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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

4.059 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Gesellschaft, Natur ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

29.07.2021 um 17:56
@T.Rick

Aber was soll das genau aussagen? Es ist wissenschaftlicher Fakt, dass sich solche Katastrophen häufen und schlimmer werden, sich auch weiter häufen werden. Dass es früher auch mal Katastrophen gab, ändert daran nichts.
Eine Situation wie heute hatten wir aber schlicht nie, dass überall auf der Welt Katastrophen so gehäuft auftreten.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

29.07.2021 um 18:03
Es sind aber alles nach wie vor nur kleine, lokale Katastrophen, keine weltweite Superkatastrophe wie der Ausbruch eines Supervulkans. Zufällige Häufungen von Katastrophen gehören auch zur Natur dazu. Zum Beispiel wenn an verschiedenen Stellen gleichzeitig Vulkane ausbrechen, die nicht miteinander zusammenhängen. Auch Regen fällt immer irgendwo, es ist reiner Zufall wenn sich mal eine besonders fette Gewitterwolke konzentriert über einem kleinen Gebiet abregnet, weil die globalen Luftströmungen ihre Bewegung bremsen. (Jetstreams, denen die aktuellen Häufungen von Extremregen nachgesagt werden.) Die Natur ist nach wie vor nicht beherrschbar, und sie handelt nicht so wie die Menschen es gerne hätten.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

29.07.2021 um 18:06
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Es sind aber alles nach wie vor nur kleine, lokale Katastrophen, keine weltweite Superkatastrophe wie der Ausbruch eines Supervulkans. Zufällige Häufungen von Katastrophen gehören auch zur Natur dazu. Zum Beispiel wenn an verschiedenen Stellen gleichzeitig Vulkane ausbrechen, die nicht miteinander zusammenhängen. Auch Regen fällt immer irgendwo, es ist reiner Zufall wenn sich mal eine besonders fette Gewitterwolke konzentriert über einem kleinen Gebiet abregnet, weil die globalen Luftströmungen ihre Bewegung bremsen. (Jetstreams, denen die aktuellen Häufungen von Extremregen nachgesagt werden.) Die Natur ist nach wie vor nicht beherrschbar, und sie handelt nicht so wie die Menschen es gerne hätten.
Nein. Es sind Katastrophen, die vorher als Jahrhundertkatastrophen gegolten hätten, in kurzer Abfolge auf der ganzen welt, obwohl wir uns erst um 1 Grad erwärmt haben. Mögen das einzelne lokale events sein, ist ihre Massivität und ihr Wirken auf die ganze Welt global relevant.

So eine Flut wie neulich in NRW und RLP ein event wird, kann ein Event sein, was alle zehn jahre passiert. Und natürlich nicht in Isolation, sondern im Zusammenspiel mit Waldbränden, anderen Fluten, Stürmen, neuen Krankheiten und Hitzewellen.

So etwas hat es vorher schlicht nicht gegeben. Da wurde jede generation einmal vielleicht von irgendeiner katastrophe erwischt, aber nicht in einer derartigen abfolge. Und es ist fakt, dass es mehr und mehr wird, je weiter wir fortschreiten.

Das, was wir jetzt schon sehen, ist massiv, aber ein kindergarten gegen eine 2 oder eine 3 Grad welt, wenn die Polkappen erstmal weg sind. Das machst du dir nicht ganz klar.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

29.07.2021 um 18:14
Sie gelten heute als Jahrhundertkatastrophen, weil heute viel mehr Menschen in gefährdeten Gebieten leben und daher viel größere Sachwerte als früher in Gefahr sind. Vor 300 Jahren wären in Kalifornien bei einem Big One nur ein paar Indianerhütten umgefallen, heute würden Milliardenwerte und Millionen Menschen in Gefahr sein.
Als die Besiedlungsdichte viel geringer war als heute, war es einfacher, in wenig gefährdeten Gebieten zu siedeln, also nicht unmittelbar am Wasser (außer man war Mühlenbesitzer) und nicht dort am Berg, wo ersichtlich jeden Winter die Lawinen oder im Sommer die Muren (Schlammrutsche) herunterkrachten. Aber viele Jahre lang haben viele Gemeinden im Siedlungswahn auch Zonen als Baugebiete ausgewiesen, wo früher niemand ein Haus hingestellt hätte, weil die Leute an den Spuren in der Natur noch erkennen konnten, daß dort regelmäßig Überschwemmungen stattfinden. Mit den Küsten in anderen Ländern ist es genau das gleiche, wo Mangrovenwälder für Shrimpszuchten weggeholzt werden, obwohl die Mangroven der Hauptschutz gegen Hurrikane und Tsunamis sind. Oder wo Menschen auf Schwemmland siedeln, Bangladesh, obwohl sie genau wissen daß diese ganze Gegend beim nächsten Sturm wieder metertief unter Wasser stehen wird. Zu viele Menschen die um zu wenig Lebensraum konkurrieren, und die Schwächeren müssen in die unguten und gefährlichen Gebiete weichen.


