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Gibt es Karma wirklich?

382 Beiträge, Schlüsselwörter: Arbeit, Karma, TAT
RoseHunter
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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 10:29
@-Therion-
-Therion- schrieb:ich glaube er/sie meint wenn man ein bewusstes leben führt also sein handeln und denken hinterfragt auch im bezug auf seine mitmenschen dann weiss man wer man ist und was man erreichen möchte.

man wird auf grund dessen ziele festsetzen können für die man den nötigen einsatz/selbstmotivation aufbringt um diese ziele auch wirklich zu erreichen wobei eigentlich nicht so wichtig ist ob man ziele tatsächlich erreicht denn der weg dorthin ist das ausschlaggebende,
- der weg ist das ziel - denn durch den weg lernt man und man entwickelt sich weiter.
So weit, so gut, nur gilt das für jede 08/15 Lebensbeschreibung genauso.
-Therion- schrieb:wenn unsere wünsche mit dem karma/schicksal übereinstimmen (also im einklang ist mit dem höchsten wohl oder auch unserem höchsten ICH ist) und man genau dieses ziel erreichen soll dann wird man immer seine wünsche verwirklichen können.
Nein, das beruht auf einem logischen Fehlschluss.
Du hast dann immer die Möglichkeit im Erfolgsfall zu sagen: "Siehste" und im Misserfolgsfall "Dann entsprachen deine Wünsche eben nicht dem Karma". Das Problem ist, dass eine solche Formulierung nicht ernst genommen wird, da die These "Karma" daduch prinzipiell unwiderlegbar gemacht wird.
-Therion- schrieb:wenn man es aber genau nimmt sind es eigentlich gar keine wünsche die wir haben - aus unserer menschlichen sichtweise gesehen schon - denkt man aber in einen größeren rahmen sind es eigentlich nur eingebungen aus unserem unterbewusstsein die man quasi als vorgegebene eckpunkte oder vorprogrammierters schicksal ansehen kann das uns in eine gewisse richtung lenkt wenn gewisse ziele anvisiert werden sollen und die wir als seelenwesen uns zurechtgelegt haben weil es wichtig für unsere weiterentwicklung ist.
Selbes Prinzip.
Eine nette Idee, die leider unwiderlegbar ist und deshalb nicht für voll genommen wird.
Solange Karmainterpreten das nicht erkennen sind leider sie es, die an der Oberfläche schwimmen, denn das gehört zum Proseminar Logik oder Wissenschaftstheorie.


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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 10:45
RoseHunter schrieb:Nein, das beruht auf einem logischen Fehlschluss.
Du hast dann immer die Möglichkeit im Erfolgsfall zu sagen: "Siehste" und im Misserfolgsfall "Dann entsprachen deine Wünsche eben nicht dem Karma". Das Problem ist, dass eine solche Formulierung nicht ernst genommen wird, da die These "Karma" daduch prinzipiell unwiderlegbar gemacht wird.
wenn es kein karma ist wie wäre es dann sonst zu erklären ?

- ich denke, dass jede erklärung genauso gut oder schlecht wie die karmatheorie ist weil es für solche subjektiven eindrücke niemals beweise geben wird können.


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RoseHunter
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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 11:01
@-Therion-
-Therion- schrieb:wenn es kein karma ist wie wäre es dann sonst zu erklären ?
Mit Glück und Pech, Statistik und ganz "weltlichen" Gründen.
-Therion- schrieb:- ich denke, dass jede erklärung genauso gut oder schlecht wie die karmatheorie ist weil es für solche subjektiven eindrücke niemals beweise geben wird können.
Dann verlässt man aber nie die Ebene von subjektiv = kann man nichts drüber sagen, sieht eben jeder so wie er es sieht und objektiv = lückenlos beweisbar, was ja auch großer Mist ist.

Ginge es nur darum zu sagen, dass Karma eine nette Idee ist, mit der man besser durchs Leben kommt, bräuchte man nicht zu diskutieren, spannend ist, ob es Karma wirklich gibt.

Es geht also darum, wie man die Ebene der sich immer wiederholenden Argumente und Strategien verlässt, die nie weiter führen, als dass nachher jeder die Meinung hat, die er vorher auch schon hatte.

Ansätze könnten die Formulierung einer falsifizierbaren Karmatheorie sein, nachprüfbare empirische Fakten oder die Frage, was Wirklichkeit überhaupt ist.


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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 11:35
RoseHunter schrieb:Mit Glück und Pech, Statistik und ganz "weltlichen" Gründen.
daraus ergeben sich aber unweigerlich folgende fragen :

woruf baut glück und pech auf - von welchen faktoren ist es abhängig - warum ist es von person zu person verschieden ausgeprächt - wie hängt es zusammen - warum ist pech abwendbar durch positives denken - warum kann sich aus einem unglücksfall der größte glücksfall ergeben - wieso wird es so unterschiedlich wahrgenommen und warum/wozu gibt es pech/glück überhaupt
usw. usw ...

alleine die aussage "ist eben pech/glück/statistik" befriedigt mich nicht wirklich :)
ausserdem kommt es auf die sichtweise an ob etwas als glück oder pech empfunden wird und dazu gibt es eine sehr schöne geschichte :


Zur Zeit des Bürgerkrieges gab es einen alten Rancher, der es sehr schwer im Leben hatte. Seine Frau war bei der Geburt des einzigen Sohnes gestorben und er selbst war durch eine Arthritis leicht gelähmt. Dafür erledigte sein Sohn die meiste Arbeit auf der Ranch. Der Rancher war seinerzeit wirklich ein freundlicher Mann, den jeder in der Stadt mochte.

