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Der Prophet Mohammed

237 Beiträge, Schlüsselwörter: Mohammed, Prophet

Der Prophet Mohammed

09.11.2019 um 08:28
Duhaa schrieb:sogenannte Buchreligionen
Du meinst eher Schrifften ?
Wurde Mohammed nicht von Erzengel Gabriel aufegefordert die Schrifften zu lesen (3 x Lies)?

Und wenn wir schon dabei sind wiederhole ich meine ausstehende Frage, wenn die beantwortest
würdest wäre schön.

"Wie kommst du den Koran als im historischen Kontex zu betrachten, schliesslich geht es hier um
Göttliche Offenbarung und wenn man dann alles historisch sieht dann wozu dann all das ganze."


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09.11.2019 um 09:10
Threadkiller2 schrieb:Du meinst eher Schrifften ?
Buchreligion passt schon:
Wikipedia: Buchreligion
Der klassische Typ der Buchreligion wird durch Judentum, Christentum, Islam und Bahaitum verkörpert


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09.11.2019 um 09:11
@Kybela
Dann gehört der Koran (Islam) auch dazu.


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09.11.2019 um 09:18
Threadkiller2 schrieb:Dann gehört der Koran (Islam) auch dazu.
ja. Und?
Threadkiller2 schrieb:wenn man dann alles historisch sieht dann wozu dann all das ganze
manche fallen vom Glauben ab, und andere basteln sich selber etwas. Die sehen das Buch als Rohmaterial, aus dem etwas Eigenes gebacken werden kann.
Mir dünkt, das ist zB im Buddhismus sogar so vorgesehen.


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Der Prophet Mohammed

09.11.2019 um 09:22
Kybela schrieb:Zwei Schulen waren daran beteiligt. In der ersten Runde füllten 199 Schüler den Fragebogen aus. Nur einer weigerte sich. In der zweiten Schule wurden etwa 100 Schüler gezwungen, «keine Religion» zu schreiben.
Darum bin ich froh, dass wir hier Religionsfreiheit haben. Zumindest gesetzlich verankert.
Wir sollten dankbar sein und dieses auch verteidigen. Glauben hin und her, es bringt nur Konflikte im zwischenmenschlichen Bereich.


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09.11.2019 um 10:10
AgathaChristo schrieb:es bringt nur Konflikte im zwischenmenschlichen Bereich.
naja, "nur Konflikte" ist übertrieben. ich hab gehört, es soll auch positive Dinge geben.
AgathaChristo schrieb:Wir sollten dankbar sein
zum Glück sind wir in Europa weit weg vor echten Problemen.
Ein vom britischen Außenminister Jeremy Hunt in Auftrag gegebene Bericht über die Verfolgung von Christen[37] kam im Mai 2019 zum Ergebnis, dass die Christenverfolgung in manchen Weltgegenden Genozid-artige Ausmaße angenommen hat und Christen die weltweit am meisten verfolgte Religionsgruppe sind.
Wikipedia: Christenverfolgung#Gegenwart

Aleviten sind auch nicht überall beliebt:
Wikipedia: Aleviten#Diskriminierung

Und den Jesiden geht es richtig dreckig:
Wikipedia: Jesidenverfolgung


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09.11.2019 um 10:23
Duhaa schrieb:Judentum und Christentum sind sogenannte Buchreligionen
Ähh der Islam auch.
Duhaa schrieb:Thora und Bibel sind Teil der Geschichte des Islam, daher haben sie einen gewissen Stellenwert für mich, im Islam allgemein
Soweit ich weiss stammen zuerst die Bibel und dann der Koran aus der Thora.
Duhaa schrieb:Der Islam ist die letzte Offenbahrung dieser Buchreligionen, ein endgültiges und bereinigendes Update sozusagen und damit die einzige Religion, die ich letztendlich als vollkommen betrachte.
Ja...die islamische Welt bräuchte ein neues Update finde ich so etwas wie eine Säkularisierung.
Duhaa schrieb:Meine Religion ist Frieden. Und meine Religion ist Liebe, um es auch mal mit Rumis Worten zu sagen. Das bezieht Respekt und Toleranz anderen gegenüber mit ein.
Naja Toleranz und Respekt sind keine Religiösen Werte, man kann tolerant sein und andere Menschen respektieren ganz ohne Religion


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09.11.2019 um 10:31
Cachalot schrieb:Sieht man schon hier in der Diskussion recht gut.
Wenn ich hier lese wie verbissen manche Atheisten auf Teufel komm raus versuchen ein schwarz (ohne weiß) Bild vom Islam zu zeichnen.
Keine Differenzierung, keine Toleranz, kein Abwägen etc.
Naja, sind das denn wirklich alles Atheisten? Generell kann Islamophobie sowohl aus allgemeiner Abneigung gegen Religionen als auch aus christlichen, politischen oder auch rasstischen, etc. Motiven erfolgen. Die Bandbreite ist da ziemlich groß.

Ansonsten gebe ich Dir schon recht. Ich bin weit davon entfernt gegen religionskritische Einstellungen an sich zu sein, im Gegenteil sogar, aber der Mangel an Differenzierung und Toleranz ist in der Tat bei vielen "Islamkritikern" ein großes Problem das ich schon sehr häufig beobachtet habe.


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09.11.2019 um 10:51
Sunlightx schrieb:Ja...die islamische Welt
die Länder oder die Religion?
Sunlightx schrieb:so etwas wie eine Säkularisierung.
das Christentum ist mMn nicht säkularer geworden. Aber viele Länder, in denen Christen beheimatet sind.
Libertin schrieb:sind das denn wirklich alles Atheisten?
in sozialen Medien kloppen sich Christen und Muslime unter der Gürtellinie.
Apologeten beider Seiten liefern sich zB Duelle auf youtube, manche kann ich nur als hate speech bezeichnen.


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09.11.2019 um 10:54
Kybela schrieb:in sozialen Medien kloppen sich Christen und Muslime unter der Gürtellinie.
Apologeten beider Seiten liefern sich zB Duelle auf youtube, manche kann ich nur als hate speech bezeichnen.
Das habe ich speziell auf solchen Plattformen auch schon sehr häufig beobachtet. Wobei meine Frage jetzt auch eher auf die User aus diesem Thread abzielte. Denn nicht bei jeder "Islamkritik" ist sofort ersichtlich, welche Motivation dahintersteckt.


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09.11.2019 um 11:09
Cachalot schrieb:Ich gebe @Duhaa vollkommen Recht. Es sind nicht die Religionen. Es ist der Mensch. Zu was er die Religion oder auch andere Weltanschauungen ge- oder missbraucht.
Hier wunderbar nachzulesen
Ich verstehe das Argument immer nicht ganz, das begegnet mir öfter. Religion ist doch nichts was im luftleeren Raum entsteht, das ist ein Konstrukt, das erst durch Menschen entsteht. Dabei beziehen sie sich auf alte Aufzeichnungen und dem, was sie selber daraus ableiten.

So verstehe ich das was @Duhaa sagt
Duhaa schrieb:Meine Religion ist Frieden.
Und meine Religion ist Liebe, um es auch mal mit Rumis Worten zu sagen.
Das bezieht Respekt und Toleranz anderen gegenüber mit ein.
Vielleicht gibt es einfach so viele Arten des Islam, wie es Muslime gibt, vielleicht gibt es so viele Religionen wie es Menschen gibt.


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09.11.2019 um 11:19
Kybela schrieb:das Christentum ist mMn nicht säkularer geworden. Aber viele Länder, in denen Christen beheimatet sind.
Das finde ich einen total wichtigen Hinweis! Das ist jetzt etwas polemisch und OT, aber ich ärgere mich z.B. sehr über die Katholische Kirche, der ich selber mal angehört habe, als Gläubiger, nicht nur als Taufchrist!

Hier in Deutschland machen die total auf Kreidefresser und passen sich der Gesellschaft an, um nicht noch mehr an Macht und Einfluss (sprich Mitglieder) zu verlieren, während die sich in Polen ganz aktiv daran beteiligen einen Klerikalfaschismus aufzubauen, wo etwa die Homophobie das zentrale Element ist, was sie hier in Deutschland immer schön aussparen, aber ohne sich von der Polnischen Katholischen Kirche zu distanzieren. Man hört nichts aus Deutschland zu den Vorgängen in Polen. Keine Distanzierung, keine Rüge!

Dabei ist es im Katholizismus so, dass die Gläubigen, die Kirchen, eben nicht unabhängig voneinander sind, wie etwa- jetzt krieg ich den Bogen zum Thema- im Islam.

Katholisch bedeutet "ganzheitlich" oder "allumfassend". Und das findet sein Zentrum in Rom beim Papst.

Sowie die Katholische Kirche in ihren autoritären Zügen Einfluss auf die Zivilgesellschaft nehmen kann, tut sie das und rennt mit Anlauf und Freude ins Reaktionäre zurück und greift nach allem Einfluss den sie kriegen kann.

Während Moscheegemeinden unheimlich divers sind- so weit ich weiß- und sich teilweise schon im gleichen Stadtteil extrem unterscheiden.


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Der Prophet Mohammed

09.11.2019 um 12:00
Cesare schrieb:Sowie die Katholische Kirche in ihren autoritären Zügen Einfluss auf die Zivilgesellschaft nehmen kann, tut sie das
ja, das macht sie. Christen generell versuchen ihre Werte politisch zu vertreten.
Cesare schrieb:Während Moscheegemeinden unheimlich divers sind
Sunnis, Schiah, Sufismus, verschiedene Rechtsschulen, unterschiedlichen Herkunftsländer, mit unterschiedlichen Traditionen. Und dann noch Ahmadiyya, die ganz anders sind.

Da muss man schon genau schaun, was das für eine Gemeinde wirklich ist.


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09.11.2019 um 12:01
Kybela schrieb:Sunnis, Schiah, Sufismus, verschiedene Rechtsschulen, unterschiedlichen Herkunftsländer, mit unterschiedlichen Traditionen. Und dann noch Ahmadiyya, die ganz anders sind.

Da muss man schon genau schaun, was das für eine Gemeinde wirklich ist.
Ja, das stimmt. Aber selbst innerhalb der gleichen "Strömungen" (nennt sich das so?) sind die ja sehr unterschiedlich.


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09.11.2019 um 12:12
(*Strömungen = Rechtsschulen. Steht da ja sogar. Bin noch nicht ganz wach...)


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09.11.2019 um 12:34
Kybela schrieb:manche fallen vom Glauben ab, und andere basteln sich selber etwas. Die sehen das Buch als Rohmaterial, aus dem etwas Eigenes gebacken werden kann.
@Kybela
Was nicht passt wird passend gemacht sagt man, ich selbst finde das auch nicht weiter schlimm
jeder versucht sein leben irgendwie im griff zu bekommen, was ich allerdings sehr schlimm finde
wenn man einen Glauben oder Unglauben diffamiert und sich über den anderen sieht, da sind auch die meisten Ursachen für unruhen zu finden die das zwischen menschliches leben spalten.
Und manche gruppen spielen die Karte besonders und geschickt auch aus.


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09.11.2019 um 13:02
AgathaChristo schrieb:es bringt nur Konflikte im zwischenmenschlichen Bereich.
Kybela schrieb:naja, "nur Konflikte" ist übertrieben. ich hab gehört, es soll auch positive Dinge geben.
Ja schon.
Habe einige muslimische Freunde. Wir vermeiden religiöse Diskussionen. Schließlich gibt es noch mehr im täglichen Leben als nur religiöses dogmatisches Denken. Nämlich über Familie, Kinder, Malocherei zu sprechen und das gegenseitige Wohlempfinden, wenn man zusammentrifft.


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09.11.2019 um 14:12
AgathaChristo schrieb:@Duhaa
@Jareth92

Menschen könnten ihre Religion leugnen, wenn sie dazu gezwungen werden. Entweder du nimmst unseren Glauben an, oder du stirbst.
Das ist wohl nicht nur meine Befürchtung, wenn ich mal in so eine Lage kommen würde.
Kann man seinen Glauben verleugnen, nur um überleben zu wollen?
Kufr (Unglaube) bei Zwang ist entschuldigt.

"Wer Allah verleugnet, nachdem er den Glauben (angenommen) hatte – außer demjenigen, der gezwungen wird, während sein Herz im Glauben Ruhe gefunden hat –, doch wer aber seine Brust dem Unglauben auftut, über diejenigen kommt Zorn von Allah, und für sie wird es gewaltige Strafe geben." 16:106


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09.11.2019 um 14:18
AgathaChristo schrieb:Kann man seinen Glauben verleugnen, nur um überleben zu wollen?
Kann man. Meiner Meinung nach sollte man aber versuchen immer zu sich selbst und seinem Glauben zu stehen, aber das ist in der Theorie wohl einfacher als in der Praxis, wenn man sich in einer Situation befindet, die einem das Leben kosten könnte, wenn man seinen Glauben nicht verleugnet. Von daher... Es kommt stark auf die Gefahren so einer Situation an.
Threadkiller2 schrieb:Wurde Mohammed nicht von Erzengel Gabriel aufegefordert die Schrifften zu lesen (3 x Lies)?
Muhammed wurden die Botschaften des Koran durch den Erzengel Gabriel offenbart. Er wurde dazu aufgerufen diese zu rezitieren. Das erste überlieferte Wort des Koran ist deshalb "Lies". Lies (arab: Iqra) im Sinne von rezitieren, laut aufsagen, lesen und verstehen.
Threadkiller2 schrieb:Wie kommst du den Koran als im historischen Kontex zu betrachten, schliesslich geht es hier um
Göttliche Offenbarung und wenn man dann alles historisch sieht dann wozu dann all das ganze.
Auch die Geschichte ist ein wichtiger Teil der Religion, deshalb wird der Koran auch im historischen Kontext betrachtet, nicht nur, aber eben auch. Das tut jeder Islamwissenschaftler. Die göttliche Offenbahrung leidet doch nicht darunter, wenn man sie ausgiebig studiert. ;) Ganz im Gegenteil.
Sunlightx schrieb:man kann tolerant sein und andere Menschen respektieren ganz ohne Religion
Natürlich kann man das. Und genau so geht das auch mit religiösen Überzeugungen.


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09.11.2019 um 14:45
Duhaa schrieb:deshalb wird der Koran auch im historischen Kontext betrachtet,
@Duhaa
Du hast meine Frage nicht verstanden, mir ist egal wie manche Islam Wissenschaftler oder du selbst den Koran sehen, meine Frage wie du oder meinetwegen der die Islam Wissenschaftler euch das Recht nimmt den Koran als im Historischen Kontext zu sehen.


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