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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

521 Beiträge, Schlüsselwörter: Bank, Banken, Kartell, Steuerzahler
Reno27
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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

10.08.2011 um 16:45
zaeld schrieb:Wenn du deine Beispiele meinst, die taugen eben nicht, um Banken Betrügereien vorzuwerfen.
Dass sagst "du", daher läuft das auf eine Endlos Diskussion hinaus, darauf habe ich keine Lust mehr.
Ich habe genug geschirben, was moralisch zu hinterfragen wäre, für dich aber eine ganz normale Interaktion.
zaeld schrieb:Du willst ja gar nicht diskutieren,
Inzwischen habe ich wirklich keine Lust mehr. Mit dir habe ich bereits viel diskutiert.
Aus den ganzen Wörtern und Sätzen könnte man ein 10 cm dickes Buch fertigen.
Und am Ende kommt sowieso nichts bei raus. Du behälst deine Meinug, und ich meine.
zaeld schrieb:Autovermieter vermieten auch Autos an Leute, die eins brauchen, sind das auch Schmarotzer?
Er vermietet das Auto aber nicht zu selben Zeit an 10 Personen. Die Bank kann das aber, da das Bargeldlose Geschäft es einfach ermöglicht.
Wäre eine coole Sache, wenn ich 10 Personen Geld abverlangen könnte, obwohl nur einer das Fahrzeug besitzt. Der Bankkunde hat aber keine Bedenken, weil er glaubt das er immer Zugriff auf das Geld hat, wenn es auf dem Konto rumliegt. Wenn alle gleichzeitig das Geld abheben "Bankenrun", dann kommt die Überraschung. Das wird aber in der Regel nicht passieren, und das nutzt die Bank aus. In der Realwirtschaft nicht machbar! Da muss man sich das Geld schon mit Fleiss und Mühe erarbeiten.
zaeld schrieb:Wenn du die 1981 die Wahl gehabt hättest, mit deinem Geld entweder ein Fahrrad oder ein Stück Gold zu kaufen, und du hättest dich für Gold entschieden, könntest du heute, 2011, 30 Jahre später, für diese Menge Gold kein Fahrrad kaufen, weil die Menge Gold dafür nicht ausreicht.
Leg mir eine Statistik vor, die dies belegt, oder beruht dies nur auf dein Brötchenbeispiel?
zaeld schrieb:Es ist völlig egal, warum der Wert des Goldes so stark gefallen ist,
Und das ist der Punkt, der Goldwert ist nicht gesunken, sondern der Rohstoffwert gestiegen.
Der Preis ist eben auch in Fiatgeld gestiegen, und hat nichts mit Gold zutun.
Das selbe Beispiel kannst du nicht für alle Rohstoffe verwenden, da sich nicht die Kaufkraft des Goldes ändert, sondern der Wert vom Getreide.
, Fakt ist, er ist innerhalb eines Jahres auf die Hälfte oder noch weniger gefallen
Wie schon gesagt, Gold ist nicht gesunken, sondern Getreide gestiegen. Und hast du nicht von 2 Jahren gesprochen? Aufeinmal ist es nur noch einer.
zaeld schrieb:Zwischen 1996 und 2006 hättest du das Fahrzeug nicht für 10 Unzen gekriegt, da hättest du mehr hinlegen müssen.
Das seh ich anders, muss man aber genauer prüfen lassen.
zaeld schrieb:Beispiel Mittelklassewagen:

1930: 1 Unze kostet 430 Dollar, 1 Auto kostet 4300 Dollar => 1 Auto kostet 10 Unzen
2011: 1 Unze kostet 1500 Dollar, 1 Auto kostet 15000 Dollar => 1 Auto kostet 10 Unzen

Angenommen, im Jahr 2000 kostete ein Auto 12000 Dollar:

2000: 1 Unze kostet 390 Dollar, 1 Auto kostet 12000 => 1 Auto kostet 30 Unzen
Ein Mittelklassefahrzeug, bekommt man auch locker für 4000€ und weniger, verzichtet man auf sinnlosen Schnickschnack, die es damals nicht gab.

Heute bekommst du für 10 Unzen, locker 3 oder 4 solcher Fahrzeuge.
Mein BSP. war schnell aus dem Hut gezaubert.
Warum dass so ist? Du sagst es ist ne Blase.
Ich sage, es ist die neuentdeckte Nachfrage Asiens an Gold und Kapitalflucht aus den kaputten Währungen, aber vorallem die starken Inflationen die uns in diesen Krisen heimgesucht haben. Unser Währungssystem basiert grösstenteils auf Vertrauen. Der ist Futsch und kommt nicht wieder. Eine Blase zum platzen existiert daher nicht, eher platzt die Schuldgeldblase.

Dein Auto bekommst du also zu jeder Zeit für 10 Unzen. Dank der erhöhten Nachfrage Asiens, inzwischen sogar 3 oder 4.

China fordert seine Bürger seit 2009 auf, Gold zu kaufen. Den Link dazu habe ich schonmalgepostet. Völlig normal das Gold seitdem stieg, hat nix mit einer Blase zutun.
Natürlich kann eine Kurskorrigierung um 200-300 Dollar vorkommen, geringer aber niemals.
Reno27 schrieb:
Die EZB ist derweilen massivst dabei neue Scheine zu drucken.


