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Ja zum Leben sagen

170 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Gott, Schicksal, Nein, Positiv, JA, Bestimmung, Akzeptanz, Optimismus, Akzeptieren

Ja zum Leben sagen

11.05.2018 um 22:28
Ich finde immer mehr zum weg des ja.

Es ist pure liebe zum Leben.

Alles hat einen Effekt auf uns. Und umgekehrt.

Das Leben direkt Leben ist ein alchimistischer Akt. Ein zurück finden zu einem hellen licht.


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Kotknacker
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Ja zum Leben sagen

12.05.2018 um 03:33
Dr.Manhattan schrieb am 14.03.2018:aber der trick ist , den verstand als nichts anderes als den fuss oder das ohr zu sehen.

so wie es gelehrt wird - du bist nicht dein verstand - der verstand ist ein Werkzeug - aber genau wie der rest deines Körpers ein unausweichlicher Bestandteil dieser menschenerfahrung.
Dr.Manhattan schrieb am 14.03.2018:ja sagen , ist die erkenntniss dass man ohne hirn nicht leben kann.

aber der trick ist , den verstand als nichts anderes als den fuss oder das ohr zu sehen.

so wie es gelehrt wird - du bist nicht dein verstand - der verstand ist ein Werkzeug - aber genau wie der rest deines Körpers ein unausweichlicher Bestandteil dieser menschenerfahrung.

wenn dir einer n nagel in die Hand schlägt , tut das weh ... da gibt's kein entkommen - genauso kann man dem verstand nicht entkommen. er ist fester teil dieser Erfahrung. du kannst dir nicht mal die schuhe zubinden ohne verstand.

dennoch kann man erwachen ... indem man sein wahres wesen erkennt - jenen teil der diese Erfahrung macht.

und dann muss man ja sagen ... zu diesem Drama das man glaubt zu sein.

doch das ist noch subotimal

denn ja sagen ist auch ein Verstandes akt

optimal ist - zu SEIN - einfach zu sein - und nichts anderes. da gibt's auch nichts zuzufügen - denn das wäre bereits eine Eigenschaft - DAS ist der letzte schritt - zu SEIN - ohne "etwas" zu sein.

und das kann man tun - wann immer man will - jetzt
Dr.Manhattan schrieb am 17.03.2018:ich denke wir waren alle mal Babys. voller potenzial. befähigt zu grösster liebe oder tiefstem hass. (ausser die gene machen uns von vornherein einen strich durch die Rechnung)

selbstmanagement ist das Zauberwort.

wir sammeln schmerz an - und dann leben wir aus diesem schmerz heraus. unser schmerz triggert den schmerz in anderen - unser Gehirn triggert andere Gehirne. ein riesiger schmerzkörper, der dauernd gereizt wird.

es ist gut sich so bischen als Roboter zu sehen - mit nur relativ freiem willen.
Dr.Manhattan schrieb am 06.04.2018:ich hab eine seltsame art die welt zu sehen an manchen tagen.

wenn man so bischen schmuddelig aufwuchs - also mit kiffen und rumlungern in parks - wilde Mädchen - dann hat man in der street einen seltsamen verbündeten.

man geht raus auf die strasse - und ist teil der street. wenn dich einer anpöbelt oder sonst ein mist passiert - dann kann man dann mit einer art verklärten Romantik das ganze beobachten - die street als lebenden Organismus - und man selber ein teil davon. dann kann einem nichts etwas anhaben. die street ist wild - und rauh - aber auch schön - und lebendig.

ich denke die schwarzen in den us Ghettos haben das selbe Feeling. wir haben den Vorteil dass es hier noch gesittet zugeht
Dr.Manhattan schrieb:Ich finde immer mehr zum weg des ja.

Es ist pure liebe zum Leben.

Alles hat einen Effekt auf uns. Und umgekehrt.

Das Leben direkt Leben ist ein alchimistischer Akt. Ein zurück finden zu einem hellen licht.
So wahr und wunderbar!


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12.05.2018 um 20:04
dedux schrieb am 10.03.2018:Dazu fällt mir Krishnamurti ein
wenn k. sagt: "bei dem bleiben was ist und nicht in die zukunft fliehen oder an der vergangenheit festhalten" dann ist das meiner
meinug nach auch ein "ja" zum leben, zum jetzt.


