

Du meinst, weil man heutzutage einen Computer hat, führt man ein Luxusleben und darf die bestehenden Verhältnisse und einige halbdebile Apologeten nicht kritisieren ?

Ja wie hirnrissig ist das denn !


melden
belphega
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 16:00
Fasst es auf wie ihrs wollt - der einzigen Gesellschaftsschicht ders in Deutschland zurzeit nicht gut genug geht, sind die normalen Angestellten und Arbeiter. Die Standardlöhne sind erbärmlich.


melden

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 18:26
Wie langweilig.


Ich bin auch völlig unterbezahlt. Was solls. Erfolg definiert sich nicht immer über den Kontoauszug. Leider.

Aber bei sehr ermüdenden Berufen sollte das so sein. Das ist eine Art von Anerkennung der Leistung. Das ist nicht nur höflich, das ist existentiell. Vor allem bei den Inflationstendenzen.

Ich finde das so derart dissozial, das ich mich wundere, das die SPD noch den Lauten macht.

Und die, die etwas ändern könnten, haben vielleicht nicht so den Kompass. Ich möchte ja nicht direkt Desinteresse oder Inkompetenz unterstellen.
Aber die Dinge sollten schon seit zig Jahren besser laufen.

Da sind derartige Funkstörungen bis zum heutigen Tag, das die Resignation auf allen Seiten nicht ausbleibt.

Echt nicht.


Und der gesellschaftliche Knigge, geht mir auch ab. Ist doch egal wie man mobbt oder was. Ganz intellektuelle Tipsen strecken dann auch mal gerne die Zunge raus, als wären sie regressiert in Frühinfantilismen auf dem Niveau einer Vierjährigen. Chinesische Maulwürfe zum Beispiel. Bah!


melden

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 18:47
@Südlicht

Wer zu den von dir genannten Kreis der Manipulierer und Demagogen zählt, ist natürlich selbst ein Gegenstand der Diskussion. Während ich beispielsweise Thilo Sarrazin dazu zähle, sieht dich (mich übrigens auch^^) Koriander in der gleichen Rolle.

Aber ob einem das gefällt oder nicht, Revolutionen werden meistens von einer wirtschaftlich bedeutenden Schicht gemacht, die eine unfähig zur Herrschaft gewordene politische Klasse ersetzten und dabei einen gewissen Volkszorn entfachen konnten.

Generell waren die Unterschichten stets Maövriermasse der Revolutionen, aber nur in seltenen Fällen die Urheber.


melden

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 19:10
caliber9 schrieb:
Beim Wort ''Volk'' wird mir schlecht. Ist mir zu nationalistisch.

Alles hätte das Wort etwas mit Nationalsozialismus zu tun.

Das gleiche könnte man von dem Wort Bürger auch ableiten,wenn man es wollte .
Musst dir eventuell etws neues Ausdenken.Nach der Fasson wir sind die Trottel
die alles nachplappern was momentan so gefragt ist.


MfG


melden
pyramiden
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 19:13
Wir sind das Volk, klingt nach allem ....

Wir sind ein einfaches Volk, da kann man schon anfangen nach zu denken.

Besser wäre: wir sind die Erben und lasen uns nicht Verderben.



Wikipedia: Volk


melden

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 21:10
Koriander schrieb:In diesem verbrecherischen System sterben jährlich bis zu 100 Millionen Menschen den Hungertod,
sie werden hungergemordet, durch eine kleine Gruppe von verbrecherischen Profiteuren und deren politischen Verwaltern, die die Völker ausbeuten und manipulieren.
Das ist ja ganz tragisch und ich weine auch gleich ganz erheblich. Auch freue ich mich für dich, dass du in linksextremen Kreisen dein Glück findest - jedem wie er es mag - aber das ist nicht das Thema des Threads.
Du nutzt den Thread für etwas was er nicht ist, deswegen nocheinmal - verstehe erstmal den Eingangspost. Deine Anfeindungen sollen ja offensichtlich genau davon ablenken, dass du nicht weißt, worum es hier geht.
Koriander schrieb:Du meinst, weil man heutzutage einen Computer hat, führt man ein Luxusleben und darf die bestehenden Verhältnisse und einige halbdebile Apologeten nicht kritisieren ?
Man sollte sich bloß nicht soweit aus dem Fenster lehnen und gegen alles und jeden poltern, noch dazu ohne konkreten Inhalt.
Deine Aussage dazu
Koriander schrieb:Das Luxusleben weniger ist der Grund für die Armut, den Hunger und den Tod vieler.
Überleg dir mal, wo dein Computerschrott landet, wer die Rohstoffe mit welchen Mitteln und unter welchen Umständen fördern muß, wer die Hardware zussamenbauen muß, etc...
Aber Hauptsache du hast es schön warm und Internetzugang, dann lässt es sich ja auch besser über die Anderen schimpfen, die im Grunde genauso sind, wie du es bist ;)

Ja gerade deine linksextremen Parolen, die sind das wahre Klischeeverhalten (da du das Wort ja so liebst).

Und nun nocheinmal ganz allein für dich:
Im Thread geht es nicht um die Erhaltung des Status Quo. Es wird keine Obrigkeit in Schutz genommen oder irgendjemand aufgefordert, nicht kritisch zu denken oder andere Menschen auszubeuten. Es wird einzig und allein gerade das Verhalten kritisiert, welches von den selbsternannten Sprechern des Volkes an den Tag gelegt wird, also mit erschreckender Übereinstimmung das, was du hier von dir schwurbelst. Ich beginne fast zu glauben, der Thread sei über dich verfaßt worden!
Du kämpfst mit exakt den Mitteln, die du zu bekämpfen versuchst.

Ich freue mich auf weitere, unbegründete Beschimpfungen und belanglose Posts von dir und Antworten auf Fragen, die hier niemand gestellt hat.

P.S.: Alles und Jeden als Oberflächlich und "volksfeindlich" zu bezeichnen, der anders denkt als du, ist das nicht ein wenig oberflächlich? ;)


melden
Anzeige

"Wir sind das Volk"

14.12.2010 um 21:10
Ein Volk ist eine ethnische Einheit von Menschen, die durch gemeinsame Sprache, historische Wurzeln und gemeinsame Kultur sowie in der Regel, aber nichts zwangläufig, durch einen Staat verbunden sind.

Ein Volk ist nicht ein Staat. Der Staat ist eine Machtstruktur, die einerseits das Volk beherrscht, das kann man bei Machiavelli nachlesen, andererseits dem Volk Freiheiten einräumt, es zwischen Zuckerbrot, Brot und Spiele, und Peitsche pendeln lässt.

Das ist natürlich pauschalisiert, aber nicht falsch. Volk als Begriff neutral zu sehen ist glaube ich eine ganz gute Sache. Viele neigen Linke dazu, das eigene Volk zu dämonisieren, Rechte, das Volk als etwas Besonderes zu sehen, wobei sich bei ihnen ein gradueller Übergang vom Patriotismus bis hin zum offenen Nationalismus zeigen kann. Dem kann man entgegen trefen mit der offensichtlichen Wahrheit, dass man nur auf eigene Leistung stolz sein kann, nicht aber auf etwas wozu man kaum etwas beigetragen hat.


melden
89 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden