Fracking - Gefahr fürs Trinkwasser?
05.03.2013 um 00:05
Verpacke das Frackingwasser in Glasflaschen um Politiker mit argumenten zu bewerfen?
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Fracking - Gefahr fürs Trinkwasser?
16.06.2013 um 11:44
Wenn das Millionen Jahre alte konventionelle Erdöl alle ist, greift man die jüngeren Erdölmuttergesteine des Erdöls an, das ist doch völlig normal.
So eine Erdölblase ist ja nicht einfach in sich abgeschlossen, die geht nahezu fließend in diverse jüngere Schichten über und die ihrerseits in die wahrscheinlich noch jüngeren Torfschichten und Moore darüber.
Am Ende landet man wieder bei der normalen Kompostverwertung und beim Laub das erst gestern von Baum fiel!
Man säuft eben erst den alten Jahrgang weil der besser ist und dann die jüngeren!
Am Ende ist es dann wieder das Grüne und das Obst das noch nicht von Baum fiel. Solange die nicht bei uns im Garten stehen, für irgendeinen neuen Sundiesel ist also noch alles im grünen Bereich! :)
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Fracking - Gefahr fürs Trinkwasser?
05.08.2013 um 11:56
Für mich gilt hinsichtlich der Unbedenklichkeit von Fracking und anderen technologien gleiches, wie schon seinerzeit für Atomanlagen.
In dem Moment, wo die Manager dieser Unternehmen, die zustimmenden Politiker und die beschönigenden Medienleute samt ihrer Familie freiwillig beispielsweise in ein AKW übersiedeln, oder eben, um beim Fracking zu bleiben, sich und ihre Kinder ausschliesslich mit Trinkwasser aus den betreffenden Regionen versorgen, in just dem Moment bin ich von der Harmlosigkeit überzeugt. Vorher nicht.
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Fracking - Gefahr fürs Trinkwasser?
05.08.2013 um 12:20
oder man vergattert die betreiber/fracker für evtl. schäden/gefahren eine volldeckende versicherung vorzuweisen (selbstredend, beweislast bei den betreibern) ..... dann wär höchstwahrscheinlich die luft schnell raus, da ggf. absolut unwirtschaftlich ..... aber auch hier behält wohl die "lobby" oberhand, den kkw betreiben kam man ja in selber sache mit dem "nuklearen haftungsausschluß" auch entgegen
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Fracking - Gefahr fürs Trinkwasser?
24.09.2013 um 09:04
Colorado fürchtet nach Überschwemmung Fracking-Verseuchung
Washington. Bei dem Jahrhundert-Regen im amerikanischen Bundesstaat Colorado sind offenbar auch Fracking-Anlagen beschädigt worden. Experten und Umweltverbände furchten nun gravierende Folgeschäden – auch für das Trinkwasser. In dem Rocky-Mountains-Staat stehen 50.000 Fördertürme für die umstrittene Methode der Öl- und Gasgewinnung.
Erst die Naturkatastrophe, jetzt der Industrie-GAU? Umweltbehörden und Aktivisten in Amerika fürchten nach der Flut-Tragödie in Colorado gefährliche Folgeschäden durch Fracking. Im US-Bundesstaat in den Rocky Mountains sind über 50.000 Fördertürme für die umstrittene Methode der Öl- und Gasgewinnung in Betrieb. Dabei wird unter hohem Druck ein Wasser-Sand-Chemikalien-Gemisch ins Erdreich gepresst. Danach können die Rohstoffe aus den Schiefergestein-Schichten abgepumpt werden.
Der Jahrhundertregen, der am 11. September einsetzte und für immense Zerstörungen sorgte, hat Dutzende Frackinganlagen lahmgelegt. Oberirdische Tanks mit giftigen, krebserzeugenden Stoffen treiben, so Augenzeugen, im Wasser. Vereinzelt sind Pipelines, die kontaminiertes Wasser oder Öl transportierten, geborsten.
Tanks mit krebserzeugenden Stoffen treiben im Wasser
Die Sorge vor einer langfristigen Trinkwasserverseuchung überlagert in der Krisenregion die historische Tragödie: Mindestens zehn Menschen sind in den Fluten gestorben, 60 werden noch vermisst. 20.000 Häuser wurden vom Wasser mitgerissen.
