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Die Reichen sind an allem schuld!

457 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geld, Kapitalismus, Erbschaften ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Reichen sind an allem schuld!

27.03.2007 um 16:12
"ja, der gemeine mitteluropäische arbeiter z.b. lebt ja wirklich am existenzminimummit
seinem dvd player, dem zweiwochentürkeifür200eurallinkl.urlaub und der kare vorder tür."


Dass wir in Mitteleuropa das "Glück" haben imperialistische Staatenzu haben,
die es sich erlauben können durch Ausbeutung der Kolonien den Arbeitern hiereinen
höheren Lebensstandard zu verschaffen, hast du wohl nicht ganz mitbekommen.Macht nix, da
hinkst du mit vielen anderen hinterher.

"hingegen der stolze,freie und durch
gednakliche freiheit auffallende volksgenosse im ehemaligen vietname,china oder auch der
ddr. leuchtend vorbilder-."
BRD: Rohstoffe, Marshallplan,Infrastruktur,
Industrialisiert.

Vietnam?
China? (CHINA!?)
DDR?
Genau.


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Die Reichen sind an allem schuld!

27.03.2007 um 19:29
@bolschewik
Dass wir in Mitteleuropa das "Glück" haben imperialistische Staatenzu haben,
die es sich erlauben können durch Ausbeutung der Kolonien den Arbeiternhier einen höheren Lebensstandard zu verschaffen, hast du wohl nicht ganzmitbekommen.


Glaubst du eigentlich selber was du da so schreibst?


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Die Reichen sind an allem schuld!

27.03.2007 um 19:36
@Hansi

Es ist doch wohl nicht von der Hand zu weisen, dass der Wohlstand inEuropa begründet ist auf der Kolonialpolitik in der Vergangenheit und der heutigenUnterentwicklung des größten Teils der Staaten auf unserer Welt.


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Die Reichen sind an allem schuld!

27.03.2007 um 19:37
Diese Unternetwicklung und Armut einiger Länder sind meist Folken der Kolonialisierung.Da schließt sich der Kreis wieder.


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Die Reichen sind an allem schuld!

27.03.2007 um 19:40
Blödsinn!


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Die Reichen sind an allem schuld!

27.03.2007 um 19:44
"Buuuh, du bist doof, ich bin kluk!"
Nett...


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Die Reichen sind an allem schuld!

27.03.2007 um 19:45
Kluk..?


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Die Reichen sind an allem schuld!

27.03.2007 um 19:46
Nach Homer Simpson.


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Die Reichen sind an allem schuld!

27.03.2007 um 20:15
Auch wenn dir keine Argumente dazu einfallen, meine Aussagen zu widerlegen, (und mirwieder der Spruch einfällt, den ich hier gelesen habe:„Beleidigungen sind die Argumentederer, die Unrecht haben“, nur beleidigst du mich nicht direkt, sondern sprichst mirmeinen Rang als ernstzunehmenden Diskussionspartner ab, auch eine beliebte Methode vonGegnern der Evolutionstheorie) werde ich versuchen zu erklären, was ich meine.

Ich lege dir mal die "Ursachen von Armut und Hunger" dar (lernt man eigentlich injedem guten Politik-Unterricht):

Durch die Kolonialisierung viel das Land derEinheimischen an die Kolonialmächte und somit an die jeweiligen Großgrundbesitzer. Durchdiese ungleiche Verteilung des landwirtschaftlich nutzbaren Bodens und ausbleibendeBodenreformen kommt es auch in der heutigen Zeit zu einer Konzentration von agrarischenNutzflächen bei einzelnen Personen oder Großbetrieben. Nun gelangen die Kleinbauern undLandlosen in eine Abhängigkeit an die Großgrundbesitzer, sie müssen Land pachten. DieseMenschen besitzen jedoch keinerlei Geld, können die Pacht oder aufgenommenen Kreditenicht zurückzahlen und fallen somit in eine Art Leibeigenschaft oder wenn man es nicht sonennen will Abhängigkeitsverhältnis zum Großgrundbesitzer. Außerdem entstanden durch denEinfluss festgeschriebene hierarchische soziale Ordnungen, die in vielen Ländern bisheute bestehen. Dies verhindert z.B. das angehörige einiger Volksgruppen keinen Zugang zubestimmten Berufsgruppen haben und somit gibt es keine oder kaum Erwerbsmöglichkeiten fürdiese Menschen: einmal durch gesellschaftliche Regeln und natürlich durch mangelndesHandwerk oder nicht-vorhandene Großindustrie.

Es gibt natürlichEntwicklungsländer, welche einige agrarische Exportgüter aufweisen können, diese Exportewerden jedoch z.B. durch Protektionismus erschwert und behindert. Dazu kommt eine starkeAbhängigkeit an die Industrieländer durch hohe Staatsverschuldung.

Jetzt derHunger:
Die Wurzeln sind wie so oft in meist kolonialen und gegenwärtigenSozialstrukturen zu suchen. Aus ihnen resultiert die Armut und Machtlosigkeit vielerBevölkerungsschichten => Es ist keine Kaufkraft vorhanden.
Ein weiteres Problemist das Fehlen komerziell produzierender Nahrungsmittelkonzerne, welche in das jeweiligeStandortsland verkaufen.
Diese Unternehmen nutzen zwar den Vorteil von Niedriglöhnenund Kinderarbeit, verkaufen aber ihre Produkte für höheren Preis am Weltmarkt(Profitgier:-). Durch die kaufkräftige Nachfrage auf dem Weltmarkt konkurriertdasErnährungsbedürfnis der Armutsgruppen aussichtslos mit dem "Kaufkraftssog" derIndustrieländer. Hinzu kommen klimatische Probleme. Außerdem sind die meisten Menschen inden armen Regionen Eigenversorger und durch mangelnden Boden und klimatische Problemestark eingeschränkt (gut hier gibt es keine kolonialen Einflüsse oder Mitwirkungen derIndustriestaaten).

Klingt doch plausibel oder ?


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Die Reichen sind an allem schuld!

27.03.2007 um 20:21
Kein Einfluss der Industriestaaten auf das Klima? :|


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Die Reichen sind an allem schuld!

27.03.2007 um 22:05
"...entstand aus dem Nichts ein Wirtschaftswunder."

jeder hat so seineIllusionen, davor ist auch der Papagei nicht gefeit, wobei dieser mir am entrücktestenerscheint in Anbetracht des Ist-Zustandes.

@ELCommandante

GroßeZustimmung meinerseits. :)
Bauern in Indien verkaufen sogar ihre Nieren für ein paar1000 Rupien um ihre wachsenden Schulden zu bezahlen, ansonsten müssten sie ihre Betriebeaufgeben. Hinzu kommt, dass durch die "Wettbewerbsfähigkeit" auf dem globalen MarktPreise wie für Soja beispielsweise, die mit Pestiziden behandelt wurden, rapide sinken,die Bauern sind gezwungen ihre landwirtschaftlichen Erträge für ein Apfel und ein Ei zuverkaufen und diese sind nicht einmal qualitativ in Ordnung. Das wiederum führt dazu,dass auf den Feldern die ganze Familie arbeiten muss, weil für Erntehelfer kein Geld daist.
Globalisiserung + Kapitalismus, tolle Sache (Ironie)

nun ja, solange esNachfrage gibt, wird sich aber auch nichts ändern. Der Markt ist auch abhängig vomKonsumenten (insbesondere aus den Industrieländern), diese Dinge bedingen einander.


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Die Reichen sind an allem schuld!

27.03.2007 um 22:09
"Die Schulden der Entwicklungsländer betragen heute über 2 Billionen $. Jährlich zahlendiese Länder 200 Milliarden $ für Zinsen und Kredittilgung an die Industrieländer. DieseKredite wurden von Banken der Industrieländer bereitwillig an oft korrupte Regimesvergeben. Ein erheblicher Teil der Gelder floss in fragwürdige Großprojekte, für dieUnternehmen der Industrieländer Aufträge erhielten. In den 80er Jahren haben dannsteigende Zinsen, fallende Preise für die exportierten Rohstoffe und die von denIndustrieländern verlangte Marktöffnung die Wirtschaft dieser Länder in eine tiefe Krisegestürzt. So können die Kredite nicht mehr in der festgelegten Höhe zurückgezahlt werden.Der Internationale Währungsfonds und die Weltbank haben deshalb den Entwicklungsländernwirtschaftspolitische Auflagen zur ,Strukturanpassung` erteilt..."

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Die Reichen sind an allem schuld!

27.03.2007 um 23:09
Den Zustand vieler Drittweltländer braucht ihr mir nicht erklären!
Über die Ursachedieser Zustände habe ich allerdings eine differenzierte Meinung.
Ein klassischesBeispiel ist Süd -und Mittelamerika.
Selbstversorgung war das Schlagwort mit demsich diese Länder seit dem 2.Weltkrieg vom Weltmarkt abschotteten. Eine ausgeprägtePrivilegienwirtschaft mit einer abgeschotteten Klasse von Gutsbesitzern existierte nebeneinem Überschuss an ungebildeten Landarbeitern. Man häufte Gewinne an, die jedoch von derkleinen Elite nicht investiert wurde, denn man brauchte keine arbeitssparenden Maschinen.
Eine Bodenreform die Schluss gemacht hätte mit den feudalen Verhältnissen wurdemangels demokratischer Strukturen verhindert.
Die wenigen Industriebetriebe wurdendurch Zölle und Importverbote geschützt, woraufhin die Binnenmarktpreise erheblich überden Weltmarktpreisen lagen -die Kaufkraft der eh schon armen Landbevölkerung reichte kaummehr zum überleben.
Die Konsumenten waren gezwungen exorbitante Preise zu bezahlen,während die Großindustriellen hinter den Zollmauern immer reicher wurden.
In den60er Jahren kostete ein Auto in Chile dreimal soviel wie auf dem Weltmarkt.
DieSchuld an der Misere machte man natürlich in den USA aus.
(Hierin unterscheiden sichdie Anhänger der Dependencia-Theorie nicht von den Attac-Wirrköpfen)
Die letzteRettung suchte man mit Krediten in den 70er Jahren, die zu einer Schulden -undFinanzkrise ungeahnten Ausmaßes führte, zu einer Hyperinflation die die Menschen ihrerletzten Ersparnisse beraubte.
Die Völker Lateinamerikas (und nicht nur sie) bezahlennoch heute die Zeche für Privilegienwirtschaft und Protektionismus!


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Die Reichen sind an allem schuld!

28.03.2007 um 06:51
haha, diese kolonialisierungsgeschichte hier ist ja geil hahahah


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Die Reichen sind an allem schuld!

28.03.2007 um 19:03
@Hansi

es ist wirklich löblich, dass du "Entwicklungs"länder bereist hast,vorab.
aber du hast sie dir scheinbar nur angeschaut, nicht gesehen, sprich du siehstaus deiner ideologisch vom Kapitalismus geprägten Perspektive. die Rolle der USA, nichtnur in südamerikanischen Ländern, ist fundamental für das globale Geschehen. Sagt dirHybridweizen (Blutweizen) etwas?
die USA hat vornehmlich Saatgut in"Entwicklungs"länder exportiert um sie abhängig zu machen und politisch Einfluss zunehmen, z.B. Unterstützung eines Militärputsches um eine Diktatur zu oktroyieren inEcuador beispielsweise in den 70ern. das ist Fakt. die Methodik ist heute noch dieselbe.setze doch mal bitte deine rosa US-Brille ab.
abschließend noch ein Zitat einesehemaligen US-Senators:

Hubert H. Humphrey: „Ich wünsche mir nur, dass dieamerikanische Presse an der Macht der Nahrungsmittel ebenso interessiert wäre wie anRaketen … Raketen und Atomwaffen sind bei hungernden Menschen wertlos … Nahrung heißtLeben … Nahrung heißt Wohlstand, … Nahrung heißt Macht, weil eine Nation ohneNahrungsmittel machtlos ist.”(1963)


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Die Reichen sind an allem schuld!

02.06.2007 um 23:49
"Die Talente, die man braucht, um große Geldsummen anzuhäufen, gehören stets zuden niedersten menschlichen Eigenschaften. Die dazu notwendige Art von Geduld undHartnäckigkeit ist an sich schon eine monströse Perversität, die von einem fordert, diekostbarsten Elemente von Glück zu opfern."