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29.07.2021 um 18:21
@T.Rick

Das stimmt nicht. Jahrhunderetkatastrophen sind events, die nur alle 100 Jahre passieren. Das hat nichts mit der Opferanzahl zu tun. Auch ein schlimmer sturm, der niemanden tötet, kann ein jahrhundertevent sein.

Guck dir das hier mal an:

Wikipedia: Climate change in the Middle East and North Africa

Diese Region ist gigantisch,also naher Osten und Nordafrika. Wenn sich da die Temperaturen um nur 1.5 Grad erwärmen, wird ein großer Teil davon vollkommen unbewohnbar:
The IPCC project average global temperatures to rise more than 1.5 degrees by the end of the 21st century.[9] MENA has been identified as a hotspot for future temperature changes due to its arid environmental conditions.[26] Whilst projected rates of warming during winter months are low, the region is expected to experience extreme temperature increases during summer.[27][28] Temperature rises are expected to be further amplified by reductions in rainfall and the associated depletion of soil moisture, limiting evaporative cooling.[29] As a result, heat extremes are expected to increase significantly in both frequency and intensity across the MENA region. According to studies published by the Max Planck Institute for Chemistry, the number of very hot days in the region has doubled between the 1970s and the time when the report was published (2016).[27] The study further projects that heatwaves will occur for 80 days of the year by 2050 and 118 days of the year by 2100.[27] Combined with increased sandstorms associated with longer drought periods, predicted temperature rises would make large parts of the region uninhabitable.[27]

The average maximum temperature during the hottest days of the past 30 years has been 43 degrees Celsius.[10] Dutch atmospheric chemist Johannes Lelieveld has projected that temperature maximum's could reach almost 50 degrees Celsius under current climate scenarios established by the IPCC.[29] Johannes Lelieveld further projects that average summer temperatures are expected to increase by up to 7% across the MENA region, and up to 10% in highly urbanised areas.[29] Extreme heat has been identified as a serious threat to human health, heightening an individuals' susceptibility to exhaustion, heart attack and mortality.[30] Climate scientist Ali Ahmadalipour has projected heat-related mortality rates within the MENA region to be up to 20 times higher than current rates by the end of the century.[31]
Bei nur 1.5 Grad ist das schon so, dass da wohl mehr als 1/3 der Tage bis 2100 Dürre herrschen wird, und schon bis 2050 80 Tage Dürre im Jahr.
Städte die Alexandria werden im Meer untergehen.
Increasing water insecurity as a result of climate change is set to exacerbate existing food insecurities in the countries affected.[43] A study published by the World Food Porgramme has predicted a decline in crop yields by 30% in 2050 as a result of increasing droughts.[43] North African countries are highly vulnerable to reduced precipitation as 88% of the regions crops possess no irrigation, relying on consistent rainfall.[44] The consequences of these reduced harvests strongly impact rural regions and communities that rely heavily on agriculture as a source of income.[45]
In North Africa, Egypt is expected to be most affected by changes in sea level.[47] A third of the Nile Delta and large parts of Alexandria, Egypt's second largest city, lie below the mean global sea level.[49] These areas have been drained for agricultural purposes and undergone urban development, where inundation and flooding is prevented by sea walls and dams.[49] However, failures occurring in these structures, storm surges and extreme weather events could lead to the inundation of these areas in the future if sea levels continue to rise.[49] Agricultural areas in Egypt are particularly at risk, where a one-metre rise in sea level would submerge 12-15% of the nations total agricultural land.[50] This is estimated to displace 6.7 million people in Egypt and affect millions more who rely on agriculture for income.[50] A more moderate 50 cm increase in sea level has been projected to displace 2 million people and generate US$35 billion of damages.[51]
Man wird da auch nur noch sher spärlich irgendetwas anbauen können. Millionen von Menschen, allein in Ägypten (und an anderen Orten natürlich auch) werden auf der Flucht sein, weil sie dort nicht mehr leben können.

Bei 1.5 Grad. Und nur dort. Andere regionen der welt sind natürlich ebenfalls betroffen und es wird dort genauso aussehen, wie in Indian, China, Südamerika oder dem Rest von Afrika, aber auch Südeuropa.

Bei dem beste case, 1.5 Grad, den wir wohl schon gar nicht mehr erreichen können. Während wir auf eine 3 Grad Welt zusteuern, und es wegen herbeifantasierter (weil nicht wissenschaftlich fundierter) wirtschaftlicher Ängste und allerlei ausreden einfach zulassen wollen.

Findest du das nicht dramatisch?


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

29.07.2021 um 18:21
Zitat von shionoroshionoro schrieb:So eine Flut wie neulich in NRW und RLP ein event wird, kann ein Event sein, was alle zehn jahre passiert. Und natürlich nicht in Isolation, sondern im Zusammenspiel mit Waldbränden, anderen Fluten, Stürmen, neuen Krankheiten und Hitzewellen.
Willst Du der Natur etwa vorschreiben, wann sie Katastrophen produzieren darf und wann nicht? Es gibt keine "göttliche Garantie" auf Events, die maximal alle 10 Jahre passieren "dürfen"! Niemand schreibt der Natur vor, wann hier eine Überschwemmung und dort eine Dürre stattfinden "darf", und Waldbrände sind ohnehin oft menschengemacht, Ergebnis von Brandrodungen oder weil man nicht beachtet, daß es in Trockenwäldern (Kalifornien) ganz von Natur aus alle paar Jahre brennt, das ist nämlich die Art, wie Trockenwälder von abgestorbenem Pflanzenmaterial gereinigt werden. Das alles beweist nur, wie wenig Ahnung viele Menschen in Wahrheit von der Natur haben. Wer sein Haus nicht bei einem Waldbrand verlieren will, darf es nicht in einem Trockenwald bauen, so einfach ist das. Wer nicht überschwemmt werden will, muß genug Abstand/Höhe zum Wasser halten. Und so weiter.


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29.07.2021 um 18:22
@T.Rick

Es ist schlicht Fakt, dass sich diese Events wegen dem Klimawandel häufen und das nichts mit den Todeszahlen zu tun hat, sondern mit globalen Kreisläufen, die durch den Klimawandel empfindlich gestört oder zerstört werden (Stichwort Jetstream).


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29.07.2021 um 18:32
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Das stimmt nicht. Jahrhunderetkatastrophen sind events, die nur alle 100 Jahre passieren.
Du fällst also auch auf die Idee herein, daß es sowas wie feste Fristen gäbe. Damit ist man schon bei der Wahrscheinlichkeit von Super-GAUs in Atomkraftwerken gescheitert, wo es hieß, ein Super-GAU pro 2000 Jahre. Tschernobyl und Fukushima machen aber schon 4 Super-GAUs innerhalb von 30 Jahren (in Fukushima sind bekanntlich 3 Reaktoren explodiert).
Beschäftige Dich mal mit Wahrscheinlichkeitsberechnungen in Statistiken. Einmal in 100 Jahren ist genauso "möglich" wie zehnmal hintereinander in 10 aufeinanderfolgenden Jahren, so wie eine geworfene Münze rein zufällig hundertmal auf die gleiche Seite fallen kann oder bei jedem zweiten Versuch auf die andere.
Statistiken sind eine Sache, aber die Realität hält sich nicht an Statistiken. Die arbeitet mit reinem Zufall, und in reinen Zufallsereignissen gibt es immer auch "Cluster", also spontane und zufällige Anhäufungen von Ereignissen. Auch von Naturkatastrophen, die "laut Statistik" nur einmal in 100 oder 1000 Jahren passieren dürften. Auch die können als Cluster auftreten, viele Ereignisse gleichzeitig oder fast zeitgleich.


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29.07.2021 um 18:33
@T.Rick

Ich falle auf nichts herein, ich sage dir, dass es feste definition für begriffe wie 'Jahrhundert flut' gibt und diese Fluten sich häufen.
Bei den Dürren genauso.