Eines Tages war der Junge draussen und arbeitete auf dem Feld, als in der Nähe der Maultiere ein Blitz einschlug. Die Maultiere scheuten und das alte Geschirr konnte sie nicht halten. Es zeriss und die Maultiere flohen.
Ohne die Maultiere waren der Rancher und sein Sohn nicht in der Lage, die Ernte einzubringen, und sie kamen wirtschaftlich kaum noch über die Runden. Die ganze Stadt kam voller Mitleid auf sie zu: „Was für ein Pech“, sagten sie. Doch der alte Farmer sagte: „Glück oder Pech, wer weiss das schon?“

Nach einigen Tagen kamen die Maultiere zurück zur Ranch gelaufen und hinter ihnen folgten gleich noch eine ganze Herde Wildpferde. Der Farmer und sein Sohn ergriffen die Chance, weil die Pferde viel wert waren. Die Armeen beider Seiten im Bürgerkrieg zahlten viel Geld für Pferde. Sie liefen hinaus und öffneten die Gatter. Als die Pferde und Maultiere drinnen waren, schlossen sie die Gatter. Diesmal kam die ganze Stadt heran, um ihnen zu gratulieren: „Was für ein Glück“, sagten sie. Doch der Farmer sagte nur: “Glück oder Pech, wer weiss das schon?“

Am folgenden Tag ging der Sohn auf die Koppel, um die Pferde einzureiten, denn niemand würde ein Pferd kaufen, das man nicht reiten konnte. Doch das erste Pferd, auf das er stieg, bockte und schlug nach allen Seiten aus. Das Pferd warf den Jungen ab. Er hatte Glück, dass er nicht ernsthaft verletzt wurde, sondern sich nur einen Arm und das Schlüsselbein brach. Wieder kam die ganze Stadt und alle sagten. „Was für ein Pech!“ Der Farmer sagte nur: „Glück oder Pech, wer weiss das schon?“

Gleich am nächsten Tag marschierte die Armee durch die Stadt und zog jeden körperlich tauglichen Mann ein. Den Sohn des Farmers nahmen sie natürlich nicht mit, weil er Arm und Schlüsselbein gebrochen hatte. Wieder erschien die ganze Stadt und sagte: „Was für ein Glück!“ Der alte Rancher sagte einfach: „Glück oder Pech, wer weiss das schon?“ Die Armee zog nach Shiloh. Die Schlacht dort überlebten nur wenige...

Man kann einfach nie genau sagen, ob etwas Glück oder Pech ist.

Ginge es nur darum zu sagen, dass Karma eine nette Idee ist, mit der man besser durchs Leben kommt, bräuchte man nicht zu diskutieren, spannend ist, ob es Karma wirklich gibt.


Ansätze könnten die Formulierung einer falsifizierbaren Karmatheorie sein, nachprüfbare empirische Fakten oder die Frage, was Wirklichkeit überhaupt ist.
ob es karma wirklich gibt darauf kann es nur eine subjektive antwort geben weil nicht alle menschen gleich sind, jeder seine eigene persönlichkeit und erfahrungen hat/macht.

wir sind so individuell verschieden von den erblichen faktoren hin bis zu den psychischen und physischen das genau das wiederum zumindest für mich ein indiz FÜR karma sein kann - wie sonst könnte man diese unterschiede erklären.


interessant finde ich die frage was wirklichkeit überhaupt ist ...... gibt es sie, leben wir jetzt in ihr oder kommt sie erst - gibt es sie garnicht oder sieht alles ganz anders aus .... spannende frage


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stichling
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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 11:51
Wenn ein Mensch krank, hässlich, arm geboren wird, dann hat er keine oder kaum Chancen im Leben und das wäre ungerecht und einen ungerechten Schöpfer (Gott) ist undenkbar!! Wenn das aber ein Karma (Strafe) aus einem früheren Leben ist, dann wäre das verständlich.