Wo steht das?
So blöd werden die sein, und es öffentlich ankünigen. Der Kauf der EZB von Staatsanleihen bedeutet nichts anderes als das.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/ezb-kauft-staatsanleihen/4474368.html

So, wollte jetzt eig. zum Ende kommen, aber sehe gerade das hier.

http://www.welt.de/finanzen/article13535906/Talfahrt-bei-Dax-und-Dow-Jones-beschleunigt-sich.html

und das hier

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5id7HIe-yQ63OvZxKaG7uFu_KWULw?docId=CNG.ee923d8859f99534dd879ee9b0dc04...

Es nimmt alles seinen Lauf.


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10.08.2011 um 17:21
Reno27 schrieb:Er vermietet das Auto aber nicht zu selben Zeit an 10 Personen. Die Bank kann das aber, da das Bargeldlose Geschäft es einfach ermöglicht.
Nein, die Bank kann das auch nicht. In Popps Beispiel mit Herrn Meyer vermietet die Bank einmal die Leistung von Herrn Meyer im Wert von 10000 weiter, und einmal die Leistung vom Autohändler/Autohersteller im Wert von 9000.

Sowohl Herr Meyer als auch der Autohändler fordern zur Zeit keine Gegenleistung ein, weshalb die Bank diese zwei Leistungen parallel vermieten kann. Würde einer die Gegenleistung sofort einfordern bzw. konsumieren, könnte die Bank auch nicht zwei Kredite vergeben.

Zur Sache mit der Untermiete hast du leider auch nichts gesagt, da "besitzen" schließlich auch zwei Familien gleichzeitig eine Wohnung.
Reno27 schrieb:Der Bankkunde hat aber keine Bedenken, weil er glaubt das er immer Zugriff auf das Geld hat, wenn es auf dem Konto rumliegt. Wenn alle gleichzeitig das Geld abheben "Bankenrun", dann kommt die Überraschung.
Deshalb - also aus eigenem Interesse - wird die Bank dafür sorgen, daß die ausgegebenen Kredite nicht ausschließlich über sehr kurzfristig kündbare Einlagen finanziert werden, sondern über Anleihen mit einer festen Laufzeit. Dann kann der Kunde auch nicht einfach so sein Geld abheben.
Reno27 schrieb:Leg mir eine Statistik vor, die dies belegt, oder beruht dies nur auf dein Brötchenbeispiel?
Was hast du an dem Brötchenbeispiel auszusetzen? Gerade der Preis eines Brötchens dürfte direkt mit der Inflation zusammenhängen, im Unterschied zum Auto gibt's die schließlich nicht in unterschiedlichen Komfortausstattungen. Und Teile der Brötchenproduktion können auch nicht nach China ausgelagert werden.

Hier ist der Wert des Goldes über die Zeit:
Reno27 schrieb:Und das ist der Punkt, der Goldwert ist nicht gesunken, sondern der Rohstoffwert gestiegen.
Der Wert einer Sache ergibt sich aber nun einmal nur im Vergleich mit anderen Sachen.
Reno27 schrieb:Der Preis ist eben auch in Fiatgeld gestiegen, und hat nichts mit Gold zutun.
Wenn gleichzeitig der Rohstoffwert und der des Geldes gegenüber Gold gestiegen ist - und womöglich das Verhältnis zwischen Geld und Rohstoff auch noch gleich geblieben ist - dann ist der Wert des Goldes ganz offensichtlich gesunken.
Reno27 schrieb:Das selbe Beispiel kannst du nicht für alle Rohstoffe verwenden, da sich nicht die Kaufkraft des Goldes ändert, sondern der Wert vom Getreide.
Wenn man mit der gleichen Menge Gold plötzlich weniger Getreide bekommt, dann ist die Kaufkraft des Goldes gesunken.
, Fakt ist, er ist innerhalb eines Jahres auf die Hälfte oder noch weniger gefallen

Wie schon gesagt, Gold ist nicht gesunken, sondern Getreide gestiegen.
Das kommt aufs selbe hinaus. Ob nun der Wert des Goldes gesunken ist oder der des Getreides gestiegen - man bekommt weniger Getreide für sein Gold.
Reno27 schrieb:Und hast du nicht von 2 Jahren gesprochen? Aufeinmal ist es nur noch einer.
Spielt das fürs Prinzip irgendeine Rolle?
Reno27 schrieb:Ein Mittelklassefahrzeug, bekommt man auch locker für 4000€ und weniger, verzichtet man auf sinnlosen Schnickschnack, die es damals nicht gab.
Du kannst nicht mit einem Beispiel ankommen und nach belieben die Parameter daran ändern. Es geht um vergleichbare Autos.

Nimm etwas, was sich im Laufe der Zeit nicht ändert. Hammer, Brötchen, Tisch, Schuhe...
Reno27 schrieb:
Die EZB ist derweilen massivst dabei neue Scheine zu drucken.

Wo steht das?

So blöd werden die sein, und es öffentlich ankünigen.
Ach so, also hast du dir diese Behauptung ausgedacht.
Reno27 schrieb:Der Kauf der EZB von Staatsanleihen bedeutet nichts anderes als das.
Hattest du nicht mal gesagt, du kennst dich mit dem Thema gar nicht so aus? Woher jetzt plötzlich dieses Wissen?

tschüssi
Zäld


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

10.08.2011 um 20:41
zaeld schrieb:Sowohl Herr Meyer als auch der Autohändler fordern zur Zeit keine Gegenleistung ein, weshalb die Bank diese zwei Leistungen parallel vermieten kann. Würde einer die Gegenleistung sofort einfordern bzw. konsumieren, könnte die Bank auch nicht zwei Kredite vergeben.
Eben, die Bank kann es. Das Geld kann jedoch sofort abgehoben werden, weil es nicht bei der Bank liegt, damit sie es weiter verleihen kann, sondern damit ist dort gelagert bleibt, damit man jederzeit darauf zurückgreifen kann. Das Urprüngliche Ziel dieser Einrichtung. Dafür zahlt man nähmlich eine Kontoführungsgebühr.
zaeld schrieb:Zur Sache mit der Untermiete hast du leider auch nichts gesagt, da "besitzen" schließlich auch zwei Familien gleichzeitig eine Wohnung.
Das ist doch eine komplett andere Sache. Dies geschieht mit dem Segen des Erst-Mieters, da er eine Weile auszieht und dennoch Dank des Zweit-Mieters Geld spart. Beide Familien haben aber keinen Anspruch darauf, zur gleichen Zeit in der Wohnung zu wohnen, da der Erstmieter ja auszieht, sonst hat es von vornherein keinen Sinn. Beim Geld ist es anders. Herr Meyer kann es sofort vom Konto abheben, der Autohändler ebenfalls. Denn es sollte ursprünglich nur gelagert werden, nicht aber verliehen. Da es heutzutage modern ist, das Geld im Konto zu belassen, anstatt alle Hunderter Scheine mit sich zu schleppen, kann die Bank das Geld verleihen, indem sie eine Mindest-Barreserve in Höhe von 2% bereithält, damit jeder glaubt, jederzeit sein Geld abheben zu können. Dadurch entstehen mit der Zeit gewaltige "Bit und Byts" Vermögen in der Finanzwelt, die keinen echten Wert besitzen und durch nichts gedeckt sind. Es kommt immer mehr Bargeld in Umlauf und Inflation steigt.
zaeld schrieb:Gerade der Preis eines Brötchens dürfte direkt mit der Inflation zusammenhängen
Wie schon gesagt, kann es viele Gründe für eine Preissteigerung geben.
Bspw. Bevölkerungswachstum (erhöhte Nachfrage), Bessere Löhne (erhöhte Nachfrage),
steigende Transportkosten (hohe Spritkosten, gestiegen Löhne,...), schlechte Ernet (weniger Vorrat) usw.
Wenn man mit der gleichen Menge Gold plötzlich weniger Getreide bekommt, dann ist die Kaufkraft des Goldes gesunken.
Aber nur in Bezug auf diesen Rohstoff. Nicht auf alle, Und das hat eben nichts mit Gold zutun, denn der Preis steigt dann auch in Fiat-Geld. Die Gesamtwirtschaftliche Kaufkraft des Goldes bleibt erhalten. Die des Geldes schwindet.
zaeld schrieb:Das kommt aufs selbe hinaus. Ob nun der Wert des Goldes gesunken ist oder der des Getreides gestiegen - man bekommt weniger Getreide für sein Gold.
Das gilt auch für Fiat, mit dem Unterschied,dass Gold über die Zeit gesehen, keine Inflation kennt.
zaeld schrieb:Spielt das fürs Prinzip irgendeine Rolle?
Sehr wohl, ich will es einordnen können, damit ich prüfen kann was es damit auf sich hat.
Du sagtest zuerst, 1981 und 2 Jahre danach.
zaeld schrieb:Du kannst nicht mit einem Beispiel ankommen und nach belieben die Parameter daran ändern. Es geht um vergleichbare Autos.
Es war bloss ein schnell, aus dem Hut gezaubertes Bsp.
Fakt ist, drückst du mir 3000-4000 Euro in die Hand, besorg ich dir dein Mittelklasse Fahrzeug noch am selben Tag. Damit bekämst du dein Auto, für 10 Unzen, auch noch im Jahre 2ooo.
Wobei man bedenken muss, dass man ein Auto im Jahr 2000 noch günstiger bekommen hätte, als heute.
zaeld schrieb:Ach so, also hast du dir diese Behauptung ausgedacht.
Nein, oder bestreitest du, dass der Kauf von Staatsanleihen durch die Zentralbank, gleichbedeutend mit neu gedruckten Banknoten, ist?
Als die EZB Griechische Staatsanleihen kaufte, geschah das selbe.
Kurze Zeit danach, konnte man bei der Bank, €-Noten mit dem griechischen Symbol darauf "Y" abheben. Die Deutsche Bank, kann bei der Zentralbank, neue griechische Banknoten in Auftrag geben. Daher gab es damals neu gedruckte frische Griechen-€`s, in den Deutschen Bankautomaten. Ganz normal, dass neu gedruckte Geld kommt in Umlauf, und es entsteht Inflation. Je mehr Italienische und Spanische Staatsanhleihendurchdie EZB gekauft werden, umso stärker wird die kommende Inflation. Da die EZB gezwungen ist zu kaufen, denn ansonsten steigen die Zinsen für diese Anleihen in den Himmel, wird sich der € bald entwerten.
Gold wird attraktiver, Dank seiner schützenden Wirkung. Nicht nur hier, auch in China schütztman sich sovor den ganzen billigen Dollars. Die Schuldenobergrenzenerhöhung der USA um 2Mrd, bedeutet ebenfalls neu gedruckte Scheine für die USA.

Die Inflation Weltweit kennt keine Stopp mehr. Das erkennt man nicht nur bei Gold, sondern auch beim Öl. Der Barrel und andere Rohstoffe steigen alle gemeinsam in den Himmel. Nicht weil es Blasen gibt, sondern weil die Währungen ihre Kaufkraft verlieren und alle mit ihrem Kapital in Gold, Silber usw. flüchten.

Vietnam erlaubt wieder Goldimport. China fordert Bürger auf Gold zu kaufen.
Südkorea steigert seine Goldvorräte noch in diesen Juni um 25 Tonnen.
Nur hier will man uns weismachen, dass der Goldpreis bald wieder sinkt.
Das wird nicht passieren.
Viele Staaten werden in Zukunft auf Dollar und Euro Reserven verzichten, wie der Iran.
Öl wird es in Zukunft nur noch gegen Gold geben, der Krieg in Libyen ist wahrscheinlich der einzige Grund dafür. Auch Gaddafi hatte vor diesem Bsp. zu folgen.
Russland und China unterstützen diese Vorhaben sowieso.

Wie auch immer. € und $ liegen am sterben. Wer sich retten will, der kaufe haltbare Rohstoffe.
Alles andere bringt nichts.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

10.08.2011 um 20:42
zaeld schrieb:Hattest du nicht mal gesagt, du kennst dich mit dem Thema gar nicht so aus? Woher jetzt plötzlich dieses Wissen?
Bildung ist nicht verboten.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

10.08.2011 um 21:07
http://www.tecson.de/historische-oelpreise.html

http://www.gold-goldbarren.com/goldpreise/historischer-goldpreis/

http://www.silber.de/kurse_historisch.html

Man kann jede Grafik vergleichen. Egal was man betrachtet.
Die Preise der Rohstoffe fallen und steigen gemeinsam.
Und daher bekommt man rein theoretisch immer die selbe Menge Rohstoffe für die selbe Menge Gold.
Natürlich gibt es Abweichungen aufgrund von Nachfrage und Angebot.
Aber grundsätzlich ändert sich nur wenig.
Hätte man 1930 für eine Unze Gold um die 10-20 Barrel Öl bekommen, ist es heute immer noch ähnlich. Eine Unze kostete damals 36 Dollar.
Hätte man statt die Unze, das Geld behalten und sagen wir zu 2 % bis heute verzinsen lassen,
sö hätte man heute um die 180$ auf den Sparbuch. Nichtmal genug für 2 Barrel Öl.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

10.08.2011 um 21:12
Die Silbergrafik ist die falsche gewesen, vergleicht nur Gold mit Barrel Öl


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

11.08.2011 um 08:00
@zaeld

siehst du die Gefahr eines ähnlichen Crashs wie 2008? (innerhalb der nächsten 12 Monate)
Wenn ja, wie stark wird der ausfallen?


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Reno27
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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

11.08.2011 um 14:11
@wulfen
@zaeld

Vom Saldo her betrachtet haben die Zentralbanken im 2. Quartal 2009 vom Lager der Goldverkäufer in das Lager der Goldkäufer gewechselt.

"Die Zentralbanken der Emerging Markets kaufen derzeit soviel Gold wie noch nie. Mexiko schießt hier den Vogel ab, denn dort stockte man seine Goldreserven um 1.350% in nur knapp 8 Wochen auf! Die Notenbank von Thailand hat nun schon zum 2.Mal 2011 Gold gekauft und die eigenen Bestände um knapp 20 Tonnen auf 127 Tonnen aufgestockt, die Russen haben zuletzt fast 6 Tonnen gekauft und gehören halten damit inzwischen die 8-größten Goldreserven der Welt mit knapp 840 Tonnen. Südkorea hat in den letzten 2 Monaten über 25 Tonnen Gold gekauft, was einem Anstieg der eigenen Goldreserven von 173% entspricht.

Alleine im ersten Halbjahr 2011 kauften alle Zentralbanken der Emerging Markets zusammen über 180 Tonnen - das bedeutet auf das jahr umgerechnet ein Plus von fast 400% gegenüber 2010.

Die Notenbanken, Gelddrucker und Herren des Geldes haben also keine Scheu Gold auch bei 1.600 oder 1.700 Dollar zu kaufen - nur dem kleinen Anleger ist es schon zu teuer. Da stimmt doch was nicht.
Wer ist da der Dumme?

China legte sich in den letzten 6 Jahren über 455 Tonnen zusätzliches Gold zu usw.."

http://das-bewegt-die-welt.de/index.php/wirtschaft/1980-frankreich-boersen-banken-goldverkauf-notenbanken-gold-china-inf...

Inzwischen glauben nicht einmal mehr die Zentralbanken an ihre Fiat Währugen.
Wahrscheinlich kommt da bald eine ziemlich starke Inflation auf uns zu.
Zurzeit halte ich sogar eine Hyperinflation, noch in diesem Jahrzehnt für nicht ausgeschlossen.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

12.08.2011 um 15:14
Für die die es interessiert, aus dem wöchentlichen Newsletter den ich bekomme, eine interessante Passage:

In nahezu allen Preismodellen für Derivate (und auch in vielen Spot-Märkten) werden die US-Schuldzinssätze als „risk free rate“ definiert. Auch wenn diese Norm lediglich akademisch ist, hat sie enorme Auswirkungen auf die realen Märkte. Der Preis für weitere Schulden ist nunmehr Verhandlungssache. US-Schulden gehören zu den wichtigsten Währungsanlagen,(!!!) bedeutet also eine der wichtigsten Anlageformen für die großen Banken, Anlagefonds und wohlhabende Privatpersonen weltweit. Aufgrund dieser Bewegung im S&P könnte es nun zu ernsthaften Bemühungen der Staatsbanken kommen, sich von diesem Ballast zu befreien.

Interessant, oder?


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

12.08.2011 um 20:34
Reno27 schrieb:Das Geld kann jedoch sofort abgehoben werden, weil es nicht bei der Bank liegt, damit sie es weiter verleihen kann,
Das ist aber das Geschäftsmodell einer Bank.
Reno27 schrieb:sondern damit ist dort gelagert bleibt, damit man jederzeit darauf zurückgreifen kann.
Nein, eine Bank ist keine Geldeinlagerungstätte.
Reno27 schrieb:Das Urprüngliche Ziel dieser Einrichtung. Dafür zahlt man nähmlich eine Kontoführungsgebühr.
In Popps Beispiel zahlt Herr Meyer aber keine Kontoführungsgebühr, sondern im Gegenteil, er bekommt Geld von der Bank.
Reno27 schrieb:Das ist doch eine komplett andere Sache. Dies geschieht mit dem Segen des Erst-Mieters, da er eine Weile auszieht und dennoch Dank des Zweit-Mieters Geld spart.
Und Herr Meyer bekommt Geld dafür, daß er eine Weile nicht auf sein Geld zurückgreift.
Reno27 schrieb:Beide Familien haben aber keinen Anspruch darauf, zur gleichen Zeit in der Wohnung zu wohnen,
So wie in Popps Beispiel auch niemand gleichzeitig die 10000 hat. Weder Herr Meyer, noch die Autokäuferin, noch der Autohändler, noch die beiden Banken.
Reno27 schrieb:Beim Geld ist es anders. Herr Meyer kann es sofort vom Konto abheben, der Autohändler ebenfalls.
Das gilt vielleicht fürs Girokonto. Schon beim Sparbuch muß man ab einem relativ geringen Betrag die Abhebung eine Weile vorher ankündigen.
Wenn man mit der gleichen Menge Gold plötzlich weniger Getreide bekommt, dann ist die Kaufkraft des Goldes gesunken.

Aber nur in Bezug auf diesen Rohstoff. Nicht auf alle,
Und wenn man mit Gold von allen Rohstoffen weniger bekommt, dann ist offensichtlich der Goldwert gesunken.

Du wirst mir doch zustimmen, daß die Preise für alle möglichen Waren im ersten Monat dieses Jahres ziemlich konstant waren, also bei weitem nicht um 7% schwankten, oder?

Am 3.1.2011 konntest du mit einer Unze Waren im Wert von 1414 Dollar kaufen, am 27.1.2011 nur noch Waren im Wert von 1314 Dollar. Also hast du Ende Januar 7% weniger für deine Unze gekriegt als zu Beginn des Monats. Der Wert des Goldes ist gefallen.

(Der Dollarkurs änderte sich in der Zeit nur von 1,33 nach 1,37).
Reno27 schrieb:Und das hat eben nichts mit Gold zutun, denn der Preis steigt dann auch in Fiat-Geld.
Nein, du kannst für deine Unze weniger Getreide bekommen, für einen Dollar dagegen vorher und nachher die gleiche Menge.
Reno27 schrieb:Fakt ist, drückst du mir 3000-4000 Euro in die Hand, besorg ich dir dein Mittelklasse Fahrzeug noch am selben Tag.
Man muß da schon bei Vergleichbarem bleiben, ein beliebiges Auto nützt da nichts.

Wenn du im ersten Vierteljahr 2008 für ein Auto bspw. 8 Unzen hättest bezahlen müssen, hättest du im letzten Vierteljahr 10 Unzen _für dasselbe_ Auto bezahlen müssen.

tschüssi
Zäld


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12.08.2011 um 20:37
wulfen schrieb:siehst du die Gefahr eines ähnlichen Crashs wie 2008?
Keine Ahnung, ich bin selber ganz überrascht, wie gerade ohne großen Grund die Kurse so gefallen sind.