Und das ist kein reiner Zufall, wenn diese Events sich immer weiter häufen und wir auch bereits wissenschaftlich verstehen, warum sie das tun: Nämlich wegen dem Klimawandel.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

29.07.2021 um 18:37
Ein Cluster von dem ich vor kurzem gelesen habe: das Jahr 1906. Jahr des großen Erdbebens von San Francisco, aber im gleichen Jahr gab es auch schwere Erdbeben in vielen anderen Teilen der Welt, in Chile, in Taiwan, in Japan und etliche andere Naturereignisse, es war weltweit ein sehr unruhiges Jahr. Zufall?
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Nämlich wegen dem Klimawandel.
Und das Klima wandelt sich immer. Wieder diese Illusion, man könne es auf einem bestimmten Stand "festnageln". Kann man nicht. Der Mensch ist nämlich nur ein Faktor unter mehreren.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

29.07.2021 um 18:39
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Erdbeben in vielen anderen Teilen der Welt, in Chile, in Taiwan, in Japan und etliche andere Naturereignisse, es war weltweit ein sehr unruhiges Jahr. Zufall?
Schlechter Vergleich


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

29.07.2021 um 18:39
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Und das Klima wandelt sich immer. Wieder diese Illusion, man könne es auf einem bestimmten Stand "festnageln". Kann man nicht. Der Mensch ist nämlich nur ein Faktor unter mehreren.
Das ist schlicht das Gegenteil von dem, was die Wissenscahft sagt. Der Mensch ist für den Klimawandel, den wir jetzt sehen, verantwortlich.

GEäußert hast du dich ja nicht dazu, wass demnächst in Nordafrika und dem nahen Osten passieren wird.


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29.07.2021 um 18:43
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Schlechter Vergleich
2021 wird auch als sehr unruhiges Jahr in die Geschichte eingehen. Diesmal halt Extremregen und Überschwemmungen in vielen Ländern.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:GEäußert hast du dich ja nicht dazu, wass demnächst in Nordafrika und dem nahen Osten passieren wird.
Im Nahen Osten wird es irgendwann zwischen Israel und den umliegenden Staaten krachen, denn klüger werden die Menschen in dieser Weltgegend leider nicht. Und wenn die Wasservorräte zu Ende gehen, was absehbar ist, ist das ein ziemlicher Grund es krachen zu lassen, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Nordafrika, bin ich Nostradamus? Ist ein ziemlich großes Gebiet. Was genau, Marokko, Tunesien?


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

29.07.2021 um 18:45
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Der Mensch ist für den Klimawandel, den wir jetzt sehen, verantwortlich.
Mitverantwortlich, aber nicht erst seit heute, der Mensch verändert die Natur schließlich schon seit Jahrtausenden.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

29.07.2021 um 18:45
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:2021 wird auch als sehr unruhiges Jahr in die Geschichte eingehen. Diesmal halt Extremregen und Überschwemmungen in vielen Ländern
Der Unterschied zwischen menschlichen Einfluss auf die Atmosphäre und auf tektonische Bewegungen sollte doch klar sein


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

29.07.2021 um 18:48
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:m Nahen Osten wird es irgendwann zwischen Israel und den umliegenden Staaten krachen, denn klüger werden die Menschen in dieser Weltgegend leider nicht. Und wenn die Wasservorräte zu Ende gehen, was absehbar ist, ist das ein ziemlicher Grund es krachen zu lassen, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Nordafrika, bin ich Nostradamus? Ist ein ziemlich großes Gebiet. Was genau, Marokko, Tunesien?
Wir sprachen über die Klimakrise. Hast du nichts dazu zu sagen, dass es in dem ganzen gebiet ab 2050 80 Tage Dürre im Jahr geben wird? Machst du dir nicht klar, was das bedeutet?
Warum weichst du so aus?
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Mitverantwortlich, aber nicht erst seit heute, der Mensch verändert die Natur schließlich schon seit Jahrtausenden.
Der Mensch ist der Grund für den KLimawandel, über den wir heute reden. Dass die Erde sich dauerhaft erwärmt, ist vorrangig unsere Schuld und wir könnten das, wenn wir aufhören zu emittieren, abmildern. Das ist fakt. Wenn du das nicht glaubst, bitte eine Quelle die das bestreitet.