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RoseHunter
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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 12:27
@-Therion-
-Therion- schrieb:woruf baut glück und pech auf - von welchen faktoren ist es abhängig
Auf Zufall.
-Therion- schrieb:warum ist es von person zu person verschieden ausgeprächt
Warum nicht, ist eben Zufall.
-Therion- schrieb:wie hängt es zusammen
Zufällig.
-Therion- schrieb:warum kann sich aus einem unglücksfall der größte glücksfall ergeben - wieso wird es so unterschiedlich
Weil Menschen ihr Leben uminterpretieren können und das Leben weiter geht.
-Therion- schrieb:wieso wird es so unterschiedlich wahrgenommen und warum/wozu gibt es pech/glück überhaupt
Es muss keinen Sinn des Lebens geben.
-Therion- schrieb:Man kann einfach nie genau sagen, ob etwas Glück oder Pech ist.
Richtig, aber das ist eine Frage der Interpretation, nicht von Karma.
-Therion- schrieb:ob es karma wirklich gibt darauf kann es nur eine subjektive antwort geben weil nicht alle menschen gleich sind, jeder seine eigene persönlichkeit und erfahrungen hat/macht.
Ja und, es war auch nicht jeder im KZ und dennoch glaubt man, dass das die Hölle ist.
-Therion- schrieb:wir sind so individuell verschieden von den erblichen faktoren hin bis zu den psychischen und physischen das genau das wiederum zumindest für mich ein indiz FÜR karma sein kann - wie sonst könnte man diese unterschiede erklären.
Jeder Biologe wird dir einen 2 Stunden Vortrag darüber halten können.
-Therion- schrieb:interessant finde ich die frage was wirklichkeit überhaupt ist ...... gibt es sie, leben wir jetzt in ihr oder kommt sie erst - gibt es sie garnicht oder sieht alles ganz anders aus .... spannende frage
Dann lass uns da ansetzen.
Was ist denn Wirklichkeit für dich?


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Kotknacker
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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 13:56
@RoseHunter
-Therion- schrieb:
woruf baut glück und pech auf - von welchen faktoren ist es abhängig

Auf Zufall.
Nur beim "Zufallsspiel" aka "Glückspiel". Das Leben ist kein Zufallsspiel. Karma bzw. die Geistigen Gesetze spielen durchaus eine Rolle. Und man selbst ist Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler zugleich. Der heilige Geist, der Vater, und der Sohn. :D
-Therion- schrieb:
warum ist es von person zu person verschieden ausgeprächt

Warum nicht, ist eben Zufall.
Eben nicht. :D Je näher eine Person zu sich Selbst gefunden hat umso weniger erscheint zufällig. Harte Speise. Deswegen wirst du jetzt im inneren womöglich laut aufschreien und mich und solchen die mir zustimmen kreuzigen wollen. ^^
-Therion- schrieb:
wie hängt es zusammen

Zufällig.
Diese Frage muss sich jeder selbst beantwortet. Es gibt immer Wirkungen die gesetzt worden sind und bewusst einfach nicht wahrnehmbar sind bzw. keine Erinnerung vorherrscht. Im Unterbewusstsein ist alles gespeichert. Gute wie Schlechte Erinnerungen. Dieses Aufzulösen anstatt zu "behandeln" sollte das ziel eines spirituellen ausgerichteten Menschen sein.
-Therion- schrieb:
warum kann sich aus einem unglücksfall der größte glücksfall ergeben - wieso wird es so unterschiedlich

Weil Menschen ihr Leben uminterpretieren können und das Leben weiter geht.
Jup. Da wären wir wieder beim Drehbuchautor. :)
-Therion- schrieb:
wieso wird es so unterschiedlich wahrgenommen und warum/wozu gibt es pech/glück überhaupt

Es muss keinen Sinn des Lebens geben.
Nein. Aber es ist absolut menschlich sich diese Frage zu stellen. Das deutet doch nur darauf hin, dass der heutige westliche Mensch die Existenz und die Gesellschaft ernsthaft hinterfragt. :)
-Therion- schrieb:
wir sind so individuell verschieden von den erblichen faktoren hin bis zu den psychischen und physischen das genau das wiederum zumindest für mich ein indiz FÜR karma sein kann - wie sonst könnte man diese unterschiede erklären.

Jeder Biologe wird dir einen 2 Stunden Vortrag darüber halten können.
Philosophie, der Grundstein aller Wissenschaften, kann endlose Vorträge darüber halten und daraus neue Grundsteine für weitere Wissenschaften schaffen. :)

-Therion- schrieb:
interessant finde ich die frage was wirklichkeit überhaupt ist ...... gibt es sie, leben wir jetzt in ihr oder kommt sie erst - gibt es sie garnicht oder sieht alles ganz anders aus .... spannende frage

Dann lass uns da ansetzen.
Was ist denn Wirklichkeit für dich?
Wo wir wieder bei der Philosophie wären. Dem eigenen Drehbuch des Lebens. :) Somit spricht jeder Wahrheit. Seine eigene. Keine Ansicht ist falsch. Nur der Austausch von Ideen/Philosophien kann zu neuen Wahrheiten führen, die alte in den Schatten stellen.


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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 14:59
Soeben habe ich das folgende Video gefunden:



Ist eine ganz interessante Sicht auf das Thema. Was haltet ihr davon?


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Kotknacker
ehemaliges Mitglied

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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 15:50
@Reliable
Reliable schrieb:Ist eine ganz interessante Sicht auf das Thema. Was haltet ihr davon?
Für die 2 Minuten wirklich gut auf den Punkt gebracht. :)


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indigodave
ehemaliges Mitglied

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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 16:15
@Reliable
Reliable schrieb:Ist eine ganz interessante Sicht auf das Thema. Was haltet ihr davon?
Wenn ich nur schon Strafe höre muss ich lachen :)


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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 16:20
indigodave schrieb:Wenn ich nur schon Strafe höre muss ich lachen :)
Aus welchem Grund? Strafe ist kein besonders lustiges Wort.


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indigodave
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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 16:21
@Reliable

Weil es keine Strafe gibt.

Wer soll dich Strafen wenn du tod bist, du dich Selber?

wer will kann das machen.


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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 16:52
RoseHunter schrieb:Auf Zufall.
was ist zufall , worauf baut er auf, ectr. .... selbes spielchen wie oben mit dem glück/pech und das kann man mit allen antworten die daraus enstehen endlos weiterführen ...... am ende wird man allerdings genau so schlau sein wie vorher :)

zudem bin ich der meinung, dass es keine zufälle gibt - wenn ich die "zufälle " die sich in meinem leben schon ereignet haben hinterfrage dann steht immer ein sinn dahinter denn diese sogenannten zufälle haben mein leben immer positiv beeinflusst bzw. in die für mich richtige richtung gelenkt.
RoseHunter schrieb:Es muss keinen Sinn des Lebens geben.
das ist richtig aber warum sollte man so negativ darüber denken wenn man diese einmalige chance nutzen und etwas positives daraus machen kann.

- der sinn des lebens ist dem leben einen sinn zu geben - so sehe ich das jedenfalls.
RoseHunter schrieb:Richtig, aber das ist eine Frage der Interpretation, nicht von Karma.
vielleicht ist karma auch die interpretation der lebensituation bzw. entsteht es daraus .....

ich las mal etwas von der annahme dass wir in einer multidimensionalen welt leben könnten mit unzähligen universen - wenn dies der fall ist dann gibt es uns xxxxx mal in diversen welten gleichzeitig und jede entscheidung führt uns in ein anderes multiuniversum wie bei einem zug wo weichen gestellt werden und dieser die gleise wechselt.

auch eine spannende annahme für die die wissenschaft noch nach bestätigung sucht
RoseHunter schrieb:Dann lass uns da ansetzen.
Was ist denn Wirklichkeit für dich?
noch bin ich der meinung das dass hier und jetzt also dieses leben die wirklichkeit ist - bin mir aber nicht so sicher weil jeder mensch ein anderes bild von dieser/seiner wirklichkeit hat und das spricht eigentlich gegen eine allgemein gültige/gleiche wirklichkeit.

nicht mal die rahmenbedingungen sind die selben ..... lass mal ein paar personen einen baum, ein haus oder eine situation beschreiben oder besser noch aufzeichnen/schreiben und du wirst wissen was ich meine - ich machte mal in einer gruppe diesen test und das ergebnis war wirklich verpflüffend weil wir alle unterschiedlich wahrnehmen.

daher wäre es möglich dass es soetwas wie wirklichkeit garnicht gibt sondern nur den moment in dem etwas erlebt wird für uns als wirklichkeit zählt .... ich kann es schwer beschreiben .... ein versuch:

unsere vergangenheit zb. war für uns zu dem zeitpunkt wo wir etwas erlebten und genau in diesem zeitpunkt die wirklichkeit wenn ich aber über meine vergangenen erlebnisse nachdenke, mich zurückerinnere dann kommt mir diese zeit so unwirklich vor, eher wie ein traum.


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13.12.2014 um 16:54
Dann lass uns da ansetzen.
Was ist denn Wirklichkeit für dich?

Wo wir wieder bei der Philosophie wären. Dem eigenen Drehbuch des Lebens. :) Somit spricht jeder Wahrheit. Seine eigene. Keine Ansicht ist falsch. Nur der Austausch von Ideen/Philosophien kann zu neuen Wahrheiten führen, die alte in den Schatten stellen.
sehr gut auf den punkt gebracht :)


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Gibt es Karma wirklich?

13.12.2014 um 17:12
indigodave schrieb:
Wenn ich nur schon Strafe höre muss ich lachen :)



Aus welchem Grund? Strafe ist kein besonders lustiges Wort.
ich halte auch nichts von strafe oder schuld - das ist meines erachtens eine falsche auffassung von karma. ich sehe karma als chance zur weiterentwicklung an weil ich denke das alles was wir erleben auf ursache und wirkung beruht - es liegt also in unserer hand welche reaktion wir auf unser handeln erhalten bzw. welche konsequenzen unser handeln nach sich zieht.

also daher gibt es zumindest aus meiner sicht gesehen keine strafe/schuld sondern nur ursache und wirkung bzw. aktion/reaktion - was hinterfragt werden möchte.


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RoseHunter
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Gibt es Karma wirklich?

15.12.2014 um 09:18
@Kotknacker
Kotknacker schrieb:Das Leben ist kein Zufallsspiel
Weil?
Kotknacker schrieb:Je näher eine Person zu sich Selbst gefunden hat umso weniger erscheint zufällig. Harte Speise.
Vor allen Dingen eine erneute zirkuläre Begründung.
Wer dem Selbst nahe ist, dem erscheinen immer weniger Zufälle, wer an Zufälle glaubt, ist dem Selbst noch nicht nahe.

Damit nicht das große Gähnen einsetzt, müssen Belege dafür her, warum Selbst und Zufall zuverlässig korrespondieren.
Kotknacker schrieb:Diese Frage muss sich jeder selbst beantwortet. Es gibt immer Wirkungen die gesetzt worden sind und bewusst einfach nicht wahrnehmbar sind bzw. keine Erinnerung vorherrscht. Im Unterbewusstsein ist alles gespeichert. Gute wie Schlechte Erinnerungen. Dieses Aufzulösen anstatt zu "behandeln" sollte das ziel eines spirituellen ausgerichteten Menschen sein
Wie denn, wenn man sich nicht erinnert, wie du schreibst?
Und was haben Erinnerungen mit Karma zu tun?
Weil Menschen ihr Leben uminterpretieren können und das Leben weiter geht.