Powy



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Die Reichen sind an allem schuld!

02.06.2007 um 23:50
na super, der Thread scheint mich nicht zu mögen............lol
(das ist das 2. Mal*g)


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Die Reichen sind an allem schuld!

02.06.2007 um 23:51
@Hansi

es ist wirklich löblich, dass du "Entwicklungs"länder bereist hast,vorab.
aber du hast sie dir scheinbar nur angeschaut, nicht gesehen, sprich du siehstaus deiner ideologisch vom Kapitalismus geprägten Perspektive. die Rolle der USA, nichtnur in südamerikanischen Ländern, ist fundamental für das globale Geschehen. Sagt dirHybridweizen (Blutweizen) etwas?
die USA hat vornehmlich Saatgut in"Entwicklungs"länder exportiert um sie abhängig zu machen und politisch Einfluss zunehmen, z.B. Unterstützung eines Militärputsches um eine Diktatur zu oktroyieren inEcuador beispielsweise in den 70ern. das ist Fakt. die Methodik ist heute noch dieselbe.setze doch mal bitte deine rosa US-Brille ab.
abschließend noch ein Zitat einesehemaligen US-Senators:

Hubert H. Humphrey: „Ich wünsche mir nur, dass dieamerikanische Presse an der Macht der Nahrungsmittel ebenso interessiert wäre wie anRaketen … Raketen und Atomwaffen sind bei hungernden Menschen wertlos … Nahrung heißtLeben … Nahrung heißt Wohlstand, … Nahrung heißt Macht, weil eine Nation ohneNahrungsmittel machtlos ist.”(1963)


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Die Reichen sind an allem schuld!

03.06.2007 um 11:36
@sarasvati23

In den USA leben keine Engel das ist auch mir klar (wo gibt es dieüberhaupt?).
Hybridweizen wird von Saatgutproduzenten und nicht von den USAvertrieben und jeder Bauer der sich einen Vorteil davon verspricht kann ihn kaufen.
Erhat besonders unter schwierigen Anbaubedingungen klare Vorteile, niemand wird jedochgezwungen dieses Saatgut zu verwenden.
Gerade wir Europäer haben 50 Jare nachGründung der EWG keinen Grund die Zerstörung des freien Agrarwelthandels alleine den USAanzulasten.



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Die Reichen sind an allem schuld!

03.06.2007 um 12:20
Link: www.eco-pb.org (extern) (Archiv-Version vom 28.09.2006)

@Hansi

"Hybridweizen wird von Saatgutproduzenten und nicht von den USA vertriebenund jeder Bauer der sich einen Vorteil davon verspricht kann ihn kaufen.
Er hatbesonders unter schwierigen Anbaubedingungen klare Vorteile, niemand wird jedochgezwungen dieses Saatgut zu verwenden."

es geht ja um den Verkauf von Hybridweizenin sogenannte Entwicklungsländer. und die US-Regierung war und ist sehr wohl darininvolviert. man muss auch nicht "zwingen" dazu sagen, "auszunutzen, dass keine andereMöglichkeit vorhanden ist" trifft´s wohl besser.
hm, ist ein wenig her, dass ich wasdarüber gelesen habe und gesehen habe.
der Film "Septemberweizen" ist da auch sehr zuempfehlen in Bezug auf diese Thematik.
ich werd beizeiten mal seriöse Infos dazuheraussuchen.
anbei aber mal ein Link (als pdf) zum Hybridweizen, wo auch schon malkurz die Abhängigkeit der Bauern an die Saatgutproduzenten aufgezeigt wird.
um dieQualität zu bewahren, muss ein jeder Bauer jährlich neues Saatgut kaufen.
und was ichvon genetisch veränderten Lebensmittel halte muss ich glaub ich nicht erwähnen. wirwissen heute nicht, was für Auswirkungen das auf die Gesundheit hat. Ethisch betrachteteigentlich nicht vertretbar. noch schlimmer ist es nur an die wirtschaftlichen Vorteiledenkend, diese Ungewissheiten die Gesundheit betreffend "Entwickliungs"ländernaufzudrücken.
du bist doch Biobauer, oder Hansi?
wie ist dein Denken damit zuvereinbaren? find´ich irgendwie seltsam...


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