Ich tippe eher darauf, daß da mehr Psychologie im Spiel war als rationales Handeln.

tschüssi
Zäld


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Reno27
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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

13.08.2011 um 14:47
zaeld schrieb:Das ist aber das Geschäftsmodell einer Bank.
Und den gilt es zu hinterfragen. Nur weil es gesetzlich anerkannt und legal ist, heisst es nicht, dass es richtig sei.

Erster Punkt - Die Bank soll, dass Geld auf dem Konto, nicht das aus den Sparbüchern, nicht verleihen. Denn 98% davon wird verliehen, die 2% Barreserve ermöglicht es. Das bedeutet, die Bank verleiht Geld, worauf ich und alle anderen Menschen die ein Konto besitzten, ständig Zugriff haben sollten. Denn auf dem Konto sollte das Geld eigentlich nur gelagert werden, ansonsten würde ich ein Sparbuch eröffnen, oder nicht? Ein Konto ermöglicht die schnelle Einzahlung, Auszahlung und Überweisung von Geldbeträgen. Das sollte es jedenfalls, so glauben es die Kunden und dafür zahlen sie ihre Kontoführungsgebühr. Die Bank versucht hier Profit aus jedem Cent herauszuquetschen.

Zweiter Punkt - Sparbücher sind zwar "zeitlich" festgeregelt, aber was geschieht da?
Banken und Gläubiger verbuchen Zinsgewinne, Schuldner und nicht am Prozess Teilnehmende sind mit der Zeit immer die Verlierer. Es entstehen in der Finanzwelt Beträge wie sie heute existieren.
Beträge in Billionenhöhe, gedeckt durch nichts, ohne Gegenwert. Das Leben wird für die einfachen Leute im teurer und teurer und Vermögen verteilt sich von unten nach oben. Zuerst entsteht ein Wirtschaftsboom und dann folgen Krisen, erhöhte Steuern und Beiträge, erhöhte Preise bei Gleichbleibenden Löhnen für Jobs, bei denen man Jederzeit gekündigt werden kann.
Lohndumping wird getrieben, es gibt nur noch Zeitarbeit und Jobs auf 400€ Basis.
Renten werden in der Zukunft dank Inflation fast nichts mehr Wert sein.
Und und und. Deswegn wäre ich dafür, dass Zinsgewinne verstaatlicht werden, davon bekommen dann alle was ab. Und das Leben bleibt günstig.
zaeld schrieb:Nein, eine Bank ist keine Geldeinlagerungstätte
Sry, habe mich falsch ausgedrückt, das Bankkonto war gemeint. Trotzdem finde ich das Bankenwesen, wie oben beschrieben, für schlecht und verbesserungsbedürftig.
zaeld schrieb:So wie in Popps Beispiel auch niemand gleichzeitig die 10000 hat. Weder Herr Meyer, noch die Autokäuferin, noch der Autohändler, noch die beiden Banken.
Vergiss mal den Popp, ich beziehe mich hier auf eigene Argumente. Wie bereits gesagt, ging es mir hier ums Giro-Konto, und da hat man jederzeit Zugriff darauf, jedenfalls sollen wir das glauben.

Ich weiss nicht genau was der Popp erzählt hat, da ich es mir nicht ganz angeguckt habe, aber hat er da von einem Sparbuch geredet??
zaeld schrieb:Und Herr Meyer bekommt Geld dafür, daß er eine Weile nicht auf sein Geld zurückgreift
Das gilt nur fürs Sparbuch, deswegen schrieb ich mal, dass das verliehene Geld Zeitlich gebunden sein muss. Ansonsten die Gefahr eines Bankenruns, das können sie für das Geld auf dem Konto aber nicht verlangen, denn dafür ist es nicht gedacht. Man will ja jederzeit Zugriff auf sein Geld haben.
zaeld schrieb:So wie in Popps Beispiel auch niemand gleichzeitig die 10000 hat. Weder Herr Meyer, noch die Autokäuferin, noch der Autohändler, noch die beiden Banken.
Ist das so? Du gehst von einem Sparbuch aus, ich von meinem Geld auf meinem Girokonto.
zaeld schrieb:Das gilt vielleicht fürs Girokonto.
Jopp, darum ging es mir schon die ganze Zeit. Hiermit wird Gewinn auf Betrügerische Weise verbucht. Man kann ruhig sagen, es ist das "wahre" perfekte Verbrechen. Und auch noch legal.
Realwirtschaftlich kann man eine Wohnung oder ein Auto nicht gleichzeitig, an mehreren Personen verleihen, hier wird es nicht nur getan, es wird auch noch Gewinn in Milliardenhöhe erwirtschaftet.
zaeld schrieb:Und wenn man mit Gold von allen Rohstoffen weniger bekommt, dann ist offensichtlich der Goldwert gesunken.
So ein Fall ist mir nicht bekannt, langfristig ist immer nur das Gegenteil eingetroffen, aber nie bekamst du weniger für dein Gold. Kurzfristige Kursschwankungen durch Angebot und Nachfrage kann man nicht gelten lassen, denn Gold hat immer einen Stabilen Mittelwert, zu dem er kurz oder mittelfristig immer wieder zurückfindet.