Jup. Da wären wir wieder beim Drehbuchautor. :)
Ja, aber Karma ist an dieser Stelle nicht notwendig.
Es muss keinen Sinn des Lebens geben.

Nein. Aber es ist absolut menschlich sich diese Frage zu stellen.
Natürlich, das würde ich nie bestreiten.
Aber dennoch muss es keinen höheren oder tieferen Sinn unserer Existenz geben.
Jeder Biologe wird dir einen 2 Stunden Vortrag darüber halten können.

Philosophie, der Grundstein aller Wissenschaften, kann endlose Vorträge darüber halten und daraus neue Grundsteine für weitere Wissenschaften schaffen. :)
Und welcher akademische Philosoph ist heute noch von Karma überzeugt?
Kotknacker schrieb:Wo wir wieder bei der Philosophie wären. Dem eigenen Drehbuch des Lebens. :) Somit spricht jeder Wahrheit. Seine eigene. Keine Ansicht ist falsch. Nur der Austausch von Ideen/Philosophien kann zu neuen Wahrheiten führen, die alte in den Schatten stellen.
Diese Ansicht haben selbst postmoderne Interpreten schon längst überwunden.


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RoseHunter
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Gibt es Karma wirklich?

15.12.2014 um 09:44
@-Therion-
-Therion- schrieb:zudem bin ich der meinung, dass es keine zufälle gibt - wenn ich die "zufälle " die sich in meinem leben schon ereignet haben hinterfrage dann steht immer ein sinn dahinter denn diese sogenannten zufälle haben mein leben immer positiv beeinflusst bzw. in die für mich richtige richtung gelenkt.
Kann ja sein, aber das das mehr ist als eine private Tröstungsidee, die dich dein Leben gut ertragen lässt (was ja mehr ist, als nichts), das sollten wir versuchen darzustellen.
Was macht die Idee von Karma zu einer Notwendigkeit, nicht zu einer beliebigen Hülse?
-Therion- schrieb:- der sinn des lebens ist dem leben einen sinn zu geben - so sehe ich das jedenfalls.
Kann man so sehen, aber was, wenn das jemand nicht kann oder will, weil er depresssiv ist oder Skeptiker? Dann kommt gerne die "Dann sind die eben noch nicht so weit"-Phrase, aber genau das, dass man durch diese Sicht tatsächlich weiter, entwicklter ist, wird als Prämisse vorausgesetzt aber dann nicht erklärt.
Denn diese Phrase kann problemlos jeder Nazi oder radikale Terrorist für sich verwursten.
Weil die meisten Karmaleutchen lieb und friedlich sind, lässt man sie als harmlose Spinner gewähren, aber für voll nimmt sie keiner und das oft aus gutem Grund, weil die Struktur ihrer Aergumente lausig ist. Überinterpretationen reichen sich die Hand mit simpelsten Fehlschlüssen und da drehen sich die meisten schnell um und die etwas weniger Intelligenten bleiben hängen und lassen sich von Aussagen betören, die um Sinn, Tiefgang und dass man das ganz große Rad dreht, kreisen.
Verführerisch für das Ich, spirituell gesehen eine einzige Katastrophe, jener "spirituelle Materialismus" den Chögyam Trungpa so schön auseinander nimmt.
-Therion- schrieb:ich las mal etwas von der annahme dass wir in einer multidimensionalen welt leben könnten mit unzähligen universen - wenn dies der fall ist dann gibt es uns xxxxx mal in diversen welten gleichzeitig und jede entscheidung führt uns in ein anderes multiuniversum wie bei einem zug wo weichen gestellt werden und dieser die gleise wechselt.

auch eine spannende annahme für die die wissenschaft noch nach bestätigung sucht
Und die nichts weiter als ein Notausgang ist.
Dass etwas noch nicht widerlegt werden konnte, ist das schwächste aller Argumente und eigentlich ein Ausschlusskritierium aus dem rationalen Diskurs. Das ist wirklich ein blinder Pfad, zumal man nicht angeben kann, was es denn nun bedeutet, wenn ich in Welt 2367 lebe und in der möglichen Welt 524586 drei Arme habe und in Welt 16896 gerade im Lotto gewonnen habe, während ich mich in Welt 933 gerade aus Verzweiflung von einer Brücke stürze.
-Therion- schrieb:noch bin ich der meinung das dass hier und jetzt also dieses leben die wirklichkeit ist - bin mir aber nicht so sicher weil jeder mensch ein anderes bild von dieser/seiner wirklichkeit hat und das spricht eigentlich gegen eine allgemein gültige/gleiche wirklichkeit.
Ja, guter Gedanke.
Aber gibt es was, was so gut wie alle gleich sehen und etwas, was sehr unterschiedlich gedeutet wird?
-Therion- schrieb:nicht mal die rahmenbedingungen sind die selben ..... lass mal ein paar personen einen baum, ein haus oder eine situation beschreiben oder besser noch aufzeichnen/schreiben und du wirst wissen was ich meine - ich machte mal in einer gruppe diesen test und das ergebnis war wirklich verpflüffend weil wir alle unterschiedlich wahrnehmen.
War denn jedem klar, dass der jeweils andere - trotz unterschiedlicher Wahrnehmung - von einem Baum geredet hat?
-Therion- schrieb:daher wäre es möglich dass es soetwas wie wirklichkeit garnicht gibt sondern nur den moment in dem etwas erlebt wird für uns als wirklichkeit zählt .... ich kann es schwer beschreiben .... ein versuch:

unsere vergangenheit zb. war für uns zu dem zeitpunkt wo wir etwas erlebten und genau in diesem zeitpunkt die wirklichkeit wenn ich aber über meine vergangenen erlebnisse nachdenke, mich zurückerinnere dann kommt mir diese zeit so unwirklich vor, eher wie ein traum.
Die andere Deutung ist, dass es mehrere Wirklichkeiten gibt.
Einige Konstruktivisten trennen bspw. "Wirklichkeit" (das, was wir - jeder einzelne für sich - wahrnehmen) und "Realität" (wie die Dinge oder Sachverhalte tatsächlich sind).


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Gibt es Karma wirklich?

15.12.2014 um 12:36
RoseHunter schrieb:Kann ja sein, aber das das mehr ist als eine private Tröstungsidee, die dich dein Leben gut ertragen lässt (was ja mehr ist, als nichts), das sollten wir versuchen darzustellen.
tröstungsidee wäre es dann wenn ich mir diverse "zufälle" sozusagen schönreden würde wenn sich zb. daraus negative konsequenzen ergeben würden aber wenn ich die positiven konsequenzen zurückführe oder besser gesagt im zusammenhang mit schicksalshaften begebenheiten erkenne dann handelt es sich eher um ein analysieren von lebensituationen.
RoseHunter schrieb:Was macht die Idee von Karma zu einer Notwendigkeit, nicht zu einer beliebigen Hülse?
die notwendigkeit ist nicht gegeben - entweder der karmagedanke entwickelt sich im laufe (s)eines leben aus einem selbst heraus oder es "passiert" einfach nicht.

- eine hülse ist es nur dann wenn man den karmagedanken für sich nicht nachvollziehen kann oder sich dieses denken zwanghaft aneignen möchte.

- ich sage es mal anders ---> der karmagedanke entsteht im inneren eines menschen indem sich ein bewusstsein dafür entwickelt und wo regelrecht der drang verspürt wird alles zu hinterfragen/analysieren zu müssen - nach dem "warum etwas passiert" zu fragen, denn sinn zu suchen bzw. den erlebnissen einen sinn zu geben ist die motivation dahinter. man will lernen, verstehen, erkennen an sich arbeiten und sich auch weiterentwickeln.

also was ich damit zum ausdruck bringen möchte ----> man liest keine bücher um die karmatheorie auf sein leben zu übertragen bzw. sich diese denkweise anzueignen sondern man selbst ist irgendwann an einem punkt in seinem leben angelangt wo man gewisse /muster in seinem leben erkannt hat, wo man hinterfragt/analysiert und wo sich die karmatheorie ganz automatisch entwickelt

- der karmagedanke wäschst in einer person und wird zur überzeugung genau auf grund der analyse der diversen lebensituation. - es ist wie ein puzzel mit einem gewissen "aha " effekt wenn man mal anfängt sich mit seinem leben/erlebnissen und den erkenntnissen daraus auseinander zu setzen.
Kann man so sehen, aber was, wenn das jemand nicht kann oder will, weil er depresssiv ist oder Skeptiker? Dann kommt gerne die "Dann sind die eben noch nicht so weit"-Phrase, aber genau das, dass man durch diese Sicht tatsächlich weiter, entwicklter ist, wird als Prämisse vorausgesetzt aber dann nicht erklärt.
hier muss man hinterfragern ------> warum ist jemand/bin ich depressiv oder skeptisch -dem sollte man auf den grund gehen .... dazu gehört natürlich sehr viel selbkritisches denken ...

ich versuche es dir anhand meiner erlebnisse zu erklären ....

ich war auch mal depressiv, sogar kurz vor dem suezid aber genau deshalb weil ich ich mich immer selbst als opfer sah, mich bemittleidete - die anderen waren immer die bösen die mir mein leben versauten, mir steine in den weg legten, mich nicht leiden konnten ..... und ja, ich war selbst schuld an dieser situation aber ich war noch nicht soweit es zu erkennen!

---> war noch nicht soweit im sinne von = das eigene ego war zu stark ausgeprächt als dass ich mir eingestehen konnte /wollte mir irgendwelche fehler einzugestehen.

warum ? zum einen hatte ich kein selbstwertgefühl aber ein zu großes ego und zum anderen konnte ich durch mein negatives denken und der selbstbemittleidung gar keine anderen erfahrungen sammeln als immer wieder die opferrolle einzunehmen.

---> mein denken "ich bin nichts wert, alle wollen mir nur schlechtes, keiner liebt mich, die anderen sind schuld ectr. war verantwortlich dafür wie ich bei anderen angekommen bin und warum es überhaupt zu depressionen kam. auch die erwartungshaltung die ich hatte gegenüber anderen personen spielte eine große rolle.