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29.07.2021 um 18:53
Der menschliche Einfluß auf die Atmosphäre läuft auch schon seit Jahrtausenden. Wie lange pflanzen die Chinesen schon Reis und pumpen so Methan in die Luft, haben die alten Maya riesige Urwaldgebiete abgeholzt um Maisfelder anzulegen? Die Römer pflanzten Getreide in Nordafrika, wo sich heute Sanddünen erstrecken.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:dass es in dem ganzen gebiet ab 2050 80 Tage Dürre im Jahr geben wird? Machst du dir nicht klar, was das bedeutet?
Inwieweit ist das ein Unterschied zu heute, wo bereits jetzt die Landwirtschaft meist nur noch per künstlicher Bewässerung läuft, aus fossilen Wasserreserven die bald zu Ende gehen werden und deren Ausnutzung die natürlichen Quellen immer mehr versiegen läßt? Die Wüstenbildung in dieser Weltregion läuft schon seit den Zeiten der alten Ägypter. https://www.mpg.de/14239539/mpimet-jb-2019


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

29.07.2021 um 18:55
@T.Rick

Ich fragte nach einer Quelle, dass der Klimawandel nicht vorrangig Menschengemacht ist.
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Inwieweit ist das ein Unterschied zu heute, wo bereits jetzt die Landwirtschaft meist nur noch per künstlicher Bewässerung läuft, aus fossilen Wasserreserven die bald zu Ende gehen werden und deren Ausnutzung die natürlichen Quellen immer mehr versiegen läßt?
Dass dort kein Wasser da ist, um das zu machen, und durch den KLimawandel noch weniger. Dass die Agrarflächen zu einem großen Teil überschwemmt sein werden und dass bei enormer Trockenheit und Hitze auch mit Bewässerung vernünftige Bewirtschaftung nicht mehr machbar ist. Wir reden da über gebiete, die wie die Sahara aussehen werden.


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Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik

29.07.2021 um 18:58
https://www.carbonbrief.org/analysis-why-scientists-think-100-of-global-warming-is-due-to-humans
However, the science on the human contribution to modern warming is quite clear. Humans emissions and activities have caused around 100% of the warming observed since 1950, according to the Intergovernmental Panel on Climate Change’s (IPCC) fifth assessment report.
https://www.br.de/wissen/klimawandel-mensch-ursache-co2-emissionen-planetb-100.html
Schnellster Klimawandel aller Zeiten

Einen Wandel des Klimas hat es immer schon gegeben. Es gab kältere Phasen wie die Eiszeiten in der Erdgeschichte, aber auch wärmere Perioden. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt aber: Der Klimawandel, den wir derzeit erleben, der geht - im Gegensatz zu früheren Klimaveränderungen - sehr, sehr schnell. Er hat mit den natürlichen Klimaschwankungen der vergangenen Millionen Jahre der Erdgeschichte nichts mehr zu tun.
Das sind die Fakten. Du wirst keine seriösen, peer reviewed Klimawissenschaftler finden, die etwas anderes sagen. Also bitte erkenn doch an, dass es quatsch ist, die Erwärmung, die wir jetzt sehen, als normale Schwankung abzutun @T.Rick


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29.07.2021 um 20:50
Zitat von shionoroshionoro schrieb:WEnn du nicht siehst, dass seit FFF das Thema erst wirklich für Wahlen relevant wurde, stelle ichd eine politische Beobachtungsgabe in Frage.
Und ich stelle dein Leseverständnis in Frage wenn du nicht siehst das ich mich auf das erreichen der Klimaziele bezog. Ein paar Grüne mehr im Europaparlament macht noch keinen Klimawandel wett, sind immer noch in der Minderheit.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Ohne FFF hätte es auch nicht die Klage vor dem Verfassungsgericht gegeben, die unsere Regierung zwingt, einen konkreteren KLimaplan zu beschließen.
Wahnsinn, die Welt ist gerettet, der FFF Bewegung sei dank! Ein Plan war alles was man noch brauchte und nicht schon hatte. Unglaublich.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Und darum muss FFF kommen, und lautstark darauf hinweisen, dass man (wie auch du) siet jahrzehnten die Wissenschaft ignoriert, die eben klar macht, wie schrecklich schon zwei Grad erwärmung werden, und dass wir uns auf deutlich mehr zubewegen.
Ja, die Weltenretter. Es fehlt ja nur daran das die Leute nicht wissen wie schrecklich der Klimawandel ist. Ist ja nicht so das unter Anderen Al Gore oder Prinz Charles vor Jahren schon vor dem Untergang gewarnt hätten, oder man seit Jahrzehnten darüber spricht und eigens einen Klimarat gegründet hätte. Nein, diesmal werden alle auf die FFF hören. Wir stehen vor einem globalen Umbruch wie es die Menschheit noch nie gesehen hat. Soziales Dilemma usw. gibt es nicht, ist nur eine Erfindung der rechten um nichts unternehmen zu müssen...

*Ironie off*


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