Hier noch einmal mein Bsp.

http://www.tecson.de/historische-oelpreise.html
http://www.gold-goldbarren.com/goldpreise/historischer-goldpreis/

Vergleiche hier den Gold und Ölpreis. Man muss hier Rohstoff mit Rohstoff vergleichen, der Rest ist zu sehr verfälscht. Du bekommst für dein Gold immer ungefähr das selbe, bist aber natürlich auf Angebort und Nachfrage, also den Goldkursschwankungen angewiesen.
Dennoch siehst du ganz genau, du bekommst für eine Unze Gold "immer" zu jeder Zeit ungefähr zwischen 10 bis 20 Barrel Öl. Jenachdem ob eine Positiv oder Negativ Blase herrscht.

Hätte man 1930 für eine Unze Gold um die 10-20 Barrel Öl bekommen, so ist es heute immer noch ähnlich. Eine Unze kostete damals 36 Dollar.
Hätte man statt die Unze, das Geld behalten und sagen wir zu 2 % bis heute verzinsen lassen,
sö hätte man heute um die 180$ auf den Sparbuch. Nichtmal genug für 2 Barrel Öl.
2% Zinsen sind selbst für 36 Dollar aus dem Jahre 1930 sehr grosszügig.
Hätte man das Geld nicht verzinst, wäre es heute nichtmal einen Pfurz Wert.

Und jetzt kann ich dir erklären warum dass Autobeispiel einfach nicht genauso gut klappt, wie wenn man Rohstoff mit Rohstoff vergleicht.
Ein Mittelklassefahrzeug im Jahre 1930 beinhaltet ausser 4 Rädern, ein Haufen Blech und ein Motor auf technologischen Stand, sonst kaum noch etwas.

Ein Mittelklassefahrzeug heute, hat einen riesen Haufen Schnickschnack, Zusätzliches Kompfort und auch noch ganz viel Service dazu. Das alles kommt zusätzlich zum Preis hinzu.
Mit anderen Worten, du musst einpaar Unzen mehr hinlegen, bekommst aber auch viel mehr dafür.

Verlangst du nur ein wenig Blech, 4 Räder und einen Motor auf aktuellen technologischen Stand, bekommst du dein Mittelklassefahrzeug auch weit unter 4000€.
Alles nur eine Sache von Definition. Daher muss man um es genau zu erkennen, Rohstoff mit Rohstoff vergleichen. Verarbeitete Produkte gibt es in allen Variationen mit verschiedener Ausstattung und verschiedenem Service. Das alles beeinflusst den Preis, nicht nur in Gold, sondern auch in Papier Währungen.
zaeld schrieb:Man muß da schon bei Vergleichbarem bleiben, ein beliebiges Auto nützt da nichts.
Richtig, und wie schon erklärt, war dein Auto Bsp, nicht miteinander zu vergleichen.
Doch dein Auto bekommst du wie gesagt immer zu jederzeit für 10 Unzen.
Wenn du nicht auchnoch etwas verlangst, was du 1930 nicht bekommen hättest.
Bspw. All das zusätzliche Material usw


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

13.08.2011 um 15:44
Fakt ist doch das die zukünftige Währung (und die wird es geben) sich vermutlich wieder am Goldwert richten wird (Jedenfalls wird es hoffentlich so sein).
Damit sind dann alle Berechnungen, alle ANSCHEINENDEN Werte und Preise über Nacht dahin.
Beständig ist nur die Goldmenge, und wer dann viel Gold hat hat viel Wert, während die anderen mit Dollars und Euros ihren Ofen heizen können.
Dann spielt es keine Rolle mehr für wieviel Papier oder welchen Kurs man sich das Gold gekauft hat.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

13.08.2011 um 17:37
wulfen schrieb:während die anderen mit Dollars und Euros ihren Ofen heizen können.
Vorausgesetzt, die Bank zahlt dir das Klopapier aus. :D
Jede Währungsreform sagt aber etwas anderes.
Wann uns die nächste trifft, kann keiner sagen.
Scheint aber schon lang überfällig zu sein.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

13.08.2011 um 19:46
Ich hab nochmal ne Frage zu den Deutschen Staats schulden. Soweit ich weis schuldet der Staat das Geld ja auch irgendwelchen Banken. Weis jemand ob der Staat das Geld der/den Zentralbank/en oder irgendwelchen Geschäftsbanken schuldet? Weil die Bundesbank führt ja ihre Gewinne zurück an den Staat ab, somit wären die Deutschen Staatschulden gegenüber der Deutschen Zentralbank ja föllig sinnlos.

Der Staat leiht sich sein Geld, Grunde genommen, von den Geschäftsbanken oder bin ich da falsch informiert? Erscheint mir ebenfalls irgendwie sinnlos... aber wenn nicht die Geschäftsbanken sich an unseren Staatsschulden dumm und dämlich verdienen, und die Zentralbanken ihre Gewinne an den Staat abführen, wer kassiert dann die Staatschulden?