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Ja zum Leben sagen

09.06.2018 um 17:08
ja sagen - zu einer Sache - und der daraus geborenen gegensache

als wäre es Bewegung

du lehnt das ego ab - aber dein kampf dagegen , ist ebenfalls ego

der einzige weg ist ja sagen - und das heisst auch nein sagen können

du kannst das ego nicht besiegen bis zu du merkst dass du es als mensch nie loswirst.

du kannst das leid nicht besiegen , bis du erkennst , dass du es nie besiegen wirst

sag ja

sei unbedeutend

liebe


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Ja zum Leben sagen

09.11.2018 um 11:03
was toll ist ist ein JA ... und nichts als dieses ja

mach das JA (zu allem) zu einem mantra

setz dich mitten in die turbulenz ... und sag immerwieder JA. lass langsam deinen namen verschwinden - danach deine person - du bist gar nicht da ... es ist nur das JA da ... mitten in allem.


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19.03.2019 um 20:04
je älter man wird desto mehr merkt man wie sehr einen die schule verhunzt hat. ich muss in gar nichts der beste sein. ich bin ein menschliches fühlendes wesen ... ich habe fehler und neurosen ... normal ... mir sieht man das leben an. und das ist gut so.


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19.03.2019 um 20:07
Im Alter gilt der altgewordene Marcuse:

Erst im Alter kann die Freiheit auffällig wachsen:
Man will keine Karriere mehr, man kann keine mehr wollen.
Der Wettlauf ist vorbei.
Mit ihm: das Sich - Anpassenmüssen, das Einsteckenmüssen.
Mit ihm: die Angst den richtigen Zug zu versäumen.
Mit ihm: die Sorge aufs falsche Pferd zu setzen.
Mit ihm: das Wiederkäuen der blödesten Prunksätze des Zeitgeistes.


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19.03.2019 um 20:10
Dr.Manhattan schrieb:je älter man wird desto mehr merkt man wie sehr einen die schule verhunzt hat
......und ich bin so gerne in die Schule gegangen :)


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19.03.2019 um 20:18
@Katebeckett

kla ich mochtes auch. aber ist halt das alte motto: friss es oder lass es. was hatten wir schon für ne wahl.

ich finds nicht ok was einem da beigebracht wird.

gibt ja schon progressive schulen die ohne noten arbeiten.

hab erst letztens einen vortrag eine berühmten proffesors gekuckt. der meine diese objekt machung ist ganz schlimm ... du bist dies und jenes ... udn hast so und so zu sein. das ist in unserer ganzen geselschaft so. er meinte gesünder wäre es die menschen und vorallem kinder als subjekt zu siehen. also er meintezb ihm nicht sagen , das und das ist so und so ... sondern lieber seine neugier wecken und er neugierig nachfragt ... so verliert es nich tdie lust am lernen.


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20.03.2019 um 10:45
Die Schule kann einem nur das nötige Handwerkszeug liefern - Arbeiten muss man dann schon selbst. Das Leben lehrt uns mehr als die Schule.

Dummerweise wird man nicht vorher gefragt, in welche Welt man hinein geboren werden will - und ob überhaupt.
Aber wenn ich schon mal da bin, ungefragt, dann will ich auch sehen, was ich aus meinem Leben machen kann.

Jeder kriegt bei seiner Geburt eine Box voller LEGO geschenkt, sagt meine philosophische Irin. Welche Steine es sind, ob man aus den Steinen überhaupt irgendwas bauen kann, liegt nicht an uns. Aber wenn wir etwas daraus bauen können und wollen, dann liegt es an uns, was wir daraus machen.


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27.03.2019 um 21:17
Ich weiß nicht woher ich das habe. Eigentlich wurde mir eher Depressivität vorgelebt.

Aber ich hab immer Ja gesagt zum Leben. Natürlich, ein Gedanke wie "warum ich..." kam schonmal auf, dem entgegengesetzt steht ein:
Warum nicht!?