- ich hatte depressionen weil ich nicht meine fehlverhalten sah sondern nur das verhalten anderer mirgegenüber be- und verurteilte.

ich erwartete mir von anderen nämlich das was ich mir selbst nicht geben konnte. liebe, anerkennung, offenheit, ehrlichkeit, wertschätzung ectr. - und wie konnte mir das zuteil werden wenn ich gegensätzliche signale aussendete.

irgedwann war ich es leid mich immer nur als opfer wahrzunehmen und begann nicht nur die erlebnisse sondern auch mich selbst zu hinterfragen.

----> selbstbild/fremdbild passten nicht zusammen - ich war nach aussen hin nicht der mensch der ich im inneren war oder wie ich wollte von anderen gesehen/empfunden zu werden. also musste ich an meiner persönlichkeit etwas ändern damit mich die menschen so wahrnehmen wie ich in meinem inneren bin, mich selbst sehe und gesehen werden will.

hierbei kommt das ressonanzgesetz zu tragen - wenn ich negative signale aussende werde ich auch negative ressonanz bekommen.

ich arbeitet also an meinem denken, sichtweise und einstellung, versuchte positiv zu denken, hörte auf andere und vorallem mich selbst zu belügen und öffnete mich meinen mitmenschen indem ich aussprach was ich dachte und fühlte - denn nur wenn mein unfeld weiss wer ich bin, wie ich denke und fühle werde ich richtig eingeschätzt und nicht missverstanden werden. - das wurde mir plötzlich klar.

- viele menschen verschließen sich oder setzen sich ein maske auf, sind einfach nicht die person die sie in ihrem inner sind. in der meinung sich dadurch zu schützen oder um nicht verletzt zu werden - durch diese signale die damit gesetzt werden trifft aber genau das ein was man nicht möchte.

- man wird zwangsweise falsch beurteilt und verletzt werden weil das umfeld solche menschen nicht einschätzen kann und somit der umgang ziemlich schwierig ist mit solchen personen - dann heisst es immer "mich versteht sowieso keiner, mir kann keiner helfen " - ja wie auch wenn man sich verschließt, nicht ehrlich zu sich selbst ist und nicht beginnt sich selbst zu helfen indem man offener wird.


als ich die ganzen zusammenhänge begriff, die schuld an mir bzw. an meinem verhalten und denken erkannte begann ich auch mich zuerst mal elbst wertzuschätzen - zu lieben, mich zu respektieren und versuchte auch mir selbst respekt und anerkennung zu geben - natürlich auch anderen gegenüber.

und siehe da all jenes was ich mir zuvor von anderen erwartet , selbst nicht geben konnte und nicht bekam weil ich es auch nicht ausstrahlte erhielt ich nun zurück weil sich mein ganzes auftreten auch verändert hatte. - ich war selbstbewusster geworden und schraubte meinen egoismus herunter.



- hätte ich damit weitergemacht mich immer wieder in die opferrolle zu begeben und mich weiterhin selbst bemittleidet dann wäre ich heute nicht dort wo ich jetzt bin bzw. vermutlich gar nicht mehr am leben. - sprich die negativen erlebnisse und deren erkentnisse daraus, das analysieren waren es die mich zu den menschen werden lies der ich innerlich immer gewesen bin aber nach aussen nicht zeigen konnte.

mein leben veränderte sich von da an zum positiven und hat sich bis heute nicht geändert.
RoseHunter schrieb:
Weil die meisten Karmaleutchen lieb und friedlich sind, lässt man sie als harmlose Spinner gewähren, aber für voll nimmt sie keiner und das oft aus gutem Grund, weil die Struktur ihrer Aergumente lausig ist. Überinterpretationen reichen sich die Hand mit simpelsten Fehlschlüssen und da drehen sich die meisten schnell um und die etwas weniger Intelligenten bleiben hängen und lassen sich von Aussagen betören, die um Sinn, Tiefgang und dass man das ganz große Rad dreht, kreisen.
Verführerisch für das Ich, spirituell gesehen eine einzige Katastrophe, jener "spirituelle Materialismus" den Chögyam Trungpa so schön auseinander nimmt.
ich glaube dann ist man auf die falschen personen getroffen die meinen karma verstanden zu haben oder dieses denken übernommen haben weil es ihnen vernünftig erscheint - oder welche gründe auch immer sie haben.

menschen die von karma überzeugt sind so wie ich zb. weil sie vielleicht auch die auswirkungen selbst erlebt haben werden niemals darüber sprechen bzw. andere davon überzeugen wollen. es ist eine persönliche sache/einstellung die man nicht kundtut

- es sei denn man wird dannach gefragt und dann bin ich gerne bereit meine ansichten zu erklären wie ich es oben getan habe auf die aussage bezogen "dann ist man eben noch nicht so weit" bzw. warum es eine entwicklungssache ist ob man karma für möglich hält oder nicht.

ich merke im gespräch auch recht schnell wenn jemand dem thema gegenüber negativ eingestellt ist schon alleine am gesichtsausdruck oder an der gästik, oder wenn man mich fragt und meine antworten nicht für voll genommen werden dann spreche ich auch nicht weiter und akzeptiere die meinung des anderen. - dann ist das thema auch vom tisch.

menschen die an karma glauben sind also nicht immer spinner - da steckt oft jahrzehnte lange arbeit der anaylse und arbeit an sich selbst und seiner persönlichkeit dahinter - jedenfalls würde ich mich nicht als ein solcher bezeichnen :)


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Gibt es Karma wirklich?