Im allgemeinen würde mich echt interresieren wem sämtliche verschuldeten Staaten der Welt die unsummen schuldig sind.

PS: Ich halte @Reno27 ausführungen zum Thema Gold Wert für schlüssig.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

13.08.2011 um 20:13
@BaHH
BaHH schrieb:Der Staat leiht sich sein Geld, Grunde genommen, von den Geschäftsbanken oder bin ich da falsch informiert?
Nicht ausschließlich. Jeder der Staastanleihen erwirbt leiht dem Staat Geld. Die Anleihen werden in regelmäßigen Abständen emmitiert und können von jedermann gekauft werden. Die größten Abnehmer sind dabei schon die Geschäftsbanken, Versicherungen, Rentenfonds etc. Du kannst dir aber auch selber ein Schuldbuchkonto einrichten und Anleihen kaufen. Hier gibts alle Infos dazu: http://www.deutsche-finanzagentur.de.
Die Gewinne der Zentralbanken ergeben sich glaub ich grösstenteils aus Währungsschwankungen, da die zB die Bundesbank auch Geld in verschiedensten Währungen hält.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

13.08.2011 um 21:18
Ich habe jetzt eben ca. 1 1/2std. rescherchiert...

Die Gläubiger der Staatverschuldung werden nicht bekannt gegeben... es gibt lediglich ungenaue Statistiken, die, wenn sie, egal wo, erwähnt wurden, wegen ihrer ungenauigkeit kritisiert wurden. Sie tragen wohl kaum zu mehr Transparenz bei.

Da wir Steuerzahler im endeffekt für die Verschuldung aufkommen, finde ich es ne frechheit, das man der Öffentlichkeit diese Informationen vorenthällt. Klar, es kann nicht jeder einzelnde Gläubiger Namentlich erwähnt werden, aber im moment ist es pure Geheimhaltung.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

13.08.2011 um 22:09
BaHH schrieb:Da wir Steuerzahler im endeffekt für die Verschuldung aufkommen, finde ich es ne frechheit, das man der Öffentlichkeit diese Informationen vorenthällt. Klar, es kann nicht jeder einzelnde Gläubiger Namentlich erwähnt werden, aber im moment ist es pure Geheimhaltung
Na ja das sind die Banken, wo ist das Problem?
Hatte doch auch jemand letztens ein video eingestellt.

Morgens beschließt die Regierung wieviel Geld sie braucht für Gehälter oder was auch immer, dann wird mit den Banken verhandelt und dann gibts Kohle.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

13.08.2011 um 22:24
BaHH schrieb:Die Gläubiger der Staatverschuldung werden nicht bekannt gegeben... es gibt lediglich ungenaue Statistiken, die, wenn sie, egal wo, erwähnt wurden, wegen ihrer ungenauigkeit kritisiert wurden. Sie tragen wohl kaum zu mehr Transparenz bei.
Zwischen den Gläubigern der Staatsverschuldung und dem jeweiligen Staat liegen immer die internationalen Finanzmärkte.
Im Fall der Bundesrepublik Deutschland bewerkstelligt eine kleine Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
die "Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH"
( http://www.deutsche-finanzagentur.de/startseite/ )
im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland fortwährend an den internationalen Finanzmärkten die Umschuldung der gesamten Staatsschulden der Bundesrepublik Deutschland zu den jeweils günstigsten Konditionen. Tag für Tag.

Damit ist gewährleistet, dass der Schuldner keinerlei Informationen über die Gläubiger hat.
Zwischen Schuldner und Gläubiger liegt der Finanzmarkt.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

14.08.2011 um 17:23
Professor Dr. Jürgen Kremer
Professor für Wirtschaftsmathematik am RheinAhrCampus Remagen

Langer aber sehr interessanter Beitrag/Artikel.

http://www.cashkurs.com/fileadmin/user_upload/PDF/masterunsichtbarehand.

Viele Professoren befassen sich mit dem Finanzwesen und sind sich alle in einem einig.
Der Crash ist vorprogrammiert.

Zentralbanken Weltweit tauschen ihre billige Dollars und Euros gegen Gold.
Sie wissen was auf uns zu kommen wird.

Ich rate jedem zu reagieren. Lang hält das zerbrechliche System nicht mehr zusammen.
Die letzten Rettungsmassnahmen bedeuten nichts, ein Tropfen auf dem heissen Stein.
Das System wird sozusagen mit Klebstoff und Klopapier hartnäckig zusammengehalten.

Aufjedenfall ist eines klar, die grössten Anleger (Notenbanken) haben sich schon zum Grossteil abgesichert.
Physisches Gold ist fast aufgebraucht. Goldhändler Weltweit erleben zum ersten mal Lieferengpässe.
Die Wissenden haben sich bereits geschützt. Die Sparer, Rentner und und Kleinanleger werden am Ende dumm in die Wäsche gucken.

Kauft Gold, Silber oder irgendetwas, was euer hart erarbeitete Vermögen schützt.
Die Inflation wird bald nicht mehr zu stoppen sein, darauf verwette ich meinebeiden Nieren.

Viel Glück uns allen!!!!!!!!! :D


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