Wenn man sich ein bisschen zurücknehmen kann als Mensch, merkt man doch sehr schnell:

1. Es hätte schlimmer kommen können
2. Für jede Scheisse die passiert, kommt auch irgendwann eine gute, die sonst nicht passiert wäre
3. Es wäre nichts so wie es ist, wenn es nicht gewesen wäre wie es war
4. Warum hätte es dich nicht treffen sollen? Jedem passiert mal was. Mit welchem "Recht" solltest du davon verschont bleiben?
5. Natürlich JA zum Leben. Was denn sonst?
Wenn man sich verhält wie ein Opfer, wird man zum Opfer.

...
Und was auch schön ist, man kann ja auch aussteigen aus dem Mist. Es zwingt einen ja niemand weiterzuleben.


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Ja zum Leben sagen

14.05.2019 um 14:26
dieses "JA" ist im grunde nur fruchtbar mit dem jetzigen moment.

ja zum jetzt sagen

oder

ich bin jetzt sicher

nur das funktioniert

weil immer nur jetzt ist.

wenn du sagst wenn ich das und das mache , werde ich ja sagen und sicher sein. dann bist dus nicht. dann übst du nur in die zukunft kucken.

wir müssen uns beibringen ja zu sagen und sicher zu sein.

und das geht nur jetzt. dann lernen wir sicher zu "sein" ... und zwar im ewigen jetzt.


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14.05.2019 um 15:02
Dr.Manhattan schrieb:ja zum jetzt sagen
Dem Jetzt ginge es auch vollkommen am Arsch vorbei, wenn ich "Nein" sagen würde.
Dr.Manhattan schrieb:ich bin jetzt sicher
"Sicher" bist Du Dein ganzes Leben nicht. Dazu ist das Leben zu unberechenbar.
Dr.Manhattan schrieb:dann übst du nur in die zukunft kucken.
Was ist an "vorausschauendem Leben" so verkehrt?

All' mein Handeln und Unterlassen hat Folgen - nicht nur für mich. Besser, wenn ich vorher versuche, diese Folgen abzuschätzen.


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Ja zum Leben sagen

14.05.2019 um 15:13
@Doors

ich denke @Dr.Manhattan meint vor allem leute, die im JETZT nur die weit entfernte zukunft vor augen haben (das mache ich dann mal wenn ich pensioniert bin etc.).

man sollte mehr das JETZT geniessen und sich nicht alles für SPÄTER aufsparen, denn man weiss ja eben nie, ob es ein später überhaupt geben wird.


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Ja zum Leben sagen

14.05.2019 um 15:17
am besten man sieht den verstand als einen muskel.

wenn du immer in die zukunft blickt , übst du nur in die zukunft zu blicken. dann kommt die zukunft - und du kuckst wieder in die weitere zukunft , weil du dir das so beigebracht hast.

darum beginnt glück im jetzt. und bleibt für immer da.

im grunde muss man sich nur eine stunde am tag hinsetzen und bewusst ja zum jetzt sagen ... zusammen mit "ich bin sicher". so programmiert man sich um. im jetzt. immer nur jetzt.


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Ja zum Leben sagen

15.05.2019 um 09:45
Dr.Manhattan schrieb:zusammen mit "ich bin sicher"
Natürlich wünschen sich Menschen diese Sicherheit. Aber es gibt sie eben nicht, egal, wie sehr sie dazu zu ihren eingebildeten Göttern beten. Das Glück, sogar das menschliche Leben ist eine äusserst flüchtige Sache. Eben noch da - und in Sekundenbruchteilen schon weg. Für immer. Dessen bin ich mir beispielsweise stets bewusst und kann damit trotzdem gut leben.


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15.05.2019 um 10:59
@Doors

was kann dir denn passieren? die geselschaft beschützt dich vor fast allen urgefahren ... und der tod ... ach der tod ... den gibts eh nicht :D

also kann man sich das ruhig sagen.


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Ja zum Leben sagen

15.05.2019 um 11:49
Dr.Manhattan schrieb:die geselschaft beschützt dich vor fast allen urgefahren
Natürlich leben wir hier in einer "Vollkasko-Gesellschaft". Das ist ein unverdientes Privileg.

Ich erstaune Geflüchtete immer wieder mit unserer Vollkasko-Gesellschaft. Du bist entweder staatlich oder privat gegen alles und jedes Unheil abgesichert.
2016 trieben hier Versicherungsvertreter ihr Unwesen, die Geflüchteten alle möglichen und unmöglichen Versicherungen aufschwatzen wollten. das sorgte wahlweise für Unruhe wie für Gelächter bei denen.