15.12.2014 um 12:45
RoseHunter schrieb:War denn jedem klar, dass der jeweils andere - trotz unterschiedlicher Wahrnehmung - von einem Baum geredet hat?
es wurde ein großes bild gezeigt wo eine landschaft mit einem einzelnen fast kahlen baum zu sehen war mit nur ein paar blättern und ästen und der sogar im vordergrund stand und das bild dominierte - die personen mussten das bild abmahlen so wie sie es eben wahrnemen.

der baum sah fast bei jedem anders aus - er glich manchmal nicht mal dem bild - bei anderen waren äste dort wo keine im bild zu sehen waren oder umgekehrt - die anzahl der doch übersichtlichen blätter war unterschiedlich groß ectr.


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Gibt es Karma wirklich?

15.12.2014 um 14:47
@RoseHunter
Transformer schrieb:
Das Leben ist kein Zufallsspiel

Weil?
..jeder seines Glückes Schmied ist. Altes Sprichwort. Alte Weisheit. Und Ferner: Das Gesetz der Resonanz. Gleiches zieht Gleiches an. Negative Gedanken (inkl. Emotionen) ziehen Negatives an, Positive Gedanken Positives. Du verabscheust Wasser? Das Leben wird dir Regen schenken, bis du gelernt hast damit umzugehen.

Transformer schrieb:
Je näher eine Person zu sich Selbst gefunden hat umso weniger erscheint zufällig. Harte Speise.

Vor allen Dingen eine erneute zirkuläre Begründung.
Wer dem Selbst nahe ist, dem erscheinen immer weniger Zufälle, wer an Zufälle glaubt, ist dem Selbst noch nicht nahe.

Damit nicht das große Gähnen einsetzt, müssen Belege dafür her, warum Selbst und Zufall zuverlässig korrespondieren.
Wo das Gähnen einsetzt schafft Neugier Abhilfe. Der beste wissenschaftliche Beleg ist das Experiment. In dem Fall das Selbstexperiment. Hilfe zur Selbstfindung gibt es im Außen genug, falls man noch keinen Zugang zum Innen hat. Das allgemeingültige Rezept gibt es nicht für den Einzelnen. Jeder hat seinen eigenen Code zum Knacken mit in die Wiege bekommen. Vielleicht gibt es auch in den Weiten des WWW eine wissenschaftliche Publikation zu dem Thema mit einer signifikanten Anzahl von Selbstfindern, die dem Zu-Fall eine neue Bedeutung gegeben haben. Wer sucht, der findet.


Transformer schrieb:
Diese Frage muss sich jeder selbst beantwortet. Es gibt immer Wirkungen die gesetzt worden sind und bewusst einfach nicht wahrnehmbar sind bzw. keine Erinnerung vorherrscht. Im Unterbewusstsein ist alles gespeichert. Gute wie Schlechte Erinnerungen. Dieses Aufzulösen anstatt zu "behandeln" sollte das ziel eines spirituellen ausgerichteten Menschen sein

Wie denn, wenn man sich nicht erinnert, wie du schreibst?
Zunächst die Baustellen/offensichtliche Blockaden die im Unterbewusstsein schlummern wecken und heilen: Ängste, Traumatas, Abneigungen. Diese versperren den Zugang zu den Erinnerungen. Auch zu den Guten.
RoseHunter schrieb:Und was haben Erinnerungen mit Karma zu tun?
Viel. Sie bestimmen dein Schicksal. Vorallem wenn sie im Unterbewusstsein schlummern (s.o.) und nicht verarbeitet worden sind.

Weil Menschen ihr Leben uminterpretieren können und das Leben weiter geht.

Jup. Da wären wir wieder beim Drehbuchautor. :)

Ja, aber Karma ist an dieser Stelle nicht notwendig.
Das grundsätzliche Verständnis über das Konzept des Karmas ist Voraussetzung zum Drehbuchautor. Das Begriff "Karma" hat im Drehbuch selbst nichts verloren. Das stimmt.
Jeder Biologe wird dir einen 2 Stunden Vortrag darüber halten können.

Philosophie, der Grundstein aller Wissenschaften, kann endlose Vorträge darüber halten und daraus neue Grundsteine für weitere Wissenschaften schaffen. :)

Und welcher akademische Philosoph ist heute noch von Karma überzeugt?
Sergei Nikolajewitsch Lasarew, um mal einen von vielen Namen zu nennen. ^^
Transformer schrieb:
Wo wir wieder bei der Philosophie wären. Dem eigenen Drehbuch des Lebens. :) Somit spricht jeder Wahrheit. Seine eigene. Keine Ansicht ist falsch. Nur der Austausch von Ideen/Philosophien kann zu neuen Wahrheiten führen, die alte in den Schatten stellen.

Diese Ansicht haben selbst postmoderne Interpreten schon längst überwunden.
Akademikerquelle(n)? Wie ist die moderne Ansicht? :)


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