50 Brücken, Hunderte Meilen Landstraße und Dutzende Stromleitungen sind zerstört. Der Schaden wird auf zwei Milliarden Dollar geschätzt. Die Aufräumarbeiten werden Jahre dauern, schreibt die Zeitung „Denver Post“.
Die auf Industrieseite zuständige „Colorado Oil and Gas Association“ versuchte zunächst die Wogen zu glätten. „Die Flut hat keine Frackinganlagen in Mitleidenschaft gezogen“, erklärte Präsidentin Tisha Schuller im lokalen Fernsehen. Doch zu diesem Zeitpunkt waren bereits Fotos und Videoaufnahmen von Cliff Willmeng im Internet zu sehen. Der bekannte Umweltschützer aus Boulder war auf eigene Faust in den Landkreis Weld aufgebrochen, wo 20 000 Frackingstellen registriert sind, und hatte die Schäden dokumentiert.
Zügig korrigierte die Industrie ihre Darstellung, verkündete die vorbeugende Schließung von Hunderten Bohranlagen, sagte intensive Untersuchungen zu und gab Verhaltensmaßnahmen aus: „Wenn Menschen mit Flutwasser in Kontakt kommen, sollten sie sich häufig mit warmem Wasser und Seife die Hände waschen“, sagte Verbandssprecher Mark Salley. Die Gesundheitsbehörde des Bundesstaates Colorado schlug sogar vor, auf der Toilette auf die Wasserspülung zu verzichten.
Schadensaufnahme wird durch Geheimniskrämerei der Firmen erschwert
Erschwert wird die Schadenaufnahme durch Geheimniskrämerei. Die exakte Zusammensetzung des Chemiecocktails, den große Firmen wie Encana beim Fracking einsetzen, ist der breiten Bevölkerung nicht bekannt.
Für die boomende und viel kritisierte Frackingindustrie bedeuten die Ereignisse in Colorado einen neuen Rückschlag. Bisher behauptete die Branche kategorisch, dass die Technik durch Flutwasser nicht beeinträchtigt werden könne.
Erst im Sommer hatten Geowissenschaftler nachgewiesen, dass die beim Fracking ins Erdreich gespritzten Flüssigkeiten erdbeben-ähnliche Verwerfungen auslösen können. Zuvor hatte der Filmemacher Josh Fox in zwei Dokumentationen („Gasland“) gezeigt, wie groß die Unwägbarkeiten des Frackings für die Umwelt sind.
Eine Szene hat sich dabei auch beim deutschen Kinopublikum im Gedächtnis festgesetzt: Ein Mann hält ein Feuerzeug an seinen Wasserhahn und erzeugt so einen kleinen Feuerball aus brennendem Gas. Wo die Szene spielt? In Colorado.
Quelle:
http://www.derwesten.de/panorama/colorado-fuerchtet-nach-ueberschwemmung-fracking-verseuchung-id8482815.html#1798538800
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Fracking - Gefahr fürs Trinkwasser?
27.09.2013 um 23:48
Ich werde demnächst ein privates Projekt starten und einmal systematisch die Orte in meiner Umgebung näher untersuchen wo fracking betrieben wird .
Mein persönliches Ziel bei der Sache ist , mir ein eigenes Bild davon zu machen was Hype ist und was Tatsächlich passiert .
Ich werde dort mit den Anwohnern reden , aber auch versuchen mir zugang zu den Anlagen zu verschaffen . Was ich Dokumentieren kann wird dann auch Dokumentiert soweit wie möglich(und ichs nichtvergesse ^^) .
Wie gesagt mir macht diese ganze Sache erhebliche sorgen in verbindung mit der geplanten privatisierung der Trinkwasserversorgung .
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Fracking - Gefahr fürs Trinkwasser?
28.09.2013 um 00:05
Eine ziemlich aktuelle Doku zu diesem Thema
https://www.youtube.com/watch?v=K-5R-URPnVA
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Fracking - Gefahr fürs Trinkwasser?
28.09.2013 um 00:34
https://www.youtube.com/watch?v=XeGozBmd0Ys
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