Der Afghane kennt keine Kfz-Versicherung, der Iraner keine Haftpflicht, der Somali keine Hausratversicherung und der Eritreer keine Unfallversicherung. Wenn was passiert, passiert es eben. In schā' Allāh!

Wie mir eine Frau aus dem Südsudan erzählte: Krankenversicherung? Wenn das Kind schwer krank ist, wird es im Krankenhaus behandelt, so lange das Geld der Familie reicht. Danach stirbt es eben. Dann gehst Du nach Hause und bekommst in ein paar Monaten ein neues. Geht also offenbar auch ohne Krankenversicherung.

Ich hatte mal einen kleinen Parkplatzrempler in Anwesenheit einer Afghanin in meinem Auto. Der Unfallgegner und ich tauschten Adressen und Versicherungsdaten aus und fuhren nach freundlichem Gruss unserer Wege. "Was hast Du da gemacht?" fragte mich meine Begleiterin. "Alles geklärt. Wieso, wie läuft das denn in Deiner Heimat ab?" "Da prügeln sich die Männer, und wer gewinnt, nimmt dem anderen das Geld ab." Geht also offenbar auch ohne Kfz-Versicherung.

Alt, krank, behindert? Dann muss Dich eben die Familie durchbringen. Glücklich, wer eine hat. Pech, wer keine hat.
Dr.Manhattan schrieb:ach der tod ... den gibts eh nicht :D
Nun, dazu habe ich im Laufe meines Lebens schon zu viele Menschen unter den elendigsten Bedingungen krepieren sehen.
Dabei zu sein, wenn jemand stirbt, war in den meisten Fällen, bei denen ich anwesend war, keine angenehme Situation.

Ich muss allerdings zugeben, dass die meisten Menschen, deren Sterben ich miterleben musste, eines gewaltsamen und oft sehr, sehr qualvollen Todes gestorben sind. Sie wurden von Scharfschützen erschossen, von Granaten oder Minen zerfetzt oder sind bei lebendigem Leib verbrannt. Jemand, der vorne schreit, während er hinten bereits verbrennt, hat keinen schönen Tod, und nach meinem Eindruck sieht er auch "in der Sterbephase" keine" verstorbenen " Verwandten". "und sprechen sogar mit ihnen?" Nein, sie sprechen nicht, sie schreien, brüllen, weinen, jammern, winseln - bis sie endlich elendig krepiert sind.Den Tod anderer nehme ich schon ernst.

Mit meiner eigenen Sterblichkeit habe ich mich allerdings abgefunden. Wenn Game over, dann Game over. Danach habe ich wenigstens meine Ruhe.


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15.05.2019 um 13:07
@Doors

das sind doch nur details.

unterurgefahren verstehe ich eher. jeder hats warm - jeder hat zu essen - keiner muss angst vor raubtieren oder mördern haben. ausnahmen bestätigen die regel.

sicher in manchen ländern haben die das noch nciht. aber was hat das mit mir zu tun? ich bin sicher - jetzt. also immer.

es geht um as gefühl, sich sicher zu fühlen. das kann man auch mitten im bombenhagel haben, wenn man das einübt.

viel wichtiger als irgendwelche versicherungen , ist kindern ein sicheres umfeld zu schaffen. dann bleibt denen das normalerweise bis ins hohe alter.

und ich meine nicht das sterben. das ist irrelevant. sobald das herz aufhört zu schlaen , ist das drama vorbei. dann eröffnet sich das grosse reich des nichts.


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15.05.2019 um 16:50
Dr.Manhattan schrieb:es geht um as gefühl, sich sicher zu fühlen. das kann man auch mitten im bombenhagel haben, wenn man das einübt.
Mir ist bei meinem Aufenthalt in Kriegsgebieten niemand begegnet, der dieses Gefühl der Sicherheit unter Beschuss gehabt hätte. Man stumpft ab, man schliesst mit seinem Leben ab - aber "sicher" fühlt man sich ganz sicher nicht.

Vom sichern Port lässt sich’s gemächlich raten. (Schiller, Wilhelm Tell)

Vielleicht einfach mal ausprobieren?


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